TREC: Teilnehmer für EM Senioren und WM Junioren und Junge Reiter nominiert
 
Warendorf - Im Anschluss an die dritte Sichtung im hessischen Weitershain hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) die Teilnehmer für die Europameisterschaften der Senioren und die Weltmeisterschaften der Junioren und Junge Reiter im Orientierungsreiten vom 5. bis 7. September 2014 in Scandiano/Italien benannt.

Nominiert für die Europameisterschaften der Senioren wurden (in alphabetischer Reihenfolge): Bettina Klingmüller (Ofterdingen) mit Barlo, Lena Kopnarski (Hermeskeil) mit Uvando, Meike Lefèvre (Brachfeld) mit Sheitan, Caroline Mahlke (Schramberg) mit Captein Zwart, Maria Gabriela Nowack (Burgschwalbach) mit Szisko, Teresa Richwien (Züsch) mit Leila, Reserve: Michael Reckert (Brodenbach) mit Taza Bajan. Als Equipechefin begleitet Beatrix von Enzberg-Mahlke (Schramberg) die deutschen Reiter nach Scandiano.

Für die Weltmeisterschaften der Junioren und Jungen Reiter wurden benannt (in alphabetischer Reihenfolge): Lea Gröber (Thiergarten) mit Iantharis, Imke Hellwig (Boppard) mit Rainbow Noel, Xenia Henken (Altlay) mit Banadero, Jerg Koch (Nehren) mit Nelli Nathana, Jessica Schneider (Alterkülz) mit Saygak und Jenny Stemke (Oberndorf) mit Koriana. Equipechefin ist Brigitte Kindel (Simmern).


24.07.2014
(FN Press)

WEG 2014: Nominierungen in vier Disziplinen stehen fest
 
Warendorf - Springen, Fahren, Reining und Distanzreiten steht die endgültige Entscheidung noch aus

Warendorf (fn-press). Die Weltmeisterschaften in der Normandie rücken immer näher. Am 23. August läutet die Eröffnungsfeier im französischen Caen die siebten Weltreiterspiele in acht Pferdesportdisziplinen ein. Der Dressur-, Vielseitigkeits- und Voltigierausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat die deutschen Teilnehmer bereits nominiert, ebenso der DOKR-Beirat Para-Equestrian. In den Disziplinen Springen, Fahren, Reining und Distanzreiten wurde jeweils eine Longlist aufgestellt. Hier steht die endgültige Entscheidung noch aus.

In der Dressur (25. bis 29. August) wurden für das deutsche Team Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damon Hill NRW, Matthias Alexander Rath (Kronberg) mit Totilas, Kristina Sprehe (Dinklage) mit Desperados FRH und Isabell Werth (Rheinberg) mit Bella Rose (alternativ Don Johnson FRH, falls die Stute ausfällt) nominiert. Als Reservisten wurden Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D’Agostino FRH, Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit Unee BB und Dorothee Schneider (Framersheim) mit Forward Looking berufen.

In der Vielseitigkeit (28. bis 31. August) wurden Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo, Michael Jung (Horb) mit La Biosthetique Sam und fischerRocana FST, Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Escada JS, Andreas Ostholt (Warendorf) mit So is et, Dirk Schrade (Sprockhövel) mit Hop and Skip und Peter Thomsen (Lindewitt) mit Horseware’s Barny nominiert. Welche vier Paare bei den WM für das deutsche Team an den Start gehen und wer Einzelreiter sein wird, entscheidet sich vor Ort. Als Reservisten wurden Bettina Hoy (Warendorf) mit Designer, Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Butts Avedon, Ingrid Klimke mit Horseware Hale Bob berufen.

Im Voltigieren (2. bis 5. September) wird das Team des RSV Neuss-Grimlinghausen mit Longenführerin Jessica Schmitz und Delia die deutschen Farben vertreten, Reserve ist die Mannschaft des VV Ingelsberg mit Lazio (Longenführer Alexander Hartl). In der Herrenkonkurrenz wird Deutschland durch Thomas Brüsewitz (Garbsen) mit Airbus und Longenführerin Irina Lenkeit, Viktor Brüsewitz (Garbsen) mit Highlander und Winnie Schlüter sowie Erik Oese (Radebeul) mit Calvador und Andreas Bäßler repräsentiert, bei den Damen durch Corinna Knauf (Köln) mit Fabiola und Longenführerin Alexandra Knauf sowie Kristina Boe (Hamburg) mit Highlander und Winnie Schlüter. Für das Pas de Deux wurden die Kölner Pia Engelberty und Torben Jacobs sowie Gera Marie Grün und Justin van Gerven nominiert, beide Paare starten mit Danny Boy, longiert von Patric Looser.

In Para-Equestrian (25. bis 29. August) wurden Hannelore Brenner (Wachenheim, Grade III) mit Women of the World und als Reserve Kawango, Britta Näpel (Wonsheim, Grade II) mit Let’s Dance, Elke Philipp (Treuchtlingen, Grade Ia) mit Regaliz, Carolin Schnarre (Osnabrück, Grade IV) mit Del Rush sowie Angelika Trabert (Dreieich, Grade II) mit Ariva-Avanti für den Start in der Normandie nominiert. Als erste Reserve wurde Steffen Zeibig (Arnsdorf, Grade III) mit seinem Nachwuchspferd Feel Good benannt.

Die Longlist Springen (2. bis 7. September) setzt sich wie folgt zusammen: Christian Ahlmann (Marl) mit Aragon Z, Codex One und Cornado II, Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chaman, Chiara und Zindedine, Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) mit Cornet D’Amour, First Class van Eeckelghem und Fyloe v. Claesyssenhof, Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) mit Embassy II, Katrin Eckermann (Sendenhorst) mit Carlson und Firth of Lorne, Marcus Ehning (Borken) mit Cornado NRW und Plot Blue, Marco Kutscher (Bad Essen) mit Liberty Son, Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Atlanta und Fibonacci, Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) mit Lancan sowie André Thieme (Plau am See) mit Contanga und Conthendrix. Bis zu den Weltreiterspielen werden sich die Kandidaten individuell auf verschiedenen Turnieren vorbereiten. Der Nennungsschluss für das Team und den Reservereiter ist erst am 21. August.

Auf der Longlist Fahren (4. bis 7. September) stehen folgende Vierspännerfahrer: Michael Brauchle (Lauchheim), Rainer Duen (Minden), Mareike Harm (Negernbötel), Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau). Die Entscheidung fällt nach der Deutschen Vierspännermeisterschaft in Riesenbeck (31. Juli bis 3. August).

Auf der Longlist Distanzreiten (28. August) stehen Melanie Arnold (Kirchheim) mit Sevinc, Sabrina Arnold (Kirchheim) mit Saltan, Dr. Gabriela Förster (Naumburg) mit Priceless Gold, Petra Hattab (Wuppertal) mit Prince Sharif, Belinda Hitzler (Dillingen) mit Nabab la Majorie, Michaela Kosel (Visselhövede) mit Mk Mythos, Conny Schwedler (Scheibenberg) mit Walhalla, Jenny Stemmler (Potsdam) mit Radja d’Aurabelle und Anna-Lena Weiershäuser (Lahntal) mit Riverwatch. Die Entscheidung fällt nach der letzten Sichtung in Walldorf am 26. Juli.

Für die Longlist Reining (25. bis 30.August) nominiert wurden Nina Lill (Börsborn) mit Gr Hug A Jewel, Grischa Ludwig (Bitz) mit Custom del Cielo und Ruf Tuf Jucie, Alexander Ripper (Fürth) mit Awesome Pale Boy und Wild At The Bar, Sylvia Rzepka (Neu-Mittendorf/AUT) mit Sergeant Chex und The Ladys A Lil Ruf sowie Volker Schmitt (Prichsenstadt) mit Smokin Mifillena.


24.07.2014
(FN Press)

WEG 2014: Deutsche Reiner nominiert
 
Normandie (FRA) - Reining zum vierten Mal bei Weltreiterspielen dabei

Die Entscheidung in der Disziplin Reining ist gefallen: Bei den Weltreiterspielen in der Normandie werden Nina Lill (Börsborn) mit GR Hug A Jewel, Grischa Ludwig (Bitz) mit Custom Del Cielo, Alexander Ripper (Fürth) mit Wild At The Bar und Volker Schmitt (Parkstein) mit Smokin Mifillena die deutschen Farben vertreten. Pech hatte Sylvia Rzepka (Neu-Mittendorf), deren Pferd verletzungsbedingt ausfiel.

Alle vier deutschen Reiter sind international erfahren. Nina Lill errang bereits 2009 Einzel- und Mannschafts-Gold für Deutschland bei den Europameisterschaften und hat zahlreiche bedeutende nationale und internationale Prüfungen gewonnen (u.a. Deutscher Meister, NRHA Breeders Derby Open Champion). Mit der achtjährigen von Georg Ripper gezüchteten American Quarter Horse Stute GR Hug A Jewel aus dem Besitz von Vanety Korbus liegt die 25-jährige gebürtige Zweibrückerin derzeit auf Platz vier der offenen Weltrangliste der National Reining Horse Association (NRHA). Die beiden gewannen vor Kurzem den CRI3* in Givrins in der Schweiz.

Grischa Ludwig hat weit über 400.000 Dollar auf NRHA Wettbewerben gewonnen. Der 40-Jährige betreibt einen Zucht- und Trainingsbetrieb in Bitz auf der Schwäbischen Alb und hat unzählige nationale und internationale Erfolge aufzuweisen. Der zweifache Deutsche Meister und mehrfache DQHA German und AQHA European Champion war bereits 2006 bei den Weltreiterspielen in Aachen am Start. 2007 wurde er mit der deutschen Mannschaft Europameister, 2010 Fünfter bei den Weltreiterspielen 2010 in Kentucky. Letztes Jahr errang er Mannschaftsgold und Einzelbronze bei den Europameisterschaften in Augsburg. In der Normandie wird er sein EM-Pferd Custom Del Cielo reiten, einen siebenjährigen American Quarter Horse Hengst, der in den USA gezüchtet wurde und sich im Besitz von Fabian Strebel (Schweiz) befindet. Mit diesem Hengst gewann Ludwig auch den CRI3* beim NRHA Germany Osterturnier in Kreuth.

Mit Alexander Ripper und Wild At The Bar geht der amtierende Europameister in der Einzel- und Mannschaftswertung in der Normandie an den Start. Ripper kann zahlreiche nationale und internationale Erfolge in FEI, FN und NRHA Shows vorweisen. 2003 war sein erstes „goldenes Jahr", wie er es selbst bezeichnet: FEI Einzel- und Mannschafts-Gold, dazu die Goldmedaille bei der Deutschen Meisterschaft. Mit Wild At The Bar hat er seit 2009 einen wahren Erfolgsgaranten unter dem Sattel. Die beiden wurden Deutscher Vizemeister, gewannen das französische Derby und mehrere NRHA Bronze Trophys. Der zehn-jährige American Quarter Horse Hengst stammt aus der Zucht on Chris Feichter und Edith Zenouda und ist im Besitz von Wolfgang Müller.

