Fabre-Ass erobert Baden-Baden: Vadamos begeistert im Darley-Oettingen-Rennen
 
Baden-Baden - An seinen letzten Besuch in Baden-Baden konnte sich der französische Meistertrainer Andre Fabre nicht mehr richtig erinnern, doch am Donnerstag gab sich der Abonnements-Champion auf der Galopprennbahn Iffezheim die Ehre und dürfte sein Kommen vor 7.200 Zuschauern nicht eine Sekunde bereut haben. Denn im Darley-Oettingen-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro, 1.600 m) triumphierte der von ihm unter anderem für das "Haras de Saint Pair" des Deutschen Andreas Putsch vorbereitete Vadamos als 20:10-Favorit unter dem 21-jährigen Jockey-Newcomer Vincent Cheminaud in atemberaubender Manier.


Stets hatte der vierjährige Sohn der deutschen Deckhengst-Legende Monsun, der beim zehnten Start sein fünftes Rennen gewann und mächtig auf dem Sprung nach oben scheint, einen Platz im Vordertreffen, das Diplomat anführte. Und schon früh auf der Zielgeraden gab es kein Halten mehr für Vadamos, der mit fünf Längen souverän davonspazierte und den Sieg in dieser Top-Meilen-Prüfung abermals ins Ausland entführte.


Ein bestens gelaunter Andre Fabre in einem ersten Statement: "Er ist seit einem Jahr bei mir im Training und in dieser Saison erst einmal zuvor gelaufen. Wir sind nun auf die 1.600- Meter-Strecke gewechselt. Der Plan war, zu zeigen, dass er ein Top-Meiler ist, aber er kann auf allen möglichen Distanzen gewinnen. Er hat verschiedene Optionen, wie den Arc, die Champion Stakes oder den Prix Dollar. Die Bahn hier hat mir sehr gefallen."


Die Engländerin Merry Me kam zuletzt immer besser ins Rollen, machte die ausländische Zweierwette perfekt. Trainer Andrew Balding: "Das war heute sehr stark, der Sieger ist in einer anderen Klasse zu Hause. Vielleicht steuern wir nun ein hochdotiertes Handicap am Champions Day in Ascot an, aber das hängt vom Rating ab. Sie könnte auch im Oktober wieder nach Baden-Baden kommen."


Erst auf den allerletzten Metern verlor der von der Spitze aus prächtig laufende Außenseiter Diplomat den Ehrenplatz. "Ich hatte damit gerechnet, dass er die schwächere Vorstellung aus Hoppegarten korrigieren würde und auf Dauer ein Gruppe-Pferd ist", versicherte sein Betreuer Mario Hofer. Red Dubawi hielt sich als Vierter ebenfalls gut, machte noch Boden gut. "Allerdings bevorzugt er eigentlich weichen Boden", so Erika Mäder. Die stärker gewettete Full Rose kam wie Felician nie besser ins Bild.


04.09.2015
(SID Marketing)

DKB-BCH 2015: Jetzt auch Ponys am Start
Tageszusammenfassung Donnerstag

 
Warendorf - Nachdem gestern an Tag 1 bei den DKB-Bundeschampionaten nur Prüfungen für Pferde stattfanden, sind seit heute auch die Ponys am Start. In Reitponyprüfungen konkurrierten die besten dreijährigen Ponys des Landes um die begehrten Finaltickets, während die sechsjährigen Springponys ihre Einlaufprüfung absolvierten. Vor insgesamt rund 6.000 Zuschauern wurden auch bei den vierjährigen Reitpferden, den fünfjährigen Dressur-, den sechsjährigen Spring- sowie den Vielseitigkeits- und Fahrpferden Finaltickets vergeben.

Den Auftakt machten 22 dreijährige Reitponystuten und -wallache auf dem Reitpferdeplatz. Die besten acht von ihnen konnten sich ein Ticket für das Finale Teil A am Samstagmorgen sichern. Hierzu bedurfte es heute einer Wertenote von 8,0 und besser. Es siegte die Palominostute Damenwahl K WE von Dimension AT-FS Champion de Luxe mit Reiterin Jaqueline Schurf (Bedburg). Für seine Vorstellung erhielt das aus der Zucht von Hermann Koopmeiners (Cappeln) stammende Pony, das sich im Besitz von Adolf-Theo Schurf befindet, eine Wertnote von 8,7. Bei den gleichaltrigen Ponyhengsten holte sich Movie Star (von FS Mr. Right-Lancer II) mit Reiterin und Besitzerin Danica Duen (Bad Oeynhausen) mit der Wertnote 9,2 die Siegesschleife. Züchter des rheinländisch gezogenen Palomino-Hengstes ist Arno Leufkens (Straelen). Insgesamt gingen 20 Reitponyhengste an den Start, von denen sich sechs im Finale Teil A noch einmal zeigen dürfen.

Auch für die vierjährigen Reitpferde stand heute die erste Prüfung an. Es galt sich für das Finale Teil A am Samstag zu qualifizieren. Bei den Stuten und Wallachen siegte, vorgestellt von Anne-Kathrin Pohlmeier (Rethem), mit einer Wertnote von 8,4 der Hannoveraner Lordswood Dancing Diamond (von Dancier-Wolkenstein II). Der Wallach wurde von Heinrich Ebeling (Hollnseth) gezüchtet und gehört der Besitzergemeinschaft Whitefield & Stack. Mit ihm lösten noch acht weitere der insgesamt 25 Bewerber das Ticket für die nächste Runde. 13 Bewerber gab es bei den vierjährigen Reitpferdehengsten. Für die besten sechs von ihnen gibt es ebenfalls ein Wiedersehen im Finale. Der Tagessieg ging an Fürsten-Look (von Fürstenball-Londonderry) und Reiterin Isabel Bache (Mühlen). Johannes Sabel (Gersten) ist der Züchter des Hannoveraners, der im Besitz der Schockemöhle Hengsthaltung GmbH und Henriksen steht.

Die sechsjährigen Springpferde hatten heute ihren zweiten Auftritt im Parcours, so dass am Ende des Tages feststand, welche zehn wertnotenbesten und drüber hinaus welche 25 punktbesten Pferde der beiden Qualifikationen am Sonntagnachmittag in einer Springprüfung der Klasse M** mit Stechen um die Siegerschärpe springen. Die beste Wertnotensumme mit 18,9 nach Addition beider Prüfungen erreichte Chacoon Blue (von Chacco-Blue-Cartoon), der mit Reiter Christopher Kläsener (Mühlen) und einer 9,5 auch die beste Wertnote des heutigen Tages erzielte. Züchter und Besitzer des Mecklenburger Schimmelhengstes ist das Gestüt Lewitz. Die zweite Qualifikation als Prüfung sah vier Sieger: Die erste Abteilung gewann Urmel (von Uccello-Laptop) mit Reiter Bernd Rubarth (Bötersen) fehlerfrei in 67,56 Sekunden. Wilhelm Gaetke (Osten) ist Züchter des Hannoveraner Wallachs, Besitzer ist Peter Schultz. Ebenfalls „null“ und nur wenig langsamer in 68,01 Sekunden waren Casirus (von Casiro I-Landor S) und Hendrik Sosath (Lemwerder) – der Sieg in Abteilung zwei. Züchter und Besitzer des Oldenburger Hengstes ist der Vater des Reiters, Gerd Sosath (Lemwerder). Cheedy Blue (von Chacco-Blue-Kolibri) heißt der Sieger der dritten Abteilung. Mit Reiter Felix Schneider (Bedburg) absolvierte er den Parcours fehlerfrei in 68,76 Sekunden. Züchter und Besitzer des Hannoveraner Wallachs ist Dr. Jürgen Lehner (Müggendorf). In Abteilung vier ging die Siegerschleife an Büttner’s Minimax (von Cornado I-Antaeus), vorgestellt von Franz-Josef Dahlmann (Warstein). Wilhelm Harling (Sottrum) lautet der Name des Züchters des Hengstes aus der Hannoveraner Zucht, prominente Besitzerin ist Janne-Friederike Meyer.

Bei der dritten Auflage des Warendorfer Youngster Championats gingen 42 siebenjährige Springpferde an den Start. Sie bestritten ihre erste Prüfung, die die Holsteiner Stute Afrah (von Coriano-Lord Inci Pit) für sich entschied. Fehlerfrei überwand sie mit Reiterin Jana Wargers (Emsdetten) die Hindernisse in 59,41 Sekunden. Züchter der Stute ist Winfried Krautwald (Emsdetten), Besitzerin Edeltraud Krautwald. Welche 30 Pferde ins Finale am Samstag kommen, entscheidet sich morgen nach der zweiten Qualifikation, einer Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S*.

Ihre Einlaufprüfung hatten die sechsjährigen Springponys. In der Springponyprüfung der Klasse L siegte PAV Nutrix mit Sophie Hinners (Vierden). Der Hengst von Nemax-Benetton S aus der Zucht von Christiane Lindhorst (Bruchhausen-Vilsen) und im Besitz von Gabriele Heemsoth siegte mit der Wertnote 8,8. Weiter geht es für die Springponys am späten Freitagnachmittag mit der Finalqualifikation. Kurz zuvor haben dann auch die ein Jahr jüngeren, fünfjährigen Parcourstalente ihre Einlaufprüfung.

Der Tag auf dem Viereck gehörte heute den fünfjährigen Dressurpferden. Note 8,7 lautete das Richterurteil für Bellena, vorgestellt von Esther Maruhn (Brockel): der Sieg in Abteilung eins. Die Hannoveraner Stute von Belissimo-Welser stammt aus der Zucht von Hans Richelshagen (Brockel) und ist im Besitz von Felix-Ferdinand Becker. In der zweiten Abteilung siegte Sir Olli (von Sir Donnerhall I-Florestan I) mit Laura Klein (Hagen) im Sattel, Wertnote 8,6. Der Oldenburger Hengst wurde von Gerd Küst (Pinneberg) gezogen, Besitzerin ist Vivien Küst. Die beiden Qualifikationssieger ziehen als zwei der eigentlich zwölf besten, aufgrund von Wertnotengleichheit jedoch 17 von insgesamt 69 Startern direkt in das Finale am Sonntag ein. Die anderen Bewegungskünstler können morgen im kleinen Finale ihre Chance auf einen Finaleinzug wahren, hier werden fünf weitere Tickets an die Tagesbesten vergeben.

