Ludger Beerbaum: Im Gespräch mit Mr. Springreiten – „Vater“ des Longines Equestrian Beijing Masters
 
Dass Ludger Beerbaum das Gesicht des Springreitens in Deutschland ist, ist alles andere als ein Geheimnis. Doch auch in China ist er ein echter Superstar. Vor sechs Jahren rief er gemeinsam mit Partnern das „Longines Equestrian Beijing Masters“ ins Leben. Im legendären Olympiastadion „Bird’s Nest“ werden in der kommenden Woche wieder internationale Topstars auf die besten chinesischen Reiter treffen. Heute wird „Mr. Springreiten“ 53 Jahre alt, wir sprachen mit ihm über seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft, seine Pläne für die Zukunft und das einzigartige Konzept des Pekinger Reitturniers.
Frage: Ihr Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft liegt nun einige Tage zurück. Überwiegt die Wehmut oder die Freude auf das Kommende?
Ludger Beerbaum: Beides habe ich im Moment nicht so richtig. Ich bin jetzt erstmal zufrieden mit dem, was ich da entschieden habe und lasse alles andere ganz entspannt auf mich zukommen. Ich bin mit mir im Reinen und glaube, dass das im richtigen Moment die richtige Entscheidung war. Und alles was jetzt kommt, kommt. Das nehme ich gerne an.
Frage: Sie werden aber weiterhin bei internationalen Turnieren starten?
Beerbaum: Ja, genau.
Frage: Die Ausbildung junger Talente wird zukünftig eine deutlich größere Rolle in Ihrem Sportler-Dasein spielen…
Beerbaum: Die hat ja immer eine nicht unerhebliche Rolle gespielt. Ich hab auch schon in der Vergangenheit Lehrgänge gegeben oder junge Reiter hier gehabt. Nehmen Sie mal Marco Kutscher, Philipp Weishaupt, Henrik von Eckermann, die haben alle als junge Buben hier angefangen, und natürlich werde ich das auch weitermachen. Aber zukünftig werde ich mich wohl noch mehr um andere Regionen kümmern. So wie ich jetzt aktuell mit der Longines World Equestrian Academy, in Asien unterwegs bin oder Asiaten hier nach Riesenbeck einlade, um sie zu trainieren.
Frage: Können Sie die Nachwuchsförderung in China, in die Sie involviert sind, näher erläutern?
Beerbaum: Wir haben mit der Academy vor, junge Leute auszubilden und ihnen den Weg in den internationalen Reitsport zu ebnen. Das ist das Ziel der Academy und daran würde ich mich gerne mal in fünf, acht, zehn Jahren messen lassen.
Frage: Sie verfolgen die Entwicklung des Pferdesports in China seit vielen Jahren. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?
Beerbaum: Seit 2006 bin ich in den chinesischen Reitsportmarkt involviert. Die Dinge wachsen dort extrem schnell, jedes Jahr gibt es mehr Turniere, mehr Turnierstarts, mehr vor allem junge Leute, die den Weg zum Pferd finden. Aber es gibt eben auch großen Bedarf an Vermittlung von Know-how. Und wo die eine Entwicklung tatsächlich schnell ist, ist die andere Entwicklung im Bereich Know-how langsamer. Da gibt es großen Aufholbedarf, das fängt bei der Pflege an und hört bei den Reitfähigkeiten und -grundlagen auf.
Frage: Welche Rolle spielt bei der Entwicklung des Pferdesports in China das Longines Equestrian Beijing Masters?
Beerbaum: Das ist im chinesischen Turnierkalender ein Highlight und für viele junge Leute ein großes Ziel, einmal in dieser Traditionsstätte, dem Bird’s Nest, reiten zu dürfen. Insofern ist das ein großer Motivationsfaktor. Aber auf dem Weg dahin sind viele Stufen zu durchlaufen, hier ist dann wieder die Akademie mehr gefragt. Aber als Motivationsfaktor ist das mit Sicherheit ein ganz wichtiger Eckpfeiler, ohne Frage.
Frage: Welche anderen Partner sind in Peking mit im Boot, wie ist die Organisationsstruktur?
Beerbaum: Das ist natürlich die Dashing Equestrian, die Firma, die vor Ort die Verträge mit dem Bird’s Nest und der Föderation hat, und die letztlich auch das wirtschaftliche Risiko trägt für das Event. Dann die chinesische Föderation CEA natürlich. Und dann natürlich die Organisatoren des CHIO Aachen, die jetzt im vierten Jahr dabei sind.
Frage: Vom 1. bis zum 4. September erlebt das Turnier seine inzwischen sechste Auflage. Was ist das Besondere an Ihrem Konzept?
Beerbaum: Es ist das einzige Turnier in China, wo wirkliche internationale Top-Reiter – wegen der Quarantäne-Bestimmungen auf geliehenen Pferden – in derselben Prüfung gegen chinesische Reiter antreten. Anders als jetzt z.B. bei der Global Champions Tour in Shanghai, wo wir auch hinfliegen, aber da die Chinesen nur auf der Tribüne sitzen und zugucken. Im Bird’s Nest haben sie wirklich die Möglichkeit, mit ihren Pferden gegen uns anzutreten.
Frage: Welchen Weg soll das Longines Equestrian Beijing Masters gehen? Was sind Ihre kurz- und mittelfristigen Ziele?
Beerbaum: Das größte Ziel ist, dass aus dem heutigen 3-Sterne- ein 5-Sterne-Event wird. Und das wir uns dann auch mit unseren Pferden mit den chinesischen Reitern messen können. Wie schnell das jetzt geht, das hängt aber nicht nur von uns ab, sondern auch von den Quarantänebestimmungen, der EU, den Chinesen, der Einführung eines Impfstatus in China und anderen Dingen. Ob das jetzt ein Jahr dauert, zwei oder drei, das kann ich nicht sagen.
Frage: Im vergangenen Jahr konnten Sie im Bird’s Nest gewinnen. Wie schätzen Sie Ihre Chancen auf eine Titelverteidigung ein?
Beerbaum: Das hängt von dem Pferd ab, das ich am Ende bekomme. Letztes Jahr habe ich wirklich ein richtig gutes Pferd zugelost bekommen und dadurch hatte ich einfach die größten Chancen, zu gewinnen.
Frage: Wir feiern Sie heute Ihren Geburtstag?
Beerbaum: Es gibt keinen Plan. Ich hoffe, dass es keiner merkt, weil es auch kein runder oder besonderer Geburtstag ist, sondern einer von 53. Und da gibt’s keinen Plan, den irgendwie besonders zu feiern. Es ist auch ein normaler Wochentag, also ich hoffe, dass der Kelch ganz normal an mir vorübergeht.
Longines Equestrian Beijing Masters 2016
2. bis 4. September 2016, Peking, Bird’s Nest
Internationale Reiter:
Ahlmann, Christian (GER)
Beerbaum, Ludger (GER)
Bost, Roger-Yves (FRA)
Delestre, Simon (FRA)
Dubbeldam, Jeroen (NED)
Kutscher, Marco (GER)
Richard, Jane (SUI)
Schröder, Gerco (NED)
Wathelet, Gregory (BEL)
Whitaker, John (GB)
www.beijingmasters.com


26.08.2016
(beijing masters)

      
Ludger Beerbaum mit den CHIO Aachen-Organisatoren Frank Kemperman (links) und Michael Mronz (rechts) beim Besuch der chinesischen Mauer.(Foto: Longines Beijing Masters/ Arnd Bronkhorst).

Schweden und Großbritannien holen erste Siege in Klein Roscharden
 
Schenefeld - (Klein Roscharden) Ganz entspannt fing es an, das internationale Turnier in Klein Roscharden auf dem Zuchthof Klatte. Allerbestes Sommerwetter und hervorragende Plätze sorgten für einen guten Sportauftakt und lauter lächelnde Gesichter. Am meisten lächelten Elin Uppling und Dale Burnham. Die Schwedin und der Brite gewannen die ersten Prüfungen des CSI Klein Roscharden.

Mit internationalen Springen des CSI1* begann das Sport- und Auktionswochenende in Klein Roscharden, das buchstäblich aus allen Teilen der Welt Reiterinnen und Reiter anlockt. Der 30 Jahre alte Dale Burnham gewann mit Calinka vh Maarlo Z das klassische internationale Fehler/ Zeit-Springen. Knapp dahinter folgte schon der beste deutsche Reiter: Benjamin Wulschner, der seit wenigen Wochen auf dem Schloss Wendorf in Mecklenburg-Vorpommern zuhause ist, pilotierte den dunkelbraunen Hengst Consotho durch den Parcours und auf Platz zwei.

Elin Uppling, die 2008 bereits schwedische Farben bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter vertreten hatte, sorgte für den Amazonensieg zum Auftakt. Sie vertraute dabei auf ein deutsches Pferd, auf die in Hessen gezogene Stute Pia Louisa. Das CSI lockt etliche erfolgreiche Reiterinnen und Reiter aus dem In- und Ausland an. So ist der Mannschaftswelt- und Europameister (2010, 2011), Carsten-Otto Nagel nach Klein Roscharden zum CSI gereist. Der neue Europameister der Jungen Reiter, Guido Klatte nutzt das „Heimspiel“ in Klein Roscharden und auch der junge Deutsche Vizemeister Philip Koch (Tasdorf) startet beim CSI in Niedersachsen.

Großes Interesse erzeugt die Fohlenkollektion der ESI-Auktion. Am Freitag ab ca. 12 Uhr werden die Fohlen auf dem Turnierplatz präsentiert, ab ca. 18.00 Uhr beginnt die Auktion für 92 Stut- und Hengstfohlen mit allerbesten Abstammungen.

