Girls Day: Nicole Persson gewinnt Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG
 
Redefin - Es war ihr erster Start beim internationalen Pferdefestival Redefin und der endete optimal: Die 28 Jahre alte Schwedin Nicole Persson gewann mit dem 15 Jahre alten Wallach Lexington am Sonntag den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG und verwies neun Konkurrenten auf die Plätze. „Damit habe ich jetzt nicht gleich gerechnet“, bekannte die Blondine verschmitzt lächelnd. Persson blieb als Einzige fehlerfrei im Stechen der Weltranglistenprüfung. „Ein bißchen Glück habe ich auch gehabt“, so die Schwedin, „zum letzten Sprung kam ich nicht so optimal, aber Lexington hat mit seiner Routine alles richtig gemacht“.

Schweden - Dänemark - Deutschland
Nicole Persson hat mehrere Jahre im Sportstall Marcus und Johannes Ehning (Borken) gearbeitet und trainiert und sich vor knapp zwei Jahren in Ibbenbüren bei Osnabrück selbstständig gemacht. Zu Pferdebesitzerin Judith Gölkel meldete Nicole Persson voller Stolz gleich den prestigeträchtigen Erfolg, der 12.500 Euro aus dem Gesamtpreisgeld wert war. Platz zwei ging an den dänischen WM-Teilnehmer Sören Pedersen und Tailormade Chaloubet, ein Chacco-Blue-Nachkomme, mit dem Pedersen 2015 auch den Großen Preis in Sommerstorf gewinnen konnte. „Ich bin damit ganz zufrieden - ich habe ja viele Schockemöhle-Pferde aus der Lewitz, so wie Chaloubet…“ Turnierchef Paul Schockemöhle durfte auch seinem Mitarbeiter Philip Rüping gratulieren. Der Bereiter aus dem Mühlener Sportstall eroberte mit Copperfield den dritten Platz im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG.

Wulschner bester Mecklenburger
Bester Mecklenburger war einmal mehr Holger Wulschner (Passin). Als einziger Springreiter aus dem Gastgeberland hatte der 52-jährige mit BSC Skipper das Stechen des Großen Preises erreicht, kassierte jedoch einen Fehler und wurde Sechster. Kollektive Seufzer entrangen sich tausenden Zuschauerkehlen, als sich die Wege von Janne Friederike Meyer (Hamburg) und ihrer Westfalen-Stute Charlotta außerplanmäßig trennten und als Meredith Michaels-Beerbaum und ihre Stute Apsara sich nicht völlig einig waren und einen Extrakringel drehten.

Finnischer Sieg im Grand Prix Special
Kristina Böckmann und „Der kleine Lord“ gelang im Grand Prix Special - Preis der aldrip und des Helenenhofs - der Sieg. Die für Finnland startende Reiterin, die in Schenefeld lebt, eroberte mit 72,09 Prozent die Führung und gab sie auch nicht wieder her. Hinter der Deutsch-Finnin reihte sich der Sieger des Grand Prix, Borja Carrascosa Martinez aus Spanien mit Wonder ein. Dritter wurde wie schon im Grand Prix Francisco Freire Boaventura aus Portugal mit Sal Baba Plus. Den ersten Mitteldeutschen Jugendcup Dressur in Redefin gewann die 16-jährige Tanja Schneider (Pferdesport SV Phoenix). Die Schülerin von Obersattelmeister Michael Thieme siegte mit Fashion Week in der Dressurprüfung Kl. S.

Ergebnisübersicht Pferdefestival Redefin

9 -Große Tour- Int. Weltranglisten Springprüfung mit Stechen (1.55 m) CSI3* - FEI Art. 238.2.2 , Großer Preis der Deutschen Kreditbank AG: 1. Nicole Persson (Schweden), Lexington 65, 0.00/44.01;
2. Sören Pedersen (Dänemark), Tailormade Chaloubet, 4.00/42.18;
3. Philip Rüping (Mühlen), Copperfield 40, 4.00/42.98;
4. Peder Fredricson (Schweden), H&M Zaloubet, 4.00/43.04;
5. Rolf-Göran Bengtsson (Schweden), Oak Grove´s Heartfelt, 4.00/43.67;

6. Holger Wulschner (Passin), BSC Skipper, 4.00/44.52; 7 Kleine Tour - Finale Int. Zwei-Phasen Springprüfung (1.40 m) CSI3* - FEI Art. 274.5.3, H M Schüssler Preis:
1. Thilo Schulz (Mühlen), Ceylon 28, 0.00/30.51;
2. Thomas Kleis (Gadebusch), AFP's Questa Vittoria, 0.00/30.70;
3. Denise Svensson (Schweden), Linus 322, 0.00/31.48;
4. Robert Bruhns (Karstädt), Aragonessa, 0.00/31.76;
5. Mathis Schwentker (Kirchdorf), Balaine, 0.00/32.14;
6. Philipp Makowei (Gadebusch), Balouna Windana, 0.00/32.80;

30 FEI Grand Prix Special - Nat. Dressurprüfung, Preis der aldrip und des Helenenhofs, Familie Schwiebert:
1. Kristina Böckmann (Finnland), Der kleine Lord 16, 72.092%;
2. Borja Carrascosa Martinez (Spanien), Wonder 51, 71.961%;
3. Boaventura Francisco Freire (Portugal), Sai Baba Plus, 69.902%;
4. Holga Finken (Emsbüren), Heartbreaker MZ, 68.824%;
5. Steffen Frahm (Hagen a.T.W.), Lollipop 126, 68.039%;
6. Kirsten Sieber (Schwerte), Rosafina WRT, 67.516%;

6. Holga Finken (Emsbüren), Hofgraf, 67.516%; 26 Nat. Dressurprüfung - Prix St. Georges Special für 7-9jährige Pferde, NüRNBERGER BURG-POKAL 2016:
1. Sandra Nuxoll (Österreich), Destiny OLD, 76.000%;
2. Holga Finken (Emsbüren), Simply Red 45, 70.537%;
3. Vera Nass (Bad Bevensen), Fideralala, 69.756%;
4. Elisa Prigge (Verden), Dark Dancer 22, 69.366%;
5. Ronald Lüders (Gutow), Smilla Kunterbunt, 69.268%;
6. Boaventura Francisco Freire (Portugal), Robin Plus, 68.902%;

28 Dressurprüfung Kl. S für U25, R V / VTV-Generalvertretung Kuschel präsentiert den Mitteldeutschen Jugendcup:
1. Tanja Schneider (Redefin), Fashion Week, 67.895%;
2. Julia Heck (Hamburg-Wentorf), Delano Royal, 67.588%;
3. Laura Lepenies (Fredenbeck), Hot Chili 4, 66.623%;
4. Britt Carolin Eckert (Berlin), His Spark of Hope, 66.272%;
5. Franziska Vos (Großwaltersdorf), Night Magic 2, 65.833%;
5. Marie-Luise Misztl (Gompitz), Balian 5, 65.833%;

8 Mittlere Tour - Finale Int. Weltranglisten Zwei-Phasen Springprüfung (1.45 m) CSI3* - FEI Art. 274.5.3 2. Selektionsprüfung für die „Young Riders Academy“ , Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern, MV tut gut.:
1. Douglas Lindelöw (Schweden), Corleone 76, 0.00/30.31;
2. Jack Dodd (Irland), Wrangler II, 0.00/31.20;
3. Johan-Sebastian Gulliksen (Norwegen), Charleville, 0.00/31.22;
4. Mathis Schwentker (Kirchdorf), Chadiator, 0.00/31.61;
5. Sören Pedersen (Dänemark), Tailormade Cavetta, 0.00/32.39;
6. Adam Grzegorzewski (Polen), Zazou Szumawa, 0.00/32.49;

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01.05.2016
(PM)

      
Schwedens Nicole Persson gewann mit Lexington den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG in Redefin. (Foto: Stefan Lafrentz)

CAN Blievenstorf: Sieg für Dieter Lauterbach
 
Blievenstorf - Drei Fahrerinnen auf den weiteren Plätzen

Blievenstorf (fn-press). Platz eins in der Dressur, Platz eins im Gelände und eine blitzsaubere Runde durch den Kegelparcours – Einspännerfahrer Dieter Lauterbach aus Dillenburg ist perfekt in das Weltmeisterschaftsjahr gestartet. Mit dem elfjährigen Hessen Dirigent (v. Dartagnan) gewann der 51-jährige die WM-Sichtung in Blievenstorf/Mecklenburg-Vorpommern vor Ehefrau Claudia Lauterbach, Marcella Meinecke (Eicklingen) und Jessica Wächter (Aschaffenburg).

„Ja, besser geht es nicht“, kommentierte Bundestrainer Wolfgang Lohrer (Meißenheim) Lauterbachs Leistung. Sehr zufrieden war der Coach auch mit den Vorstellungen der anderen Teilnehmer inklusive Lars Krüger (Drebkau), der mit Adonis als Fünfter knapp eine Platzierung verfehlte. Die Dressur gewann Lauterbach vor Marcella Meinecke mit Borneo (Hannoveraner von Brentano II), Claudia Lauterbach mit FST Velten (Schweres Warmblut von Veritas) und Lars Krüger, im Gelände lautete die Rangierung Dieter Lauterbach vor Claudia Lauterbach und auf Platz drei Jessica Wächter mit Lady Sunshine; Vierte wurde die Hamburgerin Marion Freymann mit World Pearl Q (Hannoveraner von Worldly I). Den Kegelparcours absolvierten neben Lauterbach auch Jessica Wächter und Marcella Meinecke fehlerfrei, auf Platz vier folgten mit einem Abwurf Judith Scheiter (Leidersbach) und Le Grand Bleu (Zweibrücker von Lawito).

Voll des Lobes war Lohrer auch für den Veranstalter, den Lewitzer FRV: „Es wurde für die Teilnehmer sehr viel getan, die Organisation war perfekt und die Platzverhältnisse sehr gut“, berichtete er. „In der Geländeprüfung wurde sogar ein Extra-Hindernis in der Aufwärmphase angeboten, so dass die Teilnehmer vor dem Start in die Phase E schon mal ‚vorfühlen‘ konnten. Das war ein toller Service und kam gut an“. Das Turnier in Blievenstorf war für die deutschen Einspännerfahrer die erste optionale Station auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften am ersten August-Wochenende in Köflach/AUT. Während für alle WM-Kandidaten die Deutschen Meisterschaften vom 7. bis 10. Juli in München-Riem Pflichtprogramm sind, konnten sie für ihre zweite Sichtung wählen zwischen dem Turnier in Blievenstorf und dem CAI3* vom 15. bis 19. Juni in Drebkau.

Auch Zweispännerfahrer maßen sich in Blievenstorf in der schweren Klasse. In der Pferdekonkurrenz konnte sich der Rangsdorfer Sebastian Warneck auf den Plätzen eins und drei behaupten, Dritter wurde Torsten Koalick aus Drebkau. Bei den Zweispänner-Ponys gewann Martin Stübing (Neustadt) vor Anja Krüger (Lodmannshagen) und Felix Dallmann (Friedland). FN/Birgit Springmann


01.05.2016
(PM)

CAI3* Valkenswaard: Sandmann Zweiter, Duen Dritter
 
Valkenswaard - Fünf Deutsche in den Top Ten

Valkenswaard (fn-press). Nur in der Gesamtwertung war Multi-Champion Boyd Exell (AUS) nicht zu schlagen – beim internationalen Drei-Sterne-Fahrturnier im niederländischen Valkenswaard gewann der Lähdener Christoph Sandmann den Marathon, Rainer Duen aus Minden das Hindernisfahren.

