Landeschampions gesucht – Livestream auf www.clipmyhorse.de
 
Tübingen - Vom 1. bis 3. Juli treffen sich beim Reitturnier der Tübinger Reitgesellschaft die besten Nachwuchs-pferde der baden-württembergischen Pferdezucht. Jährlich richtet der Pferdezuchtverband Baden-Württemberg im Rahmen des bis zur schweren Klasse in Dressur und Springen ausgeschriebenen Turniers seine Landeschampionate aus. Los geht es am Freitag mit den Qualifikationsprüfungen für die drei- und vierjährigen Youngster ab 8 Uhr. Abschluss des ersten Turniertages ist das Championat für drei- und vierjährige Sportponies (16.15 Uhr), welches seit einigen Jahren auch in Tübingen zu Hause ist.

Am Samstag steigen die fünf- und sechsjährigen Dressur- und Springpferde in die Prüfungen ein. Diese messen sich im finalen Championat am Samstag bzw. am Sonntag im bundesweiten Vergleich: Die Finals sind zugleich Sichtungen für die Bundeschampionate Anfang September in Warendorf. Wer in diesen Finals eine Endnote mit 8,0 oder besser erhält, hat das Ticket für Warendorf gelöst - und das beste Pferd aus der Landeszucht gewinnt zugleich das Schwarz-Goldene Band.

Die besten drei- und vierjährigen Reitpferde treten am Sonntag ab 12.15 Uhr auf dem Championatsplatz zu den Finals an. Am Richtertisch nehmen einmal mehr bei diesen Prüfungen, bei denen es auch um die Fahrkarten für das Süddeutsche Championat Ende Juli in Nördlingen geht, international erfahrene Richter aus ganz Deutschland Platz. Die Finals der Reitpferde am Sonntag werden von Dr. Dietrich Plewa kommentiert, der diese Aufgabe unter anderem auch bei den Bundeschampionaten in Warendorf hat und hier in Tübingen in den Qualifikationsprüfungen am Richtertisch sitzt.

In einer S*-Dressur ermitteln die sieben- bis neunjährigen Pferde am Sonntag auf dem Dressurviereck den Sieger des Goldenen Bandes. In Tübingen startet auch die PSA-Tour: Eine Serie für vierjährige Springpferde aus den Zuchtgebieten des Deutschen Sportpferdes. Gänsehaut-Feeling ist am Sonntag um 15.20 Uhr bei der großen Parade der Landeschampions 2016 auf dem Springplatz angesagt!
Die Zeiteinteilung sowie aktuelle Starter- und Ergebnislisten sind online zu verfolgen unter www.landeschampionat.de. Erstmals überträgt der Internet-TV-Sender Clipmyhorse.tv das komplette Championat sowie alle weiteren Prüfungen live.

Vor Ort heißt der Pferdezuchtverband Baden-Württemberg alle Freunde des Württemberger Pferdes in seinem Zelt zwischen dem Dressur- und Springplatz über die Turniertage herzlich willkommen! Unter www.pzv-bw.de wird aktuell über den Verlauf der Championatsprüfungen informiert.


29.06.2016
(Pferdezuchtverband Baden-Württemberg)

      
Schwarz-Gold-Siegers 2015 FBW Sir Solitär mit Katrin Burger (Foto: hbm)

 ... endlich wieder mit den Hunden reiten
 
Gundelsdorf - Nach diversen Trainingsritten und einer schönen Frühjahrsjagd im April startet der SvB den Wonnemonat Mai mit einer Bilderbuchjagd am Kennel in Gundelsdorf. Die Jagdreiter sind froh, endlich wieder mit den Hunden zu reiten. Und die  zeigen perfekte Nasenarbeit und verdienen sich ihr Curée (Rinderpansen) redlich. Ein aktiver Monat für den SvB ist der Juni: Meutepräsentationen in Tagmersheim beim JaegerLeCoultre-Couples Polo Cup 2016 oder beim Turnier in Pliening, der Festumzug in Ludwigsburg etc.
Das nächste Highlight ist am 25. Juni eine weitere Frühjahrsschleppe am Kennel. Die Wiesen sind inzwischen alle gemäht und so kann die Jagdgesellschaft die Schleppen rund um den Kennel genießen und zwischendurch die Hunde zur Erfrischung im Teich baden lassen. Einladende Sprünge und schnelle Schleppen bieten auch den Zuschauern ein schönes Bild in der lieblichen Landschaft des Wittelsbacher Landes.

Als nächstes geht es Anfang Juli nach Schwarzenstein zur Junghundeschau. Und dann freuen wir uns auf das Jagdpferdetraining ab 31. Juli am Kennel in Gundelsdorf. Es sind noch Plätze frei und Reiter, die das Jagdreiten kennenlernen wollen oder auch ihre Pferde trainieren möchten, sind uns herzlich Willkommen!


29.06.2016
(Schleppjagdverein Bayern)

Fohlenschau von Cullinan du Borget B
 
Pfarrkirchen - Mit großer Vorfreude blickt die Hengststation Bachl auf den nächsten großen Fixtermin: das Fohlen Festival am 19. Juli 2016 auf ihrer neuen Station in Postmünster.

Hauptattraktion ist mit Sicherheit die Fohlenschau von Cullinan du Borget B (Diamant de Semilly-Quick Star-Laudanum xx), der seinen ersten, überaus vielversprechenden Jahrgang präsentiert. Hierbei werden Geld-und Ehrenpreise in einer Gesamtdotation von 2.500,-€ vergeben.

Neben der Auktionsauswahl und Fohlenprämierung wird es darüber hinaus auch die Möglichkeit zur Stutbuchaufnahme und Fohlenkennzeichnung geben.

Eingeladen sind alle Züchter, Interessierte und Pferdesportbegeisterte.

Für ein gemütliches Beisammen sein in bayrischem Tradition und Spanferkelessen ist gesorgt.

Programmvorschau:

- Ca 15:00 Uhr: Fohlenschau Cullinan du Borget B mit Geld- und Ehrenpreisen in einer Gesamtdotation von 2.500,-€

- Anschl.: Auktionsauswahl und Fohlenprämierung

- Anschl.: Gemütliches Beisammen sein – Bayerischer Abend

Adresse fürs NAVI:

- 84347 Pfarrkirchen, Christangerstrasse.

Weitere Infos: www.hengststation-bachl.de


29.06.2016
(pferdenews.eu)

      
Cullinan Du Borget B (Foto: Hubert Fischer/www.hf-fotografie.de)

30. Juni bis 3. Juli  - Die Deutschen Jugendmeister 2016 werden in Luhmühlen ermittelt
 
Luhmühlen - Was die Aachener Soers für Dressur- und Springreiter ist, bedeutet Luhmühlen für die Vielseitigkeitsreiter. Einmal hier an den Start gehen zu dürfen, ist für viele ein Traum, der für die U18- und U21-Reiter in diesem Jahr schon früh in Erfüllung geht. Vom 30. Juni bis 3. Juli ermitteln die Junioren und Jungen Reiter ihre Meister, darunter jeweils vier Junioren und Junge Reiter aus Schleswig Holsteiner.  Zuletzt war der Vielseitigkeitsnachwuchs in den 80er Jahren mit ihrer Meisterschaft in Luhmühlen zu Gast, 1997 standen die Ponyreiter mit ihrer DM im Rampenlicht. „Hier reiten zu dürfen, ist fraglos eine Riesenchance“, sagt Bundestrainer Hans Melzer, „und der Nachwuchs wird zweifelsohne hier in Luhmühlen große Erfahrungen sammeln können“.

