Reitsport einmal anders
FRB-Generationenderby lockt Jung und Alt nach Riem

 
München-Riem - Spiele, Spaß und Pferde: Am 20. und 21. September geht in Riem das FRB-Generationenderby über die Bühne. Dabei steht die Olympia-Reitanlage wieder einmal im Zeichen des Pferdes, allerdings auf ganz besondere Weise. Ein Wochenende lang gibt es da „etwas anderen Reitsport“, mit viel Ernst sind an den beiden Tagen zwar vor allem die Nachwuchsreiter dabei, allerdings steht der Spaß im Vordergrund.
Die Turnierleitung hat heuer Valeska Hilse übernommen, die das Reitsportfestival für die ganze Familie seit vielen Jahren unterstützt. Sie tritt damit in die Fußstapfen des im Frühjahr tödlich verunglückten Dr. Alexander Didczuhn. „Für mich war es selbstverständlich, die Veranstaltung, die er so geliebt hat, in seinem Sinne weiterzuführen“, sagt die bekannte und beliebte Turnierrichterin. Und so sind auch heuer bei diesem Turnier des FRB (Förderkreis des nationalen und internationalen Reitsports in Bayern) wieder Teamgeist, Fantasie und Erfindungsreichtum gefragt. Traditionell bilden Spiel- und Spaßprüfungen den Schwerpunkt, in denen großer Wert auf Fairplay gelegt wird. Damit ist dieses Turnier ein idealer Einstieg ins Turniergeschehen. Starten dürfen in Riem nur Jugendliche bis 16 und Senioren ab 40 Jahre, allesamt ausschließlich Amateure.
Die Ausschreibung bietet viele Attraktionen mit bewährten Wettbewerben wie den Dressur- und Springprüfungen der Klassen A bis M sowie der M-Kür und dem Hunterspringen.
Dazu kommen das Finale Oberbayern im NÜRNBERGER BURG-POKAL der Bayerischen Junioren, das Finale des Oberbayerischen Jugendförderprogramms in beiden Disziplinen sowie ein Caprilli-Test und ein Kombinierter Reiterwettbewerb. Und damit der Jugendförderung nicht genug. Die Organisatoren des Generationenderbys wollen in diesem Jahr das Turnier noch weiter für die Reiterjugend öffnen. Neben den Prüfungen des NÜRNBERGER BURG-POKALS und dem Oberbayerischen Jugendförderprogramm, für die eine Vorabqualifikation notwendig ist, werden nun auch offene Springprüfungen für Junioren angeboten. So gibt es zwei Stilspringen der Klasse A und eine Springprüfung der Klasse L, die den Junioren Jahrgang 1996 und jünger vorbehalten sind.
Damit auch die Erwachsenen nicht zu kurz kommen, wird eine Dressurprüfung der Klasse M geboten, die als Qualifikation für die FRB Tour „Don’t worry – be happy“ gilt. Diese Prüfung liegt vor allem dem Präsidenten des FRB am Herzen. „Hier können Aktive an den Start gehen, die einige Jahre pausiert haben oder auch im fortgeschrittenen Alter noch Spaß an Turnieren finden“, sagt Jürgen Blum, der heuer erstmals auch in der Turnierleitung des Generationenderbys zu finden ist.
Beliebt bei den Kleinsten im Sattel ist vor allem die Pony-Führzügelklasse und das nicht nur wegen des Riesenteddybären, den der jüngste Teilnehmer mit nach Hause nehmen darf. Natürlich gibt es auch heuer wieder den Prinzessinnen-Raub, bei dem ein Hindernis-Parcours bewältigt werden muss, während ein zweiter Teilnehmer, die Prinzessin, mit aufs Pferd genommen wird - das Ganze natürlich kostümiert. Schönster Satz der Ausschreibung: „Der Verlust der Prinzessin führt zum Ausschluss“. In der Känguru-Challenge reiten die Aktiven zunächst durch eine abgesteckte Rennbahn, wobei sich das eine oder andere Pony als Rennsport-Crack herausstellt. Anschließend wird abgestiegen, in einen Kartoffelsack geklettert und sackhüpfenderweise Müllteile eingesammelt und in den Sack gesteckt. Das Pony darf dabei nicht von der Hand gelassen werden.
Beim Ride & Kick transportiert ein Reiter in einer bestimmten Zeit zwei Bälle zu einem Kicker. Dieser schießt auf eine Torwand. Für jeden Ball gibt es einen Punkt, je Treffer fünf Punkte. Aus zwei Teilnehmern, einem Junior und einem Senior besteht ein Team beim Knock-Out-Race. Den Anfang machen jeweils zwei Junioren, die gegeneinander einen Parcours in E-Höhe reiten und im Anschluss die Stafette (Gerte) an den Senior übergeben. Dieser muss eine Schubkarre mit Bällen sicher durch einen kleinen Geschicklichkeitsparcours lenken. Das jeweils beste Team kommt eine Runde weiter, bis es am Ende das Gesamtsieger-Team gibt.
Ein großer Spaß für die ganze Familie, bei dem nicht nur die Kinder auf ihre Kosten kommen.
Martina Scheibenflug


01.08.2014
(Hippo Pferdeveranstaltungs GmbH)

Oldenburger Elite-Fohlen im Netz
 
Vechta - Ab sofort steht der Katalog für die Elite-Fohlenauktion online für Sie bereit. 80 sorgfältig ausgewählte junge Talente paradieren am Samstag, den 23. August, im Oldenburger Pferde Zentrum Vechta. Machen Sie sich selbst ein Bild der herausragenden Qualität dieser Kollektion.
Auf der Internetseite des Oldenburger Pferdezuchtverbandes http://www.oldenburger-pferde.com finden Sie den aktuellen Katalog der Elite-Fohlenauktion ganz bequem zum blättern am Bildschirm. Fotos, Abstammungsinformationen, Pedigrees und Videos im Internet komplettieren einen ersten Eindruck von den Hoffnungsträgern aus Oldenburger Zucht.
Live können Sie alle Fohlen am 23. August ab 11.00 Uhr während der großen Elite-Fohlen-Parade im Reiterwaldstadion sichten. Ab 15.00 Uhr beginnt die Versteigerung.
Bitte klicken Sie hier um direkt zum Katalog der Elite-Fohlenauktion zu gelangen.
Bitte verwenden Sie folgenden Link für die Direkteingabe: http://oldenburger-pferde.net/front_content.php?idcat=110&idart=2633&changelang=1

Beratung und Kundenservice:

Dressurpferde:
Thomas Rhinow: 49 (0) 44 41-93 55 15 oder rhinow.thomas@oldenburger-pferde.com
Daniel Pophanken: 49 (0) 44 41-93 55 895 oder pophanken.daniel@oldenburger-pferde.com
Springpferde:
Fabian Kühl: 49 (0) 44 41-93 55 71 oder kuehl.fabian@oldenburger-pferde.com

Informationen:

Auktionsbüro Vechta:
Elisabeth Gerberding: 49 (0) 44 41-93 55 12 oder gerberding.elisabeth@oldenburger-pferde.com
Heike Arends: 49 (0) 44 41-93 55 31 oder arends.heike@oldenburger-pferde.com


01.08.2014
(Oldenburger Pferdezuchtverband e.V.)

      

Junioren-EM Voltigieren: Miro Rengel geht in Führung
Guter Auftakt für deutsche Mannschaft in Kaposvár

 
Kaposvár - Guter Auftakt für die deutsche Voltigiermannschaft im ungarischen Kaposvár bei den Junioren-Europameisterschaften: Miro Rengel (Köln) ging nach der ersten Pflicht in Führung. Sophie Hofmann (Kemmenau) rangiert als aktuell beste deutsche Dame auf einem aussichtsreichen vierten Platz.

Bei allen Qualifikationswettkämpfen hatte Miro Rengel ein sehr gutes Bild abgegeben. An diese Vorleistungen knüpfte der junge Kölner nun beim Auftakt des Junioren-Championats nahtlos an. Mit 7,615 Punkten rangiert der 18-Jährige nach dem ersten von vier Durchgängen auf Rang eins des Feldes. Mit Sir Bernhard RS von der Wintermühle – longiert von Nina Vorberg – verwies der Preis-der-Besten-Sieger den Österreicher Niklas Lutzky auf Rang zwei (7,597). Auch Tom Vollmer aus Fredenbeck liegt mit Don Zeno (Longe: Gesa Bührig) mit 7,344 Zählern und dem derzeitigen fünften Rang aussichtsreich.