In der Dressur musste sich Christoph Sandmann noch hinter Boyd Exell einreihen, doch im Gelände war der Lähdener nicht zu toppen und verwies Exell auf Platz zwei. Mit einer Nullrunde durch den Kegelparcours verringerte er den Punkteabstand zu Exell, der sich Zeitfehler leistete, weiter und belegte so dann auch Platz zwei in der Gesamtwertung. Von Platz fünf in der Dressur und Platz sechs im Gelände schob sich Rainer Duen mit seiner ausgezeichneten Leistung im Hindernisfahren auf Platz drei der Gesamtwertung. Fünfter wurde Michael Brauchle (Lauchheim-Hülen), Sechster Georg von Stein (Modautal) und Neunte Mareike Harm (Negernbötel). Mit fünf Deutschen in den Top-Ten ist das Ergebnis von Valkenswaard ein guter Auftakt in das Weltmeisterschaftsjahr, das am ersten September-Wochenende im niederländischen Breda seinen Höhepunkt feiert. Einzige Pflichtsichtung für Deutschlands WM-Kandidaten sind die Deutschen Meisterschaften vom 11. bis 14. August in Lähden, weitere Starts stimmen die Fahrer individuell mit dem zuständigen Bundestrainer, Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring), ab. FN/bsp


01.05.2016
(PM)

Helen Langehanenberg nach ihrem Erfolg im Preis der NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE fürs Finale um den Burgpokal qualifiziert
 
Mannheim - (pbb) Endlich hat es geklappt. „Ich war noch nie beim Finale in Frankfurt – ich glaube, ich bin die ewige Zweite“, hatte Helen Langehanenberg (Billerbeck) bei der Pressekonferenz um die Mittagszeit noch erklärt. Rund vier Stunden später durfte sie im MVV-Reitstadion Mannheim dann jubeln: Durch ihren Sieg im Preis der NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE – der Qualifikation zum Nürnberger Burgpokal – auf dem in den Niederlanden gezogenen Wallach Suppenkasper hatte sich die Olympia-Zweite von London direkt für den begehrten Auftritt im Dezember in der Festhalle der Mainmetropole qualifiziert.

Auch auf Rang zwei rangierte am Ende die 33-Jährige, denn nach Suppenkaspers 74,902 Prozent legte sie im Sattel der Stute Annabelle auch noch das zweitbeste Ergebnis hin (71,854). „Meine beiden jungen, achtjährigen Pferde, von denen ich sehr überzeugt bin, sollten sich hier beweisen. Das war wegen den Fahnen und dem Wind nicht ganz einfach, aber da müssen sie durch“, war sie ohne hohe Erwartungen und Druck in die Qualifikationsprüfung gegangen. Auf den dritten Platz kam zum Abschluss des ersten Wochenendes des 53. Mannheimer Maimarkt-Turniers die Luxemburgerin Kristine Möller auf dem neun Jahre alten Westfalenhengst Excalibur (71,512).


01.05.2016
(PM)

      
Helen Langehanenberg mit Suppenkasper beim Mannheimer Maimarkt-Turnier. (Foto: Frieler)

Pferdefestival Redefin erfreute Besucher und Aktive gleichermaßen
 
Redefin - (Redefin) Mit einem Start-Ziel-Sieg in der Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal für sieben bis neun Jahre alte Dressurpferde beendete Sandra Nuxoll aus Österreich ihren zweiten Besuch beim Pferdefestival Redefin. Nuxoll und ihr erst sieben Jahre alter Oldenburger Wallach Destiny gewannen sowohl die Einlaufprüfung, als auch die Qualifikation zum Finale der Serie beim Internationalen Frankfurter Festhallen Reitturnier. Bereits 2015 konnten Destiny und seine Reiterin in Redefin überzeugen, damals in der Qualifikation zum DKB-Bundeschampionat. Die Dressur mit dem feinen Programm, das die ganze Bandbreite des Dressursports abbildet, zog 2016 erneut magnetisch an. In jedem Jahr kommen mehr Zuschauer an das idyllisch im Park des Landstallmeisterhauses gelegene Dressurviereck.

Der Sport zog Zuschauer an
Rund 12.000 Zuschauer konnten die Veranstalter des Pferdefestivals Redefin in diesem Jahr auf dem Gelände an drei Tagen ausmachen. Anziehungspunkt Nummer eins war ganz klar der Sport im Parcours und im Dressurviereck, aber auch in der Ausstellung wurde gern und ausgiebig gebummelt. Parallel zum internationalen Sportereignis fand am Freitag die Eröffnung des Roßarztmuseums auf dem Gelände statt, ein weiteres Kleinod, das Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus und Gestütsleiterin Antje Kerber der Öffentlichkeit übergeben konnten.

„Junge Wilde“ lieben Redefins Pferdefestival und das Landgestüt
Ganz begeistert waren die jungen europäischen Springreiter, die für die Sichtung zur Young Riders Academy beim Pferdefestival Redefin antraten: „Redefin ist ein großartiger Platz, sehr freundlich, gut gemacht und die Arena ist wunderbar“, freute sich Großbritanniens Millie Allen. „Ich mag diesen Platz hier, der ist unglaublich“, stellte Johann-Sebastian Gulliksen (Norwegen) fest, „der Boden ist sehr gut, die Pferde springen toll.“ Und Jack Dodd aus Irland: „Ich liebe dieses Turnier hier, der Platz ist Spitze“! Emma O`Dwyer aus Großbritannien ist tief beeindruckt vom Landgestüt: „Das ist so schön, wenn man dieses Portal vom Platz aus sieht und hier reiten darf.“ Bereits zum dritten Mal wurde beim Pferdefestival Redefin eine von nur zwei Sichtungen für das hochkarätige Stipendium durchgeführt.

Ergebnisübersicht Pferdefestival Redefin

1 Youngster Tour 2. Qualifikation Int. Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit (1.35 m) f. 7-& 8j Pferde CSIYH1* - FEI Art. 238.2.1, Preis der Rehabilitationsklinik "Garder See“:
1. Sören Pedersen (Dänemark), Tailormade Chabalou, 0.00/58.81;
2. Maksymilian Wechta (Polen), Quinchella, 0.00/59.18;
3. Denise Svensson (Schweden), Cellestis, 0.00/61.98;
4. Andre Thieme (Plau am See), Lasall 53, 0.00/64.17;
5. Hans-Thorben Rüder (Greven), Amba 9, 0.00/64.22;
6. Jörg Möller (Garlitz), Cassiana 20, 0.00/65.48;

20 Nat. Stilspringprüfung Kl. M* für Junioren und Junge Reiter, Preis der Thiele Glas:

1. Juliana Jakubiec (Polzow), Don Wito, 9.2;
2. Lilli Plath (Timmendorf), Alcira 4, 9.0;
3. Johanna Elisa Klare (Passin), Carmina 43, 8.3;
4. Friederike Lass (Wöpkendorf), Linta T, 8.1;
5. Johanna Schmidt (Passin), Quasi Quambel 2, 7.8;
6. Kevin Vesper (Pötenitz), W - Calata, 7.5;

12 Youngster Tour - Finale Int. Zwei-Phasen Springprüfung (1.40 m) für 7- und 8 jährige Pferde CSIYH1* - FEI Art. 274.5.3, KMG-Cup Sommerstorf:
1. Peder Fredricson (Schweden), H&M Carat Desire, 0.00/35.00;
1. Paul Wiktor (Karow), Ceedah, 0.00/35.00;
3. Michael Kölz (Leisnig), California 94, 0.00/35.79;
4. Felix Haßmann (Lienen), Cantara 77, 0.00/36.25;
5. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Daisy 900, 0.00/37.41;
6. Thomas Kleis (Gadebusch), Questro 6, 0.00/37.71;

24 Qualifikation zum DKB-Bundeschampionat der 6jährigen Dressurpferde, Arcadia Hotels präsentiert::
1. Steffen Frahm (Hagen a.T.W.), Bluetooth, 8.2;
2. Johanna von Fircks (Sprockhövel), Amadeus von Nymphenburg, 8.1;
3. Ronald Lüders (Gutow), Fuggers Black Pearl, 8.0;
3. Anna-Sophie Fiebelkorn (GER), Belissario, 8.0;
5. Andrea Engeler (Schweiz), Sanciscus, 7.5;
6. Birte Senftleben (GER), Fürstenhof, 7.4;
6. Libuse Mencke (Tschechien), Dallas 58, 7.4;

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01.05.2016
(PM)

      
Sandra Nuxoll gewinnt mit Destiny die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal beim Pferdefestival Redefin. (Foto: Hellmann)

Mannheim: Langehanenberg siegt wieder
 
Mannheim - Jenny Lang-Nobbe gewinnt mit Loverboy die Kür

Warendorf (fn-press). Helen Langehanenberg (Billerbeck) hat sich nach ihrer Babypause mit Siegen auf dem Dressurviereck zurückgemeldet. Beim Mannheimer Maimarkt-Dressurturnier (CDI3*) gewann sie mit dem Hengst Damsey FRH den Grand Prix und den Grand Prix Special und ritt zu Siegen und vorderen Platzierungen in Nachwuchspferdeprüfungen.

Helen Langehanenberg und der 14-jährige Damsey sind ein gutes Team geworden. Seit einigen Monaten reitet die 33-Jährige aus Billerbeck bei Münster den Hannoveraner Hengst v. Dressage Royal. Auf dem Mannheimer Viereck lief zwar noch nicht alles „rund“, die Piaffen brauchen noch mehr Konstanz, aber im Großen und Ganzen war Helen Langehanenberg sehr glücklich über den ersten gemeinsamen internationalen Turnierstart. Im Grand Prix brachte es das Paar auf 73,74 Prozent, im Special waren es aufgrund kleiner Macken 70,549 Prozent. Jenny Lang-Nobbe aus Karlsruhe folgte im Grand Prix mit ihrem 16-jährigen Holsteiner Loverboy v. Lorentin auf dem zweiten Rang (71,46) von der Schwedin Jennie Larson mit dem niederländischen Wallach Zircoon Spring Flower (70,38).

Im Special gab es hinter der Siegerin Helen Langehanenberg eine Überraschung, denn auf dem zweiten Platz behauptete sich Anna Nolte aus Dreieich mit dem Hannoveraner Pentimento v. Prince Thatch xx (69,588 Prozent). Das Paar hatte den Grand Prix an 16. Stelle beendet. Das drittbeste Ergebnis lieferte die Mexikanerin Bernadette Pujals mit dem dänischen Schimmelwallach Heslegaards Rolex (69,588).

Jenny Lang-Nobbe hatte sich nicht für den Special, sondern für die Kür entschieden – mit Erfolg. Ihr Loverboy tanzte locker zum Sieg. 76,825 Prozent waren die Tageshöchstnote. Hinter der Schwedin Jennie Larson und Zircoon Spring Flower (75,7) belegten Stefanie Weihermüller aus Bayreuth und der 18 Jahre alte Westfale Fantomas v. Florestan den dritten Platz (73,5).