Die Jugendmeisterschaften werden im Rahmen einer internationalen Ein- bzw. Zwei-Sterne-Prüfung (CCI*/CCI**) entschieden. Diese Prüfungen sind für alle Reiter geöffnet. Auf der Nennungsliste stehen so bekannte Namen wie Lokalmatador Andreas Dibowski ( Peter Thomsen (Großenwiehe), Kai Rüder (Fehmarn), Sandra Auffarth (Ganderkesee) oder Bettina Hoy (Rheine), die ihre Nachwuchspferde mit dem Luhmühlener Terrain vertraut machen wollen. Erwartet werden auch Reiter aus Belgien, den Niederlanden, Schweden, Dänemark, der Schweiz, Russland, Spanien und Polen. Das Turnier beginnt am Donnerstag, 30. Juni, mit den Verfassungsprüfungen am Vormittag, nachmittags gehen die ersten Pferde ins Viereck. Am Freitag stehen Dressur sowie das Springen der offen ausgeschriebenen Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC2*) an, der Samstag ist dem Gelände vorbehalten, und am Sonntag fallen die Entscheidungen im Springparcours.


29.06.2016
(Donata von Preussen)

Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL in Münster mit höchster Anziehungskraft
 
Münster - Auf mehr als 40 Paare können sich die Zuschauer am kommenden Wochenende beim NÜRNBERGER BURG-POKAL in Münster freuen. Beim großen Jubiläumsturnier des Reitervereins St. Georg werden zahlreiche prominente Reiterinnen und Reiter am Start sein.

Prominente Teilnehmerinnen sind dabei: Vielseitigkeits-Olympiasiegerin Ingrid Klimke, Weltmeisterin Helen Langehanenberg und die mit WM-Bronze ausgezeichnete Anabel Balkenhol. Beim Turnier ihres Heimatvereins werden beide versuchen, ein zweites Talent für das Finale der renommierten Serie zu qualifizieren. Während Reitmeisterin Ingrid Klimke bereits mit der Stute Geraldine bei Pferd International in München erfolgreich war, gelang Helen Langehanenberg mit Suppenkasper der Sieg beim Mannheimer Maimarkt-Turnier. Darüber hinaus haben sich neben der mit WM-Bronze ausgezeichneten Anabel Balkenhol bekannte Top-Ausbilder wie Eva Möller, Kira Wulferding oder Holga Finken angemeldet.

Für den Initiator der Turnierreihe, Hans-Peter Schmidt, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands sowie Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), setzt die Prüfung wichtige Standards, die die Basis späterer Höchstleistungen bilden. Aktuell geht diese Serie in ihr 25. Jahr und ist bei Aktiven und Veranstaltern ein Fixpunkt. 1992 erstmalig durchgeführt, gilt sie als bedeutendste Maßnahme zur Nachwuchsförderung überhaupt. Zahlreiche Olympiasieger, Welt- und Europameister gingen hieraus hervor. Insgesamt haben 34 vierbeinige Medaillengewinner, darunter 12 Sieger, in diesem Wettbewerb erstmals auf sich aufmerksam gemacht.

Für den eine Woche später beginnenden CHIO hat Bundestrainerin Monica Theodorescu gleich drei Pferde nominiert, die die Talentschmiede NÜRNBERGER BURG-POKAL erfolgreich absolvierten: Desperados (2009), Showtime (2013) und Weihegold (2013).

Pferdemann Hans-Peter Schmidt, Ehrenaufsichtsratsvorsitzender des Namensgebers NÜRNBERGER Versicherung stellt das harmonische Miteinander von Reiter und Pferd im Vordergrund. Dieses Verständnis ist Basis für das Motto, unter dem das Unternehmen im Pferdesport aktiv ist: „Reiten heißt Partner sein.“

Schirmherr des NÜRNBERGER BURG-POKAL der ersten Stunde war mit Reiner Klimke der erfolgreichste Dressurreiter aller Zeiten. Zum 50. Turnier seines Heimatvereins macht die Serie nach einer längeren Pause zum insgesamt sechsten Mal dort Station.


29.06.2016
(mh public relations)

Der Startschuss zum Equestrian Summer Circuit ist gefallen
 
Lake Arena - Für die Lake Arena stellt der mehrwöchige Equestrian Summer Circuit in jeder Saison ein besonderes Highlight dar. Spitzensport mit satten Dotationen, mehrere Weltranglistenspringen und jede Menge Programmhöhepunkte – Stichwort: Ostarichi Grand Prix, Ostarichi Championate oder das legendäre Große Steinfeld Derby – locken ein jedes Jahr internationale Top-Reiter aus aller Welt nach Wiener Neustadt. Die ganz eigene, so familiäre Stimmung gepaart mit Urlaubsfeeling und Badespaß im eigenen See sorgen auch für das gewisse Etwas und verleihen den Events besonderes Flair. Im Gesamten dauert die CSI2*-Serie vier Wochen lang, wobei sich die Tour heuer aufsplittet: Von 28. Juni bis 10. Juli findet der erste Part des Summer Circuits statt und in den letzten beiden Augustwochen dann der zweite (16.-28. August).

Youngster Touren eröffnen den ersten Part des Equestrian Summer Circuits

Der Prüfungsreigen – nicht weniger als 112 Bewerbe sind in der Ausschreibung notiert – wurde eingeläutet von den Youngster Touren, wo sich die fünf-, sechs- und siebenjährigen Nachwuchscracks erstmalig auf internationaler Bühne beweisen konnten. Franz Madl und Armin Krenn stellten gemeinsam mit ihrem Team einladende Auftaktprüfungen in die Bahn, die - den Eröffnungsspringen entsprechend - einen perfekten Turnierstart darstellten. Die Klasse der angereisten Youngsters spiegelte sich im Ergebnis wieder, was auch die Anzahl an Nullrunden belegte: Bei den Fünfjährigen reihten sich 18 Pferd-Reiter-Paare mit astreinen Vorstellungen an die Spitze ein. Anschließend lösten 28 sechsjährige Cracks die aufgebauten Hürden ohne Fehler. Und im 1,35 Meter hohen Opening der siebenjährigen Youngster Tour konnten sich 23 TeilnehmerInnen mit strafpunktfreien Runden auszeichnen.

Schweizer Sieg in der Elite Tour I

Mit 63,65 Sekunden war der Triumph im Auftaktspringen der Elite Tour I ganz klar in Schweizer Händen: Fabia Scola Pinto zeigte sich in Siegerlaune und schnappte sich im Sattel von „Cornetto“ die erste dunkelblaue Lake Arena-Siegerdecke samt Ehrenpokal. Am zweiten Platz rangierte in 66,91 Sekunden der Deutsche Frank Auer, der seinen „Carlsson 76“ präsentierte. Das buntgemischte Podium wurde komplettiert von Beatrice Baldi, die die Flagge Italiens würdig vertreten hatte. Die Gastgeber waren mit Marie-Sophie Ausch (5. & 6. Rang), Rudolf Schwarz (8. & 9. Rang) und Pia Sophie Semorad (10. Rang) ebenfalls stark unterwegs.

Premium Tour-Triumph für Luca Coata

Die italienische Equipe drückte zum Abschluss des Eröffnungstages nochmals ordentlich ihren Stempel auf und trug im Opening der 1,30 Meter hohen Premium Tour gleich einen Doppelsieg davon: Im Sattel von „Lancelot“ war es Roberto Turchetto, der in 60,30 Sekunden die erste große Richtmarke zeigte. Dass man den Kurs mit seinen zwölf Hindernissen nochmals um fast zwei Sekunden schneller überwinden konnte, bewies Landsmann Luca Coata: Schick in Uniform gekleidet zählt der couragierte Italiener nicht nur seit Jahren schon zu den Stammgästen der Lake Arena, sondern auch zu den tollkühnen Reitern, die immer wieder für einen Erfolg gut sind. Seine 58,36 Sekunden, die er gemeinsam mit KWPN-Stute „Cora“ meisterte, gaben ihm Recht und so führte er verdient das Rennen an. Hinter den beiden Italienern ging Rang drei an Santiago Diaz Ortega. Um eine der begehrten vorderen Platzierungen einzuheimsen, durfte man nicht hadern und musste den gesamten Parcours flüssig erwischen – wie es beispielsweise auch Johanna Sixt gelang. Die Burgenländerin, die in wenigen Tagen ihren 18. Geburtstag feiert, jumpte gemeinsam mit „Anturio“, mit dem sie ja erst beim Spring Festival siegreich war, in 65,01 Sekunden über die Ziellinie und wurde am Ende Siebente.