Volker Schmitt gewann mit Chex Enterprise die Einzelwertung beim ersten CRIO. Der vielfache Bronze Trophy Champion, AQHA European Champion und Futurity Sieger, der eine NRHA Lebensgewinnsumme von über 500.000 Dollar vorzuweisen hat, war 2002 mit der Mannschaft Vierter bei den Weltreiterspielen in Jerez de la Frontera. Bei den Europameisterschaften 2013 in Augsburg errang er mit Smokin Mifillena Mannschaftsgold. Den achtjährigen American Quarter Horse Hengst im Besitz von Sonja Lubas, mit dem er u.a. NRHA European Futurity Reserve Champion 2010 war, wird er auch in Frankreich satteln.

„Wir werden bei den Weltreiterspielen mit altbewährten Kämpfern an den Start gehen“, sagte Bundestrainer Kay Wienrich. „Es ist sehr schade, dass mit Sylvia Rzepka durch die Verletzung ihres Pferdes einer unsere Leistungsträger ausfällt. Aber ich bin sicher, die Mannschaft wird ihr Bestes geben.“

Bei den Weltreiterspielen werden die Weltmeister in den acht vom Weltreiterverband (FEI) anerkannten Disziplinen ermittelt, darunter auch in der Königsdisziplin des Westernreitsports, Reining. Der Mannschaftswettkampf Reining findet am 25. und 26. August in Caen statt. Die Besten werden dann im Einzelfinale am 30. August wieder aufeinander treffen.


24.07.2014
(FN Press)

NÜRNBERGER BURG-POKAL ist Höhepunkt des Turnierwochenendes in Nettetal-Lobberich
 
Nürnberg - Für den Veranstalter bedeutet es eine Menge Arbeit, aber der Erfolg gibt dem gastgebenden Reit- und Fahrverein Nettetal-Lobberich recht: Aufgrund des stetig wachsenden Zuspruchs von Reiterinnen und Reitern findet die 61. Auflage der Traditionsveranstaltung an zwei Wochenenden statt.

Zum Auftakt stehen ab Freitag die Dressurwettbewerbe im Mittelpunkt. Gleich zu Beginn steht mit der Grand Prix de Dressage an und stimmt auf de kommenden Prüfungen an. Mit einer Qualifikationsprüfung zum NÜRNBERGER BURG-POKAL einer der bedeutendsten nationalen Wettbewerbe im Programm. Diese wird am Samstag Nachmittag ab 16.30 Uhr ausgetragen. Nettetal-Lobberich ist die zehnte von insgesamt sechzehn Veranstaltungen, die in dieser Saison ausgetragen werden.

Der 1992 auf Initiative von Hans-Peter Schmidt, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der NÜRNBERGER Versicherung, initiierte NÜRNBERGER BURG-POKAL hat sich zur weltweit wichtigsten Prüfung in der Ausbildung junger Dressurpferde entwickelt. Seit mehr als 15 Jahren gehören Teilnehmer aus dem Finale dieses Wettbewerbs zu den Mitgliedern des deutschen Championatskaders. Für die Olympischen Spiele von London 2012 und die Dressureuropameisterschaften in Dänemark im vergangenen Jahr wurden ausschließlich Pferde nominiert, die über den NÜRNBERGER BURG-POKAL gefördert wurden. Bei den kontinentalen Titelkämpfen 2013 holte die deutsche Equipe nach 2005 erstmals wieder Gold in der Mannschaftswertung.

Im Anschluss an das CHIO in Aachen nominierte der Dressurausschuss für die deutsche Equipe mit Damon Hill und Desperados zwei Pferde, die im Finale dieser renommierten Serie erfolgreich waren.


Weitere Informationen unter www.nuernbergerburgpokal.de






NÜRNBERGER BURG-POKAL 2014
Standorte und Termine


Hagen aTW / Horses & Dreams Isabel Bache Riverdance 75,585%
Mannheim Bianca Baum Holly 71,268%
Redefin Kathleen Keller Desperados 74,902%
Balve / Deutsche Meisterschaft Charlott-Maria Schürmann Edward 75,829%
Lübeck Esther Maruhn Wilson Pickett 72,220%
München-Riem Matthias Alexander Rath Samba King 72,808%
Schloß Achleiten (Österreich) Wibke Bruns Wiener Classic 74,146%
Berlin / Bonhomme Therese Nilshagen Dante Weltino OLD 75,732%
Perl Matthias Alexander Rath Danönchen 72,585%
Bettenrode Emma Kanerva Capo 74,610%
Nettetal-Lobberich 25.07. - 27.07.
Verden / WM junge Dressurpferde 06.08. - 10.08.
Dresden 22.08. - 24.08.
Schenefeld 28.08. - 31.08.
Donaueschingen 18.09. - 21.09.
Nürnberg (Halle) 28.10. - 02.11.

Finale Frankfurt 18.12. - 21.12.


24.07.2014
(Nürnberger Versicherung)

Westernreiten: Jan Niklas Barre aus Rödinghausen feierte in Texas (USA) seinen „Youth-Cutting-World-Champion-Titel“.
 
Rödinghausen - Seinen bisher größten Erfolg in seiner noch jungen sportlichen Laufbahn feierte der Rödinghausener Jan Niklas Barre jenseits des großen Teiches. Beim AQHA-Youth-World-Cup in Bryan, College Station, (Texas, USA) bejubelte der 18-Jährige in der Westernreit-Disziplin Cutting einen souveränen Sieg. Außerdem sicherte sich Jan Niklas mit dem DQHA-Jugendkader – zusammen mit Christin Pohl, Laura Weber, Lisa Georgi, Luisa Webersen und Naomi Künzler – den Reserve-Youth-World-Cup-Champion-Titel.

32 Teilnehmer aus 16 Nationen hatten sich in die Teilnehmerliste für den AQHA-Cutting-Wettbewerb eingetragten. Jan Niklas Barre, der „She Is Too Stylish“ gesattelt hatte, zeigte bei seinem Auftritt in der Arena einen beherzten und hochkonzentrierten Ritt. Das sahen auch die beiden Wertungsrichter so. Sie setzten den Reiter aus „Good Old Germany“ mit 75 beziehungsweise 74 Punkten im Endklassement auf Rang eins. „Das war der bisher größte Erfolg in meiner Karriere“, freute sich der Champion und gab weiterhin zu Protokoll, dass „ich damit beim besten Willen nicht gerechnet habe“. Dann ergänzte er noch: „Allerdings ist es immer ein großer Traum von mir gewesen.“

Auch in der Reining wusste der Nachwuchsreiter aus Ostwestfalen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu überzeugen. In diesem Wettbewerb sahen ihn die Juroren mit jeweils 72 Punkten auf dem zweiten Rang. Als Sieger wurde der Italiener Dino Lulli geehrt. Bei seinem Heimspiel mit der Bronze-Medaille begnügen musste sich hingegen der Amerikaner Kalee McCann.

Riesengroß war die Freude der gesamten DQHA-Mannschaft im Team-Wettbewerb. Unter der Leitung von Christel und Alexandra Jagfeld (Uedem-Keppeln) sowie der Betreuerin Steffi Becker sicherte sich der Jugendkader beim American-Quarter-Horse-Youth-World-Cup das silberne Edelmetall. Mit 142 Punkten musste sich die deutsche Equipe lediglich den USA mit 158 Punkten geschlagen geben. Australien (116) belegte in dieser Prüfung den dritten Rang. Vierter wurde Kanada (77).

Daheim ist der Reiter auf der 5-B(arre)-Ranch in Rödinghausen, rund 30 Kilometer nördlich von Bielefeld gelegen, und er reitet seit gut acht Jahren. Ebenfalls erfolgreich im Westernreitsport unterwegs sind seine Schwestern Sarah Christin, die u. a. bereits als APHA-Youth-Europameisterin im Trail sowie als Vize-Europameisterin in der Western Riding grüßte. Anna Lena hingegen war bei der Ersten Westernreiter Union (EWU) elfmal All-around-Champion und zudem noch zweimal deutsche Jugend-Meisterin im Trail.

Jan Niklas Barre bleibt dem Westernreitsport weiter treu –, allerdings wird er ab August zunächst einmal seine ganze Aufmerksamkeit auf die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann legen. „Aber“, so erklärte der frischgekürte Youth-Cutting-World-Champion, „das Reiten bleibt weiterhin mein größtes Hobby. Versprochen!“ Seine nächsten Ziele hat sich der Reiter auch schon gesteckt: die nationalen Meisterschaften der deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und die Verbandsmeisterschaften der EWU in Kreuth. Außerdem hat Jan Niklas seine Teilnahme an den DQHA-Meisterschaften in der Aachener Soers in seinem Terminkalender eingetragen.


24.07.2014
(HPV)

In Ahrensfelde den Countdown für den LVM Cup eingeleitet
 
Ahrensfelde - Jetzt kommt die Zielgerade in Sicht: Im LVM Cup Springen und Dressur sind fünf von sechs Etappen entschieden, nur noch einmal können sich die besten U16-Reiterinnen und –Reiter für das Finale der Nachwuchsserie bei der Baltic Horse Show empfehlen. Aktuell schafften sechs junge Talente beim Reitturnier des RV Ahrensburg-Ahrensfelde den Einzug in das prestigeträchtige Finale in Kiel.

Die Stilspringprüfung Kl. L beförderte zwei junge Männer und zwei Damen in das Schluss-Lot des LVM Cup 2014: Celine Ramm vom RFV Zarpen und Willy the Tiger eroberten mit einer 8,2 das Finale. Der Juniorin folgten Laurens Wenzel (PS Granderheide) mit Cardinal (7,8), Märtha-Louise Grube (RFV Hamberge) und Pauline (7,7) sowie Ole Heitmann (PS Granderheide) mit Quentin (7,6). Damit erhöht sich das Finalfeld auf inzwischen 21 Springreiter.
In Ahrensfelde schafften auch zwei Reiterinnen „den Galopp“ in das Dressur-Finale des LVM Cups. Alina Schrader von der TG Timmerhorm und ihr D´Artagnan holten sich mit einer 8,0 den Finalplatz. Mira Wendtland (RG Hof Barkholz) und Temptation WE sind mit einer 7,2 das zweite Paar, das in Ahrensfelde „alles klar machte“ für das Finale.

Beide Finals des LVM Cups Dressur und Springen finden am Sonntag bei der Baltic Horse Show (9. bis 12. Oktober) in Kiel statt. Der Zeitplan wird in einigen Wochen unter www.baltic-horse-show.de veröffentlicht. Der LVM Cup erlebt in Schleswig-Holstein seine fünfte Saison seit der Premiere im Jahr 2010.


22.07.2014
(comtainment GmbH)

Hollywood lässt grüßen – Verdens Internationales Dressur- und Springfestival bietet große Shows
 
Verden - Der Gala-Abend des Internationalen Dressur- und Springfestivals in Verden ist in jedem Jahr ein Zuschauermagnet. Und auch bei der Neuauflage vom 6. bis 10. August gehen Sport und Show eine vortreffliche Verbindung ein. Zur Gala am Samstagabend, dem 9. August erwartet Verden in zweierlei Hinsicht ein wahres Feuerwerk – zum einen das Lichtspektakel als krönenden Abschluss des Tages, zum anderen eine abwechslungsreiche Mischung aus Sport und Show.