Am kommenden Wochenende geht es auf dem Mannheimer Maimarkt weiter mit internationalen Springprüfungen und Para-Equestrian. Höhepunkt ist der Große Preis, die Badenia, die traditionell in Mannheim immer erst am Dienstag (10. Mai) ausgetragen wird. hen


01.05.2016
(PM)

„Historischer“ Erfolg: Jenny Lang-Nobbe und ihr Loverboy sicherten sich zum vierten Mal in Folge die Grand-Prix-Kür in Mannheim
 
Mannheim - (pbb) „Loverboy liebt dieses Stadion, und ich bin einfach super-happy, dass wir heute hier wieder gewonnen haben!“ Die Karlsruherin feierte quasi einen „historischen“ Sieg, denn auf dem bereits 16 Jahre alten Holsteiner Wallach sicherte sie sich zum vierten Mal in Folge die Grand Prix Kür beim Mannheimer Maimarkt-Turnier – das hat noch niemand geschafft. Nach ihrem zweiten Platz am Samstag im Grand Prix kam sie am Sonntag auf 76,825 Prozent und sicherte sich damit den ersten Platz im Preis von Madeleine Winter-Schulze. Die Schwedin Jennie Larsson, die Zircoon Spring Flower gesattelt hatte, erreichte 75,700 Prozent und wurde Zweite, gefolgt von Stefanie Weihermüller (Bayreuth) im Sattel von Fantomas, einem sogar 18-jährigen Westfalen-Wallach (73,500).

Bei der Pressekonferenz – zusammen mit Helen Langehanenberg – erlebte Turnierchef Peter Hofmann zwei strahlende Siegerinnen, die mit ihren Auftritten und der Entscheidung, ein reines Dressur-Wochenende als Auftakt zum 53. Maimarkt-Turnier zu veranstalten (Hofmann: „Das war eigentlich aus der Not geboren, um den Turnieren in Hamburg und München aus dem Weg zu gehen.“), mehr als zufrieden waren. „Die Atmosphäre im großen Stadion ist super“, befand die Olympia-Zweite aus Billerbeck, und wies noch einmal darauf hin, dass sie Damsey FRH ja erst im Februar in Beritt genommen habe, „wir müssen uns gegenseitig erst noch richtig kennenlernen“. Für Kür-Siegerin Jenny Lang-Nobbe „war es wichtig, dass Loverboy hier zwei schöne Runden zum Einstieg in die Saison gezeigt hat“. In drei Wochen reitet sie im französischen Compiègne einen Nationenpreis. „Ich bin extrem stolz darauf, dass mein Pferd sich seit Jahren auf hohem Niveau präsentiert.“


01.05.2016
(PM)

      
Mannheimer Maimarkt-Turnier - Jenny Lang-Nobbe und Loverboy erneut siegreich. (Foto: Frieler)

Die neuen Superstars Graf Gismo WE und Campari WE
 
Vechta - Bei der elften Ausgabe des Weser-Ems-Castings in Vechta setzten sich Graf Gismo WE im Klassement der drei- und vierjährigen Reitponys und Campari WE bei den fünf- und sechsjährigen durch.Der Dunkelfuchs Gismo WE, der von Marie Determann vorgestellt wurde, verfügt bereits über eine beachtliche Titelsammlung. So war der Calido-G-Sohn aus der Zucht von Thomas Evers, Deindrup, 2. Reservesieger der Weser-Ems-Körung und wurde zudem als bester Springhengst ausgezeichnet. 2015 gewann Gismo WE Bronze beim Landeschampionat und nahm am Bundeschampionat teil. Seine herausragende Qualität bestätigte er, wenn auch mittlerweile als Wallach, mit der Casting-Höchstnote im Freispringen (9,5) und guten Bewertungen unter dem Sattel und im Fremdreitertest. Mit der Durchschnittsnote von 8,18 war ihm der Sieg nicht zu nehmen. Ihm folgten der gekörte Hengst La Vie S (v. Laudatio-Marsvogel xx, Z.: Arno Panten, Gehrde) mit der Vorjahressiegerin Aileen Ziemer und For Me GM (v. Nadir vom Splitting-Dressman I, Z.: Gerhold Meyer, Westoverledingen) unter Jasmin Schulte. For Me GM war 2013 das beste Stutfohlen beim Deutschen Fohlenchampionat in Lienen. 

Die Palomino-Stute St.Pr.A. Campari WE stammt ab vom dreifachen Vize-Europameister Cyrill WE (Z.: Werner Schmidt, Bramsche) und wurde von Nina zur Lage zum Sieg geritten. Auch Campari WE konnte sich schon mehrfach erfolgreich in Szene setzen. Sie nahm an der Weser-Ems-Elitestutenschau 2014 in Hude-Wüsting teil und wurde mit der Staatsprämienanwartschaft ausgezeichnet. 2015 stand sie im Finale des Bundeschampionats der vierjährigen Reitponys. Auch beim Casting erwies sie sich als umgängliches und nervenstarkes Kinderpony und erhielt die Gesamtnote 8,32. Auf den Plätzen zwei und drei schlossen sich Constantin WK WE (v. Joldis Charmant, Z.: Walter Klöpping, Edewecht) mit Justyna Kus und Colini (v. Cyriac WE-Herero, Z.: Neele Janßen, Rastede) unter Sina Eilers an.

 „Beim Casting sollen sich die jungen Ponys an die Turnierluft gewöhnen und ihre Reiter bekommen seitens der Richter wertvolle Tipps für die weitere Ausbildung“, erklärt Mareile Oellrich-Overesch. „Außerdem ist das Casting natürlich auch eine hervorragende Vermarktungsplattform, die vielfach genutzt wird“, freut sich die Zuchtleiterin und Geschäftsführerin des Pferdestammbuchs Weser-Ems über die Erfolgsgeschichte der Veranstaltung. 

Weitere Infos unter www.pferdestammbuch.com


Foto (zur honorarfreien Verwendung nur im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung und unter Nennung des Fotografennamens Mareile Oellrich-Overesch): Die Weser-Ems-Superstars 2016 Graf Gismo WE mit Marie Determann und Campari WE Nina zur Lage (v.l.)


01.05.2016
(PM)

      
Die Weser-Ems-Superstars 2016 Graf Gismo WE mit Marie Determann und Campari WE Nina zur Lage (v.l.) (Foto: Mareile Oellrich-Overesch)

Helen Langehanenberg auch Siegerin im Grand Prix Special – Nolte und Pujals gemeinsame Zweite im Preis der Mannheimer Stadtreklame
 
Mannheim - (pbb) Am Samstag Sieg im Grand Prix um den Grimminger Preis, am Sonntag der Erfolg im Grand Prix Special um den Preis der Mannheimer Stadtreklame: Für Helen Langehanenberg (Billerbeck) hat sich der „Wochenend-Trip“ in die Quadratestadt gelohnt. Die Mannschafts-Olympia-Zweite von London holte sich im Sattel ihres in Hannover gezogenen Hengstes Damsey FRH mit 70.549 Prozent (1799 Punkte) den zweiten internationalen Erfolg. Damit lag sie vor Anna Nolte (Dreieich) und der Mexikanerin Bernadette Pujals, die beide mit jeweils 69.588 Prozent (1774,5 Punkten) auf den zweiten Platz gesetzt wurden. Die Hessin war auf ihrem 12 Jahre alten Wallach Pentimento am Vortag im Grand Prix noch auf dem 16. Platz gelandet. Die Südamerikanerin und der 13-jährige Wallach Heslegaards Rolex landeten am Samstag auf dem vierten Rang.

01.05.2016
(PM)

Sharbatly gewinnt in Shanghai – Kutscher wird Zweiter – Ahlmann verteidigt die Führung
 
Shanghai - Ein atemberaubendes Stechen im Longines Global Champions Tour Grand Prix von Shanghai zeigte den asiatischen Fans, wie komplex Springreiten sein kann. Abdullah Al Sharbartly (Saudi-Arabien) gewann auf Tobalio (0/41.97) die vierte Etappe des mit 485 000 Euro dotierten Springen und nahm 141 000 Euro mit nach Hause, gefolgt von Marco Kutscher (GER) auf seinem Hengst Van Gogh (0/42,27) und Marc Houtzager (NED) auf Calimero (0/43,26). Edwina Tops-Alexander (AUS) hatte mit einer fehlerfreien Runde das Stechen der besten Reiter mit Caretina de Joter ruhig begonnen (0/43,45), doch die nachfolgenden Konkurrenten nutzten ihren Vorteil, und bewältigten den Parcours schneller, so dass die Gewinnerin der LGCT-Etappe von Miami Rang vier belegte. Während Christian Ahlmann (GER) mit Colorit alles auf eine Karte setzte: Er hatte schon die schnellste Zeit im Visier – doch der Abwurf am letzten Hindernis bedeutete Platz fünf im Endresultat (4/40,68). Der Marler war dennoch nicht unzufrieden. Er führt das Ranking der Serie weiterhin an.

Auch die Organisatoren hatten gut lachen: Das Turnier in Shanghai wird in den kommenden Jahren fester Bestandteil der Longines Global Champions Tour sein – der Vertrag wurde langfristig verlängert. Die Ankündigung der Vertragsverlängerung zeigt den absoluten Willen der Beteiligten, den Pferdesport in Asien weiterhin zu fördern. In der kommenden Woche geht es zur fünften Etappe zum Derby nach Hamburg.Die führenden drei Reiter der Weltrangliste waren unter den 29 Teilnehmern im Shanghai LGCT Grand Prix. Es war das „who is who“ der Springreiterei am Start. Parcourschef Uliano Vezzani verlangte wieder viel von seinen Teilnehmern, ohne sie zu überfordern. Dieser Grand Prix zeigte alles, was sich Pferdefreunde von ihrem Sport wünschen. Die besten Pferde, phantastische Reiter, die absolute Weltspitze, versammelt in einem 1,60 Meter-Springen über zwei Runden plus Stechen, das absolutes Können voraussetzte. Spitzenreiter wie Marco Kutscher, bei dem immer alles passt, stilistisch perfekt, absolut fokussiert auf sein Pferd. Oder Ken Farrington (USA), zielorientiert mit einer noch jungen, neunjährigen Stute Creedance. Scott Brash (GBR), genial im Sattel. Solche Auftritte setzen viel Arbeit, gutes Gefühl, Konstanz und den Aufbau von blindem Vertrauen zwischen Reiter und Pferd voraus. Die Zuschauer in Shanghai, viele von ihnen erstmals beim Springreiten zu Gast, spürten, dass sie hier großen Sport erleben durften. Sie feierten einfach, was sie sahen!

Die vierte Runde der Global Champions League sah zwei glückliche deutsche Reiter auf dem Siegerpodest: David Will und Andreas Kreutzer vom Team Cascai Charms. Die beiden blieben ohne Abwurf in zwei Runden und gewannen den neuen Mannschafts-Wettbewerb, der bis zum letzten Reiter spannend blieb, vor dem Team Valkenswaard United (Albrto Zorzi/Eduardo Menezes) und Paris Jets (Olivier Phillippaerts/Gregory Wathelet).