29.06.2016
(pferdenews.eu)

Stuten-Power und ein echtes Mammutprogramm
 
Hamburg - Sieben Top-Renntage innerhalb von nur neun Tagen – die Derby-Woche ab diesem Samstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn steht vor der Tür. Einmal mehr werden die Highlights in der Hansestadt die Fans des Pferdesports im ganzen Land begeistern. Natürlich blicken schon jetzt alle gespannt auf Das IDEE 147. Deutsche Derby, das Rennen des Jahres als Bestandteil der German Racing Champions League am Abschlusstag, dem 10. Juli, aber auch die anderen Tage haben es in sich.

In der Abfolge Samstag – Sonntag – Dienstag – Mittwoch – Freitag – Samstag und Sonntag bekommen Sie Leckerbissen auf dem grünen Rasen geboten. Los geht es am Samstag, 2. Juli 2016 mit elf Rennen ab 11:35 Uhr. Die frühe Anfangszeit erklärt sich aus der Zusammenarbeit mit der französischen Wettgesellschaft PMU, die ersten vier Rennen werden  live in die Wettannahmestellen nach Frankreich überträgt. Zum Programm gehören auch zwei Trabrennen.

Sportlicher Höhepunkt ist das Franz-Günther von Gaertner-Gedächtnisrennen (10. Rennen um 16:30 Uhr, Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m), das an den langjährigen Präsidenten des Hamburger Renn-Clubs erinnert und in der Tradition der Hamburger Stutenmeile steht.

Elf dreijährige und ältere Pferdedamen geben sich hier die Ehre. Eine der Favoritinnen ist die im Besitz des Stalles 5-Stars der Bremer Rennvereinspräsidentin Tonya Rogge stehende Rosebay (mit dem gerne als „fliegender Holländer“ titulierten Jockey Adrie de Vries). Ihr knapper Erfolg in einem Listenrennen in Köln ist gerade erst knapp zwei Wochen her, war aber das richtige „Warm-Up“ für den Auftritt in der Hansestadt. Ihr Trainer Markus Klug führt unverändert die Statistik an.

Eine starke Kontrahentin dürfte die von Altmeister Hans-Jürgen Gröschel in Hannover vorbereitete dreijährige Shy Witch (Ian Ferguson) sein, die mit den 1.000 Guineas in Düsseldorf beinahe schon einen Klassiker gewonnen hätte – sie stürmte am Ende auf den zweiten Platz.

Doch damit nicht genug. Denn auch Stuten wie Monaco Show (Jozef Bojko), Vierte in den Guineas, oder die im Besitz von Direktoriums-Präsident Albrecht Woeste (Stall Grafenberg) stehende Nymeria (Andreas Suborics), Zweite in der Badener Meile, sowie Schützenpost (Alexander Pietsch) haben das Zeug zur Siegerin.

Und dann wären da noch zwei sehr hoch einzustufende Gäste: Excilly kommt aus England – sie war im März mehrfach in Top-Rennen in Dubai vorne dabei und lief auch zuletzt in Ascot nicht schlecht. Mit Dennis Schiergen bekam der Jockey von Derby-Favorit Boscaccio den Ritt! Die Französin Toinette (Fabrice Veron) gehört der Familie Rothschild und vertritt den Stall von Trainer Henri-Alex Pantall, dessen Deutschland-Expeditionen stets bestens vorbereitet sind.

Auch das weitere Horner Auftakt-Programm kann sich sehen lassen, mit einem Ausgleich II als Vorlauf der Hoppegartener Sprint-Serie und zwei Rennen mit der beliebten Viererwette, in der jeweils 10.000 Euro als Garantie-Auszahlung an die Wetter ausgeschüttet werden. Hochspannung in Horn – das ist ab Samstag das Motto!


29.06.2016
(comtainment GmbH)

      
Start frei für das Derby-Meeting vom 2. bis 10. Juli 2016 (Foto: Sorge)

Junger Student reitet den ungeschlagenen Derby-Favoriten
 
Hamburg - Der 10. Juli 2016 könnte der größte Tag im bisherigen Leben von Jockey Dennis Schiergen werden: An diesem Tag findet auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn das bedeutendste deutsche Galopprennen des Jahres statt – das IDEE 147. Deutsche Derby (der vierte Lauf der neugeschaffenen German Racing Champions League). Der Kölner reitet dort den heißen Favoriten auf den Sieg in dem mit 650.000 Euro dotierten Gruppe I-Spektakel über 2.400 Meter – sein Name ist Boscaccio aus dem nur rund 15 Pferde umfassenden Hannoveraner Rennstall von Christian Sprengel.


Dennis Schiergen könnte das schaffen, was seinem Vater, dem Erfolgstrainer Peter Schiergen (fünf Derbysiege als Trainer, aber keiner als Jockey) im Rennsattel versagt geblieben ist - ein Triumph im sogenannten Blauen Band! Dabei ist der älteste von drei Söhnen des Coaches erst 21 Jahre alt und neben dem Jockey-Job Student am Kölner Fresenius-Institut. Sport-Medien-Event-Management heißt sein Fach, wenige Tage vor Beginn der Hamburger Derby-Woche (2.-10. Juli) gab er die Bachelor-Arbeit ab.


Aber seine Leidenschaft sind die schnellen Pferde – davon zeugen rund 170 Erfolge in seiner noch jungen Karriere. Doch einen solchen dreijährigen Star-Galopper wie Boscaccio, der dem in Seevetal bei Hamburg wohnenden Rainer Hupe und drei befreundeten Ehepaaren gehört, hat er noch nicht zuvor im Derby geritten.

Seit Monaten ist Dennis Schiergen schon der Steuermann des Hengstes, der sowohl im Hannoveraner Derby-Trial, als auch zuletzt im Oppenheim-Union-Rennen in Köln, dem bedeutendsten Vorbereitungsrennen auf das „Rennen der Rennen“, begeisterte. Dort untermauerte das Team Boscaccio/Schiergen seine Favoritenrolle auf den Derby-Sieg eindrucksvoll.

Daher bleibt der junge Student und Spitzenjockey gelassen: „Wir haben natürlich eine sehr gute Ausgangslage für das Derby. Zum einen von den Leistungen her, die er bisher gezeigt hat und zum anderen durch Boscaccio selber. Deswegen kann ich ganz beruhigt in Richtung Derby schauen.“

Am 10. Juli könnte die Sensation perfekt sein und der junge Jockey sowie das engagierte Besitzer-Trainer-Team auf dem Siegertreppchen stehen – im IDEE 147. Deutschen Derby, dem Galopprennen des Jahres 2016 in Hamburg-Horn!


29.06.2016
(German Racing)

      
Dennis Schiergen und Boscaccio (Foto: Marc Rühl)

Wundervolles Wochenende in Paris - Reiter treffen sich zur zehnten Etappe
 
Paris - Ein Wochenende voller Top-Sport und Entertainment steht in Paris bei der zehnten Etappe der Longines Global Champions Tour bevor. Der Weltranglisten-Dritte und derzeit führende des Rankings, Christian Ahlmann (GER) wird zum zehnten Mal in dieser Saison starten, er möchte seinen Punktestand von 209 Zählern erhöhen. Edwina Tops-Alexander (AUS) ist ihm mit 169 Punkten auf den Fersen, Rolf-Göran Bengtsson (SWE) liegt mit 160 Punkten auf Rang drei.

Die Longines Global Champions Tour - Longines Paris Eiffel Jumping findet von 1. bis 3. Juli auf dem Plaine de Jeux de Bagatelle statt, inmitten einer riesigen Grünfläche in Paris. Die besten Reiter der Welt sind am Start, sie bringen 250 Pferde mit zu einem der letzten Wettkämpfe vor den im Sommer stattfindenden Olympischen Spielen.

Der Weltranglisten-Zweite, Simon Delestre (FRA), ist dabei, ebenso die Nummer vier der Welt, Pénélope Leprevost (FRA), Nummer sieben, Kevin Staut (FRA) - sie alle wollen in ihrer Hauptstadt Paris gewinnen. Der legendäre Roger-Yves Bost (FRA) gehört auch zu den Favoriten, so wie Patrice Delaveau (FRA) oder Julien Epaillard (FRA), Adeline Hécart (FRA), Cédric Angot (FRA), Mathieu Billot (FRA) und Harold Boissonnet (FRA) – Frankreich hat die besten Reiter aufgeboten.