Spannend wurde es auch für die Freunde der Vielseitigkeit, die heute alle Aspiranten auf den Titel einmal bewundern konnten. In der Altersklasse der fünfjährigen Pferde siegte einer von fünf Nachkommen des Mighty Magic, Michel aus einer Mutter von Federweisser, vorgestellt von Stephanie Böhe (Döhle). Die Vorstellung des Hannoveraner Wallachs aus der Zucht und dem Besitz von Helmut Böttcher (Rehlingen-Ehlbeck) belohnten die Richter mit der Wertnote 9,2. Noch besser (9,5) beurteilte die Jury die in Bayern gezogene Stute Jadore Moi mit ihrer Reiterin Sophie Leube (Fröndenberg). Das Paar wurde jedoch nachträglich disqualifiziert, nachdem sich herausgestellt hatte, dass es sich bei der Tochter des Conthargos um ein Liste II-Pferd handelt. Zugelassen zum DKB-Bundeschampionat sind jedoch nur Pferde, die in Liste I des Turniersportregisters eingetragen sind. Insgesamt bewarben sich 51 Pferde um den Einzug ins Finale, 13 von ihnen konnten sich bereits direkt qualifizieren. Für die übrigen gibt es morgen im kleinen Finale noch eine weitere Chance. Nicht dabei sein wird Anna-Katharina Vogel (Biessenhofen), die mit ihrem – glücklicherweise glimpflich verlaufenen – Sturz von Life of Riley am überbauten Graben für einen Schreckmoment auf dem Geländeplatz gesorgt hatte. Weniger Aufregung gab es bei den sechsjährigen Vielseitigkeitspferden. Hier sicherte sich Butt’s Azahar (von Chico’s Boy-Heraldik xx) mit Reiterin Anna Siemer (Salzhausen) die Siegesschleife (Note 9,3). Züchter und Besitzer der Hannoveraner Stute ist Prof. Dr. Volker Steinkraus (Hanstedt).

Am späten Nachmittag gehörte der Militaryplatz dann den Fahrpferden. Die Finalqualifikation der vier- und fünfjährigen Fahrpferde gewann Vitaly, ein Westfalenhengst im Besitz des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts. Gestütsmitarbeiter Christian Koller (Warendorf) stellte den Vitalis-Fürst-Piccolo-Sohn der Zuchtgemeinschaft Thomas und Dunja Stuhldreier (Münster) vor und erhielt die Wertnote 7,5. Bereits im vergangenen Jahr stellte Christian Koller für das Landgestüt nicht nur den Sieger der Qualifikation, sondern am Ende im Finale mit Flavis (von Flanagran-Ehrentusch) auch den Bundeschampion.

Morgen geht es bei den DKB-Bundeschampionaten unter anderem weiter mit der zweiten Qualifikation der fünfjährigen Springpferde. Außerdem greifen dann auch die Vielseitigkeitsponys ins Geschehen ein und absolvieren ihre Finalqualifikation. Zudem stehen bei den Dressur- und Vielseitigkeitspferden die kleinen Finals an. Die DKB-Bundeschampionate werden auch im Internet auf www.clipmyhorse.de übertragen. Weitere Infos: www.DKB-Bundeschampionate.de


04.09.2015
(fn-press)

WM Ponyfahrer: Guter Auftakt für Pony-Einspänner
Platz vier und fünf für Herbert Rietzler und Fabian Gänshirt in der Dressur

 
Breda/NED - Die Weltmeisterschaften der Ponyfahrer haben heute mit der Dressurprüfung für die Pony-Einspänner begonnen. Im niederländischen Fahrsportmekka Breda gingen 32 Pony-Einspännerfahrer an den Start. Bester deutscher Fahrer ist Herbert Rietzler (Rettenberg), der mit seinem Edelbluthaflinger Nakuri mit 46,34 Punkten Platz vier belegte. Direkt hinter ihm platzierte sich sein Teamkollege Fabian Gänshirt (Friesenheim) mit David L auf Rang fünf. Er kam auf 46,66 Punkte. Die dritte deutsche Einspännerfahrerin Katja Helpertz (Nettetal) belegte mit Nordstern's Störtebecker Platz 16 mit einer Punktzahl von 52,61 Punkten. Der Sieg in der Einspänner-Dressur ging an den Ungarn unt Titelverteidiger Martin Hölle mit 41,60 Punkten.

"Wir sind super zufrieden, alle drei haben gute Leistungen gebracht und mit dem Team liegen wir jetzt knapp vorne", erklärte Peter Tischer (Neu-Isenburg), Bundestrainer der Ponyfahrer. Für das deutsche Team werden alle drei Einspännerfahrer gewertet, von denen nur die zwei besten Ergebnisse jeder Teilprüfung für die Teamwertung zählen. Das gleiche gilt für die Pony-Zweispänner. Als erster deutscher Zweispännerfahrer legte Christoph Weihe (Petershagen) mit 41,22 Punkten heute schon eine hervorragende Dressurleistung vor. Die beiden anderen deutschen Pony-Zweispännerfahrer Dieter Baackmann (Emsdetten) und Jan-Felix Pfeffer (Oering) gehen morgen an den Start. Die Pony-Vierspännerfahrer Tobias Bücker (Emsdetten) und Steffen Brauchle (Lauchheim) starten morgen Nachmittag mit der Dressur, wobei hier dann immer nur das jeweils bessere Ergebnis jeder Teilprüfung in die Mannschaftswertung einfließt. Zusätzlich geht Pony-Vierspännerfahrer Thomas Bär (Mühltroff) als Einzelfahrer an den Start.


04.09.2015
(fn-press)

Der große Preis der Galopper-Stars - Günter Netzer und Klaus Allofs beim Badener Finale auf der Pferderennbahn
 
Baden-Baden - Das ultimative Highlight der Großen Woche am Sonntag in Baden-Baden ist gleichzeitig eines der Top-Ereignisse der gesamten Galopper-Saison: Der Longines – Großer Preis von Baden (Gruppe I, 250.000 Euro, 2.400 m, 6. Rennen um 16.50 Uhr) ist ein Spitzensportevent, das auch Stars wie Günter Netzer oder Klaus Allofs anzieht.

Spannung ist garantiert, wenn am Sonntag auf der Galopprennbahn Iffezheim acht Spitzengalopper in Longines – Großen Preis von Baden starten.

Gestüt Schlenderhans Ito (Filip Minarik) ist in Iffezheim bestens bekannt, gewann er hier im Frühjahr den Großen Preis der badischen Unternehmer. Zwar bezog der vierjährige Hengst nach ständiger Führung zuletzt im Großen Preis von Berlin in Hoppegarten seine erste diesjährige Niederlage, dürfte er daher aber umso härter um seine weiße Weste in Iffezheim kämpfen.

Als aktueller Dritter der York Stakes (Gruppe II) ist der von Jean-Claude Rouget in Frankreich trainierte Prince Gibraltar (Fabrice Veron) ein harter Prüfstein für die hiesigen Pferde. Er wird sicherlich der Hauptgegner für Ito.

Die erfolgversprechendste Stute im achtköpfigen Feld ist Nightflower (Andrasch Starke), die im Stuten-Derby überzeugende Zweite wurde, als sie im starken Finish regelrecht heranrauschte.

Für 25.000 Euro wurde Palace Prince (Eddie Hardouin) nachgenannt, der schon als Zweitplatzierter im Derby eine solche Maßnahme rechtfertigte. Ebenfalls für 25.000 Euro beorderte Trainer Andreas Wöhler den Dreijährigen Goldstream (Eduardo Pedroza) noch ins Feld. Der Derby Italiano-Sieger gewann fünf seiner bisherigen sechs Rennen und war gerade Vierter in den Secretariat Stakes (Gruppe II) in Chicago.

20.000 Euro werden hier in der Dreierwette garantiert an die Wetter ausgeschüttet.

Weitere Informationen unter: www.baden-racing.com


03.09.2015
(SID Marketing)

„I have a dream!“ – Interview mit Scott Brash
 
Genf - In ein paar Tagen hat Scott Brash die legendäre Chance, mit einem Major-Sieg beim Spruce Meadows ‚Masters‘ den Rolex Grand Slam of Show Jumping zu gewinnen. Im Interview erzählt der 29-jährige Schotte, wie er sich und sein Pferd „Hello Sanctos“ auf das Turnier in Calgary vorbereitet hat, was er später mal gerne über sich selbst lesen würde und warum die beste Entscheidung seines Lebens etwas mit Fußball zu tun hatte.

Nur noch eine Woche bis Calgary! Wie haben Sie die Zeit seit ihrem Major-Sieg in Aachen erlebt?


Sie war sehr schön! Die Aufmerksamkeit der Medien war hoch, aber nicht verrückt. Ein Major ist ein Grand Prix, den jeder Reiter einmal gewinnen möchte, und es war immer einer meiner größten Träume, in Aachen zu gewinnen. Das war so ein schönes Gefühl, von dem ich in den letzten Monaten gezehrt habe. Aber jetzt freue ich mich auf Spruce Meadows! „Hello Sanctos” ist in guter Form. Wir sind in den letzten Vorbereitungen mit ihm, haben ihn bei seinem letzten Turnier extra auf Grasboden springen lassen, um es Calgary so ähnlich wie möglich zu machen.

Was für ein Pferd ist „Sanctos“, wenn er zuhause im Stall ist?

Er ist ein sehr schlaues Pferd und ich glaube, er weiß, dass er gut und zu Recht der König im Stall ist. Zuhause ist er sehr relaxed, macht alles nach seinem eigenen Tempo, dem wir uns anpassen müssen. Er liebt es, im Gelände spazieren zu gehen, einfach ein bisschen zu entspannen. Aber wenn er in den Parcours kommt, erwacht er zum Leben, dann gibt es alles.