Aussichtsreich konnten auch die deutschen Juniorinnen den ersten Wettkampftag in Ungarn abschließen. Sophie Hofmann, die ebenfalls auf Sir Bernhard RS von der Wintermühle turnt, rangiert zwar aktuell „nur“ auf Rang vier. Allerdings sind die Abstände zu den Führenden gering. Die Österreicherin Eva Nagiller konnte sich mit 7,764 Punkten leicht absetzen. Ihre Landsfrau Nicole Kirbisch folgt mit 7,467, gefolgt von der Schweizerin Marina Mohar (7,407) und Hofmann (7,405). Chiara Congia aus Offenbach folgt mit Celebration (Longe: Alexandra Dietrich) auf Platz fünf (7,36). Auch die siebtplatzierte Laureen Groß (Bielefeld) hat mit 7,309 Punkten alle Chancen, sich mit Diabolus (Simone Drewell) im Laufe des weiteren Turnierverlaufs noch weiter nach vorn zu arbeiten.

Am morgigen Freitag starten auch die Mannschaften ab 10.30 Uhr in die U18-EM. Für Deutschland geht das Juniorteam Brakel vom Landesverband Westfalen an den Start. Am Nachmittag folgen ab 14 Uhr die Einzelvoltigierer mit den ersten Küren. FN/Daniel Kaiser


01.08.2014
(fn-press)

CHIO Aachen: Sitzschalen aus dem Hauptstadion verschenkt
 
Aachen - Bei traumhaftem Wetter hat die Verschenk-Aktion der Sitzschalen aus dem Hauptstadion viele Interessenten angelockt. Sowohl einzelne Sitze als auch ganze Sitzgruppen wurden von Jung und Alt auf der AachenMünchener Tribüne eingesammelt und mitgenommen. Einige von ihnen finden jetzt im TC Blau-Weiss Stolberg 1932 e.V. ein neues Zuhause: „Wir hatten bisher keine richtigen Sitzmöglichkeiten für unsere Zuschauer. Das wird sich jetzt dank der CHIO-Sitzschalen endlich ändern!“, so der Sportwart Jürgen Sonnen. Aber nicht nur aus der Region kamen Anfragen: Ein CHIO-Fan aus dem Schwarzwald hat extra eine Aachener Spedition beauftragt, 300 Sitzschalen abzuholen. Sie werden nun Teil einer sanierten Reithalle.

Turnierdirektor Frank Kemperman freut sich über das rege Interesse an dem geschichtsträchtigen CHIO-Mobiliar: „Die Leute haben immer wieder Ideen, wie man die Sitze noch nutzen kann. An Sportplätzen, in Reithallen und sogar als Esszimmerstühle!“
Fotos von den Schalen und ihren neuen Verwendungszwecken können an presse@chioaachen.de gesendet werden. Die Schönsten werden auf der Facebook-Seite des CHIO Aachen veröffentlicht.


01.08.2014
(chioaachen)

      
Einige Mitglieder des TC Blau-Weiss Stolberg 1932 e.V. auf der AachenMünchener Tribüne.(Foto: CHIO Aachen)

LQH: Zwei weitere Veranstaltungen auf dem Schwantelhof / „Bitz-AQHA-Show“ mit Regio-Cup BaWü / EWU A/Q C-Turnier „The-Triple-Show“.
 
Schwantelhof - In der 31. und 32. Kalenderwoche treffen sich die Baden-Württembergischen Westernreiter auf dem Ludwig-Quarter-Horses-Schwantelhof in Bitz. Stehen am ersten Wochenende (2. und 3.) die LQH-Classics mit AQHA Show und dem Western-Horse-Regio-Cup Baden-Württemberg auf dem Programm, ist vom 7. bis 10. August „The Triple Show“, ein A/Q und C-Turnier der Ersten Westernreiter Union (EWU), ausgeschrieben worden.

Auch an diesen beiden Turnier-Wochenenden erwarten die Veranstalter wieder große Teil-nehmerfelder. „Beim zweiten Turnier können es gut und gerne über 200 Pferde auf unserem Hof sein“, erklärte Pferdewirtschaftsmeisterin Sylvia Maile und verweist lächelnd darauf hin, dass „wir aber jetzt schon sehr viel Erfahrungen mit der Abwicklung von großen Starterfel-dern gesammelt haben.“ Außerdem teilte die LQH-Managerin mit, dass auf beiden Veranstal-tungen nicht nur Reining-Wettbewerbe, sondern „auch weitere interessante Westerreit-Disziplinen zu sehen und bestaunen sein werden. Darunter etliche Reitklassen für Kinder und Jugendliche sowie Mixdisziplinen zum Beispiel: Reiter, Ross und Hund.“

Neben den ausgeschriebenen Prüfungen haben die Veranstalter an diesen Turnier-Wochenenden auch wieder für kulinarische Schmankerln gesorgt, heuer jedoch aus dem Bereich der Süßspeisen. Sylvia Maile erzählt: „Neben der bekannt guten Bewirtung mit Brat-wurst, Kotelett, Pommes und Kartoffelsalat werden von Eis-Spezialisten verschiedene Sorten Speiseeis vor Ort hergestellt, ferner werden Krepps in den verschiedensten Variationen geba-cken. Obendrein werden weitere süße köstliche Leckerbissen für das leibliche Wohlergehen sorgen.“ Das bewährte LQH-Team hat im Vorfeld erneut alles getan, damit sich’s auch dies-mal wieder Ross und Reiter, Sponsoren, Zuschauer und Kinder behaglich machen können – bei Ludwig Quarter Horses auf der Schwäbischen Alb in Bitz.


01.08.2014
(HPV)

      
LQH – Arena auf dem Schwantelhof (Quelle: HPV)

EM Pony: Dressurreiter gewinnen Team-Gold
Gold und Silber für Großbritannien bzw. die Niederlande

 
Millstreet/IRL - Mit einem Paukenschlag haben die Pony-Europameisterschaften im irischen Millstreet für die deutschen Reiter begonnen. Zum 29. Mal in der Geschichte hat ein Dressur-Team von Bundestrainerin Cornelia Endres den Titel gewonnen. Nur acht Mal verpassten die deutschen Ponydressurreiter seit 1978 Gold, davon ausgerechnet zwei Mal in Millstreet (1981 und 1989). Jetzt, 25 Jahre später, hat es auch in Irland geklappt.

Bereits die erste deutsche Starterin, Lea Luise Nehls (Berlin), sorgte mit DSP De Long für eine Überraschung. Mit ihrem Ergebnis von 73,769 Prozentpunkten sicherte sie sich den Titel des „Overnight-Leaders“, zwei Plätze vor Nadine Krause (Bad Homburg) mit Danilo (73,154). „Lea hat sich hier super geschlagen. DSP De Long war sechsjährig Bundeschampion der Dressurponys, Lea hat ihn seit vierjährig und selbst ausgebildet. In diesem Jahr haben sie sich von Turnier zu Turnier gesteigert“, sagte Conny Endres. Bei der letzten Sichtung in Vierzon hatte sich das Paar in so guter Form präsentiert, dass es sich einen Platz im EM-Platz eroberte. Ebenfalls neu dabei ist in diesem Jahr Maike Mende (Nordwalde) mit Desert Rose. „Sie hat in Vierzon drei Prüfungen gewonnen, darunter die Mannschaftsaufgabe mit 78 Prozent“, berichtete Endres. In Millstreet kam aber alles anders. Kurz vor dem Einreiten begann auf dem Springplatz nebenan eine Siegerehrung und bei der achtjährigen Ponystute „gingen - blink - alle Lampen an“, beschrieb Endres. Desert Rose ließ sich auch während der Prüfung nicht wieder völlig beruhigen, was Fehler in der Schritttour und beim Angaloppieren nach dem einfachen Wechsel nach sich zog. „Die beiden hatten mit 71,959 Punkten noch ein tolles Ergebnis, aber es war eben nicht das, was wir kalkuliert hatten“, sagte die Bundestrainerin.

Am Ende lag es an Semmieke Rothenberger (Bad Homburg) mit Deinhard B, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Denn dank der Vorstellung der britischen Schlussreiterin Phoebe Peters mit SI Lucci war der deutsche Vorsprung ziemlich geschrumpft. Die Doppel-Europameisterin des Vorjahres wurde für ihre Vorstellung mit 76,59 Prozentpunkten belohnt, was den Briten ein Endergebnis von 222,257 Punkten eintrug. Doch Rothenberger spielte ihre ganze Routine aus, gewann mit 78,410 Prozentpunkten nicht nur die Prüfung, sondern sicherte auch ihrem Team mit 225,333 Punkten den Sieg. „Semmie war total cool und hat nicht einen Punkt liegengelassen“, freute sich Endres. Die Bronzemedaille sicherte sich mit 216,667 Punkten an die niederländische Mannschaft.