Den Sieg beim LGCT Grand Prix of Paris verteidigt Bertram Allen (IRL). Auch er startet hier am Wochenende. Ludger Beerbaum (GER) hat bereits in dieser Saison zweimal gewonnen, in Hamburg und in Chantilly. Er reist an die Seine wie sein Freund und Kollege John Whitaker (GBR). Die Gesamtsiegerin von 2015 Luciana Diniz (POR) ist ebenfalls vor Ort.

Außerdem am Start: Harrie Smolders (NED), Marco Kutscher (GER), Pius Schwizer (SUI), Meredith Michaels-Beerbaum (GER), Scott Brash (GBR), Maikel van der Vleuten (NED) und Lauren Hough (USA).

Das Preisgeld beträgt an den drei Turniertagen insgesamt 594 600 US-Dollar, allein der Longines Global Champions Tour Grand Prix of Paris ist mit 320 000 US-Dollar dotiert. Er findet am Samstag, 2. Juli, um 16: 30 Uhr statt. Die neue Mannschaftswertung Global Champions League wird am Sonntag, 3. Juli, um 18:15 Uhr ausgetragen.

Entertainment, inclusive einer 'Good Luck for Rio' Show am Sonntag, findet täglich statt. Die ganze Familie soll sich unterhalten bei Sport, einer live band, diversen Shows, Kunstausstellungen, einem Gastro-Zentrum. Es gibt Ponyreiten für die Kinder – alles kostenfrei!

Reiterliste: www.globalchampionstour.com/events/2016/paris/riders-and-horses/

Mehr Informationen: www.globalchampionstour.com/events/2016/paris/info/about


29.06.2016
(Pressebüro Susanne Strübel)

      
Bertram Allen - Fotograf: Stefano Grasso/LGCT

Bericht von der 9. FN-Bildungskonferenz
 
München - Rund 500 Besucher strömten in die große Reithalle der Olympia-Reitanlage München-Riem, um sich bei der 9. FN-Bildungskonferenz über Neues und Bewährtes aus Theorie und Praxis zu informieren. Wie auch in den Jahren zuvor standen dabei nicht nur die Reittechnik und ihre Vermittlung im Fokus, es wurde auch wieder der Blick über den Zaun gewagt auf Erkenntnisse anderer Sportarten.

Waren es bei vorherigen FN-Bildungskonferenzen wissenschaftliche Fachvorträge zum Beispiel zu Erkenntnissen der Hirnforschung über menschliches Lernen oder zu Lernverhalten von Pferden stand in diesem Jahr die Frage nach der pädagogischen Qualität von Training im Fokus. Wie sieht gutes Training eigentlich aus? Woran lässt sich die Qualität überhaupt festmachen? Und wie kann sie zielgerichtet verbessert werden? Mit diesen Themen beschäftigte sich Professor Dr. Alfred Richartz von der Uni Hamburg, der in seinen Ausführungen klar machte, dass schon allein die Wahrnehmung guten Trainings sehr unterschiedlich und individuell sein kann. „Nicht jeder, der das Gleiche beobachtet, sieht und bemerkt auch das Gleiche“, erklärte er und führte dazu mit Hilfe eines kleinen Videos einen Test mit dem Auditorium durch. Und tatsächlich: Obgleich alle Anwesende denselben Film – in den jede Menge optische Fehler eingebaut worden waren – gesehen hatten, hatten die wenigsten diese überhaupt registriert.

Richartz verwies in diesem Zusammenhang auf ein Bewertungssystem, eine Art Handbuch, das er und seine Studenten erarbeitet haben und mit dessen Hilfe sich Training anhand von genau festgeschriebenen Kriterien beurteilen und verbessern läßt. Stichworte wie positives Lernklima, Respekt, Feinfühligkeit, Flexibilität und ähnlichem tauchen in diesem Bewertungs-Manual auf der einen Seite auf, negative Beobachtungen wie Reizbarkeit, Wut, Sarkasmus oder Ungeduld des Trainers aber auch Aggressionen der Sportler untereinander als Zeichen eines negativen Lernklimas auf der anderen Seite. Dabei betonte Richartz: „Negativ bedeutet hier nicht die Abwesenheit eines positiven Klimas, es ist mehr eine Frage von 'Was macht der Trainer aktiv falsch?'“

Dem Wissenschaftler war es dabei wichtig zu betonen, dass es bei der Beurteilung und Bewertung von Trainerleistungen nicht darum gehe, einen Trainer schlecht zu machen, sondern darum, ein Instrument zu finden, ihn zu verbessern. „Das kann auch jeder für sich selbst machen, indem er sich mal beim Unterrichten filmen lässt und sich dann selbstkritisch anhand der beschriebenen Kriterien beobachtet“, so Richartz. Erst wer sich selber bewusster und genauer wahrnehme, habe auch die Möglichkeit, sein Training zu verändern und zu optimieren.

Neues FN-Trainerportal vorgestellt

Um Qualitätsverbesserung ging es auch im zweiten Vortrag des Tages, diesmal direkt aus dem Hause FN geliefert: Dr. Dennis Peiler, FN-Geschäftsführer, stellte das am Tag der Bildungskonferenz online gegangene Trainerportal der Deutschen Reiterlichen Vereinigung vor, das in den vergangenen zwei Jahren von der Abteilung Ausbildung und Wissenschaft entwickelt worden ist. „Wir müssen uns ständig Gedanken darüber machen, wie wir uns stetig verbessern können“, erklärte Peiler. „Inspiriert durch andere Sportverbände, die derartige digitale Portale bereits anbieten, ist jetzt auch bei uns eine solche moderne Lernplattform entstanden.“ Das Trainerportal richtet sich an Berufsausbilder, Trainer und jeden, der sich in Sachen Unterrichten/Ausbilden informieren und weiter entwickeln möchte. In dem neuen Portal (www.pferd-aktuell/trainerportal) finden Interessierte unter anderem ausführliche Infos zu Aus- und Weiterbildungswegen für Trainer und Berufsausbilder, detaillierte Ausführungen zur Unterrichtserteilung mit vielen Tipps oder auch Infos zu Versicherungen. „Kernstück unseres digitalen Trainerportals sind neben praktischen Beispielen und Übungsreihen vor allem die Videos zu Unterricht und Unterrichtsgestaltung“, so Peiler. Rund 90 Videosequenzen umfasst das Portal bereits, weitere sollen hinzukommen. Dabei soll das Portal keine Einbahnstraße sein. Die FN hofft vielmehr auf Anregungen und Videos aus den Reihen aller Ausbilder und Trainer, die nach entsprechender Prüfung dann gegebenenfalls auf dem Portal eingestellt werden. „Dieses Trainerportal ist ein erster Schritt Richtung internetgestütztem Lernen. Es wird sich immer weiter entwickeln und nie fertig sein“, betonte Peiler. „Es ist quasi ein lebendiges Gebilde.“

Sehr lebendig ging es dann nach der Mittagspause weiter, denn da demonstrierte Klaus Balkenhol mit drei Reitern und Pferden, wie qualitätsvoller Unterricht aussehen kann. Entsprechend seines speziellen Konferenzthemas „Bewegungsgefühl erlernen anhand der Ausbildungsskala“ beschränkte sich der Reitmeister auf absolute Basispunkte der Ausbildung und verwies immer wieder auf die Bedeutung von Takt, Losgelassenheit und Anlehnung im Zusammenhang mit dem gut ausbalancierten und fühlenden Reitersitz. „Beim Reiten geht es immer darum, die Sprache des Pferdes zu erfühlen“, betonte er. „Der Reiter muss nicht nur die Bewegungen seines Pferdes erfühlen. Er muss auch fühlen, wann und wie weit er sein Pferd fordern kann, wann es Pausen braucht, wann irgendetwas nicht stimmt, und sei es die Ausrüstung. Je besser der Reiter fühlt, was ihm sein Pferd 'sagt', desto mehr Freude haben beide an der Arbeit.“ Zur Freude der Konferenzbesucher sparte Klaus Balkenhol auch nicht mit Kritik an manchem Fehlverhalten im Pferdesport und mahnte am Schluss seiner Lehrdemonstration: „Nicht das Spektakuläre ist das wahre Highlight, sondern das zufriedene Pferd, das lange gesund bleibt.“

