Nationenpreis Fahren: Sieg für deutsche Vier- und Zweispänner
Christoph Sandmann, Georg von Stein und Michael Brauchle gewinnen CAIO in Riesenbeck

 
Riesenbeck - Die deutschen Vierspänner haben den Nationenpreis in Riesenbeck gewonnen. Nachdem in den vergangenen Jahren die Niederländer nicht zu schlagen waren, konnte das Team mit Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und Michael Brauchle (Lauchheim) nach starken Auftritten im Gelände bereits die Führung übernehmen und fuhr den Sieg dann im Kegelfahren nach Hause.

"Für die Europameisterschaften in Aachen sind wir sehr zuversichtlich und hoffen, dass es auch dort vor heimischem Publikum mit der Goldmedaille klappt", so Cheftrainer Karl-Heinz Geiger. Nach der Dressur hatte das deutsche Team erst noch auf Rang zwei hinter den Niederländern zurückgelegen. Das beste deutsche Dressurergebnis lieferte Christoph Sandmann, der sich mit 48,67 Punkten auf Rang fünf platzierte. Seine Teamkollegen Georg von Stein und Michael Brauchle belegten die Plätze acht und 13. Sandmann ließ dann in der Geländeprüfung die gesamte internationale Konkurrenz hinter sich. Zuvor hatte bereits Marathon-Spezialist Michael Brauchle eine Bestzeit nach der anderen gefahren und die Führung übernommen. "Dich kriegt heute keiner mehr", so Vierspännerkollege Rainer Duen im Ziel zu Michael Brauchle. "Doch, doch, so glatt lief das heute alles nicht", war der sich da schon sicher, dass seine Zeiten noch zu knacken waren. Und so kam es auch. Der Ungar Jozsef Dobrovitz jun. und Teamkollege Christoph Sandmann schoben sich noch an ihm vorbei, so dass er am Ende Platz drei belegte. Auch der dritte deutsche Teamfahrer Georg von Stein, der mit einem gebrochenen Fuß auf der Kutsche saß, zeigte rasante Runden im Gelände - Platz fünf.

Beim Kegelfahren wurde es dann heute noch mal spannend. Michael Brauchle kam mit drei Strafpunkten ins Ziel, Teamkollege Georg von Stein sammelte 6,19 Strafpunkte. Dann kam der Ungar Jozsef Dobrovitz jun. ebenfalls mit sechs Strafpunkten ins Ziel kam. "Da war der Sieg schon sicher", so Cheftrainer Karl-Heinz Geiger. Christoph Sandmann, der als zweiter der Einzelwertung als zweitletzer Starter an der Reihe war, gelang auch keine fehlerfreie Runde, denn auch bei ihm fiel ein Ball - drei Strafpunkte. Georgs 6,19 Strafpunkte waren somit das Streichergebnis und das Team siegte mit 317,80 Punkten vor den Ungarn mit 326,26 Punkten und den Niederländern mit 338,98 Punkten. In der Einzelwertung konnte Christoph Sandmann trotz der drei Strafpunkte, die immer noch Platz sechs im Kegelfahren einbrachten, seinen zweiten Platz halten. Denn es gab nur zwei fehlerfreie Runde. Eine davon gelang Weltmeister Boyd Exell aus Australien, der als letzter Starter in den Kegelparcours einfuhr, keine Nerven zeigte und sich den Sieg in der Einzelwertung nicht mehr nehmen ließ. Michael Brauchle belegte am Ende Platz sechs und Georg von Stein Platz acht. Die deutschen Einzelfahrer Mareike Harm (Negernbötel), Rene Poensgen (Eschweiler), Ludwig Weinmayr (Fischbachau), Dirk Gerkens (Paderborn) und Rainer Duen (Minden) landeten auf den Plätzen 13, 15, 16, 18 und 23.

Nationenpreis der Zweispänner: Noch ein Sieg für Deutschland
Auch das deutsche Zweispänner-Team ist in Riesenbeck um den Nationenpreis gefahren. Bereits nach der Dressur gingen Anna Sandmann, Tochter von Vierspännerfahrer Christoph Sandmann, Sebastian Warneck (Rangsdorf) und Arndt Lörcher (Wolfenbüttel) in Führung und gaben diese auch nach Gelände und Kegelfahren nicht mehr ab. Besonders im Gelände hatten die deutschen Fahrer ihre Stärke gezeigt. Der Sieg ging zwar an den Niederländer Harrie Verstappen, aber die Plätze zwei bis fünf belegten Arndt Lörcher, Sebastian Warneck, Marco Freund und Anna Sandmann. "Im Gelände hat die ganze Mannschaft eine super Leistung gezeigt, das war schon richtig gut", so Arndt Lörcher. Im Kegelfahren ließ das deutsche Team dann nichts mehr anbrennen. Zwar fuhr keiner der drei Teamfahrer eine Null-Runde, aber es reichte am Ende. Anna Sandmann kam mit lediglich drei Strafpunkten für einen gefallenen Ball ins Ziel und Sebastian Warneck beendete den Parcours ebenfalls mit einem Ball und 2,42 Zeitfehlern, so dass er am Ende auf 5,42 Strafpunkte kam. So wurden Arndt Lörchers 11,63 Strafpunkte das Streichergebnis und das Team beendete den Nationenpreis mit 285,75 Punkten vor den Österreichern mit 312,14 Punkten und den Niederländern mit 312,19 Punkten.

Im Kegelfahren gab es nur drei fehlerfreie Runde, eine davon fuhr der amtierende Deutsche Meister Marco Freund (Dreieich). Nach Platz zwei in der Dressur, Platz vier im Gelände und einer Null-Runde im Kegelparcours konnte er die Einzelwertung in Riesenbeck gewinnen (138,12 Punkte). Marco Freund, 18-jähriger Sohn von Fahrsport- Legende Michael Freund, war erst für die Mannschaft aufgestellt worden, dann aber kurzfristig als Eizelfahrer gestartet, da er wegen seines einjährigen USA-Aufenthalts einen Start bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft der Zweispänner in Ungarn ausschließt. In Riesenbeck sollte sich ein mögliches WM-Team bereits den erforderlichen Spirit für den Auftritt in Ungarn holen. Die Plätze zwei bis vier gingen ebenfalls an deutsche Fahrer und zwar an Sebastian Warneck (142,51), Anna Sandmann (147,57) und Einzelfahrer Stefan Schottmüller (148,41). Arndt Lörcher belegte am Ende Platz sechs und Sandro Koalick Platz acht.


03.08.2015
(fn-press)

Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit: uvex-Trophy für Westfalen und Hannover
Greta Busacker verteidigt Titel bei den "Pferden" / Isabell Seliger gewinnt Pony-Konkurrenz

 
Warendorf - Titelverteidigung gelungen“ hieß es heute beim Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit in Warendorf für das Team Westfalen und Greta Busacker (Münster) in der Abteilung Pferde. In der Ponyklasse mussten die Vorjahressieger die uvex-Tophy der Konkurrenz vom Pferdesportverband Hannover überlassen. Allerdings nur in der kombinierten Teamwertung, denn in der Einzelwertung des Mehrkampfes aus Dressur, Springen, Geländeritt, Theorie, Vormustern und Fitnesstest dominierte mit Isabell Seliger (Vlotho) und Nykos ebenfalls eine westfälische Reiterin.

Nur zwei Zehntel Punkte trennten die Westfalen am Ende von den Siegern aus Hannover, die sich erst in der sechsten und letzten Teilprüfung, dem fünffach gewerteten Geländeritt, an die Spitze setzen konnten. 393 Punkte hatten die Reiter von Trainer Claus Erhorn – Libussa Lübbeke (Wingst) mit Nadeem, Christian Hayessen (Salzhausen) mit Golden Grove Simon, Linn Sophie Mauchert (Dorum) mit Marlec, Alina Dibowski (Döhle) mit Maddoxx und Joelle Celine Selenkowitsch (Achim) – am Ende auf dem Konto. Den Ausschlag für dem Sieg gab vor allem die Vorstellung der 14-jährige Libussa Lübbeke im Gelände. Als „reife Leistung“ bezeichnete Richter und Kommentator Martin Plewa ihre Vorstellung im Sattel des ehemaligen Bundeschampions Nadeem, mit dem ihr Bruder im vergangenen Jahr noch Elfter in Warendorf geworden war. Mit der Tagesbestnote von 9,5 für den Geländeritt verhalf Lübbeke nicht nur ihrer Mannschaft zum Sieg, sie sicherte sich mit ihrem Endergebnis von 137,4 Punkten auch die Silbermedaille in der Einzelwertung.