Zu den ganz großen Hinguckern zählt dabei auch die Siegerehrung der fünfjährigen Dressurpferde-Weltmeister im großen Stadion. Neben diesen jungen und vielversprechenden Pferden kommen noch jede Menge vierbeinige Gäste zum Gala-Abend. So wird eine ganze Gruppe Isländer nebst Reitern zum temperamentvollen Auftritt erwartet und erstmals ist die Deutsche American Quarter Horse Association beim Verdener Gala-Abend zu Gast. Der Verband präsentiert eine eindrucksvolle Pferderasse. Mit über 5,5 Millionen eingetragenen Pferden ist das American Quarter Horse, das vor allem bei der Arbeit mit Rindern auf Farmen eingesetzt wurde und wird, gehört zahlenmäßig zu den größten Pferderassen der Welt. Pfiffig, wendig, reaktionsschnell und mit ausgeglichenem Temperament ausgestattet, sind die American Quarter Horse bei Turnierreitern genauso beliebt, wie bei Freizeitreitern.

Hoher Besuch hat sich aus Celle angesagt: Anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Personalunion zwischen dem Welfenhaus Hannover und dem englischen Königshaus kommt das Landgestüt Celle mit dem gut gehüteten und wertvollen Königswagen und vier Hengsten nach Verden.
Züchterische Augenblicke verspricht die Präsentation der Hengststation Meyer aus Dorum, die den Trakehner Elitehengst Herzensdieb nebst einer ganzen Reihe erfolgreicher und bildschöner Nachkommen ins Verdener Reiterstadion bringen. All das verspricht einen echten Augenschmaus und einen abwechslungsreichen Abend.

Show-Wettkampf der Vereine erstmals in Verden
Als echten Appetizer darf man den Show-Wettkampf der Reit- und Fahrvereine verstehen: Der Wettkampf, der rund zwei Jahrzehnte in Bremen beim Hallenturnier zuhause war, findet erstmals beim Internationalen Dressur- und Springfestival in Verden gewissermaßen unter freiem Himmel statt. Am Freitagabend, dem 8. August ist das große Station Bühne für sieben Vereine aus der Region, die mit ausgeklügelten Geschichten und Ideen und Scharen von Reitern, Ponys und Pferden großes Theater inszenieren. Der Show-Wettkampf hat mit dem Wegfall des Bremer Hallenturniers praktisch sein „Zuhause“ verloren. Verdens Turnierchef Rainer Kiel fackelte nicht lange, sondern lud die Vereine nach Verden ein. Das birgt für die Clubs, die in den vergangenen Jahren bereits Musicalthemen, Fussball-WM, fremde Länder und Märchen für ihre aufwändigen und witzigen Inszenierungen nutzten, neue Herausforderungen. Licht, Luft und die Größe der Arena in Verden ist komplett anders als in der Bremer Arena. Das birgt allerdings auch etliche Möglichkeiten für den RV Alte Aller Langwedel, der RC Verden, der Distanzclub Silberstern in Stuhr, den RFV Bokel u. U., den RV Seckenhausen u.U., der RC Sleipnir Sellstedt und Los Amigos de Caballo Iberico aus Schwarme…

Tickets für den Show-Abend der Reitvereine am Freitag kosten 11 Euro. Wer eine Turnierkarte für den Freitag hat, muss kein zusätzliches Ticket lösen.

Karten für das Top-Turnier…
…sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Unter der Hotline-Nr. (01806) 999 00 00 (Ticketmaster) von Montag bis Freitag zwischen 09.00 und 22.00 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 09.00 bis 20.00 Uhr.


22.07.2014
(comtainment GmbH)

      
Scara Boa, Weltmeisterin der 5 Jahre alten Dressurpferde 2013 mit ihrer Reiterin Lena Stegemann, die beide in Verden gefeiert wurden. (Foto: Karl-Heinz Frieler)

Weltreiterspiele: Longlist Springen aufgestellt
 
Warendorf - Der Springausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) stellte die Longlist der in Frage kommenden Reiter und Pferde für die Weltreiterspiele in der Normandie (25.8. bis 7.9.2014) auf.

Folgende Reiter und Pferde auf der Longlist werden für die Weltreiterspiele genannt (in alphabetischer Reihenfolge): Christian Ahlmann (Marl) mit Aragon Z, Codex One und Cornado II, Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chaman, Chiara und Zindedine, Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) mit Cornet D’Amour, First Class van Eeckelghem und Fyloe v. Claesyssenhof, Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) mit Embassy II, Katrin Eckermann (Sendenhorst) mit Carlson und Firth of Lorne, Marcus Ehning (Borken) mit Cornado I und Plot Blue, Marco Kutscher (Bad Essen) mit Liberty Son, Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Atlanta und Fibonacci, Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) mit Lancan und Lord Lohengrin sowie André Thieme (Plau am See) mit Contanga und Conthendrix. Bis zu den Weltreiterspielen werden sich die Kandidaten individuell auf verschiedenen Turnieren vorbereiten. Der Nennungsschluss für das Team und den Reservereiter ist erst am 21. August.

Der Springausschuss nahm zudem einige Änderungen in den Kadern vor: Lars Nieberg (Sendenhorst) wechselt vom Championatskader in den B-Kader. Carsten-Otto Nagel (Norderstedt), dessen Erfolgspferd Corradina in Aachen aus dem Sport verabschiedet wurde, verlässt ebenso den Championatskader.


22.07.2014
(FN Press)

Johannes Ehning in Interview „Individuelle Betreuung für jedes Pferd“


 
Goch - Johannes Ehning (31) gehört zu den erfolgreichsten deutschen Springreitern. Während seiner Zeit als Junior und Junger Reiter war er quasi Dauergast in der deutschen Equipe bei Europameisterschaften. Zwei Gold, dreimal Silber und eine Bronzemedaille gehen auf sein Erfolgskonto. Anschließend konnte Johannes Ehning, der gemeinsam mit seinem Bruder Marcus den internationalen Springstall in Borken führt, im Erwachsenenlager Fuß fassen. Die Großen Preise von Kiel, Hagen, Hamburg und Warstein konnte er bereits für sich entscheiden. Um ihre Pferde optimal zu versorgen, vertrauen Johannes und Marcus Ehning auf die Produkte von Pavo. Wie sie dabei vorgehen, lesen Sie hier…

PAVO: Sie befinden sich mit Ihren Pferden auf einem wichtigen Turnier oder sogar einem Championat. Es herrschen Temperaturen über 30 Grad Celsius. Wie versorgen Sie Ihre Pferde in dieser Situation optimal, was die Pflege und die Fütterung betrifft?

Johannes Ehning: In diesem Fall versuchen wir unsere Pferde mit viel Bewegung im Schritt fit zu halten. Die Beine beziehungsweise der ganze Körper wird mit Wasser gekühlt. Zusätzlich füttern wir Pavo E'lyte, um den Elektrolythaushalt im Gleichgewicht zu halten. Und Pavo Triple P sorgt für schnelle Energiezufuhr. Außerdem achten wir darauf, dass das Heu auf viele kleine Rationen über den gesamten Tag verteilt wird. Das hält die Verdauung in Gang.

PAVO: Sie kehren mit Ihren Pferden von einem anstrengenden Turnier zurück. Die Reise war lang, vielleicht mussten Sie sogar fliegen. Welche Maßnahmen treffen Sie, damit die Pferde Stress abbauen können? Ändern Sie in solchen Situationen etwas am Futter?

Johannes Ehning: Nach solchen Wochenenden bekommt jedes Pferd seine individuelle Betreuung. Das ist sehr wichtig! Nervöse und unruhige Pferde versorgen wir mit Pavo NervControl. Ansonsten vertrauen wir auf das leicht verdauliche Pavo SlobberMash und Pavo MuscleCare, das den Abtransport der Milchsäure aus den Muskeln fördert und somit Muskelkater vorbeugt. Da in diesen Situationen keine schnell verfügbare Energie benötigt wird, wird das jeweilige Müsli dem Bedarf angepasst. Weidegang, Paddock, joggen an der Longe sowie Schrittarbeit im Gelände sorgen für die nötige Abwechslung im Alltag…

PAVO: Das Wetter schlägt um. Es herrschen Temperaturunterschiede von zehn Grad und mehr innerhalb von 24 Stunden. Wie reagieren Sie bezüglich des Futtermanagements in solchen Situationen?

Johannes Ehning: Bei Pferden, die auf Wetterumschwünge empfindlich reagieren, haben wir gute Erfahrungen mit Mash gemacht. Es ist leicht verdaulich, wird gern gefressen und unterstützt die Darmfunktion. Zusätzlich füttern wir Pavo HealthBoost. Es unterstützt das Darmgleichgewicht, enthält alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Besonders unseren älteren Pferden tut es gut.


22.07.2014
(comtainment GmbH)

Weltmeister in Serie im Derby in Riesenbeck am Start
Drei Champions und acht Titel

 
Warendorf - Wenn vom 31. Juli bis 3. August das Internationale Deutsche Fahrderby nach Riesenbeck lockt, dürfen sich die Fahrsportfans aus aller Welt auf hochkaratige Wettkämpfe freuen. Allein im Lager der Vierspännerfahrer, die um den Titel des Internationalen Deutschen Fahrderbys streiten, greifen neben den nationalen Top-Fahrern wie Michael Brauchle oder Christoph Sandmann, drei ganz besondere ausländische Top-Piloten zu den Leinen: Drei Männer - drei Weltmeister - acht Titel!
Diese Mehrfach-Champions, die in den vergangen Jahren allein acht WM-Titel einheimsten, kommen aus den Niederlanden, aus Belgien und Schweden.
Gleich viermal hat der Niederländer Ijsbrand Chardon den WM-Thron erobert, und zwar in den Jahren 1988, 1992, 2002 und zuletzt 2008. Der vierfache Einzel-Weltmeister stand auch 1992 bei der ersten Vierspänner-WM in Riesenbeck ganz oben auf dem Treppchen. Er ist nicht nur der erfolgreichste, sondern auch der erfahrenste Fahrer im Feld. Der 53-Jährige lebt mit Frau und vier Kindern im niederländischen Den Hoorn. Der Pferdetrainer begann im Alter von 20 Jahren seine bislang unvergleichliche Karriere. Den Routinier kann nichts aus der Ruhe bringen.
Immerhin jeweils zweimal bei Weltmeisterschaften erfolgreich waren der Belgier Felix Brasseur und der Schwede Thomas Eriksson. Letzterer wurde 1990 und 2000 zum Weltmeister gekürt. Brasseur holte sich 1996 und 2006 den Titel.
Neben den deutschen Vierspänner-Cracks um das WM-Silber-Team von 2012 mit Michael Brauchle, Georg von Stein und Christoph Sandmann, wird aber noch ein weiterer ausländischer Top-Fahrer für den Derby-Sieg in Riesenbeck hoch gehandelt; der US-Amerikaner Chester Weber. Der 39-jährige pendelt zwischen Europa und seiner Heimat USA. Dort lebt er auf dem riesigen Live Oak Stud, der Farm seiner Familie mit Pferdezucht und Agrarwirtschaft in Florida. Bereits 18-jährig war er der jüngste US-Amerikaner bei der Zweispänner-WM. Er war bereits Vize-Weltmeister 2008 und 2012 in Riesenbeck. Dass Chester Weber das Gelände in Riesenbeck besonders liegt, bewiesen auch drei Sieg im Internationalen Deutschen Fahrderby; 2004, 2008 und zuletzt 2011.