Um Gesundheit oder vielmehr fehlende beziehungsweise eingeschränkte Gesundheit ging es in der nächsten Praxis-Demonstration des Tages, bei der der Bayerische Berufsausbilder, Richter und ehemalige Vielseitigkeitsreiter Bruno Six sich des Themas Inklusion annahm. In einer kurzweiligen und beeindruckenden Abteilungssequenz mit sechs Reitern, davon vier Reiter mit mehr oder weniger schweren Behinderungen, zeigte er, dass gemeinsamer Gruppenunterricht durchaus möglich und vor allem auch erstrebenswert ist. „Leider bestehen bei manchen Reitschulen und Ausbildern immer noch gewisse Berührungsängste wenn es um Reitschüler mit Behinderungen geht“, erklärte Six, auf dessen Straußenhof in Waakirchen bereits seit Jahrzehnten erfolgreich mit behinderten und nicht behinderten Reitschülern gearbeitet wird. Den Zuschauern zeigte Six, wie sich mit passenden Ausbildertipps zu Sitz und Einwirkung körperliche Defizite der Reiter kompensieren lassen, so dass sie durchaus mit den nichtbehinderten Reitschülern mithalten konnten. Ein Blick in die strahlenden Gesichter aller Reiter sagte mehr als tausend Worte.

Einen großen Sprung zu einem ganz anderen Thema machte – vor der traditionellen Ehrung ausgewählter Amateurausbilder mit der Lütke-Westhues-Auszeichnung – der letzte Praxis-Beitrag des Konferenztages, präsentiert von Westerntrainer Thomas Christ aus Kraiburg am Inn. Auch wenn sicher die Mehrheit der Zuschauer aus der klassischen Reiterei kam und ihnen Jogg und Loop, beim Pleasure die sehr langsamen Varianten von Trab und Galopp, vielleicht ein wenig fremd vorkamen, so lauschten sie doch gebannt den klaren und gut nachvollziehbaren Erläuterungen von Christ. Mit drei Pferd/Reiter-Kombinationen erklärte er darüber hinaus auch unterschiedliche in der Westernreiterei gebräuchlichen Zäumungen und wies darauf hin, dass – egal ob mit oder ohne Gebiss – jede bei falscher Handhabung scharf wirken kann. „Eine gute Ausbildung des Reiters ist deshalb auch in der Westernreiterei die Voraussetzung für gutes und pferdefreundliches Reiten“, betonte er.

Dass, um den Bogen zum ersten Vortrag des Tages zu schlagen, alle Ausbilder einen qualitätsvollen Unterricht geben und gegeben hatten, bewiesen das ungebrochene Interesse aller Konferenzteilnehmer bis zum Schluss sowie die angeregten Diskussionen beim abschließenden Sektausklang. „Nach der Bildungskonferenz ist vor der Bildungskonferenz“, so Eva Lempa-Röller, Organisatorin der Bildungskonferenzen. Die Landreitschule Hoya ist bereits als Austragungsort für 2017 angefragt worden. Dr. Britta Schöffmann


29.06.2016
(fn-press)

Teilnehmer für Bundesnachwuchschampionat Dressur nominiert
 
Warendorf - Im Anschluss an einen Auswahllehrgang in Warendorf sind die Teilnehmer für das Bundesnachwuchschampionat der Dressurreiter nominiert worden. Insgesamt konnten sich 30 Reiter für den Start empfehlen. Das Bundesnachwuchschampionat findet traditionell im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur und Springen statt, die in diesem Jahr vom 19. bis 21. August in Riesenbeck ausgetragen werden.

Und das sind die Nominierten: Lisa Casper (Donzdorf/BAW) mit Birkhof`s Sirtaki, Kim Heininger (Mosbach/BAW) mit Romina, Alisa Miller (Altusried/BAY) mit Sullivan, Nina Trappmann (München/BAY) mit San Remo, Paula Franz (Schöneiche/BBG) mit Sir Rubin, Joya Catharina Stolpmann (Quickborn/HAM) mit Dajano, Lara Rux (Wienhausen/HAN) mit Rosalinde, Aylin Wichnewski (Sittensen/HAN) mit Florion, Kim Zoe Müller (Fulda/HES) mit Barnetta, Tina Schröder (Kirchhain/HES) mit Esprina de Lux, Inga Katharina Schuster (Frankfurt/HES) mit Rock Star, Caroline Lass (Tempel/MEV) mit Ugrant, Romy Allard (Dormagen/RHL) mit Summer Rose, Johanna Ostermann (Bonn/RHL) mit Femme Jolie, Leon Gabriel Flock (Bonn/RPF) mit Felicissima, Christine Busch (Borken/WEF) mit Real Diamond, Korinn Fleddermann (Lienen/WEF) mit Royal Edition, Moritz Lennart Settertobulte (Hövelhof/WEF) mit Benni Balou W, Sina Eilers (Varel/WES) mit Sokrates von Nymphenburg sowie Nina Zur Lage (Bersenbrück/WES) mit La Diva. Als erste Reserve wurde Caroline Locklair (Mohrkirchen/SHO) mit Coop Royale nominiert, zweite Reserve ist Emely van Loon, (Mandelbachtal/SAL) mit Schwabenstolz, dritte Reserve Anne Schröder (Frelsdorf/HAN) mit Houston B. Hb


29.06.2016
(fn-press)

DM Fahren: Zweispänner zu Gast in Schwaiganger
 
Ohlstadt - Ganz im Zeichen des Fahrsports steht das erste Juliwochenende auf dem Bayerischen Haupt- und Landgestüt in Schwaiganger. Dann spannen vom 1. bis 3. Juli die besten Zweispännerfahrer des Landes ihre Ponys und Pferde an, um ihre neuen Deutschen Meister zu ermitteln.

Los geht es für alle Starter am Freitag, 1. Juli, mit der Dressurprüfung. Hier gilt es für die Ponys am Vormittag und die Pferde am Nachmittag, sich eine gute Ausgangsposition zu verschaffen, ehe am Samstag, 2. Juli, die Geländefahrt ansteht. Über die Titelvergabe entscheidet dann am Sonntag, 3. Juli, das abschließende Hindernisfahren. Während bei den Pony-Zweispännern A-Kader-Fahrer Christof Weihe (Petershagen) alles geben wird, um seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen, wird es bei den Pferden in diesem Jahr definitiv einen neuen Titelträger geben. Marco Freund (Dreieich), der sich im vergangenen Jahr in Lähden den Titel sichern konnte, ist in Schwaiganger nicht am Start – dafür haben jedoch alle Pferde-Zweispänner aus dem aktuellen Bundeskader ihr Kommen angekündigt. Da für die Zweispännerfahrer in diesem Jahr kein Championat ansteht, sind die Deutschen Meisterschaften eines der Saison-Highlights.

Neben Meisterschaftsehren geht es in Schwaiganger auch um die Qualifikation zum Moritzburger Fahrpony-Championat sowie zum DKB-Bundeschampionat des Schweren Warmbluts, die vom 19. bis 21. August in Moritzburg stattfinden. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.schwaiganger.bayern.de sowie unter www.turniergemeinschaft-schwaiganger.de. hoh


29.06.2016
(fn-press)

Neue FN-Filmreihe über ehemalige Olympiapferde
 
Warendorf - "Alte Helden: Was macht eigentlich…?" ist der Titel der neuen FN-Filmreihe über ehemalige Olympiapferde im Ruhestand. Dazu hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) zusammen mit FN-Medienpartner ClipMyHorse.TV vierbeinige Pensionäre besucht.

