Der Wiesbadener Schlosspark ist empfangsbereit
 
Wiesbaden - Morgen läutet die Startglocke für das 79. Internationale Wiesbadener PfingstTurnier. Der Schlosspark ist für die 400 Pferde aus dem In- und Ausland empfangsbereit.

Der Wiesbadener Schlosspark ist einer der traditionellsten und stimmungsvollsten Turnierplätze der Welt. Tolle Schlosskulisse, herrliche Parkanlage und das alles mitten in der Landeshauptstadt am Rhein. Einzigartige Voraussetzungen verlangen einzigartige Vorbereitungen und Maßnahmen.

Im Gespräch mit Albert Schäfer vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club und Landschaftsarchitekt Eike Schwarz, Projektleiter des Schlossparks, die den Aufbau für das PfingstTurnier geleitet haben.

• Der Boden der Plätze ist bei einem Pferdesportevent das A und O. In diesem Jahr bietet der Schlosspark zum ersten Mal noch einen Abreiteplatz mehr. Eine Herausforderung?
Albert Schäfer: „Das ist natürlich eine Herausforderung, aber alles hat reibungslos funktioniert. Wir haben 5.000 Quadratmeter Reitfläche verlegt und mit einer zehn Zentimeter dicken Tretschicht versehen. Dabei handelt es sich um rund 600 Tonnen spezielles Sandgemisch. Alles natürliche Stoffe – das ist hier im Park die Maßgabe. Unter alle Reitflächen und Wege kommen dabei im Gegensatz zu anderen Reitplätzen ungelochte und wasserundurchlässige Matten. Erstens, damit wir nach dem Turnier den Sandbelag komplett wieder entfernen können und damit der Boden durch das Befahren der Lkw und Radlader nicht zu sehr verdichtet wird.“

• Gerade die Verdichtung des Bodens könnte sonst ein Problem werden, weil…
Eike Schwarz: „…weil wir sonst beispielsweise im Baumbereich das Wurzelwerk schädigen könnten und das hätte das Absterben der Baumkronen zur Folge.“

• Das Thema Zeit ist für Sie hier im Schlosspark eine zusätzliche Herausforderung?
Albert Schäfer: „Um die Rasenfläche so wenig wie möglich zu strapazieren haben wir erst am Montag vor Pfingsten mit den Aufbauarbeiten begonnen und entfernen die Reitflächen sofort am Pfingstmontag nach Veranstaltungsende. Dienstagabend nach Pfingsten ist hier meistens schon alles wieder abgebaut.“

• Das Wetter war in diesem Jahr optimal für die Aufbauarbeiten?
Eike Schwarz: „Grundsätzlich gilt: je fester und trockener der Boden, umso geringer die Schäden. Dieses Jahr hat uns das Wetter da perfekt zugespielt.“

• Auch in puncto Boxen bringt die Parklandschaft Regularien mit sich.
Albert Schäfer. „Wir sind vom Platz her einfach etwas begrenzter als Turniere, die irgendwo außerhalb auf der Wiese stattfinden. Wir haben 84 feste Boxen und noch etwa 330 Boxen in Stallzelten – mehr geht nicht, mehr Zelte dürfen wir nicht stellen. Wir müssen dadurch einigen Reitern absagen, weil wir viel mehr Anfragen haben als wir unterbringen können.“

• Wie regeln Sie die An- und Abfahrt der rund 400 Pferde während der PfingstTage?
Albert Schäfer. „Mitten in der Stadt ist der Platz am Turniergelände begrenzt, aber wir sind froh, dass wir in diesem Jahr zum ersten Mal alle rund 150 Pferdetransporter auf einem Platz unterbringen können. Der Gipper-Kerbeplatz ist knapp 1,5 Kilometer vom Turniergelände entfernt und ist dafür ideal.“

• Wer legt die ‚Spielregeln’ für den Aufbau des PfingstTurniers fest?
Eike Schwarz: „Der Park gehört dem Land Hessen und wird vom hessischen Immobilienmanagement verwaltet. Mit ihnen wurde der Vertrag über die Nutzungsbedingungen festgelegt: Wo, was, wann und wofür. Grundlage des Vertrags sind dabei landschaftsschutz-rechtliche und denkmalschutz-rechtliche Aspekte. Alle kennen die Regeln und die gute Zusammenarbeit hat sich über Jahre bewährt.“

• Wie lange ist der Vertrag zwischen dem Wiesbadener Reit- und Fahr-Club und dem Land Hessen noch gültig?
Albert Schäfer: „Der Vertrag hat noch mehr als 20 Jahre Gültigkeit. Wir können also langfristig planen und sicher noch das 100. PfingstTurnier hier feiern.“

Vorverkauf startet zu Pfingsten
Das ist neu in diesem Jahr: Erstmals wird der Vorverkauf für das Internationale Wiesbadener PfingstTurnier schon genau ein Jahr im Voraus starten – nämlich schon an diesen PfingstTurniertagen. An der Hauptkasse neben dem Schloss können Sie sich während der Turniertage schon die besten Plätze für das Geburtstags-Turnier 2016 sichern: für das 80. Internationale Wiesbadener PfingstTurnier vom 13.-16. Mai 2016. Im Internet wird der Vorverkauf am Mittwoch nach Pfingsten, also am 27. Mai beginnen unter www.ticketmaster.de oder telefonisch unter 01806 - 999 00 00.


21.05.2015
(comtainment GmbH)

      
Zwei Tage vor Turnierbeginn rollen die letzten Tonnen Sand an. (Fotos: Privat)

Mit Elan nach Wiesbaden – DKB-Riders Tour
 
Wiesbaden - (Wiesbaden) Das Internationale Wiesbadener Pfingstturnier vom 22. – 25. Mai ist eine der schönsten und traditionsreichsten Etappen der DKB-Riders Tour, die seit dem Premierenjahr der Tour in Wiesbaden zu Gast ist und nun mittlerweile zum 15. Mal Station im Schlosspark Wiesbaden-Biebrich macht. Internationalität, Flair, Sportlicher Anspruch und Akzeptanz der Zuschauer – all das macht Wiesbaden zu einer hervorragenden Station für die renommierte internationale Springsportserie in Deutschland.

Zweimal geht es in der von Titelsponsor DKB (Deutsche Kreditbank AG) und Hauptsponsor Solem Luxembourg ermöglichten Serie über sechs Etappen um Punkte für die DKB-Riders Tour. Am Pfingstsonntag ist der Preis des hessischen Ministerpräsidenten Qualifikation für die Wertungsprüfung. Wie schon in den Vorjahren, kommen die 50 besten Reiter/ Pferd-Paare dieser Weltranglistenprüfung mit Stechen weiter. Um Punkte, Preisgeld und Prestige geht es dann am Pfingstmontag im Großen Preis von Wiesbaden – Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden - der DKB-Riders Tour-Wertungsprüfung mit zwei Umläufen.

Den Sieg in dieser prestigeträchtigen Prüfung „schnappte“ sich 2014 der Westfale Toni Haßmann aus Münster mit Classic Man V und katapultierte sich in der Folge auf den zweiten Rang in der DKB-Riders Tour, wurde beim Schlussspurt in München Vierter, weil ihn der eigene Bruder Felix noch überrunden konnte. Mit dabei im Schlosspark Wiesbaden-Biebrich ist auch der Überraschungssieger der 2. Etappe der DKB-Riders Tour in Hamburg: Christian Glienewinkel aus Celle gewann das Deutsche Spring-Derby und kommt nun auch nach Wiesbaden. Mit von der Partie ist auch der drittplatzierte Profi André Plath aus Timmendorf/ Insel Poel. Passen muss hingegen der Championatskaderreiter Andre Thieme aus Plau am See. Der Derby-Zweite hat in der Woche vor dem Deutschen Spring-Derby einen Bruch im Wadenbein erlitten. „Das ist beim Fussballspielen passiert und tat mächtig weh,“ so Thieme, „ich bin beim Derby mit Wadenbeinbruch geritten, wußte es aber nicht. Glücklicherweise ist der Bruch weit oben, der Knochen ist nicht durch, sondern es ist ein Spalt. Ich habe mich daher entschieden nicht gleich wieder auf so hohem Niveau zu reiten, sondern es vorsichtiger angehen zu lassen.“

David Will, der gebürtige Bayer mit Wohnsitz in Pfungstadt gewann in Hagen a.T.W. die erste Wertungsprüfung und kommt auch zu Etappe Nummer 3 nach Wiesbaden, um das Punktekonto weiter aufzufüllen. Ebenfalls dabei ist der schnellste Baden-Württemberger im Sattel, Hans-Dieter Dreher aus Eimeldingen.

Die Entscheidung im Schlosspark Wiesbaden-Biebrich wird am Pfingstmontag, dem 25. Mai, im Fernsehen des HR von 17.00 – 18.00 Uhr übertragen.

Ranking der DKB-Riders Tour nach zwei von sechs Etappen:
1. Janne Friederike Meyer (Hamburg), 30 Punkte
2. Christian Glienewinkel (Celle) und David Will (Pfungstadt), 20 Punkte
4. Andre Thieme (Plau am See), 17 Punkte
5. André Plath (Timmendorf) und Jamie Kermond (Australien), 15 Punkte
7. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), 13 Punkte
8. Carsten-Otto Nagel (Wedel) und Julia Kayser (Österreich), 11 Punkte
10. Billy Twomey (Irland) und Peter Rathjen (Borstel), 10 Punkte

Die Etappen der DKB-Riders Tour 2015:
1. Hagen a.T.W., Horses & Dreams 22. – 26. April 2015
2. Hamburg, Deutsches Spring- und Dressur-Derby 14. – 17. Mai 2015
3. Wiesbaden, Internationales Pfingstturnier 22. – 25. Mai 2015
4. Münster, Turnier der Sieger, 27. – 30. August 2015
5. Paderborn, Paderborn Challenge 10. – 13. September 2015
6. München, Munich Indoors 5. – 8. November 2015


21.05.2015
(comtainment GmbH)

      
Springt nach dem Derbysieg von Hamburg nach Wiesbaden - Christian Glienewinkel mit Professional Aircare (Foto: Stefan Lafrentz)

„Der schönste Korso!“…und damit der schönste PfingstTurnier-Startschuss.
 
