Trakehner Verband richtet Bundesjungzüchterwettbewerb 2015 aus
 
Torgau/Graditz - Der Trakehner Verband ist vom 5. – 7. Juni 2015 Gastgeber und Ausrichter des Bundesjungzüchterwettbewerbs, der wichtigsten Veranstaltung für den deutschen Züchternachwuchs. Auf dem traditionsreichen Hauptgestüt Graditz in Sachsen treffen im Juni junge Pferdezuchtinteressierte aus allen deutschen Pferdezuchtgebieten zum nationalen Vergleich zusammen.

Dabei geht es sowohl um den Mannschaftswettkampf, als auch um die Einzelwertung und erwartet wird von den jungen Experten in Sachen Pferdezucht viel: Korrektes Vormustern, Beurteilung eines Pferdes, Freispringen und Theorie – all das gehört zum Wettbewerb. Von Freitag bis Sonntag messen sich die Jungzüchter aus ganz Deutschland zum insgesamt 19. Mal. Der Trakehner Verband war bereits 1999 Gastgeber und Ausrichter des bundesweiten Wettbewerbs.

Die Teilnehmer sind maximal 25 Jahre alt, generell wird in zwei Altersgruppen gewertet: Gruppe I umfasst die 14 bis 18 Jahre jungen Züchter, die zweite Gruppe die 19- bis 25-jährigen Jungzüchter. Im Detail sieht der Wettbewerb die Beurteilung von fünf Pferden im Freispringen vor, eine theoretische Prüfung mit 25 Fragen, die Beurteilung von drei Pferden auf der so genannten Dreiecksbahn, das Vormustern eines Pferdes oder Ponys auf dem Dreieck und das Frisieren eines Pferdes je Altersgruppe einer Mannschaft – soll heißen Mähne verziehen, einflechten, Schweif verlesen und überhaupt den zugeteilten vierbeinigen Kandidaten tipp-topp-tadellos zu präsentieren.... Letzteres wird übrigens gesondert beurteilt und fließt nicht in die Wertung des Bundesjungzüchterwettbewerbs ein.

Das traditionsreiche Hauptgestüt Graditz mit seinen exzellenten Pferden ist der Standort des Bundesjungzüchterwettbewerbs und am gleichen Wochenende auch Ziel der PM, der Persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Die nehmen den 19. Bundesjungzüchterwettbewerb als idealen Anlass zum Gestütsbesuch.

Weitere Informationen unter http://www.trakehner-verband.de und unter www.deutsche-jungzuechter.de


31.03.2015
(comtainment GmbH)

Lastruper Spring Days beginnen früher
 
Lastrup - Die Begeisterung ist offenkundig groß. Lastrups Spring Days kehren im Jahr 2015 zurück und darauf haben alle gewartet. Das ursprünglich für den 17. – 19. April geplante Reitturnier in Lastrup, beginnt einen Tag früher bereits am Nachmittag, des 16. Aprils. Das entspannt den Zeitplan der Lastruper Spring Days.

Zu jenen, die die grüne Saison auf den ausgezeichneten Plätzen der Anlage Böckmann eröffnen wollen, zählen z.B. die Mannschafts-Weltmeisterin 2010 Janne Friederike Meyer aus Hamburg, Derbysieger Nisse Lüneburg aus Hetlingen und Dänemarks in Wohlde beheimateter WM-Teilnehmer Sören Pedersen. Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) und Jan Wernke (Holdorf) – beide zählen zu den guten Nachwuchsreitern sind in Lastrup ebenso dabei.

Hausherr Gilbert Böckmann und Tochter Leonie sind fest entschlossen, im Parcours mitzumischen, ebenso wie Mario Stevens (Cloppenburg). Böckmann und Stevens stellen die Lastruper Spring Days seit Jahren gemeinsam auf die Beine und bieten ihren Kollegen ein Programm und Rahmenbedingungen, das genau zur Jahreszeit passt und organisatorisch völlig reibungslos abläuft.

Die Resonanz jedenfalls ist enorm: 51 Kandidaten wollen den Großen Preis – Anton & Brigitte Böckmann Gedächtnispreis – reiten. Gleich 176 Nennungen trafen für das erste Springen der mittleren Tour am Freitag ein und 82 Anmeldungen gab es für die Youngster Tour der siebenjährigen Pferde. Ein guter Grund also, mit diesen beiden Prüfungen schon am Donnerstag los zu legen. Kein Zweifel möglich: Lastrups Spring Days locken die ganze Region. Und nicht nur der Sport entfaltet Anziehungskraft – am Samstagabend öffnet die Böckmann Pferde GmbH ihre Hengststation und lädt zur großen Show der Vererber auf dem Turnierplatz. Übrigens dürfen sich Züchter und Pferdefans gleichermaßen freuen. Die ersten Fohlen des Jahrgangs 2015 treten dann ebenfalls in Lastrup auf.


Infos unter www.mg-horse-events.de


31.03.2015
(comtainment GmbH)

      
Die Lastruper Spring Days sind das erste Außenturnier der Saison. (Foto: Rüchel)

Titelverteidiger bewundern? Nisse Lüneburg und Calle Cool im Deutschen Spring-Derby
 
Hamburg - Zweimal konnte er das Deutsche Spring-Derby schon gewinnen und 2015 kommt er als Titelverteidiger in den Derby-Park in Hamburg-Klein Flottbek: Nisse Lüneburg aus Hetlingen und der Holsteiner Wallach Calle Cool haben das 86. Deutsche Spring-Derby, präsentiert von J.J.Darboven, anvisiert. Das außergewöhnliche Wochenende läuft vom 14. – 17. Mai und lockt regelmäßig zehntausende Besucher auf das Gelände.

Die bekommen dann schon mal Paradevorstellungen wie die von Lüneburg und Calle Cool im Mai 2014 zu sehen. „Ein Kaviarbrötchen der Reiterei“ sei das gewesen, stellte Paul Schockemöhle fest. Tatsächlich zeigten der damals 25-jährige Springreiter und Calle Cool eine geradezu lehrbuchmäßige Runde im 1250 Meter langen Umlauf und auch im Stechen gegen Andre Plath (Timmendorf) und Cosmic Blue. Der Zweitplatzierte des letztjährigen Deutschen Spring-Derbys, dem der 150. Null-Fehler-Ritt der Derbygeschichte mit dem Chacco-Blue-Nachkommen Cosmic Blue gelang, hat „Hamburg fest auf dem Plan“. Plath, der auf der Insel Poel zuhause ist, steckt bereits in der Derbyvorbereitung: „Ich hatte einen Reitunfall und habe mir die Hand gequetscht, aber das hindert mich nicht...“

Die gesamte Derbytour ist aufgewertet worden. Insgesamt werden in den zwei Qualifikationen, dem Speed-Derby und dem Deutschen Spring-Derby fast 200.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet, allein das 86. Deutsche Spring-Derby ist mit rund 125.000 Euro dotiert, also 20.000 Euro mehr als in den Vorjahren.

Das spannende Sportwochenende wird umfangreich im Fernsehen übertragen. Von Donnerstag bis Samstag überträgt der NDR internationalen Sport, am Sonntag zeigt das ZDF das 86. Deutsche Spring-Derby. Am Samstag wird bei Eurosport der Große Preis von Hamburg – Longines Global Champions Tour gezeigt. Der Sender beschäftigt sich zudem in der Wednesday Selection mit dem Top-Ereignis in Hamburg. Dies sind die vorläufigen Sendezeiten:

Donnerstag, 14.05. NDR 14.30 – 16.30 Uhr, NDR Sportclub live
Freitag , 15.05. NDR 15:15 - 17:10 Uhr, NDR Sportclub live
Samstag 16.05. NDR 15:30 - 17:30 Uhr, NDR Sportclub live
Sonntag, 17.05. ZDF 15.45 – 17.00 Uhr, ZDF SPORTextra


Tickets für das Deutsche Spring- und Dressur-Derby
Die gibt es unter der zentralen Karten-Hotline: Telefon 01805 – 119 115 von Montag bis Donnerstag von 09.00 bis 13.00 Uhr. Oder man bestellt über die website www.engarde.de in der Rubrik Tickets Karten für das Deutsche Spring- und Dressur-Derby 2015.