Info: www.reiterverein-riesenbeck.de


21.07.2014
(Pferdesportverband Westfalen)

      
Ijsbrand Chardon, vierfacher Weltmeister, im Riesenbecker Gelände. (Foto: Lukas Meenen)

Alle Wege führen ins GHPC – Die Reiterstars beim CSI5*
 
Österreich - Sie kommen aus Australien, Belgien, Bermuda, Brasilien, Kanada, Kolumbien, Estland und Finnland, Frankreich, Irland und Italien, Deutschland sowie England, dem Libanon, der Niederlande, Polen, der Schweiz, Slowenien und Schweden, der Türkei, Österreich oder aus den USA. 120 ReiterInnen aus 22 Nationen werden ab dem 24. bis zum 27. Juli 2014 vier Tage lang mit über 250 Pferden für sportliche Highlights im Springparcours sorgen. Bei der 5-Sterne-Springsportpremiere im GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER kann man mit einem Drittel der aktuell 100 besten SpringreiterInnen der Welt mitfiebern! Unter ihnen sind nicht weniger als sieben Olympiasieger, sieben Weltmeister, acht Weltcupsieger, 22 Europa- und vier US-Meister.

Besonders fest werden die Daumen sicherlich für den zweifachen Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von London 2012 gedrückt. Gerco Schröder (NED) ist aktuell die Nummer 15 der Welt und bringt bei seinem ersten Start als GLOCK-Teammitglied im GHPC den wundervollen Fuchshengst GLOCK's London an den Start. Mit Maikel van der Vleuten, Marc Houtzager und Jur Vrieling ist die komplette Silbermannschaft der Olympischen Spiele 2012 von London bei der 5-Sterne-Premiere mit dabei und stellt gemeinsam mit Harrie Smolders und Gert-Jan Bruggink gleich sechs Reiter aus der Top-100-Weltrangliste.

Goldmedaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften stehen auch bei einem der berühmtesten Reiter Deutschlands im Lebenslauf: Marcus Ehning hat zusätzlich drei Mal den Weltcup gewonnen, EM-Silber und WM- sowie EM-Bronze geholt. Auch der Sieg in der Gesamtwertung der Global Champions Tour 2010 gehört zu den Meilensteinen der aktuellen Nummer vier der Welt. Ihn unterstützt u. a. Weltcupsieger und Vize-Europameister Daniel Deusser als Nummer neun der Welt, die Welt- und Europameisterin sowie Weltcupsiegerin Meredith Michaels-Beerbaum, oder der dreifache Europameister Marco Kutscher.

Die derzeit beste Amazone im Springsattel, Elizabeth 'Beezie' Madden führt als Nummer zehn der Welt die Riege der US-amerikanischen Reiterinnen an. In ihrem Trophäenschrank befinden sich zwei Olympische Mannschaftsgold- sowie eine Einzel-Bronzemedaille, zwei Gold- und eine Silbermedaille bei Pan-American Games und unzählige Siegerpokale von internationalen Prüfungen. Sie war das Vorbild vieler Reiterinnen, als sie 2004 als erste Frau der Welt in das Top-3-World-Ranking aufstieg.
Ihre Teamkolleginnen Reed Kessler, Katherine Dinan, Lucy Davis und Lauren Hough komplettieren das erfolgreiche US-Damenquintett.

Stark ist die Schweizer Garde mit Olympiasieger und Europameister Steve Guerdat an der Spitze, der gemeinsam mit dem Vize-Olympiasieger, Weltcupsieger und Vize-Europameister Beat Mändli, Paul Estermann und Jungstar Martin Fuchs die Eidgenossen vertritt.

Eine sportliche Herausforderung stellen die Briten mit John Whitaker, als Titelverteidiger im Gaston Glock's Grand Prix. Whitaker selbst als "Living Legend" bezeichnet, bringt es immerhin als erfolgreichster Springreiter seiner Nation auf über 18 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften.

Ins CSI5*-Geschehen greift außerdem Weltmeister Jos Lansink ein. Der Belgier holte seinen Titel 2006 in Aachen, und kann neben zahlreichen Grand-Prix-Siegen noch auf WM-Bronze, EM-Gold, -Silber und -Bronze verweisen.

Daumen halten ist auch für die Österreicher angesagt, das mit den beiden hoch erfolgreichen Evergreens Hugo Simon und Thomas Frühmann, Julia Kayser (T) und GLOCK Rider Robert Puck sowie den aussichtsreichen Kandidaten für die diesjährigen Weltreiterspiele Stefanie Bistan (NÖ), Stefan Eder (S), Roland Englbrecht (OÖ), Alice Janout (NÖ), Christian Juza (S) und Markus Saurugg (ST) punkten will.

Wer seine ganz persönlichen Reiter- und Pferdestars hautnah erleben möchte, hat ab Donnerstag, 24. Juli 2014, im GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER die Chance dazu. Der Eintritt zum Turniergelände ist frei!

Freier Eintritt
Der Turnierplatz ist für alle Besucher bei freiem Eintritt zugänglich. In der Kids Lounge sowie beim Pony Riding ist Spaß und Unterhaltung für die Kleinsten garantiert. Und auch an die Hunde wird gedacht: In der Dog Lounge gibt es reichlich Verpflegung und allerfeinste Massagen (Termin nach Vereinbarung und Verfügbarkeit) für die Vierbeiner.

NEW: Cooking Lounge
Der deutsche Starkoch Alfons Schuhbeck wird im GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER in seiner Cooking Lounge begeistern. Alle Gäste des Turniers haben dazu freien Eintritt. Die Kochshows finden am FR und SA um 11.00, 14.00 und 17.00 Uhr und am Sonntag um 11.00 und 14.00 Uhr in der Public Lounge statt.
Exklusive Riders Lounge
Das VIP-Band inkludiert Gourmet Entertainment, Wellness Lounge, Styling Lounge, Kids Lounge, Cinema Lounge sowie internationale Showacts der Extraklasse und kann pro Tag und Person um 200,– Euro erworben werden. Tagesticket-Info: 43 664 88 73 44 01

Livestream und Infos
Alle Informationen über die Bewerbe, die Tageszusammenfassungen, viele Fotos und News sowie den Livestream zum International Show Jumping im GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER finden Sie unter www.ghpc.at!

Was, wann, wo?
Was: International Show Jumping
Wann: 24.–27. Juli 2014
Wo: GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER, Gaston-Glock-Straße 8, A-9521 Treffen
Freier Eintritt: zu allen sportlichen Bewerben
www.ghpc.at


21.07.2014
(Reitsportnews.at)

      
Über 18 Medaillen hat John Whitaker (GBR) bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften geholt. Im GHPC ist er Titelverteidiger im GLOCK’s Grand Prix und dafür hat er auch sein Siegerpferd Argento mitgebracht. (Foto: Michael Rzepa)

Ergebnisdienst vom 15. bis 20 Juli
 
Warendorf - nternationales Offizielles Spring-, Dressur, Vielseitigkeits-, Fahr- und Voltigierturnier (CHIO) vom 11. bis 20. Juli in Aachen
Nationenpreis Springen
1. Belgien; 6
2. USA; 8
3. Niederlande; 10
4. Deutschland; 12 (Marcus Ehning (Borken) mit Plot Blue/Katrin Eckermann (Kranenburg) mit Firth of Lorne/Daniel Deusser (Mechelen/BEL) mit Cornet D’Amour/Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chiara)

Großer Preis
1. Christian Ahlmann (Marl) mit Codex One; 0/0/0/46,59
2. Kent Farrington (USA) mit Voyeur; 0/0/4/43,91
3. Marcus Ehning (Borken) mit Plot Blue; 0/0/4/46,01

Nationenpreis Dressur
1. Deutschland; 243,100 (Matthias Alexander Rath (Kronberg) mit Totilas/Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damon Hill NRW/Isabell Werth (Rheinberg) mit Bella Rose/Kristina Sprehe (Dinklage) mit Desperados FRH)
2. Niederlande; 223,380
3. Spanien; 220,600

Grand Prix CDIO
1. Matthias Alexander Rath (Kronberg) mit Totilas; 82,300 Prozent
2. Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damon Hill NRW; 81,220
3. Adelinde Cornelissen (NED) mit Jerich Parzival N.O.P.; 80,980

Grand Prix Special CDIO
1. Matthias Alexander Rath (Kronberg) mit Totilas; 84,529 Prozent
2. Charlotte Dujardin (GBR) mit Valegro; 83,157
3. Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damon Hill NRW; 82,078

Grand Prix Kür CDIO
1. Charlotte Dujardin (GBR) mit Valegro; 87,900 Prozent
2. Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damon Hill NRW; 86,025
3. Isabell Werth (Rheinberg) mit Bella Rose; 85,150

Grand Prix CDI
1. Jesscia von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Unee BB; 73,220 Prozent
2. Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D’Agostino FRH; 73,200
3. Beata Stremler (POL) mit Rubicon D; 72,400

Grand Prix Special CDI
1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson FRH; 76,765 Prozent
2. Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Unee BB; 74,00
3. Beata Stremler (POL) mit Rubicon D; 72,627

Grand Prix Kür CDI
1. Dorothee Schneider (Framersheim) mit Forward Looking; 77,175 Prozent
2. Marion Engelen (Kerken) mit Diego OLD; 75,900
3. Hans Peter Minderhoud (NED) mit Glock’s Romanov; 75,325

Mannschaftswertung U25
1. Deutschland; 291,558 (Victoria Michalke (Isen) mit Dance On/Nadine Husenbeth (Sottrum) mit Florida/Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) mit Burlington FRH)
2. Spanien; 275,611
3. Niederlande, 273,276

Grand Prix U25
1. Victoria Michalke (Isen) mit Dance On; 70,814 Prozent
2. Nadine Husenbeth (Sottrum) mit Florida; 70,535
3. Juan Matute Guimon (ESP) mit Don Diego Ymas; 68,442

Grand Prix Kür U25
1. Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) mit Burglington FRH; 77,225
2. Nadine Husenbeth (Sottrum) mit Florida; 75,775
3. Marina Mattsson (SWE) mit Beckham; 71,925

Nationenpreis Vielseitigkeit
1. Deutschland; 129,00 (Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo/Michael Jung (Horb) mit La Biosthetique-Sam FBW/Dirk Schrade (Sprockhövel) mit Hop and Skip/Peter Thomsen (Lindewitt) mit Horseware’s Barny)
2. Großbritannien; 152,40
3. Frankreich; 164,60