ErgebnisseJan Tops, Longines Global Champions Tour Gründer und Präsident:
“Wir begannen mit einem Turnier vor drei Jahren, und es wurde von Jahr zu Jahr besser. Die Reiter merken das, sie haben den gleichen Eindruck wie wir, auch wenn es ein langer Weg ist von Europa hierher. Die Pferde reisen sehr gut, der Boden und die Bedingungen sind so gut wie in Europa, ich bin sehr stolz darauf, was die Chinesen hier leisten.“

Abdullah Al Sharbatly, Sieger:
“Ich möchte mich bei den Organisatoren, speziell bei Jan Tops und Sponsor Longines für die großartige Global Champions Tour bedanken. Ich bin sehr froh, an dieser Serie teilnehmen zu können. Die Zuschauer sind super, die Atmosphäre großartig.“

Marco Kutscher, Zweiter:
„Ich möchte mich auch bei den Organisatoren und dem Sponsor Longines bedanken – sie machen einen sehr guten Job. Es ist immer eine Ehre, hier in Shanghai starten zu dürfen. Ich bin auch mit Van Gogh zufrieden, es ist seit dem Turnier in Hong Kong sein erster Großer Preis nach einer Pause von zweieinhalb Monaten. In der Zeit ging er seinem Deckgeschäft nach. Er kam erst einen Tag vor der Abreise zu mir zurück. Ich bin sehr zufrieden damit, wie er gesprungen ist und happy über den zweiten Platz im Großen Preis.“

Marc Houtzager, Dritter:
"Calimero ist neun Jahre alt und das war sein erster Großer Preis auf 5-Sterne-Niveau. Wenn du ein gutes Pferd hast, macht dies das Reiten leichter!“

Christian Ahlmann, Führender LGCT Ranking:
„Es war ein guter Start mit Colorit in die Saison. Colorit machte seine Sache sehr gut – am Ende hatten wir einen Fehler, sonst hätten wir den Großen Preis gewonnen. Ich bin noch führend in der Wertung, das sieht sehr vielversprechend aus, ich hoffe, ich kann das so halten.“Ergebnisse: http://www.globalchampionstour.com/events/2016/shanghai/results/1478/class-04-shanghai-2016-csi5-160m/


01.05.2016
(PM)

      
Abdullah Al Sharbatly. Foto: Stefano Grasso /LGCT

Katrin Khoddam Hazrati (OÖ) im internationalen 2-Sterne Bewerb unter den Top Drei nach dem Gelände – Clemens Croy übernimmt die Führung in der NÖ LM
 
Klagenfurt - Das Herzstück jeder Vielseitigkeit ist zweifellos der Geländeritt. Im Falle des Turnieres auf dem Gelände der Theresianischen Militärakademie in Wr. Neustadt (NÖ) bedeutet dies, dass Naturhindernisse, Wassersprünge und Gräben auf wunderschönen, gepflegten Wiesen und Waldwegen absolviert werden.
Auch an Tag zwei lief es in Wr. Neustadt gut für die rot-weiß-roten Buschreiter. Im Hauptbewerb, der CCI2* Prüfung liegt Österreichs Nummer eins Katrin Khoddam Hazrati (OÖ) als beste Österreicherin auf Platz drei. Im CCI1* kämpfte sich der Niederösterreicher Clemens Croy auf Fridolin mit einem fehlerfreien Geländeritt vier Plätze nach vorne auf den dritten Zwischenrang und übernahm damit auch die Führung in der NÖ Landesmeisterschaft. Platz zwei für Andreas Grafenberger (OÖ) im CIC2* Bewerb bedeuten ebenfalls eine gute Ausgangssituation vor dem entscheidenden Parcoursspringen am morgigen 1. Mai.

Internationale Top Leistungen der Österreicher im Gelände – Frankreich, Italien und Deutschland in Führung
In den Top Ten Rängen der drei internationale Vielseitigkeitsprüfungen auf ein und zwei Sterne Niveau hat sich nach dem Gelände einiges verändert im Vergleich zum Dressurergebnis. In der langen 2-Sterne Vielseitigkeit CCI2* (Bewerb 07) liegt zwar nach wie vor Maxime Livio (FRA) in Führung. Lediglich 0,40 Zeitfehler mussten nach dem Gelände zu seinem Dressurergebnis addiert werden. Auf Platz zwei liegt derzeit Jörg Kurbel (GER) mit 48,10 Punkten – es trennt ihn also vor dem Parcours weniger als ein Abwurf vom Führenden. Nach dem Ausfall von Lokalmatador Roland Pulsinger (NÖ) und zwei Verweigerungen von Charlotte Dobretsbergers (NÖ) Top Pferd Larifari ist Österreichs Nummer eins Katrin Khoddam Hazrati (OÖ) derzeit beste Österreicherin im Feld mit 49,20 Punkten und Platz drei. Die Ränge acht bis zehn sind dank Manfred Rust (S), Bernhard Eicher (K) und Rebecca Gerold (ST) ebenfalls in österreichischer Hand. In der langen 1-Stern Vielseitigkeit (Bewerb 05) dominieren die deutschen Buschreiter. Falk-Filip-Fin Westerich und Giacomo YSK führen nach einem fehlerlosen Geländeritt mit 43,70 Punkten vor dem Dressursieger Felix Etzel auf Quidor 8. Der Niederösterreicher Clemens Croy konnte ebenfalls sein Dressurergebnis ins Ziel reiten. Damit belegt er den hoffnungsvollen dritten Platz vor dem entscheidenden Parcours und übernahm die Führung in der NÖ Landesmeisterschaft der allgemeinen Klasse. Andreas Triebl (ST), Katrin Khoddam Hazrati (OÖ) und Victoria Erb (B) liegen derzeit auf den Plätzen sieben, acht und zehn für Österreich. Sabrina Assirelli (Strategik Wing) aus Italien lag nach der Dressur mit 46,60 Punkten auf Platz sieben in der Zwischenwertung der CIC2* Vielseitigkeit (Bewerb 06). Mit lediglich drei Zeitfehlern aus dem Gelände übernahm sie heute (30.04.) die Führung in diesem internationalen Bewerb vor dem Oberösterreicher Andreas Grafenhofer auf Constantin 2 und Ludovica Manzoli (ITA) auf Pin Up de Mai. Harald Siegl und Luis W liegen mit 52,80 Punkten auf dem aussichtsreichen vierten Platz. Lediglich 3,8 Punkte – also weniger als ein Abwurf – trennen die ersten Vier in diesem Bewerb voneinander vor der entscheidenden dritten Disziplin, dem Parcoursspringen.

Führungswechsel in der NÖ Landesmeisterschaft
Mit einem komfortablen Vorsprung von 7,7 Punkten führt derzeit Clemens Croy vom RV St. Gabriel-Gerasdorf in der NÖ LM der allgemeinen Klasse (Ü21) vor Peter Liebmann aus Reichenau und Bernhard Neunteufel vom RS Neunteufel Meierhof. Bei den Jugendlichen hat sich dier Zwischenstand nicht verändert. Hier belegen nach wie vor Antonia Weber, Katharina Körmer und Xenia Mika die Medaillenränge. In der Klasse der Junioren (U16) hat Katharina Zellhofer die Führung von Lea Köstenbaumer übernommen und darf sich über 4,3 Punkte Vorsprung freuen vor dem Parcours, was bedeutet, dass sie einen Anwurf frei hat morgen. Auf Bronzekurs liegt derzeit Nathalie Berghauerova. Bei den Jungen Reitern (U21) musste einzige Teilnehmerin Birgit Brandstetter lediglich 2 Zeitfehler aus dem Gelände zu ihrem Dressurergebnis addieren. Morgen steht ab 9 Uhr das entscheidende Parcoursspringen auf dem Programm.

PROGRAMM SONNTAG, 01.05. SPRINGEN
NATIONAL 09.00 Springen Bew. 01 Klasse A leicht Klasse A leicht NÖ LM Jugend

INTERNATIONAL 10.00 Bew. 05 CCI1* NÖ LM Allgemeine Klasse 11.30 Bew. 06 CIC2* 13.00 Bew. 07 CCI2* Austrian Eventing Trophy NATIONAL 14.00 Bew. 02 Klasse A NÖ LM Junioren 15.30 Bew. 04 Klasse L NÖ LM allgemeine Klasse Bew. 03 Klasse L NÖ LM Junge Reiter Springen Bewerb 4,3 anschl. Siegerehrungen ÖHSV Verbandsmeisterschaft , NÖ LM Vielseitigkeit Alle Klassen Ergebnisüberblick CCI2* CIC2* CCI1* CCN-A MilAk Wr. Neustadt (NÖ) Samstag, 30.04.2016 Zwischenergebnis nach Dressur und Gelände

INTERNATIONAL Bew. 05 CCI1* 1. Giaocomo YSK – Falk-Filip_Finn Westerich (GER) 43,70 2. Quidor 8 – Felix Etzel (GER) 45,00 3. Fridolin 14 - Clemens Croy (AUT/NÖ) 47,00 3. Hübscher Hüpfer – Maria Kriegisch (GER) 47,00 5. Ballygrangans Sea Breeze – Viola Maria Novellone (ITA) 47,00 6. Hallodri 29 – Angelika Thurmayr (GER) 49,40 7. Biomont's Oktavius - Andreas Triebl (AUT/ST) 50,90 8. Oklahoma 2 - Katrin Khoddam-Hazrati (AUT/OÖ) 53,30 9. Herdis Turbo C – Alice Pozzato (ITA) 54,10 10.Lathatatlan - Victoria Erb (AUT/B) 54,1

Bew. 06 CIC2* 1. Strategik Wing – Sabrina Assirelli (ITA) 49,00 2. Constantin 2 - Andreas Grafenhofer (AUT/OÖ) 50,00 3. Pin Up de Mai – Ludovica Manzoli (ITA) 52,40 4. Luis W - Harald Siegl (OÖ) 52,80 5. Off Set – Juan Carlos Garcia (ITA) 54,10 6. Lasing – Eliska Opravilova (CZE) 56,20 7. Eagle Eye - Miloslav Prihoda Jr (CZE) 64,80

Bew. 07 CCI2* 1. Opium De Verrieres – Maxime Livio (FRA) 45,40 2. Entertain You – Jörh Kurbel (GER) 48,10 3. Flashlight 2 - Katrin Khoddam-Hazrati (AUT/OÖ) 49,20 4. Tina De La Fieffe – Maxime Livio (FRA) 49,50 5.Captain Hero – Miroslav Prihoda Jr. (CZE) 51,40 6. Querfou – Juan Carlos Garcia (ITA) 51,60 7. Balladeer Promise (GER) 54,20 8. Hugo Holiday 2 - Manfred Rust (AUT/S) 56,70 9. Montreux - Bernhard Eicher jun. (AUT/K) 63,20 10.Galileo 5 - Rebecca Gerold (AUT/ST) 68,70

NATIONAL Bew. 01-1 Klasse A leicht für R1 Reiter 1. Obora's Unique - Nathalie Berghauerova (NÖ) 49,00 2. Nikita 70 - Antonia Weber (NÖ) 49,40 3. Chronos RB - Renate Berner (S) 49,90 4. Great Gatsby 5 - Vanessa Posch (NÖ) 50,30 5. Malaika Mlinzi - Anja Stangl (ST) 51,60 6. Orkan 6 - Rene Löffler (OÖ) 52,10 7. Diana Timur - Anica Plattensteiner (NÖ) 52,50 8. Off Limits xx - Katharina Körmer (NÖ) 53,40 9. Sabi W - Vera Pfersmann (B) 55,60 10.Lordano RM - Xenia Mika (NÖ) 58,50

Bew. 01-2 Klasse A leicht für R2 Reiter 1. Asitha - Angelika Thurmayr (GER) 50,70 2. Sommertau - Katharina Pichler (OÖ) 51,20 3. Dinamit Destino - Christoph Heiden (ST) 53,40 4. Sterneck - Eva Maria Rinner (NÖ) 55,40 5. Balletka - Miriam Bray (SLO) 56,90 6. Tayfun 10 - Kerstin Fortmann (B) 58,20 7. Golden Sunrise - Bernhard Neunteufel (NÖ) 58,70 8. Quiet Special - Josef Ettenhuber (GER) 58,70 9. Ultimatum De Soulac - Erika Montag (W) 59,20 10.Valda - Fruzsina Vachter (HUN) 61,40