31.03.2015
(comtainment GmbH)

      
Der Sieger 2014, Nisse Lüneburg und Calle Cool, sowie Albert Darboven und Volker Wulff. (Foto: Stefan Lafrentz)

EY-Cup in Belgien – CSI Lanaken Gastgeber für U25-Serie
 
Lanaken (BEL) - Vom 4. – 6. April erlebt der European Youngster Cup Jumping im belgischen Lanaken seine dritte Etappe und die zweite Auslandsetappe der Saison 2015. Nach dem Auftakt in Graz und in Braunschweig erwartet die junge Generation ein üppiges Programm mit insgesamt sechs internationalen Springprüfungen.

Die entscheidende Prüfung ist am Sonntag, dem 6. April das schwere Springen mit Stechen, dessen Siegerin, bzw. Sieger sich für das EY-Cup-Finale in Salzburg im Dezember qualifiziert. Zudem ist diese Prüfung mit 5000 Euro Preisgeld dotiert. Insgesamt werden Teilnehmer aus 28 Nationen für das CSI erwartet, unter den 249 Teilnehmern auch etliche Reiterinnen und Reiter im EY-Cup. Lanaken ist sogar zweimal Gastgeber des EY-Cups, auch in der zweiten Turnierwoche vom 10. – 12. April geht es in Belgien auf Punktejagd, bzw. um eine direkte Qualifikation für die internationale Serie der Generation U25. Das CSI Lanaken bietet an den Prüfungstagen auch einen Livestream im Internet unter www.horse-live.com.

Der European Youngster Cup Jumping im Internet: www.eycup.eu


31.03.2015
(comtainment GmbH)

MAGNA RACINO Pferdesport News - Outdoor Opening zu Ostern im MAGNA RACINO
 
Magna Racino (AUT) - Traditionell wird im Pferdesportpark MAGNA RACINO am ersten April Wochenende die Freiluft Saison eröffnet. Drei Tage lang werden 3.-5. April auf zwei Sandplätzen insgesamt 35 Springbewerbe von 95 bis 140 cm ausgetragen. Als Höhepunkt steht in Arena I am Sonntagnachmittag der erste Outdoor MAGNA RACINO Grand Prix auf dem Programm. In diesem 1,40m Springen der Klasse S* dürfen alle Reiter/Pferd Paare an den Start gehen, die am Freitag oder Samstag in den Klassen LM, M oder S geritten sind. Insgesamt wurden von den rund 250 Reitern aus sieben Nationen 500 Pferde genannt.

Service & Komfort in allen Bereichen

Neben den beliebten, fixen Boxen mit Selbsttränkern und den modernen Ebbe/ Flut Böden auf den großzügigen Austragungs- und Abreitplätzen gehören zum gewohnten Service im Pferdesportpark in Ebreichsdorf natürlich auch wieder die modernen Videowalls auf beiden Plätzen, der qualitativ hochwertige livestream, Live Ergebnisse, Online Nennen, tägliche News und natürlich ein professionelles Fotoservice. Höchste Ansprüche bei der Hygiene in den Sanitäranlagen und bei der Qualität des Gastronomie Angebotes sind dem Veranstalter ebenfalls ein großes Anliegen.


31.03.2015
(comtainment GmbH)

Springpferde mit Spitzenabstammungen  - 4. Auktion auf dem Rahmannshof in Essen
 
Essen - Am 28. April wird die Ruhrmetropole Essen wieder zum begehrten Treffpunkt für Springpferdekäufer aus dem In- und Ausland. Denn dann veranstalten Thomas Blass und seine Frau Ulla von Bormann auf dem historischen Rahmannshof am Essener Stadtrand ihre 4. Springpferdeauktion. Nach den Erfolgen der letzten drei Jahre präsentieren die beiden diesmal 22 vier- bis achtjährige Pferde aus eigener Zucht, Aufzucht oder Ausbildung.

Die Abstammungen der Pferde, die teilweise sogar schon internationale Erfolge aufweisen können, lassen Springpferdeinteressenten aufhorchen. Neben Spitzenvererbern aus den deutschen Zuchtgebieten wie Capitol I, Casall, Contender oder Stakkato stellen weltweit gefragte Hengste wie Baloubet de Rouet, Eurocommerce Berlin, Heartbreaker, Indoctro oder Numero Uno den Großteil der Kollektion. Getreu ihrem Motto „freundlich, familiär und fair“ bieten Thomas Blass und Ulla von Bormann bei der Auktion allerdings nicht nur Nachwuchspferde für den internationalen Spitzensport an. „Bei uns wird auch der ambitionierte Reiter aus dem normalen Springsport fündig. Alle Pferde wurden bei uns nach dem System der klassischen Reitlehre ausgebildet. Deshalb kennen wir auch ihre besonderen Eigenschaften ganz genau und können Interessenten nach ihren ganz individuellen Wünschen und Vorstellungen beraten“, so Thomas Blass.

Wie gut dieses Konzept funktioniert, zeigen die aktuellen Erfolge der Pferde, die in den vergangenen Jahren über die Auktion einen neuen Käufer fanden. So konnte sich Laurien Dietrich mit Colmetta in ihrem ersten Springen der schweren Klasse S auf Anhieb platzieren. Rahmannshof`s Davina, ebenso ein ehemaliges Auktionspferd, ist mit Kathrin Müller bis zur Kl. S** erfolgreich. Ebenfalls internationale Siege und Erfolge konnte der bayerische Nationenpreisreiter Lawrence Greene mit Rahmannshof Tic Tac erreichen. Rahmannshof`s Before, die 2013 als 7-Jährigedas Youngster Finale in München gewann, belegte mit Sergio Lambre den 5. Platz beim CSI***** in La Coruna. Tochter Ina von Bormann ist mit Rahmannshof Stagoldina hoch erfolgreich. So ist sie aktuelle Bayerische Meisterin bei den Senioren, gewann mehrere schwere Springen von S* bis S*** und wurde Mitte März in Braunschweig mit der Stakkato Gold-Tochter Vize-Meisterin im Hallen-Championat der Landesverbände.

Bekannt geworden ist Thomas Blass Ende der 80er Jahre mit seinem Dressurpferd Prince Rouge. Nachdem der Pferdewirtschaftsmeister den Fuchswallach ausgebildet hatte, erblindet dieser aufgrund einer Virusinfektion auf beiden Augen. Der erfahrene Ausbilder in Dressur und Springen bis zur schweren Klasse, gab seinen Sportpartner nicht auf. Mit unendlicher Geduld entwickelte er ein solches Verhältnis zu Prince Rouge, dass dieser ihm sprichwörtlich blind vertraute und wieder an Dressurprüfungen bis zur schwersten Klasse erfolgreich teilnehmen konnte.

Ab dem 7. April können die Pferde nach Absprache ausprobiert werden. Die Auktion am 28. April, zu der der Eintritt frei ist, beginnt um 16.30 Uhr mit der Präsentation der Pferde. Ab 19.30 Uhr schwingt dann der bekannte Auktionator und Pferdesachverständige Volker Raulf seinen Hammer.