Für die Ponydressurreiter geht es am Freitag und Samstag mit der Einzelwertungsprüfung weiter. Noch heute am Start sind die Springreiter mit dem ersten Umlauf des Nationenpreises sowie die Vielseitigkeitsreiter, für die als erstes die Dressur auf dem Programm steht.


01.08.2014
(fn-press)

Escolar verletzungsbedingt in Verden und Warendorf nicht am Start
 
Verden - Verletzungsbedingt wird Escolar nicht an der WM der fünfjährigen Dressurpferde vom 6. bis 10. August und am Bundeschampionat vom 3. bis 7. September teilnehmen können. Der braune Westfale, der bereits zweimal in Folge das Reitpferde-Bundeschampionat mit Traumnoten von 10,0 gewann und nun von Olympiasieger Hubertus Schmidt auf höhere Aufgaben im Viereck vorbereitet wird, hat sich in der Box leicht verletzt, wird laut tierärztlicher Prognose aber in wenigen Wochen wieder gesund sein. „Escolar wird selbstverständlich die nötige Zeit zur Ausheilung und Rekonvaleszenz erhalten, auch wenn wir den Startverzicht sowohl in Verden als auch in Warendorf natürlich sehr bedauern. Das Wohl des Pferdes hat für uns absolute Priorität“, erklären die Besitzer Dr. Axel und Sandra Schürner sowie Ludger Beerbaum, bei dem Escolar in Riesenbeck auf Station steht, unisono. Da man kein Risiko eingehen möchte, wird der Sohn des Estobar NRW, der in diesem Jahr seinen ersten, absolut überragenden Fohlenjahrgang präsentierte, auch nicht mehr via Frischsamen zur Verfügung stehen. „Wir bitten die Züchter um Verständnis“.

01.08.2014
(Agentur Equitaris)

      
Escolar unter Hubertus Schmidt (Foto: Tanja Becker)

WM-Pferde von einst kehren nach Verden zurück
 
Verden - Es wird ein sportliches Wiedersehen, so wie man es sich wünscht von ehemaligen WM-Kandidaten. Das Internationale Dressur- und Springfestival Verden vom 6. bis 10. August birgt erstmals zwei Dressurprüfungen für Pferde, die einst als WM-Kandidaten in Verden angetreten sind. Und die Resonanz auf diese Offerte der Verdener Veranstalter ist gut.

Am Mittwoch und Donnerstag finden diese internationalen Dressurprüfungen statt und 15 Pferd/ Reiter-Paare haben dafür ihre Nennung abgegeben. „Wir sind sehr zufrieden mit dieser Resonanz“, unterstreicht Ulrike Kubelke, sportliche Leiterin Dressur des Festivals. „Das ist ja noch sehr neu und braucht Zeit, um sich durchzusetzen. Insofern ist das ein wirklich gutes Nennungsergebnis.“ So werden u.a. Eva Möller (Hagen a.T.W.) und der vierbeinige Weltmeister 2012 Sa Coeur in Verden erwartet, auch Dorothee Schneider (Framersheim) hat sich mit Showtime für das Get-Together einstiger WM-Pferde entschieden. Die Olympia-Silbermedaillengewinnerin mit dem Team ist ohnehin in Verden, denn mit dem dänischen Hengst Sezuan hat die Pferdewirtschaftsmeisterin eines der derzeit spektakulärsten fünfjährigen Pferde im WM-Lot. Generell richten sich die Prüfungen für die einstigen WM-Finalisten an sieben und acht Jahre alte Dressurpferde.

Am Mittwoch wird die erste Prüfung geritten, dabei handelt es sich um die internationale FEI-Aufgabe für Junge Reiter – also gerade schwer genug, um den Ausbildungsfortschritt der Pferde abzufragen. Am Donnerstag folgt mit der FEI Mannschaftsaufgabe Junge Reiter das Finale, das in zwei Abteilungen nach Alter aufgeteilt wird. Dotiert sind beide Prüfungen mit insgesamt 3.500 Euro.

Viel weltmeisterliches Flair also beim Internationalen Dressur- und Springfestival auf dem großzügigen Turniergelände. Und nicht nur ganz junge Weltmeister werden erwartet, auch einer, der ein wenig älter ist und zweibeinig….

Ein züchterisches Glanzlicht setzt die Herwart von der Decken-Schau 2014 am Mittwoch, dem 6. August, das Spitzenereignis für die schönsten und besten Hannoveraner Stuten. Ab 09.30 Uhr ist der „Catwalk“ in der Grand Prix-Arena eröffnet. Gerichtet wird in spring- und dressurbetonten Gruppen. Parallel beginnt in der WM-Arena das Training der fünf und sechs Jahre alten Kandidaten und ab 14.00 Uhr startet die internationale Dressurprüfung ehemaliger WM-Finalisten. Ganz jung wird es auch im großen Reiterstadion: Dort sind erstmals die vierjährigen Springpferde in einer Springpferdeprüfung Kl. A** gefordert.

Alles online aus Verden: www.verden-turnier.de


31.07.2014
(comtainment GmbH)

      
Wiedersehen mit Verden – einstige WM-Kandidaten treffen sportlich aufeinander. (Foto: Karl-Heinz Frieler)

Buntes, Bewährtes und Brillantes
Neuheiten der spoga horse bilden breite Palette des Reitsports ab

 
Köln - Bunt „wie eine Blumenwiese“ wird die Mode für den Reiter im Frühjahr und Sommer 2015, und die Ausstattung für das Pferd steht ihr dabei in nichts nach. Gleichzeitig ist Komfort einer der zentralen Dauertrends, ist er doch unerlässlich für Bekleidung und Schuhwerk des Reiters, der seinen Sport bei jedem Wetter ausübt. Besonders vielWert auf einen angenehmen Sitz legen die Hersteller jedoch auch bei der Ausrüstung des Pferdes und stellen auf der spoga horse Herbst vom 31. August bis 2. September 2014 in Köln vor allem in puncto Sattelzeug interessante Neuheiten vor.

„Anprobieren und losreiten“ lautet das aktuelle Motto beim Schuhwerk für den Reiter. Neue Stiefeletten und Reitstiefel sollen sich nicht mehr starr und klobig anfühlen, sondern auf Anhieb bequem sitzen. Dafür sorgen völlig neue Schnitte und Passformen. Viele Reitstiefel sind heute am Knöchel sehr schmal geschnitten und verleihen so vor allem Damenbeinen eine elegante Silhouette. Durch elastische Ledereinsätze sitzen die Stiefel wie angegossen. Hübsche Details wie Kontrastnähte, Biesen, große Zierschnallen, Muster- oder Swarovskiapplikationen am Schaft oder das Anbringen der eigenen Initialen lassen die neue Stiefel- und Chapsgeneration zur Augenweide werden.

Bunt fürs Reiter-Leben
In der Reitmode zeichnen sich drei Hauptlooks ab. Bunte, starke Farben kennzeichnen die sportive Linie. Nicht zu übersehen ist die Farbe
Mohnrot in verschiedenen Schattierungen, die nicht nur Shirts, sondern auch Jacken und sogar eine Reithose zum Leuchten bringt. Daneben verschaffen sich kräftige Blautöne und Farben wie Fuchsia, Papaya sowie
Magnolie spielend Aufmerksamkeit. Die Farbe Pink findet sich nicht nur bei der Bekleidung wieder, sondern ist auch auf einen Reithelm sowie
Schabracken und Fliegenohren fürs Pferd übergesprungen. Zum sportlichen Look gehören raffinierte Materialien, die der Kleidung höchste
Funktionalität verleihen: sei es ein Turnierjacket mit Spezialmembran, die sommerlich-leichte Wattierung in Westen und Jacken oder Blousons mit Mesh-Einsätzen und Belüftungssystem unter den Armen.

Stets wichtiger Bestandteil der Reitmode ist die klassische Linie mit gedeckteren Farben wie Dunkelblau, Braun, Schwarz, Grau und Melangetönen, die ihre Eleganz aus feinen Stoffen beziehen. Aus der Fashionwelt in der Reitmode angekommen ist ein femininer Look, der etwa mit Shirts im Oversize Look oder im Loose Fit neue Akzente setzt. Wer sich mit den Leuchtfarben der Sportlinie nicht anfreunden kann, wird im femininen Look mit einer Sweatjacke im Pastellton Hellrosa, einer Steppjacke und Reithose in zartem Hellblau sowie T-Shirts mit pastelligem Farbverlauf fündig.