Einzelwertung
1. Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo; 33,80 (Dressur 33,80/Springen 0/Gelände 0)
2. Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Escada; 40,20 (40,20/0/0)
3. Michael Jung (Horb) mit La Bisothetique-Sam FBW; 41,20 (36,20/4/0)

Nationenpreis Fahren
1. Niederlande; 292,85
2. Ungarn; 309,82
3. Deutschland; 312,36 (Mareike Harm (Negernbötel)/Christoph Sandmann (Lähden)/ Georg von Stein (Modautal)

Kombinierte Wertung
1. Chester Weber (USA); 134,48 (Dressur 36,22/Marathon 97,60/Hindernisfahren 0,66)
2. Boyd Exell (AUS); 135,63 (41,00/91,63/3)
3. Koos de Ronde (NED); 149,54 (49,14/100,40/0)

5. Christoph Sandmann (Lähden); 150,72 (48,49/102,23/0)
Weitere Informationen www.chio-aachen.de

Deutsche Meisterschaften Voltigieren vom 17. bis 20. Juli in Elmshorn
Gruppen
Gold: RVS Neuss-Grimlinghausen mit Delia/Longenführer Jessica Schmitz; 8,447
Silber: VV Ingelsberg mit Lazio/Alexander Hartl; 8,335
Bronze: Laubenheimer RV mit Nabucco/Hanne Strübel; 7,895

Damen
Gold: Corinna Knauf (Köln) mit Fabiola/Longenführer Alexandra Knauf; 8,375
Silber: Kristina Boe (Hamburg) mit Higlander/Winnie Schlüter; 8,355
Bronze: Christine Kuhirt (Haan) mit Fuzzi/Stefan Lotzmann; 8,262

Herren
Gold: Viktor Brüsewitz (Garbsen) mit Highlander/Longenführer Winnie Schlüter; 8,358
Silber: Eric Oese (Radebeul) mit Calvardor/Andreas Bäßler; 8,298
Bronze: Thomas Brüsewitz (Garbsen) mit Airbus/Irina Lenkeit; 8,186
Weitere Informationen unter www.dm-voltigieren2014.de

Internationales Springturnier (CSI2*) vom 17. bis 20. Juli in Dinard/FRA
Großer Preis
1. Karim Elzoghby (EGY) mit Amelia; 0/0/49,00
2. Nicolas Delmotte (FRA) mit Number one D’Iso un Prince; 0/0/53,50
3. Roger Yves Bost (FRA) mit Nippon D’Elle; 0/4/44,48

18. Marc Bettinger (Remouchamps/BEL) mit Bacardi; 5/90,03
Weitere Informationen unter: Internet www.dinardequitation.com

Internationales Vielseitigkeitsturnier (CIC3*) vom 18. bis 20. Juli in Feldbach/AUT
CIC3*
1. Pietro Sandei (ITA) mit Rubis de Prere; 57,70 (Dressur 48,70/Geände 6,00/Springen 3)
2. Harald Siegl (AUT) mit Luis W; 63,90 (49,90/14/0)
3. Daniel Dunst (AUT) mit Miami Forever; 79,70 (54,40/13,20/12)
4. Martin Drescher (Gauting) mit Gandalf VM; 87,80 (46,40/24,40/17)
Weitere Informationen unter: Internet www.hsvrcschlosskronberg.com, E-Mail elisabeth.schauperl@aon.at

Internationales Vielseitigkeitsturnier (CCI2*/CIC2*/1*) vom 18. bis 20. Juli in Baborowko/POL
CCI2*
1. Kamil Rajnert (POL) mit Jak Chef; 51,90 (Dressur 51,90/Gelände 0/Springen 0)
2. Erika Sjöström (SWE) mit Hakunamatata; 56,50 (56,50/0/0)
3. William Nilsson Frye (SWE) mit La Liga; 60,50 (52,50/0/8)

5. Beeke Jankowski (Schmalensee) mit Convent; 72,60 (64,60/0/8)

CIC2*
1. Nicolai Aldinger (Notzingen) mit Magic Affair; 54,80 (Dressur 45,60/Gelände 1,2/Springen 8)
2. Jan Kaminski (POL) mit Senior; 57,70 (51,30/2,4/4)
3. Jerzy Krukowski (POL) mit Apokalipsa; 58,50 (54,50/4/0)

CIC1*
1. Beeke Janowski (Schmalensee) mit Loucius; 49,60 (Dressur 49,60/Gelände 0/Springen 0)
2. Linda Algotsson (SWE) mit Fair Mail; 49,80 (49,80/0/0)
3. William Nilsson Frye (SWE) mit Fly Away V/D N. Ranch; 57,30 (51,30/0/4)


21.07.2014
(FN Press)

Die Besten der Bezirksverbände Hannover und Braunschweig
 
Verden - „Zucht trifft Sport“ hieß es am 18. Juli im Reiterstadion Hannover. Erstmals war die Friedrich Jahncke-Schau, die Bezirksstutenschau des Hannoveraner Verbandes, auf der herrlichen Anlage am Jagdstall zu Gast. Eingebunden in das Landesturnier bereicherte die Zuchtschau die Veranstaltung. Gastgeber waren die Bezirksverbände Hannover und Braunschweig.

Fast 100 Stuten und neun Familien stellten sich den Richtern Dr. Werner Schade, Verden, Hans Joachim Ahsbahs, Holsteiner Verband, und Stefaan De Smet, Belgien, (Team 1) sowie Hermann Jürgen Rump, Norddrebber, Dr. Axel Brockmann, Celle und Urs Schweizer, Löningen ( Team 2) vor.

Siegerstute der jüngeren Dressurstuten wurde Hann. Pr. A.H. Fräulein Hansemann v. Floriscount/Weltmeyer (Z.: Reinhard Hansemann, Syke, Bes.: Bernd Nordmann, Syke). St.Pr.St. Dynastie v. De Niro/Weltmeyer (Z. u. Bes.: Klausing GbR, Diepholz) war die Siegerin der älteren Dressurstuten. Mit ihrer Mutter St.Pr.St. Wicke v. Weltmeyer und ihrer Tochter Hann.Pr.A. Fair Lady K v. Fürstenball konnte diese Ausnahmestute außerdem den Familienwettbewerb Dressur für den Züchterstall Klausing entscheiden.

Die dreijährige Hann.Pr.A. Quebec v. Quadam/Escudo wurde zur Springsiegerstute gekürt (Z. u. Bes.: Manfred Schäfer, Köchingen). Mit ihren beiden Silvio-Töchtern St.Pr.St. Sammy Jo und St.Pr.St. Sammy's Sister entschied Callonia v. Calypso II/Wendelin (Bes.: Pferdezucht Dr. Jacobs GbR, Bierbergen) den Familienwettbewerb der Springstuten souverän für sich.

Weitere Informationen und Ergebnisse: www.bezirksverband-hannover.com.


21.07.2014
(Hannoveraner Verband)

Neuss holt neunten Titel in Folge und fährt zur WM
 
Elmshorn - Erster Triumph für Viktor Brüsewitz

Elmshorn (fn-press). Neuss-Grimlinghausen (Rheinland), Corinna Knauf (Köln) und Viktor Brüsewitz (Garbsen) sind die Deutschen Meister 2014. Im Rahmen der BLEYER Deutschen Meisterschaften Voltigieren im schleswig-holsteinischen Elmshorn konnten die amtierenden Europameister mit Delia, die Vorjahressiegerin mit Fabiola und der Sportsoldat mit Highlander die wichtigsten nationalen Titel erringen. Neuss wird Deutschland nun bei den Weltreiterspielen vertreten.

Bei den Mannschaften wurde es noch einmal spannend. Neuss hatte mit fast acht Zehntel Punkten Vorsprung die Pflicht gewonnen. Die Küren gingen an die Vize-Weltmeister von 2010. Der VV Ingelsberg erhielt auch auf die zweite Kür eine sensationelle Wertung von 9,13 Punkten und verbuchte damit im Gesamtklassement 8,335 Zähler. Damit schob sich die Mannschaft von Voltigiermeister Alexander Hartl mit Lazio noch dicht an den führenden RSV Neuss-Grimlinghausen heran. Das Team von Jessica Schmitz erhielt 8,783 Punkte auf die finale Kür und damit 8,447 im Endergebnis. Das bedeutete den neunten Sieg in Serie für die Rheinländer, die damit den eigenen Rekord noch einmal ausbauen konnten und seit 2006 ununterbrochen ganz oben auf dem Podest standen. Über Rang drei freute sich der Laubenheimer RV. Die Rheinland-Pfälzer um Longenführerin Hanne Strübel voltigierten mit Nabucco zu 7,895 Punkten. Die weiteren Plätze gingen an den VV Köln-Dünnwald (Rheinland/7,702), den ZRFV Steinhagen-Brockhagen-Hollen (Westfalen/7,588) und den VV Ingelsberg II (Bayern/7,497).

Bei den Damen konnte Corinna Knauf ihren Vorjahres-Titel nach einem sehr spannenden Dreikampf verteidigen. Gemeinsam mit ihrer Longenführerin Alexandra Knauf voltigierte sie heute mit Fabiola zu 8,826 Punkten, der Kür-Höchstnote bei den Damen – womit sie im Gesamtergebnis auf 8,375 Zäher kam. Nur 0,02 Punkte dahinter landete Kristina Boe (Hamburg) mit Highlander und Longenführerin Winnie Schlüter auf dem Silberrang (8,355). Bronze ging an Christine Kuhirt (Bochum), die mit Fuzzy (Longe: Stefan Lotzmann) die zweitbeste Kür präsentierte und insgesamt 8,262 Punkte verbuchte. Auf den weiteren Plätzen folgten Janika Derks (Rheinland), Theresa-Sophie Bresch (Baden-Württemberg), Gianna Meier (Westfalen) und Pauline Riedl (Rheinland).

Bei den Herren gab es einen Premieren-Meister: Viktor Brüsewitz sicherte sich mit der besten Kür im zweiten Umlauf erstmals den DM-Gesamtsieg (8,358) mit Highlander (Winnie Schlüter). Vorjahres-Sieger Erik Oese (Radebeul) voltigierte mit Calvador (Andreas Bäßler) zu 8,298 Punkten – Silber. Über Bronze freute sich Thomas Brüsewitz, ebenfalls für den Landesverband Hannover. Der 20-Jährige war mit Longenführerin Irina Lenkeit auf dem Pferd Airbus im Zirkel unterwegs. Es folgten der Vorjahres-Vizemeister Jannis Drewell (Westfalen), Julian Wilfling (Bayern), Jannik Heiland (Hannover) und Malte Möller (Hamburg).

Die Mannschaft des RSV Neuss-Grimlinghausen wurde im Anschluss an die DM vom Voltigierausschuss Spitzensport des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) für die Weltreiterspiele in der Normandie nominiert. Der VV Ingelsberg ist Reserve.