Sie haben ihre Reiter zu sportlichen Erfolgen getragen, für sie um Titel gekämpft und die deutschen Farben bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften vertreten. Jetzt sind sie schon lange im Ruhestand: Bonaparte von Heike Kemmer, Cento von Otto Becker, Marius von Hinrich Romeike, Satchmo von Isabell Werth und Shutterfly von Meredith Michaels-Beerbaum. Die Pferde und ihre ehemaligen Reiter haben das FN-Team mit Filmkamera und Fotoapparat in ihr Zuhause gelassen und einen Blick in ihren Alltag gewährt. Das Team traf auf ehemalige Pferdestars, die die Aufmerksamkeit genossen und vor allem neugierig Kamera und Kameramann inspizierten. Das Ergebnis sind nicht nur viele Großaufnahmen von Pferdenasen, sondern Portraits glücklicher, ehemaliger Spitzenathleten, die entspannt ihren Ruhestand genießen.

Die fünf Filmportraits werden ab heute im Wochenrhythmus bis zum Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro auf der FN-Internetseite unter www.pferd-aktuell.de/altehelden veröffentlicht. Die Filmreihe eröffnet das legendäre Vielseitigkeitspferd Marius, das seinen Reiter Hinrich Romeike 2008 in Hongkong zum Doppel-Olympiasieger machte.


28.06.2016
(fn-press)

Hohe Qualitätsdichte bei Fohlenschau auf Gestüt Wendeln
 
Wendeln - Wer die Zukunft der Oldenburger Pferdezucht bestaunen wollte, war bei der Fohlenschau auf Gestüt Wendeln in Garrel genau richtig. Sieben der 30 aufgetriebenen Fohlen ließ die Zuchtrichterkommission unter dem Vorsitz der Körkommissarin Dr. Evelin Schlotmann zu den Oldenburger Elite-Fohlenauktionen im August und Oktober zu, darunter auch zwei von Peter Wendeln gezogene Springpferdefohlen. Dabei handelt es sich zum einen um ein Hengstfohlen von Cornet Obolensky aus der Oldenburg-International-Siegerstute Jurwina (v. Diarado) und zum anderen um ein Hengstfohlen von Stakkato Gold, welches mütterlicherseits ein Halbbruder zu der eben genannten Jurwina ist.

Auch das von Friedrich „Fitti“ Hagedorn, seines Zeichnens Leiter des Gestüts Wendeln, gezogene Hengstfohlen von Diarado-Quintender wird in Vechta aufparadieren und von Starauktionator Uwe Heckmann versteigert, genau wie die von den Züchtern Christian und Aloys Hinxlage, Ludger Holthaus, Hermann Stamereilers und Harm Onken ausgestellten Youngster.

Fast alle der gezeigten Fohlen erhielten die Oldenburger Fohlenprämie, was die hohe Qualitätsdichte der Fohlenschau auf Gestüt Wendeln dokumentiert, die wieder zahlreiche Zuschauer anlockte.

Nach der Fohlenschau richten sich nun die Augen auf das bevorstehende Landeschampionat in Rastede. Dort geht die von Paul Wendeln gezogene Candy sowohl bei der Elite-Stutenschau als auch beim Reitpferdechampionat als eine der Favoritinnen an den Start. Die bildschöne dreijährige Braune ist Vollschwester zu den beiden Bundeschampions Cindy OLD und Sir Heinrich OLD und absolvierte im Vorfeld ihre Stutenleistungsprüfung in Vechta als überlegene Siegerin. Mit der Traumnote 10,0 bewerteten die Richter den Trab der Sir Donnerhall I-Tochter und auch die Fremdreiter vergaben ein glattes sehr gut (9,0) für ihre Rittigkeit. Gesamt kam nun die mit der Hauptprämienanwartschaft dekorierte Candy auf 8,63 und damit auf eins der höchsten Ergebnisse überhaupt in der Oldenburger Zuchtgeschichte.


28.06.2016
(Agentur Equitaris)

      
Hengstfohlen von Stakkato Gold-Couleur Rubin aus der Zucht von Peter Wendeln (Foto: Tanja Becker)

Erster Fohlenjahrgang des Marqués setzt sich in Riesenbeck glänzend in Szene
 
Riesenbeck - „Ein Fohlen mit imposanter Aufmachung und gutem Oberhals, kadenziertem Bewegungsablauf im steten Bergauf und sehr guter Körperspannung“, war Westfalens Zuchtleiter Wilkens Treu voll des Lobes für die Tochter des Marqués. Das braune Stutfohlen aus dem Züchterstall von Gisbert Beckmann trug denn auch den Sieg beim Fohlenchampionat aus Anlass des ersten Marqués-Jahrgangs bei der Fohlenschau der Ludger Beerbaum Stables in Riesenbeck davon. Der Reservesieg ging an ein Hengstfohlen von Marqués-Laureus, welches sein Züchter Josef Pleie ausstellte. „Insgesamt offenbaren die Nachkommen des Marqués eine sehr positive, überaus moderne Typausprägung, ganz viel Takt, wertvolles Schwingen durch den Körper und groß angelegtes Schreiten im Schritt.“ Rangiert wurden von der Westfälischen Bewertungskommission noch ein Hengstfohlen von Marqués-Krack C (Z.: Gestüt Gut Neuenhof), ein Stutfohlen von Marqués-Laudabilis (Z.: Winfried Albers) und ein Stutfohlen von Marqués-Landstreicher (Z.: Heinz Könemann).

Doch nicht nur der Jungstar der Hengststation Ludger Beerbaum feierte einen überaus gelungenen Einstand als Vererber. Auch die Boxennachbarn des Millennium-Sohnes Marqués sorgten mit ihrer Nachzucht für Furore. So stellten Cristallo I, Casilius und Escolar weitere Ringsieger. Bei den Springfohlen hatte ein Hengstfohlen von Cristallo I-Ferragamo von Züchter Paul Focke und ein Stutfohlen von Casilius-Pilot, gezogen von Herbert Kronshage und ausgestellt von Tim Kronshage, jeweils die Nase vorn. Bei den Dressurfohlen wurden ein vom Burg-Pokal-Qualifikanten Escolar abstammendes Hengstfohlen von Züchterin Dr. Monika Hilgers und eine Escolar-Tochter von Züchterin Annegret Rawert herausgestellt.

Bei der im Anschluss an die Fohlenschau stattfindenden Stutenschau löste Helena aus dem ersten Jahrgang des Hermes de Lux das Ticket für die Westfälische Elite-Stutenschau Ende Juli in Münster-Handorf. Die Schimmelstute ist Halbschwester zum Springpferde-Bundeschampion Caressini und stammt aus der Zucht des Gestüts Gut Neuenhof.


28.06.2016
(Agentur Equitaris)

      
Sieger-Stutfohlen von Marques-Alabaster beim Fohlenchampionat in Riesenbeck (Foto: Tanja Becker)

Fohlenschauen am 5. Juli Die Sieger von morgen sehen
 
Lemwerder - Am Dienstag, dem 05.07.2016, finden auf dem Hof Sosath in Lemwerder die großen Fohlenschauen der Oldenburger Verbände OL und OS statt. Wer es nicht persönlich nach Lemwerder schafft, kann die gesamte Veranstaltung trotzdem verfolgen: www.ClipMyHorse.tv überträgt den ganzen Tag live.

Begonnen wird um 9:30 Uhr mit den Nachwuchshoffnungen des Springpferdezuchtverbandes Oldenburg-International. Zur Mittagszeit starten die Nachzuchtbewertungen: Die ersten Jahrgänge der Vererber Casalido (13:00 Uhr), Casino Grande (14:00 Uhr), Beniro (15:00 Uhr) und Honoré du Soir (15:30 Uhr) werden gesondert bewertet und rangiert, da die jungen Hengste in diesem Jahr um die Oldenburger Hauptprämie konkurrieren. Den Ausstellern der besten Fohlen winken Geld- und Ehrenpreise.

Ab 16:30 Uhr sind die Dressurfohlen des Oldenburger Verbandes an der Reihe. Die Nachmeldungen von OL und OS werden im Anschluss an die 178 im Katalog stehenden Fohlen gezeigt.