Keine Reibereien
Ein bestimmtes Kleidungsstück für Reiter bekommt fast nie öffentliche Aufmerksamkeit, obwohl es eine zentrale Verbindung zwischen Reiter und Pferd herstellt und buchstäblich für gemeine Reibereien sorgen kann: die Unterwäsche. Für manche Reiter „kein Thema“, wer jedoch weiß, wie schmerzhaft sich „das Glück der Erde“ anfühlen kann, kann jetzt aufatmen:
In jahrelanger Forschungsarbeit wurden speziell für Reiter Unterhosenmodelle entwickelt, die eine Polsterung aufweisen, die der
Sitzfläche des Sattels nachempfunden ist. Ausgeklügelte Schnitte machen die Wäsche zum unauffälligen Begleiter für den reiterlichen Alltag.

Equipment, das nachwächst
Beim Equipment für Reiter und Pferd etabliert sich neben den Hightech-Komponenten nach und nach ein weiterer Trend: natürliche und nachhaltige Materialien. Reithosen aus Bambus sind schon einige Zeit am Markt. Neu ist jedoch eine Softshellhose, die aus Korkfasern gefertigt ist. Die Hose weist eine hohe Wärmedämmung auf und ist dabei weich und sehr leicht zu tragen.
Ebenfalls eine interessante Neuheit ist ein Steigbügel, dessen Rahmen aus NaWaRos, aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt ist. Das Produkt zeichnet sich darüber hinaus auch noch durch ein innovatives Stoßdämpfersystem aus, bei dem schockabsorbierende Polster unter der Trittfläche die Gelenke des Reiters und somit den Rücken des Pferdes schonen sollen.

Pferdefreundliches Sattelzeug
Bei den Sätteln besteht ein anhaltender Trend darin, diese durch eine optimierte Auflagefläche mit guter Widerrist- und Schulterfreiheit für das Pferd möglichst angenehm zu gestalten. Toll, wenn der Reiter dabei durch eine ausgeklügelte Knielage und einen weichen Sitz ein gutes Reitgefühl erhält. Besonders schön, wenn der Sattel dank der Kontrastnähte und anderer Zierapplikationen auch noch das Auge erfreut.

Beim Zaumzeug setzen sich weich unterlegte Genickstücke, die eine breite Auflagefläche haben und im Bereich der Ohren weit ausgeschnitten sind, durch. Dies vermindert den Druck an dieser sensiblen Körperstelle des Pferdes. Für große Augen dürfte ein völlig neuartiger Zaum sorgen, der vom Hersteller als weltweit einziger komplett anatomischer Zaum bezeichnet wird. Gebogene Backenstücke, ein versetzter Kehlriemen, ein sehr breites Genickstück und spezielle Nasenriemen nehmen den Druck von hochempfindlichen Stellen am Pferdekopf, deren „Verschnürung“ beim Pferd Stress erzeugt.

Weniger Druck zu erzeugen, das ist auch das Ziel einer Reihe neuer Sattelgurte. Erreicht wird dies mit Gelpolstern, keramikhaltigem Material oder – auch das ein Hingucker – einem Gurt, der am Bauch eine runde Lederplatte mit erhöhtem Rand aufweist. Dadurch entsteht ein Luftpolster, das Scherkräfte im Bauchbereich verhindern soll.

Sitzt, heizt, wackelt und hat Luft
Bei so viel Pferdefreundlichkeit gibt es aber auch für den Reiter den Luxus eines ganz besonderen Komforts: die Sitzheizung für den Sattel.
Ein Hersteller baut in seine Sattelmodelle auf Wunsch einen Thermositz mit akkubetriebenen Heizspiralen ein. Die Sitzfläche ist perforiert, so dass den Reiter bei klirrender Kälte im Winter wohlige Wärme durchzieht.

Getüftelt, nicht kopiert
Wer die Fachmesse in Köln besucht, stellt fest: Nicht selten stecken in den Innovationen, die hier präsentiert werden, Jahre intensiver Forschung. Neben diesen ausgetüftelten Produkten gibt es jedoch auch die Neuheiten der Kategorie
Warum-sind-wir-da-nicht-früher-draufgekommen: In diesem Jahr zählt dazu eine praktische Halterung, die Huffettdosen vom Stallgassenboden an die
Boxenwand verbannt, ein Hilfszügel mit einer stufenlos und schnell verstellbaren Schiebeschnalle oder eine Höhenmarkierung für Hindernisständer, die einfach aufgeklebt wird.

Die Trends für die nächste Saison decken damit eine breite Palette des
Reitsports ab. Wer sich nun bereits auf die „bunte Blumenwiese“ freut, aber nicht bis zum Frühjahr warten möchte: Ein neuer Salzleckstein bringt ein wenig Pflanzenzauber in den Stall. Enthält er doch neben
Mineralien auch Früchte und Heilpflanzen – und wird in einer Halterung in Blumenform angebracht.

Die spoga horse 2014 ist für Fachbesucher am 31. August und 1. September von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am 2. September von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.spogahorse.de.

Über die Koelnmesse

Die Koelnmesse führt seit 90 Jahren Menschen und Märkte zusammen. 1924  startete die Erfolgsgeschichte der Kölner Messen mit der Eröffnung der ersten Veranstaltung auf dem Köln-Deutzer Gelände. Im Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit stieg die „Rheinische Messe“ zum Welthandelsplatz auf.
Heute verfügt die Koelnmesse über das fünftgrößte Messegelände der Welt  und organisiert rund 75 Messen in Köln und weltweit. Im Jubiläumsjahr 2014 trägt die Koelnmesse ihre Geschichte mit zahlreichen Aktionen, mit Publikationen und Ausstellungen in die Öffentlichkeit.


31.07.2014
(Koelnmesse GmbH)

Ludger Beerbaum: Einen Titel in Riesenbeck zu holen, das wäre das schon schön!
 
Riesenbeck - Gleich mit einer Reihe junger Pferde und mehreren Reitern aus seinem Stall ist Olympiasieger Ludger Beerbaum auf der Surenburg vor Ort: „Das Turnier ist eine tolle Gelegenheit, unsere jungen talentierten Pferde zu präsentieren“, erklärt Beerbaum. Darüber hinaus möchte sich der Riesenbecker aber nicht nur mit dem Dabeisein begnügen. „Wenn unser Stall den einen oder anderen Titel bei den Westfälischen Meisterschaften holen könnte, wäre das schon schön; im Nachwuchsbereich oder sogar bei den Senioren. Die Chancen dafür stehen gar nicht so schlecht.“
Am morgigen Freitag laufen weitere Qualifikationen für alle Altersklassen der Westfälischen Meisterschaften.
Und im Fahrsport findet die Deutsche Meisterschaft und das Internationale Derby der Vierspänner mit 15 Nationen seine Fortsetzung. Für Spannung ist also gesorgt.

Weitere Informationen: www.reiterverein-riesenbeck.de


31.07.2014
(Presseservice Meenen)

Fahrer aus 15 Nationen bei Riesenbeck International 2014
Bundestrainer Geiger schwärmt:
Riesenbeck bei Fahrern extrem beliebt

 
Riesenbeck - Als Bundestrainer für alle Fahrsport-Sparten ist Karl-Heinz Geiger bei Riesenbeck International an diesem Wochenende im Dauereinsatz. Wir sprachen mit dem Chefcoach über die Bedeutung des Turniers auf der Surenburg.

Frage: Herr Geiger, welche Bedeutung hat Riesenbeck für Sie und die Fahrer?

Geiger: Riesnbeck ist mit Aachen das bedeutendste Fahrturnier Deutschlands und auch bei den ausländischen Fahrern extrem beliebt. Für die Vierspännerfahrer stehen die DM und das Internationale Deutsche Fahrderby an. Außerdem ist Riesenbeck die letzte Sichtung für die WM Anfang September.

Frage: Dann sind sicher alle Cracks hier am Start?

Geiger: Bei den Vierspännern bis auf Boyd Exell alles was Rang und Namen hat. Von den deutschen Fahrern schätze ich besonders Christoph Sandmann, Georg von Stein und Michael Brauchle sehr stark ein. Das Siegen schwer machen könnten uns der US-Amerikaner Chester Weber (Sieger von Aachen) und der Niederländer Theo Timmerman. Beide sind gut drauf.
Frage: Für die Zweispännerfahrer geht es Nationenpreis um die Teamwertung…

Geiger: … und die wollen wir gern wieder wie im Vorjahr gewinnen. Insgesamt haben wir elf Fahrerinnen und Fahrer aus Deutschland am Start, das ist die komplette Elite.