Wiesbaden - Der Startschuss für das 79. Internationale Wiesbadener PfingstTurnier ist gefallen. Am Dienstagabend zog der traditionelle Kuschenkorso durch die Straßen der Landeshauptstadt und stimmte die Bürger auf die pferdesportlichen Pfingsttage im Schlosspark ein.

„Das war der schönste Korso, den wir je hatten“, schwärmte die Organisatorin des Wiesbadener Kutschenkorsos Friedericke Stritter vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club. Die Auswahl, die Gestaltung und das Herausgeputztsein von Pferden und Kutschen war einfach toll. Vom Sportbreak aus dem Jahr 2009 über die Holzwagonette bis hin zum Glascoupé aus dem Jahr 1856 – es war eine ganz besondere Kollektion traditioneller und moderner Kutschen. Dem Friesen-Einspänner folgten ein Jagdwagen mit zwei Kaltblütern und eine Tandem-Anspannung. Ein Gelderländer-Vierspänner zog eine imposante Kutsche, die einst der Prinzessin von Hessen gehörte.

Norbert Theis, Malermeister und Denkmalpfleger aus Pfaffen-Schwabenheim, spannte zwei Fjordpferde mit Arbeitsgeschirr vor einem landwirtschaftlichen Fasswagen an. Theis gehört zu den erfahrendsten Korsofahrern, schon seit 1994 nimmt er am Wiesbadener Korso teil. Tatjana Heck war mit 18 Jahren die jüngste Teilnehmerin. Sie war zum sechsten Mal beim Wiesbadener Korso dabei und fuhr einen Doktor- oder Priesterwagen mit original Lederverdeck aus dem Jahr 1890.

Zwar seien es etwas weniger Kutschen als in den Vorjahren gewesen, aber dafür „ganz besonders schöne Kutschen!“ So lautete das Fazit von Friedericke Stritter. Hauptgrund für die dezimierte Kutschenzahl war die für Lkw gesperrte Schiersteiner Brücke. „Mit ihren großen Transporter durften die Gespannfahrer nicht über die Brücke und mussten einen ziemlich weiten Umweg fahren. Das hat verständlicherweise einige abgeschreckt“, weiß Stritter. „Im Grunde müssen wir auch bei den Kutschen wie bei den begleitenden Reitern eher bremsen. Wir wollen die Zahl auf 50 Reiter und 25 bis 30 Kutschen auch weiterhin beschränken. Das ist eine entspannte, überschaubare Größe, bei der man wirklich jede einzelne Kutsche genießen kann.“

Genossen haben die Wiesbadener ihren Korso in diesem Jahr mehr denn je. Schon als um 17.30 Uhr die Musikgruppe Best Age zu spielen begann, war der Rathausplatz gut mit Zuschauern gefüllt. Als gegen 18.15 Uhr die Kutschen eintrafen, war die Stimmung auf dem Höhepunkt und die Zuschauer zahlreicher denn je.

Gelungener kann man sich einen Vorboten zu vier Tagen Spitzensport im Wiesbadener Schlosspark kaum vorstellen.

In zwei Tagen geht es sportlich los, das 79. Internationale Wiesbadener PfingstTurnier – wer noch keine Eintrittskarten hat, der kann sich jetzt noch schnell welche sichern unter www.ticketmaster.de oder telefonisch unter 01806 – 999 00 00.


20.05.2015
(comtainment GmbH)

      
Eine Rarität: der landwirtschaftliche Fasswagen, gezogen von zwei Fjordpferden und mit Norbert Theis auf dem Kutschbock. (Foto: Elke Weisheit)

Vereine und Gruppen für großen Reitturnier-Festumzug gesucht
 
Donaueschingen - wie in jedem Jahr wird das S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturnier im Donaueschinger Schlosspark mit dem traditionellen Festumzug durch die Donaueschin-ger Innenstadt am Donnerstag, 17. September 2015 um 17.30 Uhr eröffnet. Fanfaren-züge, Reitvereine und kreative Gruppen werden den Festumzug zu Pferd oder im Ge-spann begleiten.

In diesem Jahr steht der Umzug unter dem Motto:

„Zug durch die Jahrhunderte“

Dieses Motto bietet den Gruppen viele Möglichkeiten sich zu präsentieren: Beispielswei-se durch die Darstellung der unterschiedlichen Epochen und deren Eigenschaften und Stile. Die Pferde können hierbei in der Art und Weise der verschiedenen Jahrhunderte in Szene gesetzt werden. Reitvereine, aber auch kreative Gruppen haben wieder die Mög-lichkeit, am Umzug teilzunehmen. Die Teilnahme ist mit einem Wettbewerb verbunden. Aufgabe der Teilnehmer ist es, das genannte Motto umzusetzen, z. B. durch Kostüme. Die Darstellung kann zu Pferd, mit der Kutsche oder teilweise auch zu Fuß erfolgen. Wichtig ist allerdings, dass Pferde oder Ponys einbezogen werden. In besonderen Fäl-len sind auch gebastelte Figuren denkbar.

Eine Jury wird die besten Vereine ermitteln. Die Verkündung des Siegers erfolgt gegen 19.30 Uhr im Anschluss an den Umzug im Reitturnier-Stadion. Für den Erstplatzierten gibt es ein Preisgeld in Höhe von 1.000,- €. Die Platzierung setzt sich bis zum Fünftpla-zierten fort, der noch 500,- € erhält. Zudem erhält jede Gruppe einen Transportkostenzu-schuss.

Die Anmeldeunterlagen sind bei der Reitturnier Donaueschingen GmbH, dem Veranstal-ter des Festumzuges, erhältlich. Anmeldeschluss ist der 26. Juni 2015.

nadine.krejcir@donaueschingen.de
Telefon: 0771 857-221 Fax: 0771 857-228


20.05.2015
(Escon Marketing GmbH)

Longlist Voltigieren für Junior-WM aufgestellt
 
Warendorf - Im Anschluss an den Preis der Besten in Warendorf stellte der Ausschuss Voltigieren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Longlist für das Juniorenchampionat im niederländischen Ermelo (5. bis 9. August) auf, das in diesem Jahr erstmals als Weltmeisterschaft ausgetragen wird.

Damen: Chiara Congia (Offenbach/RPF) mit Celebration (Longenführerin: Alexandra Dietrich), Franziska Peitzmeier (Langenberg/WEF) mit Dorian Gray SN (Elisabeth Brinkmann), Caroline Reckordt (Oelde-Lette/WEF) mit Elidano (Nina Vorberg), Julia Sperl (Pfaffenhofen/BAY) mit Adlon (Alexander Hartl) und Sophia Stangl (Neufarn/BAY) mit Adlon (Alexander Hartl).

Herren: Tim Andrich (Kleinmachnow/BBG) mit Polan (Claudia Westerheide), Gregor Klehe (Grasbrunn/BAY) mit Adlon (Alexander Hartl) und Konstantin Näser (Gäufelden/BAW) mit Cyrano (Doris Marquart).

Juniorteams: VV Ingelsberg Junior I mit Lazio und Feliciano (Alexander Hartl) und RSV Neuss-Grimlinghausen Junior I mit Auxerre und Damiana (Simone Lang-Wiegele).


20.05.2015
(FN)

Erstmalig Weltmeisterschaften für junge Fahrpferde
 
Mezöheqyes/HUN - In den Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit haben sich die Weltmeisterschaften für Nachwuchspferde längst etabliert, in diesem Jahr gibt es erstmalig auch Weltmeisterschaften für junge Fahrpferde. Diese finden vom 24. bis 27. September in Mezöheqyes in Ungarn statt.

Eine offizielle Ausschreibung wurde noch nicht veröffentlicht, aber einige Details sind bereits bekannt. Teilnahmeberechtigt sind fünf-, sechs- und siebenjährige Pferde aller Rassen und Zuchtgebiete, allerdings keine Ponys. „Vorgesehen ist, dass jede Nation drei Pferde je Altersklasse schicken darf, die Zahl wird aber eventuell noch nach dem namentlichen Nennungsschluss aufgestockt“, erklärt Friedrich Otto-Erley, Fahrsport-Koordinator der FN und stellvertretender Geschäftsführer des DOKR. Je Fahrer sind je Altersklasse maximal zwei Pferde erlaubt. Die Pferde und Fahrer müssen aktuell für 2015 bei der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) registriert sein, die Pferde benötigen einen FEI-Pass.
Bevor ein Nachwuchspferd bei der WM starten darf, muss es sich im Laufe der Saison qualifizieren. Für Fünfjährige gilt entweder die Qualifikation für das Bundeschampionat in Warendorf oder Moritzburg oder eine Mindestwertnote von 7,0 bei einem CAI-YH (Test YH1 analog zu den nationalen Eignungsprüfungen Klasse A). Für Sechs- und Siebenjährige gilt ebenfalls die Qualifikation zum Bundeschampionat, allerdings benötigen sie eine Wertnote von 7,0 und besser oder sie qualifizieren sich mit einer Mindestwertnote von 7,0 bei einem CAI-YH (Test YH2 analog zu den nationalen Eignungsprüfungen Klasse M) oder durch die Teilnahme (in Wertung beendet) an einem CAI2* und höher (ein- oder zweispännig) mit einem Dressurergebnis von 65 Strafpunkten und besser. „Wenn viele Pferde die Qualifikationskriterien erfüllen und die Nachfrage nach Startplätzen für die WM sehr groß sein sollte, behält sich das DOKR vor, zusätzlich ein oder zwei (Nord/Süd) zentrale Auswahltermine zur Sichtung der zu benennenden Pferde durchzuführen“, ergänzt Otto-Erley.