Die Züchter können ihre Fohlen an diesem Tag registrieren, mit dem Brandzeichen versehen und chippen lassen. Die besonders guten Fohlen erhalten Prämien, die allerbesten werden für die Verbandsauktion in Vechta zugelassen.

Neben den vielen interessanten Fohlen, die gezeigt werden und zum Verkauf stehen, sind sicherlich auch das Treffen und der Austausch mit anderen Züchtern einen Besuch in Lemwerder wert. Gäste sind herzlich willkommen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die geplante Fohlenschau des Trakehner Verbandes muss wegen zu geringer Anmeldungen leider ausfallen.

Der Zeitplan:


09.30 Uhr Beginn der Aufnahme und Prämierung OS
Anzahl gemeldeter Fohlen: 49

09.30 Uhr Fohlen von Vätern A – Casiro

10.30 Uhr Fohlen von Vätern Clintissimo – Z

13.00 Uhr Nachzuchtbewertung Casalido
Anzahl gemeldeter Fohlen: 13

14.00 Uhr Nachzuchtbewertung Casino Grande
Anzahl gemeldeter Fohlen: 19

15.00 Uhr Nachzuchtbewertung Beniro
Anzahl gemeldeter Fohlen: 12

15.30 Uhr Nachzuchtbewertung Honoré du Soir
Anzahl gemeldeter Fohlen: 21

16.30 Uhr Beginn der Aufnahme und Prämierung OL
Anzahl gemeldeter Fohlen: 64

16.30 Uhr Fohlen von Vätern A – Florenz

18.00 Uhr Fohlen von Vätern Franziskus – Z

Im Anschluss Aufnahme der Nachmeldungen OS und OL mit anschließender Prämierung


28.06.2016
(Hof Sosath)

Derby-Meeting: Hamburg-Horn im Zentrum des Interesses
 
Hamburg - Der Countdown für das Derby-Meeting läuft - Hamburg-Horn steht vom 2. -10. Juli im Fokus der Galopp-Sportwelt, denn das Traditionsereignis ist Teil der neuen Champions League im deutschen Galopp-Sport. Insgesamt elf große Rennen zählen zur  Champions League, die im Mai 2016 vorgestellt wurde und alle wichtigen deutschen Prüfungen zwischen 2000 und 2400 Metern umfasst. Das IDEE 147. Deutsche Derby ist der wohl prestigeträchtigste Teil der neu gegründeten Champions League.

Noch 19 drin….

Aktuell sind es noch 19 Pferde, die eine Nennung für das wichtigste Rennen des Jahres in Deutschland -  das IDEE 147. Deutsche Derby - besitzen. Angeführt wird das Ranking von Wai Key Star (Stall Salzburg), der das höchste Rating mit 96 Kilo hat, im Wettmarkt führt ganz eindeutig der bislang in allen Rennen ungeschlagene Boscaccio (95,5 Kilo) der Besitzergemeinschaft Rainer Hupe & Friends vor Gestüt Röttgens El Loco (94,5 Kilo). Mit Spannung blickt man in Hamburg jetzt dem 4. Juli entgegen: Das ist der Tag des letzten Streichungstermins. Dann können Pferde auch noch nachgenannt werden. Maximal 20 Pferde dürfen im prestigeträchtigen IDEE 147. Deutschen Derby starten.

Toller Auftakt schon am 2. Juli
Das Derby-Meeting wird am ersten Wochenende 2./ 3. Juli eröffnet und dann gibt es ein Wiedersehen mit dem Derby-Dritten des Jahres 2015, mit Fair Mountain aus dem Besitz der Hamburgerin Margit Wetzel, deren Hengst am Sonntag im pferdewetten.de - Großer Hansa-Preis, einem Gruppe-Rennen, antritt. Dort trifft er u.a. auch auf einen Pferde-Promi, auf Protectionist, der vierjährig den Hansa-Preis in Hamburg gewann und mit dem Sieg im millionenschweren Melbourne-Cup in Australien Schlagzeilen schrieb. Außerdem soll im gleichen Rennen die Stute
Meergörl aus dem Gestüt Görlsdorf antreten, die in Hoppegarten das Diana-Trial gewann.
 
Spannung - Emotion - Sport! Dabei sein?
Tickets für Stehplätze, Logen, Balkon und mehr gibt es im Vorverkauf. Alles was man darüber wissen muss, gibt es unter www.galopp-hamburg.de oder unter der Telefonnummer (040) 651 82 81. Dort wird auch die Renntagsübersicht laufend aktualisiert und man findet Details zur Derby-Geschichte, über die Rennbahn und den Hamburger Renn-Club.


28.06.2016
(comtainment GmbH)

      
Nur noch wenige Tage, dann wird auf der Rennbahn Hamburg-Horn das Derby-Meeting beginnen. (Foto: Frank Sorge)

Longlist für EM der Nachwuchsspringreiter aufgestellt
 
Warendorf - Vom 26. bis 31. Juli finden im irischen Millstreet die Europameisterschaften der Jungen Reiter (U21), Junioren (U18) und Children (U14) im Springreiten statt. Hierfür hat die Arbeitsgruppe Nachwuchs des Springausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) nun die Longlist bekannt gegeben. Nominiert wurden (in alphabetischer Reihenfolge):

Children: Elias Hohler (Waghäusel/HES) mit Concordia K, Alia Knack (Sauldorf/BAW) mit Campari, Piet Menke (Rastede/OLD) mit Cesha OLD, Flemming Ripke (Steinfeld/SHO) mit Giunco della Loggia, Viktoria Schmidt (Darmstadt/HES) mit Wholivia und Sir Douglas, Pia Stieborsky (Lüdenscheid/WEF) mit Collina und Clarissa sowie Joan Corina Wecke (Möser/SAN) mit Mara und Corina.

Junioren: Beeke Carstensen (Sollwitt/SHO) mit Venetzia, Henry Delfs (Steinburg/SHO) mit Carrington D, Max Haunhorst (Hagen a.T.W./WES) mit Charis, Laura Hetzel (Krefeld/RHL) mit Quanita, Philipp Houston (Leichlingen/RHL) mit Kanella, Christoph Maack (Kirch-Mummendorf/MEV) mit Dyleen, Marie Ligges (Ascheberg/WEF) mit Congress, Kathrin Stolmeijer (Emsbüren/WES) mit Lilly-Fee, Justine Tebbel (Emsbüren/WES) mit Casa Ciara sowie Lars Volmer (Legden/WEF) mit Maja.

Junge Reiter: Guido Klatte (Lastrup/WES) mit Qinghai, Philip Koch (Tasdorf/SHO) mit Cracker Jack, Leonie Krieg (Villingen-Schwenningen/BAW) mit Champerlo, Jesse Luther (Wittmoldt/SHO) mit Tibro und Clearwater, Theresa Ripke (Steinfeld/SHO) mit Calmado, Jan Andre Schulze-Niehues (Warendorf/WEF) mit Benedikt, Marie Schulze-Topphoff (Havixbeck/WEF) mit Safira, Daniela Theelen (Ratingen/RHL) mit Figaro sowie Simon Widmann (Markt Schwaben/BAY) mit Chicago. Hb


28.06.2016
(fn-press)

Halla hebt ab – zur HGW-Gala in Aachen
 
Warendorf - Ungewöhnliches hat sich gestern auf dem Gelände des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) im Warendorfer Norden ereignet. Halla, die Wunderstute von Hans Günter Winkler hat sich in die Lüfte erhoben. Natürlich nicht die echte Halla, diese starb bereits 1979 im für Pferde biblischen Alter von 34 Jahren. Nein, es war die bekannte Bronze-Skulptur, die vor dem Eingang des DOKR an dieses außergewöhnliche Pferd erinnert und schon Tausenden Besucher und Touristen als Fotomotiv gedient hat. Und im Gegensatz zur echten Halla, die von ganz alleine über Oxer und Steilsprünge fliegen konnte, benötigte ihre Bronzeskulptur einen Hebekran für ihre Flugversuche.