Live dabei
Das CSI Klein Roscharden/ Lastrup ist live zu sehen beim Pferdesportportal ClipMyHorse.de. 
Das Turnier im Internet: www.equievents.de
Bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1811296045760942/

Ergebnisübersicht CSI Klein Roscharden

10 CSI1* Springprüfung ­international-
Preis der Böckmann Fahrzeugwerke GmbH, Lastrup
CSI1* Medium Tour 1,25m ­RG Art. 238.2.1­
1. Elin Uppling (/Schweden) auf Pia Louisa 0.00 / 58.02
2. Marlies Hoorn (/Niederlande) auf Duke Sion 0.00 / 58.04
3. Jan Sprehe (Cloppenburg) auf Sam S 0.00 / 59.08
4. Michaela Bergman (Cloppenburg) auf Libelle T 0.00 / 59.51
5. Shari Zey (Borken) auf Mary Lou 227 0.00 / 59.94
6. Nina Piasecki (Mönchengladbach) auf Ed Hardy 2 0.00 / 60.57


25.08.2016
(PM)

      
Das CSI Klein Roscharden lockt Teilnehmer aus aller Welt nach Lastrap. (Foto: H. Klatte)

Michel macht`s richtig - Sören von Rönne gewinnt mit Hengst aus eigener Zucht
 
Schenefeld - So gut wie Sören von Rönnes Michel war sonst keiner. Der Reiter aus Holstein und der Holsteiner Hengst gewannen mit der Spitzennote 9,0 die Springpferdeprüfung Kl. M zum Abschluss des ersten Turniertages beim Sommerturnier Schenefeld. Besonderheit: Michel stammt aus der Zucht vom einstigen Mannschaftsweltmeister Sören von Rönne, ist ein Casall-Sohn aus einer Carthago-Mutter. „Michel ist aus einer Vollschwester von Cartani“, so Sören von Rönne, „und Taggi ist die Großmutter.“ Und schaut man noch den Vater Casall an, weiß man, dass Michel aus einer „Sportlerfamilie“ stammt.

Junge Pferde gefragt
Von Rönnes WM-Stute ging nach der Sportkarriere in die Zucht und lieferte auch in diesem Bereich beste Ergebnisse. Junge Pferde standen am ersten Turniertag in Schenefeld im Mittelpunkt. Vor allem die Springpferde fanden ein üppiges Betätigungsfeld und lockten bereits etliche Züchter und Experten auf das idyllische Turniergelände. Das glänzt in diesem Jahr mit tropischen Palmen, riesigen Sonnenschirmen und Loungeathmosphäre mit Blick auf den Turnierplatz. Mitten zwischen Hallen, Platz und Dressurbereich ist eine kleine, feine Ausstellung in weißen Pagodenzelten gewachsen. „Wir schauen uns unser Turnier jedes Jahr an und wir sind auch viel auf anderen Turnieren“, sagt Rainer Schwiebert, „wir wollen ja immer ein wenig besser werden von Jahr zu Jahr.“

Ab Freitag wird es beim Sommerturnier Horse & Classic höher und anspruchsvoller, denn dann geht es in den Grand Prix de Dressage und die Qualifikation zur Louisdor-Preis-Prüfung für acht bis zehn Jahre alte Dressurpferde. Im Parcours wird das erste von mehreren S-Springen entschieden und bei den Junioren und Jungen Reitern wird die Spannung steigen, denn für sie steht am Samstag und Sonntag die Premiere im ersten Drewke Future Cup auf dem Programm.

Ergebnisübersicht Sommerturnier Horse & Classic
 
1/2 Dressurprüfung Kl. S* - Prix St. Georges, Preis von Frau Renate Weber

1. Marion Op de Hipt (Kerken/RV Marschall Vorwärts Aldekerk/GER) auf Sir Oliver 11 782.50
2. Marion Loew (Göttingen/RV Hof Bettenrode e. V./GER) auf Danccini 782.00
3. Kristina Böckmann (Schenefeld/Elbdörfer u.Schenefelder RV e.V./FIN) auf Obreja's Don Simeon 781.00
4. Marion Loew (Göttingen/RV Hof Bettenrode e. V./GER) auf Walk of Fame 21 774.50
5. Paula de Boer (Pinneberg/Garstedt-Ochsenzoller RuFV e.V./GER) auf Honduras 29 763.00
6. Sabine Rüben (Würselen/RUFG Falkenberg e.V./GER) auf San Schusro 756.50

20/1 Springpferdeprüfung Kl.L, LK 3 4, Preis der Luruper Nachrichten
1. Alexander Liebe (Wedel/Pony RV Roland-Wedel/GER) auf Carmela 4 8.40
2. Ferguson Burt (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./GBR) auf Balthazar de Fougnard 8.20
3. Claudia Wähling (Pinneberg/RV Am Bilsbek e.V.,Pinneberg/GER) auf Dark Air 8.10
4. Lisa-Minou Eggers (Ahrensburg/Reitstall Studt e.V., Ahrensfelde/GER) auf Colorato Diventano 8.00
4. Mathias Norheden Johannsen (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./DEN) auf Contonio 8.00
6. Natalia Stecher (Nordhastedt/RTC Ditmarsia e.V./GER) auf Cornaoma 7.90
6. Peter Glisic (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./AUT) auf Rocky Balboa 35 7.90

20/2-1 Springpferdeprüfung Kl.L, LK 1 2, Preis der Simon Mühlenroth KG
1. Volkert Naeve (Breiholz/RV Am Wittensee/GER) auf Chessina 3 8.70
2. Christian Hess (Heidmühlen/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./GER) auf Chakra 9 8.60
3. Dirk Ahlmann (Reher/RuFV Hanerau-Hademarschen u.Umg.eV/GER) auf Cannavaru 8.40
3. Kristin Kirchner (Schenefeld/Reit- & Turniergemeinschaft Friedri/GER) auf Chipman 2 8.40
5. Aurelio Gutierrez Garcia (Lentföhrden/RFV Eichengrund-Lentföhrden/ESP) auf Caderas 8.20
5. Jonas Panje (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./GER) auf Laurent Perrier 2 8.20
5. Christian Kleis (Wiemersdorf/RFV Eichengrund-Lentföhrden/GER) auf Carry On 13 8.20

20/2-2 Springpferdeprüfung Kl.L, LK 1 2, Preis der Simon Mühlenroth KG
1. Christian Hess (Heidmühlen/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./GER) auf Diacando 8.70
2. Peter Garbella (Quickborn/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./GER) auf Capitano D 8.50
2. Erin Characklis (Windeby/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./USA) auf Dorotheental's Classica 8.50
4. Nisse Lüneburg (Hetlingen/RFV Uetersen u.U.von 1924 e.V./GER) auf Coco 298 8.30
4. Lena Timm (Münsterdorf/RV Breitenburg e.V./GER) auf Quanta 19 8.30
6. Frank Wagner (Rellingen/Reit- & Turniergemeinschaft Friedri/GER) auf Qazim 8.10
6. Alejandro Merli Soler (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./ESP) auf Südwind's Apollo 8.10
2


25.08.2016
(comtainment GmbH)

      
Sören von Rönne und Michel gewannen in Schenefeld die Springpferdeprf. Kl. M. (Foto: ACP Pantel)

1. Pferdeland-Niedersachsen-Tag
Es geht um unsere Pferde

 
Verden - „Das Pferd muss bleiben“ – Dieses Zitat, das Anfang der 60er Jahre die Pferdeleute zusammengeschweißt hat, hat auch heute noch seine Bedeutung. Am 9. und 10. September findet in Verden der Pferdeland-Niedersachsen-Tag statt und soll den Reitern, Züchtern und Pferdefreunden eine Stimme geben. Damals gingen die Pferdebestände drastisch zurück. Für das Pferd schien es in der modernen Welt keine Verwendung mehr zu geben. Glücklicherweise kam es anders. Die wirtschaftliche Bedeutung des Reitsports und die internationale Strahlkraft der niedersächsischen Pferdezucht sind nach wie vor wichtige Aushängeschilder des Bundeslandes.
Auch wenn die Situation gut 50 Jahre später eine ganz andere ist, ist es 2016 wieder wichtig die Interessen der gesamten Pferdebranche zu vereinen. Pferdesteuer, Mehrwertsteuer, eine Vielzahl von Verordnungen, der Wolf, eine sinkende gesellschaftliche Akzeptanz des Pferdesports, falsch verstandener Tierschutz. Es gibt viele Bedrohungen, die es den Pferdehaltern heute nicht leichter machen. Es gibt viele Probleme, die auch mit der Wahrnehmung der Pferdebranche in der Politik zusammenhängen oder durch politische Entscheidungen verursacht werden.
Der Pferdeland-Niedersachsen-Tag soll den Reitern, Pferdezüchtern und –freunden eine Stimme geben. Mit der „Verdener Erklärung“ wird Ministerpräsident Stefan Weil ein Positionspapier überreicht, welches die Bedeutung des Pferdes für das Land Niedersachsen herausstellen soll. Der „Wirtschaftsfaktor Pferd“ kann nur dann im vor- und nachgelagerten Bereich Arbeitsplätze schaffen oder erhalten, wenn die Rahmenbedingungen für die Pferdehaltung positiv gestaltet werden. Die Anwesenheit aller, denen das Pferd am Herzen liegt, ist am 9. und 10. September 2016 in der Niedersachenhalle in Verden unbedingt notwendig. Wenn wir gehört werden wollen, müssen wir sichtbar hervortreten.
Am Freitag, 9. September, nimmt sich Stephan Weil Zeit für die Pferde in Niedersachsen. Moderiert von Sandra Maahn und begleitet von Hengsten des Landgestüts Celle sowie der Polizeireiterstaffel Hannover nimmt er die bereits erwähnte „Verdener Erklärung“ zwischen 12.00 und 13.30 Uhr in der Niedersachsenhalle entgegen. Dabei wird er in einem kurzen Interview mit Frau Maahn einige Fragen zum Thema beantworten.
Im weiteren Verlauf findet im Forum der Niedersachsenhalle eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus der Politik statt. Vertreter der im Landtag vertretenen Fraktionen stellen sich den Fragen der Pferdefreunde. Parallel und anschließend gibt es in der Halle ein buntes und abwechslungsreiches Programm zu bestaunen.
Erstmals vertreten Wirtschaft und Pferdebranche ihre Interessen gemeinsam, denn im vorigen Jahr warf die Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Stade, Frau Maike Bielfeldt, die Frage auf, wie es möglich wäre, das Pferd als Wirtschaftsfaktor in der Öffentlichkeit in Niedersachsen mehr in den Vordergrund zu stellen. Dieser Gedanke bildete den Zündfunken für den 1.Pferdeland-Niedersachsen-Tag. Auf diesem Wege entstand die Zusammenarbeit der IHK Stade, der IHK Lüneburg-Wolfsburg, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Pferdeland Niedersachsen GmbH mit ihren sechs Gesellschaftern: Hannoveraner Verband, Oldenburger Zuchtverband, Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover, Pferdestammbuch Weser-Ems, Pferdesportverband Hannover und Pferdesportverband Weser-Ems.
Die Zusammenarbeit dieser einmaligen Allianz stellt eine Besonderheit dar und signalisiert, wie breit das Thema Pferd als Wirtschaftsfaktor aufgestellt ist. Weil es so viele Menschen betrifft, ist es das Ziel der Veranstaltung, dies vor großem Publikum und vor allem auch vor der Politik zu beleuchten. Eine Broschüre mit dem Titel „Wirtschaftsfaktor Pferd“ wird dieses untermauern.
Weitere Informationen: www.hannoveraner.com