So wird es sicher auch in Calgary sein. Wer wird Sie dorthin begleiten? Ihre Familie und Ihre Freundin vielleicht?

Meine Freundin Hannah ist auch meine Pferdepflegerin, also wird sie auf jeden Fall dabei sein. Sie geht so fantastisch mit den Pferden um und kümmert sich sehr liebevoll um sie. Sie wird „Sanctos“ den ganzen Weg nach Calgary begleiten, hoffentlich auch im Flugzeug. Mein Vater, der beruflich sehr eingespannt ist und daher nur zu einigen, wirklich wichtigen Turnieren kommt, wird auch in Calgary sein. Außerdem meine Pferdebesitzer und mein Hufschmied. Dass mich so viele Menschen nach Spruce Meadows begleiten, spornt mich noch mehr zum Sieg an! Es wird ein tolles Turnier werden!

Sind Sie vor solch wichtigen Turnieren wie in Calgary eigentlich nervös oder zumindest aufgeregt?

Ich würde nicht sagen, dass ich nervös oder aufgeregt bin. Ich möchte meine Sache einfach wirklich gut machen, deswegen bin ich bei großen Turnieren immer sehr fokussiert darauf, was ich zu tun habe.

Und wann waren Sie das letzte Mal bei einem Turnier richtig aufgeregt?

Als ich in Aachen gewonnen habe. Wenn du eine Prüfung unbedingt meistern willst, dich so lange darauf vorbereitet, so lange schon diesen Sieg im Sinne hast und dann einreitest und gewinnst – das ist unfassbar. Es gibt kein schöneres Gefühl auf der Welt!

… das Sie dank Ihrer zahlreichen Erfolge in den letzten Jahren schon häufiger hatten. Aber hätte es für Sie denn beruflich eine Alternative zum Profi-Reitsport gegeben?

In meiner Jugend war ich ein ziemlich guter Fußballer, aber als ich elf oder zwölf war, kam es zu dem Punkt, an dem ich mich entscheiden musste: Fußball oder Springreiten. Ich habe mich damals fürs Springreiten entschieden und bin natürlich sehr froh darüber. Aber wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich mich gerne trotzdem noch ein bisschen mehr ins Fußballspielen hineingehängt.

Und hatten Sie vielleicht auch mal daran gedacht, in den Familienbetrieb einzusteigen? Ihrem Vater gehört immerhin eine Baufirma.


Nicht wirklich! Ich sehe immer, unter welchem Stress mein Vater steht. Es scheint ein harter Job zu sein. Er ist wirklich gut darin, aber für mich wäre das nichts.

Sie sagten einmal, dass Ihr Vater Ihr Kindheitsidol war. Ist er demnach die Person, die Sie in ihrem Leben am meisten beeinflusst hat?


Nicht nur er, meine ganze Familie hatte einen großen Einfluss auf mich. Sie haben mich immer unterstützt und standen hinter mir. Wenn mal irgendetwas schiefgelaufen ist, kamen sie mir zur Hilfe. Es war fantastisch, in so einer Familie aufzuwachsen.

Was war der beste Rat, den Sie je bekommen haben?

Ich habe sehr viele gute Ratschläge von vielen Menschen bekommen, aber ich glaube, der Beste war, immer durchzuhalten und meine Träume nie aufzugeben. Ich bereue nichts, was ich in meinem Leben getan habe. Ich glaube, es ist wichtig, verschiedene Erfahrungen zu sammeln, ob gute, ob schlechte, sie machen dich zu dem Menschen, der du bist.

Wer inspiriert Sie heutzutage?


Viele Leute aus verschiedenen Gründen. Mein Pferdebesitzer Lord Harris inspiriert mich mit seinem Engagement für andere Menschen. Er ist so enthusiastisch in allem, was er tut. Immer dabei, das nächste Ziel zu erreichen, den nächsten Traum zu verwirklichen. Er finanziert Schulen und verändert damit das Leben vieler Kinder. Sie bekommen eine gute Ausbildung und damit einen wirklich guten Start ins Leben. Lord Harris, Lady Harris und genauso Lord und Lady Kirkham engagieren sich auch sehr für das Gesundheitswesen in Großbritannien, für den Tierschutz und für andere Wohltätigkeitsverbände. Meine Pferdebesitzer sind wundervolle Menschen und ich werde ihnen immer den größten Respekt entgegenbringen.

Was ist für Sie das Schönste am Leben als Springreiter, was ist das Schlechteste?


Das Beste ist, all diese wundervollen Länder und wunderschönen Turnierschauplätze zu sehen. Das Schlechteste ist das häufige Reisen. Wir leben wirklich aus dem Koffer! Wir sind vielleicht zwei oder drei Tage die Woche zuhause und dann wieder unterwegs. Das ist wirklich ermüdend und kann ganz schön hart sein. Du brauchst ein gutes Team hinter dir, damit alles funktioniert. Aber wenn wir ein paar Wochen zuhause sind, können wir das nächste Turnier kaum erwarten. Wir lieben dieses Leben einfach!

Wenn Sie so oft unterwegs sind, was machen Sie dann zum Relaxen? Haben Sie irgendwelche Hobbies abgesehen von Pferden?


Ehrlich gesagt, ist außerhalb des Pferdesports kaum Zeit für etwas anderes, aber ich liebe es, zuhause zu sein. Ich habe vor Kurzem einen Stall in Sussex, in der Nähe von Hickstead, gekauft und die Gegend und die Leute dort sind toll. Ich gehe gerne zum Essen aus oder hänge einfach ein bisschen auf dem Hof herum. Und wenn ich wirklich mal ein bisschen mehr Zeit habe, spiele ich Golf, das ist wirklich super zum Entspannen.

Wann war denn Ihr letzter richtiger Urlaub?

Der ist schon lange her. Aber meine Freundin und ich haben beschlossen, im Oktober wegzufahren. Geplant ist eine Woche Dubai zum Relaxen. Das wir schön werden!

Und vielleicht können Sie auch ein bisschen mehr Urlaubsgeld dorthin mitnehmen. Also, zurück zu Spruce Meadows: Was werden Sie in den Stunden vor dem Grand Prix machen?

Das, was ich normalerweise vor einem großen Grand Prix mache: „Sanctos“ aus der Box holen, ihn sich seine Beine vertreten lassen und sichergehen, dass er sich wohlfühlt. Dann konzentriere ich mich auf den Parcours und laufe ihn so früh wie möglich ab.

Haben Sie bestimmte Rituale vor einer Prüfung oder einen Glücksbringer?


Nein, in dieser Hinsicht bin ich total langweilig. Ich bin nicht sehr abergläubisch.

Aber sie tragen immer dieses Armband…


Das war ein Geschenk. Einer meiner Pferdebesitzer hat mir das Armband nach den Olympischen Spielen gegeben und seitdem trage ich es. Es ist einfach nur ein schönes Geschenk, aber vielleicht bringt es ja Glück, wer weiß…

Unabhängig davon, wie es in Spruce Meadows für Sie ausgeht, wie würden Sie ihre bisherige Reise mit Rolex beschreiben?

Was Rolex alles für den Pferdesport getan hat, ist unglaublich. Mit dem Grand Slam hat Rolex uns Reitern ein fantastisches Ziel gesetzt, nach dem wir alle streben. Außerdem hat der Grand Slam dem Sport mehr öffentliche Aufmerksamkeit beschert, viel mehr Menschen verfolgen nun die Majors, um zu sehen, ob wir es wirklich schaffen können. Das ist brillant für den Sport! Rolex ist schon seit vielen Jahren ein wundervoller Sponsor des Springreitens und es ist großartig, auch weiterhin von ihnen unterstützt zu werden.

Wenn Sie einen Augenblick aus Ihrer Reise mit Rolex auf einem Bild an Ihrer Wohnzimmerwand einfangen könnten, welcher wäre das?


Als ich in Aachen über die Ziellinie gekommen bin und wusste, ich habe gewonnen. Das Gefühl, das ich in diesem Moment hatte, war das schönste seit einer langen Zeit.

Wenn Rolex in ein paar Jahrzehnten eine Jubiläumsschrift über den Grand Slam of Show Jumping herausgibt, was würden Sie darin gerne über Scott Brash lesen?


Es wäre schön, wenn ich den Menschen dafür in Erinnerung bleiben würde, dass ich viele sportliche Ziele erreicht habe und für eine lange Zeit auf Spitzenniveau reiten konnte. Wenn die Leute eines Tages auf mich genauso zurückschauen wie auf Ludger Beerbaum oder Marcus Ehning – als eine der Legenden unseres Sports – das wäre einfach großartig. Das würde ich gerne eines Tages über mich lesen.

Und wie sollte der Titel Ihres Kapitels lauten?


Hoffentlich “Ein Traum wurde wahr”. Denn wenn es in Calgary wirklich gelingen sollte, wenn ich dort gewinnen könnte, würde für mich ein absoluter Traum in Erfüllung gehen.