20.07.2014
(FN Press)

Besser geht’s nicht!
Sencer Can brillierte im Grand Prix of Bad Fischau Brunn 2014

 
Lake Arena (AUT) - Ganz schön anspruchsvoll und alles andere als einfach gestaltete sich der Grand Prix of Bad Fischau Brunn 2014, dem ersten von insgesamt vier Großen Preisen im Rahmen des Equestrian Summer Circuits. Kein Wunder, denn lediglich den besten 48 Reiterinnen und Reitern aus den Qualifikationsprüfungen vom Donnerstag und Freitag war es hier vorbehalten zu reiten. Begann dieses 1,45 Meter hohe Weltranglistenspringen in der ersten Hälfte des Kurses noch mit weiten Wegen und genügend Zeit, Ordnung zu machen und den Rhythmus zu finden, so ging es in der zweiten Hälfte mit den Kombinationen und technischen Folgen Schlag auf Schlag. Zudem spielte die erlaubte Zeit eine wichtige Rolle – wer hier bummelte, kassierte prompt ärgerliche Zeitfehler.
So erging es unter anderem auch Nina Brand, die bis zur Halbzeitpause die Führung übernehmen konnte. Sie war mit ihrem Paradepferd „Calme P“ souverän unterwegs und löste sämtliche technische Klippen mit Bravour. Leider hatte das langjährige, so bestens aufeinander eingespielte Dream-Team, das sich heuer sogar für die WM qualifizierte, 59 Hundertstel Zeitüberschreitung und verpasste somit haarscharf den Einzug in die Entscheidung. Die Amazone war aber alles andere als unzufrieden und konnte sich über eine brillante Runde freuen. Zudem reichte ihr Ergebnis am Ende sogar für den fünften Rang, was natürlich genügend Selbstvertrauen für den kommenden Einsatz beim CSI5* in Kärnten schaffte. Erst nach der Pause meisterten vier hochkarätige Top-Jockeys den Kurs von Parcourschef Franz Madl: Neben Ivaylo Bonev, Andreas Brenner und Sencer Can schaffte unter tosendem Jubel auch unsere Staatsmeisterin Astrid Kneifel den Sprung in die Entscheidung.
Eröffnet hatte der Bulgare mit seiner neunjährigen, wirklich sensationell springenden „Amazing 27“ und einer weiteren Nullrunde in flotten 41,58 Sekunden. Sehr beeindruckend, denn die beiden zeigten am gesamten Wochenende ausschließlich fehlerfreie Runden und waren somit auch in allen drei gestarteten Bewerben platziert. Unsere Siegeshoffnung Astrid Kneifel kam als zweite Starterin in die Bahn. Alle hätten ihr den Triumph wahrlich gegönnt und hielten der sympathischen Oberösterreicherin fest die Daumen. Leider wurde ihr „Royal de Bissons“ im Laufe des Stechens ein wenig zu übermotiviert und deswegen klappten die engen Wendungen nicht ganz nach Plan. Dennoch blieben sie fehlerfrei und reihten sich in 45,42 Sekunden am zweiten Zwischenrang.
Wie erwartet zügig losgelegt hatte das Siegerpaar vom Spring Festival-Grand Prix, Andreas Brenner und „Trebox Acorada“. Im vollen Speed brausten die beiden über die Stechhindernisse und wenn das bis zum Schluss gut gehen sollte, bedeutete das den sicheren Führungswechsel. Leider erwischten sie die Kombination mit zu viel Risiko und der Aussprung fiel (4/38,76 Sekunden).
Nun hatte Schlussreiter Sencer Can alles in der Hand. Mit „AB 19 Chepetto“, mit dem er auch schon ins Nationenpreisteam berufen wurde und an diesem Wochenende im Rahmen der Big Tour schon zweimal platziert war, hatte er die richtige Mischung aus Risiko und Vorsicht gewählt und sicherte sich in 40,47 den verdiente Sieg im Grand Prix of Bad Fischau 2014.
Neben Astrid Kneifel am dritten und Nina Brand am fünften Rang platzierte sich auch Stefanie Bistan. Die Niederösterreicherin sattelte „Celline 2“, mit der sie im Grundparcours am vierten Hindernis einen leichten Fehler bekam, dann aber ohne weitere Strafpunkte nach Hause ritt und am Ende Neunte wurde. Für das Duo, das nächste Woche auch nach Kärnten fahren wird, war es übrigens die erste gemeinsame Platzierung in einem Großen Preis.

Italien dominiert weiterhin! Small Tour-Finalsieg für Luca Coata
Im Laufe der ersten Woche des Equestrian Summer Circuits zeichnete sich eine ganz klare italienische Überlegenheit ab: Unsere südlichen Nachbarn zeigten am gesamten Wochenende konstante Ergebnisse, die für etliche Siege am laufenden Band sorgten. Diese Form setzte sich bis zum Finaltag fort, wo gleich im ersten Springen, der finalen Prüfung der Small Tour, abermals die italienische Hymne ertönte – zum übrigens siebenten Mal an diesem Wochenende. Gespielt wurde sie zu Ehren von Luca Coata, der auf „Chevinja“, einer achtjährigen Holsteinerstute nach Cassini II, eine phänomenale Performance ablegte. Ihm lag dieses Zweiphasenspringen, das geprägt war von langen Wegen und weiten Galoppstrecken, wo er die Stärken seiner schicken Stute ausspielte. Unterm Strich kamen das Bombenergebnis von unglaublichen 32,80 Sekunden und der sichere Sieg heraus.
Der Italiener hatte sich aber anstrengen müssen, denn die Gastgeber hatten es ihm mit der heimischen Top-Amazone Stefanie Bistan nicht leicht gemacht. Die rot-weiß-rote Kaderreiterin, die heuer schon ins Nationenpreisteam vom CSIO in Linz berufen wurde und die Qualifikationskriterien für die WM in der Normandie meisterte, sattelte ihr Speedpferd „Virtual Dancer“, die ja schon mit einem zweiten Rang auftrumpfte. Mit vollstem Tempo zogen die beiden über die 1,25 Meter hohen Hindernisse und beendeten die Runde in 33,11 Sekunden am zweiten Rang. Dritte wurde Francesca Martinello, die gemeinsam mit „Banca Ifis Rendimax Billy Jean“ in 33,77 Sekunden über den Parcours galoppierte.
Um sich ebenso auf den vordersten Ränge zu klassieren, musste man schon ordentlich Gas geben, denn von den 21 Doppelnuller kamen nur zwölf in die Platzierung. Unter den glücklichen Prämierten waren mit Bianca Babanitz, Alexander Bösch und Carola Lehner drei weitere Österreicher. Die Niederösterreicherin konnte mit „Centina Cat“ überaus zufrieden Bilanz ziehen: Nach dem Auftaktsieg im Opening folgte mit dem freitägigen fünften Rang im Finale die dritte Nullrunde en suite. In 34,94 Sekunden holte sie am Ende abermals Platz fünf. Für Landsmann Alexander Bösch und „Violanta“ hatte sich der Ausflug in die Lake Arena ebenfalls ausgezahlt: Nach Platz sieben am Freitag machten sie im Finale einen Rang gut und ritten als Sechstplatzierte in die Siegerehrung ein. Jeden Tag für ein Top-Ergebnis gut waren auch Carola Lehner und ihr „Twain“, die im heutigen Finale Zwölfter wurden.

Die Elite Touren sind entschieden: Niels Bulthuis zweimal on Top
Während das Finale der Elite Tour Small in einem Standardspringen nach Fehlerpunkten und Zeit entschieden wurde, mussten die Arrivierten in der Großen Elite Tour im Stechen um den begehrten Triumph kämpfen. Ersteres entschied der freche Holländer Niels Bulthuis für sich. Der Jungspund glänzte mit seinen gerade mal 13 Jahren am gesamten Wochenende schon mit ansehnlichen Ritten und einem couragierten Stil, was ihm im Kleinen Elite Tour Finale den Sieg brachte. Nicht weniger als knapp 17 Sekunden (!) hatte er auf die zweitplatzierte Caroline Schaunig herausgeholt, die neben Platz zwei auch den sechsten Endrang holte. Der dritte Rang ging mit Michelle Mehli in die Schweiz.
Nach einem 1,15 Meter hohen Grundparcours zog exakt ein Dutzend ins finale Stechen der Großen Elite Tour ein. Dort legte als erste Starterin Tori Dunn ein phänomenales Resultat in 39,47 Sekunden vor. Stets aus dem Galopp hatte die niederländische Amazone ihre „Dstud Annushka“ über die Hindernisse pilotiert und wurde am Ende sogar mit einem hervorragenden zweiten Platz belohnt. Nur Niels Bulthuis konnte diese Richtmarke toppen: Mit viel Mut ausgestattet und in vollster Überzeugung flog er mit „S.F. Zendo“ seinem zweiten Elite Tour-Finalsieg entgegen. Hinter seiner Landsfrau wurde Shiekh Samir Mirdad Dritter. Als Schlussreiter hätte er alles gegeben, verpasste aber um wenige Zehntel den Sprung an die Spitze. Nicht weniger als fünf heimische Reiterinnen waren ebenfalls im Stechen dabei und so holten Nicole Batliner, Stefan Laditsch, Akela Sixta, Marleen Egger und Selina König die Ränge fünf, acht, neun, elf und zwölf.

Philipp Schobers Triumph schloss die erste Summer Circuit-Woche ab
Die Good Bye Competition, das obligate, 1,40 Meter hohe Punktespringen mit Joker, schloss wie gewohnt das CSI2*-Wochenende in der Lake Arena ab. Ein Nullfehlerritt allein reichte nicht aus, um sich hier auch eine Platzierung im Spitzenfeld zu sichern. Man musste schon ordentlich aufs Tempo drücken, um vorne dabei zu sein. Wie man das am besten macht, zeigte uns am Ende des Teilnehmerfeldes Philipp Schober auf dem Caretino-Nachkommen „Pikeur Cleveland“. In 50,88 Sekunden konnte sich der Deutsche den Sieg im abschließenden Springen holen und Landsfrau Jörne Sprehe am zweiten und Amber Fijen am dritten Rang verweisen. Als beste Österreicherin gab Laura Lehner auf ihrer schneeweißen „Nicolien 2“ ein kräftiges Lebenszeichen. Die gebürtige Vorarlbergerin, die mit ihren Pferden bei Daniel Sonnberger im Salzburger Flachgau beheimatet ist, blieb nicht nur astrein ohne Fehler, sondern war zudem auch extrem flink unterwegs. Mit dem fünfbesten Ergebnis in der Tasche sah man sie bei der Siegerehrung wieder. Darüber hinaus holten auch Sascha Kainz und Alexander Bösch Platzierungen ab und landeten mit Nullern am achten und elften Rang.