Besser war nur Isabell Seliger. Die 14-jährige Reiterin aus Vlotho brachte nicht nur eine 8,5 aus der Dressur und eine 9,0 aus dem Springen mit, sondern auch die einzige „10“ des Bundesnachwuchschampionats, vergeben für die Präsentation ihres Ponys beim Vormustern. Im Gelände bescheinigten die Richter Seligers bereits 20-jährigem Pony Nykos „eine tolle Einstellung“, seiner Reiterin „viel Übersicht“ und belohnten beide mit einer 9,2. Mit einem Endstand von 143,0 Punkten trug das Paar maßgeblich zum Teamergebnis der Westfalen von 392,8 Punkten bei. „Mit einem guten Abschneiden von Isabell haben wir gerechnet, dass es so gut sein würde, ist natürlich toll“, freute sich die westfälische Ponytrainerin Anna Roggenland und ebenso über einen zweiten Platz ihrer Mannschaft. „Sie sind hier alle über sich hinausgewachsen“. Fürs Team starteten neben Isabell Seliger auch Theresa Schulze Wartenhorst (Everswinkel) mit Pascal S.W., Marie Gloe (Billerbeck) mit Lucky You, Antonia Locker (Hamminkeln) mit Double-o-Seven und Leandra Haddick (Borken) mit Djaba Daba Duu angehörten.

Insgesamt präsentierte sich das besonders das Starterfeld bei den Ponyreitern mit nur 36 Startern kleiner als in den Vorjahren. Nur fünf Pferdesportverbände stellten eine eigenständige Mannschaft, davon drei mit den erlaubten fünf Startern, zwei weitere mit je vier Teammitgliedern. Die übrigen Teilnehmer hatten sich auf drei Mixed Teams verteilt. Eines davon war die Mannschaft Hessen/Bayern, die sich mit 382,4 Punkten auf Platz drei behauptete. Wesentlich zur Bronzemedaille bei trugen die erst zwölfjährige Hessin Mayda Skye Seibert (Rödermark) mit Heiligenberg‘s Normandie (132,0) sowie die 14-jährige Ann-Catrin Bierlein aus dem bayerischen Deining mit Sarasani P (129,9). Sie belegten in der Einzelwertung die Plätze vier bzw. fünf. Auf dem Bronzerang landete allerdings die 13-jährige Lena Pede aus dem brandenburgischen Liepe vom Mix-Team Berlin-Brandenburg/Sachsen. Auch sie konnte mit ihrem Geländeergebnis den entscheidenden Schritt nach vorne machen. Für ihre Vorstellung von Mr. Berny gab es die drittbeste Note dieser Teilprüfung, eine 9,1. Insgesamt kamen 132,9 Punkte für sie zusammen.

Wie etliche andere auch, war Lena Pede in Warendorf gleich doppelgleisig am Start. Mit Fashion Queen belegte sie in der Abteilung Pferde Platz 13, Ann-Catrin Bierlein wurde mit Double Diamond Zwölfte. Für Alina Dibowski gab es zu Mannschaftsgold bei den Ponys auch noch Teamsilber bei den Pferden. Darüber hinaus belegte sie im Sattel des erst sechsjährigen Barbados belegte sie Platz vier in der Einzelwertung. „Das Pferd ist wie ein Lottogewinn“, berichtete ihr Vater Andreas Dibowski, der den Wallach beim „polnischen Bundeschampionat“ entdeckt und eigentlich für sich gekauft hatte. Doch auch Tochter Alina kam auf Anhieb mit ihm zurecht, startete bereits im vergangenen Jahr mit ihm bei der Goldenen Schärpe. Geplant ist nun der Schritt zur Deutschen Jugendmeisterschaft, wobei „Dibo“ das Pferd selbst auch weiter bei Turnieren starten will, damit er Erfahrung sammeln kann.

Das braucht FRH Abraxxas nicht mehr. Ein weiteres Mal bewies Greta Busacker, dass sie mit dem Olympiapferd ihrer Mutter Ingrid Klimke bestens zurechtkommt. In einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sie sich gegen ihren westfälischen Teamkollegen Jandrik Markus Tech aus Espelkamp durch. Nach Theorie, Laufen, Vormustern, dem Geländeritt, den die Richter mit der Bestnote 9,5 belohnten („So stellen wir uns Geländereiten vor“), sowie dem Springen lag der 15-Jährige mit seiner selbst gezogenen Stute Roccella noch knapp in Führung. In der Dressur allerdings, dem letzten der sechs Teilprüfungen in der Abteilung Pferde, gelang es Greta Busacker, den Spieß noch einmal umzudrehen. Mit einer glatten 9,0 als Tagesbestnote verließ sie das Viereck und überholte Tech (139,2) mit einem Endstand von 139,4 Punkten. Auf dem Bronzerang landete die rheinische Landesmeisterin der Ponyreiter Anna Lena Schaaf (Voerde) mit Fairytale (138,3). Wie die ersten Fünf ihrer Abteilung, beendete auch sie keine der Teilprüfungen schlechter als mit einer „8“, für den Geländeritt gab es sogar die glatte 9,0.

Dank der Topergebnisse von Busacker und Tech war dem Team Westfalen der Sieg auch in der Mannschaftswertung nicht zu nehmen. Gemeinsam mit Jacqueline von Behren (Petershagen) mit Sternenfee F, Carolin Cordes (Münster) mit Cherry On Top und Julina Liebrecht (Westerkappeln) mit Rocky L kamen die Titelverteidiger auf 405,5 Punkte und landeten damit vor den Hannoveranern (Alina Dibowski mit Barbados, Felicia von Baath (Salzhausen) mit Toutsi, Henriette Hagemann (Obernholz) mit Alula und Melanie Saxe (Egestorf) mit FRH Butts Leonardo R) mit 402,8 Punkten. Auf dem dritten Platz landete die Mannschaft auf dem Rheinland, der neben Anna Lena Schaaf auch die beiden Spitzenreiterinnen der diesjährigen Goldenen Schärpe – Isabel Mengeler (Hamminkeln) mit Sandro Rivera und Katharina Eggert (Kamp-Lintfort) mit Ambra – sowie Paula Flocke (Leverkusen) mit Risk for Fun und Tommi Krolo (Haan)mit So is sie angehörten. Sie kamen auf insgesamt 398,8 Punkte.


03.08.2015
(fn-press)

Baltic Summer Tour: Marc Bettinger bester Deutscher
Auch Rasmus Lüneburg bei der Turnierserie in Nord-Polen erfolgreich

 
Ciekocinko - Etliche deutsche Springreiter zog es an diesem Wochenende nach Polen. In Ciekocinko im Norden des Landes lädt eine große Turniersportanlage mehrmals jährlich zum internationalen Treffen der Springreiter ein. Den Großen Preis der Baltic Summer Tour dominierte der Deutsche Meister von 2012, Marc Bettinger.

Nur ein paar Kilometer von der Ostsee entfernt, in der Nähe von Danzig, findet die zweiwöchige Baltic Summer Tour auf der Reitanlage in Ciekocinko statt. Das erste Wochenende beendete der ehemalige Deutsche Meister Marc Bettinger mit dem Sieg im Großen Preis des Drei-Sterne-Events. Der 37-Jährige, der in Belgien lebt, meisterte mit dem Oldenburger Balou du Rouet-Sohn Bacardi als einziger Starter die beiden Umläufe ohne Abwurf.

Auch an den vorherigen Tagen lief es für den im Rheinland groß gewordenen Bettinger bestens. Sieg mit dem belgischen Wallach Incroyable de Muze in einem Springen am Freitag, Sieg mit Bacardi im Hauptspringen des Samstags, Sieg in einem weiteren Springen am Sonntag – und dann noch der Sieg im Großen Preis.

Rasmus Lüneburg, Bruder des Derby-Siegers Nisse Lüneburg, freute sich ebenfalls über schöne Platzierungen in Polen. Neben einem Sieg mit der Holsteiner Canturo-Tochter Sanna gab’s mehrere vordere Ränge unter anderem mit der Holsteinerin Negra Caballa. hen


03.08.2015
(fn-press)

Der Countdown zum heimischen Saisonhöhepunkt läuft
Von 10.-16. August stellt sich Europas Nachwuchselite in der Lake Arena Wiener Neustadt ihren Europameisterschaften im Springreiten

 
Lake Arena - Bestens gerüstet für den Großevent in der Wiener Neustädter Lake Arena ist das Team rund um Veranstalter Michael Steinbrecher. Von 10.-16. August wird es hier zu den prestigeträchtigen Titelkämpfen im Rahmen der Nachwuchs-Europameisterschaften der Children, Junioren und Jungen Reiter kommen und im Parcours um Gold, Silber und Bronze geritten.