03.09.2015
(Rolex Grand Slam)

      
Scott Brash, der Gewinner des Majors Geneva 2014 und von Aachen 2015. (Foto: Rolex Grand Slam of Show Jumping/Andreas Steindl)

FIT Riding - Das Magazin für gesundheitsorientierte Reiter
 
Augsburg - Im vergangenen Jahr wurde ein neues Magazin für Pferdefreunde gegründet: FIT Riding - Das Magazin für gesundheitsorientierte Reiter. Das Ziel der Herausgeberin Katharina Hausburg aus Augsburg ist, das Magazin in Printform auf den Markt zu bringen. Zunächst gab es allerdings eine Onlineversion, um das Marktinteresse zu beobachten. Seit Anfang dieses Jahres erschienen bereits drei Ausgaben online. Das Feedback ist laut Herausgeberin sehr positiv, da in der Branche tatsächlich ein Medium fehle, welches die ganzheitliche Gesundheit und Fitness des Reiters in den Mittelpunkt stellt. Ein Thema, welches nach Einschätzung von Katharina Hausburg noch immer nebensächlich behandelt wird, obwohl der Reiter u. a. mit seinem Sitz einen direkten Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Pferdes hat. Aber auch die gesteigerte Freude am Hobby als aktiver Mensch wird thematisiert. Die Herausgeberin sagt: „Zur ganzheit-lichen Betrachtung habe ich die Rubriken FIT Reiter / FIT Pferd / Mental / Food geschaffen.“

Zusammenarbeit mit Growd-Funding Plattform Startnext
Die positiven Rückmeldungen der Leser der Online-Ausgabem förderten die Absicht, das Magazin in Printform herauszubringen. Dies unterstreicht Katharina Hausburg so: „Nach wie vor weist ein Printmedium in der Branche eine sehr viel höhere Attraktivität gegenüber der Onlineversion auf. Und genau dies soll nun der nächste Schritt sein - FIT Riding als Printmagazin. Um die Finanzierung des Druckes umzusetzen, arbeiten wir mit der Growd-Funding Plattform Startnext zusammen, welche kreativen Start Ups zusammen mit Förderern eine Finanzierungsmöglichkeit gibt.“

Der Herausgeberin von FIT Riding sei es vor allem wichtig, auch für die Förderer einen Vorteil zu schaffen, daher bietet sie attraktive Dankeschön´s an und stellt FIT Riding als Werbe- und Informationsplattform für die Unternehmen vor. Mit konformen Anzeigen und redaktionellen Artikeln können die Unternehmen ihre Produkte strategisch setzen und sind von Anfang an im neuen Magazin mit dabei. Außerdem erfolgt auf Wunsch eine Nennung aller Förderer auf der Homepage und Facebook.

Kontakt: Herausgeberin von FIT Riding ist Katharina Hausburg, Dipl.-Betriebswirtin,
Telefon 0176 - 683 515 74, redaktion@fitriding.com
Verlag: Hausburg & Co. Marketing Publishing und Consulting, Augsburg,
www.fitriding.de, www.hausburgmarketing.com,


03.09.2015
(Pferdesportverband Baden-Württemberg e.V.)

Pferde sind für mich ganz besondere Wesen
 
Speyer - Das Jahr geht in die zweite Hälfte und es bricht die Kalenderzeit an für 2016. Auch im Hause Edition Boiselle in Speyer, wo die weltbekannte Pferdefotografin Gabriele Boiselle in diesem Jahr das 30jährige Bestehen ihrer Firma feiert, war man schon fleißig: Über 30 Neuerscheinungen im Bereich Kalender 2016 präsentiert der aktuelle Flyer. Gabriele Boiselle sagt über ihre Arbeit im Bezug auf Pferde: „Pferde sind für mich ganz besondere Wesen, deren Seele ich in meinen Fotos widerspiegeln möchte.“ Der PRESSEDIENST stellt deshalb eine kleine Auswahl der Kalender vor:

Haupt- und Landgestüt Marbach 2016
Die Freunde des Haupt- und Landgestüts Marbach werden alljährlich verwöhnt mit wunderbaren Kalenderbildern, die im Laufe des Jahres von Gabriele Boiselle aufgenommen wurden. Bekanntlich ist sie nicht nur ein ausgesprochener Fan des ältesten Gestüts Deutschlands sondern hält sich dort sehr häufig auf, um kunstvolle Fotos der Marbacher Pferde und Kutschen zu machen, ja auch Lehrgänge für Fotofreunde sind hier zu Hause. Der aktuelle Kalender besticht einmal mehr durch die Vielfalt, die Marbach bietet. Diese Vielfalt macht die Fotografin zum Thema des neuen Kalenders 2016. Es ist eine Freude, die Bilder anzusehen. Außerdem: Der Kalender hat 24 Motive zu bieten. Der Kalender erscheint in der Größe 46x39 cm, kostet 19,50 € und ist bei der Edition Boiselle sowie im Fach- und Buchhandel zu beziehen unter ISBN 978-3-944588-38-4.

Keine Fußnote, sondern ein wichtiger Hinweis: Gabriele Boiselle hat einen Bildband zur 500-jährigen Geschichte des Haupt- und Landgestüts Marbach herausgegeben. 288 Seiten Hochglanz, Format 30x32 cm, 49,90 €, ISBN 978-3-275-01964-9.

Fahren 2016
Fahren mit Pferden übt auf die Menschen eine Faszination aus, die ihresgleichen sucht. Obwohl dieser Sport mit sehr viel Mühe und Arbeit verbunden ist, sind Fahrer wie Mitfahrer begeistert dabei. Gabriele Boiselle stellt in ihrem Kalender Fahren 2016 Szenen und Momente dar, die den Fahrsport in seiner Vielfalt zeigen: Ob schmuck und festlich herausgebrachte Gespanne, ob sportlich rasante Szenen, ob schöne Gespanne vor historischen Häusern – immer zeigt sich der Fahrsport von seiner beeindruckenden Seite und Schönheit. Das Besondere: Der Kalender Fahren 2016 hat 24 Monatsbilder und erscheint in der Größe 46x39 cm, kostet 19,50 € und ist bei der Edition Boiselle sowie im Fach- und Buchhandel zu beziehen unter ISBN 978-3-944588-33-9.

Military 2016
Die Krone der Reiterei – so wird die Vielseitigkeit schon immer genannt. Und diese Bezeichnung stimmt ja auch: Die Reiter müssen sich und ihr Pferd vielseitig ausbilden in Dressur, Springen und Geländeritt. Um hier zur großen Könnerschaft aufzusteigen, bedarf es jahrelanger und geduldiger Ausbildung. Was dabei an tollen Bildern herauskommt, hat Gabriele Boiselle in ihrem neuen Kalender Military 2016 einmal mehr unter Beweis gestellt. Auch dieser Kalender besticht durch zweierlei: Erstens hat die Fotografin wunderbare, rasante und manchmal gar glückliche Momente eingefangen, die dem Betrachter zeigen, was mit Pferden alles möglich ist. Zweitens kann sich der Kalenderbesitzer an 24 Motiven das Jahr über erfreuen. Auch deshalb, weil der eine oder andere den abgelichteten Reiter kennt aus internationalen Wettbewerben, die im Fernsehen übertragen werden. Der Kalender Military 2016 hat 24 Monatsbilder und erscheint in der Größe 39x46 cm, kostet 19,50 € und ist bei der Edition Boiselle sowie im Fach- und Buchhandel zu beziehen unter ISBN 978-3-944588-34-6.

Wild Horse 2016
Einen ganz anderen Charakter haben die Bilder im Kalender Wild Horse 2016. Hier hat die Edition Boiselle eine Kollegin ins Programm genommen, die wilde Pferde in USA ablichtet. Damit unterstreicht sie einmal mehr, dass sie über den Linsenrand der Kameras hinwegschaut und damit erkennt, wo ihre Hilfe nötig ist. Es geht ihr also auch um den Erhalt letzter Refugien wild lebender Pferde. Der Kalender von Carol Walker heißt komplett: Wilde Horse Freedom Federation The Adobe Town Herd. Einzelne Tiere, kleine Gruppen und Szenen aus dem Wildleben von Pferden prägen diesen Kalender. Über 60 schöne Fotos von Carol Walker, die die Lebensweise der Wildpferde in Wyoming zeigen, zieren diesen Kalender. Von den kleinen Fohlen bis hin zu prachtvollen, ausgewachsenen Hengsten: Carol Walker fängt den Geist der Wildpferde ein, die in der roten Wüste leben. Zugleich engagiert sich die Stiftung „Wild Horse Freedom Federation“ für die Erhaltung der amerikanischen Wildpferde und Wildesel. Sie setzt sich für Forschung, Bildung und wenn nötig auch für rechtliche Angelegenheiten ein. Um mehr über „Wild Horse Freedom Federation“ zu erfahren, besuchen Sie die Hompepage www.wildhorsefreedomfederation.org. 50 Prozent aller Einnahmen des Kalenders gehen an die „Wild Horse Freedom Federation“. Der Kalender hat die Maße 30x30cm, kostet 14.50 € und ist bei der Edition sowie im Fach- und Buchhandel unter ISBN: 978-0-9817936-3-4 zu beziehen.


03.09.2015
(Pferdesportverband Baden-Württemberg e.V.)

DENK-SPORT Reiten – Die faszinierende Logik der Ausbildungsskala
 
Warendorf - Ausbildungsskala? Davon hört jeder Reitschüler tagtäglich. Ob er das auch je ver-innerlicht? Ob er damit überhaupt tiefschürfender umgehen kann? Hauptsache, mein Pferd hüpft über die Hindernisse oder spult die Hufschlagfiguren einigermaßen ordentlich ab. Das muss ge-nügen? Weit gefehlt: Hinter den Begriffen Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichten, und Versammlung verbirgt sich die gesamte Philosophie der Reiterei. Diese Philo-sophie nimmt sich Michael Strick vor. Sein Buch DENK-SPORT Reiten – Die faszinierende Logik der Ausbildungsskala erscheint übrigens im FN-Verlag bereits in der fünften und erweiterten Auf-lage. Und kein Geringerer als Reiterlegende Hans Günter Winkler bringt in seinem Vorwort Michael Stricks Arbeit auf den Punkt: „Wie ein roter Faden zieht sich die Ausbildungsskala durch die klassische Reitlehre. Sie stellt eine unvergleichlich effektive Schulungsmethodik dar, auf der seit Jahrzehnten die Erfolge der deutschen Reiter basieren… Im Unterschied zu vielen thematisch verwandten Büchern erklärt der Autor nicht nur, dass die Skala der Ausbildung der Schlüssel zu langfristigen Erfolgen im Sattel ist, sondern er erklärt vielmehr, warum sie es ist.