Ergebnisse auf www.reitergebnisse.at
News auf www.pferdenews.eu
Infos auf www.lake-arena.at


Ergebnisdienst Equestrian Summer Circuit 2014 – Woche 01 – Sonntag:
Small Tour Finale
Int. Jumping Competition in two phases - 125 cm
1.CHEVINJA / COATA Luca (ITA) - 0 / 32.80 / 2.Phase
2.VIRTUAL DANCER / BISTAN Stefanie (AUT / NÖ) - 0 / 33.11 / 2.Phase
3.BANCA IFIS RENDIMAX BILLY JEAN / MARTINELLO Francesca (ITA) – 0 / 33.77 / 2.Phase
4.TITA DE LA GRANGE / MUFF Theo (SUI) - 0 / 34.14 / 2.Phase
5.CENTINA CAT / BABANITZ Bianca (AUT / NÖ) - 0 / 34.94 / 2.Phase
6.VIOLANTA / BÖSCH Alexander (AUT / V) - 0 / 35.62 / 2.Phase
7.HOTLINE W / LOKERSE Daniel (NED) - 0 / 36.22 / 2.Phase
8.LOVE 2 FLY / TOSCANO Lorenzo (ITA) - 0 / 36.34 / 2.Phase
9.DEISTER 101 / SPREHE Jörne (GER) - 0 / 36.62 / 2.Phase
10.CHACON 2 / SCHMID Maximilian (GER) - 0 / 36.77 / 2.Phase
11.ENZA DU COIN LB / DINC Husnu (TUR) - 0 / 36.86 / 2.Phase
12.TWAIN / LEHNER Carola (AUT / V) - 0 / 37.00 / 2.Phase

Elite Tour Small Final
Int. Jumping Competition - 110 cm
1.C JOY / BULTHUIS Niels (NED) - 0 / 64.31
2.SLASH 2 / SCHAUNIG Caroline (AUT) - 0 / 80.97
3.ABSOLUTELY E / MEHLI Michelle (SUI) - 0 / 83.98
4.URAEUS / MIRDAD Shiekh Samir (IRL) - 4 / 66.00
5.MIRDADS JEBREEEL / MIRDAD Shiekh Samir (IRL) - 4 / 77.28
6.CASHMAN 2 / SCHAUNIG Caroline (AUT) - 4 / 87.29
7.LET'S FETZ 8 / RUPPERT Nadine (GER) - 8 / 87.77
8.CAIRO OIL TEAM / OHNHEISER Martin (CZE) - 12 / 107.01

Elite Tour Big Final
Int. Jumping Competition with jo - 115 cm
1.S.F. ZENDO / BULTHUIS Niels (NED) - 0 / 39.01 / Stechen
2.DSTUD ANNUSHKA / DUNN Tori (IRL) - 0 / 39.47 / Stechen
3.MIRDADS HUBBB ALRAHMAAAN / MIRDAD Shiekh Samir (IRL) - 0 / 39.85 / Stechen
4.CONDOR 564 / HIMMELREICH Luisa (GER) - 0 / 42.33 / Stechen
5.L'ARPEGE DE SISSE / BATLINER Nicole (AUT) - 0 / 44.16 / Stechen
6.CASALLINA / MEHLI Michelle (SUI) - 0 / 52.00 / Stechen
7.MIRDADS LIIL MRL / MIRDAD Shiekh Samir (IRL) - 4 / 40.08 / Stechen
8.BALVINI / LADITSCH Stefan (AUT) - 4 / 40.39 / Stechen
9.AB 19 STAKKATIO / SIXTA Akela (AUT) - 4 / 46.35 / Stechen
10.ZONNEBLOEM / CASTELLANI Francesca (ITA)) - 8 / 38.79 / Stechen
11.QUAPRICE DU ROUET / EGGER Marleen (AUT) - 8 / 59.51 / Stechen
12.ALLEGRA Z / KÖNIG Selina (AUT) - 12 / 54.20 / Stechen

Grand Prix of Bad Fischau Brunn 2014
Int. Jumping Competition with jo - 145 cm
1.AB 19 CHEPETTO / CAN Sencer (TUR) - 0 / 40.47 / Stechen
2.AMAZING 27 / BONEV Ivaylo (BUL) - 0 / 41.58 / Stechen
3.ROYAL DES BISSONS / KNEIFEL Astrid (AUT / OÖ) - 0 / 45.42 / Stechen
4.TREBOX ACORADA / BRENNER Andreas (GER) - 4 / 38.76 / Stechen
5.CALME P / BRAND Nina (AUT) - 1 / 79.59 / Umlauf
6.ZABOR / STENFERT Jurgen (NED) - 2 / 83.62 / Umlauf
7.KOLIBRI'S E.T. / LAM Patrick (HKG) - 4 / 72.47 / Umlauf
8.BAHRAIN SILVER / TALBOT Ben (GBR) 4 / 74.75 / Umlauf
9.CELLINE 2 / BISTAN Stefanie (AUT / NÖ) - 4 / 76.50 / Umlauf
10.LEKTOR 35 / BATLINER Thomas (LIE) - 4 / 76.62 / Umlauf
11.VDL FAKIR / OPATRNY Ales (CZE) 4 / 76.76 / Umlauf
12.ZANDIGO T S / SCHOBER Philipp (GER) - 4 / 77.10 / Umlauf

Good Bye Competition
Int. Accumulator Competition/Joker 140 cm
1.PIKEUR CLEVELAND / SCHOBER Philipp (GER) - 65,00 / 50,88
2.KICK LIKE BUM / SPREHE Jörne (GER) - 65,00 / 51,03
3.BRILJANT / FIJEN Amber (NED) - 65,00 / 52,88
4.CEZANNE 34 / DISTEL Jan (GER) - 65,00 / 53,19
5,NICOLIEN 2 / LEHNER Laura (AUT / V) - 65,00 / 54,98
6.CHACCO'S JUNIOR / ZAMANA Matteo (ITA) - 65,00 / 55,69
7.ANDINIE LEDIMAR Z / FIJEN Amber (NED) - 65,00 / 55,72
8.ALARIC DU CUIRASSIER / KAINZ Sascha (AUT / NÖ) - 65,00 / 56,00
9.FAKIR VAN ORSHOF / ZAMANA Matteo (ITA) - 65,00 / 56,06
10.COLINA / CZERNIK Natalia (POL) - 65,00 / 58,43
11.EL BUNDY II / BRENNER Andreas (GER) - 65,00 / 59,42
12.CONWAY / BÖSCH Alexander (AUT / V) - 65,00 / 60,16


20.07.2014
(pferdenews.eu)

      
Lake Arena Grand Prix-Sieger Sencer Can

CHIO Aachen: Christian Ahlmann gewinnt Großen Preis
 
Aachen - Katrin Eckermann stürzt erneut: Schlüsselbeinbruch

Auf der langen Liste der Gewinner des Großen Preises von Aachen taucht ein neuer Name auf: Christian Ahlmann verwies mit dem Hannoveraner Hengst Codex One die Konkurrenz auf die Plätze und freute sich über das stattliche Preisgeld von 330.000 Euro. Marcus Ehning platzierte sich an dritter, Daniel Deußer an vierter Stelle.

Der Große Preis von Aachen gehört nicht nur zu den prestigeträchtigsten Springprüfungen der Welt, sondern ist auch spitzenmäßig dotiert. Dank des Sponsors Rolex wird in der Aachener Soers eine Million Euro Preisgeld ausgeschüttet, davon allein 330.000 für den Sieger Christian Ahlmann. Mit dem zwölfjährigen Hannoveraner Codex One v. Contendro gehörte er zu den 14 Startern, die den ersten Umlauf fehlerfrei absolviert hatten. In der zweiten Runde der besten 18 Paare hatte Parcourschef Frank Rothenberger „eine Schippe“ drauf gelegt. Nur noch fünf Reiter meisterten den Kurs erneut ohne Abwurf: drei Deutsche und zwei US-Amerikaner. Christian Ahlmann eröffnete den Reigen der Finalisten und legte mit fehlerfreien 46,59 Sekunden eine saubere, aber nicht allzu flotte Zeit vor. Es sollte aber zum Sieg reichen, denn keiner seit Mitstreiter blieb fehlerfrei. Der US-Amerikaner Kent Farrington war zwar mit dem Wallach Voyeur fast drei Sekunden schneller, aber einmal fiel die Stange: Platz zwei (4/43/91).

Marcus Ehning und Plot Blue kamen als Drittbeste ins Ziel (4/46,01). Der 17-jährige niederländische Hengst, der in Aachen auch im Nationenpreis eingesetzt worden war, hat nichts von seiner Qualität und Fitness eingebüßt. Für dieses Ergebnis gab es immerhin noch 150.000 Euro Preisgeld. Vierter wurde Daniel Deußer mit dem westfälischen Hengst Cornet D’Amour (4/46,44). Mit zwei Abwürfen (44,71 Sekunden) beendete die US-Amerikanerin Lauren Hough auf Ohlala das Stechen.

Sieger Christian Ahlmann war sichtlich zufrieden: „Codex hatte eine lange, verletzungsbedingte Pause. Ich habe ihn sehr dosiert eingesetzt, erst in Hamburg bei der Global Champions Tour und dann im Nationenpreis von Rotterdam. Jetzt hat er zu seiner alten Form und Klasse zurückgefunden.“ Auf die Frage der Medien nach seinen Ambitionen, mit Codex One an den Weltreiterspielen in der Normandie teilzunehmen, sagte der 39-Jährige aus Marl lächelnd: „Ja, wir sind bereit.“

Der Zweite Kent Farrigton zeigt sich bei seinem ersten Aachen-Besuch restlos begeistert. „Das ist ein phantastisches Turnier, es war für mich ein Riesenerlebnis, hier in diesem Stadion zu reiten“, schwärmte der 30-jährige, der in Florida lebt.

Ein Unfall überschattete den ersten Umlauf des Großen Preises. Katrin Eckermann und der Hengst Firth of Lorne stürzten wie schon im Nationenpreis am Donnerstag am Wassergraben und überschlugen sich. Mit dem Krankenwagen musste die 24-Jährige aus Sendenhorst vom Platz gefahren werden. Die Untersuchungen im Krankenhaus ergaben jedoch keine schlimmen Verletzungen, sondern „nur“ einen Schlüsselbeinbruch. Der zehnjährige Hannoveraner Firth of Lorne wurde in eine Tierklinik gebracht. Nach dem Röntgen stand fest, dass sich das Pferd keinen Knochenbruch, sondern lediglich Verstauchungen zugezogen hatte.