Bew. 02-1 Klasse A für R1 Reiter 1. Grand Coeur 3 - Katharina Maria Wagner (ST) 48,10 2. Naruto WM - Lena Stürzer (ST) 50,20 3. Esmee 2 - Anna Bischof (ST) 51,20 4. Finnley 2 - Robin Erkinger (ST) 52,90 5. Herz ist Trumpf W - Sabrina Freiler (NÖ) 54,00 6. Sarabi 2 - Katharina Zellhofer (NÖ) 54,20 7. Lyr v Rosenberg - Lisa-Maria Dreisiebner (ST) 54,60 8. Tocata Z - Nora Spitzer (NÖ) 54,80 9. Wilde Hilde - Bianca Wenzl (ST) 58,20 10. Andora 49 - Stefanie Huber (ST) 60,20

Bew. 02-2 Klasse A für R2/3 Reiter 1. Karma 3 - Juliana Wolf (OÖ) 48,70 2. Captain Benjamin 2 - Elisabeth Knogler (GER) 48,90 3. Badita De Coco PW - Daniel Dunst (ST) 49,40 4. Starhemberg - Eva Maria Rinner (NÖ) 49,80 5. Eragon 3 - Markus Stroblmair (OÖ) 50,20 6. Stella H - Melanie Runtsch (NÖ) 50,60 7. Look at me 7 - Michaela Iglhauser (S) 50,60 8. Cristallo's Cara Mia - Werner Weber (NÖ) 51,20 9. Finca W - Stephanie Wyrwoll (GER) 51,90 10.Nagini - Cornelia Lischka (ST) 52,40

Bew. 03 Klasse L 1. Cari 2 - Susanne Weissl (OÖ) 47,70 2. Cassius P - Harald Siegl (OÖ) 48,10 3. Acordelli - Ernst Scheiblhofer (OÖ) 48,60 4. Queen Sally - Daniel Dunst (ST) 50,10 5. Grafenstolz Boy - Birgit Brandstetter (NÖ) 50,9

Bew. 04 Klasse L 1. Inception 2 – Felix Etzel (GER) 51,80 2. High Hill's Apollo 13 - Nicole Riedel (ST) 52,50 3. Chacita - Tamara Reikl (NÖ) 53,00 4. High Fire - Anna Lena Watzek (ST) 53,30 5. Glücksruf - Miriam Bray (SLO) 53,80 6. Pippa 2 - Katrin Khoddam-Hazrati (OÖ) 54,00 7. Quatar De Soulac - Erika Montag (W) 54,10 8. Baricello 3 - Theresa Stroblmair (OÖ) 54,60 9. Anatara - Alexander Ceman (K) 55,40 10.Cantou - Anna Makovska (CZE) 56,20

Zwischenstand NÖ LM Vielseitigkeit 2016
Jugend 1. Nikita 70 - Antonia Weber (RS Neunteufel Meierhof) 49,40 2. Off Limits xx - Katharina Körmer (Verein der Pferdefreunde NÖ) 53,40 3. Lordano RM - Xenia Mika (RV St. Nepomuk-Scharndorf) 58,50
Junioren 1. Sarabi 2 - Katharina Zellhofer (Ländl. RV Steinakirchen am Forst) 54,20 2. Obora's Valentino - Lea Köstenbaumer (RV Damarishof) 56,50 3. Obora's Unique - Nathalie Berghauerova (RS Neunteufel Meierhof) 58,80
Junge Reiter 1. Grafenstolz Boy - Birgit Brandstetter (URFV Aspang) 50,90 Allgemeine Klasse 1. Fridolin 14 - Clemens Croy (RS St. Gabriel – Gerasdorf) 47,00 2. Carisma S - Peter Liebmann jun. (PS Team Pferdewelt Reichenau) 54,70 3. Miss Austria - Bernhard Neunteufel (RS Neunteufel Meierhof) 56,10

Zwischenstand ÖHSV Verbandsmeisterschaft
Jugend 1. Naruto WM - Lena Stürzer (ST) 50,20 2. Finnley 2 - Robin Erkinger (ST) 52,90 3. Malaika Mlinzi- Anja Stangl (ST) 61,92
Allgemeine Klasse 1. Queen Sally - Daniel Dunst (ST) 50,10 2. Grand Coeur 3 - Katharina Maria Wagner (ST) 57,72 3. Starhemberg - Eva Maria Rinner (NÖ) 59,76

CCI2* CIC2* CCI1* CCN-A MilAk Wr. Neustadt (NÖ) NÖ LM Vielseitigkeit alle Klassen, ÖHSV Verbandmeisterschaft, Austrian Eventing Trophy 29.April – 01.Mai 2016 www.hrsv-thermilak.at


01.05.2016
(PM)

      
Katrin Khoddam Hazrati (OÖ) liegt nach dem Gelände als beste Österreicherin in der schweren CCI2* Prüfung auf dem aussichtsreichen, dritten Platz. © Michael Graf

Der Start für die ersten beiden Etappen der Longines FEI World CupTM Jumping - China League in Peking rückt näher - und ClipMyHorse ist dabei!
 
Peking - PRESSEMITTEILUNG Longines FEI World Cup™ Jumping - China League in Peking Darstellung der Mail im Browser Bitte Bilder anzeigen PRESSEMITTEILUNG Longines FEI World Cup™ Jumping - China League in Peking 30.04. - 03.05. 2016 und 05.05. - 08.05. 2016 Der Start für die ersten beiden Etappen der Longines FEI World CupTM Jumping - China League in Peking rückt näher - und ClipMyHorse ist dabei! Peking - Am Samstag, den 30.04.2016, fiel der Startschuss für die 6. Saison der Longines FEI World CupTM Jumping - China League.

Die ersten beiden Stationen in China finden als "Doppelveranstaltung" vom 30.04. bis 08.05. statt. Austragungsort ist das "Youth Equestrian Training Center", welches 2014 im Chaoyang Park, im Herzen Pekings errichtet wurde. Sowohl in sportlicher als auch lifestyle-technischer Hinsicht werden dem Publikum einige Highlights geboten, um diesem ein unvergessliches Reitsporterlebnis zu bescheren.

Den Reitern werden diverse Prüfungsformate angeboten, die so zuvor noch nie im Rahmen der Weltcup-Turniere in China zu sehen waren. Besonders spannend werden hierbei die "Take-your-own-line"- und die "Speed- und Handiness"- Prüfungen sein, denen einige Reiter zum ersten Mal begegnen dürften. Sportliches Highlight werden auch dieses Mal die Prüfungen im Rahmen des Longines FEI World CupTM sein, die an den Haupttagen der beiden Veranstaltungen stattfinden.

Zum ersten Mal in der Geschichte des chinesischen Weltcups sind die verschiedenen Prüfungen auf ClipMyHorse.TV zu sehen. An den jeweiligen Haupttagen ( 1. 2.5. und der 7. 8.5.) übernimmt ClipMyHorse.TV die Übertragung für den europäischen Raum, so dass auch die Reitsportbegeisterten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz über den Sport in China fachsimpeln können. Jedoch sollte man seinen Wecker rechtzeitig stellen, da aufgrund der Zeitverschiebung die ersten Prüfungen bereits früh morgens beginnen.

Zusätzlich werden die Weltcupprüfungen auf FEI.TV übertragen, so dass man live mit verfolgen kann, wer sich die beste Ausgangsposition für das chinesische Finale im Oktober sichert.

Weitere Informationen für die Übertragung finden Sie unter ClipMyHorse.TV oder FEI.TV. Informationen zum Turnier finden Sie unter www.feiworldcupchina.com.


30.04.2016
(PM)

Messenger verteidigt Sieg im Championat von Lübzer beim Pferdefestival
 
Redefin - (Redefin) Das Pferd war schon 2015 Sieger im Championat von Lübzer in Redefin! Messenger, neun Jahre alter Hannoveraner Hengst, weiß wie es geht im Parcours des Weltranglistenspringens beim Pferdefestival Redefin. Aber der Reiter war „neu“ - der 38 Jahre alte Daisuke Fukushima aus Japan - Olympiakandidat seines Landes - ritt den Hengst zum Sieg im Championat von Lübzer. „Ich hatte eine Menge Druck, meine Trainer haben mir gesagt, dass Messenger die Prüfung mit Philip Rüping im letzten Jahr gewonnen hat“, räumte der Sieger verschmitzt lächelnd ein.

Das Ziel heißt Rio de Janeiro
Fukushima stammt aus Tokio, ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Im Olympiajahr allerdings ist der Profi hauptsächlich in Europa unterwegs und trainiert mit Paul Schockemöhle und dessen Mitarbeitern. „Ich bin grundsätzlich zufrieden mit Daisuke, aber auch mit Messenger“, so Schockemöhle, „der Hengst war im vergangenen Jahr verletzt, hatte eine längere Pause und nun haben wir gesagt - weniger Deckeinsatz und mehr Sport.“ Schockemöhle trainiert die japanischen Olympiakandidaten - Fukushima zählt dazu.

Holger Wulschner bester Mecklenburger
Auf Platz zwei folgte im Weltranglistenspringen schon der beste Deutsche und beste Mecklenburger in Personalunion mit Holger Wulschner aus Passin auf BSC Cha Cha Cha. Wulschner nutzte die Gelegenheit, dem Geschäftsführer der Mecklenburgischen Brauerei Lübz, Wilfried Horn, gemeinsam mit Pferdefestival-Veranstalter Paul Schockemöhle für das langjährige Engagement zu danken. Lübzer zählt zu den großen Sportförderern im Land. Ganz salomonisch hatte Horn noch vor dem Championat allen 50 Teilnehmern aus 15 Nationen „eine gute Prüfung und das beste Ergebnis“ gewünscht, war jedoch hochzufrieden mit diesem aus internationaler wie auch aus mecklenburgischer Sicht „runden Ergebnis“. Platz drei eroberte der Westfale Felix Haßmann aus Lienen mit Horse Gym`s Quali Quanti, dahinter reihte sich mit Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) auf Comanche schon eine der deutschen Olympiakandidatinnen ein. Ins Stechen, das13 Paare erreichten, jumpte auch Andre Thieme (Plau am See) mit seinem Derbypferd Voigtsdorf Quonschbob, ebenso Heiko Schmidt (Neu-Benthen) mit Chap I.

Spanischer Sieg im Redefiner Dressurviereck
Borja Carrascosa Martinez heißt der Sieger im Lavazza-Preis, dem Grand Prix de Dressage beim Pferdefestival Redefin. Der 33 Jahre junge Spanier, der bereits vor Jahren in Deutschland auf dem Hof Kasselmann in Hagen am Teutoburger Wald trainiert hat und sich vor Jahresfrist in der Nähe von Osnabrück selbstständig machte, pilotierte die 14 Jahre alte Dunkelfuchsstute Wonder mit 71,36 Prozent auf Platzs eins. Und auch die Plätze zwei und drei gingen an „ausländische Gäste“. Kristina Böckmann - Tochter einer finnischen Dressurreiterin und eines deutschen Dressurreiters und -ausbilders - ritt Der kleine Lord auf Rang zwei. Die Reiterin ist in der Nähe von Hamburg aufgewachsen und auf dem Klövensteen in Schenefeld sportlich zu Hause. Böckmann und ihr Hannoveraner zählten 2015 bereits zum finnischen EM-Aufgebot. Und auch der drittplatzierte Portugiese Francisco Freire Boaventura und sein Sal Baba Plus hatten es nicht so weit bis zum Pferdefestival Redefin - Boaventura startet für den Pferdezuchtverein Luhmühlen. Auf dem vierten Rang folgte mit Jochen Vetters aus Neubeeren der beste Deutsche. Vetters stellte in Redefin den neun Jahre alten Janosch im Lavazza-Preis vor.