Frage: Und auch die Pony-Vierspänner ermitteln in diesem Jahr ihren Deutschen Meister in Riesenbeck.

Geiger: Genau. Und da zähle ich besonders Tobi Bücker (Emdetten), ein sehr guter Dressurfahrer, und Steffen Brauchle (Baden-Württemberg), der seine Stärke im Gelände hat, zu den Favoriten auf Gold.

Frage: Wegen Neu- und Umbaumaßnahmen am Gelände ist die Marathonfahrt dieses Mal mit sieben statt mit acht Hindernissen bestückt. Was bedeutet das für die Fahrer?

Geiger: Im Prinzip ist das sogar für uns von Vorteil. Da unser Vierspänner-Team ja bei der WM Anfang September in der Normandie um die Medaillen mitfahren will, ist es ganz gut, wenn wir in Riesenbeck konditionell nicht alles bis auf Letzte ausreizen müssen.

Frage: Wan wird das WM-Team nominiert?

Geiger: Nach Dressur, der Marathonfahrt am Samstag dann direkt nach dem abschließenden Hindernisfahren am Sonntag geben wir die Nominierung noch hier auf dem Platz bekannt. Dann geht’s noch für vier Tage ins Trainingslager und anschließend hoffen wir auf eine erfolgreiche WM.
Weitere Informationen: www.reiterverein-riesenbeck.de


31.07.2014
(Presseservice Meenen)

      
BU: Bundestrainer Karl-Heinz Geiger an den Leinen. (Foto: M. Meenen)

Derbyzweiter lässt Frankel-Bruder hinter sich
 
Hamburg - Das IDEE 145. Deutsche Derby ist seit 25 Tagen Geschichte, aber der Derbyzweite von Hamburg-Horn „machte Geschichten“ in München. Lucky Lion aus der Zucht des Stalls Parthenaue schlug in München im Großen Preis, auch als Bayrisches Zuchtrennen bekannt, Noble Mission, den Bruder des Weltpferdes Frankel. „Das unterstreicht nur, dass wir in Hamburg einen insgesamt sehr guten Derbyjahrgang gesehen haben und dass unser Rating für Jahre bestätigt ist, weil beide – Erster und Zweiter des 145. Deutschen Derbys - zur europäischen Spitzenklasse gehören“, so Eugen-Andreas Wahler, Präsident des Hamburger Renn-Clubs.

Der von Andreas Löwe trainierte Lucky Lion, der auch in Hamburg zum Favoritenkreis zählte, galoppierte in München unter Ioritz Mendizabal zum Ende der Zielgeraden am hoch gewetteten Favoriten Noble Mission vorbei und sicherte der Familie Gerd Mosca (Gestüt Winterhauch) die 100.000 Euro-Siegprämie. Und noch ein Derbykandidat mischte mit: Wolfgang Figges Magic Artist kam mit Andreas Suborics auf Platz vier ein.

Mit dem München-Sieg machte Lucky Lion zugleich den Black-Type-Doppeltriumpf für seinen Vater High Chaparral dingfest. Neben Grand Prix-Sieger Lucky Lion in München gewann am gleichen Tag im französischen Maisons-Lafitte nahe Paris der High Chaparral-Sohn High Jinx den Prix du Carrousel über 3.100 Meter – übrigens unter dem Belgier Christophe Soumillion, dem Mann, der in Hamburg Sea the Moon zum triumphalen Sieg im IDEE 145. Deutschen Derby ritt.


31.07.2014
(comtainment GmbH)

Prominente Namen versprechen spannenden Sport bei Dressur Cappeln International
 
Cappeln - Reichlich Prominenz hat sich für die erste Ausgabe von Dressur Cappeln International angekündigt. So werden Nadine Capellmann, Dorothee Schneider, Christoph Koschel, Bianca Kasselmann, Nathalie zu Sayn-Wittgenstein/DEN, Borja Carrascosa/ESP, Bernadette Pujals/MEX, Evelyn Haim-Swarovski/AUT und natürlich nicht zu vergessen Victoria Max-Theurer/AUT vom 1. bis 3. August auf Gestüt Vorwerk im niedersächsischen Cappeln an den Start gehen und für spannenden Sport im Viereck sorgen. Schließlich stehen die Weltreiterspiele Ende August in der Normandie/FRA unmittelbar bevor – und zu deren Vorbereitung sowie nach der Absage des Dressurturniers in Lingen wurde das Dressurevent auf vier Sterne-Niveau von Familie Max-Theurer eigens kurzfristig anberaumt.


Der Hof Vorwerk, eine der wohl schönsten Anlagen überhaupt, wurde 1310 erstmals urkundlich erwähnt. 1875 begann Georg Vorwerk mit den Hengsten Agrarier und Macro, nach dem die heute zu dem Hof führende Straße benannt ist, eine private Hengsthaltung. In der Folge beeinflussten Vorwerk-Hengstgrößen wie Furioso II, More Magic xx, Inschallah AA, Zeus und Rubinstein die Zucht europaweit. More Magic xx ist übrigens auch Vater von Mon Cherie, mit dem Sissy Max-Theurer Olympia- und EM-Gold gewann.


2009 wechselte Gestüt Vorwerk in den Besitz der Familie Max-Theurer und wurde Heimstätte der umfangreichen Zucht der Familie, der u.a. auch Augustin OLD entspringt, der EM-Fünfte unter dem Sattel von Victoria Max-Theurer.


Die Amazone, selbst Zweite in der Meggle Champions Trophy, Dritte im Großen Aachener Dressurpreis und elffache Österreichische Staatsmeisterin, um nur einige wenige Erfolge aufzuzählen, hat mit Blind Date und Eichendorff aber neben Augustin OLD noch zwei weitere heiße Eisen im Feuer.


Das Programm von Dressur Cappeln International beginnt am Freitag, 1. August, um 10.00 Uhr mit dem Preis der Paul Schockemöhle Pferdehaltung GmbH, der Grand Prix-Qualifikation für die Kür. Um 14.00 Uhr geht es weiter mit dem Preis des Gestüts Vorwerk, der Grand Prix-Qualifikation für den Special. Am Samstag, 2. August, steht um 10.00 Uhr der Preis der Nürnberger Versicherungsgruppe, ein St. Georges, an und um 14.00 Uhr der Preis der Familie Haim-Swarovski, die Grand Prix Kür. Der Zeitplan für Sonntag, 3. August, sieht um 9.30 Uhr den Preis der Firma Metallbau Martin Niemann, ausgetragen in einer Inter I, und um 13.00 Uhr den finalen Grand Prix Special, den Preis der Firma iWest und der Firmengruppe Wilhelm Sieverding, vor.


„Die Vorbereitungszeit für dieses Turnier war denkbar knapp. Aber unser Team hat wirklich ganze Arbeit geleistet und Gestüt Vorwerk bietet einfach beste Möglichkeiten und einen herrlichen Rahmen für hochkarätige Viereckentscheidungen“, freut sich Sissy Max-Theurer.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos unter www.gestuet-vorwerk.de


31.07.2014
(Agentur Equitaris)

      
Victoria Max-Theurer/AUT auf Blind Date (Foto: Tanja Becker)

NeOn: Bearbeiten von Nennungen verbessert
 
Warendorf - Ein Update der Internetseite www.fn-neon.de macht das nachträgliche Bearbeiten von Nennungen leichter. Wenn ein Nutzer bisher eine bereits abgeschickte Nennung wieder mit „Bearbeiten“ geöffnet hat und diese anschließend nicht wieder neu abgeschickt hat, kehrte diese Nennung automatisch in den Status „vorgemerkt“ zurück. Besonders ärgerlich war dies bei Prüfungen mit begrenzter Startzahl. Hatte jemand beispielsweise zwei Startplätze reserviert und wollte einen davon zurückgeben, waren erst einmal alle beide „weg“. Dieses Problem gibt es nun nicht mehr. Der Prozess wurde so verändert, dass eine Nennung bei „Bearbeiten“ nicht mehr automatisch zurückgezogen wird, sondern die Änderungen erst nach dem aktiven Abschicken wirksam werden. „Mit dieser Veränderung hoffen wir, dass gerade bei den besonders begehrten Prüfungen nicht benötigte Startplätze rechtzeitig frei gegeben werden. Davon profitieren sowohl die Reiterkollegen, die gerne noch starten möchten, als auch die Veranstalter durch eine hohe Starterfüllung“, sagt Friedrich Otto-Erley, Leiter der Abteilung Turniersport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).