Bei den Weltmeisterschaften selbst müssen die Pferde dann eine Dressur, eine Geländeprüfung und das Kegelfahren absolvieren. Die Prüfungen entsprechen den Anforderungen des DKB-Bundeschampionates des Deutschen Fahrpferdes. Das heißt, dass die fünfjährigen Pferde in der Finalqualifikation eine Eignungsprüfung der Klasse A mit anschließendem Hindernisfahren absolvieren müssen. Im Finale steht dann in der Dressur eine Sonderaufgabe mit Hindernisfahren bevor. Die Sechs- und Siebenjährigen starten zuerst in einer Eignungsprüfung der Klasse M. Im Finale gibt es dann auch hier eine Sonderaufgabe, die aus einer Dressuraufgabe und einem kombinierten Hindernisfahren mit Geländehindernissen besteht. Die genauen Anforderungen der WM gibt es unter www.fei.org/fei/regulations/driving: World Driving Championships for Young Horses sowie Notes for Guidance’s for OCs Young Horses competition.

Anträge auf Erteilung einer Startgenehmigung sind rechtzeitig zu richten an: Birgit Kostka, Tel.: 02581-6362 172, Mail: bkostka@fn-dokr.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Friedrich Otto-Erley (Tel: 02581-6362-123, E-Mail: fotto-erley@fn-dokr.de).


20.05.2015
(comtainment GmbH)

Rolf Grebe neuer Co-Trainer Para-Equestrian
 
Warendorf - Rolf Grebe aus Wiehl-Weiershagen ist neuer Co-Trainer der Para-Dressurreiter. Er soll als Nachfolger von Dirk Mülot künftig Bundestrainer Bernhard Fliegl beim Training und der Ausbildung der Para-Nachwuchsreiter unterstützen.

Seinen Einstand gab der Pferdewirtschaftsmeister Schwerpunkt Reitausbildung sowie Zucht und Haltung bereits beim Mannheimer Maimarktturnier. Seit Abschluss seiner Lehre 1989 war Rolf Grebe in verschiedenen Vereinen und Betrieben tätig, u.a. beim Reiterverein Bayer Leverkusen in Köln. Seit 2012 arbeitet der 48-Jährige, der auf selbst ausgebildeten Pferden Erfolge in Dressur bis Intermediare und im Springen bis Klasse M aufweisen kann, als freiberuflicher Reitlehrer und Ausbilder. Neben seiner Arbeit erwarb er mehrere Zusatzqualifikationen zum Beispiel im Bereich Unternehmensführung für Pferdewirtschaftsmeister (Marketing und Betriebswirtschaft) und zum Bewegungstrainer EM (Eckart Meyners). Bereits während seiner Bundeswehrzeit absolvierte er eine Sanitätsausbildung. Seit 2007 ist er Mitglied im Prüfungsausschuss für Pferdewirte Schwerpunkt Zucht und Haltung an der Landwirtschaftskammer Rheinland und seit 2015 Mitglied im Prüfungsausschuss für Pferdewirte und Pferdewirtschaftsmeister Schwerpunkt Reitausbildung.


20.05.2015
(FN)

Pilotprojekt "International Dressage Cup for Young Ponys"
 
Warendorf - Sichtung für Verden findet am 8. Juli in Warendorf statt

Warendorf/Verden - Für viele Pferdefreunde steht das Verdener Sommerturnier (5. bis 9. August) in Verden als Synonym für die Weltmeisterschaft junger Dressurpferde. In diesem Jahr dürfen sie sich auf einen weiteren Höhepunkt in dieser Richtung freuen. Parallel zur WM und den Qualifikationen zum Nürnberger Burgpokal findet erstmals als Pilotprojekt ein Dressur-Cup für fünf- und sechsjährige Ponys mit internationaler Beteiligung statt. Sichtung und Nominierung finden, wie für die „Großen“, im Bundesleistungszentrum in Warendorf statt. Am Mittwoch, 8. Juli, werden die Fahrkarten zur Pony-Premiere in Verden vergeben.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) darf je fünfzehn fünfjährige und sechsjährige Reitponys der Liste I nominieren, dazu sind Ponys aus vier weiteren Nationen zum Pilotprojekt in Verden eingeladen. Zulassungsvoraussetzung ist eine Zuchtbescheinigung (Drei-Generationen-Pedigree) einer tierzuchtrechtlich anerkannten Züchtervereinigung. Pro Altersklasse dürfen je Reiter (Jahrgang 1997 oder jünger) maximal zwei Ponys gestartet werden. Geritten wird im Finale die internationale Dressuraufgabe der FEI 2009 für fünfjährige Pferde (Einlaufprüfung) bei den fünfjährigen Ponys beziehungsweise die internationale Dressuraufgabe der FEI 2009 für fünfjährige Pferde (Finalprüfung) bei den sechsjährigen Ponys.

Startberechtigt bei der Sichtung in Warendorf sind fünfjährige Reitponys mit einem Stockmaß von mindestens 1,35 bis 1,48 Meter, die nachweislich bereits für das DKB-Bundeschampionat des fünfjährigen Deutschen Dressurponys 2015 qualifiziert sind beziehungsweise nachweislich in einer Qualifikation zum DKB-Bundeschampionat des fünfjährigen oder sechsjährigen Deutschen Dressurponys eine Wertnote von wenigstens 7,5 erzielt haben oder nachweislich einmal in einer Dressurpferde/-ponyprüfung Klasse A oder L platziert sind und eine Wertnote von wenigstens 7,5 erzielt haben oder Finalteilnehmer beim Bundeschampionat des vierjährigen Deutschen Reitponys 2014 (Stuten/Wallache oder Hengste) waren.

Analog müssen die sechsjährige Reitponys der Liste I nachweislich bereits für das DKB-Bundeschampionat des sechsjährigen Deutschen Dressurponys 2015 qualifiziert sein beziehungsweise nachweislich in einer Qualifikation zum DKB-Bundeschampionat des sechsjährigen Deutschen Dressurponys eine Wertnote von wenigstens 7,5 erzielt haben oder nachweislich einmal in einer Dressurpferde/-ponyprüfung Klasse L platziert sein und eine Wertnote von wenigstens 7,5 erzielt haben oder Finalteilnehmer beim Bundeschampionat des 5-jährigen Deutschen Dressurponys 2014 gewesen.

Die genaue Ausschreibung gibt es hier. Nennungen können bis 30. Juni nur über das Nennung-Online System abgegeben werden und sind nur mit Angabe des Erfolgsnachweises (Ort, Datum, Platzierung, Note) gültig. Der Erfolgsnachweis ist per E-Mail an Eva von dem Knesebeck (eknesebeck@fn-dokr.de, Telefon 02581/6362-129) zu senden.


20.05.2015
(FN)

Ab 2016 spezielle Sportprüfungen für gekörte Hengste
 
Fulda - Zuchtverbände beschließen Änderungen der Hengstleistungsprüfungen

„Kürzer, sportlicher, disziplinspezifischer“ – so lautet das Motto der neuen Hengstleistungsprüfung (HLP). Bei den FN-Tagungen in Fulda haben die Vertreter der Zuchtverbände weitere Änderungen der HLP beschlossen. Erste Veränderungen waren bereits im Dezember abgesegnet worden. Nach Erfahrungen mit zwei Probeläufen hinsichtlich der neuen Sportprüfungen für Hengste erfolgten jetzt weitere Änderungen des Regelwerks, so dass das neue sportorientierte Konzept im kommenden Jahr in Kraft treten kann.

Ab 2016 gibt es folgende Möglichkeiten für einen Leistungsnachweis für Hengste: Die „klassische“ Stationsprüfung bleibt nach wie vor bestehen, allerdings verkürzt sich die Veranlagungsprüfung von 30 auf 14 Tage und die ursprünglich 70-tägige Hengstleistungsprüfung dauert ab 2016 nur noch 50 Tage. Beide Prüfungsformen werden mit den Schwerpunkten „Dressur“ und „Springen“ angeboten. Beim 14-Tage-Test werden die Hengste jedoch nach denselben Merkmalen beurteilt, beim 50-Tage-Test speziell nach dressur- bzw. springbetonten Merkmalen. Für den Leistungsnachweis ist auch nach wie vor der bisherige Weg über den Turniersport möglich, so dass sich unter anderem Erfolge in der Klasse S und zukünftig auch Platzierungen im Finale der DKB-Bundeschampionate oder bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressur-, Spring- oder Vielseitigkeitspferde als Leistungsnachweis anrechnen lassen. Auch die Kombination aus Veranlagungsprüfung und der Qualifikation zum DKB-Bundeschampionat wird weiterhin bestehen bleiben. Neu dagegen sind ab 2016 die dreitägigen disziplinspezifischen Sportprüfungen für gekörte vier- und fünfjährige Hengste, die mit den Schwerpunkten „Dressur“, „Springen“ und „Vielseitige Veranlagung“ angeboten werden.

Disziplinspezifische Sportprüfungen für vier- und fünfjährige gekörte Hengste
Hengste, die eine Veranlagungsprüfung dreijährig erfolgreich absolviert haben, können somit vorläufig als dreijähriger Hengst in das Hengstbuch I (HB I) eingetragen werden. Zum endgültigen Leistungsnachweis müssen sie zusätzlich in den neu eingeführten Sportprüfungen je einmal vierjährig und einmal fünfjährig erfolgreich geprüft werden. Die Sportprüfungen finden in den Monaten Januar bis März statt und werden 2016 in Münster-Handorf, München-Riem, Luhmühlen und bei hoher Nachfrage zusätzlich in Verden angeboten. Sie entsprechen je nach Alter der Hengste den Anforderungen einer Dressurpferde- bzw. Springpferdeprüfung. Dies bedeutet, dass die vierjährigen Hengste in der Sportprüfung Teil I gemäß Aufbauprüfungen der Klasse A und die fünfjährigen Hengste in der Sportprüfung Teil II in denen der Klasse L vorgestellt werden müssen. Nach erfolgreichem Abschluss der Sportprüfung Teil I können die Hengste vorläufig in das HB I eingetragen oder fortgeschrieben werden, nach Teil II kann eine endgültige Eintragung erfolgen. Die disziplinspezifische Prüfungskommission besteht neben den zwei Richtern zusätzlich aus einem Disziplinexperten und einem Fremdreiter, die den Richtern beratend und unterstützend zur Seite stehen und ebenfalls während der Prüfungstage anwesend sind. Die Bewertungskommission beurteilt die Leistung der Hengste sowohl unter den eigenen Reitern als auch unter dem Fremdreiter. Dieser steht in engem Dialog mit der Bewertungskommission. Das Testen durch den Fremdreiter wird von der Bewertungskommission begleitend kommentiert, ebenso das abschließende Endergebnis eines jeden Hengstes. Durch die erweiterten Informationen wird diese Prüfung für Züchter und Hengsthalter noch attraktiver. Ein Steward übernimmt die Aufsicht des Trainings und in der Vorbereitungshalle – allerdings ohne Bewertung.