Weitere Informationen:
Thomas Blass und Ulla von Bormann
Rahmannshof, Schaffelhofer Weg 67, 45277 Essen
Telefon: 0049 (0) 201 589 157 oder 0049 (0) 171 6270 497
E-Mail: info@thomas-blass.de
Internet: www.thomas-blass.de


31.03.2015
(Thomas Hartwig)

      
Die siebenjährige Casallina hat alles, was man sich bei einem Springpferd wünscht. Die Tochter des legendären Casall, angepaart mit französischen Top-Genen, ist zuverlässig und einfach zu reiten, vermögend am Sprung und bereits hoch platziert, ausgesprochen hübsch und dazu auch noch zuchterfahren. (Foto: Alexander Marx)

Minister Caffier ehrte Vielseitigkeitsreiterin Flora Reemtsma
 
Groß Walmstorf - Die 17-jährige Vielseitigkeitsreiterin Flora Reemtsma aus Groß Walmstorf gewann im vergangenen Jahr mit dem deutschen Junioren-Team in Bishop Burton (Großbritannien) die Silbermedaille. Für ihre Leistung erhielt sie nun eine Anerkennung von Mecklenburg-Vorpommerns Innen- und Sportminister Lorenz Caffier. In dem Schreiben heißt es u.a.: „Sie haben mit Ihrer Leistung nicht nur eine persönliche Zielstellung erreicht, sondern auch einen wichtigen Beitrag für das Ansehen unseres Landes Mecklenburg-Vorpommern geleistet. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute und beste Gesundheit sowie auch weiterhin große sportliche Erfolge." Da Flora Reemtsma bei der eigentlichen Ehrung nicht dabei sein konnte, überbrachte ihr jetzt das Glückwunschschreiben mit Geschenk der Geschäftsführer des Landesverbandes, Hans-Joachim Begall, anlässlich der Hallen-Landesmeisterschaften der Springreiter in Redefin.

31.03.2015
(Landesverband MV)

Fünf neue Titelträger bei den Hallen-LM der Gespannfahrer
 
Redefin - Bei den Hallen-Landesmeisterschaften der Gespannfahrer in Redefin gab es durchweg neue Titelträger. Dabei machten drei Jugendliche von sich reden. Bei den Einspännern konnte die 18-jährige Ann-Christin Freese vom RFV Blowatz die gesamte männliche Konkurrenz hinter sich lassen.
Bei den Pony-Zweispännern war es der 19-jährige Felix Dallmann vom PSV Friedland, der die „alten Hasen“ bezwang. In der Vierer-Anspannung musste sich der 18-jährige Mathias Wolf vom Lewitzer FRV nur der „ausländischen“ Konkurrenz erwehren. Der Muchower gewann souverän mit seinen Ponys die Kombinierte Hindernisprüfung der mittelschweren Klasse gegen Fahrer aus Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Bei den Pferde-Anspannungen fuhr Mario Schildt vom PSV Nieköhr, der 2014 noch in Redefin fehlte, seine ganze Routine aus. Mit seinem Zweispänner verwies er seinen Vater Erhard Schildt und den Vorjahreszweiten Mathias Engelhard vom RFV Kladrum auf die weiteren Medaillenplätze. Auch bei den Vierspännern stand nach zwei Durchgängen der 36-jährige Landwirt aus Nieköhr an der Spitze. Wie im Vorjahr holte sich Rene Stuhr vom RFV Plau am See die Silbermedaille. Bronze sicherte sich Steffen Engelhard vom RFV Kladrum.

Die Medaillengewinner:

Einspänner:
G: Ann-Christin Freese (RFV Blowatz)
S: Rene Stuhr (RFV Plau am See)
B: Christian Hornung-Petit (RFVV d. Windmühlenstadt Woldegk)

Pony-Zweispänner:
G: Felix Dallmann (PSV Friedland)
S: Tobias Kriemann (Reitergilde Katzow 99)
B: Udo Haugk (RFV Jarmen)

Pferde-Zweispänner:
G: Mario Schildt (PSV Nieköhr)
S: Erhard Schildt (PSV Nieköhr)
B: Mathias Engelhard (RFV Kladrum)

Pony-Vierspänner:
G: Mathias Wolf (Lewitzer FRV)

Pferde-Vierspänner:
G: Mario Schildt (PSV Nieköhr)
S: Rene Stuhr (RFV Plau am See)
B: Steffen Engelhard (RFV Kladrum)


31.03.2015
(Landesverband MV)

Hengste erobern Riesenbeck International
 
Riesenbeck - Ausverkaufte Ränge – perfekt in Szene gesetzte Hengste – bewegungsopulente Fohlen – und das Ganze auch noch vor atemberaubender Kulisse. Die erste Hengstschau der Ludger Beerbaum Stables im tags zuvor eingeweihten neuen Veranstaltungs-, Trainings- und Lehrzentrum Riesenbeck International ließ keine Wünsche offen.

Den Auftakt machte Parcours-Zukunftshoffnung Baloutelli. Der gerade vierjährige Sohn des Baloubet du Rouet begeisterte auch mit seinen ersten Fohlen. Seine Qualitäten als Springhengst und Veredler stellte der sechsjährige Hermes de Lux (v. Hermes d’Authieux AA-Carthago Z) unter Beweis. Bereits in der internationalen Klasse angekommen sind der Holsteiner Casall-Sohn Casilius (M. v. Cambridge) und Cristallo II, mit dem Nationenpreisreiter Jerry Smit eigens aus Italien anreiste, wo sich der gerade achtjährige Schimmelhengst von Cornet Obolensky-Cassini I gerade erst wieder vorne platzierte.

Chaman wurde von der jungen Praktikantin Laura Emming pilotiert. „Das soll zeigen, wie leicht und mühelos er zu reiten ist“, erklärte Ludger Beerbaum den ungewöhnlichen Beritt seines Erfolgspferdes (v. Baloubet du Rouet), mit dem er zuletzt im Weltcup-Springen von Bordeaux/FRA Rang zwei belegt hatte. Zinedine wurde an der Hand von Christian Kukuk gezeigt, der den KWPN-Fuchshengst von Guidam-Heartbreaker im Einladungsspringen am Abend zuvor in die Platzierung geritten hatte und auf ihm sein Goldenes Reitabzeichen in Empfang nehmen durfte.

Mit von der Partie waren weiterhin der Olympia-Qualifikant Monte Bellini, der in der Global Champions Tour erfolgreiche Cordess, der französische Starvererber Lamm de Fetan, der achtjährig bereits vielfach in schweren Springen platzierte Calmando und der Doppelvererber Cristallo I, der seine Glücksfohlen mitgebracht hatte. Der hellbraune Youngster, dessen Mutter Novice bei der Geburt einging, wurde von der Stute La Belle adoptiert, die in derselben Nacht ebenfalls ein Cristallo I-Hengstfohlen zur Welt gebracht hatte.

Während die Springhengste informativ und unterhaltsam zugleich von Ludger Beerbaum besprochen wurden, übernahm den kurzweiligen und lehrreichen Kommentar der Dressurhengste Dr. Dietrich Plewa. Der 5*-Richter, der etwa 2014 in Caen/FRA mit über die Medaillenvergabe im Viereck entschied, zeigte sich beeindruckt von den beiden dreijährigen Newcomern Marqués, aus dem ersten Jahrgang des Millennium/T., und Sonnentanz (v. Sorento-Krack C), die sich erstmals unter dem Sattel von Danica Duen zeigten. Mit Familienschaubildern warteten die beiden Grand Prix-Hengste Florenciano und Estobar NRW auf, beide unter dem Sattel von Reitmeister Hubertus Schmidt. So paradierte Estobar NRW mit seinem Sohn Escorial (M. v. Fürst Piccolo) auf. Dessen Vollbruder Escolar war verletzungsbedingt nicht am Start, ließ sich aber trefflich vertreten durch seine herrlich aufgemachten, bewegungsopulenten Fohlen, die Szenenapplaus provozierten.

Ein weiterer Höhepunkt – und zugleich Schlusspunkt - war der 2. Westfälische Reservesieger Goldberg, den Danica Duen zelebrierte. Der Rappe mit dem Outcross-Pedigree Amazing Star-San Remo hatte noch Fohlen aus seinem ersten Jahrgang im Gepäck, denen er seinen edlen Übergruss, seine Schulterfreiheit und seinen enormen Antritt durchschlagend vererbt.

Nächste Gelegenheit, Nachzucht der Hengste der Ludger Beerbaum Stables in Augenschein zu nehmen, bietet die Stuten- und Fohlenschau am Samstag, 27. Juni, in Riesenbeck.


