Deutsches Trio will Sieg bei Nationenpreis-Premiere in Riesenbeck - Endlich gegen Holland…
Riesenbeck - Zahlreiche Fußball-Fans hatten bei der WM in Südafrika vergeblich darauf gehofft: Das hochbrisante Duell Deutschenland gegen Hollang fand bei den Kickern bekanntlich nicht statt. Kommende Woche in Riesenbeck (29. Juli bis 1. August 2010) ist es aber so weit. Beim ersten Nationenpreis für Zweispännerfahrer weltweit trifft die deutsche Mannschaft auf der Reitsportanlage Surenburg unter anderem auf Holland. Und die Niederländer sind nach Einschätzung von Bundestrainer Eckardt Meyer die Hauptkonkurrenten um den Sieg.
Insgesamt haben 15 Nationen für die Zweispänner-Konkurrenz gemeldet, eine Rekordergebnis. Deutschland als Gastgeber ist mit insgesamt zehn Fahrern vertreten. Allerdings dürfen nur drei im Team und damit im Nationenpreis antreten. Nach den bisherigen drei Sichtungen in Zeiskam, Herford und Grumbach hat sich Bundestrainer Eckardt Meyer für Rudolf Huber (Stuhr), Sebastian Warneck (Potsdam) und Hans-Georg Schröder (Anklam) als Mannschaftsfahrer entschieden. Als Reserve fürs Team stehen Stefan Schottmüller (Kraichtal), Mario Junghanns (Grumbach) und Reinhard Burggraf (Geretsried) bereit. Als Einzelfahrer gehen schließlich Lothar Bachmeier (Meißenheim), Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Rainer Bruelheide (Halle) und die für den veranstaltenden Reiterverein Riesenbeck startende Marion Pleie (Hopsten) auf die Strecke.
Auch wenn nur drei Fahrer das Nationenpreis-Team bilden, machen die Hauptkonkurrenten aus den Niederlanden nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ von sich reden. „Oranje“ stellt mit sieben Fahrern nach Deutschland das zahlenmäßig größte Kontingent.
Die Niederlande stellen zudem mit Harry Verstappen, ebenfalls in Riesenbeck am Start, den amtierenden Zweispänner-Weltmeister von 2009 und auch den WM-Mannschaftssieger. Bundestrainer Meyer will offenbar die Revanche und schickt mit Huber, Warneck und Schröder in Riesenbeck exakt das Trio ins Rennen, das bei der WM 2009 im ungarischen Kecskemet punktgleich mit den Ungarn WM-Silber hinter Holland gewonnen hatte. Zahlenmäßig stark vertreten sind auf der Surenburg neben Deutschland und Niederlande auch Ungarn (vier Fahrer) und Polen (sechs Fahrer).
Die Entscheidung, wer sich in Riesenbeck erster Nationenpreisgewinner der Zweispännerfahrer nennen darf, fällt im abschließenden Hindernisfahren am Sonntag, 1. August 2010. Zuvor stehen die Dressurprüfungen (Do. 29.7./Fr. 30.7.10) sowie die Geländefahrt (Sa. 31.7.10) auf dem Programm.
Weitere Infos und der aktuelle Zeitplan zeitnah unter www.reiterverein-riesenbeck.de
22.07.2010 (Comtainment.de) |