Salzburger Festspiele beim Casino Grand Prix powered by muki in Pelmberg-Hellmonsödt Pelmberg-Hellmonsödt - Eine große Überraschung gab es beim finalen Casino Grand Prix powered by muki: Kein einziger Oberösterreicher schaffte den Einzug ins Stechen dafür waren mit Susanne Bernhaider, Christian Juza sowie Stefan Eder drei Salzburger und mit Christian Schranz ein Niederösterreich vertreten. Diese vier qualifizierten sich mit ihren Nullrunden im äußerst schwierigen und selektiven 1,50 Meter hohen Grundparcours für die Entscheidung.
Mit diesem Ergebnis hätte wohl niemand gerechnet: Keiner der heimischen Favoritin schaffte den Einzug in die Entscheidung. Lediglich Susanne Bernhaider, Christian Schranz, Christian Juza und Stefan Eder konnten die sehr schwierige Prüfung von Franz Madl ohne Fehler überwinden. Die große Hürde des 1,50 Meter hohen Parcours stellten die beiden Mehrfachhindernisse dar, an denen sehr viele scheiterten: Zum Einen war es die gefinkelte Oxer-Steil-Steil-Kombination und zum Anderen die enge Steil-Oxer-Kombination, die beide schnell aus der Wendung heraus platziert waren. Aber auch die letzte Linie des Parcours hatte ihre Tücken: Eine mächtige Mauer, der auf gebogener Linie das offene Wasser und wieder auf gebogener Linie der breite Schlussoxer folgte. Diese Aufgaben konnten auch die besten drei heimischen Reiter nicht bewältigen: Iris Murray (OÖ) und Alexander Wimmer (OÖ) kassierten jeweils einen Abwurf bei der mächtigen dreifachen Kombination und Christoph Sonnleitner (OÖ) ausgerechnet am letzten Sprung. Die Casino Grand Prix Siegerin von Ebreichsdorf platzierte sich mit Christoph Sonnleitner ex aequo auf Platz fünf. Alexander Wimmer wurde Siebenter. Für Iris Murray war es kein Grund enttäuscht zu sein: „Mein „Flytschi“ sprang wie immer fantastisch. Die dreifache Kombination war einfach für mein großes Pferd sehr eng und wahrscheinlich hätte ich ihn ein bisschen mehr aufnehmen müssen, damit ich den Fehler verhindert hätte. Aber nächste Woche geht es weiter nach Zeltweg, wo der vierte der fünf Casino Grand Prix stattfinden wird und da gebe ich nochmal alles!“, so die Siegerin von Ebreichsdorf selbstbewusst.
Grund zum Ärgern hatte Sonnleitner: „Ich musste beim offenen Wassergraben soviel Druck machen, dass ich ihn auf den letzten Sprung einfach nicht mehr zurückbekommen habe und da kassierte ich natürlich einen Abwurf, weil die Absprungdistanz nicht passte. Das ist wirklich ärgerlich.“ Wimmer hingegen sah es gelassener: „Meine Juvina ist absolut super in Schuss. Eigentlich hab ich mir nach Lassee (NÖ), wo ich bei den Staatsmeisterschaften Vize-Meister wurde, schon gedacht, dass die Saison nicht mehr besser werden kann. Darum bin ich auch mit meiner Platzierung am siebenten Endrang mehr als zufrieden.“ Die Entscheidung eröffnete die Salzburger Amazone Susanne Bernhaider: Im Sattel ihrer bewährten Ratina ritt die Elixhausner Hausherrin eine weitere souveräne und sichere Nullrunde. Sie riskierte weder Tempo noch die vollkommen innerste Linie und jumpte mit großem Jubel in 52,76 Sekunden über die Ziellinie. Somit hatte sie den anderen drei Stechteilnehmern eine ordentliche aber durchaus schlagbare Richtmarke gesetzt. Leider waren diese drei zwar allesamt schneller unterwegs, kassierten jedoch aufgrund des größeren Risikos und dem schnelleren Tempo Flüchtigkeitsfehler. Der schnellste Vierer war Stefan Eder mit Cessano (4/48,05/Stechen) gefolgt von Christian Schranz (4/48,77/Stechen) und Christian Juza (4/50,09/Stechen). Somit übernimmt Stefan Eder die Führung im Zwischenklassements mit 40 Punkten vor Iris Murray (38 Punkte) und Wolfgang Ötschmaier sowie Claudia Neureiter (beide 31 Punkte. Zum Zwischenstand...