Weitere Infos unter www.ludger-Beerbaum.de


30.03.2015
(Equitaris)

      
Hermes de Lux/Christian Kukuk (Foto: Tanja Becker)

Ergebnisdienst vom 24. bis 29. März
 
Warendorf - Internationales Springturnier und Internationales Offizielles Dressurturnier (CSI5*/CDIO3*/1*) vom 24. bis 29. März in Wellington/USA
Großer Preis
1. Mclain Ward (USA) mit HH Carlos Z; 0/4/41,252
2. Daniel Bluman (COL) mit Conconcreto Sancha LS; 0/4/41,645
3. Georgina Bloomberg (USA) mit Lilli; 0/8/44,392

28. Meredith Michaels Beerbaum (Thedinghausen) mit Fibonacci; 12/87,22
Grand Prix
1. Laura Graves (USA) mit Verdades; 74,420 Prozent
2. Allison Brock (USA) mit Rosevelt; 72,200
3. Belinda Trussell (CAN) mit Anton; 69,980

5. Christoph Koschel (Hagen) mit Tiesto; 68,620
Grand Prix Special
1. Laura Graves (USA) mit Verdades; 75,882
2. Allison Brock (USA) mit Rosevelt; 74,255
3. Belinda Trussell (CAN) mit Anton; 73,433

5. Christoph Koschel (Hagen) mit Tiesto; 69,941
Grand Prix Kür
1. Laura Graves (USA) mit Verdades; 80,175
2. Belinda Trussell (CAN) mit Anton; 75,475
3. Magan Lane (CAN) mit Caravella; 74,425
Nationenpreis
1. USA I; 452.999 Punkte
2. Canada I; 438.966
3. Canada II; 424.774

5. Deutschland (Michael Klimke (Münster), Christoph Koschel (Hagen) und Neve Myburgh (Wellington/USA); 420.509

Weitere Informationen unter: Internet www.equestriansport.com und www.globaldressagefestival.net/time-results

Internationales Springturnier (CSI3*/1*/YH1*) vom 24. bis 29. März in San Giovanni in Marignano/ITA
Großer Preis
1. Paolo Adamo Zuvadelli (ITA) mit EH All or None; 0/0/36,10
2. Ales Opatrny (CZE) mit Acovaro; 0/0/37,18
3. Ondrej Zvara (CZE) mit Cento Lano; 0/0/39,74

5. Janine Rijkens (Elmshorn) mit Caro As; 4/0/36,23

Weitere Informationen unter: Internet www.horsesrivieraresort.it

Internationales Springturnier (CSI3*/CSI1*/CSIYH1*) vom 24. bis 29. März in Villamoura/POR
Großer Preis
1. Dermott Lennon (IRL) mit Loughview Lou-Lou; 0/0/39,70
2. Francois Brichart (BEL) mit Boosty Chavannais; 0/0/40,89
3. Lorenzo De Luca (ITA) mit Geisha van Orshof H D C; 0/0/41,40

11. Marc Bettinger (Remouchamps/BEL) mit HH Fleur; 0/4/43,37

Weitere Informationen unter: Internet www.alubox.pt

Internationales Springturnier (CSI3*) vom 24. bis 29. März in Kakegawa-Tsumagoi/JPN
Großer Preis
1. Takamichi Mashiyama (JPN) mit Johnny Blunt; 4/0/41,79
2. Tae Sato (JPN) mit Vrouwe Toltien; 4/0/42,45
3. Ryuma Hirota (JPN) mit Iorekbyrnison; 4/4/43,55

9. Felix Hassmann (Lienen) mit A Crazy Spilit FRH; 8/81,01

Weitere Informationen unter: Internet www.tsumagoi.net/jouba/


30.03.2015
(FN)

Startschuss für CHI Donaueschingen
 
Donaueschingen - Die Vorfreude steigt! Am 1. April gibt es für alle Reitsportfans eine ganz besondere Osterüberraschung: Endlich beginnt der Kartenvorverkauf für das legendäre CHI Donaueschingen. Von Donnerstag bis Sonntag (17. bis 20. September 2015) erwartet die Besucher im Fürstlich-Fürstenbergischen Schlosspark Donaueschingen ein toller Mix aus Sport und Unterhaltung.

Zum 59. Mal findet mittlerweile das Internationale S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturnier statt und begeistert die Zuschauer jedes Jahr aufs Neue. An insgesamt vier Tagen werden nicht nur regionale Mannschaftsspringen, rasante Polospiele und Prüfungen mit international erstklassiger Besetzung ausgetragen, sondern auch die Marathonfahrt der Vierspänner sorgt immer wieder für Begeisterung. Mit unterhaltsamen Showeinlagen wird den Besuchern am Samstag ein spaßiger und abwechslungsreicher Abend geboten. Ein weiterer Höhepunkt ist ganz klar der Große S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnispreis, der das Veranstaltungswochenende am Sonntag abrundet. Als wäre das nicht genug, lädt eine große Ausstellungswelt mit zahlreichen Einzelhändlern und Gastronomen zum Stöbern und Verweilen ein. Das CHI Donaueschingen glänzt immer wieder als Event der besonderen Art: Hier werden Spitzensport in vier Disziplinen mit regionalen Traditionen verbunden und lassen es so zu einem unvergessliches Erlebnis für die gesamte Familie werden.

Wer sich schon jetzt seine Tickets sichert, spart mit dem Frühbucher-Rabatt. Die vergünstigten Vorverkaufspreise gelten bis zum 14. August 2015. Mit dem CHI-Fanticket verpassen Sie keine einzige Minute: Die Dauerkarte kostet zwischen 30 € und 55 € und ist ab sofort erhältlich. Kinder bis zu einem Alter von 7 Jahren haben freien Eintritt, Ältere zahlen 6 €. Tickets und alle weiteren Informationen gibt es unter www.escon-marketing.de


30.03.2015
(Escon Marketing GmbH)

      
Sie sehen das Schaubild von Ana und Olli „Colours in the Wind“. (Foto: Stefan Lafrentz/hfr)

Parlamentarischer Abend in Berlin
 
Berlin - Pferdesport und -zucht suchten zum vierten Mal das Gespräch mit der Politik

Auch beim vierten Parlamentarischen Abend, zu dem die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und der Deutsche Bauernverband gemeinsam in die Zentrale der Deutschen Kreditbank AG eingeladen hatten, sorgte das Pferd für reichlich Gesprächsstoff zwischen den Bundespolitikern und den Vertretern aus Pferdesport und -zucht.

Als Ehrengäste waren Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und DOSB-Präsident Alfons Hörmann der Einladung gefolgt. Beide brachten ihre persönliche Verbundenheit zum Pferd zum Ausdruck. In ihren Statements gingen sie unter anderem auf die große Bedeutung der Bundeswehr für den Sport ein. Für viele Athleten mache es die Unterstützung von Bundeswehr, Zoll oder Bundespolizei überhaupt erst möglich, ihren Sport erfolgreich auszuüben, so Hörmann. Beide Ehrengäste berichteten außerdem von ihren Antrittsbesuchen in Warendorf und zeigten sich von der Arbeit des Verbandes und den Möglichkeiten des DOKR-Bundesleistungszentrums, der Sportschule und des Olympiastützpunktes äußerst beeindruckt. Alfons Hörmann nutzte darüber hinaus die Gelegenheit, die Entscheidung des DOSB zugunsten Hamburgs als deutscher Bewerber um die Olympischen Spiele 2024 zu erläutern und warb – speziell bei allen Berlinern – für eine Unterstützung der Hansestadt.

Die enge Verbindung von Pferd und Landwirtschaft und die gesellschaftliche Bedeutung des Pferdes für die Jugend und den Vereinssport waren zuvor von DBV-Präsident Joachim Rukwied, vom Vorsitzenden des Ausschusses Landwirtschaft und Ernährung, Alois Gerig, sowie von FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau thematisiert worden. Graf zu Rantzau erinnerte die zahlreichen Bundesabgeordneten insbesondere an die Sorge aller Pferdesportler, - züchter und -halter vor der Einführung der Pferdesteuer. Diese wird aktuell in über 200 Kommunen diskutiert und wurde in vier Gemeinden bereits beschlossen. „Hier handelt es sich um eine erstmalige Besteuerung einer Sportart“, kritisierte Graf zu Rantzau und betonte: „Nicht alle Reiter sind begütert.“ Graf zu Rantzau schilderte auch eindringlich, dass die zunehmende Ansiedlung von Wölfen unter Pferdehaltern Unsicherheit nach sich zieht. Es mehren sich Befürchtungen, dass Pferde von Wölfen in Panik versetzt aus Weiden ausbrechen und Unfälle verursachen könnten.