Die Lake Arena ist mit ihrem imposanten Außenplatz, den erstklassigen Bedingungen und dem großartigen Flair prädestiniert als Austragungsort für das Championat und hat Anfang Juli die Bewährungsprobe mit dem zweiwöchigen Equestrian Summer Circuit und den 600 angereisten Pferden optimal gemeistert. Nach den getätigten Erneuerungen – wie der gemütlich hergerichtete Terrassenbereich oder die Platzierung eines zweiten Wassergrabens im Parcours – werden für die EM noch ein paar Aufwertungen folgen: Eigens für den Event wurden neue Hindernisse gestaltet, die natürlich österreichisches Design tragen, und rund um den Platz wird sich eine Pagodenlandschaft erstrecken, die sich im Lake Side Village fortsetzt. Dort befindet sich dann auch der große Gastrobereich, wo eine erstklassige Küche mit allerlei Köstlichkeiten keine Wünsche mehr offen lässt.



Sportlich geht es gleich am Montag (10. August) zur Sache, denn da ist die Trainings Competition der Children angesetzt. Bis zum Sonntag fallen dann alle Meisterschaftsentscheidungen in der Mannschafts- und Einzelwertung. Bei den Children – und da zählt ja Österreich als Gastgeberland zu den Titelverteidigern – werden bereits am Donnerstag die Team- und am Samstag die Einzelmedaillen vergeben. Freitag und Sonntag wird es dann für Junioren und Jungen Reiter ernst.

Alle wichtigen Infos und der von Pferdenew.eu betreute offizielle EM-Blog werden auf der Facebook-Seite www.facebook.com/ECLakeArena2015 veröffentlicht. Viel Spaß beim Durchschauen!

Zur offiziellen EM-Webseite: www.lake-arena.at/euro2015



ZEITPLAN

· Monday, 10. August, 14.00 Training Competition Children

· Monday, 10. August, 20.00 Parade of Nations – Opening Ceremony



· Tuesday, 11. August, 08.00 Training Competition Young Rider

· Tuesday, 11. August, 10.30 Training Competition Juniors

· Tuesday, 11. August, 15.30 Comp. 1 Children - 1st individual qualifier



· Wednesday, 12. August, 10.00 Comp. 2 Young Rider - 1st individual qualifier

· Wednesday, 12. August, 15.30 Comp. 3 Juniors - 1st individual qualifier



· Thursday, 13. August, 08.00 Comp. 4a Children - 1st round Team, 2nd individual qualifier

· Thursday, 13. August, 12.00 Comp. 5a Young Rider - 1st round Team, 2nd individual qualifier

· Thursday, 13. August, 16.00 Comp. 4b Children - 2nd round Team, 2nd individual qualifier

Prizegiving Ceremony Children TEAM MEDAL CEREMONY

· Friday, 14. August, 08.00 Comp. 6a Juniors - 1st round Team, 2nd individual qualifier

· Friday, 14. August, 12.00 Comp. 5b Young Rider - 2nd round Team, 2nd individual qualifier

Prizegiving Ceremony Young Rider TEAM MEDAL CEREMONY

· Friday, 14. August, 16.00 Comp. 6b Juniors 2nd round Team, 2nd individual qualifier

Prizegiving Ceremony Juniors TEAM MEDAL CEREMONY

· Saturday, 15. August, 10.00 Comp. 7 Children - Farewell Competition

· Saturday, 15. August, 12.30 Comp. 8 Young Rider - Farewell Competition

· Saturday, 15. August, 16.00 Comp. 9a Children - 1st round individual final

· Saturday, 15. August, 17.30 Comp. 9b Children 2nd round individual final

Prizegiving Ceremony Children INDIVIDUAL MEDAL CEREMONY

· Sunday, 16. August, 08.00 Comp. 10 Juniors - Farewell Competition

· Sunday, 16. August, 10.30 Comp. 11a Young Rider - 1st round individual final

· Sunday, 16. August, 12.00 Comp. 11b Young Rider - 2nd round individual final

Prizegiving Ceremony Young Rider INDIVIDUAL MEDAL CEREMONY

· Sunday, 16. August, 14.30 Comp. 12a Juniors - 1st round individual final

· Sunday, 16. August, 16.00 Comp. 12b Juniors - 2nd round individual final

Prizegiving Ceremony Juniors INDIVIDUAL MEDAL CEREMONY


02.08.2015
(pferdenews.eu)

Fahrausschuss benennt Teilnehmer für EM und WM
Fahrer für EM in Aachen, WM Zweispänner und WM Ponyfahrer nominiert

 
Riesenbeck - Während des Nationenpreises in Riesenbeck hat der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) getagt und die Vierspännerfahrer für die Multi-Europameisterschaften vom 11. bis 23. August in Aachen sowie die Teilnehmer für die Weltmeisterschaften der Ponyfahrer vom 2. bis 6. September in Breda in den Niederlanden und für die Weltmeisterschaften der Zweispänner vom 19. bis 22. August in Mezöhgyes in Ungarn benannt.

EM der Vierspänner in Aachen
Bei der EM in Aachen wird das gleiche Vierspänner-Team an den Start gehen wie beim Nationenpreis in Riesenbeck. Dieses besteht aus Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und Michael Brauchle (Lauchheim). Als Einzelfahrer wurden Rainer Duen (Minden), Dirk Gerkens (Paderborn) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau) benannt. Erste Reserve ist Mareike Harm (Negernbötel), zweite Reserve Rene Poensgen (Eschweiler), dritte Reserve Sascha Utz (Bensheim).

WM der Zweispänner in Mezöhgyes/HUN
Für die WM der Zweispänner hat der Fahrausschuss ebenfalls das Nationenpreis-Team von Riesenbeck benannt: Es starten Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Anna Sandmann (Lähden) und Sebastian Warneck (Rangsdorf) für die Mannschaft. Der amtierende Deutsche Meister Marco Freund steht für eine WM nicht zur Verfügung, da er einen einjährigen USA-Aufenthalt geplant hat. Als Einzelfahrer gehen Sandro Koalick (Drebkau) und Stefan Schottmüller (Kraichtal) an den Start. Stefan Schottmüller ist zugleich auch Reservefahrer für das Team. Als weitere Reservefahrer sind Katrin Scheiter (Leidersbach) und Rainer Bruelheide (Halle) benannt worden.

WM der Ponyfahrer in Breda/NED
Bei der WM der Ponyfahrer hat sich der Wettkampf-Modus leicht geändert. Für das deutsche Team starten drei Einspännerfahrer, von denen nur die zwei besten Ergebnisse jeder Teilprüfung für die Teamwertung zählen. Das gleiche gilt für die Pony-Zweispänner. Zusätzlich werden nur zwei Pony-Vierspännerfahrer für das Team fahren, wobei hier dann immer nur das jeweils bessere Ergebnis jeder Teilprüfung in die Mannschaftswertung einfließt. "So können mehr Nationen eine Mannschaft stellen, denn besonders die kleineren Nationen haben oft nicht so viele Pony-Vierspännerfahrer", erklärt Pony-Bundestrainer Peter Tischer (Neu-Isenburg). Bei den Pony-Vierspännern darf ein zusätzlicher Einzelfahrer an den Start gebracht werden.

Die Pony-Einspännerfahrer sind Fabian Gänshirt (Meissenheim) mit David L oder Olesja L, Herbert Rietzler (Rettenberg) mit Nakuri und Katja Helpertz (Monheim) mit Nordstern's Störtebecker. Als Reserve für Katja Helpertz wurde Sandra Schäfer (Nordwalde) mit Carino oder Nemo benannt, als Reserve für Fabian Gänshirt bzw. Herbert Rietzler würde Patrick Hanisch (Ennigerloh) mit Moses starten. Die dritte Reservefahrerin ist Marlena Brenner mit Leonardo. Bei den Pony-Zweispännern gehen Dieter Baackmann (Emsdetten), Jan-Felix Pfeffer, und Christoph Weihe (Petershagen) an den Start. Reservefahrer sind Niels Kneifel (Wunstorf), Max Berlage (Schüttorf) und Birgit Kohlweiß (Weil der Stadt). Als Pony-Vierspännerfahrer wurden Steffen Brauchle (Lauchheim), Tobias Bücker (Emsdetten) und Thomas Bär benannt. Die Entscheidung, welche der zwei Fahrer für das Team starten, fällt zu einem späteren Zeitpunkt. Reservefahrer sind Dieter Höfs (Weil der Stadt), Sven Kneifel (Wunstorf) und Jacqueline Walter (Petershagen).