25.08.2016
(Hannoveraner Verband)

Über Warendorf nach Rio
 
Warendorf - Vom 31. August bis 4. September treffen sich wieder die besten Nachwuchspferde und -ponys aus deutscher Zucht bei den DKB-Bundeschampionaten in Warendorf. Deutschlands größte Zuchtveranstaltung ist auch Sprungbrett  für viele Pferde in den großen Sport. Das beweist der Blick in die Ergebnislisten der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, wo zahlreiche Pferde mit Bundeschampionatsvergangenheit am Start waren.

Vielseitigkeitspferde
Ein „goldenes“ Beispiel ist Sam: In Rio wurde der 16-jährige Württemberger Wallach zum zweiten Mal zusammen mit seinem Reiter Michael Jung aus Horb zum Einzelolympiasieger. In der Biographie dieses Ausnahmepferdes aus der Zucht von Günter Seitter aus Aidlingen finden sich auch die Bundeschampionate. Als fünf- und sechsjähriger Jungspund traf er unter dem Namen „Sam the Schwäbisch Man“ auf die deutschlandweit besten Vielseitigkeitspferde seiner Altersklasse. Auch wenn von Burghley, Badminton, London oder Rio zu diesem Zeitpunkt noch keine Rede war, offenbarte er sein Potenzial mit einem fünften Platz 2005 und einem sechsten Platz ein Jahr später. Reiter des Stan the Man xx-Nachkommen war auch damals schon Michael Jung.

Einer seiner vierbeinigen Teamkollegen in Brasilien war Hale-Bob OLD, geritten von Ingrid Klimke (Münster). Der zwölfjährige Oldenburger Wallach, ein Sohn des Vollblüters Helikon xx, wurde 2010 Sechster im Finale der sechsjährigen Pferde mit Vanessa Bölting (Münster) und machte damit schon wenige Monate nach seiner Ausbildung zum Vielseitigkeitspferd auf sich aufmerksam. Mit seinem Vier-Sterne-Sieg in Pau/Frankreich, Teamgold bei den Europameisterschaften in Blair Castle und nun der Silbermedaille im Team bei den Olympischen Spielen hat der Wallach aus der Zucht von Dr. Rolf Lück bewiesen, dass er zu den ganz Großen seiner Disziplin gehört.

In Rio kam er kurzfristig nicht zum Zuge, sein Talent hat er in diesem Jahr mit einem zweiten Platz im Vier-Sterne-Klassiker Badminton jedoch mehr als bewiesen. So is et, ein 16-jähriger Sohn des Vollblüters Sunlight xx aus einer Mutter von Rotarier, wuchs in Rheda-Wiedenbrück bei seinem Züchter Marcelis Padmos auf. Auch der Westfale überzeugte in Jungpferdeprüfungen, sodass er folglich die Startgenehmigung für das Bundeschampionat erhielt. Im Jahr 2009 mit einem vierten Platz galoppierte er in der Konkurrenz der sechsjährigen Pferde nur knapp am Treppchen vorbei, auch damals schon geritten von Andreas Ostholt (Warendorf).

Dessen Schwägerin Sara Algotsson-Ostholt (Warendorf) war ebenfalls in Rio am Start, für ihr Heimatland Schweden. Ihr vierbeiniger Partner dort: die Hannoveranerin Reality. Die Stute stammt ab von Rabino und einer Mutter vom Vollblüter Prince Thatch xx und kommt aus der Zucht von Hans Brüning aus Garbsen. Im Endklassement belegte das Paar Platz 36. Bei den Bundeschampionaten 2010 belegte sie, ebenfalls mit Sara Algotsson-Ostholt im Sattel, im Finale der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde den fünften Platz.

Als Reservist für das Team aus Kanada war der Wallach Let it bee mit seiner Reiterin Kathryn Robison in Brasilien dabei. Der Westfale von Lamerto H, aus einer Brentano II Mutter wurde von Hubert Brinkmann aus Nottuln gezogen, erreichte als fünfjähriges Vielseitigkeitspferd den vierten Platz im Bundeschampionats-Finale. Geritten wurde er damals von Eva Christin Putz (Münster).

Dressurpferde
Insgesamt haben vier der fünf für Rio nominierten Vierbeiner der deutschen Goldmannschaft in jungen Jahren Warendorfer Turnierluft geschnuppert, so auch der Rappe Desperados FRH, der sich mit seiner Reiterin Kristina Bröring-Sprehe neben der Mannschaftsgoldmedaille auch Bronze in der Einzelwertung sicherte. Der Hengst betrat bereits 2004 mit drei Jahren das Warendorfer Viereck. Auch damals rangierte er auf dem Bronzeplatz zusammen mit seinem damaligen Reiter Holga Finken (Hagen a.T.W.). Der Hannoveraner ist ein Nachkomme der Vererberlegende De Niro, mütterlicherseits führt er Wolkenstein II im Pedigree. Züchter ist Herbert Schütt aus Hemmoor.

Mit Showtime FRH stellte der Hannoveraner Verband ein weiteres Pferd der deutschen Dressurequipe, das zusätzlich auch noch bei den Jungpferdechampionaten in Warendorf erfolgreich war. Der jetzt zehnjährige Wallach von Sandro Hit aus einer Mutter von Rotspon wurde gezüchtet von dem Stadthagener Heinrich Wecke. Mit fünf Jahren erreichte Showtime FRH im Finale seiner Altersklasse Rang elf. Ein Jahr später konnte er sich auf den sechsten Platz in der Konkurrenz der sechsjährigen Pferde steigern. Auch dort saß bereits Dorothee Schneider (Framersheim) in seinem Sattel, sie hat den Wallach selbst ausgebildet. Bisheriger Höhepunkt ihrer gemeinsamen Laufbahn war nun der Gewinn der olympischen Goldmedaille in der Mannschaftswertung. Zusätzlich erreichte das Paar den sechsten Platz in der abschließenden Einzelwertung, die als Kür ausgeritten wurde.

Noch ein bisschen besser war die olympische Bilanz für Weihegold OLD: Die Stute sorgte in Rio für Mannschaftsgold und Einzelsilber und bescherte ihrer Reiterin Isabell Werth (Rheinberg) den Titel der erfolgreichsten Dressurreiterin bei Olympischen Spielen. Bei den Bundeschampionaten 2009 und 2010 wurde die Oldenburger Brillantringsiegerstute von Kira Wulferding (Wildeshausen) geritten. In der finalen Reitpferdeprüfung für vierjährige Stuten und Wallache gewann sie Bronze, ehe sie im Finale der fünfjährigen Dressurpferde Platz 13 erreichte. Weihegold OLD stammt aus der Zucht von Inge Bastian aus Bargteheide und ist im Besitz von Christine Arns-Krogmann. Don Schufro ist der Vater der Rappstute, mütterlicherseits stammt sie ab von Sandro Hit, der ebenfalls Showtime FRH hervorgebracht hat.

Mit an Bord des Flugzeugs nach Brasilien war auch der Trakehner Imperio. Der Braune und sein Reiter Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) waren das Ersatzpaar der deutschen Dressurmannschaft. Der 13-jährige Hengst stammt ab von Connery aus einer Mutter von Balfour, sein Züchter ist Hartmut Keinecke aus Strasburg. Auch Imperio startete seine Karriere im Viereck in Warendorf. Insgesamt nahm er an drei Bundeschampionaten teil und das überaus erfolgreich: Als vierjähriges Pferd schrammte der Hengst als Viertplatzierter nur knapp an den Medaillenrängen vorbei. Vorgestellt wurde er zu diesem Zeitpunkt von Frederike Schulze-Wallner. Ein Jahr später konnte er sich dann den Titel bei den fünfjährigen Dressurpferden sichern, diesmal saß Anna Sophie Fiebelkorn (Ottersberg) im Sattel. Sie ritt Imperio auch ein Jahr später im Finale der sechsjährigen Dressurpferde, wo sie Rang fünf belegten.

Aber nicht nur die deutschen Dressurstarter hatten ehemals erfolgreiche Bundeschampionatspferde unter dem Sattel: Victoria Max-Theurer aus Österreich sattelte mit Della Cavalleria eine Oldenburger Stute im olympischen Reitstadion Deodoro. Züchterin der dreizehnjährigen Stute, die unter dem Namen Dolce Vita M dreijährig ihre Stutenleistungsprüfung in Vechta absolvierte, ist Elisabeth Münstermann aus Werl. Die Diamond Hit-Tochter nahm in den Jahren 2008 und 2009 unter dem Sattel von Kira Wulferding am Bundeschampionat teil. Dort erreichte sie als fünfjähriges Pferd den sechsten Platz, ein Jahr später steigerte sie sich auf den Silberrang in der Konkurrenz der sechsjährigen Dressurpferde.