Autor Michael Strick stellt sich in seinem ersten Kapitel als ein ganz normaler Reiter vor, der weder internationale, nationale oder sonstige reiterliche Erfolge vorzuweisen habe, nicht einmal das Goldene Reitabzeichen. Aber, als er nach seiner Bundeswehrzeit wieder aufs Pferd kam und seine Beziehung zum Pferd genauer beschrieb und beurteilte, kam er zu der Erkenntnis und zum Entschluss: „Tatsächlich hatte ich nur eines: den unbändigen Wunsch, mehr von der Sache zu ver-stehen!“ Ihn trug bald die Erkenntnis weiter, dass „das wohl beste Ausbildungsinstrument der Welt, leicht verfügbar wäre: Die in ihrer Art einzig dastehende „Ausbildungsskala“, made in Germany.“

Michael Strick ergeht sich in scharfer Selbstkritik: Wie so viele Reiterinnen und Reiter hat auch er die Tiefen und Unebenheiten des Reitenlernens in unterdurchschnittlichen Ausbildungszügen genossen. Er zog aber daraus Konsequenzen und bedauerte es: Deshalb machte er sich auf den Weg, sich selbst eines Besseren zu belehren. Und daraus entstand über die Jahrzehnte gesehen sein Buch. Strick will die Ausbildungsskala so darstellen und erklären, dass man die Logik da-hinter versteht und die Zusammenhänge erkennt, die sich aus den Schlagworten Takt, Losge-lassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichten und Versammlung ergeben. Daraus entstand nun die fünfte Auflage mit 17 Kapiteln. Das, was Strick beschreibt und erklärt, untermauert er mit Aussagen berühmter und einflussreicher Ausbilder und hat dabei eine Sprache gefunden, die das „Lesen des Stoffes“ auch noch leichter macht als er sonst in Fachbüchern präsentiert wird. Ein Kapitel soll hier stellvertretend genannt sein: Kapitel zwei heißt: „Grundgesetz für Sportreiter: Die „Ausbildungsskala“. Die Beweise dafür, dass sie sich herausgebildet hat aus den militärischen Notwendigkeiten der Pferdeausbildung, liefert der ehemalige Soldat gleich mit und beschreibt in kurzer, durchaus flotter Sprache, worauf es immer ankam im Umgang mit Pferden. Die alten Dienstvorschriften der „HdV12“ sind die Basis, auf die sich die Ausbildungsskala stützt. Um das historisch gewachsene Wissen und die heutigen Verhältnisse zusammenzubringen, hilft das Buch ungemein, zumal es Spaß macht, den flotten Schreibstil zu lesen. Weil ihm nie jemand während seiner eigenen reiterlichen Ausbildung aus dem „Dilemma“ herausgeholfen hat, wollte er endlich
dazu beitragen, dass es einen Weg aus unzulänglicher Ausbildung gibt, wenn – der Reiter die Logik der Ausbildungsskala versteht.

DENK-SPORT Reiten – Die faszinierende Logik der Ausbildungsskala von Michael Strick gehört unbedingt in die Hand eines jeden Ausbilders und Reiters, vom Anfänger bis zum Erfahrenen. Das Buch liest sich kurzweilig, ohne auf inhaltliche Tiefe zu verzichten. Hier schreibt zudem einer, der die Untiefen der reiterlichen Ausbildung am eigenen Leibe erlebt hat, der aber daraus letztlich die richtigen Schlüsse zieht. Ein ausgezeichnetes Buch, das erschienen ist im FN-Verlag Warendorf, 5. Auflage, zum Preis von 19,90 Euro, erhältlich beim Verlag und im Buchhandel unter ISBN 978-3-88542-365-2.


03.09.2015
(Pferdesportverband Baden-Württemberg e.V.)

Pferdebesitzer sind alarmiert
 
Kisslegg - Die Jahreszeit mit langen und hellen Nächten ist einmal mehr einem Pferd zum Verhängnis geworden. Gerade in den Sommermonaten werden für Pferde nächtliche Weidezeiten vorgezogen zum Schutz vor Stechmücken und der Tageshitze. Wie schon oft im Lande und in anderen Bundesländern nutzen Pferdeschänder diesen Umstand aus, um sich an den in der Regel recht vertrauensvollen Tieren zu vergehen. Dabei scheint es die Täter nicht sonderlich zu stören, wenn die Weiden dicht beim Haus liegen. So auch kürzlich im oberschwäbischen Allgäu: Unbekannte haben bei Kißlegg in der Nacht zum Donnerstag, 13. August 2015, eine Stute im Genitalbereich mit Schnitten verletzt. Pferdebesitzer in und um Kißlegg sind aufgeschreckt und werden in nächster Zeit verstärkt Ställe und Weiden in unregelmäßigen Abständen kontrollieren. Das berichtete das WOCHENBLATT Ravensburg. Weiter heißt es dort: „Die Besitzerin hatte das Pferd, eine 23 Jahre alte Schimmelstute, wie während der Hitzeperiode üblich, um 21 Uhr auf die Koppel gebracht. Diese befindet sich im Weiler Höllenbach, direkt hinter dem Stall. Am Donnerstag, gegen 9 Uhr, fiel ihr dann auf, dass das Pferd hinkte. Bei genauerem Hinsehen stellte die Besitzerin Verletzungen am After des Tieres fest. Nach Meinung eines hinzugerufenen Tierarztes handelt es sich eindeutig um Schnittverletzungen.

Ein ziemlich mulmiges Gefühl hat Eva Biggel, Vorsitzende des Reitvereins Kißlegg, wenn sie an diesen Vorfall denkt, schreibt das WOCHENBLATT. Sie informierte auch in der Reithalle am schwarzen Brett mit einem Aushang über den Vorfall in Höllenbach. „Ich werde den anderen Pferdebesitzern zu größerer Umsicht und eben vermehrten Kontrollgängen raten“, betont sie.

Die Polizei bittet Zeugen, sich im Fall der Pferdeschändung in Kißlegg-Höllenbach unter Telefon 0751/803-3333 zu melden.
Quelle: WOCHENBLATT Ravensburg, 20. August 2015


03.09.2015
(Pferdesportverband Baden-Württemberg e.V.)

Ausbilderfortbildung in Sindlingen: Unfallverhütung und Haftung
 
Kornwestheim/Sindlingen - 17. Oktober 2015

Unfallverhütung im Pferdesport sowie Haftung für Ausbilder (Übungsleiter) und Pferdehalter – das sind wichtige Themen im Pferdesport und Inhalt eines Seminars auf Schloss Sindlingen bei Landestrainer Fritz Pape in Sindlingen:  „Das höchste Glück der Erde…“ Jedes Jahr verunglücken in Deutschland laut Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ 30.000 Menschen beim Reiten. 85 Prozent davon sind Frauen. Durch Prävention ließe sich jedoch vieles verhindern. Besonders gefährdet seien dabei vor allem die jungen Reiterinnen: Mädchen unter 14 Jahren sind bei 40 Prozent aller Reitunfälle betroffen. Inhalt der Fortbildung wird daher sein:
Ausrüstung der Personen und der Pferde, persönliche Schutzausrüstung (u.a. Helme, Westen), Korrektes Verhalten mit Pferden im Straßenverkehr, Richtiges Verhalten im Stall und Maßnahmen zur Umsetzung; Anforderungen an die „richtige“ Pferdeweide, dazu aktuelle Recht-sprechung. Auch das Thema „Vereine, Funktionäre und Ausbilder in der gesetzlichen Unfallver-sicherung“ sind Thema sowie der „Versicherungsschutz in der Verwaltungs-Berufsgenossen-schaft“. Das Pferd und der Ausbilder: Haftungsrechtliche Konsequenzen, Grundlagen der Tierhalter- und Tierhüterhaftung, Freiwillige Absicherung des Ausbilders durch die VBG.
Termin: Samstag, 17.Oktober 2015, 9 Uhr, Ende gegen 17 Uhr; Lehrgangsort: Reitanlage Pape, Schloss Sindlingen,71131 Jettingen. Lehrgangsgebühren: 45 €. In diesem Betrag sind die Tagungsgetränke und das Mittagessen enthalten. Der Lehrgang wird zur Fortbildung der Trai-nerlizenzen mit 5 LE anerkannt. Schriftliche Anmeldungen an:

Kontakt:   Württembergischer Pferdeportverband (WPSV), Gabriele Knisel-Eberhard, Murrstr. 1/2, 70806 Kornwestheim, knisel@wpsv.de. Bankverbindung: BW Bank Stuttgart, IBAN DE 29 6005 0101 7871 5161 66, BIC SOLADEST600


03.09.2015
(Pferdesportverband Baden-Württemberg e.V.)

Breitensport-Information des Württembergischen Pferdesportverbandes
 
Ulm-Böfingen - Für Interessierte am Breitensport, Funktionäre (z.B. die Breitensportbeauf-tragten), Richter/Prüfer, Aktive, Veranstalter bietet der Württembergische Pferdesportverband eine Schulung zum Thema Breitensport an. Ort ist die Anlage des RC Ulm-Böfingen, Örlinger Hof 1, 89081 Ulm. Termin: Dienstag, 22.September 2015, Beginn 19 Uhr bis ca. 22 Uhr.

Die Inhalte: Versicherungstechnische Fragestellungen greift Rolf Berndt aus Dornstadt ebenso auf wie das Thema Genehmigungen/gesetzliche Rahmenbedingungen. Lukas Vogt aus Heuchlingen spricht über die Verbindlichkeit der WBO und über die Besonderen Bestimmungen für Reiter-rallys. Vogt stellt auch eine Beispielausschreibung einer Reiterralley vor. Die Veranstaltung ist kostenlos, für Pausenverpflegung und Getränke werden pro Person 10 € berechnet. Für die Teilnahme an der Veranstaltung werden 2 LE anerkannt. Die Veranstaltung wird für Richter Breitensport von der Landeskommission Baden-Württemberg als Fortbildung anerkannt. Anmel-dungen sind bis14.September 2015 möglich an:

Kontakt: Gabriele Knisel-Eberhard, Kornwestheim, Tel. 07154-832830, knisel@wpsv.de.


03.09.2015
(Pferdesportverband Baden-Württemberg e.V.)