20.07.2014
(FN Press)

CHIO Aachen: FEI-Präsidentin Prinzessin Haya erhält den „Preis der Stadt Aachen“
 
Aachen - Kurz bevor der CHIO Aachen nach grandiosen 10 Turniertagen wieder zu seiner traditionellen Abschiedszeremonie, dem „Abschied der Nationen“, aufrief, gab es noch eine besondere Ehrung auf dem „Heiligen Rasen“. Der „Preis der Stadt Aachen“ wurde im Rahmen des Weltfests des Pferdesports 2014 vor der weltbekannten Abschiedsfeier an die FEI-Präsidentin, Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Haya Bint Al Hussein, vergeben. Sichtlich gerührt nahm die Reitsportbegeisterte, die 2006 zur Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung gewählt wurde und seit 2007 IOC-Mitglied ist, die städtische CHIO-Auszeichnung in Form einer Pferdeplastik für ihre besonderen Verdienste um das Aachener Reitturnier aus den Händen von Oberbürgermeister Marcel Philipp entgegen. „Prinzessin Haya hat sich stets für den CHIO Aachen eingesetzt. Mit diesem Preis möchte die Stadt Aachen ihr danken und ihr so etwas zurückgeben“, so Philipp. Und 40.000 Zuschauer applaudierten. „Aachen ist eines der wichtigsten Pferdesportturniere der Welt. Jeder hier im Stadion hat seine eigenen schönen Erinnerungen an Aachen“, schwärmte Prinzessin Haya.
Hier, im traditionsreichen Hauptstadion, in dem Prinzessin Haya in den Jahren 1997 bis 1999 selbst als Springreiterin an den Start ging, in dem sie aber auch schon emotionale Reden gehalten hat, ihre ergreifendste wohl zum Abschluss der Weltreiterspiele in Aachen im Jahr 2006, wurde sie mit diesem besonderen Preis ausgezeichnet. Auch das nächste große Championat, das in Aachen ansteht, brachte sie maßgeblich auf den Weg. Dank ihrer Unterstützung erhielt Aachen im Juni 2012 den Zuschlag der FEI für die Ausrichtung der FEI Europameisterschaften in fünf Reitsportdisziplinen an einem Ort. Das ist Premiere!
Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e. V., würdigte ebenfalls das großartige Engagement und die enge Verbundenheit der FEI-Präsidentin zum CHIO Aachen: „Ich erinnere mich noch an die Jahre zurück, in denen Sie hier in Aachen als Springreiterin in den Parcours eingeritten sind, an Ihre bewegende Abschlussrede der Weltreiterspiele 2006, nun freue ich mich auf ihre Eröffnungsrede anlässlich der FEI Europameisterschaften 2015.“


20.07.2014
(CHIO Aachen)

      
Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp (links) und ALRV-Präsident Carl Meulenbergh gratulieren Prinzessin Haya. (Foto: CHIO Aachen/Michael Strauch)

CHIO Aachen: Platz drei für deutsche Vierspännerfahrer
 
Aachen - Niederländer gewinnen zum achten Mal den Nationenpreis

Zum achten Mal in Folge hat ein niederländisches Team beim CHIO Aachen den Nationenpreis im Vierspännerfahren gewonnnen. Die deutsche Mannschaft mit Mareike Harm (Negernbötel), Christoph Sandmann (Lähden) und Georg von Stein (Modautal) landete hinter Ungarn auf dem dritten Platz.

„Das ist schon sehr ärgerlich. Wir hatten schon gehofft, wenigstens wieder auf Platz zwei zu fahren“, mache Bundestrainer Karl-Heinz Geiger keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. In der Dressur hatte es noch gut ausgesehen für das deutsche Trio, wenn auch etwas anders als geplant. „Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass Mareike Harm vor ihren beiden Teamkollegen landet“, sagte Geiger. Das klappte allerdings nicht. Die 28-Jährige, die als einzige Frau im Starterfeld während des CHIO besonders unter Beobachtung stand und häufig ein Kamerateam im Schlepptau hatte, lieferte mit 47,55 Minuspunkten das Streichergebnis. Dafür erwies sich das Nachwuchspferd von Georg von Stein in der Dressur als Bereicherung. Er fuhr in der Einzelwertung das beste Ergebnis für Deutschland und landete in der Mannschaftsdressur nur zwei Zehntel hinter dem dreimaligen Mannschaftsweltmeister Christoph Sandmann. Auf der Marathonfahrt machten sich allerdings noch ein paar Ausbildungsdefizite bemerkbar. Von Stein blieb einmal im Hindernis stecken und verlor wertvolle Zeit. Auch Sandmann, der gerade erst das CAI im heimatlichen Lähden für sich entscheiden konnte, fuhr im Aachener Gelände mit Blick auf die Weltmeisterschaften kein volles Risiko. Mareike Harm lieferte mit einer ordentlichen, aber nicht allzu schnellen Runde erwartungsgemäß das Streichergebnis. Damit fiel die deutsche Mannschaft nach zwei Teilprüfungen auf Rang drei hinter den Niederländern und Ungarn zurück. Im abschließenden Kegelfahren konnte sich Holsteinerin mit der einzigen Nullrunde im deutschen Team rehabilitieren, allerdings musste sie trotz kürzester Wege 2,12 Zeitstrafpunkte in Kauf nehmen. Besonderes Pech hatte Georg von Stein. Er war schon fast im Ziel und gut in der Zeit, als im letzten Hindernis noch ein Bällchen fiel: 3 Strafpunkte. Nur eine Nullrunde von Christoph Sandmann hätte danach dem deutschen Team den zweiten Platz noch retten können, denn auch die drei ungarischen Fahrer kamen nicht ohne Strafpunkt ins Ziel. Doch schon am vierten Tor fiel ein Bällchen, zwei weiterer Abwürfe und Zeitfehler kamen hinzu. Mit einem Endstand von 312,36 Minuspunkten landete die deutsche Mannschaft damit hinter den Ungarn (309,82) auf Platz drei. Einmal mehr uneinholbar waren die niederländischen Fahrer – Isjbrand Chardon, Koos de Ronde und Theo Timmermann – in der Soers. Sie lagen am Ende mit 292,85 Minuspunkten unangefochten an der Spitze.

Michael Brauchle Zweiter im Kegelfahren
Für ein versöhnliches Ende sorgte noch einmal Michael Brauchle. Der 24-jährige Sportsoldat, der bereits auf der Marathonfahrt nur knapp den Sieg verpasst hatte, landete auch im Kegelfahren auf Platz zwei. Als zweiter Starter hatte er 199,45 Sekunden für seine fehlerfreie Fahrt gebraucht. Dafür kassierte er zunächst Zeitstrafpunkte, die aber wieder gestrichen wurden, nachdem nach drei Startern die erlaubte Zeit nach oben korrigiert wurde. Das hieß null Strafpunkte und ein Stechen mit Benjamin Allaud, das der Franzose allerdings mit zwei Sekunden Vorsprung für sich entscheiden konnte. Mareike Harm landete mit ihrem Ergebnis auf Platz acht, Georg von Stein wurde Zehnter.

Für die kombinierte Einzelwertung hatte das heutige Kegelfahren keine Bedeutung mehr. Hier war die Entscheidung bereits nach dem gestrigen Marathon gefallen. Aachen-Sieger 2014 ist der US-Amerikaner Chester Weber vor Boyd Exell (Australien) und Koos de Ronde aus den Niederlanden. Als bester Deutscher belegte Christoph Sandmann Platz fünf.


20.07.2014
(FN Press)

CHIO Aachen: Valegros erster Sieg in der Soers
 
Aachen - Phantastische Kür-Premiere für Bella Rose und Isabell Werth

Die letzte große Dressurprüfung des CHIO, die Grand Prix Kür, geriet zum Triumph von Charlotte Dujardin und Valegro. Die britischen Olympiasieger und Europameister erzielten mit 87,9 Prozent das beste Ergebnis. Helen Langehanenberg und Damon Hill (86,025) sowie Isabell Werth und Bella Rose (85,15) folgten auf den Plätzen zwei und drei dieser insgesamt hochklassigen Prüfung.

Acht Paare über 80 Prozent – das hat es in der Dressurgeschichte noch nie gegeben. Das Aachener Stadion erlebte eine Kür, die als Sternstunde der Dressur bezeichnet werden konnte. Die Britin Charlotte Dujardin, zum ersten Mal beim CHIO am Start, ritt nach fehlerhaftem Grand Prix und Platz zwei im Special in der Kür auf den ersten Rang. Der zwölfjährige niederländische Wallach Valegro der Weltranglisten-Ersten patzte zwar in den Galoppwechseln, aber ansonsten gelang eine perfekte Vorführung, die von den fünf Richtern mit 87,9 Prozent belohnt wurde.

Helen Langehanenberg und Damon Hill folgten mit 86,025 Prozent. Der 14-jährige westfälische Hengst, ein Sohn des legendären Dressurpferdemachers Donnerhall, präsentierte sich auch in seiner dritten Aachener Prüfungen frisch, kraftvoll und ausdrucksstark.

Mit Freudentränen in den Augen verließ Isabell Werth das Viereck. Ihre zehnjährige Stute Bella Rose hatte ihre allererste Grand Prix Kür mit Bravour gemeistert. Die Musik, die Elemente von Beethovens Neunter (Freude schöner Götterfunken) enthielt, war erst kurz vor dem CHIO fertig geworden. „Ich habe mich die letzten Wochen ganz auf Grand Prix und Special konzentriert und wollte die Stute nicht verwirren, deshalb kam die Kür etwas zu kurz“, sagte Isabell Werth. Am Vorabend musste ihr „Zweitpferd“ Don Johnson zu Trainingszwecken aufs Viereck. „Ich wollte die neue Kür noch mal durchreiten, damit sie bei mir besser saß.“ Debütantin Bella Rose meisterte die Anforderungen so hervorragend, als würde sie die Lektionsfolge und die Musik bereits in- und auswendig kennen. 85,1 Prozent und Platz drei – eine Premiere nach Maß.

Selbstvertrauen tankte die 27-jähige Kristina Sprehe aus Dinklage. Für sie und Desperados hatten die Aachener Dressurtage mit einem schwachen Grand Prix unglücklich begonnen. Am Schlusstag zeigte die Reiterin mit ihrem 13-jährigen Hannoveraner Hengst Desperados noch einmal ihre Klasse. Die Kür klappte fehlerfrei. Kristina Sprehe erzählte: „Ich bin heute mit mehr Einwirkung geritten, habe mich stärker durchgesetzt.“ Das hat geholfen, Desperados leistete sich keine Mätzchen und wurde mit 83,15 Prozent (Platz 4) belohnt.

Zum nächsten Kräftemessen mit der internationalen Konkurrenz reist das deutsche Dressurteam mit Helen Langehanenberg, Kristina Sprehe, Matthias Alexander Rath (der für die Kür Dispens erhalten hatte) und Isabell Werth nach Frankreich in die Normandie, wo am 25. August die Weltreiterspiele in acht Pferdesportdisziplinen beginnen.


20.07.2014
(FN Press)

Dressurteam für Weltreiterspiele nominiert
 
Aachen - Langehanenberg, Rath, Sprehe und Werth in der Mannschaft, Lütkemeier erste Reserve

Im Anschluss an die Grand Prix Kür des CHIO Aachen gab der Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) das Team bekannt, das Ende August bei den Weltreiterspielen in der Normandie die deutschen Farben vertreten soll.

Die Mannschaft bilden (alph.) Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damon Hill NRW, Matthias Alexander Rath (Kronberg) mit Totilas, Kristina Sprehe (Dinklage) mit Desperados FRH und Isabell Werth (Rheinberg) mit Bella Rose (alternativ Don Johnson FRH, falls die Stute ausfällt).

Als erste Reserve wird Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D’Agostino das Team ins Trainingslager nach Perl-Borg begleiten.

Als zweite Reserve berief der Dressurausschuss Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit Unee BB, dritte Reserve ist Dorothee Schneider (Framersheim) mit Forward Looking.


20.07.2014
(FN Press)