Young Riders Academy - Junge Kandidaten legen mächtig los
Die Generation U23 im Springsattel steht beim Pferdefestival Redefin besonders unter Beobachtung und das zeigt Folgen. Jene jungen Kandidaten, die für eines der begehrten fünf Stipendien der Young Riders Academy selektiert werden, überließen nichts dem Zufall und zeigten sich von der ganz leistungsstarken Seite. Der Sieger in der internationalen Mittleren Tour (Preis der Madeleine Winter-Schulze), Thomas Voß aus Schülp bot mit der Stute Wat nu seine ganze Routine auf, um die „young generation“ auf Distanz zu halten. Jack Dodd aus Irland folgte mit Wrangler auf Rang zwei, Polens Adam Grzegorzewski und Okarino wurden Fünfte, gleich dahinter folgte die Norwegerin Benedikte Serigstad Endresen - alle drei Reiter zählen zum Nomnierungslot für die Young Riders Academy.

Ergebnisübersicht Pferdefestival Redefin 06 Große Tour Int. Weltranglisten-Springprüfung mit Siegerrunde (1.50 m) CSI3* , Championat von Lübzer: 1. Daisuke Fukushima (Japan), Messenger, 0.00/34.16; 2. Holger Wulschner (Hagen a.T.W.), BSC Cha Cha Cha, 0.00/35.06; 3. Felix Haßmann (Lienen), Horse Gym's Quali Quanti, 0.00/35.25; 4. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Comanche 28, 0.00/36.03; 5. Peder Fredricson (Schweden), H&M Zaloubet, 0.00/36.11; 6. Christian Hess (Boostedt), Caivano 3, 0.00/36.18;

02 Int. Zeitspringprüfung (1.40 m) - Flutlicht CSI3* 1. Qualifikation Mittlere Tour, Speed Derby präsentiert von Silk’n: 1. Jörg Möller (Garlitz), Ambra 96, 55.13; 2. Benjamin Wulschner (Groß Viegeln), Arunna, 57.88; 3. Clarissa Crotta (Schweiz), Con Pleasure, 59.24; 4. Paul Wiktor (Karow), Crack S, 59.67; 5. Bastian Freese (Steinfeld), Filena 3, 59.72; 6. Jonas Vervoort (Belgien), Bacentus, 60.02;

5 Int. Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit (1.40 m) CSI3* - FEI Art. 238.2.1 Mittlere Tour - 2. Qualifikation 1. Selektionsprüfung für die „Young Riders Academy“, Preis von Madeleine Winter-Schulze: 1. Thomas Voß (Schülp), Wat nu 34, 0.00/54.79; 2. Jack Dodd (Irland), Wrangler II, 0.00/55.39; 3. Clarissa Crotta (Schweiz), Queretaro 2, 0.00/55.61; 4. Sören Pedersen (Dänemark), Tailormade Cavetta, 0.00/58.07; 5. Adam Grzegorzewski (Polen), Okarino, 0.00/58.24; 6. Benedikte Serigstad Endresen (Norwegen), Comic, 0.00/58.53;

4 Int. Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit (1.35 m) CSI3* - FEI Art. 238.2.1 Kleine Tour - 2. Qualifikation, Preis des Hotels AMEDIA Plaza Schwerin: 1. Millie Allen (Großbritannien), Brooklyn 28, 0.00/51.79; 2. Andre Schröder (Ukraine), Aloha, 0.00/52.48; 3. Jessica Vinther Jensen (Dänemark), Levante 14, 0.00/53.70; 4. Mathis Schwentker (Kirchdorf), Chris Gordina, 0.00/53.95; 5. Paul Wiktor (Karow), Leeve Jung 2, 0.00/54.22; 6. Laura Klaphake (Vechta), Sandokan 290, 0.00/54.45;

29 FEI Grand Prix de Dressage - Nat. Dressurprüfung Kl. S***, LAVAZZA Preis: 1. Borja Carrascosa Martinez (Spanien), Wonder 51, 71.367%; 2. Kristina Böckmann (Finnland), Der kleine Lord 16, 71.200%; 3. Boaventura Francisco Freire (Portugal), Sai Baba Plus, 69.100%; 4. Jochen Vetters (Neubeeren), Janosch 656, 68.167%; 5. Kirsten Sieber (Schwerte), Rosafina WRT, 68.133%; 6. Marc-Patrick Fritz (Bad Nauheim), Florenciano 6, 66.933%;

23 Einlaufprüfung für die Quali. zum DKB-Bundeschampionat der 6j. Dressurpferde, Preis des Hofs Etzer Heide, Hamburg: 1. Andrea Engeler (Schweiz), Sanciscus, 8.1; 2. Steffen Frahm (Hagen a.T.W.), Bluetooth, 8.0; 3. Johanna von Fircks (Sprockhövel), Amadeus von Nymphenburg, 7.9; 4. Anna-Sophie Fiebelkorn (Grasdorf), Belissario, 7.8; 5. Ronald Lüders (Gutow), Quantaz, 7.7; 6. Ronald Lüders (Gutow), Fuggers Black Pearl, 7.6;

31 NüRNBERGER Versicherungen-Führzügelklassen: 1. Inga-Marie Göllnitz (GER), Flair 215, 8.5; 2. Marie Behrens (GER), Pico, 8.0; 2. Friederike Amelie Schacht (GER), Lady Sibyl, 8.0; 2. Charlotte Golsteyn (GER), Tyson, 8.0; 2. Lennox Frick (GER), Minimi, 8.0; 2. Viktoria Sophie Schacht (GER), Tomte Tommeltott, 8.0;

Pferdefestival online unter www.reitturnier-redefin.de und bei Facebook: https://www.facebook.com/events/154782248241985/ und Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCW78OgVGcMa8ICqsCi8qY_A Ganz einfach finden Sie die Veranstaltung unter #PferdefestivalRedefin


30.04.2016
(PM)

      
Daisuke Fukushima und Messenger gewannen das Championat von Lübzer beim Pferdefestival Redefin. (Foto: Stefan Lafrentz)

Glanzvolle internationale Premiere: Helen Langehanenberg und Damsey FRH gewinnen den Grand Prix um den Grimminger-Preis
 
Mannheim - (pbb) Es war ihr erster gemeinsamer internationaler Auftritt – und gleich ein Sieg:

Helen Langehanenberg (Billerbeck) und der 14-jährige Hannoveraner Damsey FRH sicherten sich am Samstagvormittag beim 53. Mannheimer Maimarkt-Turnier den Grand Prix um den Grimminger Preis. Die Olympia-Zweite mit der deutschen Equipe von London und Team-Weltmeisterin 2014 erhielt mit ihrem Hengst von den Wertungsrichtern 1843,5 Punkte (73.740 Prozent). Zweite wurde die Karlsruherin Jenny Lang-Nobbe im Sattel des 16 Jahre alten Holsteiner Wallachs Loverboy, mit dem sie sich in den letzten drei Jahren auf dem Maimarkt den Sieg in der Kür gesichert und 2015 auch den Grand Prix gewonnen hatte. Jetzt standen am Ende 1786,5 Punkte (71.460 Prozent) zu Buche. Auf den dritten Platz kam die Schwedin Jennie Larsson und der 12- jährige Wallach Zircoon Spring Flower (1759,5/70.380).


30.04.2016
(PM)

      
Helen Langehanenberg und der 14-jährige Hannoveraner Damsey FRH auf dem Maimarkt-Turnier in Mannheim 2016

Michael Kölz - Schon wieder beim Pferdefestival Redefin vorn
 
Redefin - (Redefin) Michael Kölz aus Leisnig machte beim Pferdefestival Redefin 2016 genau dort weiter, wo er 2015 aufgehört hatte - auf Platz eins. Der Pferdewirtschaftsmeister war wie im Vorjahr ganz planmäßig im Parcours unterwegs: „Ich hatte mir so Platz eins bis drei vorgenommen, das hat ja geklappt“, freute sich der Springreiter über den Sieg mit FST Dipylon im Preis der Bauunternehmung Drewke. „Ich konnte auch alles so umsetzen, wie ich es mir beim Parcours-abgehen überlegt hatte.“ Der für den RSC Dresden-Bühlau startende Sebastian Elias wurde mit Luwina P Zweiter. Auf Rang drei folgte ein internationaler Reitsportpromi, der Schwede Rolf-Göran Bengtsson mit Oak Grove`s Heartfelt.

Dem schwedischen Top-Reiter dicht auf den Fersen war sein junger Landsmann Douglas Lindelöw mit Zacramento. Bester Mecklenburger war auf dem siebten Rang Philipp Makowei aus Gadebusch mit seinem Holsteiner Chelsea, jenem Pferd, mit dem er in Neu-Benthen das Mecklenburgische Hallen-Derby gewann und das auch auf der Teilnehmerliste des Deutschen Spring-Derbys steht….

Erneuter Erfolg auch für Sandra Nuxoll
Einen erneuten Sieg gab es auch im Dressurviereck beim Pferdefestival Redefin: Sandra Nuxoll (Österreich), die mit Destiny bereits 2015 brillieren konnte, nahm erfolgreich Kurs auf die Einlaufprüfung zum Nürnberger Burg-Pokal und der gerade mal sieben Jahre alte Oldenburger Wallach trabte mit seiner Ausbilderin und 71,95 Prozent zum Sieg.

Samstag Championat - Sonntag Großer Preis
Am Samstag steht im Parcours mit dem Championat von Lübzer (ab 15.15 - 16.45 Uhr NDR Sportclub live) eines von drei Weltranglistenspringen des Pferdefestivals auf dem Programm. Im Dressurviereck geht es um den Lavazza-Preis - Grand Prix de Dressage. Sonntags geht es im Finale der Mittleren Tour - Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern - MV tut gut - ebenfalls um Weltranglistenpunkte. Höhepunkt des CSI3* ist der Große Preis der Deutschen Kreditbank AG ( 14.00 - 15.15 Uhr NDR Sportclub live). Für die Dressurfans bergen die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal und der Grand Prix Special im Preis der aldrip und des Helenenhofs allerfeinste Ein- und Aussichten….