Neu: Sportprüfung „Vielseitige Veranlagung“
In Fulda endgültig beschlossen wurde das Konzept der Sportprüfungen mit der Ausrichtung „Vielseitige Veranlagung“, welches von anerkannten Experten und Aktiven aus der Vielseitigkeitsszene erarbeitet wurde. Die vielseitig veranlagten Hengste müssen drei Sportprüfungen zur endgültigen Eintragung in das HB I absolvieren. Vierjährig nehmen die Hengste im Frühjahr an einer dreitägigen Sportprüfung teil, bei der sie nach den Anforderungen einer Eignungsprüfung für Reitpferde der Klasse A bewertet werden und am nächsten Tag ein Fremdreitertest folgt (Teil Ia). Somit können die Hengste vierjährig vorläufig in das HB I eingetragen werden. Im Herbst müssen die vierjährigen Hengste dann erneut geprüft werden. Am ersten Tag absolvieren sie ebenfalls eine Eignungsprüfung der Klasse A, am zweiten Tag folgt die Teilprüfung Gelände mit den Anforderungen einer Geländepferdeprüfung der Klasse A (Teil Ib). Der erfolgreiche Abschluss von Teil Ib ist Voraussetzung für die vorläufige Eintragung in das HB I für fünfjährige Hengste. Dies ist eine Ausnahmeregelung nur für vielseitig veranlagte Hengste, da diese Anfang des Jahres nicht im Gelände geprüft werden können. Abschließend müssen sie dann fünfjährig an einer dreitägigen Sportprüfung Teil II erfolgreich teilnehmen, bei der ihre Leistungen in einer Dressurpferdeprüfung und einer Springpferdeprüfung nach den Anforderungen der Klasse A und einer Geländepferdeprüfung nach den Anforderungen der Klasse L beurteilt werden. Die Sportprüfung Teil II findet wie die zweitägige Sportprüfung Teil Ib in den Monaten August oder September statt, da die Hengste auch hier einen Geländeparcours im Freien absolvieren müssen und in diesen Monaten normalerweise die besten Bedingungen gegeben sind. Bei der Sportprüfung „Vielseitige Veranlagung“ wird aus allen Teilprüfungen eine Gesamtnote aus den Merkmalen ermittelt.

Mindestanforderungen in Sportprüfungen
Eine Sportprüfung erfolgreich abgeschlossen hat ein Hengst, wenn er das geforderte Mindestergebnis von 7,5 erreicht hat. In der Veranlagungsprüfung wird eine gewichtete Gesamtnote von mindestens 7,5 oder eine disziplinspezifische Endnote von mindestens 8,0 verlangt. Die Selektionsgrenze bei der 50-tägigen Hengstleistungsprüfung liegt bei einer dressur- bzw. springbetonten Endnote von mindestens 7,8.

Nur noch eine Bewertungskommission
Neu ist außerdem, dass es grundsätzlich sowohl in den 14-tägigen Veranlagungsprüfungen und den 50-tägigen Hengstleistungsprüfungen als auch in den Sportprüfungen zukünftig nur noch eine Bewertungskommission pro Disziplin und pro Prüfungsdurchgang gibt.

Ausführliche Informationen zum neuen Konzept der Hengstleistungsprüfung unter www.hengstleistungspruefung.de.


20.05.2015
(FN)

FN-Jahrestagung: Beschlüsse im Bereich Zucht
 
Fulda - Der Sachstand zur Gesundheitsdatenbank und ZVO-Änderungen waren einige der vielen Themen der Jahrestagung im Bereich Zucht in Fulda. „Es gibt zwar weiterhin einen negativen Trend bei der Zahl der registrierten Mitglieder, Zuchtstuten, Fohlen und Hengsten, aber die Zahl der Bedeckungen hat sich leicht stabilisiert und lässt hoffen, dass die Talfahrt in der Pferdezucht bald beendet sein könnte“, so Theo Leuchten (Ratingen), Vorsitzender des Bereichs Zucht.

In der neuen Equidenpass-Verordnung der EU, welche ab dem 1. Januar 2016 gilt, wurden Veränderungen im Aufbau des Equidenpasses festgelegt. Derzeit wird eine entsprechende Druckvorlage entwickelt. „Hier hat das gemeinsame Agieren zu einem positiven Ergebnis geführt, denn wir haben erreicht, dass FN und Zuchtverbände weiterhin die Berechtigung haben, Pferdepässe auszustellen“, sagte Dr. Klaus Miesner, Geschäftsführer des FN-Bereichs Zucht. Zum Thema „Gemeinsam Flagge zeigen“ stellte Theo Leuchten den Sachstand zum Thema „Einheitliches Auftreten der Zuchtverbände“ vor. In einem Workshop Ende April mit Vertretern von 13 Zuchtverbänden wurde besprochen, dass man ein Qualitätssiegel für Deutsche Pferde erarbeitet, das vor allem den internationalen Auftritt erleichtern soll.

Gesundheitsdatenbank startet
Ein Thema, das bereits im vergangenen Jahr bei den FN-Tagungen vorgestellt wurde, war die Gesundheitsdatenbank für Pferde. Die FN, ihre angeschlossenen Zuchtverbände, Verbandstierärzte, Wissenschaftler und das Rechenzentrum arbeiten gemeinsam an dem Projekt „Gesundheitsdatenbank“, um eine Datenbasis für die züchterische Verbesserung der Pferdegesundheit zu erhalten. Da Gesundheitsinformationen über Pferde derzeit nicht zentral und standardisiert vorliegen, fehlt der Wissenschaft die Forschungsgrundlage und kann die Zucht keine Gesundheitsmerkmale als Selektionskriterium nutzen. Dies soll in Zukunft durch die Gesundheitsdatenbank möglich werden. Die Software und die Datenbank sind entwickelt, alle Verträge sind unterzeichnet, die Info-Homepage unter www.pferd-gesundheitsdaten.de steht und wird nun nach und nach mit Infotexten gefüllt. Als Testlauf sollen nun in diesem Jahr alle Zuchtverbände die Untersuchungsdaten ihrer Kör- und Auktionspferde über die Tierkliniken/Tierärzte in die Datenbank eingeben lassen. In 2016 kann die Software dann von allen Tierärzten genutzt werden, um Untersuchungsergebnisse in die Datenbank einzugeben – natürlich immer nur mit schriftlicher Einverständniserklärung der Pferdebesitzer.

Änderungen der Zuchtverbandsordnung (ZVO)
Im Rahmen der Jahrestagungen hat der Beirat Zucht auch Änderungen zu verschiedenen Bestimmungen in der Zuchtverbandsordnung (ZVO) beschlossen. Unter anderem dürfen nun Pintos auch die Western-Leistungsprüfung ablegen. Die Registrierung von in deutschen Zuchtverbänden geborenen Islandpferdefohlen in WorldFengur wurde in die ZVO aufgenommen. Die von der FEIF beschlossenen Bestimmungen zum Embryotransfer bei Islandpferden wurden ebenfalls in die ZVO übernommen. Darüber hinaus geht es
um Anpassungen in den Allgemeinen und Besonderen Bestimmungen an die Vorgaben der europäischen und bundesweiten Verordnungen und Richtlinien. Nachdem die Änderungen verabschiedet worden sind, werden sie nun innerhalb der nächsten zwölf Monate von den Zuchtverbänden in ihre eigenen Satzungen und Zuchtbuchordnungen aufgenommen.

Die ZVO dient der Förderung der Pferdezucht durch Koordination der züchterischen Arbeit der anerkannten Zuchtverbände, die Mitglieder der FN sind. In der ZVO sind als Rahmenrichtlinien einheitliche Mindestanforderungen für die Ausgestaltung der Zuchtprogramme, für die Unterteilung und Führung der Zuchtbücher, für die Ausstellung der Pferdepässe einschließlich Zuchtbescheinigungen und für die Sicherung der Identität aller in den Zuchtbüchern eingetragenen Pferde festgelegt. Ebenso wird die Durchführung von Leistungsprüfungen, Körungen, Zuchtwertschätzung und Zuchtbucheintragungen beschrieben. Hinzu kommen Informationen zu EU-Bestimmungen sowie nationalen Gesetzen und Verordnungen, die die Pferdezucht betreffen. Insgesamt werden zur Zeit für 47 Rassen die Bestimmungen in der ZVO geregelt.

Die aktualisierte ZVO steht als CD ab Anfang Juni unter www.pferd-aktuell.de/zucht als Download bereit oder kann bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Abteilung FN-Service, Petra Schaffer, E-Mail fn@fn-dokr.de angefordert werden. Die Kosten betragen fünf Euro zuzüglich drei Euro Versandkosten.


20.05.2015
(FN)

Wolfgang Brinkmann wird 65
 
Herford - Wolfgang Brinkmann (Herford), Mannschafts-Olympiasieger, ehemaliger Präsident des Deutschen Reiter- und Fahrerverbands und geschäftsführender Gesellschafter der Brinkmann-Gruppe in Herford, wird am 23. Mai 65 Jahre alt.