31.07.2014
(fn-press)

Araberschau Bairactar Memorial 2014 ist abgesagt
Araberschau in Marbach fällt aus – WBO-Reitklassen finden statt

 
Marbach - Die Araberschau Bairactar Memorial wurde nach zweimaliger Verlängerung des Nennungsschlusses abgesagt. Die Reitklassen für Arabische Pferde finden im Rahmen eines kleinen WBO-Turnieres am 16. August dennoch statt. Anschließend präsentiert das Haupt- und Landgestüt Marbach ein Schauprogramm für Besucher.

Absage der Araberschau Bairactar Memorial

Die Araberschau Bairactar Memorial sollte seit ihrer Wiederbelebung im Jahr 2010 zum fünften Mal im Haupt- und Landgestüt Marbach stattfinden. „Viele Aussteller haben in den letzten Jahren den Wunsch an uns heran getragen, dass die Araberschau in der großen Arena stattfinden sollte“, so Dr. Claudia Gille, Hauptorganisatorin der Veranstaltung, „Im Jubiläumsjahr sollte die Araberschau etwas ganz Besonderes werden und so wollten wir diesem Wunsch nachkommen.“ Ausgeschrieben wurde die Araberschau als Open Air-Veranstaltung, obwohl dies für den Veranstalter einen finanziellen wie auch organisatorischen Mehraufwand bedeutet und die Araberschau zusätzlich einem Wetterrisiko ausgesetzt ist. Ziel war es, durch die Durchführung im Freien mehr Teilnehmer zu gewinnen als in den Vorjahren.
Nach zweimaliger Verlängerung des Nennungsschlusses und dem Aufruf, dass die Veranstaltung abgesagt werden muss, wenn nicht mehr Nennungen eingehen, lagen die Teilnehmerzahlen immer noch unter denen des Vorjahres. Damit war der erhöhte Aufwand einer Open Air-Veranstaltung nicht mehr zu rechtfertigen und die Veranstalter beschlossen die Schau nicht abzusagen, sondern wie in den Vorjahren in der Reithalle durchzuführen, um Aufwand und Kosten im Rahmen zu halten. Daraufhin zogen einige Aussteller ihre Nennungen zurück, weil sie ihre Pferde nicht in der Reithalle vorstellen wollten. Die übrig gebliebenen Nennungen reichten für eine kostendeckende Durchführungen der Araberschau nicht aus und wurde abgesagt. „Besonders für die kleinen Züchter aus der näheren Umgebung und die Aussteller, die im letzten Moment noch Pferde genannt haben, damit die Schau überhaupt stattfinden kann, bedauern wir diese Entscheidung sehr. Unsere vielen Veranstaltungen, die in Marbach stattfinden müssen jedoch in einem gewissen finanziellen Rahmen bleiben“, so Landoberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck.
Die nächste Araberschau mit einem etwas veränderten Konzept soll im Jahr 2017 stattfinden, in dem das 200 jährige Bestehen der Weil-Marbach Vollblutaraberzucht gefeiert wird.

WBO-Turnier für Arabische Pferde am 16. August
Die ausgeschriebenen Reitklassen werden dennoch wie vorgesehen am Samstagvormittag (voraussichtlich ab ca. 11 Uhr) stattfinden. Ausgeschrieben sind eine Reitpferdeprüfung sowie eine E-, eine A- und eine L-Dressur für Pferde Arabischer Abstammung (AV, SH-A, A, AA, AH). Nennungen werden noch bis Mittwoch, 13. August, angenommen. Die Ausschreibung sowie ein WBO-Nennformular finden Sie im Internet unter www.gestuet-marbach.de unter Veranstaltungen/Bairactar Memorial.
Für weitere Informationen zum WBO-Turnier steht Ihnen Tasja Fischer unter 07385 - 9695 - 36 zur Verfügung.

Schauprogramm am 16. August

Am Samstagnachmittag um 15 Uhr wird nach Ende der Reitklassen ein Schauprogramm für Besucher stattfinden, in dem das Haupt- und Landgestüt Marbach die Rassevielfalt der Marbacher Zucht mit Schwarzwälder Füchsen, Deutschen Sportpferden und Arabischen Vollblütern präsentiert. Die vielseitigen Einsatzgebiete des Sport- und Freizeitpartners Pferd werden unter anderem durch Vorstellungen des Marbacher Auszubildenden Fabian Hellstern mit seinem Camargue-Pferd und der Voltigiergruppe Marbach unter Leitung von Christiane Niethammer gezeigt.
Die Eintrittspreise betragen 12 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder. Tickets sind am Veranstaltungstag im Besucherinformationszentrum im Innenhof des Gestütshofs Marbach erhältlich. Es gibt keine Karten im Vorverkauf.

Weitere Informationen zum Haupt- und Landgestüt Marbach und zu den Angeboten für Besucher im Internet unter www.gestuet-marbach.de.


31.07.2014
(Haupt- und Landgestüt Marbach)

Die Deutsche Reining-Equipe für die Weltreiterspiele in Frankreich.
 
Die Entscheidung über die Besetzung der deutschen Mannschaft war gefallen, als fünf Reiner zu ei-nem kurzen Trainingslager auf den LQH-Schwantelhof nach Bitz eingeladen wurden.Doch bevor sich die Reiter auf den Weg nach Baden-Württemberg machten, folgte eine Hiobsbotschaft: Sylvia Rzepka musste aufgrund einer Verletzung ihres Pferdes auf einen Start bei der WM in Frankreich verzichten. Außerdem konnte Nina Lill nicht am Kurzlehrgang teilnehmen, da sie zu einem Fortbildungskurs in Amerika weilte. Allerdings konnten sich die Verantwortlichen Nico Hörmann (Bünde) und Kay Wienrich (Argenbühl) ein Bild vom Trainingszustand ihres Pferdes „GR Hug A Jewel“ machen. Die Stute war vor Ort und wurde von ihrer Besitzerin Vanety Korbus (Straubenhardt), dreifache Deutsche Meisterin (2011 – 2013) bei den Jungen Reitern, in Bitz vorgestellt.

„Wir werden bei den Weltreiterspielen in Frankreich mit vier sehr erfahrenen Reitern an den Start gehen. Schade ist zweifelsohne, dass sich Sylvias Pferd kurz vor dem Lehrgang in Bitz eine Verletzung zuge-zogen hat. Wir hatten auch diese erfahrene Reiterin für die WM nominiert. Aber trotzdem ist mit etwas Glück durchaus eine Medaille drin“, erklärte Nico Hörmann. Auch Bundestrainer Kay Wienrich schaut zuversichtlich den Weltreiterspielen entgegen. Er sagte: „Ein sehr gutes Team. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft auf dem Championat ihr Bestes geben wird.“ Der Mannschaftswettbewerb findet am 25. und 26. August 2014 statt. Die besten Reiter werden dann am 30. August im Einzelfinale antreten.

Bei den bisherigen drei FEI-Weltreiterspielen, an denen auch die Westernreiter teilnahmen, belegten die heimischen Reiner in Jerez de la Frontera (Spanien 2002) im Team-Wettbewerb Platz vier und in der Einzelwertung durch Volker Schmitt Rang sieben. In Aachen (2006) wurde die Mannschaft ebenfalls auf Platz vier eingereiht und als beste deutsche Reiterin wurde Sylvia Rzepka auf Rang acht im End-klassement platziert. Auf der WM in Lexington 2010 (Kentucky, USA) schließlich wurde in der Team-Wertung Rang sechs notiert, und Grischa Ludwig wurde als Fünfter bester europäischer Teilnehmer.

Die Teilnehmer:

Nina Lill (Börsborn) mit „GR Hug A Jewel“: Die 25-Jährige aus Börsborn gewann bereits 2009 im Sat-tel von „Lena Little Jewel“ bei den FEI-Europameisterschaften in Rieden/Kreuth sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft (Steffen Breug, Daniel Schlömer, Nico Hörmann) zwei Goldmedaillen für Deutschland. Im gleichen Jahr triumphierte die couragiert reitende Amazone mit „RS Bon Ton Jac“ bei den nationalen Titelkämpfen in Aachen. Mit der achtjährigen von Georg Ripper gezogenen American-Quarter-Horse-Stute „GR Hug A Jewel“, Besitzerin ist Vanety Korbus, liegt Nina Lill derzeit auf Platz vier der NRHA-Open-Weltrangliste. Die Reiter-Pferd-Kombination gewann Anfang Juli den Dreisterne-CRI auf der CS Ranch in Givrins (Schweiz).