02.08.2015
(fn-press)

Nationenpreis Fahren: Sieg im Gelände für Christoph Sandmann
Deutsches Zwei- und Vierspänner-Team führen im Nationenpreis

 
Riesenbeck - Christoph Sandmann aus Lähden im Emsland hat heute beim Nationenpreis der Vierspänner in Riesenbeck die Geländeprüfung gewonnen. Damit hat er wesentlich dazu beigetragen, dass er und seine beiden Teamkollegen Georg von Stein (Modautal) und Michael Brauchle (Lauchheim) von Platz zwei nach der Dressur die Führung in der Nationenpreis-Wertung übernehmen konnten. Auch das deutsche Zweispänner-Team mit Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Anna Sandmann, Tochter von Christoph Sandmann, und Sebastian Warneck (Nunsdorf) führt nach Dressur und Gelände im Nationenpreis.

Nach einem deutschen Sieg in der Geländeprüfung der Vierspänner sah es schon kurz vor dem Ende der Prüfung aus. Denn Marathon-Spezialist Michael Brauchle hatte mal wieder eine Bestzeit nach der anderen gefahren und die Führung übernommen. "Dich kriegt heute keiner mehr", so Vierspännerkollege Rainer Duen im Ziel zu Michael Brauchle. "Doch, doch, so glatt lief das heute alles nicht", war der sich da schon sicher, dass seine Zeiten noch zu knacken waren. Und so kam es auch. Der Ungar Jozsef Dobrovitz jun. und Teamkollege Christoph Sandmann schoben sich noch an ihm vorbei, so dass er am Ende Platz drei belegte. Auch der dritte deutsche Teamfahrer Georg von Stein, der mit einem gebrochenen Fuß auf der Kutsche saß, zeigte rasante Runden im Gelände - Platz fünf. "Das Gelände war sehr anspruchsvoll heute und alle drei Teamfahrer haben Top-Leistungen gezeigt", freute sich Cheftrainer Karl-Heinz Geiger. Für die Nationenpreiswertung bedeutet das, dass das deutsche Team mit 311,80 Punkten vor Ungarn (317,36) und den Niederlanden (328,72) liegt. In der Einzelwertung führt der Weltmeister aus Australien Boyd Exell ganz knapp mit 152,0 Punkten vor Christoph Sandmann mit 152,61 Punkten. Das wird beim morgigen Kegelfahren ein spannendes Finale.

Auch im Nationenpreis der Zweispänner zeigten die deutschen Fahrer heute im Gelände ihre Stärke. Der Sieg ging zwar an den Niederländer Harrie Verstappen, aber die Plätze zwei bis fünf belegten Arndt Lörcher, Sebastian Warneck, Marco Freund und Anna Sandmann. Das deutsche Team mit Arndt Lörcher, Anna Sandmann und Sebastian Warneck konnte so die Führung mit 277,33 Punkten weiter ausbauen. Dahinter folgen die Niederlande (294,06) und Österreich (299,60). "Das hat mal super geklappt, die gesamte Mannschaft hat super Leistung gezeigt", so Arndt Lörcher. In der Einzelwertung führt Marco Freund vor Sebastian Warneck und dem Niederländer Harrie Verstappen. Morgen zeigt sich beim abschließenden Hindernisfahren, wer den Nationenpreis gewinnen wird.


02.08.2015
(fn-press)

Spannung, Sonne und Dramatik an der Surenburg beim Marathonfahren am Samstag
 
Riesenbeck -
So spannend und faszinierend kann Fahrsport sein und tausende Menschen begeistern: Bei den Nationenpreisen der Zweispännerfahrer und der Vierspännerfahrer in Riesenbeck stand am Samstag traditionell der Marathon durch die wunderschönen Wälder und das Flüsschen Flötte statt. Sonne, gute Stimmung und prickelnde Dramatik gab es obendrauf. Denn es ging um den Zwischenstand vor dem entscheidenden Hindernisfahren am Sonntag zum einen und um die Einzelwertung der besten Gespannfahrer der Welt zum anderen. In den Mannschaftswertungen führen die deutschen Fahrer bei den Zweispännern (277,33) vor den Niederlanden (294,06) und Österreich (299,60 ) – und auch bei den Vierspännern heißt es Führung (311,80 ) vor Ungarn (317,36) und den Niederlanden (328,72). Jetzt zeigt sich beim abschließenden Hindernisfahren am Sonntag, wer die Nationenpreiswertung dominieren wird.
Und in der Einzelwertung? Der bisher herausragende Vierspännerfahrer Boyd Exell aus Australien verlor erst einen Ball an Hindernis eins, dann einen Mitfahrer an Hindernis zwei – dann zelebrierte anschließend, wer Chef im Ring ist. Er fuhr eine Bestzeit nach der anderen in den restlichen Hindernissen. Resultat: Den Marathon beendete Exell als 11. Doch in der Gesamtwertung führt er noch immer knapp. Bei den Zweispännerfahrern führt Marco Freund vor Sebastian Warneck (beide Deutschland) und Harrie Verstappen aus den Niederlanden.

Marathon - Zweispänner
Am Morgen vor der Marathonfahrt der Zweispänner hatte Bundestrainer Wolfgang Lohrer noch Bedenken. „Der Boden ist doch noch recht schwer, die Pferde müssen hier in Riesenbeck schon ordentlich ziehen. Da gilt es für die Fahrer die Kräfte ihrer Pferde gut einzuteilen, damit für die Hindernisse genug Kraft bleibt“. Diese Bedenken waren am Mittag zerstreut, alle Pferde gesund und fit im Ziel angekommen, keine Ausfälle, dafür hervorragende Leistungen. „Der Boden war gar kein Problem“, schildert Mannschaftsfahrer Sebastian Warneck, „der war vom Veranstalter bestens vorbereitet. Noch am Abend zuvor wurde Schotter auf die Wegestrecke gefahren, um es den Pferden leichter zu machen, alles war gut. Die Schwierigkeit des Geländes lag in dem sehr technischen Bau der Hindernisse. Richtig gemerkt hat man das allerdings erst während der Fahrt. Beim Abgehen habe ich die Schwierigkeiten nicht als so gravierend eingeschätzt, es war dann aber doch eng und sehr technisch“.
Nicht nur Sebastian Warneck hat die Herausforderungen des Marathons bestens bewältigt, auf respektable 16,73 Punkte Vorsprung hat die deutsche Mannschaft ihre Führung nach der Geländefahrt der Zweispänner ausgebaut. Arndt Lörcher fuhr auf Platz zwei, Sebastian Warneck auf Platz drei und Anna Sandmann auf den 5. Platz. Der Schnellste im Marathonkurs rund um die Surenburg war allerdings der Niederländer Harrie Verstappen, der mit 90,56 Punkten ganz knapp vor Arndt Lörcher (91,99 Punkte) siegte. An vierter Stelle Marco Freund, der nicht in allen Hindernissen die Ideallinie erwischte und auch einen Abwurf kassierte, dennoch auf den vierten Platz fuhr. Das reichte zur Führung in der kombinierten Wertung, 135,12 Punkte seine Ausgangsposition für das morgige Kegelfahren. Da darf er sich allerdings keinen Fehler leisten, ein Abwurf schon kann ihn den Sieg kosten, Sebastian Warneck liegt mit 137,09 Punkten dicht hinter Freund.
Nach einer wenig geglückten Vorstellung auf dem Dressurviereck (Platz elf) arbeitete sich Harrie Verstappen in der Kombinierten Wertung durch eine rasante Geländefahrt mit seinen beiden Gelderländer Schecken auf den dritten Platz vor. Mit 141,00 Punkten folgt er Warneck und Freund zwar mit großen Abstand, hat jedoch immerhin acht Plätze gut gemacht. Umgekehrt erging es dem Italiener Claudio Fumagalli, der nach seinem Sieg in der Dressur eine sehr mäßige Leistung im Marathon lieferte und mit 142,17 Punkten abgeschlagen auf Platz vier liegt. Ihm folgt Anna Sandmann, die derzeit besonders stark im Kegelparcours unterwegs ist. Sie wird alles daransetzen ihr Ergebnis von 144,57 Punkten zu halten. Dabei ist ihr Arndt Lörcher dicht auf den Fersen, liegt er doch nur 0,04 Punkte hinter seiner Mannschaftskameradin. Nach dem 13. Platz in der Dressur steht er nun dank des zweiten Platzes im Marathon an sechster Stelle in der Einzelwertung.
Insgesamt erbrachten die deutschen Zweispännerfahrer eine sehr ausgeglichene Leistung, 277,23 Punkte gilt es beim morgigen Kegelfahren zu verteidigen. 294,06 haben die Niederländer auf Platz zwei zu verzeichnen, an dritter Stelle rangieren die Österreicher mit 299,60 Punkten.