Schon als Kind war Wolfgang Brinkmann dem Pferd verbunden. Als Junior nahm er an den Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur teil, wechselte später jedoch ins Springlager und startete in 19 Nationenpreisen für Deutschland. Höhepunkt seiner sportlichen Laufbahn war der Gewinn der Mannschaftgoldmedaille bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul. Im Nachklang wurde er mit der Fairplay Trophy der UNESCO und des Verbandes Deutscher Sport-Journalisten für sein vorbildliches Verhalten bei den Olympischen Spielen ausgezeichnet, wo er zugunsten des Ersatzreiters und späteren Bronzemedaillengewinner Karsten Huck (Borstel) auf einen Start im Einzelspringen verzichtet hatte. Von 1990 bis 2012 war Wolfgang Brinkmann Präsident des Deutschen Reiter- und Fahrerverbandes und von 2011 bis 2012 Mitglied im Vorstand Sport des DOKR.

Beruflich leitet der studierte Betriebswirt seit 1988 gemeinsam mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Klaus Brinkmann, der ebenfalls am 23. Mai Geburtstag feiert, die Brinkmann-Gruppe in Herford, zu der unter anderem die Marke Pikeur gehört. Daneben übt er zahlreiche Ehrenämter aus, u.a. ist er Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten und Wirtschaftsverbänden, speziell der Textilindustrie.


20.05.2015
(FN)

Ruth Klimke wird 75 Jahre
 
Warendorf - Ihr strahlendes Lächeln und ihre herzliche Art, auf Menschen zuzugehen, sind gewissermaßen ihr „Markenzeichen“. Ruth Klimke ist aus der deutschen Pferdeszene nicht wegzudenken. Ob Tochter Ingrid in der Vielseitigkeit startet oder gemeinsam mit ihrem Bruder Michael Punkte auf dem Dressurviereck sammelt – Ruth Klimke hat viele sportliche Highlights miterlebt, mit ihren Kindern gefiebert und mit ebenso großer Freude die Enkelkinder auf Turnieren und daheim gehütet: Mutter und Großmutter aus Leidenschaft. Am 21. Mai feiert die gebürtige Düsseldorferin ihren 75. Geburtstag.

Dem Pferd ist Ruth Klimke seit ihrer Jugend verfallen, ritt zunächst das Pferd ihrer Eltern. Als sie zum Abitur von ihrem Großvater das erste eigene Pferd geschenkt bekam, bestritt sie Dressur- und Springprüfungen (bis Klasse M), ehe sie sich 1965 ganz auf die Dressur und den Grand Prix-Sport konzentrierte. Mehrfach gewann sie die westfälische Meisterschaft und wurde 1972 mit dem Reitabzeichen in Gold ausgezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt waren Ruth Klimke und der bekannte Reiter Dr. Reiner Klimke längst ein Ehepaar. Sie hatten sich lieben gelernt im Reitstall in Münster, wo Ruth ihr Lehramtsstudium aufgenommen hatte. Schon bald stand das Paar 1965 vor dem Traualtar. Glückliche Jahre mit ihren drei Kindern Rolf, Ingrid und Michael folgten, ehe der plötzliche Herztod den Rechtsanwalt und Notar Reiner Klimke 1999 im Alter von nur 63 Jahren mitten aus dem Leben riss. Bis heute verbinden Ruth Klimke viele enge Freundschaften mit den Spitzenreitsportlern aus der Zeit, als sie noch gemeinsam mit ihrem über Jahrzehnte so erfolgreichen Ehemann, der sechs Mal an Olympischen Spielen teilnahm, auf Championaten und Turnieren rund um den Globus unterwegs war. Bis vor wenigen Jahren saß Ruth Klimke noch selbst im Sattel, heute fährt sie lieber Rad und spielt Tennis. In dieser Sportart hatte sie als junges Mädchen großes Talent bewiesen und es zur westdeutschen Juniorenmeisterin gebracht.

Ehrenamtliches Engagement war und ist für Ruth Klimke „Ehrensache“. Den Persönlichen Mitgliedern der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) war sie seit 1981 zunächst als stellvertretende Vorsitzende und seit 2001 als Vorsitzende eng verbunden. 2013 wurde sie zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Über zehn Jahre gehörte sie als Vize-Präsidentin zum FN-Präsidium. Für ihre Verdienste wurde Ruth Klimke 2005 mit dem Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet.


20.05.2015
(FN press)

FN-Ordnungsverfahren
 
Warendorf - Im Ordnungsverfahren gegen die Reiterin Dr. Heike Hartwig (Neuwallmoden/Niedersachsen) wegen positiver Medikationskontrolle hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) beschlossen: Die Reiterin wird wegen des fahrlässigen Einsatzes des Pferdes Redgold 2 für die Dauer von sieben Monaten von der Teilnahme an Turnieren ausgeschlossen. Sie hatte das Pferd beim Turnier Hof Bettenrode (26.-28.9.2014) eingesetzt. Bei der Medikationskontrolle wurde die Substanz Flunixin nachgewiesen. Hierbei handelt es sich um eine verbotene Substanz gemäß der Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln (ADMR). Die Sperre besteht bis einschließlich 28.11.2015.

20.05.2015
(FN)

FN-Haushalt erneut im Plus
 
Aachen - Überschuss soll zur Bekämpfung der Pferdesteuer eingesetzt werden

Aachen - Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat auch 2014 gut gewirtschaftet. Bei den FN-Tagungen in Fulda konnte FN-Vorstandsmitglied Rainer Reisloh, zuständig für den Bereich Personal und Finanzen, mit einem positiven Haushaltsergebnis aufwarten. Entgegen den Erwartungen konnte am Jahresende ein Überschuss von rund 264.000 Euro verbucht werden. Auf einstimmigen Beschluss des FN-Verbandsrats sollen davon 100.000 Euro der zweckgebundenen Rücklage zur Bekämpfung der Pferdesteuer zugeführt werden.

„Mit diesem Ergebnis stehen wir deutlich besser da, als die Planung dies erwarten ließ“, sagte Rainer Reisloh. Grund für die gute Bilanz war ein konservativer Planungsansatz, dazu kamen Einnahmen, die so nicht vorhersehbar waren, zum Beispiel durch ein Plus bei der Pferderegistrierung und der Fortschreibung von Turnierpferden. Auch die Entscheidung, im Rahmen der Weltreiterspiele 2014 selbst als Reiseveranstalter aufzutreten, wirkte sich positiv auf die Ertragsseite des Verbandes auf.

Allerdings lagen auch die Gesamtkosten im vergangenen Jahr 0,8 Prozent über der Planung. Während sich die Personalkosten mit einem Anteil von 32,1 Prozent an den Aufwendungen im gesteckten Rahmen bewegten, erhöhten sich die sonstigen Sachkosten. Besonders zu Buche schlugen die Mehrkosten bei der Ausstellung von FEI-Pässen, aber auch die Steuern auf den Überschuss aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb „FNticket & travel“ machten sich negativ bemerkbar. Insgesamt standen Erträge in Höhe von 20,6 Millionen Aufwendungen in Höhe von 10 Millionen gegenüber. Der Förderhaushalt der FN machte mit rund 10,3 Millionen die Hälfte des Gesamthaushaltes aus und lag damit etwas über der Planung.

Für das laufende Jahr erwartet Rainer Reisloh einen Rückgang der Erträge, unter anderem durch weniger Neueintragungen von Pferden, aber auch infolge der beschlossenen Veranstalterentlastung. Dagegen steht das große Engagement der Horst-Gebers-Stiftung und der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport, die sich insbesondere für den Jugendspringsport beziehungsweise die Sicherheit im Pferdesport einsetzen. „Trotz des zu erwartenden Ertragsrückganges sind keine dramatischen Einbrüche zu erwarten“, so das Fazit von Rainer Reisloh.


20.05.2015
(FN)

FN-Tagungen in Fulda
 
Fulda - Vertreter aus Pferdesport und Pferdezucht trafen sich in Hessen

Fulda - Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Bei den Jahrestagungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) im hessischen Fulda standen der Rückblick und die Weichenstellung für die Zukunft von Pferdesport und -zucht im Mittelpunkt. Eines der zentralen Themen war auch in diesem Jahr die Pferdesteuer, die gerade in Hessen eine besondere Rolle spielt.

„Sie alle wissen um den Abwehrkampf, den unsere Verbände mit den betroffenen Pferdeleuten vor Ort seit 2012 oder 2013 führen“, sagte FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach in seiner Rede vor dem FN-Verbandsrat. Seine gute Nachricht: In über 200 Kommunen ist es gelungen, die Pferdesteuer abzuwenden. „Die Gemeinderäte haben gelernt, dass Reiter eben nicht alle reich sind. Und wie hoch der Aufwand im Vergleich zum Ertrag ist: nämlich zu hoch“, sagte Lauterbach. Seine schlechte Nachricht lautete: Das vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof im Normenkontrollverfahren gefällte Urteil lässt die Pferdesteuer als kommunale Aufwandssteuer zu. „Die Begründung des Gerichtes muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen – natürlich im negativen Sinne: ‚Das Halten und Benutzen von Pferden überschreitet das für den Lebensunterhalt Erforderliche. Pferdehalter und Benutzer dokumentieren also eine besondere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die mit einer Steuer abgeschöpft werden darf‘“, zitierte Lauterbach. „Im Grunde liest sich dieser Satz, als gäbe die unabhängige Gerichtsbarkeit der Verwaltung sogar den expliziten Rat, doch diese Steuer einzuführen.“ Dass dies von den Vertretern aus Pferdesport und -zucht komplett anders gesehen wird, hatte bereits am Vorabend der hessische Staatssekretär Werner Koch zu spüren bekommen. Sein Versuch, in seiner Ansprache um Verständnis für die finanzielle Lage der Kommunen zu bitten und für die Steuer zu werben, war im Kreis der Pferdeleute auf wenig Gegenliebe gestoßen. Soenke Lauterbach kündigte an, dass man den Kampf fortführen werde. Der Verbandsrat stimmte dem Vorschlag zu, aus dem erwirtschafteten Überschuss des Jahres 2014 die bereits zurückgelegten 100.000 Euro für den Abwehrkampf auf 200.000 Euro zu verdoppeln.