Sindlingen: Senioren Championat in der Vielseitigkeit
 
Sindlingen - Sindlingen, Schlosspark, Vielseitigkeit und Seniorenchampionat – diese Begriffe gehören einfach zusammen und ein Name steht dabei für alles: Fritz Pape! Der Landestrainer der Vielseitigkeitsreiter ist unermüdlich als Ausbilder, Reiter und Turnierveranstalter. In diesem September steht einmal mehr das Süddeutsche Vielseitigkeits-Championat der Senioren an, die sich noch fit genug fühlen, Vielseitigkeit zu reiten. Immerhin geht es in Klasse L durchaus zur Sache. So mancher junge Nachwuchsreiter, der während des Programms in Klasse A startet, darf sehr wohl respektvoll das Turnier der „Alten“ verfolgen. Die Reiterinnen und Reiter der Altersklasse 1965 und älter sind durchaus in der Lage, den Jungen zu zeigen, wie man Military reitet. Titelverteidiger aus dem letzten Jahr ist Bruno Six aus dem bayerischen Wolnzach. Schlossherr Fritz Pape gewann die Bronzemedaille. Interessant ist, dass zu der Sindlinger Senioren-Vielseitigkeit auch Reiter aus der Schweiz und Österreich an den Start gehen. Parallel zum Championat laufen auch die Kreismeisterschaft Ostalb sowie eine Vielseitigkeit für Einsteiger. Schließlich kann man nur mit vielfältigen Angeboten eine Klientel für die Zukunft schaffen. Die Voraussetzungen im Sindlinger Schlosspark sind mit dem rührigen Landestrainer Pape denkbar günstig.

Kontakt:   Fritz Pape, Telefon 07032-5434


03.09.2015
(Pferdesportverband Baden-Württemberg e.V.)

Blaubeuren: 1. Württembergisches Pferdefestival für Freizeitreiter
 
Blaubeuren - 12.-13. September 2015

Was vor einem Jahr als grandiose Bundesveranstaltung in Ellwangen ablief beim Bundespferdefestival, hat einen Nachahmer gefunden, wenngleich auch in kleinerem Rahmen. Aber: Bemerkenswert ist dieses Turnier dennoch, weil sich hier der Württembergische Pferdesportverband zusammen mit dem Reitverein Blaubeuren ganz gezielt des Breitensports annimmt. Die Erfahrungen der Veranstalter aus dem Festival in Ellwangen werden hier hilfreich sein und zu einem guten Gelingen beitragen. Die Reiter bekommen zahlreiche Startmöglichkeiten. Dabei geht es um Geschicklichkeit, Präzision, Jagd um Punkte, Wettbewerbe für Einsteiger und Fortgeschrittene…

Sechs Themenblöcke mit Barock-Pferde-Cup

Das Turnierangebot ist gegliedert in sechs Themenblöcke: Im Themenblock A starten Allroundreiter in Geschicklichkeitswettbewerben mit dem Pferd. Im Themenblock B geht es im Schwerpunkt um die Dressur, wobei Reiter z.B. in Kostümen auftreten, paarweise reiten, unterschiedliche Reitweisen präsentieren oder als Mannschaft einreiten. Eingebettet in diesen Block ist auch der Barock-Pferde-Cup Süd-West. Der Themenblock C stellt die Reiter vor die Aufgabe: Präzision im Stangenwald. Es geht darum, verschiedene Springwettbewerbe nach reiterlichem Geschick und Können zu bewältigen. Allerdings sollten die Reiter dabei auch Aufgaben meistern, die eine bestimmte Anzahl von Galoppsprüngen zwischen den Hindernissen verlangen. Ein Mannschaftsspringen und Caprilli-Tests sind ebenfalls eingebaut.

Der Themenblock D dient Einsteigern und Wiedereinsteigern zur Überprüfung der eigenen Fähig-keiten in der Kombination von Springen und Dressur. Der Themenblock E bietet Spannung pur, denn es geht um die rasanten Mounted Games für Ponyreiter. Schnelligkeit und Präzision sind hier die Merkmale der jugendlichen Reiter. Wer sich an Ellwangen erinnert, erinnert sich auch an diese wirklich spannenden, rasanten Wettkämpfe.

Integration ist kein Schlagwort sondern Überzeugung

Themenblock F firmiert unter dem Stichwort: Integrative Wettbewerbe. Darunter versteht man z.B. Führzügelwettbewerbe, die auch von behinderten Reitern gemeistert werden können. Ebenso können behinderte Reiter ihre Geschicklichkeit zu Pferd unter Beweis stellen und an modifzierten Mounted Games teilnehmen. Alles in allem: In Blaubeuren steigt ein Turnier der besonderen Art: Breitensport wird groß geschrieben.

Kontakt:  Heike Nimmrichter, Telefon 07331-710305


03.09.2015
(Pferdesportverband Baden-Württemberg e.V.)

Top-Teilnehmerfeld bei den DJM
 
Zeiskam - Über ein erstklassiges Teilnehmerfeld kann sich der Veranstalter der Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur und Springen, der Reit- und Fahrverein Zeiskam, freuen. Vom 11. bis 13. September werden auf der Vereinsanlage in Rheinland-Pfalz bereits zum dritten Mal die Titelkämpfe der Nachwuchsreiter ausgetragen, dabei werden auch zahlreiche frisch gekürte Europameister beider Disziplinen am Start erwartet. Insgesamt haben 182 Nachwuchsspring- und 123 -dressurreiter ihre Nennung abgegeben. Für das Bundesnachwuchschampionat der Dressurreiter, dessen Finale mit einem Pferdewechsel der besten drei Paare ausgetragen wird, sind 20 Paare nominiert.

Im vergangenen Jahr war er Deutscher Meister, in diesem Jahr machte er in Aachen von sich reden: Guido Klatte (Lastrup) tritt in Zeiskam nicht nur als Titelverteidiger bei den Jungen Reitern, sondern auch als Sieger des gefragten U25-Springpokals an. Überhaupt kann der 19-jährige mit dieser Saison hoch zufrieden sein. Gemeinsam mit dem deutschen Team gewann er bei den Europameisterschaften in Wiener Neustadt die Silbermedaille und Bronze in der Einzelwertung. Aus der Mannschaft wird auch Maurice Tebbel (Emsbüren) in Zeiskam antreten – altersbedingt sein letzter DM-Auftritt als Junger Reiter.

Ihren Titel verteidigen will auch die frisch gebackene Mannschaftseuropameisterin Theresa Ripke aus dem holsteinischen Steinfeld bei den Junioren, ebenso wie Enno Klaphake (Mühlen) bei den Ponyreitern. In beiden Altersklassen werden sie auf starke Konkurrenz stoßen, allen voran ihre Mitstreiter der Europameisterschaften und aus dem Bundeskader.

So jung er mit seinen 14 Jahren ist, so hat er doch schon Pferdesportgeschichte geschrieben. Calvin Böckmann (Lastrup) gewann in diesem Jahr das Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter mit Soprano, sicherte sich seinem Pony Askaban B die EM-Goldmedaille bei den Pony-Vielseitigkeitsreitern, wurde nur eine Woche später mit dem Children-Team Mannschaftseuropameister im Springen und verpasste nur knapp Einzelgold. Nun geht es für ihn und die Stute Carvella Z um den nationalen Meistertitel, ebenso wie für seine Teamkollegen von Wiener Neustadt: Hannes Ahlmann (Reher), Beeke Carstensen (Sollwitt) und Britt Roth (Freimersheim), der als Lokalmatadorin natürlich viele Zeiskamer besonders die Daumen drücken werden.

In der Dressur wird es – aus Altersgründen - in allen Altersklassen neue Meister geben. Anna-Christina Abbelen (Kempen), Juniorenmeisterin 2014, startet in diesem Jahr bei den Jungen Reitern und wird in Zeiskam unter anderem auf ihre EM-Goldkolleginnen aus Vidauban, Claire Louise Averkorn (Nottuln) und Kür-Europameisterin Bianca Nowag (Ostbevern), treffen. Vorjahressiegerin Maike Mende (Nordwalde) hat den Sprung aus dem Ponylager zu den Junioren geschafft. In ihre Fußstapfen möchte nicht nur die gesamte Silbermannschaft der Ponyeuropameisterschaften in Malmö (Helen und Linda Erbe aus Krefeld, Nadine Krause aus Bad Homburg, Lana Raumanns aus Frankfurt) treten, sondern auch Semmieke Rothenberger (Bad Homburg), die bereits zwei Mal den nationalen Titel in der Ponydressur gewinnen konnte. Wie schon im vergangenen Jahr hat sie in Zeiskam gleich zwei Eisen im Feuer. Mit ihrer Stute Geisha, mit der sie bei den Junioren-EM Teamgold und zwei Silbermedaillen gewinnen konnte, kämpft sie auch in Zeiskam bei den Junioren um Medaillen. Im vergangenen Jahr gewann sie in beiden Altersklassen Silber. Zum Favoritenkreis zählen aber auch Doppeleuropameisterin Hannah Erbe (Krefeld), die EM-Dritte Paulina Holzknecht (Solingen) sowie Kristin Biermann (Essen).

Insgesamt werden am DJM-Wochenende sieben deutsche Meister ermittelt. Ponyreiter, Children (Springen), Junioren und Junge Reiter gehen in jeweils drei Wertungsprüfungen an den Start. Seit 2007 wird auch das Bundesnachwuchschampionat der Dressurreiter im Rahmen der DJM ausgetragen. Die Teilnehmer der DJM werden durch die Landesverbände gemäß zugeteilter Quote nominiert. Darüber hinaus sind die Mitglieder der Bundeskader startberechtigt. Hb/Mly

Weitere Informationen unter www.djm2015.de.


03.09.2015
(fn-press)

Der Engländerin gehört die Zukunft
 
Baden-Baden - Der englische Trainer Mark Johnston gilt als einer der reisefreudigsten Trainer weltweit. Am Mittwoch machte er auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim Halt und durfte sich feiern lassen: Denn vor über 7.900 Zuschauern triumphierte die von ihm vorbereitete zweijährige Stute Dessertoflife (25:10-Favoritin) mit Jockey Joe Fanning im Baden-Badener Zukunftsrennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.400 m), einer der bedeutendsten Prüfungen für die jungen Pferde in Deutschland.

