EM Pony Bishop Burton: Auftakt für Spring- und Vielseitigkeitsreiter Bishop Burton (GBR) - Auch für die Ponyspring- und vielseitigkeitsreiter haben heute die Europameisterschaften im britischen Bishop Burton begonnen. In der ersten Wertungsprüfung ging es für die Springreiter darum, sich eine gute Ausgangsbasis für den Einzug ins Finale am Sonntag zu verschaffen. Für die Vielseitigkeitsreiter hieß es: Ab auf's Viereck.
Im Parcours gelang es nur zwölf Paaren auf Anhieb, die EM mit einer Nullrunde zu beginnen. Zwei weitere kamen mit je einem Zeitfehler ins Ziel. Die schnellsten Runden drehten Emma O'Dwyer aus Irland mit Kalim de Montlieu, Jessica Vinter Jensen (Dänemark), EM-Dritte des Jahres 2008, mit Nikolina und Jonas Vervoort (Belgien) mit Escada. Außerordentlich schnell, aber leider mit einem Abwurf behaftet beendete Kaya Lüthi (Aach) mit Karwin als beste Deutsche den ersten EM-Parcours und landete damit auf Platz 16. Ebenfalls vier Strafpunkte kassierten Miriam Zell (Schermbeck) mit Wombel, Christopher Kläsener (Marl) mit Sunny und Laura Klaphake (Steinfeld) mit Jerome. Zwei Abwürfe musste Sophie Schuster (Pöttmes) mit Spotlieght One in Kauf nehmen. "Der Parcours war anspruchsvoll, aber fair. Eigentlich hätten alle auch null reiten können", sagte Bundestrainer Peter Teeuwen (Hanstedt). "Aber wie es eben so ist, der eine kam ein bisschen dicht, der andere ein bisschen groß - und schon ist es passiert." Für das morgige Springen, in dem es in zwei Umläufen auch um die Vergabe des Mannschaftstitels geht, berief Teeuwen seine "Damen" ins Team. "Die Vier haben einfach die meiste Nationenpreiserfahrung", sagte der Bundestrainer zur Begründung.
Parallel zum zweiten Teil der Mannschaftsdressur, die mit einer "historischen" Silbermedaille für den Seriensieger Deutschland endete, und dem ersten Springen fand heute auch der erste Teil der Vielseitigkeit, die Dressur, statt. Nach der Hälfte der Starter liegt hier die Britin Grace Walker im Sattel des ehemaligen Europameisters Noble Springbok in Führung. Für ihre Vorstellung gab es 46,9 Minuspunkte. Die ersten beiden deutschen Teamreiterinnen, Flora Reemtsma (Groß Walmstorf) mit Pamira LK und Saskia Wasserberg (Rhauderfehn) mit Lady Leslie, kamen mit 50,0 (Platz drei) beziehungsweise 67,1 (Platz 18) aus dem Viereck. Besser schnitt Einzelreiterin Stefanie Bendfeldt (Stöttwang) mit Dara ab. Sie rangiert nach der Zwischenwertung mit 47,6 Minuspunkten auf dem zweiten Platz im Zwischenstand. Nach der Besichtigung der Geländestrecke, ist sich Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf)allerdings sicher, "dass diese EM nicht auf dem Viereck entschieden wird. Wie bei einer EM in England zu erwarten war, hat es das Gelände in sich." Seine ersten Eindrücke vom Kurs schilderte Lutter wie folgt: "Hoch, weit, breit und vor allem technisch sehr anspruchsvoll. Ich würde mal sagen 'Klein-Luhmühlen." Für die jungen Buschreiter geht es morgen aber zunächst mit der Dressur weiter. Für Deutschland gehen dann noch die beiden Teamreiterinnen Michelle Mothes (Rodewisch) mit Twobits und Marisa Braig (Niederbiegen) mit Andy an den Start, außerdem Lena Ostrowicki (Niederkassel) mit Aircraft als Einzelreiterin.