Zusammenfassend war das Turnier in Pelmberg-Hellmonsödt ein voller Erfolg. Veranstalter „Pepi“ Schwarz sen. war trotz seines letztwöchigen Herzinfarkts ständig auf den Beinen, überbrachte Glückwünsche bei der Siegerehrung und hielt am Ende eine lobende Rede an all´ seine Helfer, Mitarbeiter und an sein tatkräftiges Team, das ihm das gesamte Wochenende unterstützte. Die Reiter waren trotz der Regenschauer zufrieden: Der Reitplatzboden hielt perfekt – es bestand weder Rutsch- noch Verletzungsgefahr - und sie waren sich einig, dass die Pferde - trotz des intensiven Regens - super sprangen.
Nervenstark, souverän und siegreich! Alexander Fuchs (B) entschied als letzter Starter und einziger Nuller im Stechen den Alpenspan Cup für sich
Ganz schön anspruchsvoll, technisch und lange gestaltete sich der 1,30 Meter hohe Grundparcours des Alpenspan Cups, der mit 12 Hindernissen und 15 Sprüngen viel Übersicht und mit den gefinkelten Folgen reiterliche Einwirkung verlangte. Es konnten auch nur fünf der insgesamt 30 StarterInnen die Aufgaben von Parcourschef Franz Madl ohne Fehler bewältigen und das erhoffte Ticket für die Entscheidung lösen. Susanne Jurkovic (NÖ) eröffnete die Entscheidung mit ihrem Nachwuchspferd Nestor, ein in Ungarn gezogener Charisma II-Sohn, und musste zwei Abwürfe auf ihr Konto verbuchen (8/46,13/Stechen). Als zweite Starterin kam Alexandra Steiner (NÖ) mit ihrer quirligen Holsteinerstute Chabrina in die Bahn. Die Niederösterreicherin flitzte mit schnellem Tempo auf innerer Linie über den Stechparcours und hatte ausgerechnet um Schlussoxer einen ärgerlichen Flüchtigkeitsfehler (4/43,49/Stechen). Im Sattel des imposanten Oldenburgerwallachs Katango erging es Willi Fischer (OÖ) genau gleich: Auch er kassierte am letzten Oxer einen Abwurf und reihte sich hinter die Führende Alexandra Steiner am zweiten Rang ein (4/48,09/Stechen). Das vorletzte Paar in der Entscheidung war gleichzeitig eines der großen Favoriten: Melanie Buchner (S) und ihr Colour White. Die Salzburgerin ritt eine beherzte und flotte Runde und hatte die Führung schon vor Augen, aber auch ihr machte die Schlusslinie einen Strich durch die Rechnung (8/42,66/Stechen). Nun hatte der letzte Starter, Alexander Fuchs (B), alles in der Hand: Der frischgebackene Young Rider Staatsmeister 2010 brauchte "nur" fehlerfrei zu bleiben und hätte somit den Sieg in der Tasche. Er legte seine Runde dementsprechend auf sicherer äußerer Linie an, riskierte weder Tempo noch enge Wege und ritt eine souveräne Nullrunde vom ersten bis zum letzten Hindernis. Dies brachte ihm den verdienten Sieg im 3. Alpenspan Cup 2010. Alexandra Steiner wurde somit Zweite und Willi Fischer Dritter. Durch ihre schnellen Vier-Fehlerritte platzierten sich weiters auf den Rängen sechs, sieben und acht: Christina Löger (OÖ9, Harald Ambros (OÖ) und Alexander Ofner (NÖ).
Das spannende Stechen um den Sieg im Schockemöhle Sports Children Cup gewinnt Bianca Jahn (OÖ) vor Sophia Langwallner (S)
Zwei Start und zwei Siege: So lautete die Bilanz von Bianca Jahn und ihrem Cento Lano. Am Freitag ging die Oberösterreicherin in der ersten Qualifikation zum Schockemöhle Sports Children Cup an den Start und konnte dort einen famosen Sieg feiern und auch am heutigen sonntägigen Finale hatte sie die Nase vorne und verwies Sophia Langwallner am zweiten Platz. Dritte wurde Manuela Landl.
Ohne Stechen zum Sieg in den beiden Pony Grand Prix! Laura Steinauer siegreich im Petit Prestige Pony Grand Prix und Alessandra Reich siegreich im "großen" Prestige Pony Grand Prix
Dass beide Pony Grand Prix des finalen Sonntags ohne Stechen entschieden wurde, hätte im Vorhinein wohl auch niemand erwartet. Sowohl im "kleinen" als auch im "großen" Prestige Pony Grand Prix gab es nur einen einzigen fehlerfreien Ritt und dadurch auch einen klaren verdienten Sieger. Im Pony-M** war es Laura Steinauer, die mit Bonito H ohne Fehler blieb, und somit Tina Steinauer am zweiten und Johanna Sixt am dritten Rang verwies. In der anschließenden Ponyspringprüfung der Klasse S* schaffte Alessandra Reich die Sensation und ritt mit ihrem Puccini VIII einen lässigen Nuller. Die Vorarlbergerin kürte sich somit zur stahlenden Siegerin im dritten Pony Grand Prix 2010. Die Plätze zwei und drei gingen an Johanna Sixt an Bettina Lechner.