Marathon Vierspänner

Ähnlich homogen wie die der Zweispänner waren die Leistungen der Vierspänner. Mit Christoph Sandmann - gewohnt zuverlässig in allen Disziplinen - stand nach dem Marathon ein Deutscher oben auf dem Siegertreppchen. 103,95 Punkte im Gelände schoben ihn zudem in der Einzelwertung der Kombinierten Prüfung auf den zweiten Platz und damit in greifbare Nähe auf den Gesamtsieg. Dass József Dobrovitz aus Ungarn ein forscher Geländefahrer ist bewies er einmal mehr in Riesenbeck, 105,54 Punkte standen in der Endabrechnung, zweiter Platz in dieser Teilprüfung. Mindestens ebenso forsch fährt Michael Brauchle, wie Sandmann für das deutsche Team am Start. 106,38 Punkte lassen ihn nur knapp hinter Dobrovitz auf dem dritten Platz landen. Ihm folgt József Dobrovitz sen. mit 107,41 Punkten auf Platz vier. Nach Dressur und Gelände findet sich Dobrovitz sen. in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz wieder.
Der Held des Tages ist Georg von Stein. Mit einem Gipsfuß und gelegentlichen Atemproblemen wegen geprellter Rippen beendete er die Geländefahrt ohne große Zwischenfälle auf einem guten fünften Platz, 107,65 Punkte. „Meinen Fuß habe ich unterwegs gar nicht gespürt, lediglich das Luftholen tat manchmal weh. Aber die Freude über meine beiden neuen Pferde die ich eingespannt hatte war, viel größer. Die zwei haben das ganz, ganz toll gemacht, ich bin total glücklich. Aachen kann kommen“, freut er sich auf kommende Aufgaben.
Pech für den Führenden nach der Dressur, den Australier Boyd Exell. Im ersten Hindernis war es nur ein abwerfbares Teil am Hindernis, das zu Boden ging, in Hindernis zwei war es sein Mitfahrer. Der konnte zwar wieder aufsteigen und die Fahrt fortsetzen, musste aber nach Beendigung des Marathons ärztlich behandelt werden. Für den amtierenden Weltmeister gab es jede Menge Strafpunkte, da waren auch die rasant gefahrenen restlichen Hindernisse nur noch Schadensbegrenzung. 111,90 Pinkte im Marathon, Platz elf war für ihn enttäuschend. Dank seines erstklassigen Dressurergebnisses bleibt er jedoch in der Gesamtwertung auf dem ersten Platz. Hinter dem Zweiten Christoph Sandmann rangiert Jòzsef Doborvitz auf Platz drei. Chester Weber, den Zweitplatzierten in der Dressur, ließ eine mäßige Geländefahrt auf den vierten Platz zurückfallen.
311,80 Punkte stehen für das deutsche Team auf dem Konto, das bedeutet die Führung im Preis der Nationen vor dem abschließenden Kegelfahren am Sonntag. Dabei haben sie ein Eisen mehr im Feuer als die an zweiter Stelle liegenden Ungarn (317,36 Punkte), da Vater und Sohn Dobrovitz nur zu zweit das ungarische Team bilden. Ihr Vorsprung vor den Niederländern ist klar, Koos de Ronde, Hermann ter Harmsel und Peter de Ronde liegen mit 328,72 Punkten auf Platz drei.
Gute Aussichten insgesamt für die deutschen Fahrer: In beiden Anspannungsarten führen sie nach zwei Teilprüfungen. Nun gilt es morgen im Kegelparcours die Daumen zu drücken.


02.08.2015
(Pressebüro Susanne Strübel)

      
Christoph Sandmann - Sieg im Gelände und zweiter in der kombinieren Wertung (Foto: Dr. Jürgen Schwarzl)

Mercedes-Benz unterstützt die FEI Europameisterschaften Aachen 2015 mit exklusivem Fahrservice
 
Aachen - 1 Tage noch bis zum Beginn der FEI Europameisterschaften Aachen 2015. Wenn es am 11. August mit der Eröffnungsfeier losgeht, werden bereits viele Gäste und Sportler mit einem exklusiven Fahrservice auf das weltberühmte Turniergelände in der Aachener Soers gelangen. Denn auch im 61. Jahr der Partnerschaft zwischen Mercedes-Benz und dem Aachen-Laurensberger Rennverein e. V. (ALRV) wird Mercedes-Benz den erstklassigen Fahrservice garantieren. Bei den Europameisterschaften werden vom 11. bis zum 23. August in fünf pferdesportlichen Disziplinen 13 Goldmedaillen vergeben. Matthias Hindemith, Mercedes-Benz Vertriebsdirektor Rheinland PKW, übergab symbolisch einen Schlüssel an Carl Meulenbergh, den Präsidenten des ALRV.

58 Fahrzeuge bestehend aus 15 Mercedes-Benz S-Klasse, 3 Mercedes-Benz S-Klasse Maybach, 20 Mercedes-Benz Sprinter, 8 Mercedes-Benz Vito, 6 Mercedes-Benz G-Klasse, 1 Mercedes-Benz GLA, 1 Mercedes-Benz CLA, 2 Mercedes-Benz M-Klasse, 2 Mercedes-Benz C-Klasse stehen dem Fahrdienst während der FEI Europameisterschaften zur Verfügung. Zudem werden drei EM-Sondermodelle im Village am Ausstellungsstand von Mercedes-Benz direkt neben dem Haupteingang an der Albert-Servais-Allee ausgestellt.


01.08.2015
(fn-press)

      
Matthias Hindemith und Carl Meulenbergh (rechts) bei der Schlüsselübergabe auf dem Turniergelände. Links zwei Reiterinnen der Aachener Stadtreiter zu sehen (Foto: Aachen 2015/Michael Strauch).

Nationenpreis Fahren: Vierspänner nach Dressur auf Rang zwei
Zweispänner-Team führt vor Frankreich und Österreich

 
Riesenbeck - Beim Nationenpreis der Vierspänner im westfälischen Riesenbeck liegt das deutsche Team nach der Dressur nur ganz knapp hinter der Mannschaft aus den Niederlanden. "Noch ist alles möglich", so Cheftrainer Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring). Morgen geht es ins Gelände, Sonntag steht dann das Kegelfahren auf dem Programm. Auch die Zweispänner fahren um den Nationenpreis in Riesenbeck. Hier führt das deutsche Team vor Frankreich und Österreich.

Eigentlich findet der Nationenpreis der Vierspänner alljährlich in Aachen statt, aber da dort vom 11. bis 23. August die Europameisterschaften ausgerichtet werden, wurde der Nationenpreis in diesem Jahr nach Riesenbeck vergeben. Das beste deutsche Dressurergebnis lieferte Christoph Sandmann (Lähden), der sich mit 48,67 Punkten auf Rang fünf platzierte. Seine Teamkollegen Georg von Stein (Modautal) und Michael Brauchle belegten die Plätze acht und 13. "Michi ist hinter der erwarteten Leistung zurückgeblieben, er war dieses Jahr schon besser", so Bundestrainer Geiger. Am Ende kam das deutsche Team auf 101,47 Gesamtpunkte. Die Niederländer führen mit 99,28 Punkten. Auf Platz drei liegen zur Zeit die Belgier mit 103,71 Punkten.

Im Nationenpreis der Zweispänner konnte das deutsche Team dagegen nach der Dressur die Führung übernehmen. Anna Sandmann (Lähden) mit Platz sieben (48,25), Sebastian Warneck (Nunsdorf) mit Platz drei (44,60) und Arnd Lörcher (Wolfenbüttel) mit Platz 13 (52,62) liegen mit 92,85 Punkten vorne. Es folgen die Franzosen mit 99,99 Punkten und das Team aus Österreich mit 101,29 Punkten. Das beste deutsche Dressurergebnis mit 38,87 Punkten und Platz zwei lieferte allerdings Marco Freund (Dreieich). Der amtierende Deutsche Meister verpasste ganz knapp den Sieg in der Dressurprüfung, der mit 38,34 Punkten an den in den Niederlande lebenden Italiener Claudio Fumagalli mit 38,34 Punkten ging. Marco Freund war erst für die Mannschaft aufgestellt worden, dann aber kurzfristig als Einzelfahrer gestartet, da er wegen seines einjährigen USA-Aufenthalts einen Start bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft der Zweispänner in Ungarn ausschließt. In Riesenbeck soll sich ein mögliches WM-Team bereits den erforderlichen Spirit für den Auftritt in Ungarn holen. Platz vier in der Dressur ging mit 47,43 Punkten an einen weiteren deutschen Einzelfahrer: an Sandro Koalick aus Drebkau.


