Team-Weltmeister trotz Handicap im Deutschen Fahrderby gut im Rennen - Sandmann hellwach Riesenbeck - Christoph Sandmann, Vierspänner-Fahrer aus Lähden, zeigte sich nach den ersten drei Prüfungen zum Internationalen Deutschen Fahrderby in Riesenbeck hochzufrieden: „Meine Pferde sind sehr gut gegangen. Die Dressurvorstellungen stimmten.“
Doch auch wenn sich der dreimalige Mannschafts-Weltmeister im Dressurviereck hellwach präsentierte, stapelte er für die morgige Marathonfahrt tief. „Riesenbeck ist nach Aachen erst mein zweites Turnier in dieser Saison. Ich hatte eine schwere Knieoperation, die behindert mich noch. Wenn im Gelände alles planmäßig läuft, habe ich zwar keine Probleme, aber allein das Abgehen der Geländestrecke fällt mir sehr schwer.“
Da der 43-jährige Speditionskaufmann die Heim-DM in drei Wochen in Lähden und als Saison-Höhepunkt die Weltreiterspiele im UA-amerikanischen Kentucky anstrebt, wird er in der morgigen Marathonfahrt nicht aufs Ganze gehen. Sandmann: „Ich werde nicht volles Risiko gehen. Bei 100 Prozent Einsatz ist mir die Gefahr zu groß.“
Doch obwohl Christoph Sandmann mit gebremstem Schaum in die Geländeprüfung starten will, ist er allemal für eine erstklassige Platzierung gut. Das bewies der Dritte des letzjährigen Internationalen Fahr-Derbys von Riesenbeck zuletzt vor drei Wochen beim CHIO Aachen, wo er ebenfalls Platz drei belegt hatte, eindrucksvoll. Zu den schärfsten Konkurrenten um den Sieg in der Gesamtwertung zählt sicher auch der US-Amerikaner Tucker Johnson, der nach der Hälfe der Dressur-Prüfung, der 3. Wertung zum Deutschen Derby, hinter Sandmann auf Platz zwei gelegen hatte.
Infos und Ergebnisse: www.reiterverein-riesenbeck.de
30.07.2010 (Pressemitteilung) |