Lauterbach nutzte aber auch die Gelegenheit, dem Vorwurf entgegenzutreten, die FN sei national wie international nicht genug präsent und werde nicht an der Meinungsbildung beteiligt. „Wir sind in fast allen wichtigen Gremien des Weltreiterverbandes (FEI) und des europäischen Pferdeportverbandes (EEF) vertreten, vom Präsidium über die Disziplinkomitees bis in Arbeitsgruppen. Und gerade Warendorf ist immer wieder Ort für politische Debatten. In den letzten drei Jahren trafen sich bei uns die obersten Dressurrichter, die Voltigierrichter, der internationale Trainerclub. Das Testreiten zu einem neuen Richtverfahren für die Kür fand ebenso bei uns statt wie der Test verkürzter Grand Prix Aufgaben. Dies gibt uns immer eine Möglichkeit mitzudenken und zu debattieren, die wir sonst nicht hätten. National gehen wir den gleichen Weg. 2014 trafen sich alle Spitzenverbände des DOSB bei uns zur Sommersitzung. So bringen wir uns nachhaltig positiv in Erinnerung. Nicht zu vergessen der Parlamentarische Abend, den wir seit 2012 jährlich durchführen und der in der Bundeshauptstadt gut ankommt“, klärte Soenke Lauterbach auf.

FN geteilter Meinung zu Olympia-Reformvorschlägen
Gerade erst nahm er am Sportforum der FEI teil, um dort die Haltung der FN zur Zukunft der Olympischen Spiele zu vertreten. Während mit Blick auf Rio 2016 alles seinen Gang geht, wie der Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) Dr. Dennis Peiler an anderer Stelle zu berichten wusste, stehen auf der Agenda für 2020 Vorschläge, die von der FN nicht unterstützt werden. „Auf Grund der Vorgaben des IOC wurde vorgeschlagen, in allen drei olympischen Disziplinen von vier auf drei Mannschaftreiter herunter zu gehen. So soll mehr Nationen eine Teilnahme ermöglicht werden. Mehr Flaggen und mehr Drama heißt das Stichwort. Wir halten das nicht für richtig. In der Vielseitigkeit soll gar ein Format wie in Atlanta oder Sydney wieder eingeführt werden. Eine komplette Trennung von Einzel und Mannschaft. Wir finden, dass wir damals genug gelernt haben. Nämlich, dass dieses Format dramatisch schlecht war. Während wir anderen Ideen zur Modernisierung beim olympischen Format durchaus folgen, setzen wir uns deutlich gegen die eben genannten Vorschläge ein“, sagte Lauterbach.

Sorge über den Wolf
Zum Schluss sprach der FN-Generalsekretär noch das Thema Wölfe an, das viele Pferdezüchter derzeit umtreibt. „Es ist schön, dass eine einstmals in weiten Teilen Europas ausgerottete Tierart sich wieder erholt und Lebensraum zurück gewinnt. Aber in der modernen Welt ist das Zusammenleben von Mensch und Tier von anderen Faktoren bestimmt als noch vor 150 Jahren. Wenn nun Wölfe in Deutschland wieder heimisch werden, dann darf dies nicht bedingungslos auf das Verhalten der Wölfe zugeschnitten sein. Die Rahmenbedingungen vor allem der ländlichen Tierhalter müssen berücksichtigt werden, seien es Schafzüchter oder Pferdehalter“, forderte er.

LPO-Anpassungen beschlossen
Ein weiteres Thema, das auch bei den FN-Tagungen seinen Niederschlag fand, war die Sicherheit im Pferdesport. Als Ergebnis der Task Force Vielseitigkeit beschloss der FN-Beirat Sport künftig auf Kosten der FN eine Obduktion aller auf einer Veranstaltung verunglückten Pferde vorzunehmen, das Einverständnis des Pferdebesitzers vorausgesetzt (§ 67.4 LPO). Neu aufgenommen in die Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) wurde die Empfehlung, eine offizielle Geländebesichtigung mit einer fachkundigen Person (zum Beispiel einem erfahrenen Ausbilder, Parcourschef, Technischen Delegierten (TD) oder einem Mitglied der Richtergruppe) anzubieten. In Klasse E und A ist diese Besichtigung obligatorisch (§ 630.1 LPO). Ebenfalls neu aufgenommen wurde der Einsatz deformierbarer Hindernisse, wobei möglichst durch FEI und/oder FN zugelassene Systeme verwendet werden sollten. (Noch) nicht zugelassene Systeme sind durch den TD und die Richtergruppe zu begutachten und für die jeweilige Prüfung zu genehmigen. Schließlich kann bei gefährlichem Reiten ab 1. Juni – je nach Vorkommnis – anstelle von Ausschluss auch auf 25 Strafpunkte, in minder schweren Fällen auch auf 10 Strafpunkte entschieden werden (§ 646.1.g).

Kleinere LPO-Anpassungen betreffen auch den Fahrsport. Dort ist – ebenfalls ab 1. Juni – in allen Prüfungen ein Beifahrer vorgeschrieben, in begründeten Ausnahmefälle genügt auch eine Hilfsperson am Boden. Ferner können in KIasse E und A im Hindernisfahren je ein Einzelhindernis, in den Klassen M und S bis zu zwei Einzelhindernisse im Parcours als Alternativ-Hindernisse (doppelte Nummerierung) aufgebaut werden. Im Marathon können in Klasse E und A eine, in Klasse M und S bis zwei Pflichtdurchfahrten als Alternative ausgeflaggt werden.


20.05.2015
(comtainment GmbH)

Reitabzeichensystem sorgt für sinnvolle und machbare Lernschritte
 
Warendorf - Es gibt noch offene Fragen zum Reitabzeichensystem. Das zeigte die positive Resonanz auf die im April von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) veröffentlichte Serie mit Filmen zu den Reitabzeichen. Das neue Reitabzeichensystem ist Anfang 2014 in Kraft getreten.

Wozu braucht es 10 Abzeichen?
Die Anzahl der Reitabzeichen hat sich aus dem Ansatz ergeben, die Ausbildung in möglichst sinnvolle Lernschritte einzuteilen. Zum einen sind die Abzeichen als freiwillige Angebote zu verstehen, mit denen man sich Ausbildungsziele setzen kann – bis zur Klasse S. Zum anderen sind ein Teil der Abzeichen auch formale und qualitative Voraussetzungen für den Turniersport.

Die Reitabzeichen 10 bis 6 begleiten den Reiter vom Anfänger bis zur soliden Grundausbildung. Das erste Reitabzeichen, das RA10, ist das einfachste Abzeichen. Beim RA9 kann der Einsteiger schon ohne Longe oder Führzügel reiten. Neu ist das RA8, bei dem das Reiten im leichten Sitz als neue Herausforderung hinzukommt und das damit eine wichtige Basis für das RA7 legt. Denn bei RA7 muss man den leichten Sitz gut beherrschen, um dann auch über Bodenricks zu reiten. Auch neu ist das RA6, das den einst großen Schritt zum RA5 überbrückt. Beim RA6 muss der Reiter schon recht selbstständig im Sattel sein. Er absolviert erste niedrige Sprünge und in der Dressur reitet er eine Aufgabe angelehnt an die Klasse E. Bei den RA 10 bis 6 ist kein Abzeichen formale Voraussetzung für das nachfolgende, man kann also auch erst mit dem RA7 einsteigen.

Verpflichtend werden die Reitabzeichen erst ab RA5, wenn man an LPO-Turnieren teilnehmen und sich in Leistungsklasse 6 einstufen lassen möchte. Das RA4 entspricht dem alten Bronzenen Reitabzeichen. Es ist Voraussetzung, um in die Lkl. 5 zu kommen. Neu ist die Stufe RA 3. Sie überbrückt den Schritt von Niveau Dressurreiter–A (RA4) über Dressurreiter-L auf Trense zur Dressurreiter-L auf Kandare (RA2). Im Springen fügt das RA3 den Zwischenschritt von der Klasse A* (RA4) über A** zu L (RA2) ein. Wer nicht über Turniererfolge in die Lkl. 5, 4 oder 3 kommt, kann dies alternativ über das RA3, RA2 und RA1 erreichen. Übrigens kann man die RA2 und 1 auch über Turniererfolge erreichen.

Das zeigt: Mit den Reitabzeichen kann man reiten lernen, weil man in kleinen Schritten lernt.

Wieso muss man das RA6 und 7 für das RA5 machen?
Muss man nicht. Voraussetzung für das RA5 sind der Basispass Pferdekunde oder der Besitz der RA 6 und 7. Nur für das disziplinspezifische RA5 (Mindestalter 21 Jahre) sind die RA6 und 7 ausschließliche Bedingung.

Die Reitabzeichenfilme und weitere Informationen zum gesamten Abzeichensystem finden sich unter www.pferd-aktuell.de/reitabzeichen.


20.05.2015
(FN)

Countdown beginnt – Derby-Meeting in Hamburg rückt näher
 
Hamburg - Das IDEE 146. Deutsche Derby rückt näher, noch 53 Pferde stehen im Aufgebot für das bedeutendste deutsche Galopprennen in Hamburg-Horn am 5. Juli und aus Vorschusslorbeeren werden mit jedem Vorbereitungsrennen konkretere Vorstellungen. Mit Quasillo unter Eduardo Pedroza setzte sich gerade erst ein von Andreas Wöhler trainierter Derbyfavorit in Hannover nach 2000 Metern souverän durch. Und es geht noch weiter: In Hannover wird auf der Neuen Bult am 25. Mai über 2.200 Meter ein weiteres Vorbereitungsrennen für das IDEE 146. Deutsche Derby in Hamburg gelaufen.