Ergebnisübersicht Pferdefestival Redefin

03 Int. Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit (1.45 m) CSI3* - FEI Art. 238.2.1 -Große Tour-, Preis der Bauunternehmung Drewke:
1. Michael Kölz (Leisnig), FST Dipylon, 0.00/62.17;
2. Sebastian Elias (Dresden-Bühlau), Luwina P, 0.00/64.28;
3. Rolf-Göran Bengtsson (Schweden), Oak Grove´s Heartfelt, 0.00/66.65;
4. Douglas Lindelöw (Schweden), Zacramento, 0.00/67.89;
5. Christian Hess (Boostedt), Bastian 86, 0.00/69.07;
6. Chantal Regter (Niederlande), Quilando, 0.00/69.36;

10 HALLE Int. Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit (1.35m) CSI3* - FEI Art. 238.2.1a 1. Qualifikation Youngster Tour für 7- und 8-jährige Pferde, Vilomix - Preis:
1. Paul Wiktor (Karow), Ceedah, 0.00/50.37;
2. Maksymilian Wechta (Polen), Quinchella, 0.00/50.87;
3. Florian Meyer zu Hartum (Mühlen), Chalvio, 0.00/54.21;
4. Andre Schröder (Ukraine), Cometo, 0.00/55.10;
5. Felix Haßmann (Lienen), Cantara 77, 0.00/55.25;
6. Daisuke Fukushima (Japan), Diathago, 0.00/56.43;

25 Prix St. Georges Special: 7jährige und ältere Pferde Heidmeyer Holding-Preis für das beste Rückwärtsrichten, Preis der NüRNBERGER Versicherungen Einlaufprüfung zum NüRNBERGER BURG-POKAL 2016:
1. Sandra Nuxoll (Österreich), Destiny OLD, 71.951%;
2. Ronald Lüders (Gutow), Smilla Kunterbunt, 69.561%;
3. Vera Nass (Bad Bevensen), Fideralala, 69.171%;
4. Elisa Prigge (Verden), Dark Dancer 22, 68.171%;
5. Isabel Freese (Norwegen), Dalegro, 67.927%;
6. Holga Finken (Emsbüren), Simply Red 45, 67.780%;

Pferdefestival online unter www.reitturnier-redefin.de und bei
Facebook: https://www.facebook.com/events/154782248241985/ und
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCW78OgVGcMa8ICqsCi8qY_A
Ganz einfach finden Sie die Veranstaltung unter #PferdefestivalRedefin


29.04.2016
(PM)

      
Michael Kölz und FST Dipylon gewannen beim Pferdefestival Redefin die erste Prüfung der Großen Tour. (Foto: Thomas Hellmann)

Fürsten-Look toppt alle beim Auftakt des Pferdefestivals Redefin
 
Redefin - Der erste Sieger des Pferdefestivals Redefin 2016 ist eines der jüngsten Pferde des Turnierwochenendes und er ist von allerfeinster Abstammung: Fürsten-Look heißt der fünf Jahre alte Hannoveraner Hengst, ist bildschön und eroberte Platz eins im Dressurviereck. Fürsten-Look feierte Premiere in der Dressurpferdeprüfung mit seiner Ausbilderin Isabell Freese (Norwegen). „Er hat das ganz prima gemacht, aber er macht immer alles prima“, freute sich Freese über ihren „Musterschüler“. Mit der Note 8,7 beendeten Fürsten-Look und Isabell Bache die Einlaufprüfung zur Qualifikation für die DKB-Bundeschampionate. Die jungen Dressurpferde durften als erste ins Turnier starten und machten ihre Sache gut.

Start unter dem Dach
Die Kollegen aus der Springpferdefraktion starteten unter dem Hallendach in den internationalen Sport. Damit wird der sattgrüne Turnierplatz vor dem Portal geschont - allerdings nur am Freitagvormittag - ab Nachmittags startet die große Tour dann unter freiem Himmel vor dem Portal des Reithauses. Zu den prominentesten Gästen zählen Meredith Michaels-Beerbaum und Markus Beerbaum (Thedinghausen). „Wir sind gerne hier“, sagt Meredith Michaels-Beerbaum, die zwei ihrer Top-Pferde - Comanche und Absara - mit nach Redefin gebracht hat. Die erste internationale Prüfung gewann übrigens in der kleinen Tour eine ganz junge Reiterin aus Großbritannien: Millie Allen ist erst 18 Jahre alt und zählt zu den Kandidaten, die zur Sichtung für die Young Riders Academy beim Pferdefestval Redefin antreten. Die junge Amazone gewann 2015 zweimal Bronze bei den Junioren-Europameisterschaften…..

Ergebnisübersicht Pferdefestival Redefin
01 HALLE Int. Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit (1.35m) CSI3* - FEI Art. 238.2.1a 1. Qualifikation Kleine Tour, Preis des Lohnunternehmens Schubert:

1. Millie Allen (Großbritannien), Brooklyn 28, 0.00/48.49;
2. Mathis Schwentker (Kirchdorf), Chris Gordina, 0.00/51.23;
3. Sebastian Elias (Sorge-Settendorf), Bomea B, 0.00/51.56;
4. Mathis Schwentker (Kirchdorf), Balaine, 0.00/52.03;
5. Jonas Vervoort (Belgien), Castaro, 0.00/52.16;
6. Andre Schröder (Ukraine), Aloha, 0.00/52.26;

21 Nat. Dressurpferdeprüfung Kl. L für 5-jährige Pferde, Brefood-Preis Einlaufprüfung für die Qualifikation zum DKB-Bundeschampionat der Dressurpferde:

1. Isabel Freese (Norwegen), Fürsten-Look, 8.7;
2. Manuel Bammel (Bleckede), Brunello HR, 8.3;
3. Steffen Frahm (Hagen a.T.W.), Budhi, 7.5;
4. Anna-Sophie Fiebelkorn (Verden), Rockpool, 7.3;
4. Anna-Sophie Fiebelkorn (Verden), Lonken's Fiandro, 7.3;
6. Libuse Mencke (Tschechien), Glücksruf II, 7.1;

Das Pferdefestival Redefin ist online unter www.reitturnier-redefin.de zu finden. Außerdem auch bei Facebook: https://www.facebook.com/events/154782248241985/

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCW78OgVGcMa8ICqsCi8qY_A Ganz einfach finden Sie die Veranstaltung unter #PferdefestivalRedefin


29.04.2016
(PM)

      
Bildschön, schwarz und ein Siegertyp - Fürsten-Look und Isabell Freese waren die erste Sieger des Pferdefestivals Redefin. (Foto: Stefan Lafrentz)

Internationale Vielseitigkeit 5. bis 8. Mai CIC*** / CCIP** / CCI* / CIC* in Marbach
 
Marbach - Noch mehr Olympia-Kandidaten – Topreiter aus zwölf Nationen – Zeitplan steht – Webcam geschaltet

Die Vorfreude ist gewaltig: In wenigen Tagen beginnt die Internationale Marbacher Vielseitigkeit. Ab Donnerstag messen sich Topreiter aus 12 Nationen in vier internationalen Wettbewerben auf dem Gelände des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts. Und auch wenn das Wet- ter in letzter Zeit so manche Kapriole geschlagen hat und anderswo zum einen oder anderen Startverzicht führte – Marbach kann einmal mehr optimale Bedingungen bieten! Wer sich davon überzeugen und schon jetzt einen Blick aufs Gelände werfen möchte – die Webcam unter www.eventing-marbach.de liefert Livebilder.

Meister, Sieger, Löwenherzen
Für den CIC*** haben sich 63 Reiter in die Nennungsliste eingetragen. Sie garantieren Sport auf Topni- veau: Dirk Schrade, der amtierende Mannschafts-Olympiasieger, -Welt- und -Europameister, Peter Thomsen, der wie Schrade zum Gold-Team der Olympischen Spiele 2012 gehörte, die Brüder Felix und Ben Vogg, die für die Schweiz ein Rio-Ticket anpeilen, die Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von London Sara Algotsson-Ostholt aus Schweden, und – aktuell hinzugekommen – die mehr- fache Belgische Meisterin Karin Donckers, 15. der Einzelwertung der olympischen Vielseirtigkeit 2012. Die Liste ließe sich fortsetzen. Insgesamt zwölf Nationen schicken Reiter nach Marbach, naben Deutschland sind das Italien, die Niederlande, Irland, Spanien, Belgien, die Schweiz, Schweden, Polen, Norwegen, Frankreich und Österreich. Das wird ein wahrlich internationales Pferdefest! Herzstück der Turniertage auf der Schwäbischen Alb ist der Samstag, an dem die spektakulären Wett- bewerbe im Gelände anstehen. Eröffnet wird das Programm von den Reitern der langen Ein-Stern- Prüfung (CCI*, 46 Teilnehmer) um 8 Uhr. Weiter geht’s um 10.15 Uhr über den Kurs der Kurz-Prüfung (CIC*), für die mehr als 60 Nennungen vorliegen und bei der manch internationaler Star seine Nach- wuchspferde präsentiert. In den beiden Ein-SternVielseitigkeiten wird übrigens Baden-Württembergs Landesmeister ermittelt, um den Titel des Deutschen Berufsreiter-Champions wird auf Drei-Sterne-Ni- veau geritten.

Um 13.15 haben dann die Kleinen mit dem Löwenmut ihre Chance: Dann heißt es für rund 60 Ponys und ihre Reiter, Vermögen und Cleverness im internationalen Pony-Wettbewerb unter Beweis zu stel- len. Nicht nur deutsche Nachwuchsreiter, auch starke Equipen aus Frankreich, Italien und den Nieder- landen werden am Start sein. Das muss man gesehen haben! Zu den mutigen Ponyreitern gehört übri- gens Ingrid Klimkes Tochter Greta Busacker. Die Chance, dass die Zuschauer in Marbach auf ihre Mutter treffen, stehen also gut. Nach ihrer Absage des zeitgleich stattfindenden Turniers im britischen Badminton wird die Reitmeisterin, die Goldmedaillen von zwei Olympischen Spielen, zwei Weltmeister- schaften und drei Europameisterschaften, in ihrer Vitrine hat, sicher ihre Tochter in Marbach coachen. Aber natürlich fiebern die Fans vor allem den Ritten über die mächtigen Hindernisse der Drei-Sterne- Vielseitigkeit (CIC3*) entgegen. Um 15.15 Uhr geht der erste Reiter auf den Kurs.

Der Karst macht’s möglich
Wer fürchtet, das Wetter – in letzter Zeit ja nicht eben frühlingshaft – könnte den Veranstaltern noch einen Strich durch die Rechnung machen, kann beruhigt werden. Optimale Bedingungen sind zu erwar- ten und nicht nur, weil das Team um Kursdesigner Gerd Haiber mit den aktuellen Strecken einmal mehr Meisterstücke geliefert hat. Dafür spreichen auch die positive Wetter-Prognose, und nicht zuletzt eine geologische Besonderheit der Schwäbischen Alb. Sie gehört zu den Karstlandschaften und das bedeu- tet, dass Wasser extrem schnell abfließen kann. Überzeugen Sie sich selbst – über die Webcam auf www.eventing-marbach.de. Auf der Homepage des Veranstalters können Sie schon jetzt einen Blick aufs Areal rund um die „Alte Hütte“, einer der spektakulärsten Kurs-Abschnitte, werfen. Genießen Sie den Blick, quasi die Ruhe vor dem internationalen (An-)Sturm. Den allerdings sollten Sie vor Ort live erleben – Gänsehaut wird garantiert!

Aktuelle Infos immer unter: www.eventing-marbach.de


29.04.2016
(PM)

      
Dirk Schrade - Internationale Marbacher Vielseitigkeit Foto: Tom Hartig

Hochkarätiger Sport in Badminton und Marbach
 
Warendorf - Am zweiten Mai-Wochenende werden die ersten Weichen für die Saison gestellt

Marbach/Badminton/GBR (fn-press). Das Wochenende vom 5. bis 8. Mai steht ganz im Zeichen der Vielseitigkeit. Auf der Schwäbischen Alb eröffnet traditionell das CIC3* mit dem Berufsreiterchampionat Vielseitigkeit die Drei-Sterne-Saison in Deutschland. Gleichzeitig lockt der Vier-Sterne-Klassiker Badminton viele Topreiter nach Großbritannien, darunter auch den Württemberger Lokalmatador und Seriensieger von Marbach, Michael Jung.