Alexander Ripper (Fürth-Kröckelbach) mit „Wild At The Bar“: Der Reiter ist mit „Wild At The Bar“ der amtierende FEI-Doppel-Europameister von Augsburg 2013. Sowohl im Einzel als auch im Team-Wettkampf (Sylvia Rzepka, Grischa Ludwig, Volker Schmitt) wiederholte er seinen Erfolg von 2003. Denn bereits beim ersten kontinentalen FEI-Championat grüßte er im italienischen Reggio Emilia mit „Solanoswarles Boy“ im Einzel und zusammen mit Maik Bartmann, Jürgen Pieper und Oliver Stein im Teamwettbewerb als Europameister. Zudem kann der bekennende Eintracht-Frankfurt-Fan zahlreiche nationale und internationale Erfolge in FEI- und FN Wettbewerben vorweisen. Mit dem zehnjährige American-Quarter-Horse-Hengst „Wild At The Bar“ hat Alex Ripper seit 2009 einen Vierbeiner der Güte-klasse 1A unter dem Sattel.

Volker Schmitt (Parkstein) mit „Smokin Mifillena“: Volker Schmitt ist schon seit vielen Jahren im „Ge-schäft“. Er gewann mit „Chex Enterprise“ die Einzelwertung beim ersten CRIO (Concours de Reining International Officiell). Der vielfache Bronze-Trophy-Champion, FEQHA-European-Champion und Fu-turity-Sieger, der bisher über 500.000 US-Dollar gewann, war 2002 mit der Mannschaft Vierter auf den FEI-Weltreiterspielen in Jerez de la Frontera (Spanien). Auf der FEI-Europameisterschaft 2013 in Augsburg errang er mit „Smokin Mifillena“ Mannschaftsgold. Den achtjährigen American-Quarter-Horse Hengst, der im Besitz von Sonja Lubas steht, wird Volker Schmitt auch auf der WM satteln.

Grischa Ludwig (Bitz) mit „Custom Del Cielo“: Der Baden-Württemberger hat bisher weit über 400.000 US-Dollar auf NRHA-Wettbewerben gewonnen. Der 40-Jährige betreibt zusammen mit Sylvia Maile einen Ausbildungs- und Trainingsstall auf der Schwäbischen Alb in Bitz. Nach seiner Reservistenrolle bei der WM 2002 in Jerez de la Frontera (Spanien), der Teilnahme an den FEI-Weltmeisterschaften 2006 in Aachen und 2010 in Kentucky (USA) wird Grischa Ludwig in Frankreich zum vierten Mal bei den Weltreiterspielen dabei sein. Der zweifache Deutsche Meister (FN, 2001, 2004) und mehrfache DQHA-German- und AQHA-European-Champion wurde 2007 und 2013 mit der deutschen Equipe FEI-Europameister. Bei den Weltreiterspielen 2010 in Kentucky belegte der Schwabe Rang fünf. Bei den Weltreiterspielen in Caen wird er sein EM-Pferd „Custom Del Cielo“ reiten, einen siebenjährigen Ameri-can-Quarter-Horse Hengst, der von Hill Greg (Huron/Ohio, USA) gezüchtet wurde und im Besitz von Fabian Strebel (Schweiz) ist.

Nico Hörmann (Bünde) Equipe-Chef: Im Mai 2012 stellte DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler Nicolas Hörmann als neuen Koordinator Distanzreiten und Reining vor. Unter der Leitung des zweima-ligen Team-Europameisters (2007, 2009), Vize-Europameister im Einzel (2007) und mehrfachen Medail-lengewinner bei den Deutschen Meisterschaften, sammelten die Westernreiter auf den kontinentalen Championaten mit Nicos „Hilfe“, als Teilnehmer und Equipe-Chef, insgesamt neun Gold- und je sechsmal die silberne- und bronzene Medaille.
Kay Wienrich (Argenbühl) Bundestrainer: Er trainiert den A- und B-Kader und ist gesamtverantwortlich für die Disziplin Reining. Der im April 1957 geborene Kay Wienrich übernahm im WM-Jahr 2006 das neugeschaffene Amt des Bundestrainers Reining. Auch sportlich blickt der Trainer auf eine erfolgrei-che internationale Karriere zurück. Diese begann 1982 und gipfelte 2002 mit der Teilnahme an den Weltreiterspielen in Spanien, wo Reining erstmals auf dem Programm stand.

Dr. Matthias Gräber (Weinheim) Vorsitzender Beirat Reining von DOKR und FN: Auf dem Aktiventref-fen der Kaderreiter am 29. März 2013 in Kreuth wählten elf anwesende Reiner den Tiermediziner Dr. Matthias Gräber aus Weinheim einstimmig zu ihrem neuen Disziplin-Beirats-Vorsitzenden Reining beim Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR). Nach der Bestätigung durch die Mitgliederver-sammlung im Mai trat er die Nachfolge von Paul Kratschmer an.


31.07.2014
(HPV)

      
Grischa Ludwig, Kay Wienrich, Alexander Ripper, Volker Schmitt, Dr. Matthias Gräber (Foto: DOKR, Nico Hörmann )

Bundesstutenschau und Freispring-Cup in Neustadt-Dosse – Zucht und Sport und Historie
 
Neustadt-Dosse - Es ist ein rares Ereignis: Erst zum 6. Mal seit Bestehen des Trakehner Zuchtverbandes, der 1947 gegründet wurde, lädt der Verband zur Bundesstutenschau. Am 19. und 20. September ist das Haupt- und Landgestüt Neustadt-Dosse Gastgeber für die „Beauty-Collection“ der Trakehner Pferdedamen, das zudem mit Freispring-Cup und Reitpferdeprüfungen aufwartet.

Die Bundesstutenschau der ältesten Reitpferdezucht weltweit bringt aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland die besten Stuten im Alter ab zwei Jahren aufwärts an einem Platz zusammen zum Vergleich. Ein absolutes Highlight sind stets die Familienklassen, in denen Stutengenerationen präsentiert werden, also etwa Mütter und mehrere Töchter oder auch Großmutter, Tochter, Enkelin, oder drei Schwestern. Nirgendwo sonst kann man so viele und so erlesen gute Trakehner Stuten zusammen sehen. Das Programm beinhaltet jedoch noch mehr: So hat der Trakehner Verband neben dem „Herzstück“, also der Bundesstutenschau, auch fünf sportliche Prüfungen ausgeschrieben: Das sind zwei Reitpferdeprüfungen für drei und vier Jahre alte Trakehner, eine Eignungsprüfung für vier bis sechs Jahre alte Trakehner, eine Dressurpferdeprüfung Kl. A und den Freispring-Cup 2014 für drei und vier Jahre alte Stuten, Hengste und Wallache mit Trakehner Abstammung. Dieser Cup sowie auch die anderen Prüfungen finden bereits am Freitag, dem 19. September statt. Der Freispring-Cup bietet eine hervorragende Chance, Pferde mit herausragenden Möglichkeiten am Sprung zu präsentieren.

Das mehr als 225 Jahre alte Haupt- und Landgestüt Neustadt-Dosse bindet die 6. Bundestutenschau in das Hengstparaden-Wochenende ein. Am 21. September präsentiert sich das „Tafelsilber“ der traditionsreichen Zuchtstätte im großen Schaustadion bei der Hengstparade. Die Zusammenarbeit des Trakehner Verbandes mit dem brandenburgischen Haupt- und Landgestüt hat Tradition: Bereits 1997 und 2004 fanden die vierte und fünfte Bundesstutenschau auf dem großartigen Paradeplatz statt. Freuen dürfen sich Besucher auf herausragende Trakehner Stuten und allerfeinsten Sport.


30.07.2014
(comtainment GmbH)

      
Hoch hinaus wie hier beim Hengstmarkt, geht es für die jungen Trakehner beim Freispring Cup im Rahmen der Bundesstutenschau in Neustadt-Dosse. (Foto: Jutta Bauernschmitt)

Großer Schritt – gut für`s Pferdeland – CSI Allersehl
 
Allersehl - Das Pferdesportfestival Allersehl ist im Jahr 2014 erstmals ein CSI, also ein internationales Turnier. Ein logischer Schritt, denn das große Festival wuchs über Jahre hinweg zu dem was es ist: Ein beliebter Treffpunkt und Magnet für Reiter und Pferde. Vom 20. bis 24. August steigt die Premiere Allersehl`s als Weltranglistenturnier.