01.08.2015
(fn-press)

Deutschland in Führung und auf Rang zwei – Nationenpreise der Gespannfahrer vor der Marathonfahrt hoch spannend
 
Riesenbeck - So kann es weitergehen: In den beiden Nationenpreisen in Riesenbeck führen nach der Dressur bei den Zweispännerfahrern Deutschland (92,85) vor Frankreich (99,99) und den Österreichern (101,29) und bei den Vierspännerfahrern die Niederlande (99,28) vor Deutschland (101,47) und Belgien (103,71). Die Ergebnisse sind hauchdünn und versprechen weiterhin Hochspannung. Denn noch stehen unter der Surenburg der Höhepunkt des Turniers am morgigen Samstag, die Marathonfahrt durch den Wald (Beginn 8 Uhr), und am Sonntag das Hindernisfahren an. „Das gibt ein ganz großes Sportfest am Wochenende“, freut sich der erste Vorsitzende des ausrichtenden Reitervereins Riesenbeck, Philipp Freiherr von Heereman. In der Einzelwertung rettete der italienische Fahrer Claudio Fumagalli (38,34) seine Führung bei den Zweispännerfahrern vor den beiden Deutschen Marco Freund (38,87) und Sebastian Warneck (44,60). Die Vierspännerfahrer werden wie so oft dominiert von Boyd Exell (Australien, 37,10) und Chester Weber (USA, 42,94) und dem Belgier Felix Brasseur (45,54).

Dressur, Zweispänner, Tag 2:
Claudio Fumagalli bleibt auch nach dem zweiten Teil der Dressur bei den Zweispännern in Riesenbeck mit 38,34 an der Spitze. Ganz knapp hinter ihm der erst neunzehnjährige Marco Freund, 38,87 Punkte.
Nach Abschluss der Prüfung folgt mit 44,60 Punkten auf dem dritten Rang der beste deutsche Mannschaftsfahrer, Sebastian Warneck aus Nussdorf, der die erhofft solide Dressurleistung für die Nationenpreiswertung einfuhr. Ein deutscher Einzelfahrer platziert sich auf Platz vier: Sandro Koalick aus Drebkau fährt 2015 seine bisher beste Saison, erhält 47,43 Punkte von den Richtern und verdrängt Rainer Bruelheide (Halle/ Westf) auf den fünften Rang. Erfreulich für das Mannschaftsergebnis ist der siebte Platz von Anna Sandmann, 48,25 Punkte. Ihr Resultat wird mit Sebastian Warnecks 44,60 Punkten addiert, Arndt Lörchers Ergebnis vom Vortag bleibt unberücksichtigt, da für die Mannschaft immer nur die beiden besten Ergebnisse gewertet werden. Mit Stefan Schottmüller auf dem achten Platz (48,31 Punkte) platziert sich der sechste deutsche Fahrer im Vorderfeld der 46 Starter, lediglich der Sieger Claudio Fumagalli und der Oesterreicher Gerald Rössler, gemeinsam mit Bruelheide auf Platz fünf, konnten sich zwischen den deutschen Fahrern behaupten.
Insgesamt zehn Teams kämpfen bei den Zweispännern um den Preis der Nationen, zusätzlich versuchen sechzehn Einzelfahrer die einzelnen Disziplinen sowie die kombinierte Wertung zu gewinnen.

Dressur Vierspänner, Tag2:
Mit ganz knappem Vorsprung führt das niederländische mit 99,28 Punkte bei den Vierspännern vor dem deutschen Team, 101,47 Punkte. Bereits am Donnerstag war Georg von Stein mit 52,80 Punkten von den Richtern benotet worden, seine Kollegen am Freitag wollten es nach Möglichkeit toppen. Michael Brauchle, erster deutscher Starter am Freitag, hatte im Training zu großen Hoffnungen Anlass gegeben, die sich in der Prüfung leider nicht erfüllten. „Seine Pferde haben ganz viel Grundqualität“, lobt Bundestrainer Karl- Heinz Geiger, „aber Michael hätte heute etwas präziser fahren müssen“. So lieferte er mit 55,75 Punkten das Streichergebnis. Die Kohlen aus dem Feuer holte dann der letzte deutsche Mannschaftsfahrer, Christoph Sandmann aus Lähden. Der Erfahrenste im Team lieferte eine solide, sauber gefahrene Leistung ab, erhielt von den Richtern 48,67 Punkte. Das bedeutete in der Endabrechnung Platz fünf und eine gute Ausgangsposition für die Mannschafft und seine individuelle Platzierung.
Die Belgier sind den Deutschen ganz dicht auf den Fersen, 103,71 Punkte, Platz drei in der Teamwertung. Ungarn ist mit nur zwei Fahrern am Start, aber Vater und Sohn Dobrowitz sind bekannt stark im Marathon, 104,41 Punkte sind auf ihrem Konto, da ist auch auf Platz vier noch alles drin.
Es gelang auch am Freitag keinem Fahrer den Australier Boyd Exell von der Spitzenposition zu verdrängen. Auch der zweite Rang des US- Amerikaners Chester Weber blieb unangefochten. Auf den dritten Platz schob sich der Belgier Felix Brasseur, ein Senior unter den Fahrern. Seit Jahrzehnten ist er im Fahrsport als Trainer wie als Fahrer dabei, stets hochelegant. Die Richter benoteten seine Vorstellung der vier noblen deutschen Warmblüter mit 45,54 Punkten, Platz drei.
Es wird am Samstag beim Marathon besonders in der Teamwertung richtig spannend, wenn um acht Uhr der erste Zweispänner in die Wegestrecke startet. Dort werden die Pferde für die eigentliche Aufgabe, die Hindernisstrecke, aufgewärmt. Gegen neun Uhr senkt sich die Startflagge für das erste Gespann, zunächst starten die Zweispänner, anschließend die Vierspänner.


01.08.2015
(Pressebüro Susanne Strübel)

      
Boyd Exell (Australien) führt in der Wertung der Vierspännerfahrer (Foto: Dr. Jürgen Schwarzl)

Hickstead: Enttäuschung nach Platz fünf
Deutsche Springreiterequipe beendet den Nationenpreis unter ihren Erwartungen

 
Hickstead - Die deutschen Springreiter haben beim Nationenpreis im britischen Hickstead nur den fünften Platz erreicht. Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst) sagte enttäuscht: „Wir waren wieder nicht gut genug.“ Zum Sieg ritten nach Stechen der punktbesten drei Mannschaften die Belgier, auf den Plätzen zwei und drei folgten die Schweizer und die US-Amerikaner.

Mit großen Zielen waren die deutsche Mannschaft und Bundestrainer Otto Becker zum CSIO nach Hickstead im Süden Großbritanniens gereist. Ins Nationenpreisteam hatte der Bundestrainer Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Mario Stevens (Molbergen), Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) und Christian Ahlmann (Marl) berufen. Meredith Michaels-Beerbaum präsentierte ihren zehnjährigen Wallach Fibonacci in bestechender Form. Dem Paar gelangen zwei fehlerfreie Umläufe. Der Turnierort Hickstead hat geradezu historische Bedeutung für die 45-Jährige. Vor 16 Jahren startete sie als erste Frau überhaupt im deutschen Team bei der Europameisterschaft. Es war der Beginn einer großen Championatskarriere, die nun bei der EM in Aachen ihre Fortsetzung finden könnte. Nominiert wird das Team aber erst in den kommenden Tagen.

Bei ihren drei Kollegen im Team lief es in Hickstead nicht optimal. Janne-Friederike Meyer und ihre Nachwuchshoffnung Goya kassierten in den beiden Umläufen einen Abwurf und einen Zeitfehler, Christian Ahlmann blieb zwar mit dem Hengst Epleaser einmal fehlerfrei, aber in der Summe hatte die Mannschaft neun Fehlerpunkte auf dem Konto. Mit dem riesigen Rasenplatz mochte sich Mario Stevens zehnjähriger Wallach Brooklyn überhaupt nicht anfreunden und lieferte in beiden Runden das Streichergebnis. Bundestrainer Otto Becker machte keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. „Das kann man nicht schönreden. Wir waren wieder nicht gut genug. Wenn wir bei der EM in Aachen aufs Treppchen wollen, müssen wir uns gewaltig steigern.“

Hickstead war der letzte von vier Nationenpreisen des „Furusiyya FEI Nations Cup“, bei dem sich Deutschland fürs Finale in Doha Mitte November qualifizieren konnte. Zwar ist die Serie nicht beendet, manche Nationen punkten noch am kommenden Wochenende in Dublin, aber Otto Becker ist skeptisch, ob es für eine Finalteilnahme reicht: „Alles hängt jetzt von den Ergebnissen in Dublin ab, aber es kann schon sein, dass wir nicht dabei sind.“ Gewertet werden nur die vier Turniere, die sich die Nationen teils ausgesucht haben, teils vom Weltverband FEI zugelost bekamen. Deutschland hatte bei den CSIO in St. Gallen und Rotterdam jeweils den vierten Platz und in Falsterbo den zweiten belegt. hen


01.08.2015
(fn-press)

LVM Cup goes Sollerup – Endspurt nach Kiel beginnt
 
Sollerup - Die fünfte und damit vorletzte Station des LVM Cups Dressur und Springen in Schleswig-Holstein ist das Reitturnier in Sollerup. Das heißt, der Endspurt auf das Finale des LVM Cups bei der Baltic Horse Show in Kiel hat begonnen. Am Sonntag, 2. August, wird in Sollerup sowohl im Dressurviereck,
als auch auf dem Springplatz um Top-Noten gekämpft, denn nur die vier besten Springreiter und die zwei besten Dressurreiter der Qualifikationsprüfungen lösen „das Ticket“ nach Kiel.