Den weiteren Verlauf des Abends nutzten die Vertreter der FN und des DBV zum Meinungsaustausch mit den Politikern und zur gezielten Information. Am Ende äußerte sich FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach zufrieden: „Es war das vierte Mal, dass wir auf diesem Weg den direkten Kontakt zu den Politikern gesucht haben. Wir freuen uns über die gute Resonanz. Sie zeigt, dass das Pferd und Pferdesport in der Bundespolitik durchaus eine wichtige Rolle spielen.“


30.03.2015
(FN)

Familienfest bei Sosaths am Ostersamstag
 
Lemwerder - Ponyreiten - der Traum vieler Kinder. Eltern können diesen am kommenden Ostersamstag, dem 4. April 2015, ganz leicht erfüllen. Der Hof Sosath in Lemwerder lädt von 11 Uhr bis 18 Uhr zum siebten Mal zum Tag der offenen Tür ein. Der Eintritt ist frei. Kinder können bei der Veranstaltung nicht nur Ponies reiten, sondern auch viele weitere Tiere entdecken. Im Streichelzoo warten Kaninchen, Schafe, Hühner und Enten auf die kleinen Besucher.

In der großen Reithalle gibt es von 11 bis 14 Uhr ein interessantes Schauprogramm. Die Voltigierer des Reitclubs Mooriem zeigen Akrobatik auf dem Pferd, die Pferdeschule Weser-Ems führt Zirkuslektionen und einen Agility-Parcours mit dem Pony vor und die Reitgruppe "Los Amigos del Caballo Iberico" wird, bekleidet mit prachtvollen Kostümen, ihre ausdrucksstarken spanischen Pferde in actionreichen Schaubildern präsentieren. Um 14 Uhr folgen das 7. Lemwerderaner Fohlenchampionat und die Präsentation der Hengste. Das Nachmittagsprogramm wird live bei ClipMyHorse.tv übertragen.

Züchter erwarten schon gespannt die hoffnungsvollen Neuzugänge der Hengststation: Casino Grande von Casino Berlin x Quick Star - 1c Prämienhengst der OS-Körung, Honoré du Soir von Easy Game x Latimer - Trakehner Prämienhengst und mütterlicher Bruder zu Soirée d'Amour, Beniro von Bretton Woods x De Niro - Neuerwerb der Oldenburger Körung und Casalido von Casall x Calido - Ebenbild seines Vaters Casall. Zum allerersten Mal wird der Totilas-Sohn und Parzival-Neffe Governor präsentiert. Der Junghengst war Reservesieger der KWPN-Körung und Sieger seiner Leistungsprüfung in den Niederlanden.

Natürlich werden auch die altbewährten Hengste präsentiert. Die Springpferdevererber Cador, Campitello, Casino Berlin, Casiro, Casirus und Clintissimo Z sind ebenso dabei wie Coolio, Levisonn, Lord Cassini, Ludwigs As, Naldo und Quality. Im Dressurlot werden Antango, Florenz und San Riant erwartet.

Fachleute und Interessierte können sich im Bereich Pferdegesundheit informieren und fortbilden. Es finden über den ganzen Tag verteilt Vorträge und Präsentationen von Tierärzten und Physiotherapeuten statt.

Die vielfältige Ausstellung mit rund 50 Anbietern lädt zum Informieren, Shoppen und Verweilen ein. Von der Reithose über Gartenmöbel, Landmaschinen und Schmuck bis zu vielen kulinarischen Leckereien ist alles dabei.


30.03.2015
(Hof Sosath)

      
Foto: Sosath

Holsteiner Frühjahrsauktion - Das teuerste Pferd wurde nach England verkauft
 
Elmshorn - „Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden“, bilanzierte der erste Vorsitzende des Holsteiner Verbandes, Jan Lüneburg (Hetlingen), nach der Frühjahrsauktion in Elmshorn. „Eine deutliche Belebung des Marktes ist an diesem Nachmittag spürbar gewesen“, stellte er zufrieden fest.
Zur Preisspitze avancierte die sechsjährige, bereits im Vorfeld als eine der Favoritinnen gehandelte Coleen v. Caretino-Corrado I aus der Zucht und dem Besitz von Gerd Ohlsen, Oevenum/Föhr. Die bereits unter Antonia Brinkop in Springpferdeprüfungen bis zur Kl. L erfolgreiche Stute wurde an ein Gestüt in England verkauft, dessen Besitzerin schon seit etlichen Jahren zufriedene Kundin beim Holsteiner Verband ist und die sowohl in der Springsport- und als auch in der Vielseitigkeitsszene auf der Insel zu Hause ist. Mit Castella v. Casall-Castellini aus der Zucht und dem Besitz von Matthias Petersen, Neuglasau, konnte sie sich ein weiteres, hoch talentiertes Springpferd sichern. Die ebenfalls sechsjährige Castella kostete 36 000 Euro. Mit 48 000 Euro war Qooper v. Quarz-Crawford aus der Zucht der Zuchtgemeinschaft Bettina und Reimer Hass, Herzhorn, das zweitteuerste Pferd der diesjährigen Frühjahrsauktion. Der fünfjährige Wallach, dessen Mutter Wellina einst als zweite Reservesiegerin bei der Elitestutenschau in Elmshorn ausgezeichnet worden war und die inzwischen in Dressurprüfungen bis zur Kl. S erfolgreich ist, wird künftig in der Schweiz seinen Hafer fressen. Aus der Erfolgszucht der Familie Köhncke in Badendorf stammt die vierjährige Cesta v. Cancara-Caretino, die für 45 000 Euro in einen Springstall nach Belgien verkauft wurde. Die 28 zum Verkauf stehenden jungen Nachwuchsholsteiner – zwei wurden nicht verkauft - kosteten im Schnitt 23 660 Euro. Das waren 1525 Euro mehr als im Vorjahr. Es waren erfreulich viele Neukunden nach Elmshorn gekommen, wie immer war die Nationalitätenvielfalt groß: Die Kunden kamen aus Belgien, der Türkei, Großbritannien, Spanien, Italien, Mexiko, Schweiz, Österreich, den USA und natürlich Deutschland.


30.03.2015
(comtainment GmbH)

      
Coleen v. Caretino-Corrado I war die Preisspitze der diesjährigen Frühjahrsauktion in Elmshorn (Foto: Janne Bugtrup)

Verblüffend – lustig – schön: Die Shows der Peterhof Dressur Gala
 
Perl-Borg - Sie kommt wieder im September, die Peterhof Dressur Gala. Zum vierten Mal bittet das Ehepaar Prof. Edwin Kohl und Arlette Jasper-Kohl vom 10. – 13. September zur Peterhof Dressur Gala auf ihr Gestüt im saarländischen Perl-Borg. Und der Ticketvorverkauf für erstklassige Dressur und außergewöhnliche Shows hat bereits begonnen. Wer ein besonderes Ostergeschenk sucht, wird mit der Peterhof Dressur Gala „fündig“.

Exquisit gute Plätze, ein stimmungsvolles Ambiente und erstklassige Prüfungen haben den Erfolg des Vier-Sterne-CDI begründet. Der Peterhof ist Gastgeber für die großen Championatsprüfungen Grand Prix, Grand Prix Special und Grand Prix-Kür. Der renommierte Louisdor-Preis für acht bis zehn Jahre alte Nachwuchspferde macht dort Station, der Nürnberger Burg-Pokal und auch der Dressurnachwuchs auf zwei Beinen ist herzlich willkommen. Die Shows versprechen außergewöhnlich witzige Unterhaltung: Im Mittelpunkt stehen dabei Santi Serra aus Spanien und Rosi Hochegger, die im Emsland zuhause ist. Beide arbeiten – wenn auch unterschiedlich – mit Tieren zusammen.