Der bayrische Fuchs Lorenzo war ebenfalls im Jahr 2009 in Warendorf am Start. Er absolvierte die Meisterschaft der vierjährigen Hengste mit seinem Reiter Uwe Schwanz (Miesbach). Im Finale erreichte er den vierten Rang und verpasste damit nur knapp die Medaillenränge. Ähnlich nah dran an einem Platz auf dem Podest war er auch in Rio, zusammen mit seinem spanischen Reiter Severo Jesus Jurado Lopez. Die Beiden erhielten für ihre Kür über 83 Prozent und platzierten sich auf dem fünften Platz der Einzelwertung. Lorenzo ist ein Nachkomme des Lord Loxeley I aus einer Rubin-Royal Mutter, gezüchtet wurde er von Martin Niedermair aus Ayding.

Auch die Australierin Kristy Oatley brachte in Brasilien ein deutsches Pferd an den Start: den Hannoveraner Wallach Du Soleil aus der Zucht von Sven Kahrens aus Dedelsdorf. Der De Niro-Nachkomme kam vor sechs Jahren unter Saskia Lieben-Seutter auf den 13. Rang im Finale der Bundeschampionate der sechsjährigen Dressurpferde. In Rio belegte der Wallach mit seiner Reiterin den neunten Platz in der Mannschaftswertung als Mitglied des Teams aus Australien.

Ein Erfolgspaar der Schweden sind schon seit einiger Zeit der Hannoveraner Wallach Don Auriello und Tinne Vilhelmson Silvén. Auch diese beiden reisten nach Brasilien und hatten mit dem jeweils besten Ergebnis für Schweden in Grand Prix und Grand Prix Special erheblichen Anteil an dem fünften Platz der Skandinavier im Teamwettbewerb. In der abschließenden Kür wurde die Reiter-Pferd-Kombination schließlich Neunter. Birgit Wellhausen-Henschke ritt den Wallach aus der Zucht von Joachim Poppe aus Harsefeld als fünfjähriges Pferd bei den Bundeschampionaten. Der Sohn des Don Davidoff aus einer Mutter von White Star erreichte dort den 15. Platz.

Springpferde

Auch im olympischen Parcours konnte der fachkundige Zuschauer einige Nachwuchstalente vergangener Bundeschampionate entdecken. So sattelten gleich zwei Argentinier Pferde, die in jungen Jahren bereits in Warendorf auf sich aufmerksam machen konnten: Besonders beeindruckte der Wallach Cannavaro mit Matias Albarracin. Er blieb im Einzelfinale ohne einen einzigen Abwurf und holte mit nur zwei Strafpunkten für Zeitüberschreitung den achten Platz. Mit dem argentinischen Team wurde das Paar außerdem Zehnter im Mannschaftsspringen. Mit Cornet Obolensky hat er einen der besten Springpferdevererber der Welt zum Vater, seine Mutter stammt ab von Florestan I. Gezogen wurde der Westfale von Robert Tönnissen aus Senden. Bei den Bundeschampionaten konnte er sich im Alter von fünf und sechs Jahren jeweils im Kleinen Finale platzieren: 2009 als Fünfter mit Michael Beckmann (Rhede) und ein Jahr später als 15. mit Markus Renzel (Oer-Erckenschwick).

Ebenfalls ein Sohn des Cornet Obolensky (M.v. Champion de Lys) und ebenso für Argentinien am Start war der zwölfjährige Westfale Cornet du Lys. Züchter des Hengstes ist Franz-Josef Krüer aus Ibbenbüren. Auch dieser Schimmel qualifizierte sich in jungen Jahren zweimal für das Bundeschampionat. Unter dem Sattel des Schweden Henrik von Eckermann erreichte er beide Male das Finale: Platz sieben im Jahr 2009 und Platz 18 im folgenden Jahr.

Mit Clooney stellte Cornet Obolensky einen weiteren, bereits in Warendorf erfolgreichen Nachkommen bei den Spielen in Brasilien. Die Mutter des zehnjährigen Pferdes stammt ab von Ferragamo. Im Rahmen der Bundeschampionate im Jahr 2009 platzierte Clooney sich in einer Springprüfung der Klasse S**, dem Finale der Tour für siebenjährige Pferde, mit Jana Wargers (Emsdetten) auf Rang sieben. Drei Jahre später konnte er nun mit seinem heutigen Reiter Martin Fuchs aus der Schweiz Platz sechs in der Teamentscheidung erreichen und wurde im Einzelfinale mit lediglich vier Strafpunkten im zweiten Umlauf Neunter. Gezüchtet wurde der Schimmel von Bernd Richter aus Ladbergen.

Und beinahe hätte noch einer dieser erfolgreichen Cornet Obolensky-Söhne (M.v. Acobat I) in Rio um die Medaillen mitgekämpft, doch Cornado NRW war nach dem Warm-Up nicht ganz fit. Daher mussten der Hengst und sein Reiter Marcus Ehning aus Borken auf einen Einsatz bei den Olympischen Spielen verzichten. Cornado NRW steht im Besitz des NRW-Landgestüts und wurde von Antonius Schulze-Averdiek aus Rosendahl gezüchtet. Der Landbeschäler nahm zweimal am Bundeschampionat teil: Mit fünf Jahren sprang er mit Marcus Döring im Finale auf den 23. Platz, ein Jahr später konnte er mit Franz-Josef Dahlmann sogar eine Qualifikation zum Finale für sich entscheiden. FN/Franziska Temborius


25.08.2016
(fn-press)

Sommerturnier Schenefeld - südländisches Flair zum Auftakt
 
Schenefeld - (Schenefeld) Palmen, Sonnenschirme, sattgrüner Rasen und Temperaturen über 30 Grad Celsius -  das hat der Norden lange nicht gehabt, jetzt bietet das Sommerturnier Horse & Classic in Schenefeld genau dieses Flair. Am frühen Morgen nutzte die mehrmalige Olympiasiegerin und Ex-Weltmeisterin Nadine Capellmann in Schenefeld Sonne und etwas angenehmere Temperaturen, um ihre Pferde auf dem Prüfungsviereck zu trainieren.

Die Top-Reiterin nahm zehn Stunden Anreise auf sich, um von Würselen bei Aachen zum Sommerturnier nach Schenefeld zu kommen. Die erste Siege und Platzierungen sind auch schon verteilt: die US-Amerikanerin Erin Characklis sicherte sich gleich einen Doppelerfolg mit ihren jungen Pferden: sowohl mit Dorotheentals Classica, als auch mit Burlington Riverland gewann die Ausbilderin die erste und zweite Abteilung einer Springpferdeprüfung des Sommerturniers Horse & Classic. In Hamburg blieb der erste Dressurerfolg: Anna-Lena Kracht gewann mit Lord Landalon die Dressurprüfung Kl. M**.

Ergebnisübersicht Sommerturnier Horse & Classic


5 Dressurprüfung Kl.M**, Preis der Fa. Thielvoldt
1. Anna-Lena Kracht (Hamburg) auf Lord Landalon 2 708.50
2. Esther Maruhn (Brockel) auf Lionel Messi 698.00
3. Jasmin Hinrichsen (Quickborn) auf Chandras 679.50
4. Thomas von Samson (Pinneberg) auf Siebter Sinn 664.50
5. Louis Rohde (Huje) auf AMD Superb 663.00
6. Hannes Lütt (Kisdorf) auf Lucky Like 646.50
 
19/1 Springpferdeprüfung Kl.A**, LK 3 4, Preis gegeben von Philipp und Sarah Stut de Boer
1. Polydora Pardali (Pinneberg) auf Conan G 8.00
2. Henrike Blohm (Hodorf/RuFV Kremperheide) auf Lady Tina B 7.90
3. Deike Ahsbahs (Bokel) auf Diave 7.80
3. Mathias Norheden Johannsen (Elmshorn) auf Con Perito 7.80
5. Alexander Liebe (Wedel) auf Cool Jazz HS 7.70
6. Selma Schneider (Schenefeld) auf Cristin 3 7.60
6. Claudia Lauck (Pinneberg) auf Dejavue 56 7.60
 
19/2-1 Springpferdeprüfung Kl.A**, LK 1 2, Preis der Firma Karl Leisau KG
1. Erin Characklis (Windeby/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./USA) auf Dorotheental's Classica 8.50
2. Manuela Kisse (Barmstedt/RFV Lutzhorn e.V./AZ) auf GK Charmeur 8.30
3. Jonas Panje (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./GER) auf Colourful Dreams 8.20
4. Alessa Köhnke (Hetlingen/RFV Uetersen u.U.von 1924 e.V./GER) auf Cosida 8.00
4. Jörg Sievertsen (Lentföhrden/Reit- u.Fahrverein Sörup eV/GER) auf Courd 'da Len 8.00
4. Tim Markus (Wasbek/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./GER) auf Duncan 90 8.00
4. Christian Straub (Schenefeld/Nordd.u.Flottbeker RV/SUI) auf Enrico vA 8.00
 
19/2-2 Springpferdeprüfung Kl.A**, LK 1 2, Preis der Firma Karl Leisau KG
1. Erin Characklis (Windeby/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./USA) auf Burlington Riverland 8.40
2. Lena Timm (Münsterdorf/RV Breitenburg e.V./GER) auf Arcardia 4 8.30
3. Frank Wagner (Rellingen/Reit- & Turniergemeinschaft Friedri/GER) auf Valeni G 8.10
3. Christian Kleis (Wiemersdorf/RFV Eichengrund-Lentföhrden/GER) auf Carry On 13 8.10
5. Rasmus Lüneburg (Hetlingen/RFV Uetersen u.U.von 1924 e.V./GER) auf Carthagena 10 7.90
5. Takashi Haase Shibayama (Mözen/Reitgemeinschaft Böbs u.Umg. e.V./JPN) auf Chacco's Captain 7.90
5. Kristin Kirchner (Schenefeld/Reit- & Turniergemeinschaft Friedri/GER) auf Chipman 2 7.90


25.08.2016
(comtainment GmbH)

      
Doppelerfolg für Erin Characklis in Schenefeld - es gratulieren Rainer Schwiebert und Richter Werner Peters. (Foto: ACP Pantel)

Die Römer kommen! Kampf der Gladiatoren beim s.Oliver Vienna Masters
 
Krieau -
Pferdesport meets Mode, Musik & Show. Das ist das Motto vom s.Oliver Vienna Masters 2016, welches vom 15. bis 18. September 2016 am Areal der Trabrennbahn Krieau in Wien gastiert. Die Zuseher dürfen sich dabei nicht nur auf die besten Springreiter und Pferde der Welt im Rahmen der Longines Global Champions Tour freuen. Auch die Akteure der Römerstadt Carnuntum werden mit spektakulären Gladiatorenkämpfen und interaktivem Kids-Programm für Spannung sorgen!