30.07.2010 (FN press) |
1. August: Fohlenchampionat auf dem Rechberg in Donzdorf Donzdorf - Zum 24. Mal lädt das Gestüt Birkhof bei Donzdorf zum Fohlenchampionat am Sonntag, dem 1. August, ein. Um 9 Uhr wird das Richterteam bestehend aus dem Hippologen Hans Heinrich Brüning, dem Oldenburger Verbandsvorsitzenden Wilhelm Weerda, dem Geschäftsführer des Pferdezuchtverbandes Sachsen-Thüringen Norbert Freistedt und Wilken Treu, in Diensten des Landgestütes Sachsen-Anhalt in Prussendorf, seine Arbeit aufnehmen und die rund 120 gemeldeten Fohlen beurteilen. Alle Fohlen werden nach ihrer Vorstellung einzeln kommentiert. Das Birkhof-Fohlenchampionat bietet interessierten Fohlenkäufern eine optimale Gelegenheit um aus einer großen Anzahl an Nachkommen auswählen zu können. Als Fohlenväter zeigen sich die Hengste Chamiro, Denario, Sirtaki, Ciacomo, Royaldik, Grafenstolz, Don Diamond, Acordelli, Alassios Boy und Con Spirito verantwortlich.
Begonnen wird um 9 Uhr mit den Stutfohlen, das Finale der besten Pferdegrazien des Jahrgangs 2010 ist ca. um 11 Uhr. In der Mittagspause werden traditionell die Birkhof-Vererber präsentiert, sowie eine Kollektion von auserwählten Verkaufspferden. Die Präsentation der Hengstfohlen beginnt um 13.30 Uhr, das große Finale wird gegen 16 Uhr sein.
Angehängt an das Fohlenchampionat ist wieder eine Reitpferde-Verkaufsschau vom 3. bis 8. August. Angeboten werden wieder gut gerittene Pferde in verschiedenen Altersklassen, sowohl für den Sport- als auch den Freizeitreiter.
Weitere Informationen: www.gestuet-birkhof.com
30.07.2010 (Pressemitteilung) |
Wer sichert sich in Neu Anspach das Finalticket für den NÜRNBERGER BURG-POKAL? Neu Anspach - Spannend wird es am Samstag (31. Juli 2010) beim Dressurturnier auf der Wintermühle im hessischen Neu Anspach. Zur besten Sendezeit treten knapp 30 Teilnehmer zum sportlichen Wettstreit um das Finalticket für den NÜRNBERGER BURG-POKAL an. Ab 13 Uhr entscheidet sich, wer im Dezember am Finale der prestigeträchtigen Dressurserie in der Frankfurter Festhalle starten darf. Der Burg-Pokal gehört wie im Vorjahr zu den sportlichen Höhepunkten der Veranstaltung.
Die Farben des Gastgebers werden durch den mehrfachen ungarischen Landesmeister Robert Acs vertreten. Der Dressurreiter, WM-Teilnehmer in Aachen, hat mit Picasso und Degas gleich zwei seiner Nachwuchshoffnungen genannt. Allerdings haben mit Katrin Burger (RFV Rulle), Susanne Lebek (RV Bissingen) und Constanze Rügheimer (RFV Rathsberg-Erlangen) auch andere Teilnehmer die goldene Siegerschleife im Visier.
Insgesamt werden in diesem Jahr auf 15 Turnieren die besten sieben- bis neunjährigen Dressurpferde um den Einzug in das prestigeträchtige Finale kämpfen. Jeweils der Sieger qualifiziert sich für das Finale dieser Deutschen Meisterschaft der jungen Dressurpferde in der Frankfurter Festhalle im Dezember 2010. Mit Spannung darf erwartet werden, wer die Nachfolge von Brigitte Wittig und Blind Date, die das Finale 2009 mit 77,25 Prozent gewannen, antreten wird.
Welchen Stellenwert der Burg-Pokal in der Ausbildung des jungen Pferdes einnimmt, war vielfach bei internationalen Championaten zu erkennen. Paarungen aus den Finalprüfungen zählen seit vielen Jahren zu den Erfolgsgaranten der deutschen Dressurequipe und dürften auch bei den Weltreiterspielen in Lexington die nationalen Farben vertreten.
Der Burg-Pokal gilt als Sprungbrett in den internationalen Spitzensport. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich sieben- neunjährige Pferde. Ausgetragen wird die Prüfung in einer speziell entwickelten Aufgabe, dem Prix St-Georg Spezial. Dieser Wettbewerb ist kürzer und anspruchsvoller als der reguläre St-Georg und stellt Ästhetik und Harmonie in den Vordergrund.
Weitere Infos unter www.nuernbergerburgpokal.de
30.07.2010 (Pressemitteilung) |