Heißes Finish im S*! Iris Murray (OÖ) gewinnt vor Pepi Schwarz jun. und Bernhard Maier
Spanned bis zum Schluss machten es die 32 Arrivierten in der Standardspringprüfung der Klasse S*, denn eine Top-Zeit jagte die nächste. Gleich als erste Starterin legte Iris Murray (OÖ) mit ihrem Nachwuchscrack Miss Go Lightly, einer erst siebenjährigen, großrahmigen Namelus R-Tochter, eine flotte Runde in 72,95 Sekunden. Diese Zeit wurde von Peter Englbrecht (0/71,41) mit seinem ebenfalls erst siebenjährigen Leo De Backer (von Lanciano) und Susanne Jurkovic (0/70,31) mit ihrem elfjährigen Fuchswallach Edison 5 getoppt. Dass dieser 1,45 Meter hohe Parcours auch unter die magische Grenze von 70 Sekunden bewältigt werden kann, demonstrierte Bernhard Maier (B) auf seinem schnellen Meniac: Die beiden beendeten ihre Runde in 68,84 Sekunden. Aber auch diese Richtmarke wurde noch klar unterboten: Im Sattel ihres kompakten Las Vegas XII CH legte die Casino Grand Prix Siegerin von Ebreichsdorf, Iris Murray, noch einmal alles auf eine Karte. Mit absolut hohem Tempo leitete sie nach jedem Sprung sofort die Richtung zum nächsten Hindernis ein, sparte sich somit unnötigen Weg und kostbare Zeit und holte sich in unglaublichen 61,44 Sekunden die ganz klare Führung in diesem Springen. Doch sicher war ihr der Sieg noch nicht, denn unmittelbar nach ihr ging der Hausherr "Pepi" Schwarz jun. mit seiner Top-Nachwuchsstute Olivia 9 an den Start. Zu Beginn des Parcours gab er noch nicht alles und riskierte nicht soviel wie die Führende. Im Laufe seiner Runde erhöhte er das Tempo, wagte engere Linien und ritt mit vollem Speed am Schlussoxer. Hatte die Zeit gereicht? Alle schauten gespannt auf die Anzeigentafel: Null in 61,90 bedeuteten eine gute halbe Sekunde Rückstand und hinter Iris Murray Rang zwei für den Pelmberger. Bernhard Maier blieb Dritter.
Morgendlicher Sieg von Thomas Gebath (NÖ) im Standard-LM
Schnell, schneller Thomas Gebath (NÖ)! Im Sattel seines wendigen Pinocchio 17, ein zwölfjähriger in Westfalen gezogener Sohn des gleichnamigen Vererbers Pinocchio, jumpte der High Fly Tour Spezialist seinen 34 MitstreiterInnen davon. In nur 57,42 Sekunden brausten die beiden über den 1,30 Meter hohen Standard-LM Parcours und holten sich mit fast fünf Sekunden Vorsprung den souveränen Sieg. Platz zwei ging an den Routinier Franz Aschenbrenner (W), der seinen Capucino-Sohn Castello 3 sattelte (0/62,23). Dritter wurde der Allrounder Harald Ambros (OÖ) mit dem Siegerpferd vom Freitag, Aleska 16 (von Askari). Die beiden beendeten ihre Runde in 66,18 Sekunden.