Selbst zum Römer werden
Ob Murmillo Aiax gegen Thraex Astyanax, Retiarius Icarus gegen Secutor Taranis oder Amazonia gegen Achillea – all diese Kampfpaarungen kann man im Rahmen der Show in der Hauptarena am Sonntag (18.09.) beim s.Oliver Vienna Masters live erleben. Doch nicht nur das. Auch für die kleinen Besucher wird einiges geboten. So werden die Römer und Gladiatoren von Freitag (16.09.) bis Sonntag (18.09.) beim Kinderfest in der Römer-Welt Carnuntum anzutreffen sein. Dort warten ein römisches Lager, das größte Stroh-Labyrinth Wiens, ein Steckenpferd-Rennen und römische Spiele. Außerdem kann man sich selbst an experimenteller Archäologie versuchen, Münzen prägen und anschaulich viel über das Leben römischer Kinder erfahren.

Wann? 15.-18.09.2016
Wo? Trabrennbahn Krieau – Wien
Haupteingang &VIP Zufahrt:
Wien 1020, Meiereistraße 7 – Gegenüber Ernst-Happel-Stadion
PKW-Parkplätze beim Ernst Happel Stadion,
Zufahrt öffentlich: U2 Station Stadion, Bus A77 Station Ernst-Happel-Stadion

Kartenvorverkauf:
Tickets sind via der Eventwebsite www.viennamasters.at oder direkt bei www.ticketmaster.at und www.oeTicket.at erhältlich.

Als VIP zum Vienna Masters
VIP Anfragen direkt an den Veranstalter unter vip@viennamasters.at

Pressekontakt
EQUESTRIAN WORLDWIDE - EQWO.net
Ruth M. Büchlmann | 43 676 844 180 222 | rb@eqwo.net
Mag. Bettina Breunlich | 43 676 844 180 216 | bb@eqwo.net


25.08.2016
(Eqwo)

      
Selbst zum Römer und Gladiator werden? In der Römer-Welt Carnuntum beim s.Oliver Vienna Masters Kinderfest kein Problem! © A. Achtsnit

FN-Kongress: "Kindgerechter Reitunterricht" - Fortbildung für Ausbilder
 
Warendorf - Ausbilderfortbildung am 25. November in Warendorf

„Kindgerechter Reitunterricht“ ist das Thema des diesjährigen Kongresses für Ausbilder, zu dem die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) am 25. November nach Warendorf einlädt. Der FN-Kongress beleuchtet, wie kindgerechter Reitunterricht für Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren aussehen muss. Die Nachfrage dieser Zielgruppe nach Reitunterricht ist sehr groß. Sie erfordert aber auch spezielle Kenntnisse bei den Ausbildern.

Der Kongress beginnt mit einem Einführungsreferat durch Prof. Dr. Thomas Jaitner. Der Professor für Bewegung- und Trainingswissenschaften an der TU Dortmund spricht über Training im Kindes- und Jugendalter, sportliche Leistungsfähigkeit im (Reit)Sport und die Besonderheiten im Kinder- und Jugendtraining. Wie kann Kinderreitunterricht langfristig und entwicklungsadäquat aufgebaut werden? Wie lernt ein Kind? Welche Entwicklungsphasen von Kindern müssen wie berücksichtigt werden? Welche Übungen mit und ohne Pferd/Pony sind sinnvoll? Diese Fragen beantworten in ihrem Kongressbeitrag Dr. Maike Riedel, Dozentin am Institut für Sport- und Sportwissenschaft der TU Dortmund, und Lina Otto, Pferdewirtschaftsmeisterin an der Reitschule Altrogge-Terbrack in Nottuln.

Nach der Mittagspause weiter geht es mit einem inspirierenden „Blick über den Tellerrand – Ansätze und Initiativen zur Ausbildung im Kinderhandball“ durch den Vortrag von Renate Schubert, Vorsitzende des Arbeitskreises Kinder- und Schulhandball im Deutschen Handballbund (DHB), und Dietrich Späte, Präsident der Trainer- und Methodik-Kommission der internationalen Handball-Federation. Ulrike Mohr, Pferdewirtschaftsmeisterin und Inhaberin des Kinderreitsportzentrums Bensheim, gibt dann konkrete Tipps für den Reitunterricht: „Kleine Kinder – kleine Ponys: Theoretische Ausbildungswege und Lösungsmöglichkeiten für die Praxis“.

Der Kongress beginnt um 10 Uhr und endet gegen 16 Uhr. Für die Verlängerung von Ausbilderlizenzen wird die Veranstaltung mit sechs Lehreinheiten anerkannt. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro, für Persönliche Mitglieder 50 Euro (inklusive Mittagsimbiss und Kaffee). Anmeldungen und weitere Informationen unter www.pferd-aktuell.de/fn-service/veranstaltungskalender.


25.08.2016
(fn)

Givrins: Historischer Erfolg für deutsche Reiner
 
Givrins/SUI - Deutsche Reiner gewinnen WM-Silber / EM-Gold für Junge Reiter

Endlich. Der Fluch ist gebannt. Zum ersten Mal holen die deutschen Reiter bei einer Reining-Weltmeisterschaft eine Medaille. Silber ist sie (660 Punkte) und hat fast einen goldenen Rand, denn mit nur 1,5 Punkten Vorsprung ging die Goldmedaille an die Belgier (661,5). Bronze holte sich das Team aus Österreich (653,5). Bei der einen Medaille sollte es im schweizerischen Givrins, wo die WM gemeinsam mit der Europameisterschaft der Jungen Reiter und Junioren ausgetragen wurde, aber nicht bleiben.

Im Einzel-Wettbewerb kam sogar noch eine zweite WM-Medaille hinzu. Grischa Ludwig (Bitz) wurde neuer Vize-Weltmeister Reining. In einem spannenden Stechen setzte er sich mit seinem siebenjährigen Quarter Horse-Hengst Whiz Im Smart (221,5/217,5 Punkte) gegen die Österreicherin Tina Künstner-Mantl mit Nu Chexomatic (221,5/212,5) durch, die damit die Bronzemedaille gewann. Weltmeister wurde der Italiener Gennaro Lendi (222) mit Yanky Gun. Insgesamt kämpften in Givrins/Schweiz auf der CS Ranch 21 Reiter aus sechs Nationen im Einzelfinale um den höchsten Reining-Einzeltitel.

Nach Silber 2015 hat es jetzt mit Gold geklappt. Das deutsche Team der Jungen Reiter holte sich bei den Europameisterschaften Reining den Titel (651 Punkte). Damit blieb den Titelverteidigern aus Italien diesmal nur der zweite Platz auf dem Treppchen. Die Bronzemedaille ging an die Jungen Reiter aus Belgien (629). Ohne Medaile blieb das Juniorenteam aus Deutschland. Mit dem Titel Europameister schmückt sich Italien (638,5), Vize-Europameister wurde Frankreich (626,5) und die Bronzemedaille sicherten sich die Junioren aus Belgien (608,5).

In der Einzelwertung wurde bei den Jungen Reitern Gina Maria Schumacher neue Reining- Europameisterin. Mit ihrem siebenjährigen Quarter Horse-Wallach Arc Gun M Oaks holte sie sich nach Gold mit dem Team ihre insgesamt fünfte Jugend-EM-Medaille. Jakob Behringer und Anna Voss teilen sich den vierten Platz. Nur ein halber Punkt trennte sie von der Bronzemedaille, die an die Österreicherin Tari Whizin ging. Vize-Europameister wurde der Vorjahresdritte Enrico Sciulli aus Italien.

Bei den Junioren machte sich bemerkbar, dass die deutschen Reiter am Tag zuvor für den Team- Wettbewerb alles gegeben hatten. Ein Stolperer ihres Pferdes machte eine Belohnung der Leistung der erst 14-jährigen Franziska Wallner zunichte, die mit Platz zwölf beste Deutsche in dieser Altersklasse wurde.


25.08.2016
(fn)

Deutsche Starter bei der WM junger Fahrpferde
 
Mezöhegyes/HUN - Ungarn ist vom 8. bis 11. September zum zweiten Mal Gastgeber des Championats

Nach der Premiere der Veranstaltung im vergangenen Jahr finden auch in diesem Jahr wieder FEI-Weltmeisterschaften junger Fahrpferde statt. Eine Woche nach den DKB-Bundeschampionaten ist das ungarische Staatsgestüt Mezöhegyes vom 8. bis 11. September erneut Gastgeber dieser kontinentalen Titelkämpfe. Aus Deutschland reisen acht Nachwuchstalente vor der Kutsche zum Championat.
Die acht für die schwarz-rot-goldenen Farben startenden jungen Fahrpferde verteilen sich auf alle drei ausgeschriebenen Altersklassen. Nach diesen geordnet und in alphabetischer Reihenfolge starten folgende Nachwuchspferde aus deutscher Zucht:

Fünfjährige Fahrpferde:
Barbie Millicent, Hannoveraner Stute v. Bequia – Harvard (Fahrerin: Marion Freymann); Fiderella, Westfälische Stute v. Fiderstep – Rubinstein I (Fahrer: Ulrich Hengemühl); Samba-Lott, Schwere Warmblutstute v. Celtis – Eichenbaum (Fahrer: Steffen Horn); Sir Magic, Westfälischer Wallach v. San Amour – Sir Bedo (Fahrer: Hans-Georg Röper) und Veritabel, Schwerer Warmbluthengst v. Veritas – Ellington (Fahrer: Dirk Hofmann).

