EM Pony in Bishop Burton: Deutsche Vielseitigkeitsmannschaft nach Dressur auf Platz eins Bishop Burton - Einen guten Start hat das deutsche Vielseitigkeitsteam bei den Pony-Europameisterschaften im britischen Bishop Burton erwischt. Nach der Dressur rangiert die deutsche Mannschaft mit rund sieben Minuspunkten Vorsprung vor Großbritannien auf Platz eins.
Ihre gute Ausgangslage für die beiden noch folgenden Teilprüfungen verdanken die Deutschen vor allen Michelle Mothes (Rodewisch) mit Twobits und Schlussreiterin Marisa Braig (Niederbiegen) mit Andy, die mit lediglich 44,30 (Platz vier) beziehungsweise 44,50 Minuspunkten (Platz fünf) das Viereck verließen. "Marisa Braig und Andy waren ja im vergangenen Jahr schon bei der EM dabei und haben die Erwartungen hier in Bishop Burton voll erfüllt. Bei Michelle Mothes hat sich das intensive Dressurtraining über den Winter ausgezahlt. Sie ist zwar erst 14 Jahre alt, reitet aber schon lange Geländeprüfungen, nur mit der Dressur hat es bisher immer ein bisschen gehakt. Es ist toll zu sehen, wie sie sich in diesem Jahr verbessert hat", sagte der zuständige Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf). Zusammen mit den 50,0 Minuspunkten von Flora Reemtsma (Groß Walmstorf) mit Pamira LK, einer weiteren neuen Kombination im Team, haben die Deutschen vor dem Gelände 138,8 Punkte auf dem Konto. Das Streichergebnis in der Dressur stammt von Saskia Wasserberg (Rhauderfehn) mit Lady Leslie (67,1 Minuspunkte). "Das war jetzt nicht so überraschend. Saskias Stärken liegen einfach im Gelände und im Springen. Und diese werden wir in den nächsten Tagen noch gut brauchen können", sagte Lutter, der das Paar bewusst als erste Starter ausgewählt hat. "Ich zähle darauf, dass Saskia morgen eine sichere Nullrunde geht und damit die anderen motiviert."
Auf aussichtsreicher Position rangiert nach der Dressur auch die deutsche Einzelreiterin Stefanie Bendfeldt (Stöttwang) mit Dara. Mit 47,6 Minuspunkten startet sie von Platz neun ins Gelände. Nicht am Start war dagegen die zweite deutsche Einzelreiterin Lena Ostrowicki (Niederkassel). Kurz vor der Dressur ereilte ihr Pony Aircraft das Verletzungspech.
Das beste Dressurergebnis erzielte die dänische Reiterin Bianca Walton mit Noerlunds Cape Town (42,6), gefolgt von Edith Chardon, der Tochter des niederländischen Vierspännerfahrers Ijsbrand Chardon, mit Bovenheigraaf S Carlo (43,6) und Sophie How mit Hotshots vom Gastgeberland Großbritannien (44,0).
30.07.2010 (FNpress) |