Für die Stilspringprüfung Kl. L ab 13.30 Uhr haben sich 64 Junioren aus dem Norden angemeldet, in der Dressurprüfung Kl. L (auf Trense geritten) gehen morgens ab 07.30 Uhr 33 junge Talente an den Start. Die Zahlen unterstreichen erneut die Begehrlichkeit, die das Nachwuchsprojekt der LVM im Norden stets auslöst. In Kiel beim internationalen Hallenturnier Baltic Horse Show im Finale zu starten, hat enormes Prestige bei Schleswig-Holsteins Nachwuchstalenten.

Seit 2010 gibt es den LVM Cup Springen und Dressur im Norden, die Serie erlebt also gerade ihre sechste Auflage. Und weil die LVM Versicherung ebenso gut wie die Veranstalter der Baltic Horse Show wissen, wie beliebt der LVM Cup ist, wurde in diesem Jahr erstmals ein Fotowettbewerb ausgelobt. Gesucht wird das tollste Bild von allen, darüber entscheiden wer diesen Teil des LVM Cups gewinnen soll, wird eine Facebook-Jury. Es gibt zwei neue Turniersets zu gewinnen. Weitere Infos dazu online unter www.baltic-horse-show.de


31.07.2015
(comtainment GmbH)

Late-entry- am Dienstag – letzte Quali-Chance fürs Bundeschampionat
 
Riesenbeck - Am Dienstag, 4. August findet bei Riesenbeck International in den beiden neuen Veranstaltungshallen das zweite late-entry-Turnier statt. Diesmal stehen die jungen Pferde im Blickpunkt der Veranstaltung. Ausgeschrieben sind Springpferde-Prüfungen von A bis M plus ein M*-Springen nur für 6jährige. Dieses Springen findet in der letzten Woche des Qualifikationszeitraums für das Bundeschampionat statt und ist somit sicher für einige “die letzte Chance” alle Qualifikationsbedingungen für Warendorf zu erfüllen. Ab 18.00 können auch Amateure ihr jungen Pferde in Springpferdeprüfungen der Kl. A und L vorstellen – in den “geschlossenen” sind Profis laut Ausschreibung nicht zugelassen.

Für die Bewirtung sorgt wieder Wiesmann - Catering

weitere Informationen: www.riesenbeck-international.com


31.07.2015
(Pressebüro Susanne Strübel)

DRESSURREITEN BEI DEN EUROPEAN MACCABI GAMES BERLIN 2015 AM 03. UND 04.08.
 
Berlin - Zum ersten Mal in ihrer Geschichte finden seit dem 27. Juli die 14. European Maccabi Games in Deutschland statt. Über 2.000 Sportler aus 37 Ländern bestreiten genau dort ihre Wettkämpfe, wo 1936 Juden die Teilnahme an den Olympischen Spielen verboten wurde – im Berliner Olympiapark.

Erstmals wird auch das Dressurreiten Teil der European Maccabi Games sein, für die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen als Disziplinpatin gewonnen werden konnte. Am 03. und 04. August finden im Reiterstadion eine Nationenpreiswertung sowie zwei Einzelwettbewerbe statt. Etwa 25 Reiter aus acht Nationen (AUS, ESP, GER, DEN, HUN, ISR, NED, USA) werden in internationalen Aufgaben gegeneinander reiten. Vier Reiter werden dabei die Prüfungen auf Leihpferden absolvieren, die dankenswerterweise von Besitzern aus der Umgebung zur Verfügung gestellt wurden.

Mannschaftsweltmeisterin Helen Langehanenberg und Frau Gisela Hinnemann, Mitglied im Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung werden, als besonderes Highlight, die Siegerehrungen am Montag vornehmen. Am späten Nachmittag folgt dann ein weiterer Höhepunkt: Der aus Warendorf angereiste FN-Ausbildungsexperte Christoph Hess wird einen Vortrag zum Thema “Sitz und Einwirkung des Reiters” halten, der durch praktische Demonstrationen an zwei Reiter/Pferd-Paaren abgerundet wird. Co-Referentin ist Mannschaftsweltmeisterin Helen Langehanenberg, die Christoph Hess nicht nur unterstützen, sondern auch für Autogrammwünsche zur Verfügung stehen wird.

Hauptverantwortlich für die Turnierorganisation sind Dr. Simone Flemisch (Disziplin-koordinatorin, Equipechefin Team Deutschland und Tierärztin) und Jacques Albeck (Head of Dressage), der bei den Wettbewerben selbst im Sattel sitzen wird. Unterstützt werden die beiden von Volkmar Polaski (2. Vorsitzender des RV Pichelsberg) und Gerhard Schröter (Betriebsleiter der „Interessengemeinschaft Reitsportanlagen am Olympiastadion“), die bei der Planung und Umsetzung der Dressurreitprüfungen wertvolle Hilfe leisten.
Der Eintritt ist frei. Starterlisten und Live-Ergebnisse erhalten Sie unter: www.turnierauskunft.de/veranstaltung/361531002/index.php

VORLÄUFIGER ZEITPLAN MONTAG, 03.08.

11:00 Uhr Teamwertung (Nationenpreis) zzgl. Aufgabe FEI CHALLENGE MEDIUM TEST
15:45 Uhr Showprogramm Voltigieren
16:30 Uhr Siegerehrung mit der Mannschaftsweltmeisterin Helen Langehanenberg
17:00 Uhr Seminar mit Christoph Hess zum Thema Sitz und Einwirkung des Reiters
19:00 Uhr Medaillenvergabe im Olympiapark mit Helen Langehanenberg

VORLÄUFIGER ZEITPLAN DIENSTAG, 04.08.

10:00 Uhr Einzelwertung Level I, Aufgabe FEI CHALLENGE MEDIUM TEST
13:00 Uhr Einzelwertung Level II, Aufgabe FEI CHALLENGE ADVANCED TEST
16:00 Uhr Medaillenzeremonie und Vergabe im Olympiapark


31.07.2015
(Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg e.V.)

Denis Lynch siegt in der „Trophy“ / Lars Nieberg macht auf dem Weg nach Donaue-schingen Station in Herford zum „Top-Ten-Training“.
 
Herford - Der erste Höhepunkt bei den „Sparkassen-German-Friendships“ auf den Bexter-Höfen in Herford war die „Thomas-Henry-Trophy“, ein Springen nach Weltmeisterschaftsmodus mit Pferdewechsel. In dieser Prüfung setzte sich der Favorit bei den meisten Zuschauern nach einem Stechen durch. Der 39-jährige Ire Denis Lynch, der im Sattel von „Double O Seven“ saß, absolvierte den Stechparcours ohne Abwurf in 31,01 Sekunden.

Auf dem von Klaus Holle (Stemwede) aufgebauten Parcours, mit sieben Hindernissen und neun Sprüngen – mit einer dreifacher Kombination, belegte Jana Warger (Greven) auf „Co-net`s Dream“ im 31,67 Sekunden Platz zwei vor Andreas Kreutzer (Borgholzhausen), der „Bingo van de Kappel“ aufgezäumt hatte. Jana Warger erklärte: „Ich habe es im voraus schon geahnt, dass es sehr schwer sein würde Denis noch einzuholen.“ Mit dem vierten Rang musste Oliver Lazarus auf „Colorado“ begnügen. Der Südafrikaner, dessen internatio-nale Karriere bei den German Friendships 2006 begann, sagte: „Ich hatte bisher immer schöne Erinnerungen an das Turnier und komme stets gerne nach Herford.“

Der Tag begann am Mittwochmorgen um 8:30 Uhr mit den ersten Trainingssprüngen beim J. J. Darboven „Top-Ten-Training“. Neben den Bundestrainern waren unter anderem auch die couragiert reitenden Amazonen Eva Bitter (Bad Essen) und Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) im Einsatz. Eva Bitter die zum vierten Mal dabei war, stellte fest: „Ich hatte eine prima Truppe beisammen. Zudem habe ich gesehen wie dankbar sie über meine Ratschläge und Tipps waren – und deshalb komme ich auch immer wieder gerne zu den German Friendships nach Herford.“

Des Weiteren waren der erfolgreiche Springreiter Markus Beerbaum (Thedinghausen), der 1998 in Rom WM-Teamgold und ein Jahr danach EM-Mannschaftsgold in Mannheim ge-wann, dabei, Holger Hetzel aus Goch, Pferdewirtschaftsmeister und bereits 1993 Teilnehmer an den kontinentalen Meisterschaften in Gijon, Spanien, gab in einem kleinen Parcours wich-tige Hinweise ebenso Karsten Huck (Borstel), der 1988 bei den Olympischen Spielen in Se-oul mit der Enzel-Bronzemedaille ausgezeichnet worden ist. Aber auch Andreas Kreuzer (Borgholzhausen), der mit Mannschaftsgold bei den Europameisterschaften der Jungen Rei-ter 2010 in Marnes-la-Coquette, Frankreich, dekoriert wurde, war mit großem Eifer bei der Sache. Mit Oliver Lazarus (Südafrika) und Denis Lynch (Irland), die danach in der „Thomas-Henry-Trophy“ an den Start gehen sollten, gaben auch zwei ausländische Reiter ihre interna-tionalen Erfahrungen an den Reiternachwuchs weiter.