Sechsjährige Fahrpferde: Enfado P, Schwerer Warmblutwallach v. Excellent – Ellrado (Fahrerin: Jovanca Marie Kessler) und Valenzio, Schwerer Warmbluthengst v. Valerius – Ellrado (Fahrer: Dirk Hofmann).

Siebenjährige Fahrpferde
: Partitur, Hannoveraner Stute v. Weltruhm – Don Frederico (Fahrerin: Marion Freymann)

Bei den Weltmeisterschaften junger Fahrpferde absolvieren die fünf- bis siebenjährigen Youngster analog zum deutschen Bundeschampionat nach Altersklassen getrennt eine Dressuraufgabe kombiniert mit einem Kegelfahren. Beurteilt werden der Schritt, der Arbeits- und der Mitteltrab, die Ausbildung sowie der Gesamteindruck. Für die sechs- und siebenjährigen Fahrpferde steht zudem eine Geländeprüfung auf dem Programm.

Weitere Informationen zur WM der jungen Fahrpferde gibt es unter http://mezohegyesmenes.hu/site/category/fei-world-driving-championship-for-young-horses/.


25.08.2016
(fn)

Jochen Happ wird 70
 
Cloppenburg - Am 4. September feiert Jochen Happ (Cappeln), seinen 70. Geburtstag.

Jochen Happ, Richter und Parcourschef bis zur Klasse S, war von 1978 fast 30 Jahre lang als Geschäftsführer für den Pferdesportverband Weser-Ems tätig. Daneben baute er gemeinsam mit seiner Frau Gudula Vorwerk-Happ das Gestüt Vorwerk in Cappeln sportlich aus, das sich seit 2009 im Besitz von Sissy Max-Theurer befindet. Während seiner Amtszeit setzte er sich für zahlreiche innovative Projekte wie etwa Reiten als Schulsport oder die Förderung der Jugendarbeit ein und war in verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen der FN aktiv. Für seine Verdienste wurde er 2007 von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber ausgezeichnet.


25.08.2016
(fn)

Wilhelm Weerda wird 75
 
Wilhelmshaven - Am 3. September feiert Wilhelm Weerda (Wilhelmshaven), Vorstandsmitglied des Bereichs Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), seinen 75. Geburtstag.

Als Vorstandsmitglied und seit 1995 als Präsident des Oldenburger Zuchtverbandes gilt Weerdas Bestreben, die Zucht in Verbindung mit dem Sport zu bringen. Unter seiner Führung wurde unter anderem die Oldenburger Elite-Stutenschau, deren ehemalige Siegerin Weihegold OLD gerade in Rio Gold und Silber gewann, in das Oldenburger Landesturnier in Rastede integriert. Darüber hinaus forcierte er den Neubau des Oldenburger Pferde Zentrums Vechta, die Integration des Pferdestammbuchs Weser Ems sowie die Zusammenführung des Oldenburger Springpferdezuchtverbandes-International (OS) und des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes zum Oldenburger Pferdezuchtverband. Für seine Verdienste wurde Wilhelm Weerda 2011 von der FN mit der Gustav-Rau-Medaille in Silber ausgezeichnet


25.08.2016
(fn)

Silbernes Reiterkreuz für Christa Middendorf
 
Riesenbeck - FN zeichnet ehemalige Landesjugendwartin des Pferdesportverbands Westfalen aus
Im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur und Springen in Riesenbeck ist die ehemalige westfälische Landesjugendwartin Christa Middendorf mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber geehrt worden. Umringt von einem Meer von Westfalenfahnen steckte ihr Heidi van Thiel, Bundesjugendwartin der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), das Abzeichen ans Revers.

Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb groß geworden, gehörten Pferde und Pferdesport von klein auf zum Leben von Christa Middendorf, ebenso wie Pferdezucht und das Ausbilden und Vorstellen der Pferde auf dem Turnier. Schon früh engagierte sich die pensionierte Berufsfotografin der Uni Münster ehrenamtlich im Pferdesport, war die erste Frau im Vorstand ihres Reitvereins, danach die erste Frau im Kreisreiterverband und die einzige Frau im Präsidium des Pferdesportverbands Westfalen. Mittlerweile kann sie auf 37 erfolgreiche Jahre im Jugendvorstand, davon zwölf Jahre als Vorsitzende der Westfälischen Pferdesportjugend, zurückblicken und auf viele spannende Erlebnisse als Mannschaftsführerin westfälischer Teams. Vom Bundesvierkampf, über die Goldene Schärpe bis hin zu den Deutschen Jugendmeisterschaften begleitete sie die Nachwuchsreiter zu Pferdesportveranstaltungen aller Art in der ganzen Bundesrepublik, wobei ihr Mannschaftsreiterei besonders am Herzen lag. In diesem Jahr musste sie zu den Deutschen Jugendmeisterschaften allerdings nicht weit fahren. Als in jeder Hinsicht perfekter Rahmen für die Ehrung Middendorfs wurde die DJM-Premiere in Riesenbeck International gefunden – nur wenige Kilometer entfernt von ihrem Heimatort Saerbeck.

Im Frühjahr gab Christa Middendorf, die im Mai ihren 70. Geburtstag feierte, offiziell ihr Amt als Landesjugendwartin ab. Ein Nachfolger, der bereit ist, vollumfänglich in die großen Fußstapfen von Christa Middendorf zu treten, ist noch nicht gefunden, einige Aufgaben will und wird sie weiter ausüben. „Du hast so viele Kinder und Jugendliche im Sport nach oben gebracht, da kann ich nur den Hut davor ziehen“, sagte Heidi van Thiel. „Bitte bleib uns als Mannschaftsführerin noch lange erhalten.“Hb


25.08.2016
(fn)

Neue Fördermittel für Sportstättensanierung und Kooperation beim Umweltschutz
 
Frankfurt am Main - Informationen für Vereine

Nach Informationen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erweitert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Fördermöglichkeiten für Kommunen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Damit werden auch vereinseigene Sportstättensanierungen gefördert. Erstmals können auch Vereine Förderanträge nach der sogenannten Kommunalrichtlinie stellen.

Das aktuelle Antragsfenster ist bis zum 30. September 2016 geöffnet. Mit der neuen Förderperiode 2016/2017 können sich nun auch erstmals Sportvereine mit eigener Sportstätte um Fördermittel bewerben. Voraussetzungen für die Antragsberechtigung sind zum Beispiel der Gemeinnützigkeitsstatus, dass der Verein im Vereinsregister eingetragen ist und der Sport vorrangiger Vereinszweck ist. Ein Informationspapier für Sportvereine mit einer Zusammenstellung der wichtigsten Eckpunkte wurde vom DOSB erstellt und ist hier nachzulesen.

Außerdem gibt der DOSB bekannt, dass der Verband künftig beim Thema Umweltschutz enger mit dem Umweltzeichen „Der blaue Engel“ zusammenarbeiten wird. Den Auftakt der Kooperation bildet eine Broschüre zum Thema Recyclingpapier: Der neue Praxisleitfaden richtet sich an Sportvereine und Verbände, die beim Drucken, Kopieren und Produzieren von Vereinsmitteilungen und Magazinen auf umweltfreundliches Papier mit dem Blauen Engel umsteigen möchten. Der Flyer steht hier zum Download bereit.


25.08.2016
(fn)

Fendt unterstützt Reitsport-Nationalmannschaften für weitere 10 Jahre
 
Warendorf - Vertragsverlängerung mit FN-Hauptsponsor

Der Landtechnikhersteller Fendt sponsert für weitere zehn Jahre die deutschen Reitsport-Nationalmannschaften. Im Rahmen der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro besiegelten die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und AGCO, Muttergesellschaft von Fendt, die Fortführung der seit 2010 bestehenden Zusammenarbeit. Bis mindestens 2026 bleibt die Marke Fendt damit Hauptsponsor der deutschen Reitsport-Nationalmannschaften in den olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit.

Martin Richenhagen, Chairman, President und CEO von AGCO, sagte: „Die deutschen Reiter gehören zu den erfolgreichsten Mannschaften im internationalen Spitzensport. Deshalb passt dieser Premiumsport zur AGCO Premiummarke Fendt. Viele unserer Kunden arbeiten auch mit Pferden. Sie züchten entweder selbst, halten Pferde oder sind Lieferanten von Pferdefutter.“

Glücklich über die Fortsetzung der Partnerschaft zeigte sich auch FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach: „Wir arbeiten inzwischen seit sechs Jahren sehr gut mit Fendt zusammen und freuen uns auf weitere zehn Jahre. Für das Vertrauen, das uns Fendt als Hauptsponsor entgegenbringt, sind wir sehr dankbar.“ Auch weiterhin werden also die deutschen Reiter bei Nationenpreisen oder Championaten, wenn sie für Deutschland reiten, die Kleidung mit dem Fendt Logo tragen. Fendt ist zudem offizieller Traktorenpartner des DOKR-Bundesleistungszentrums Reiten in Warendorf.

Über Fendt
Fendt ist die führende High-Tech-Marke im AGCO Konzern für Kunden mit den höchsten Ansprüchen. Traktoren und Erntemaschinen von Fendt arbeiten auf den Feldern der Welt mit unternehmerisch ausgerichteter Landwirtschaft und außerlandwirtschaftlichen Aufgabengebieten. In vielen Bereichen der Landtechnik ist Fendt Vorreiter wenn es um zukunftsweisende Entwicklungen geht. So profitieren Fendt Kunden schneller von den innovativen Technologien zur Erhöhung der Leistung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit auf ihren Betrieben. An den Standorten Marktoberdorf, Asbach-Bäumenheim, Hohenmölsen und Feucht beschäftigt AGCO rund 4.200 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Marketing sowie Produktion, Service und Verwaltung. Mehr Informationen: www.Fendt.com www.Fendt.TV www.facebook.com/FendtGlobal

Über AGCO
AGCO, Your Agriculture Company, (NYSE: AGCO), ist eines der weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Landmaschinen. AGCO unterstützt die Produktivitätssteigerung in der Landwirtschaft mit seiner umfassenden Produktpalette von Traktoren, Mähdreschern, Heu- und Futtererntemaschinen, Feldspritzen, Bodenbearbeitungsmaschinen, Anbaugeräten, Anlagen zur Getreidelagerung und Eiweißproduktion sowie den dazugehörigen Ersatzteilen. Die landwirtschaftlichen Produkte von AGCO werden unter den fünf Hauptmarken Challenger®, Fendt®, Massey Ferguson®, Valtra® und GSI® über ein globales Netz von 3.000 unabhängigen Händlern und Vertriebspartnern in über 140 Ländern verkauft. AGCO wurde 1990 gegründet und hat seinen Firmensitz in Duluth, Georgia, USA. Im Jahr 2015 erwirtschaftete AGCO einen Nettoumsatz von 7,5 Milliarden USD.
Weitere Informationen finden Sie unter www.AGCOcorp.com. Für aktuelle Unternehmensmeldungen und Veranstaltungen, können Sie uns auf Twitter folgen: @AGCOCorp. Finanzmeldungen haben auf Twitter folgenden Hashtag #AGCOIR.