Der Spanier Santi Serra fiel in Deutschland erstmals beim Weltcup-Turnier PARTNER PFERD auf und gastierte bei der Equitana in Essen. Zu seinen vierbeinigen Mitarbeitern zählen vor allem Pferde. Schon als Kind begann Serra damit, den Pferden auf dem Bauernhof der Eltern kleine Kunststücke beizubringen. Aus diesen ersten Versuchen sind längst große Shows gewachsen, deren Faszination darin liegt, dass Serra praktisch mit den Pferden spielerisch kommuniziert und verblüfftes Staunen auslöst.
Rosi Hochegger – Tochter des Tierdresseurs Toni Hochegger aus Österreich - hat die Arbeit mit Hunden und Pferden von Kindesbeinen an gelernt und perfektioniert. Ihre Hunde können tanzen und ihr gefleckter Schimmel Scout legt sich mitten in der Show auch schon mal ins Bett und deckt sich sorgfältig zu. Springen will er nicht immer und schüttelt dann auch energisch den Kopf....

Sagenhaft rasant sind die Stunts der Ukrainian Cossacks, die mit ihrer Akrobatik in ganz Europa begeistern konnten. Reiter auf, am, über, neben und unter dem Pferd – und das alles in vollem Tempo – sorgt für atemberaubende Momente.

Freuen dürfen sich Besucher zudem auf die Jagdhornbläser der Rallye Trompes Moselle Sarre und die Fallschirmspringer, sowie auf die vierbeinigen Stars des Gestütes Peterhof.

Tickets gibt es unkompliziert und schnell über die Internetseite des Gestütes Peterhof unter: http://www.gestuet-peterhof.de/turnier-cdi/cdi-2015/tickets.html. Oder auch telefonisch unter der Rufnummer (0180) 6050400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen)


30.03.2015
(comtainment GmbH)

Pferdesteuer: Pferde zum Schlachter, Pferde verkauft, Verein aufgelöst
 
Schlangenbad/Bad Sooden-Allendorf - Bekanntlich greift in Hessen eine neue Finanzierungs-seuche zu Gunsten öffentlicher Kassen um sich: Pferdebesitzer werden in etlichen Gemeinden wie in Bad Sooden-Allendorf oder Schlangenbad heftig geschröpft. Derzeit sind in Pferdesteuer-gemeinden pro Pferd und Jahr bis zu dreihundert Euro zu berappen (mancherorts wurden sogar schon 700 € ins Gespräch gebracht). Die Argumente gegen eine Pferdesteuer wurden zwar viel-fach vorgetragen, mit klarer Emotionalität aber gebotener Sachlichkeit. Sie wurden auch gehört, aber – verworfen. Zuletzt wurde gerichtlich festgestellt, dass die Steuersatzungen rechtens und „Pferdebesitzer wirtschaftlich leistungsfähig“ sind. Der PRESSEDIENST stellt nachstehend Bei-träge aus unterschiedlichen Quellen zum leidigen Thema Pferdesteuer zusammen:

Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer berichtet aktuell
Das Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer berichtet aktuell: „In den Pferdesteuergemeinden sind normale Pferde, ältere oder eingeschränkte Pferde so gut wie unverkäuflich. Die Sickenberger Pferdefreunde (BSA) mussten ihre Schulpferde zum Schlachtpreis an einen Händler verkaufen.“ Der Reitverein selbst befinde sich wegen der Pferdesteuer in der Auflösung. Viele Pferdehalter halten ihre Tiere am Haus, ein alternativer Stellplatz ist oftmals aus finanziellen Gründen nicht möglich. Zudem ist Weideland in der Region sehr teuer und der Preis für die Pacht wird dem Vernehmen nach auch wegen Windenergie-Plänen bereits in die Höhe getrieben.

Pferdesteuer hat eine erdrosselnde Wirkung
Weiter heißt es in einem Beitrag des Aktionsbündnisses Pro Pferd e.V.: „Aufgrund der wirt-schaftlich erdrosselnden Wirkung der Pferdesteuer, mussten die ersten Pferde im hessischen Schlangenbad ihr Leben lassen. Für die Besitzer von drei Pferden gab es keinen anderen Ausweg. Um eine Verwahrlosung aus wirtschaftlichen Gründen zu vermeiden, sahen sie sich zu dem schmerzhaften Schritt gezwungen. Damit trugen die Tierhalter dem Tierschutzgesetz Rechnung. Eine artgerechte Haltung nach Tierschutzrichtlinien wäre nicht mehr möglich gewesen. In Bad Sooden-Allendorf hatte bereits ein Pferdehalter seine zwei Ponys vor einem Tierheim ausgesetzt. Ein Begleitschreiben soll darauf hingewiesen haben, dass er die älteren und kranken Pferde auf-grund der Pferdesteuer nicht mehr halten kann…“

Pferdefreunde und Steuergegner schreiben auf Facebook unter anderem am 25.3.2015:
„Wer sein Pferd in Schlangenbad artgerecht halten will, muss tief in die Tasche greifen. Dass unter solchen Bedingungen eine Pferdesteuer eine wirtschaftlich erdrosselnde Wirkung annimmt, ist leicht nachvollziehbar. Erst recht, wenn die Pferdefreunde nicht nur ein, sondern mehrere Pferde halten... Das Aktionsbündnis Pro Pferd e.V. informierte in einer Pressemitteilung vom 25.3.2015: Um eine Verwahrlosung aus wirtschaftlichen Gründen zu vermeiden, mussten in den letzten Tagen drei Pferde in Schlangenbad ihr Leben lassen. Wir möchten an dieser Stelle unsere Betroffenheit, aber auch unser Entsetzen zum Ausdruck bringen. Umso schlimmer sind diese Fol-gen, weil wir in allen Pferdesteuergemeinden diese Entwicklung vorhergesagt haben. Von politi-scher Seite wurde aber das für absurd gehalten, da Pferdehalter laut Beschluss (Normenkontroll-verfahren, Dez.2014) als wirtschaftlich besonders leistungsfähig gelten.“

Stadt stimmte Bau einer Reitanlage zu – städtische Pferdesteuer macht sie platt
Weil Pferdehalter jetzt in anderen Orten Einstellplätze für ihre Tiere suchen, müssen sich Be-triebe, die Einstellplätze in der Bad Sooden-Allendorf anbieten, alternative Nutzungen für diese Plätze suchen. Mit der Einrichtung einer Intensivpflege-Station hat Doris Stephan auf die Ein-führung der Pferdesteuer in Bad Sooden-Allendorf reagiert. Grund: Die Betreiberin eines Pen-sionsstalls versucht mit einem neuen Konzept ihre Existenz zu retten. Doris Stephan, Inhaberin des Naturhauses Alte Heinsmühle, kommentiert ihre Lage mit der Pferdesteuer so: „Wir können einpacken.“ Die Betreiberin hatte erst 2009 eine moderne Außenanlage gebaut, nachdem die Stadtverordneten dem Bau zugestimmt hatten: „Ich finde es unglaublich, das ist ein Schlag in die Magengrube“, sagt sie.