Grund für den Höhenflug: Hans Günter Winkler, Warendorfs Ehrenbürger und bis heute erfolgreichster Springreiter aller Zeiten, feiert am 24. Juli seinen Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es nicht nur in Warendorf festliche Aktivitäten. Das CHIO Aachen, des Weltfests des Pferdesports, veranstaltet zu Ehren Winklers am 15. Juli in der Aachener Soers eine Hans Günter Winkler-Gala. Und bei dieser Party darf Winklers Heldenpferd, das bei den Olympischen Spielen 1956 in Stockholm seinem verletzten Reiter und damit auch Deutschland die Goldmedaille rettete, natürlich nicht fehlen. Deshalb wurde die 1978 von dem Bildhauer Hans-Joachim Ihle geschaffene Halla-Bronze nun von einem Duisburger Unternehmen, das auf solche Transporte spezialisiert ist, in Warendorf abgebaut und nach Aachen transportiert. Nach der Feier in der Soers tritt Halla die Rückreise an, um pünktlich zu Winklers großem Ehrentag wieder in Warendorf zu stehen.

Die echte Halla, 1945 geboren, stammt aus einer Anpaarung einer französischen Stute, die die deutschen Truppen 1940 in Frankreich erbeuteten mit dem Traberhengst Oberst. Kein Zuchtexperte würde heute auf die Idee kommen, eine solche Gen-Kombination vorzuschlagen. Doch die als extrem kompliziert geltende Halla fand in Hans Günter Winkler ihren genialen Gegenpol. Gemeinsam gewannen sie neben zahlreichen anderen Erfolgen alleine drei olympische Goldmedaillen und Einzelgold bei den Weltmeisterschaften 1954.


28.06.2016
(fn-press)

Turniervorschau vom 28. Juni bis 3. Juli
 
Warendorf - Deutsche Meisterschaften der Zweispänner und Pony-Zweispänner vom 1. bis 3. Juli in Schwaiganger
1988 war das Haupt- und Landgestüt Schwaiganger schon einmal Gastgeber einer Deutschen Meisterschaft der Zweispännerfahrer. Nun geht es am ersten Juli-Wochenende im bayerischen Ohlstadt wieder um nationale Ehren. Um den Titel wetteifern sowohl Pony- als auch Pferdegespanne. Titelverteidiger bei den Zweispänner-Pferden ist Marco Freund aus Dreieich, bei den Zweispänner-Ponys holte sich Christoph Weihe aus Minden 2015 die Meisterschärpe.

Weitere Informationen unter www.turniergemeinschaft-schwaiganger.de

Deutsche Jugendmeisterschaften Vielseitigkeit vom 30. Juni bis 3. Juli in Luhmühlen
Einmal in Luhmühlen an den Start zu gehen, davon träumen die meisten Vielseitigkeitsreiter. Für die besten deutschen Junioren und Jungen Reiter geht dieser Wunsch bereits in diesem Jahr in Erfüllung. Nur zwei Wochen nach dem CCI4* und der „großen“ Deutschen Meisterschaft ermitteln auch die U18- und U21-Reiter in der Westergellerser Heide ihre nationalen Meister. Hier entscheidet sich, ob Flora Reemtsma im CCI2* bei den Jungen Reitern und Anais Neumann im CCI* bei den Junioren ihre Titel erfolgreich verteidigen können.

Weitere Informationen unter http://azl.luhmuehlen.de/

Auslandstarts

Weltmeisterschaften der Studentenreiter vom 29. Juni bis 3. Juli in Flyinge/SWE
Bei den Weltmeisterschaften des studentischen Reitsports messen sich Teams von Universitäten aus aller Welt. Das Besondere dabei: Die Studenten treten sowohl in Dressur als auch Springen an und reiten dabei nicht ihre eigenen, bekannten Pferde, sondern Pferde, die ihnen vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden. Das deutsche Team besteht aus Daniela Graé (Uni Gießen), Johanna Hüttich (Uni Marburg), Till Möller (Uni Göttingen) und Friederike Willmers (Uni Münster). Trainiert wird das deutsche Team von Britta Knaup und Martin Kronenberg.

Weitere Informationen unter http://wuec16.com/

Internationales Springturnier (CSI5*) vom 1. bis 3. Juli in Paris/FRA
CSI 5*: Christian Ahlmann (Marl); Ludger Beerbaum (Riesenbeck); Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen); Philip Houston (Leichlingen); Marco Kutscher (Bad Essen); Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen); Katharina Offel (LT Puth/NED); David Will (Pfungstadt);
CSI 1*: Nicola Pohl (Marburg)

Weitere Informationen unter www.pariseiffeljumping.com oder www.globalchampionstour.com

Internationales Springturnier (CSI5*/2*/1*) vom 29. Juni bis 3. Juli in Knokke/BEL
CSI5*: Daniel Deusser (Mechelen/BEL); Marcus Ehning (Borken); CSI2*: Markus Beerbaum (Thedinghausen); Laura Klaphake (Steinfeld); Guido Klatte (Lastrup); Matthias Poggemöller (Brakel); Philipp Schöllhorn (Freundenberg); Andreas Theurer (Hamburg); CSI1*: Victoria Klatte (Lastrup).

Weitere Informationen unter www.knokkehippique.com

Internationales Springturnier (CSI5*) vom 8. bis 12. Juni in Calgary/CAN
Philipp Weishaupt (Hörstel).

Weitere Informationen unter www.sprucemeadows.com

Internationales Springturnier (CSI3*/1*) vom 30. Juni bis 3. Juli in Arnhem/NED
CSI3*: Felix Hassmann (Lienen); Christian Hess (Heidmühlen); Tobias Meyer (Neunkirchen Seelscheid ); (Uwe Schmitz (Nettetal); Jan Sprehe (Cloppenburg); Patrick Stühlmeyer (Osnabrück); CSI1*: Kira Gammersbach (Essen); Annabell Kiel (Ahrenviölfeld); Anna Maria Kuhlmann (Neunkirchen Seelscheid).

Weitere Informationen unter www.outdoorgelderland.nl

Internationales Springturnier (CSI3*/1*) vom 28. Juni bis 3. Juli in Selva di Val Gardena/ITA

CSI3*: Marc Bettinger (Remouchamps/BEL); Simone Blum (Zolling); Leonie Krieg (Villingen-Schwenningen); Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen); Maximilian Lill (Antdorf); Marcel Marschall (Altheim); Maximilian Schmid (Utting); Jörne Sprehe (Fürth); Michael Viehweg (Schrobenhausen); CSI1*: Wilhelm Haberl (Trostberg); Günter Schmaus (Bad Wurzach); Franziska Wora (Ampfing).

Weitere Informationen unter www.dolomiteshorseshow.com

Internationales Dressurturnier (CDI4*) vom 1. bis 3. Juli in Fritzens-Schindlhof/AUT

Steffen Frahm (Hagen); Insa Hansen (Hagen); Jenny Lang-Nobbe (Karlsruhe); Victoria Michalke (Isen); Anna Nolte (Dreieich); Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen); Dorothee Schneider (Framersheim); Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen); Max Wadenspanner (Oberding); Stefanie Weihermüller (Bayreuth); Benjamin Werndl (Aubenhausen); Isabell Werth (Rheinberg).

Weitere Informationen unter www.schindlhof.at

Internationales Fahrturnier (CAI3*-H4) vom 30. Juni bis 3. Juli in Lipica/SLO

Rita Maria Walter (Frankfurt).

Weitere Informationen unter www.lipica.org

Internationales Pony-Fahrturnier (CAI3*-P4) vom 29. Juni bis 3. Juli in Chablis/FRA
Dieter Höfs (Weil der Stadt).

Weitere Informationen unter www.attelages-yonne.fr

Weitere Turniere (*/**) im Ausland mit deutscher Beteiligung
CCI1* Nagykanzisa/HUN vom 1. bis 3. Juli, www.nagykansza.eventing.hu
CSI 2*/ YH 1* Wiener Neustadt/AUT vom 28. Juni bis 3. Juli; www.lake-arena.at
CSI 2*/ YH 1* Massongy/FRA vom 30. Juni bis 3. Juli; www.jumpingmassongy.com
CSI1* Cidade de Coimbra/POR vom 1. bis 3. Juli; www.facebook.com/centrohipico.coimbra


28.06.2016
(fn-press)