25.08.2016
(fn)

Starke Besetzung bei Horse & Classics - NÜRNBERGER BURG-POKAL zu Gast in Schenefeld
 
Nürnberg/Schenefeld - Ganz im Zeichen des NÜRNBERGER BURG-POKALs steht auch in diesem Jahr das traditionsreiche Turnier auf dem Reitstall Klövensteen. Am letzten August-Wochenende treffen sich zahlreiche Top-Reiterinnen und Reiter, die in diesem Wettbewerb ihre jungen Talente vorstellen wollen.

Neben dem NÜRNBERGER BURG-POKAL für die sieben- bis neunjährigen Dressurpferde, der als Sprungbrett in den internationalen Spitzensport gilt, wird auch das Finale im NÜRNBERGER BURG-POKAL der Norddeutschen Junioren ausgetragen. Beide Höhepunkte der Turniertage finden am Sonntag statt.

Während es bei den Junioren zum Abschluss der diesjährigen Saison um den Gesamtsieg der Serie geht, wollen sich die Erwachsenen mit einem Sieg in Schenefeld für das große Finale in der Frankfurter Festhalle empfehlen.

Doppel-Weltmeisterin und Olympiasiegerin Dressur Nadine Capellman, Falk Rosenbauer
– der Profi, der Mannschafts-Olympiasieger Desperados FRH ausgebildet hat– und auch Kira Wulferding sind dabei  Letztere ist die erste Ausbilderin von Mannschafts-Olympiasiegerin Weihegold OLD.

Die populäre Turnierserie wurde 1992 auf Initiative von Hans-Peter Schmidt, dem Ehrenaufsichtsratsvorsitzenden der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, begründet und gehört heute zu den populärsten Serien überhaupt im Pferdesport. Der passionierte Pferdemann, zugleich Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands e.V. und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN sieht hier die Ideale der Ausbildung verwirklicht. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Aktuell steht die Serie im 25. Jahr und hat bisher 37 Medaillengewinner bei Championaten hervorgebracht, darunter 13 Sieger.

Vom olympischen Turnier in Rio de Janeiro brachten die Pferde aus dem NÜRNBERGER BURG-POKAL einen kompletten Medaillensatz mit. Neben Gold der Equipe standen mit Silber für Isabell Werth und Weihegold sowie Bronze für Kristina Bröring-Sprehe und Desperados in der Einzelwertung gleich drei Auszeichnungen für Pferde zu Buche, die über den NÜRNBERGER BURG-POKAL gefördert wurden. Auch Dorothee Schneider setzte mit Showtime auf ein Pferd, dass in dieser Serie sein außerordentliches Talent unter Beweis stellte.

NÜRNBERGER BURG-POKAL 2016
Standorte und Termine


Isabel Freese mit Fürst Levantino 73,195%
Sandra Nuxoll mit Destiny OLD 76,000%
Helen Langehanenberg mit Suppenkasper 74,902%
Ingrid Klimke mit Geraldine 72,976%
Hubertus Schmidt mit Escolar 76,000%
Marcus Hermes mit Sweetheart FH 74,512%
Ingrid Klimke mit Franziskus 76,554%
Isabel Freese mit Vitalis 78,659%
Kira Wulferding mit Benaglio 74,610%


Schenefeld 25.08. - 28.08.
Donaueschingen / CHI Donaueschingen 15.09. - 18.09.
Nürnberg / Faszination Pferd 27.10. - 01.11.

Finale Frankfurt 15.12. - 18.12.

Weitere Infos unter www.nuernbergerburgpokal.de


25.08.2016
(Nürnberger)

Zwei Vizeweltmeister starten beim NRHA-NRW-Derby in Bünde
 
Bielefeld - Alexander Ripper (Heppenheim) und Elias Ernst (Windeck) führen die Teilnehmerliste beim Derby der NRHA-Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen in Bünde an. Beide wurden Anfang des Monats mit der Mannschafts-Silbermedaille bei den FEI-Reining-World-Championships auf der CS Ranch im schweizerischen Givrins, der schmucken Reitanlage von Corinna Schumacher, Ehefrau des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher, ausgezeichnet.

Des Weiteren werden auch die Teilnehmer der FEI-Weltmeisterschaften, Verena und Daniel Klein (Bünde/Selm), in der Stadt zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge ihre Pferde satteln. Mit von der Partie wird ebenfalls Oliver Stein sein, ein Kaderreiter aus Rhede (Kreis Borken). Der 36-Jährige wurde bereits bei den FEI-Europameisterschaften 2003 in Reggio Emilia (Italien) auf "Enterprise Winder" mit einer Goldmedaille im Teamwettbewerb dekoriert. Zudem gewann er bei der WM 2008 in Manerbio (Italien) auf "Smart Little Lenic" mit der Mannschaft die bronzene Plakette.

Neben den Derbyklassen werden auf dem Turnier in Bünde-Werfen folgende Wettbewerbe ausgetragen: Youth-Cup, Regioklassen, Bronze-Trophy Non Pro und Open.

Für die Veranstaltung, die von 25. bis 28. August auf der Wellmannschen Riverlane-Ranch in Bünde-Werfen ausgetragen wird, wurden 90 Pferde genannt, die rund 200 Starts absolvieren werden. Zum Auftakt stehen am heutigen Donnerstagvormittag die ersten Vorbereitungsläufe auf dem Programm. Am Freitag um acht Uhr beginnen dann die Vorläufe und am Samstag (ab 8 Uhr) stehen die Derby-Final-Wettbewerbe für Pferde im Alter von fünf bis zwölf Jahren an, wobei die Höhepunkte für den Abend terminiert worden ist. Und mit den Bronze-Trophys (Open/Non Pro) stehen dann am Sonntag noch weitere interessante Highlights auf dem Turnierplan beim NRHA-NRW-Derby in Bünde.


25.08.2016
(Viemann)

      
Foto: Hans-Peter Viemann

TV-Tipps - Das Pferd in Fernsehen und Internet
 
Warendorf - Lieber Pferdefreund,
hier die TV-Tipps der nächsten zwei Wochen:

24.08.2016 | ClipMyHorse.de
Ponyforum Fohlenauktion in Adelheidsdorf

24.08.2016 | ClipMyHorse.de
Sommerturnier in Waldachtal-Heiligenbronn

25.08.2016 | ClipMyHorse.de
Ponyforum Fohlenauktion in Adelheidsdorf

25.08.2016 | ClipMyHorse.de
Sommerturnier in Waldachtal-Heiligenbronn

25.08.2016 | ClipMyHorse.de
Internationales Springturnier in Lastrup - Klein Roscharden

25.08.2016 | ClipMyHorse.de
Wallau Classics

25.08.2016 | ClipMyHorse.de
Turnier der Sieger in Münster

25.08.2016 | 14:00 Uhr | ARD-alpha
Der Letzte seines Standes? Der Schlittenbauer aus dem Oberland (Pferdeschlitten)

26.08.2016 | ClipMyHorse.de
Ponyforum Fohlenauktion in Adelheidsdorf

26.08.2016 | ClipMyHorse.de
Sommerturnier in Waldachtal-Heiligenbronn

26.08.2016 | ClipMyHorse.de
Internationales Springturnier in Lastrup - Klein Roscharden

26.08.2016 | ClipMyHorse.de
Wallau Classics

26.08.2016 | ClipMyHorse.de
Turnier der Sieger in Münster

26.08.2016 | ClipMyHorse.de
Sommerturnier Sieversen

26.08.2016 | ClipMyHorse.de
Pferdefestival Holtensen Dressur in Göttingen

26.08.2016 | ClipMyHorse.de
Sommerturnier und Horse & Classic in Schenefeld

27.08.2016 | 09:35 Uhr | 3sat
Ein PS auf Schienen: Die Pferdeeisenbahn Gmunden - Linz - Budweis

27.08.2016 | ClipMyHorse.de
Ponyforum Fohlenauktion in Adelheidsdorf

27.08.2016 | ClipMyHorse.de
Sommerturnier in Waldachtal-Heiligenbronn

27.08.2016 | ClipMyHorse.de
Internationales Springturnier in Lastrup - Klein Roscharden

27.08.2016 | ClipMyHorse.de
Wallau Classics

27.08.2016 | ClipMyHorse.de
Turnier der Sieger in Münster

27.08.2016 | ClipMyHorse.de
Sommerturnier Sieversen

27.08.2016 | ClipMyHorse.de
Pferdefestival Holtensen Dressur in Göttingen

27.08.2016 | ClipMyHorse.de
Sommerturnier und Horse & Classic in Schenefeld

27.08.2016 | ClipMyHorse.de
Deutsche Meisterschaften Voltigieren in Verden

27.08.2016 | 10:45 Uhr | ARD
Der XXL-Ostfriese: Der Lenz ist (nicht) da

27.08.2016 | 17:05 Uhr | RBB
Panda, Gorilla & Co. (Przewalskipferde)

27.08.2016 | 22:00 Uhr | Eurosport
Springreiten: FEI Nations Cup in Gijon (ESP)

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
Ponyforum Fohlenauktion in Adelheidsdorf