Wöhlers Trainingsquartier birgt durchaus noch mehr Derbykandidaten. Da wäre auch der Tiger Hill-Sohn Fair Mountain, Dritter im Frühjahrspreis des Bankhauses Metzler in Frankfurt und Rogue Runner von King`s Best, der im gleichen Rennen auf Platz fünf galoppierte. Die Uhr tickt derweil in Hamburg-Horn, am 27. Juni wird das Derby-Meeting mit sieben Renntagen in Hamburg eröffnet. Und wenn auch das IDEE 146. Deutsche Derby das absolute Top-Ereignis ist, so birgt Hamburgs lange Rennwoche doch eine ganze Reihe bedeutender Rennen. Etwa den 115. Hansa-Preis, Rudolf-August Oetker-Gedächtnisrennen, ein Grupperennen, das mit rund 70.000 Euro dotiert ist und den Zuschauern auf der Rennbahn oft ein Wiedersehen mit Derbysiegern ermöglicht. So lief Lucky Speed, Derbysieger 2013 im vergangenen Jahr im Hansa-Preis. Ebenso genießt der Große Preis von Lotto Hamburg mit 55.000 Euro Dotierung als Hamburger Stutenpreis großes Renommeé. Den gewann 2014 die dreijährige, von Markus Klug trainierte Papagena Star unter Andreas Helfenbein und bescherte dem Trainer damit einen weiteren großen Sieg.

„Zu 99,9 Prozent habe ich in diesem Jahr kein Pferd im Derby, aber einige Kandidaten für das Derby-Meeting,“ so Markus Klug.

Weit in die Zukunft reichte derweil die Mitgliederversammlung des Hamburger Renn-Clubs. Ein Thema war dabei die angedachte Doppelrennbahn in Hamburg. Nach dem Derby-Meeting wollen de Hamburger ein Konzept vorlegen, wie die Doppelrennbahn kostengünstiger, als im Ursprungsplan (45 Mio Euro) realisiert werden könnte. Demnach würde im Innenbereich eine Trabrennbahn angelegt werden, gleichzeitig aber auch die Tribüne saniert und winterfest gemacht werden. Eugen-Andreas Wahler rechnet dabei nach vorläufigen Schätzungen mit Kosten von 13 bis 15 Mio Euro Kosten

Tickets für das Top-Ereignis des deutschen Turfs gibt es unter der Rufnummer (040) 651 82 81 oder auch online unter www.galopp-hamburg.de in der Rubrik Service & Karten. Dort können Tickets bequem per e-mail bestellt werden.


19.05.2015
(comtainment GmbH)

      
Das IDEE 146. Deutsche Derby rückt näher, noch 53 Pferde stehen im Aufgebot für das bedeutendste deutsche Galopprennen in Hamburg-Horn am 5. Juli (Foto: Frank Sorge)

Kompletter Championatskader in Wiesbaden
 
Wiesbaden - Auf der Pressekonferenz des 79. Internationalen Wiesbadener PfingstTurniers hatte Bundestrainer Otto Becker stolz verkündet, dass der „gesamte Championatskader in Wiesbaden an den Start gehen wird – mit der einzigen Ausnahme Ludger Beerbaum“. Nach dem Hamburger Derby-Wochenende steht fest: Auch der viermalige Olympiasieger aus Riesenbeck wird zu Pfingsten in den Schlosspark reisen. Beerbaum Dreimal schon hat er den Großen Preis gewonnen: 1996 mit Ratina Z, 2002 mit Champion du Lys und 2011 mit Chaman. Drei Siege im Schlosspark, das hat sonst bisher nur Alwin Schockemöhle geschafft – 1961, 1969 und 1970.

Derbysieger kommt auch
Christian Glienewinkel aus Celle kann es selbst kaum fassen: Er ist Altenpfleger, der abends nach dem Job in den Sattel steigt und er hat beim 86. Spring-Derby in Hamburg die Weltelite in den Schatten gestellt. Mit der einzigen Nullfehlerrunde hat er am Sonntag im Sattel von Aircare das Deutsche Spring-Derby in Hamburg gewonnen und damit auch die zweite Etappe der DKB-Riders Tour. 20 Punkte für das Tour-Konto – das macht Lust auf mehr und so hat der Derby-Sieger spontan auch für die dritte Etappe der DKB-Rider Tour genannt: das Wiesbadener PfingstTurnier. Und den Derby-Drittplatzierten, André Plath aus Timmendorf, bringt Glienewinkel gleich mit in den Schlosspark.

In vier Tagen geht es los, das 79. Internationale Wiesbadener PfingstTurnier – wer noch keine Eintrittskarten hat, der kann sich jetzt noch schnell welche sichern unter www.ticketmaster.de oder telefonisch unter 01806 – 999 00 00.


19.05.2015
(comtainment GmbH)

      
Ludger Beerbaum – dreimal hat er schon den Großen Preis im Schlosspark gewonnen, in diesem Jahr will er seine vierte Chance ergreifen. (Foto: WRFC/Toffi)

Ergebnisdienst vom 13. bis 17. Mai
 
Warendorf - Sieger und Plazierte in Hamburg, München, Kevelaer, Odense/DEN, Eindhoven/NED; Samorin/SVK, Floors Castle/GBR, Bregenz/AUT, Windsor/GBR, Nemcice/CZE, Bern/SUI

Internationales Dressur- und Springturnier (CDI4*/CSI5*) "Hamburger Derby" vom 13. bis 17. Mai in Hamburg
Großer Preis
1. Kent Farrington (USA) mit Voyeur; 0/0/48,97
2. Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Chico; 0/0/49,22
3. Rolf-Göran Bengtsson (SWE) mit Casall Ask; 0/0/50,11

Deutsches Spring-Derby
1. Christian Glienewinkel (Celle) mit Professional Aircare; 0/176,88
2. André Thieme (Plau am See) mit Voigtsdorfs Quonschbob; 4/162,60
3. André Plath (Insel Poel) mit Afp’s Cosmic Blue; 4/163,24

Grand Prix
1. Anabel Balkenhol (Rosendahl) mit Dablino FRH; 74,880 Prozent
2. Inessa Merkulova (RUS) mit Mister X; 74,100
3. Morgan Barbancon Mestre (ESP) mit Vitana V; 71,640

Grand Prix Special
1. Anabel Balkenhol (Rosendahl) mit Dablino FRH; 76,392 Prozent
2. Morgan Barbancon Mestre (ESP) mit Vitana V; 73,255
3. Hubertus Schmidt (Borchen) mit Sammy Deluxe; 70,392

Grand Prix Kür
1. Inessa Merkulova (RUS) mit Mister X; 78,400 Prozent
2. Hubertus Schmidt (Borchen) mit Finally; 75,300
3. Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) mit Tiesto; 73,800

Deutsches Dressur-Derby
1. Anabel Balkenhol (Rosendahl); 72,549
2. Morgan Barbancon Mestre (ESP); 71,569
3. Inessa Merkulova (RUS); 69,275

Deutsches Pony-Dressur-Derby
1. Jacob Schenk (Römstedt); 4240,5
2. Nina Verina Braun (Telgte); 4147
3. Luisa Köllner (Düsseldorf); 3981

U25-Dressur-Derby
1. Caroline Wilm (Tasdorf); 207,632
2. Paula De Boer (Pinneberg); 207,210
3. Mareike Flege (Königslutter); 192,895

Weitere Informationen unter engarde.de

Internationales Dressur- und Springturnier (CDI5*/CSI3*) "Pferd International" vom 14. bis 17. Mai in München-Riem
Großer Preis
1. Bruce Goodin (NZL) mit Centina; 0/0/54,15
2. Rüdiger Renner (München) mit Celano; 0/0/54,90
3. Anna-Julia Kontio (FIN) mit Fardon; 0/0/55,82

Grand Prix5*
1. Kristina Sprehe (Dinklage) mit Desperados FRH; 76,520 Prozent
2. Jesscia von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Unee BB; 75,740
3. Steffen Peters (USA) mit Legolas; 73,620

Grand Prix Special5*
1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson FRH; 74,902 Prozent
2. Valentina Truppa (ITA) mit Fixdesign Eremo del Castegno; 71,686
3. Carola Koppelmann (Warendorf) mit Deveraux B; 70,569

Grand Prix Kür5*
1. Kristina Sprehe (Dinklage) mit Desperados FRH; 83,275 Prozent
2. Steffen Peters (USA) mit Legolas; 80,350
3. Jesscia von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Unee BB; 79,950

Grand Prix3*
1. Dorothee Schneider (Framersheim) mit UllrichEquine’s St. Emilion; 73,840 Prozent
2. Steffen Peters (USA) mit Rosamunde; 72,240
3. Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Zaire; 71,780

Grand Prix Special3*
1. Dorothee Schneider (Framersheim) mit UllrichEquine’s St. Emilion; 73,824
2. Steffen Peters (USA) mit Rosamunde; 70,608
3. Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Zaire; 69,216

U25 Grand Prix
1. Jill Huybregts (NED) mit Zamacho Z; 68,767 Prozent
2. Romy Peijen (NED) mit Rex; 67,535
3. Sarah Erlbeck (Augsburg) mit Amichelli; 67,209

U25 Grand Prix Kür
1. Jill Huybregts (NED) mit Zamacho Z; 73,975 Prozent
2. Romy Peijen (NED) mit Rex; 70,950
3. Sarah Erlbeck (Augsburg) mit Amichelli; 69,675

Louisdor-Preis
1. Dorothee Schneider (Framersheim) mit Showtime; 74,698 Prozent
2. Hendrik Lochthowe (Rechtmehring) mit Meggle’s Boston; 69,674
3. Victoria Michalke (Isen) mit Novia; 68,558

Weitere Informationen unter www.pferdinternational-muenchen.de

Internationaler Distanzritt vom 15. bis 17. Mai in Kevelaer
CEI2*
1. Andrea Baran (Rheinberg) mit Matadorr MS; Reitzeit: 6 Stunden/40 Minuten/36 Sekunden
2. Vanessa Zehaczek (Friedberg) mit Blaufichte; 7:13:02
3. Dirk Blieck (BEL) mit Djedan d Arville; 8:43:18