Ergebnisse: Sonntag, 25. Juli 2010
Bewerb 18: Standardspringprüfung der Klasse LM
1.Pinocchio 17 / Gebath Thomas (NÖ) - 0 / 57,42
2.Castello 3 / Aschenbrenner Franz (W) - 0 / 62,23
3.Aleska 16 / Ambros Harald (OÖ) - 0 / 66,18
4.Kirsch Du Banney / Englbrecht Roland (OÖ) - 0 / 68,01
5.Mig Benjamin / Juza Christian (S) - 0 / 68,79
6.Emelie / Glötzer-Thaler Catrin (T) - 0 / 68,95
7.Ramino´s Boy / Rieger Denise (S) - 0 / 71,57
8.Timorak de Baugy / Stierle Christoph (S) - 0 / 71,94
9.Quickboy / Petschenig Peter (OÖ) - 0 / 73,59
Bewerb 19: Standardspringprüfung der Klasse S*
1.Las Vegas XII CH / Murray Iris (OÖ) - 0 / 61,44
2.Olivia 9 / Schwarz jun. Josef (OÖ) - 0 / 61,90
3.Meniac / Maier Bernhard (B) - 0 / 68,84
4.Edison 5 / Jurkovic Susanne (NÖ) - 0 / 70,31
5.Leo De Backer / Englbrecht Peter (OÖ) - 0 / 71,41
6.Miss Go Lightly / Murray Iris (OÖ) - 0 / 72,95
7.Sam 157 / Geissberger Bruno (NÖ) - 0 / 73,25
8.Celebration IV / Murray Iris (OÖ) - 0 / 77,46
9.Lexus 5 / Schwarz jun. Josef (OÖ) - 0 / 78,33
Bewerb 20: Alpenspan Cup
Standardspringprüfung der Klasse LM mit Stechen
1.Anton 9 / Fichs Alexander (B) - 0 / 55,33 / Stechen
2.Chabrina / Steiner Alexandra (NÖ) - 4 / 43,49 / Stechen
3.Katango / Fischer Willi (OÖ) - 4 / 48,09 / Stechen
4.Colour White / Buchner Melanie (S) - 8 / 42,66 / Stechen
5.Nestor 78 / Jurkovic Susanne (NÖ) - 8 / 46,13 / Stechen
6.Coriola B 2 / Löger Christina (OÖ) - 4 / 64,37 / Umlauf
7.Queen Melly K II / Ambros Harald (OÖ) - 4 / 69,27 / Umlauf
8.Carrageen Moss / Ofner Alexander (NÖ) - 4 / 69.53 / Umlauf
Bewerb 21: Schockemöhle Sports Children Cup
Standardspringprüfung der Klasse L mit Stechen
1.Cento Lano / Jahn Bianca / OÖ - 0 / 46,01 / Stechen
2.La Companera / Langwallner Sophia / S - 0 / 46,20 / Stechen
3.Idea / Landl Manuela / OÖ - 4 / 61,40
4.Phoenix du Rosoir / Sixt Johanna / B - 4 / 64,14
5.Kenzo Du Gravant / Rieger Nicole / S - 4 / 72,05
6.Antonius 3 / Naue Helena / ST - 4 / 72,21
Bewerb 22: Petit Prestige Pony Grand Prix
Pony Springprüfung der Klasse M** mit Stechen
1.Bonito H / Steinauer Laura / NÖ - 0 / 69,88
2.Sally H / Steinauer Tina / NÖ - 4 / 65,95
3.Florian 26 / Sixt Johanna / B - 4 / 67,66
4.Harreither's Lindsey One / Steinauer Laura / NÖ - 4 / 68,32
5.Funny 5 / Goess-Saurau Josefina / B - 8 / 65,35
6.Rikarda 2 / Hubner Carina / OÖ - 9,50 / 81,85
7.Frederick 3 / Wessely Dominik / B - 11 / 87,70
8.Milan 6 / Rantner Johannes / T - 12 / 65,45
9.Senta 9 / Lechner Bettina / OÖ - 12 / 65,74
Bewerb 23: Prestige Pony Grand Prix
Pony Springprüfung der Klasse S* mit Stechen
1.Puccini VIII / Reich Alessandra / V - 0 / 67,16
2.Zoey / Sixt Johanna / B - 4 / 63,32
3.Sandokan 15 / Lechner Bettina / OÖ - 8 / 66,54
4.Harreither's Silverstar H / Steinauer Laura / NÖ - 12 / 66,72
Bewerb 24: Casino Grand Prix powered by muki
Standardspringprüfung der Klasse S** mit Stechen
1.Susanne Bernhaider (S) mit Ratina 7 – 0 / 52,76 / Stechen
2.Stefan Eder (S) mit Cessano – 4 / 48,05 / Stechen
3.Christian Schranz (NÖ) mit Lualdi – 4 / 48,77 / Stechen
4.Christian Juza (S) mit Never Des Etisses - 4 / 50,09 / Stechen
5.Iris Murray (OÖ) mit Night Flight 2 – 4 / 70,33 / Umlauf
5.Christoph Sonnleitner (OÖ) mit Chem-Weld´s Teti van Cannes – 4 / 70,33 / Umlauf
7.Alexander Wimmer (OÖ) mit Juvina – 4 / 70,60 / Umlauf
8.Josef Zeich (T) mit Copilot – 4 / 75,43 / Umlauf
9.Verena Wagner (S) mit Lisbon – 8 / 66,05
25.07.2010 (Pressemitteilung) |