„Üblicherweise reiten im Olympiajahr keine oder nur vereinzelte Reiter in Badminton“, erklärt Bundestrainer Hans Melzer. „Allerdings sind wir im Moment mehr als gut aufgestellt. So können die Reiter hier ihre ‚Zweitpferde‘ an den Start bringen oder die Chance nutzen, sich über Badminton für Rio zu empfehlen. Badminton ist eben für jeden Vielseitigkeitsreiter ein absoluter Höhepunkt. Hier treffen sich die Besten der Welt.“ Für Michael Jung (Horb), der im vergangenen Jahr seine Premiere beim CCI4* Burghley direkt in einen Sieg verwandelte, ist es der zweite Versuch in Badminton nach 2013. Damals wurde er Zweiter. Bereits auf zwei zweite Plätze kann Andreas Dibowski (Döhle) zurückblicken, der mit dem Hannoveraner FRH Butts Avedon die Reise über den Kanal antritt. Der Mannschaftsolympiasieger von 2008 gab 2002 sein Badminton-Debüt mit der Schimmelstute Ginger (Platz vier) und verpasste sowohl 2007 mit FRH Serve Well als auch 2010 mit FRH Butts Leon knapp einen historischen Sieg. Denn bislang konnte sich noch kein deutsches Paar in die bis 1949 zurückreichende Siegerliste von Badminton eintragen. Die längste Erfahrung mit der Strecke durch die typisch englische Parklandschaft hat Bettina Hoy (Rheine) und das nicht nur, weil sie lange Zeit in England lebte und heute noch häufig dort trainiert. Als eine von wenigen Deutschen traute sie sich bereits vor mehr als 30 Jahren den Start in England zu und beendete 1985 die Prüfung mit ihrem Olympiapferd Peacetime – ein Achtungserfolg. Mittlerweile war sie fünf Mal am Start, jedes Mal mit einem anderen Pferd. Zuletzt im vergangenen Jahr, wo sie mit dem Westfalen Designer Platz fünf belegte und sich damit auch für den Start bei den Europameisterschaften in Blair Castle empfahl. Andreas Ostholt (Warendorf) wartet hingegen noch auf seine erste Platzierung. Die soll nun bei seinem dritten Versuch klappen, für den er sein WM-Pferd von 2014, So is et, satteln wird.

Rekordverdächtige Nennungszahlen in Marbach
Auch wenn Marbach somit auf einige der nationalen Stars verzichten muss, erfreut sich der Veranstalter über große Nachfrage. „Wir sind mit Nennungen beinahe überrannt worden. Insgesamt haben sich Teilnehmer aus zwölf Nationen angekündigt, erstmals auch eine Reiterin aus Irland“, sagt Turnierleiter Wolfgang Leiss. 63 Nennungen liegen alleine für die Drei-Sterne-Prüfung vor, darunter die Mannschaftsweltmeister und -olympiasieger Peter Thomsen (Lindewitt) und Dirk Schrade, aber auch aufstrebende Championatskandidaten wie Julia Krajewski (Warendorf), Claas Herrmann Romeike (Nübbel) oder Anna-Maria Rieke (Hamburg). Spannend ist die Prüfung auch wieder für alle U25-Reiter, die hier Punkte für den U25-Förderpreis Vielseitigkeit sammeln können. Aber auch das CIC1* mit 79 Nennungen oder das erstmals ausgetragene CCI1* mit 46 Nennungen erfreuen sich großer Beliebtheit. „Gerade die lange Ein-Stern-Prüfung wurde sehr gut angenommen, offensichtlich besteht hier echter Bedarf“, sagt Leiss. Ausgebucht ist auch die internationale Pony-Vielseitigkeit CCIP2 mit 60 Nennungen aus acht Nationen, die sowohl für die deutschen, wie auch französischen und italienischen Teilnehmer eine Europameisterschaftssichtung ist. Nun muss nur noch das Wetter mitspielen. „Zum Glück gab es bei uns nicht so viel Schnee wie anderswo. Der Boden ist immer noch ideal, er ist sogar besser, wenn es vorher nass war“, so Leiss.


29.04.2016
(PM)

Teams und Spieler des „6. Mannheimer Rhein-Neckar ARENA Polo Cup 2016“
 
Mannheim - Am „6. Mannheimer Rhein-Neckar ARENA Polo Cup 2015“ vom 5. bis 7. Mai 2016 im MVV-Reitstadion auf dem Mannheimer Maimarktgelände nehmen folgende Teams und Polospieler teil:

Team Engelhorn (Poloclub Mühlen) 1. Vanessa Schockemöhle (TC) HCP 1 2. Heinz-Otto Blank HCP 0 3. Edoardo Anca (ARG) HCP 7 Team HCP 8

Team Maritim (Poloclub Landsberg Ammersee) 1. Johann Peter Reinhard (TC) HCP 1 2. Oliver Sommer HCP 2 3. Augustin Kronhaus HCP 4 Team HCP 7

Team Gauch / MAG (Düsseldorfer Reit & Polo-Club) 1. Matthias Norman (AUS) HCP 1 2. Dirk Baumgärtner (TC) HCP 1 3. Miguel Duggan (ARG) HCP 5 Team HCP 7

Team Ubi Bene (Düsseldorfer Reit & Polo-Club) 1. Prof. Dr. Wolfram T. Knoefel (TC) HCP 1 2. Philippe Sommer HCP 2 3. Patrick Maleitzke HCP 4 Team HCP 7

Team Palast Gourmet / Palazzo (Polo Club Luxembourg) 1. Estelle Wagner (LUX) HCP 1 2. Yves Wagner (LUX / TC) HCP 1 3. Patricio J. Gaynor (IRL) HCP 5 Team HCP 7

Team MVV Energie / Troncone (Rhein Polo Club) 1. Dr. Thomas Grau (TC) HCP 0 2. Patrick Maass HCP 1 3. Juan Correa HCP 3 Team HCP 4

Personelle Änderungen in den Teams beziehungsweise Verschiebungen aufgrund der Teamhandicaps vorbehalten! Schiedsrichter Sprecher Robert Watson (NZL) Jan-Erik Franck Zeitnehmer / Spieldokumentation Turnierleitung Peter Frings Erik Baumgärtner


29.04.2016
(PM)

Bereits zum sechsten Mal viel Rasanz und Dynamik: Beim „Rhein-Neckar ARENA Polo Cup“ preschen wieder die wendigen Polo-Ponys durchs MVV-Reitstadion
 
Mannheim - Kann Vorjahressieger Ubi Bene / MAG seinen „Titel“ verteidigen? Oder welches Team sorgte diesmal für eine Überraschung? Eines steht jedenfalls fest: „Ubi Bene“ spielt vom 5. bis 7. Mai im MVV-Reitstadion zwar in gleicher Besetzung wie 2015, aber“alleine“, denn die MAG bildet diesmal mit Gauch ein Team. ARENA Polo – die „kleine“ Variante von Polo – hat sich jedenfalls seit der Premiere 2011 in Mannheim etabliert, denn „trotz der Größe unseres Platzes ist das Publikum hautnah am Geschehen dabei und erlebt die Rasanz des Spiels direkt mit“, wie Turnierchef Peter Hofmannn in den letzten Jahren festgestellt hat.

Das Team Ubi Bene tritt bereits zum zweiten Mal in Folge mit Team-Captain Prof. Dr. Wolfram Trudo Knoefel, Philipp E. Sommer und Patrick Maleitzke – alle vom Düsseldorfer Reit & Polo-Club – an. Ebenfalls wieder im Einsatz ist Vanessa Schockemöhle, die Tochter von Springreiter Alwin Schockemöhle, der bei drei Olympischen Spielen zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze gewann und bei der Europameisterschaft 1975 in München den Titel im Einzel und mit der Mannschaft holte. In der Siegerliste der Mannheimer „Badenia“ ist er dreimal verewigt: 1965, 1969 und 1970. Vanessa Schockemöhles Onkel Paul Schockemöhle sicherte sich zweimal den Sieg in der bedeutendsten Prüfung in Mannheim (1974 und 1978). Mit der Luxemburgerin Estelle Wagner (2015 mit dem Team Gauch / Jeep Fünfte) sattelt im Team Gourmet Palast / Palazzo eine weitere Amazone.

2015 hatte zum Auftakt der „Mannheimer Pferdewoche“ das Team Ubi Bene /MAG das Endspiel überraschend klar mit 21:6 Toren gewonnen und dies obwohl man mit dem niedrigsten Gesamthandicap ( 6) aller sechs Mannschaften antrat. Finalgegner Team Maritim musste allerdings nach dem ersten Chukker (8:1) verletzungsbedingt auf seine Nummer 2 verzichten. Augustin Kronhaus, der sich schon am ersten Spieltag einen heftigen „Pferdekuss“ eingehandelt und am zweiten Tag auf die Zähne gebissen hatte, konnte nicht mehr weitermachen, für ihn kam Christian Zarate ins Match. Dritter wurde Team Radio Regenbogen / Palazzo (11:10 gegen Team Engelhorn), auf den fünften Platz kam Team Gauch / Jeep, das mit 10:8 Toren gegen das Team MVV Energie / Troncone siegreich blieb. Bei der Siegerehrung erfuhren nicht nur Spieler, Sponsoren und Turnierleiter Dirk Baumgärtner von Peter Hofmann Dank für ihren Einsatz, sondern ganz besonders Ansager Jan-Erik Franck: „Er hat es glänzend verstanden, dem Publikum die Feinheiten von ARENA Polo nahe zu bringen.“ Normalerweise bilden beim Polo vier Spieler ein Team. Im MVV-Reitstadion spielen beim ARENA Polo drei Akteuren pro Mannschaft. Insgesamt kämpfen sechs Teams um den Turniersieg, die Spielpaarungen des ersten Tages wurden am Donnerstag im Rahmen eines Pressegesprächs bei Partner engelhorn – Mode im Quadrat ausgelost.

Der „6. Rhein-Neckar ARENA Polo Cup 2016“ beginnt am Donnerstag, 5. Mai, um 16.00 Uhr (MVV Energie/Troncone gegen Engelhorn), die beiden weiteren Begegnungen starten um 17.15 Uhr (Gauch/MAG gegen Ubi Bene) beziehungsweise um 18.30 Uhr (Palast Gourmet/Palazzo) gegen Maritim). Am Freitag, 6. Mai, starten die Matches ebenfalls um 16.00 Uhr, um 17.15 Uhr und um 18.30 Uhr. Die Platzierungsspiele am Samstag, 7. Mai, sind für 10.00 Uhr (Platz 5), um 11.15 Uhr (Platz 3) und um 12.30 Uhr (Finale) angesetzt. Polo war übrigens fünf Mal olympische Disziplin bei Sommerspielen: 1900 (Paris), 1908 (London), 1920 (Antwerpen), 1924 (Paris) und 1936 (Berlin). Mit den Eintrittskarten für den Maimarkt kann das Polo-Turnier von den Stehplätzen und auch von der Tribüne aus beobachtet werden. Tickets für die überdachte Tribüne gibt es über die Mannheimer Ausstellungsgesellschaft unter der Telefonnummer 0621 – 42 509-22. Sie kosten zehn Euro am 7. und 9. Mai beziehungsweise 15 Euro am 8. und 10. Mai. Am Dressur-Wochenende sowie am Donnerstag, 5. Mai, und Freitag, 6. Mai, haben alle Maimarkt-Besucher freien Zugang zur Tribüne.

Eintrittskarten für den Maimarkt kosten im Vorverkauf (ebenfalls über die Mannheimer Maimarkt-Gesellschaft) 4,50 Euro für Erwachsene sowie drei Euro für Kinder und Jugendliche (sechs bis 14 Jahre), an der Tageskasse sind die Tickets für acht Euro beziehungsweise 4,50 Euro erhältlich. Mit diesen Karten kann auch das Maimarkt-Turnier von den Stehplätzen aus beobachtet werden. Das VRN-Maimarkt-Ticket (Eintritt sowie Hin- und Rückfahrt zum Maimarkt im gesamten VRN-Gebiet) kosten 9,50 Euro für Erwachsene und 5,30 Euro für Kinder.

Das 53. Maimarkt-Turnier im Internet: www.maimarkt-turnier-mannheim.de


29.04.2016
(PM)