Stephan sei zwar selbst von der Steuer befreit, das gelte aber nicht für ihre Einstaller, über die sie einen Großteil ihrer Kosten decken muss. Derzeit haben sieben Pferdehalter ihre Tiere bei ihr ein-gestallt. Deutlich zu wenig: „Wir haben noch zehn freie Plätze. Es gibt zwar Interessenten, aber die zögern alle.“ Grund: Nur 700 Meter weiter im thüringischen Asbach müssen Pferdehalter keine Steuern zahlen. „Wir dürften dann wohl der einzige Gewerbetrieb in Deutschland sein, der mit einer Sondersteuer belastet wird, die uns zum Abgang zwingt“, sagt Stephan. „Die Politiker hier vor Ort sollten das Wahlversprechen - Betriebe hier vor Ort halten - mal genauer unter die Lupe nehmen.“

Steuerschuld bedroht Pferdehof
Die 61-jährige Doris Stephan ist Heilpraktikerin für Menschen und Pferde sowie Therapeutin für die tiergestützte Intervention und Pädagogik. Durch den Aufbau einer Intensivpflege-Station kann Stephan alte und kranke Pferde betreuen, die ebenfalls steuerbefreit sind. „Die Intensivpflege habe ich sozusagen gezwungenermaßen für alle chronisch oder akut erkrankten Pferde eingerich-tet.“ Auch Pferde mit Bewegungseinschränkungen sowie für die kontrollierte Fohlenaufzucht genutzte Pferde werden nach ihren Angaben auf dem Hof versorgt… Mit der Intensivpflege-Station versucht Stephan den finanziellen Verlust durch die Aufgabe des Pensionsstalls und des Reitschulbetriebes abzufangen. „Ich habe viele Jahre und viel Geld in meine Aus- und Fortbil-dungen sowie den Ausbau der Anlage investiert.“ Etwa 400.000 Euro seien 2009 in den Betrieb geflossen. Damals hatte Stephan unter anderem in eine Reithalle, Pferdeboxen, Paddocks und Laufställe investiert. „Sollten wir den Betrieb nicht bis 2019 aufrechterhalten, sind wir finanziell ruiniert.“ Das Finanzamt hatte der Heilpraktikerin damals im Zuge des Ausbaus rund 80.000 Euro Vorsteuer zurückerstattet - dafür muss sie den Betrieb aber mindestens zehn Jahre betreiben: „Sonst müssen wir die 80.000 Euro zurückzahlen, das würde uns das Genick brechen.“ Auf dem Pferdehof Alte Hainsmühle kann der IHK-Ausbildungsberuf Tierpfleger, Fachrichtung Tier-pension/-heim (Dauer 36 Monate mit Abschlussprüfung) erlernt werden. Auch das Freiwillige Ökologische Jahr kann auf dem Hof absolviert werden. Für beide Bereiche sucht Doris Stephan Bewerber. Sie fürchtet, künftig keine Tierpfleger mit Schwerpunkt Tierheim und Tierpension mehr ausbilden zu können.

Stinksauer ist auch Madeline Zimmermann
Stinksauer ist auch Madeline Zimmermann: Sie besitzt den dreijährigen Haflinger-Wallach „Aragon“. Die 17-Jährige aus Kammerbach, die gerade eine Kochlehre macht, weiß noch nicht, wie die Zukunft mit ihrem vierbeinigen Liebling aussehen wird. Auch Ökolandwirt Jürgen Bringmann aus Hilgershausen kann nur mit dem Kopf schütteln. „Uns betrifft die Abgabe zwar erstmal nicht, weil wir Fjordpferde züchten, aber die langfristigen Folgen bleiben abzuwarten.“

Seit die Diskussion um die Pferdesteuer aufgekommen ist, sei die Nachfrage gesunken: „Viele warten jetzt ab, wie sich das Urteil auch auf andere Kommunen auswirkt, bevor sie sich ein neues Tier anschaffen.“

Pferdesteuer für Bad Sooden-Allendorf ein Rohrkrepierer?
Wird die eingeführte Pferdesteuer in Bad Sooden-Allendorf zum Rohrkrepierer? Die geplanten Einnahmen scheinen sich nicht einzustellen: Für das Jahr 2013 hat die Stadt Bad Sooden-Allendorf 22.500 Euro im Haushalt veranschlagt. Im Jahr 2014 waren es 21.400 Euro und für das kommende Jahr geht die Stadt nur noch von 18.400 Euro aus. Insgesamt rechnet die Kommune also mit Steuereinnahmen in Höhe von 62.300 Euro für die Jahre 2013 bis 2015. Laut Satzung müssen Pferdehalter 200 Euro pro Jahr und Tier zahlen. Vertreibt die Steuer die Pferde aus der Gemarkung der Stadt, schauen die Steuerbefürworter in die Röhre. Schlimmer aber ist, dass damit auch Existenzen Steuern zahlender Bürger niedergemacht werden. Wer wohl am Ende Gewinner ist? Niemand!


29.03.2015
(Pferdesportverband Baden-Württemberg e.V.)

      

Ferienspaß im Haupt- und Landgestüt Marbach: Führungen ohne Voranmeldung
 
Marbach - Frühlingsanfang im Haupt- und Landgestüt Marbach: In den Osterferien ist wieder etwas los in Marbach.
Von Samstag, 28. März bis Sonntag, 12. April 2015 können Besucher bei einer Gestütsführung wieder interessante Details über die tägliche Arbeit mit den Pferden, die historische Gestütsanlage oder die verschiedenen Pferderassen erfahren.

Im „Sausewind“ über die großen Weiden. (Foto Kube)

Die Führungen durch die ausgedehnten Stallungen des Gestütshofs Marbach im Haupt- und Landgestüt sind ideal für einen Ferientag im Herzen des UNESCO-Biosphärengebiets Schwäbischen Alb. Start der Führungen ist jeweils um 13.30 Uhr und 15 Uhr. Treffpunkt ist am Stutenbrunnen im Innenhof des Gestütshofs Marbach, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Preis für die Führung beträgt 5,00 Euro für Erwachsene und 3,00 Euro für Kinder, Mitglieder des Kinderclubs „Julmonds Marbach“ bekommen jeweils eine Ermäßigung von 0,50 Euro. Tickets sind im Gestüts-Shop im Innenhof erhältlich

Fohlenfrühling
Die ersten Fohlen der Saison 2015 sind geboren. Die ersten Araber- und Warmblutstuten sind mit ihrem Nachwuchs schon wieder in den Gruppen-Laufstall umgezogen. Sie dürfen bei schönem Wetter täglich stundenweise auf die Weide. Besucher des Gestüts können die kecken Fohlen beim Toben und Spielen beobachten und Spaziergänge durch die historische Gestütsanlage unternehmen.

Wieder täglich geöffnet: „Treffpunkt Marbach“ mit Gestüts-Shop am Stutenbrunnen

Ab Samstag, 28. März ist auch der „Treffpunkt Marbach“ mit Gestüts-Shop wieder täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Das Besucherinformationszentrum bietet allerlei Wissenswertes über das Gestüt und die Region im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Der Gestüts-Shop hält schöne Erinnerungen oder ein Ostergeschenk für die Lieben zu Hause bereit.


29.03.2015
(Gestüt Marbach)

Neue Anlage, neue Stadt, neues Glück für Studentenreiter
 
Heidelberg/Ladenburg - In diesem Jahr fand das traditionsreiche Studentenreitturnier der Studentischen Reitgruppe Heidelberg e.V. auf der Anlage des Reitvereins Ladenburg e.V. statt. Mitte Februar trafen zwölf Mannschaften aus Marburg, Hohenheim, Mainz, dem Saarland, Karlsruhe, Tübingen, Darmstadt, Iserlohn, Mannheim, Frankfurt, Nürtingen und München in der Jahnhalle ein, wo Teilnehmer und Unterstützer untergebracht waren. Nach zweitägigem Turnier und harmonischen Ritten in Dressur und Springen standen die Sieger fest: Leonie Schwarzkopf aus Darmstadt (Dressur), Carina Schlief (Iserlohn, Springen und kombinierte Wertung) und die Mannschaft aus Darmstadt nahmen die ersten Preise aus der Hand des Ladenburger Bürger-meisters Rainer Ziegler entgegen. Alle Beteiligten waren sich einig: Pferde, Unterbringung, Partys und die Verpflegung waren erstklassig und alle freuen sich auf nächstes Jahr. Die Studentenreiter danken den Vereinen auf der Reitanlage, dem Reiterverein Heidelberg e.V. und dem Reiterverein Ladenburg e.V., ihren Sponsoren und den Pferdebesitzern, die wieder uneigennützig ihre Lieblinge zur Verfügung stellten, damit das Turnier in seinem speziellen Modus stattfinden konnte. Denn bei diesem Turnier der besonderen Art brauchen die Reiter keine eigenen Pferde. Diese werden von der ausrichtenden Reitgruppe organisiert.