CEI1*
1. Nadine Dellinger (Köln) mit Khauri; Reitzeit 4 Stunden/36 Minuten/59 Sekunden
2. Fenne Koppenol (NED) mit Gradelin; 4:48:49
3. Nadine Brennwald (SUI) mit Aswad Rafiq; 4:48:51

Weitere Informationen unter www.euregio-endurance.eu

Internationales Offizielles Springturnier (CSIO3*) vom 14. bis 17. Mai in Odense/DEN
Nationenpreis
1. Belgien; 5
2. Großbritannien, 9
3. Italien, 12

8. Deutschland; 49 (Jan Wernke (Holdorf) mit Queen Mary/Miriam Schneider (Bovenau) mit Carena/Tim Rieskamp-Gödeking (Steinhagen) mit Corvin/Jörg Naeve (Bovenau) mit Cashflow)

Großer Preis
1. Ole Kristoffer Meland (NOR) mit Buckle Up; 0/0/36,67
2. Chantal Müller (SUI) mit U Tabasca, 0/0/37,13
3. Charlotte Mordasini (SWE) mit Romane du Theil; 0/2/42,58

Weitere Informationen unter: Internet www.csio-odense.dk

Internationales Springturnier (CSI3*) vom 14. bis 17. Mai in Eindhoven/NED
Großer Preis
1. Doron Kuipers (NED) mit Zucces; 0/0/41,99
2. Piergiorgio Bucci (ITA) mit Catwalk Z; 0/0/42,02
3. Caroline Poels (NED) mit Apart; 0/0/43,39

9. Lars Nieberg (Sendenhorst) mit Galippo; 4/79,50

Weitere Informationen unter: Internet www.csi-eindhoven.nl

Internationales Springturnier (CSI3*) vom 14. bis 17. Mai in Samorin/SVK
Großer Preis
1. Maiju Mallat (FIN) mit Vincente; 0/0/54,22
2. Sander Geerink (NED) mit Robinson; 0/0/54,59
3. Radovan Sillo (SVK) mit Bulgarie van de Lindehoeve; 0/0/57,37

8. Thomas Holz (Emsdetten) mit Chattanooga; 4/85,44

Weitere Informationen unter: Internet www.enduranceride.eu

Internationales Vielseitigkeitsturnier (CIC2*) vom 14. bis 15. Mai in Floors Castle/GBR
CICI2*
1. Oliver Townend (GBR) mit Power Drive; 41,60 (Dressur 37,6/Gelände 4/Springen 0)
2. Nicola Wilson (GBR) mit Bulana; 41,70 (40,9/0,8/0)
3. Emily Parker (GBR) mit Treefers; 42,2 (38,6/3,6/0)

18. Christoph Wahler (Bad Bevensen) mit Green Mount Flight; 57,9 (56,7/1,2/0)

Weitere Informationen unter: Internet www.roxburghe.net

Internationales Pony-Fahrturnier (CAI1/2/4) vom 14. bis 17. Mai in Bregenz/AUT
Kombinierte Wertung Einspänner
1. Fabian Gänshirt (Lahr); 119,19 (Dressur 53,44/Marathon 65,75/Hindernisfahren 0)
2. Sandra Schäfer (Nordwalde); 119, 51 (51,20/68,31/0)
3. Claire Lefort (FRA); 119,52 (52,86/65,06/1,60)

Kombinierte Wertung Pony-Zweispänner
1. Jan-Felix Pfeffer (Oering); 130,18 (Dressur 42,43/Marathon 87,75/Hindernisfahren 0)
2. Max Berlage (Schüttorf); 132,65 (46,40/86,25/0)
3. Dieter Baackmann (Emsdetten); 134,47 (42,9/90,18/0)

Kombinierte Wertung Pony-Vierspänner
1. Steffen Brauchle (Lauchheim); 135,97 (Dressur 45,54/Marathon 84,43/Hindernisfahren 6)
2. Sven Kneifel (Wunstorf); 149,34 (56,63/89,71/3)
3. Jan de Boer (NED); 149,86 (52,09/97,77/0)

Weitere Informationen unter: Internet www.bodenseeclassic.at

Internationales Fahrturnier (CAI3*) vom 13. bis 17. Mai in Windsor/GBR
Kombinierte Wertung Vierspänner
1. Chester Weber (USA); 137,61 (Dressur 36,22/Marathon 101,21/Hindernisfahren 0,18)
2. Boyd Exell (AUS); 140,07 (36,57/95,64/7,86)
3. Ijsbrand Chardon (NED); 140,54 (37,60/99,85/3)

19. Daniel Schneiders (Petershagen); 171,18 (56,04/108,20/6,94)

Kombinierte Wertung Pony-Vierspänner
1. Bram Chardon (NED); 126,40 (Dressur 36,63/Marathon 86,77/Hindernisfahren 3)
2. Tinne Bax (BEL); 146,64 (43,65/99,41/3,58)
3. Vilmos Jambor jun. (HUN); 172,69 (54,69/110,32/7,68)

7. Jaqueline Walter (Petershagen); 181,45 (63,89/110,03/7,53)

Weitere Informationen unter: Internet www.rwhs.co.uk

Internationales Fahrturnier (CAI3*) vom 14. bis 17. Mai in Nemcice/CZE
Kombinierte Wertung Einspänner
1. Batolomiej Kwiatek (POL); 118,77 (Dressur 37,82/Marathon 77,95/Hindernisfahren 3)
2. Marlen Fallak (Bad Langensalza); 121,44 (43,07/75,37/3)
3. Bartolomiej Kwiatek (POL); 129,68 (48,83/80,85/0)

Weitere Informationen unter: Internet www.vigvam.cz

Internationales Voltigierturnier (CVI) vom 15. bis 17. Mai in Bern/SUI
CVI3* Herrn
1. Daniel Kaiser (Delitzsch) mit Livanto Cha/Longenführer Mirjam Degiorgi; 7,911
2. Stefan Csandl (AUT) mit Waimar/Barbara Zürcher; 7,826
3. Lukas Heppler (SUI) mit Waimar/Barbara Zürcher; 7,745

CVI3* Damen
1. Simone Jäiser (SUI) mit Luk/Longenführer Rita Blieske; 8,268
2. Nadia Büttiker (SUI) mit Keep Cool/Michael Gnad; 7,680
3. Marina Mohar (SUI) mit Luk/Rita Blieske; 7,495

10. Lisa Blankenhorn (Brackenheim) mit Delano Noir/Andrea Blatz; 6,349

CVI3* Pas de Deux
1. Lucie Chevrel/Simon Chevrel (FRA) mit Sweetie do la Fosse/Longenführer Francoise Campion; 7,093
2. Jolina Ossenberg-Engels (Altena)/Timo Gerdes (Altena) mit Dragoner/Claudia Döller-Ossenberg-Engels; 6,994
3. Tessy Maertens/Lauren Vanlerberghe (BEL) mit Bach Z/Linda Robben; 6,405

CVI3* Gruppen
1. Lütisburg (SUI) mit Will Be Good/Longenführer Monika Winkler-Bischofberger; 8,177
2. Ecuries de la Cigogne Team 1 (FRA) mit Watriano R/Fabrice Holzberger; 7,859
3. Nordheim I (Lisa Blankenhorn (Brackenheim)/Mara Xander (Nordheim)/Anne Blankenhorn (Brackenheim)/Solveig Blankenhorn (Obersulm)/Charlene Zweininger (Nordheim)/Lara Haussermann (Flein)/Mara Schock (Nordheim) mit Luigi/Andrea Blatz; 7,250

CVI2* Damen
1. Hanna Steverding (Herxheim) mit Hannelore/Longenführer Sophie Montillon; 7,246
2. Sarah Linder (SUI) mit Leonardo da Vinic/Annemarie Gebs Dar; 7,196
3. Charlene Zweininer (Nordheim) mit Scooter/Andrea Blatz; 6,885

CVI2* Pas de Deux
1. Stefanie Hägele (Neckarsulm)/Kim Stahl (Neudenau) mit Alando/Longenführer Hannelore Leiser; 6,733
2. Guia Anna Amadeo/Lucrezia Ruboni (ITA) mit Lugano/Laura Carnabuci; 6,691

CVI2* Junioren-Gruppen
1. Mainz-Laubenheim (Julia Raible (Mainz)/Tabea Schlesag (Gau-Algesheim)/Maila Izi (Gau-Algesheim); Lea Rosenmeyer (Nackenheim)/Simon Stolz (Bodenheim)/Luisa Rossitzsch (Wackernheim)/Mona Rauschkolb (Ginsheim-Gustavsburg)/Leonie Kraus (Gau-Bischofsheim) mit Nabucco/Longenführer Hanne Strübel; 7,041
2. Tösstal (SUI) mit Isabella/Corinne Bosshard; 6,926
3. Montmirail (SUI) mit Livanto CHA/Mirjam Degiorgi; 6,883

Weitere Informationen unter: Internet www.cvi-switzerland.ch


19.05.2015
(FN)

„Gala der Lipizzaner“, am Freitag, 26. Juni 2015, ab 18:55 exklusiv bei ServusTV
 
Wien (AUT) - Die Lipizzaner: Seit dem 16. Jahrhundert ist die älteste Kulturpferderasse Europas am österreichischen Hof und gehört auch heute zu Österreich wie Schloss Schönbrunn und die Wiener Philharmoniker. Im einzigartigen Miteinander von Bereiter und Pferd ist die Spanische Hofreitschule ein nationales Kulturgut und begeistert Laien wie Pferdefreunde auf der ganzen Welt. Die Spanische Hofreitschule feiert Jubiläum und ServusTV überträgt die Gala der Lipizzaner live vom Wiener Heldenplatz als TV-Event der Sonderklasse: Mit exklusiven Einblicken hinter die Kulissen und in die Geschichte der Hofreitschule, einzigartige Bilder der Gala mit Glanz und Glamour am roten Teppich und einzigartige Reitperformance von Mensch und Pferd.

Empfangbarkeit von ServusTV:
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19.05.2015
(ServusTV)