Das CSI2*/ CSI-YH/ CDN und CSN bietet gut verpackt fünf Tage Pferdesport: Springen, Dressur und einen große Westernshow. Letzteres bleibt übrigens auch nicht ohne Folgen für den Samstagabend, denn dann steigt das Finale des Bull-Riding Contest für alle, die sattelfest sind. Achtung: Es handelt sich um einen mechanischen Bullen.

Das sportliche Programm folgt festen Strukturen. Dafür steht auch Tjark Nagel aus Friedrichskoog, der sportliche Leiter. Nagel ist Trainer, einstiger Nationenpreisreiter und Sieger etlicher Großer Preise und inzwischen international als Trainer gefragt. Es gibt international eine kleine, eine mittlere und einen große Tour, sowie die Youngster Tour für die Nachwuchspferde. Dazu gesellt sich ein nationalen Prüfungsprogramm, dass z.B. die Qualifikation zum Hermann Schridde Gedächtnispreis-Finale birgt, außerdem die Jugendprüfungen im Springen und in der Dressur und zum Auftakt des Turniers in Allersehl den Tag der jungen Pferde. Sowohl Spring-, als auch Dressurpferden von vier bis sieben Jahren ist dieser Tag vorbehalten. Sportliche Höhepunkte sind die Weltranglistenspringen in der Großen Tour – absolutes Highlight dabei: Der Preis der Volkswagen AG – Großer Preis von Niedersachsen.

Zu den Sahnehäubchen der Veranstaltung zählen Allersehl´s Night-Grand-Slam am Freitag und Samstagabend. Dieser Grand Slam hat es in sich: Freitags geht es ins internationale Barrieren-Springen unter Flutlicht, samstags folgt Teil II mit dem Mächtigkeitsspringen – ebenfalls unter Flutlicht. Nach dem Grand Slam folgt an beiden Abenden Partytime mit Antenne Niedersachsen. Wer dort nicht übertreibt, kann morgens gleich beim Landwirtschaftlichen Frühschoppen den Gedankenaustausch fortsetzen.

Tickets für das erste CSI in Allersehl gibt es bereits im Vorverkauf online unter www.ticketmaster.de. Das Pferdesportfestival im Internet: www.pferdesportfestival-niedersachsen.de. Dort ist auch eine Übersicht mit allen Vorverkaufsstellen verfügbar.


30.07.2014
(comtainment GmbH)

Symphonie der Hengste – Musicals, Walzer und mehr
 
Warendorf - Ein live spielendes Sinfonieorchesters in Einklang mit hippologischen Darbietungen auf höchstem Niveau zu bringen ist eine besondere Herausforderung, der man sich im Landgestüt Warendorf in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal stellt. Bei der Symphonie der Hengste - Walzer, Musicals und mehr - dürfen sich die Besucher auf „tanzende“ Hengste, sowie beliebte und bekannte Stücke klassischer Musik freuen. Dazu bieten die denkmalgeschützte Kulisse des Landgestüts und die imposante Konzertmuschel den perfekten Rahmen.
Damit zu den beiden Terminen am 08. und 09. August die Choreographie bei den rund 40 Pferden, sowie Reitern und Fahrern perfekt sitzt wird im Vorfeld täglich trainiert. Verantwortlich für den reiterlichen Part der Symphonie der Hengste ist der Erste Hauptberittmeister Peter Borggreve. Neben den Veranstaltungen ist er mit der Ausbildung von Reitern und Pferden im Landgestüt betraut. Er kreiert die anspruchsvollen Schaubilder, stimmt diese auf die Musiktitel ab und leitet die Proben. Dies ist auch eine organisatorische Leistung, da geplant werden muss wann welches Pferd mit welchem Reiter oder Fahrer auftritt, und umgekehrt. „In den Wochen vor der Symphonie der Hengste finden tägliche Trainings statt. Hier kommt die Musik so zusagen noch aus der Dose, da es natürlich nicht möglich ist ein Orchester vor Ort zu haben. Die erste Begegnung von Pferden und Musikern geschieht bei der Generalprobe am Abend vor der ersten Veranstaltung“, so Peter Borggreve. Die Erfahrung aus den Vorjahren hat gezeigt, dass dieses vermeintlich späte Aufeinandertreffen keine Probleme bereitet, da Pferde, Reiter und Musiker absolute Profis in ihrem Bereich sind.
Die Philharmonie Tschenstochau wird mit Titeln wie eine Nacht voller Seligkeit, dem Kusswalzer, oder auch Ausschnitten aus den Musicals Hair und dem Zauberer von Oz ein abwechslungsreiches Musikrepertoire zum Besten geben. Geleitet wird sie von Generalmusikdirektor Hermann Breuer, der nun zum fünften Mal dabei sein wird. Mit der mehrfach preisgekrönten Sopranistin Susanna Risch wird die Symphonie der Hengste stimmlich untermalt.
Neben dem künstlerischen Genuss werden ebenso kulinarische Höhepunkte geboten. Bereits ab 18 Uhr heißt der Gourmetboulevard im romantischen Rondell der Gestütanlage die Gäste an beiden Tagen willkommen und lädt auch nach dem Programm, was zwei Stunden darauf beginnt, zum Verweilen ein.
Informationen erhalten Sie auf www.landgestuet.nrw.de, Tickets unter 0180/5544888 (0,14 € a.d. dt. Festnetz), alle Plätze sind überdacht.


30.07.2014
(Landgestüt Warendorf)

Mit 66 Jahren: Landesturnier in Bad Segeberg 2014
 
Bad Segeberg - Das Landesturnier der Reiter in Bad Segeberg hat Kult-Charakter – dort wollen alle hin vom 11. bis 14. September. Die Landesmeisterschaften Dressur und Springen sind ein Höhepunkt des Sportjahres ebenso wie die Abteilungswettkämpfe der Reitabteilungen aus ganz Schleswig-Holstein. Das ist typisch für das älteste Freilandturnier Schleswig-Holsteins – es ist immer ein wenig Familientreffen und immer der Abschluss der grünen Saison. Dank der umfangreichen Sanierungen und Ergänzungen für das Turniergelände, ist der Landesturnierplatz zudem attraktiv wie nie.

Das Programm auf insgesamt vier Plätzen ist üppig dank der Landesmeisterschaften in allen Altersklassen im Springen und in der Dressur. Freuen dürfen sich die Pferdesportfans so kurz nach den Weltreiterspielen allerdings auf allerfeinsten Sport mit den großen, schweren Springprüfungen und Dressuren, hinzu kommt die Youngster Tour Springen und die kleine Dressur-Tour sowie die Wettkämpfe der Reitabteilungen und der Flutlichtabend am Samstag in Bad Segeberg. Achtung: Beim Mannschaftsspringen der Reiterbünde unter Flutlicht geht es sogar noch um mehr – die sechs besten Teams dieses Wettbewerbs qualifizieren sich für das „Herzschlagfinale“ , das große Mannschaftsspringen in Kiel bei der Baltic Horse Show im Oktober.

Kurz und gut, auch die 66. Auflage des Klassikers im norddeutschen Turnierkalender beeindruckt mit hervorragenden Prüfungen und spannenden Entscheidungen, denn Landesmeister von Schleswig-Holstein und Hamburg wird man nicht so leicht…

Neben den Entscheidungen um Gold, Silber und Bronze für Schleswig-Holsteins und Hamburgs Spring- und Dressurreiter ist das 66. Landesturnier auch wieder ein absoluter Höhepunkt für die Reitvereine im Land. Sowohl die Junioren, als auch die Generation Ü21 tritt mit großer Begeisterung zu den Abteilungswettkämpfen an und in vielen Vereinen ist es schon die dritte oder gar vierte Reitergeneration, die in Bad Segeberg auf der Rennkoppel reitet, um dort zu Viert oder Sechst in den Teilprüfungen und der gemeinsamen Abteilungsaufgabe ein möglichst schlagkräftiges Bild abzugeben.

Erstmals wird im Rahmen des Landesturniers ein Fohlenchampionat des Holsteiner Verbandes stattfinden. Die allerjüngste Generation hervorragender Pferde aus der Landespferdezucht präsentiert sich dann nebst Müttern in Bad Segeberg. Bei den Fohlen handelt es sich um die Top-Kandidaten aus den Körbezirken Schleswig-Holsteins. Die besten drei Stut- und Hengstfohlen sollen dann am Sonntagnachmittag vor der Haupttribüne gezeigt werden.


29.07.2014
(comtainment GmbH)

      
Pferdesport pur mit den Landesmeisterschaften gibt es in Bad Segeberg beim 66. Landesturnier. (Foto: Janne Bugtrup)