Was ist eigentlich Studentenreiten?
In den meisten Hochschulstädten Deutschlands haben sich pferdebegeisterte Studenten zusam-mengefunden und das Reiten zum Hochschulsport gemacht. Die aktuell 48 akademischen Reit-gruppen reisen an den Wochenenden zu Turnieren und kämpfen um die oberen Plätze auf der Rangliste und die Qualifikation zur Deutschen Hochschulmeisterschaft. Die Turniere unter-scheiden sich grundlegend vom herkömmlichen Reitsport. Während sonst jeder Reiter mit seinem eigenen Pferd an den Start geht, so besteht die Schwierigkeit beim Studentenreiten darin, sich auf ein völlig fremdes Pferd einzustellen. Darüber hinaus muss man sich sowohl in der Dressur als auch im Springen beweisen. Wer sich im K.O.-Verfahren gegen zwei andere Reiter durchsetzt, kommt eine Runde weiter und der Schwierigkeitsgrad wird erhöht. Dieses System ist nicht nur besonders fair sondern ermöglicht es auch Studenten ohne viel Geld und eigenes Pferd, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Studentische Reitgruppe Heidelberg e.V. wurde 1981 gegründet und vereint heute ca. 100 reitsportbegeisterte Studenten und Alumni.


29.03.2015
(Pferdesportverband Baden-Württemberg e.V.)

DLG-Ferienhof des Jahres 2014: Ferienhof Käppeler
 
Beuron-Thiergarten - Alljährlich zeichnet die DLG die zehn besten „Ferienhöfe des Jahres“ aus.
DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer würdigte Ende Februar 2015 bei der Erlebnismesse „Land & Genuss“ in Frankfurt am Main die vorbildlich umgesetzten Anbieterkonzepte und das professionelle Informations- und Qualitätsmanagement der Gastgeber. Die DLG prüft und zertifiziert den Landtourismus seit mehr als 40 Jahren mit drei Gütezeichen: „Urlaub auf dem Bauernhof“, „Urlaub auf dem Winzerhof“ und „Landurlaub“. Um diese Auszeichnung im deut-schen Landtourismus dürfen sich ausschließlich Urlaubsanbieter bewerben, die bereits eines der drei o. g. DLG-Gütezeichen erworben haben. Im Rahmen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens bewertet eine unabhängige Fachjury das Landerlebnisangebot, die Stärken und die Service-leistungen der Wettbewerbsteilnehmer. Das besondere Flair dieser Ferienhöfe, die authentischen Persönlichkeiten der Gastgeber und das breite Urlaubsangebot lassen den Aufenthalt dort zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden.

Gutshof Käppeler ist „Ferienhof des Jahres 2014“
Auch aus Baden-Württemberg ist ein Ferienhof als „Ferienhof des Jahres 2014“ ausgezeichnet worden: Der Gutshof Käppeler in Beuron-Thiergarten im Donautal der Schwäbischen Alb, geführt von Susanne und Ernst Käppeler. Der Gutshof Käppeler liegt traumhaft in einer Flussschleife des oberen Donautals mit Blick auf imposante Steilfelsen und hat neben Rückzugs-, Sport- und Bademöglichkeiten viele Tiere und professionelle Reitbetreuung zu bieten. Der Gutshof Käppeler besteht seit Anfang des 11. Jahrhunderts im Oberen Donautal. Umgeben von Streuobstwiesen, Mischwald, der Donau und ihren Steilfelsen sowie hofeigenen Wiesen und Äckern liegt das denkmalgeschützte Gebäudeensemble sehr idyllisch. Sogar die kleinste Basilika nördlich der Alpen befindet sich hier. Zu dem landwirtschaftlichen Betrieb gehören 60 ha Eigenfläche.

Fazit der Jury
Urlauber auf dem Gutshof Käppeler genießen das besondere Ambiente des historischen Gebäude-ensembles in einmalig schöner Lage im Oberen Donautal und erfahren eine tolle Betreuung. Aktivurlauber, Naturentdecker und Pferdefans kommen voll auf ihre Kosten. Die Fachjury ist daher überzeugt: Der Hof gehört zu den zehn besten Ferienhöfen Deutschlands und wurde zum „DLG-Ferienhof des Jahres 2014“ prämiert.

Wanderreiter sind willkommen
Die Internetseite des Gutshofes Käppeler ist nicht nur für pferde- und reitbegeisterte Familien interessant, die am Programm „Kind und Pferd“ mitmachen wollen. Auch Wanderreiter sind ausdrücklich willkommen. Der Gutshof gehört als Wanderreitstation nämlich der Initiative „Wanderreiten im Naturpark Obere Donau“ an. Auf der Homepage heißt es: „Falls Sie ein eigenes Pferd mitbringen möchten, können Sie dieses gerne in einer Box und/oder auf der Weide unter-bringen. Auch Wanderreiter sind herzlich willkommen. Der Gutshof bietet ganzjährig Platz für zehn Pferde, die in Boxen, auf der Koppel oder im Gruppenlaufstall untergebracht werden kön-nen. Die Bereitstellung von Futter wie Heu und Hafer ist gewährleistet. Für die Ausrüstung der Reiter gibt es eine trockene Aufbewahrungsmöglichkeit und 16 Ferienwohnungen laden zum

Verweilen ein. Von der Selbstverpflegung bis zur Halbpension im integrierten Restaurant mit regionalen Produkten ist alles möglich. Gepäck- und Hängertransport gibt es auf Anfrage. Ebenso steht ein Reitplatz zur Verfügung. Wegeinformationen sind ebenso selbstverständlich wie Ange-bote geführter Ritte. Zusätzlich gibt es Verleihpferde. Auch die Preise für Wanderreiter sind moderat: Je Pferd in der Box kostet ein Tag 12 € incl. Futter.


29.03.2015
(Pferdesportverband Baden-Württemberg e.V.)

Charme und Bewegungsdynamik
 
Verden - Der Celler Landbeschäler Londontime wurde mit dem Grande-Preis ausgezeichnet. Der Londonderry/Walt Disney-Sohn aus der Zucht von Christina Hellwege-Tiedemann, Oberndorf, überzeugt mit Charme und großer Bewegungsdynamik. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Verdener Auktion am 28. März statt.

Seit 2009 wird der Grande-Preis einem Hannoveraner Hengst im Alter von zehn bis 14 Jahren vergeben. In diesem Zeitabschnitt liegen die ersten gesicherten Informationen über seine Vererbungsleistung vor, denn die ältesten Nachkommen eines Hengstes können zu diesem Zeitpunkt unter dem Reiter beurteilt werden. Den Preis erhält der Züchter des Hengstes. Mit der Namensgebung wird die Vererbungsleistung des Stempelhengstes Grande gewürdigt.

Die Geschichte von Londontime ist eng mit dem Auktionsplatz Verden verknüpft. Über den Hengstmarkt 2004 wechselte der ausdrucksstarke Fuchshengst in den Besitz des US-Amerikaners Bertrand Page und bezog eine Box in der Hengstprüfungsanstalt Adelheidsdorf. Nach erfolgter Leistungsprüfung und erstem Deckeinsatz betrat er als Vierjähriger erneut die Verdener Auktionsbühne. Auf der Elite-Auktion im Oktober wurde er für 510.000 Euro einer Besitzergemeinschaft zugeschlagen, die einen weiteren Zuchteinsatz im Landgestüt Celle sicherte.



Londontime erfreut sich aufgrund seines Charmes und seiner Bewegungsdynamik von Beginn an großer Beliebtheit in der Züchterschaft. Seine Nachkommen sind hinsichtlich Typ und Eleganz oft durch den positiven Vollbluteinfluss des Lauries Crusador xx geprägt. Diese Typbrillianz gepaart mit hoher Bewegungsqualität lassen diese auch auf den Verdener Auktionen oft zu den besonders begehrten Aspiranten zählen. Sein Reiter Wolfhard Witte hat Londontime nach seiner Bundeschampionatsteilnahme mittlerweile bis St. Georg-Niveau gefördert.


29.03.2015
(Hannoveraner Verband)