Start-Ziel gab sich die Mastercraftsman-Tochter, die mit fünf Starts die meiste Routine im Sechserfeld hatte und zuletzt zweimal Zweite in Listenrennen war, keine Blöße. Mit immer neuen Reserven wehrte Dessertoflife die großartig dagegenhaltende Außenseiterin Shy Witch sicher ab.

„Wir waren schon sehr optimistisch. Es hätte ein starkes Pferd hier dabei sein müssen, um die Stute heute zu schlagen. Sie ist ja immer gut gelaufen - außer in Royal Ascot, aber da war es auch nicht einfach“, kommentierte Trainer Mark Johnston.“ Besitzer von Dessertoflife ist TT Bloddstocks von Ted und Tony Greenhaugh, die schon seit mehr als 20 Jahren zu den Eignern bei dem Top-Coach gehören.

Glänzend verkaufte sich Shy Witch als Zweite. „Im ersten Bogen lief ihr ein Gegner vor die Füße, aber wir sind zufrieden, wurden nur von einem tollen Pferd bezwungen. Wir machen nun Schluss für dieses Jahr“, ließ ihr Trainer Hans-Jürgen Gröschel durchblicken.

Etwas unter den Erwartungen blieb der bisher noch ungeschlagene Millowitsch als Dritter, der zu Beginn der Zielgeraden deutlich nach außen wegbrach. „Er ist einfach weggelaufen“, erläuterte Jockey Andreas Helfenbein. Dabei kam er dem Franzosen Fanfaron in die Quere. Da der Abstand zu ihm auf Rang vier aber deutlich war, beließ es die Rennleitung bei einer Überprüfung und sah von Konsequenzen ab. Whole Lotta Rosie und Moonshiner hatten am Ende keine Chance mehr.

Weitere Informationen unter: www.baden-racing.com


03.09.2015
(SID Marketing)

DKB-BCH 2015: Erfolgreicher Start
 
Warendorf - Tageszusammenfassung Mittwoch

Bei wunderbar sonnigem Wetter erlebten heute 2.500 Besucher den Start der DKB-Bundeschampionate 2015 in Warendorf: Drei Prüfungen standen auf dem Programm. Während bei den sechsjährigen Springpferden die erste Qualifikation für das Finale am Sonntag ausgetragen wurde und auch die ein Jahr jüngeren, fünfjährigen Parcourskünstler ihren ersten Auftritt hatten, lösten auf dem Viereck die sechsjährigen Dressurpferde bereits die ersten Finaltickets.

Den Auftakt machten heute 156 sechsjährige Springpferde, die auf dem Springplatz Burandtwiese ihre erste Qualifikation austrugen. Am Ende konnten sich vier von ihnen die ersten Siegerschleifen sichern. In der ersten von vier Abteilungen siegte der Westfale Can do Light von Can do L-Davignon I (Züchter: Friedhelm Havelt (Sassenberg), Besitzer: Takamichi Mashiyama). Mit Reiter Thomas Holz (Greven) im Sattel zeigte der Wallach eine flotte Nullrunde in 60,49 Sekunden. Die zweite Abteilung ging ebenfalls an ein westfälisch gezogenes Pferd: Lady Like von Light On-Pep (Züchter: ZG Hermann und Tanja Schlattmann (Neuenkirchen), Besitzerin: Nele Grafmüller) und Reiter Maurice Tebbel (Emsbüren) blieben fehlerfrei in 61,63 Sekunden. Ohne Strafpunkte in 63,78 Sekunden absolvierte die Westfalenstute Curly von Carell-Forsyth (Züchterin und Besitzerin: Anja Haßmann (Münster)) mit Reiter Toni Haßmann (Lienen) den Parcours: der Sieg in Abteilung drei. In der vierten Abteilung sicherten sich die Oldenburger Stute Cascaja von Coupe de Coeur-Noble Champion (Züchterin: Anne Haase (Ottersberg), Besitzerin: Viviane Potthoff) und Reiter Gerhard Autmaring (Georgsmarienhütte) mit einem Nullfehlerritt in 64,12 Sekunden die Schleife für Platz eins. Erstmals wurden bei den sechsjährigen Springpferden zusätzlich zur Wertung nach Fehlern und Zeit auch Wertnoten vergeben. Die beste Wertnote des Tages gab es für Santiago Bravo von Stakkato-Calypso II (Züchterin: Insa Heitzmann (Stolzenau), Besitzer: Michal Szadkowski) und Reiter Johannes Ehning (Borken): 9,5 lautete das Urteil der Richter. Die nach Addition der Wertnoten aus erster und zweiter Qualifikation zehn besten Pferde ziehen ebenso wie die 25 punktbesten Paare nach beiden Prüfungen in das Finale am Sonntagnachmittag ein. Eine Einschätzung, wie der neue Modus bei Reitern und Publikum ankam, nahm Richter Joachim Geilfus vor: „Von den Reitern gab es viele positive Rückmeldungen zum neuen Modus und es fällt auf, dass mehr Zuschauer als m vergangenen Jahr die Prüfung bis zum Ende auf den Tribünen verfolgt haben.“ Auch Geilfus‘ Gesamturteil nach der ersten Qualifikation fiel positiv aus: „Die Qualität bei den sechsjährigen Springpferden war in diesem Jahr sehr hoch, bis auf wenige Ausnahmen waren die Pferde den Anforderungen souverän gewachsen, es gab ungemein viele fehlerfreie Ritte und über 50 Mal eine Wertnote von 8,0 und höher.“

Auch bei den fünfjährigen Springpferden stand heute die erste Qualifikation auf dem Programm, 98 Pferde gingen mit ihren Reitern an den Start. Mit der höchsten Wertnote des Tages (9,0) sicherten sich der Hannoveraner Wallach Aussie-Bay von Armitage-Acord II (Züchterin: Sonja Nestler (Bawinkel), Besitzer: Guido Klatte) und Reiter Guido Klatte junior (Lastrup) den Sieg in Abteilung eins. 8,8 lautete die Wertnote für die Westfälin Coconut Chocolate von Cornado I-Contender und Reiter Christian Kukuk (Riesenbeck). Dies bedeutete den Sieg in Abteilung zwei. Züchter der Stute ist Hermann Gerland (Taufkirchen), Co-Trainer des FC Bayern München. Besitzer des Pferdes sind Nationalspieler Thomas Müller und seine Frau Lisa. In der dritten Abteilung ging der Sieg mit der Wertnote von 8,7 an den Oldenburger Hengst Carnan von Cartogran-Kannan (Züchter und Besitzer: Gestüt Lewitz) und Reiter Christopher Kläsener (Mühlen).

Die Finalqualifikation der 6-jährigen Dressurpferde sah drei Sieger: Die erste Abteilung gewann Danza (von Dimaggio-Rubin-Royal). Vorgestellt von Julia-Katharina von Platen (Wietze) erreichte die Hannoveraner Stute der Besitzergemeinschaft Mucker-Sieverding-Vorwerk (Züchter: Johannes zur Lage (Bersenbrück)), die Note 8,4. Der Württemberger Wallach FBW Fairplay H von Fürst Hohenstein-Disco-Tänzer (Züchter: Werner Häfner (Osterburken), Besitzerin: Linda Knoll) wurde von Ines Knoll (Ostrach) vorgestellt und setzte sich mit der Note 8,3 an die Spitze der zweiten Abteilung. Dort stand er jedoch nicht allein. Ebenfalls mit 8,3 bewertet wurde die Vorstellung von Damon’s Dejaron und Heiner Schiergen (Krefeld). Der Hengst von Damon Hill stammt aus der Zucht von Christian Becks (Senden) und ist im Besitz von Melanie Becks. Insgesamt nahmen 44 Pferde an der Prüfung teil. Die zehn Besten sind fürs Finale am Samstag gesetzt. Fünf weitere Finalplätze werden über das Kleine Finale am Freitag vergeben.

Obwohl die Prüfungen schon in vollem Gange sind, riss der Anreisestrom mit Pferden und Ponys im Warendorfer Norden nicht ab. Ab morgen sind mit dem Reitpferde- und Vielseitigkeitsplatz vier der fünf Plätze im Einsatz. Unter anderem haben dann die fünfjährigen Dressurpferde, die Vielseitigkeits- und die Fahrpferde ihre Finalqualifikationen. Auch bei den sechsjährigen Springpferden werden erste Finaltickets vergeben.

Die DKB-Bundeschampionate werden auch im Internet auf www.clipmyhorse.de übertragen. Weitere Infos: www.DKB-Bundeschampionate.de


03.09.2015
(fn-press)

Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Gemeinden dürfen Pferdesteuer erheben
 
Warendorf - Großes Bedauern im deutschen Pferdesport: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, „dass die Gemeinden grundsätzlich berechtigt sind, auf das Halten und das entgeltliche Benutzen von Pferden für den persönlichen Lebensbedarf eine örtliche Aufwandsteuer (Pferdesteuer) zu erheben“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. „Wir sind über diese Entscheidung maßlos enttäuscht. Wir hatten erhofft, dass sich das Gericht der Fülle an Argumenten gegen eine Pferdesteuer anschließen würde“, sagte FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach in einer ersten Stellungnahme.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hatte die Pferdesteuersatzung der beklagten Stadt Bad Sooden-Allendorf im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens überprüft und für rechtmäßig gehalten. Die Revision zum Bundesverwaltungsgericht hatte er nicht zugelassen. Die hiergegen gerichtete Beschwerde der Kläger – eines Reitervereins und mehrerer Einzelkläger – hat das Bundesverwaltungsgericht nun zurückgewiesen. „Wir geben nicht auf und werden weitere juristische Schritte prüfen“, kündigte Soenke Lauterbach an. Die Unterstützung gegen die Einführung einer Pferdesteuer im Lande ist groß. „Nicht nur im Pferdesport, sondern auch in Landwirtschaft, Politik und Sport gibt es zahlreiche Stimmen, die nachdrücklich auf die Unsinnigkeit einer Pferdesteuer, den großen Verwaltungsaufwand, die Ungleichbehandlung von Pferdebetrieben und Reitvereinen gegenüber anderen Sportarten und die Abwanderung in benachbarte Kommunen hinweisen. Nicht zuletzt hat sich auch der Bund der Steuerzahler gegen eine Pferdesteuer stark gemacht.“