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
Sommerturnier in Waldachtal-Heiligenbronn

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
Internationales Springturnier in Lastrup - Klein Roscharden

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
Wallau Classics

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
Turnier der Sieger in Münster

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
Sommerturnier Sieversen

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
Pferdefestival Holtensen Dressur in Göttingen

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
Sommerturnier und Horse & Classic in Schenefeld

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
ESI Fohlenauktion in Lastrup

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
Deutsche Meisterschaften Voltigieren in Verden

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
VGH-Cup vom Reitturnier Duderstadt

28.08.2016 | ClipMyHorse.de
DKB-Bundeschampionate in Warendorf

28.08.2016 | 13:30 Uhr | Arte
360° Geo Reportage: Die Samurai von Fukushima (Reiterfest)

28.08.2016 | 14:45 Uhr | BR
Welt der Tiere: Luxuspferde fliegen in der ersten Klasse

28.08.2016 | 16:00 Uhr | WDR
Sport im Westen live: Springreiten - Turnier der Sieger in Münster

31.08.2016 | 17:00 Uhr | 3sat
Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana (Pferderennen Palio)

01.09.2016 | ClipMyHorse.de
DKB-Bundeschampionate in Warendorf

01.09.2016 | ClipMyHorse.de
Chiemsee Pferdefestival auf Gut Ising, erste Woche

02.09.2016 | 06:45 Uhr | Arte
Was Du nicht siehst: Siena, Italien (Pferderennen Palio)

02.09.2016 | ClipMyHorse.de
DKB-Bundeschampionate in Warendorf

02.09.2016 | ClipMyHorse.de
Chiemsee Pferdefestival auf Gut Ising, erste Woche

02.09.2016 | 14:45 Uhr | 3sat
Die Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (Pferdezucht)

03.09.2016 | ClipMyHorse.de
DKB-Bundeschampionate in Warendorf

03.09.2016 | ClipMyHorse.de
Chiemsee Pferdefestival auf Gut Ising, erste Woche

03.09.2016 | 14:30 Uhr | SWR
Handwerkskunst: Wie man einen Sattel macht

04.09.2016 | 08:10 Uhr | ZDF
Löwenzahn: Pferde - Der rettende Sprung

04.09.2016 | ClipMyHorse.de
DKB-Bundeschampionate in Warendorf

04.09.2016 | ClipMyHorse.de
Chiemsee Pferdefestival auf Gut Ising, erste Woche

04.09.2016 | ClipMyHorse.de
VGH-Cup vom Herbstturnier Hameln

04.09.2016 | 14:00 Uhr | WDR
Björn Freitags Foodtruck - Profikoch auf vier Rädern (Pferdehof in Dorsten)

04.09.2016 | 15:00 Uhr | MDR
Festumzug zum Tag der Sachsen (Pferde-Umzug und Pferde-Doppelstock-Bahn)

05.09.2016 | 11:00 Uhr | Eurosport
Springreiten: FEI Stephex Masters in Brüssel (BEL)

05.09.2016 | 13:00 Uhr | Eurosport
Springreiten: Equestrian Masters in Peking (CHN)

05.09.2016 | 21:00 Uhr | BR
Heimat Südtirol: Ein Bauernjahr im Unterland (Pferdesegnung)

06.09.2016 | 10:00 Uhr - 22:00 Uhr | ClipMyHorse.de
Chiemsee Pferdefestival auf Gut Ising, zweite Woche

07.09.2016 | 10:00 Uhr - 22:00 Uhr | ClipMyHorse.de
Chiemsee Pferdefestival auf Gut Ising, zweite Woche


25.08.2016
(fn)

Alisa Miller gewinnt Bundesnachwuchschampionat in der Dressur
 
Riesenbeck - Reiterin aus Bayern siegt im Finale mit Pferdewechsel
Im Rahmen der deutschen Jugendmeisterschaften in Riesenbeck hat auch das Bundesnachwuchschampionat der Dressurreiter stattgefunden. Nach zwei Qualifikationsprüfungen starteten die besten drei Paare am Sonntagmorgen in einer Dressurreiterprüfung der Klasse L mit Pferdewechsel. Am Ende setzte sich Alisa Miller aus Binzen in Bayern vor ihrer Konkurrenz durch.

Sie machte mit ihrem eigenen Pferd Sullivan, einem neunjährigen Dunkelfuchs von San Schufro, den Auftakt der Prüfung und erhielt für ihre Vorstellung die Note 8,0. Im offenen Kommentar wurde die Reiterin besonders für ihren gestreckten Sitz und die schöne Galopptour gelobt. Als zweites Pferd ritt sie Real Diamond, Pferd ihrer Konkurrentin Christine Busch. Auch hier gelang ihr eine harmonische Runde, obwohl sie, genau wie ihre Kolleginnen auch, nur fünf Minuten Zeit hatte, sich auf das fremde Pferd einzustellen. 8,2 lautete die Bewertung für das Paar. Ebenfalls eine sichere Vorführung gelang ihr mit dem dritten Pferd Romina, die mit der Wertnote 8,1 belohnt wurde. Die Prüfung beendete die Reiterin aus Altusried mit einem Gesamtergebnis von 24,3.

Am dichtesten auf den Fersen war ihr Kim Hanna Heininger aus Mosbach in Baden Württemberg. Sie errit mit ihrem eigenen Pferd Romina (v. Royal Blend) eine 8,4, die höchste Note der Prüfung. Im Anschluss ihres Rittes wurde neben ihrem guten Sitz, besonders ihr mutiges und frisches Reiten der Aufgabe gelobt. Dieses zeigte die Mosbacherin auch mit dem Wallach Sullivan. Einzig die etwas stockenden einfachen Wechsel minderten die Wertnote ein wenig auf eine 7,8. Die gleiche Bewertung erhielt sie auch mit Real Diamond. Das Paar präsentierte eine harmonische Runde mit deutlichen Tempounterschieden, jedoch sprang der Wallach vor dem einfachen Wechsel einmal um. Macht unterm Strich ein Endergebnis von 24,0.

Bronze sicherte sich Christine Busch aus Borken in Westfalen. Mit ihrem Wallach Real Diamand (v. Rotspon) zeigte sie eine sichere Vorführung, nach der die Richter die gute Durchlässigkeit des Pferdes lobten. Belohnt wurde dieser Ritt mit der Wertnote 8,1. Auch ihre Vorstellung mit Romina war sehr harmonisch, doch unterliefen ihr zwei kleinere Fehler. Am Ende erhielt die Borkenerin die Wertnote 7,9. Für ihr Gesamtergebnis von 23,3 schlug die Runde mit Sullivan mit einer Note von 7,4 zu Buche.

Disziplintrainer Oliver Oelrich zeigte sich im Anschluss sehr zufrieden mit den Leistungen des Starterfeldes: „Insgesamt hatten wir hier einen guten, ausgeglichenen Jahrgang. An den ersten Tagen war der ein oder andere Reiter noch etwas nervös, einige Pferde waren etwas beeindruckt von der Kulisse. Es ist toll, dass auch diese jungen Reiter die Möglichkeit haben hier unter diesen Bedingungen zu reiten. Das Finale war sehr ausgeglichen. Alisa hat gewonnen, weil sie etwas exakter geritten ist. Aber alle drei können im nächsten Jahr den Sprung in den Junioren-Sport schaffen."


25.08.2016
(fn)

11. September - Bad Segeberg  VTV/R V Holsteiner Fohlenchampionat beim Landesturnier
 
Bad Segeberg - Wie schon in den Jahren zuvor bereichert am 11. September das VTV/R V Holsteiner Fohlenchampionat das Landesturnier in Bad Segeberg. Um ca. 11.30 Uhr stellen sich erstmals auf dem Dressurplatz I, auf dem Fohlen und Zuschauer deutlich mehr Platz vorfinden, rund 45 Fohlen, die besten der diesjährigen Prämierungen in den Körbezirken, den Richtern vor. Das beste Holsteiner Stut- und Hengstfohlen, sprich die Champions 2016,  werden gesucht. Das Richtergremium besteht aus hochkarätigen Zuchtexperten: der Niederländer Arnold Kootstra, früher Leiter des Roelofs-Gestüt und heute Mitarbeiter des KWPN, Ulrich Henschke, Mitglied der Oldenburger Körkommission, und Hans-Joachim Ahsbahs, Mitglied der Holsteiner Körkommission. Die Zuschauer erwartet eine breite Abstammungsvielfalt. Fohlen von Jung- und Althengsten sind ebenso in Bad Segeberg vertreten wie Nachkommen von Zuchtversuchshengsten. In diesem Jahr wird es neben den Pferdeanhängern für das siegende Stut- und Hengstfohlen, gesponsert von der VTV in Zusammenarbeit mit dem Böckmann Center Ahsbahs, auch Ehrenpreise für den besten Vorführer und das am besten herausgebrachte Fohlen geben.

„Wir werden mit Sicherheit hoch interessante Fohlen sehen“, prognostiziert Norbert Boley, Geschäftsführer der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH in Elmshorn. „Die hervorragende Qualität des diesjährigen Jahrgangs haben wir schon bei den Brennterminen feststellen können.“ Als langjähriger Premium-Partner des Holsteiner Verbandes unterstützt die R V Versicherung das VTV/R V Fohlenchampionat 2016. Insbesondere sind hier Bernd Kupfer und Thomas Granow als Repräsentanten der VTV/R V und die R V Agenturen Dirk Eigen aus Stockelsdorf und Alexander Kuschel aus Hardebek engagiert. Beide Agenturen der R V sind im Sponsoring des Reitsports tätig und haben wie Hauke Ahsbahs einen erheblichen Anteil daran, dass die attraktiven Preise im Rahmen des Fohlenchampionats überreicht werden können.

Die Liste der qualifizierten Fohlen finden Sie unter www.holsteiner-verband.de


25.08.2016
(Holsteiner Verband)

      
Zur Siegerehrung zeigen sich die jeweils fünf besten Stut- und Hengstfohlen noch einmal vor großer Kulisse auf dem Landesturnierplatz. Foto: Janne Bugtrup