In der Zwischenzeit werde man den bislang beschrittenen Weg weitergehen, erklärte Lauterbach weiter, und in jeder einzelnen Kommune, in der über eine Einführung der Pferdesteuer nachgedacht wird, intensive Aufklärungsarbeit leisten. „Dabei werden wir die Entscheidungsträger vor Ort auch mit möglichen Konsequenzen aus der Einführung einer Pferdesteuer konfrontieren: Auflösung von Reitvereinen, existenzielle Gefährdung für Pferdebetriebe und Arbeitsplatzverlust. Erste konkrete Erfahrungen sind ja aus Bad Sooden-Allendorf bekannt.“

Bislang waren die FN und ihre Verbündeten in dieser Arbeit sehr erfolgreich. Von über 220 Kommunen, die bereits über eine Pferdesteuer nachgedacht haben, haben nur vier diese tatsächlich eingeführt. Hb


03.09.2015
(fn-press)

Nationenpreis-Finale in Barcelona: Deutsche Springreiter dürfen doch starten
 
Barcelona - Gute Nachrichten für die deutschen Springreiter: Bundestrainer Otto Becker darf nun doch eine Mannschaft zum Finale der „FEI Furusiyya Nations Cup“-Serie in Barcelona (24. bis 27. September) entsenden. Dank des Verzichts der japanischen Mannschaft rückt Deutschland nach, das während der regulären Qualifikationsphase nicht genügend Punkte für diesen Saisonhöhepunkt in Spanien gesammelt hatte. „Wir hatten die Hoffnung, dass noch jemand absagt und wir nachrücken“, sagte Otto Becker. „Das ist jetzt zum Glück passiert und darüber freuen wir uns natürlich.“

Der Bundestrainer hat bereits Pläne, wer die deutschen Farben in Barcelona vertreten darf: Es sind die vier Silbermedaillengewinner der Europameisterschaft in Aachen, Ludger Beerbaum (Hörstel-Riesenbeck), Daniel Deußer (Mechelen/BEL), Christian Ahlmann (Marl) und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen). „Die Pferde sind weiterhin gut in Gang und wir werden diese Sache konzentriert angehen“, betonte Becker.

Der Finalwettbewerb wird in zwei Umläufen ausgetragen. Nur die acht besten Teams schaffen es nach der ersten Runde in das A-Finale. Die zehn weiteren Mannschaften dürfen in einem B-Finale noch einmal starten. „Wir wollen natürlich das A-Finale erreichen, auch wenn wir uns bewusst sind, dass das nicht einfach wird. Dort geht es nach dem ersten Umlauf wieder bei Null los“, sagte Otto Becker und ergänzte: „Wir peilen schon einen Platz auf dem Treppchen an.“ jbc


03.09.2015
(fn-press)

Kultverdächtig! Das große CASINO GRAND PRIX Finale bei den Festtagen des Reitsports am Attersee
 
Schörfling am Attersee - Im Union Reitverein Schloss Kammer (OÖ) dreht sich bei den Festtagen des Reitsports am Attersee alles um nationalen Springsport auf allerhöchstem Niveau.
Beginnend mit Donnerstag (03.09.) wird das Finale der Casino Grand Prix Serie powered by muki ausgetragen. Zu dem Spitzensportevent am Attersee kommt die komplette österreichische Springsportelite auf die Anlage der Bürder Englbrecht an den Attersee. Für Oberösterreich gehen die Lokalmatadoren Roland und Peter Englbrecht, sowie Astrid Kneifel, Matthias Atzmüller, Romana Hartl oder Josef Schwarz jun. an den Start. Der Eintritt ist frei!

Wer holt den Gesamtsieg im Casino Grand Prix Finale?


Nach vier Stationen liegt der Tiroler Christoph Obernauer mit 270 Punkten vor Josef Schwarz jun. (OÖ) mit 255 Punkten und Dieter Köfler (K) mit 250 Punkten in Führung. Doch auch der Hausherr und frisch gebackene Vize-Staatsmeister und OÖ Landesmeister Roland Englbrecht, der heuer auch im österreichischen Team bei den Europameisterschaften in Aachen war, liegt mit insgesamt 150 Punkten auf Platz sechs im Zwischenklassement vor dem Finale. Er hat somit selbst joch Chancen auf einen Gesamtsieg, den er sich schon 2013 beim Finale in Heimverein holte.

Cup-Entscheidungen und Österr. Meisterschaften Kleine Tour


Zusätzlich werden an diesem Wochenende vom Nachwuchs- bis zum Ponyreiter zahlreiche Cupwertungen final entschieden und dazu gehören der K&W Youngster Cup, der Happy Horse Nachwuchs Cup, der Equiva Springcup und der EQWO.net Pony Grand Prix. Im Rahmen dieses viertägigen Pferdesportevents werden außerdem noch die Österreichischen Meister in der kleinen Tour gekürt. Dabei gilt es zwei Teilbewerbe mit einer Höhe von bis zu 1,30 m zu absolvieren.

Empfangsabend und alles Party


Das Abendprogramm in Kammer-Schörfling ist bereits legendär und auch heuer lädt das Team um die Brüder Englbrecht alle Partytiger und die, die es noch werden wollen, zum Empfangsabend samt anschließender Reiterparty (04.09.) und der Atterseeparty (05.09.) ein.

News, Bilder, Informationen via EQWO.net
Wer sich über die Festtage des Reitsports am Attersee informieren will, kann dies via www.EQWO.net tun. Hier gibt es alle Neuigkeiten, Bilder, Ergebnisse und den Livestream.
Weitere Informationen findet man auf der Veranstalterwebsite: www.reitstall-schlosskammer.at

___________________________________________________

Wichtige Links:


Ausschreibungen Springcups http://www.oeps.at/main.asp?VID=1&kat1=64&kat2=540&kat3=476
Ausschreibung ÖM kleine Tour http://www.oeps.at/main.asp?VID=1&kat1=64&kat2=540&kat3=458
Start- und Ergebnislisten www.reitergebnisse.at
News www.EQWO.net
__________________________________________________

FESTTAGE des REITSPORTS am ATTERSEE

CASINO GRAND PRIX FINALE
CSN-A* CSNP-A CSN-B Kammer-Schörfling / OÖ
03.09.2015 - 06.09.2015
Finale Casino Grand Prix powered by Muki,
Finale K&W Youngster Cup
Finale Happy Horse Nachwuchs Cup
Finale Equiva Springcup
Finale EQWO.net Pony Grand Prix
ÖM Springen Kleine Tour
www.reitstall-schlosskammer.at

Programmhighlights:

Donnerstag, 03.09.2015:

-1.Qualifikation Happy Horse Nachwuchscup (L 1,15m)
-Springprüfung S* (1,40 m)
-1.Qualifikation EQWO.net Pony GP (Pony M* 1,10m)

Freitag, 04.09.2015

-2.Qualifikation Happy Horse Nachwuchscup (L 1,15m)
-2. Qualifikation EQWO.net Pony GP (M** 1,15m)
-1.Abt.:Qualifikation EQUIVA Springcup (LM 1,30 m)
-1.TB ÖM Kleine Tour (LM 1,25 m)
-Qualifikation Casino Grand Prix powered by MUKI (S** 1,45 m)

Samstag, 05.09.2015
-Petit EQWO.net Pony GP (Pony M** 1,15 m)
-EQWO.net Pony GP (Pony S* 1,25 m)
-Happy Horse Nachwuchscup (L/St 1,20 m)
-EQUIVA Springcup (LM 1,30 m)
-K&W Youngster Cup (LM/S 1,30 m / 1,40 m)
- Springprüfung S*/1,40m

Sonntag, 06.09.2015
- Springprüfung S* 1,40m
-2.Teilbewerb ÖM Kleine Tour (2 Umläufe 1,30/1,35m)
-CASINO GRAND PRIX POWERED BY MUKI (S***/St 1,50m)

Beginn: 08.00 Uhr bis Bewerbsende
Eintritt: frei


02.09.2015
(EQWO)

      
Der Vize-Staatsmeister und amtierende OÖ Landesmeister Roland Englbrecht wird als Lokalmatador bei den Festtagen des Reitsports an den Start gehen!(Foto: Pèter Halàsz)

Super-Stuten kämpfen um 70.000 Euro
 
Baden-Baden - Die Rennleistungen einer Stute sind für die Zeit nach der Rennlaufbahn ein unschätzbarer Faktor. Wer sich in Grupperennen in Szene setzt, der steigert den Zuchtwert immens. Daher verspricht der T. von Zastrow Stutenpreis (in diesem Jahr erstmals auf Gruppe II-Ebene) für dreijährige und ältere Stuten am Samstag in Baden-Baden Hochspannung – beim Kampf um 70.000 Euro an Rennpreisen auf der 2.400 Meter-Distanz (6. Rennen um 16.50 Uhr).

Die besten Empfehlungen im Neuner-Feld bringen sicherlich die Dreijährigen aus dem Vorderfeld des klassischen Henkel – Preises der Diana mit. Vor allem die damalige Dritte Amona (Alexander Pietsch) und die dort unter ihren Möglichkeiten gebliebene Anna Katharina (Andreas Helfenbein) sind stark zu beachten.

Die aufstrebende Paradise (Cristian Demuro) und die Oaks d‘Italia-Zweite Full Of Beauty (Jozef Bojko) sollte man ebenfalls weit vorne erwarten.

Innerhalb der älteren Riege darf man auf die frühere Seriensiegerin Techno Queen (Norman Richter) gespannt sein. Aber auch Virginia Sun (Adrie de Vries) hat schon genug gezeigt.
Stattliche 20.000 Euro sind in der Super-Dreierwette als Auszahlung garantiert.

Weitere Informationen unter: www.baden-racing.com


02.09.2015
(SID Marketing)