Zum ersten Mal war Lars Nieberg (Sendenhorst) bei den „Sparkassen-German-Friendships“ mit von der Partie. Der zweifache Team-Olympiasieger von 1996 Atlanta und 2000 Sydney sagte: „Leider konnte ich bisher aus Zeitgründen nicht nach Herford kommen. Doch diesmal hat es geklappt. Es hat Freude gemacht meine Erfahrungen an die Jugendlichen weiterzu-geben. Ich habe zudem erkannt, dass der Leistungsstand zwar ungleich war, aber dafür war der Zusammenhalt in den Gruppen sehr freundschaftlich. In unserer schnelllebigen Zeit geht dies leider immer mehr verloren – und das ist einfach nur schade. “ Nach einer kurzen Pause fügte Lars Nieberg noch an, dass „alle sehr gut mitgearbeitet haben“, und hatte dazu noch einen wertvollen Tipp parat: „Seit flexibel und haltet Balance. Manipuliert nicht und trainiert fleißig, dann kommt auch der Erfolg.“ Anschließend hatte es der zweifache Olympiasieger allerdings eilig, war er doch auf den Weg zu einem Reitturnier im 620 Kilometer entfernten Donaueschingen.


31.07.2015
(HPV)

      
von lks.: Pedro (Peter Cebulka) Zeremonienmeister von Turnieren in aller Welt, Lars Nieberg und Turnierleiter Lars Meyer zu Bexten (Foto: HPV)

Countdown für Verdens Internationales Dressur- und Springfestival läuft
 
Verden - Der Countdown für das Internationale Dressur- und Springfestival Verden vom 4. – 9. August läuft. Als erste erobern die besten Hannoveraner Stuten zur Herwart von der Decken-Schau das Gelände am Dienstag, ab Mittwoch folgen bereits die jungen Kandidaten zur Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde und ab Donnerstag beginnt auch das internationale Programm der Springreiter im Reiterstadion Verden.

Dafür reisen 76 Reiterinnen und Reiter aus 20 Nationen mit 284 Pferden an – praktisch aus allen Himmelsrichtungen, denn die Liste der Nationen reicht von Australien bis zu den USA. Der Deutsche Meister Denis Nielsen aus Löningen gehört dazu, ebenso die Mannschafts-Weltmeister von 2010, Carsten-Otto Nagel aus Wedel, Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und Janne Friederike Meyer (Hamburg). Marco Kutscher aus Bad Essen ist in Verden dabei, Derbysieger Christian Glienewinkel (Celle) und die sechsmalige Deutsche Meisterin Eva Bitter (Bad Essen), sowie Markus und Ludger Beerbaum (Thedinghausen/ Riesenbeck).

Verdens Springprogramm reicht tatsächlich von den Hannoveraner Springpferdechampionaten bis zum Championat am Samstag und zum Großen Preis der Reiterstadt Verden. Der markiert den Höhepunkt am Sonntag und folgt einem aufregenden Samstag mit dem Großen Schauabend und dem Abschlussfeuerwerk, spendiert von der Verdener Wirtschaft.

Dabei sein? Sport genießen, in der Ausstellung Verdener Country Days bummeln und verweilen? Tickets gibt es hier: www.ticketmaster.de, bzw. unter der zentralen Rufnummer (01806) 999 0000 von Montag bis Freitag zwischen 09.00 und 22.00 Uhr. Samstags, sonntags und feiertags von 09.00 – 20.00 Uhr.

Alles über Verdens Dressur- und Springfestival gibt es auch online unter www.verden-turnier.de.


31.07.2015
(comtainment GmbH)

Erster Tag der Nationenpreise der Gespannfahrer in Riesenbeck
 
Riesenbeck - Nach tagelangem Regen hatte Petrus wohl endlich Erbarmen mit den Gespannfahrern. Als der erste Teilnehmer des einzigen Nationenpreises für Zweispänner und Vierspänner auf deutschem Boden in Riesenbeck an den Start ging, lugte plötzlich die Sonne hinter den Wolken hervor. Der wunderschöne Rasenplatz im Stadion des Reitervereins Riesenbeck erstrahlte in sattem Grün. Schön anzusehen, dennoch mussten die Pferde ihre Kutschen am ersten Tag der Dressurprüfungen mit aller Kraft ziehen – von allein drehte sich hier kein Rad.
Am besten schafften dies bei den Zweispännern der Italiener Claudio Fumagalli (38,34 Punkte) und die beiden deutschen Fahrer Marco Freund (38,87 Punkte) und Rainer Bruelheide (48,14 Punkte) – und bei den Viererzugfahrern Exell Boyd (Australien, 37,10 Punkte), Chester Weber (USA, 42,94 Punkte) und Koos de Ronde (Holland, 46,01 Punkte).

Zweispänner Dressur, 1. Teil

Die Fahrer genießen in Riesenbeck den Auftritt im großen Stadion. In zwei Anspannungsarten wird der Preis der Nationen ausgetragen. Ein außerordentlich wichtiger Termin für die deutschen Fahrer, wird doch in Riesenbeck für beide Anspannungsarten gesichtet für ein nachfolgendes Championat: Die Vierspänner bewerben sich um einen Startplatz bei der Europameisterschaft vom 11. bis 23. August in Aachen, die Zweispänner wetteifern um die Teilnahme bei der Weltmeisterschaft im September in Ungarn.
Am Donnerstag eröffneten die Zweispännerfahrer das Turnier in Riesenbeck um 8 Uhr morgens. Erste deutsche Starterin war Kathrin Scheiter aus Leidersbach, 55,04 Punkte lautete ihr Ergebnis. „Eine ansprechende Vorstellung bei der ich mir etwas mehr Mut zum Risiko gewünscht hätte. Dann wäre auch eine bessere Benotung und mehr als Platz elf drin gewesen“, kommentierte Bundestrainer Wolfgang Lohrer.
Marco Freund war ursprünglich für das Team vorgesehen, startete dann nach Entscheidung durch den Fahrausschuss jedoch als Einzelfahrer. Begründung ist der bevorstehende einjährige USA-Aufenthalt des jungen Mannes aus Dreieich, der somit einen Start bei der WM ausschließt. In Riesenbeck soll sich deshalb ein mögliches WM- Team bereits den erforderlichen Spirit für den Auftritt in Ungarn holen. Schade, denn mit den Siegen in Lähden und Beekbergen (Niederlande) ist Marco Freund – Sohn des legendären Vierspännerfahrers Michael Freund, derzeit auf der Erfolgsspur. Das stellte er erneut unter Beweis, als er die Dressur mit 38,87 Punkten abschloss und am Ende des ersten Teils der Dressur den zweiten Platz belegte. Nur einen Hauch besser der Italiener Claudio Fumagalli, der mit 38,34 Punkten die Führung übernahm.
Für Freund wurde Arndt Lörcher in die Mannschaft berufen, seine Vorstellung litt unter Taktfehlern im Schritt. Die Richter gaben ihm 52,62 Punkte, vorläufig Platz sechs. Nicht nur Lörcher hatte mit Taktfehlern seiner Pferde zu kämpfen, wie ihm ging es mehreren Fahrern. Möglich, dass manche Pferde sich schwer taten mit dem Boden, der nach den ergiebigen Regenfällen der letzten Tage schwerer als gewohnt war. „Die Pferde müssen ziehen“, kommentiert Bundestrainer Lohrer, „hier rollt nichts von selbst“.
Ausdrucksstark und schwungvoll stellte Torsten Koalick aus Drebkau seine Dunkelbraunen vor. Mängeln bei den Hufschlagfiguren und schwache Übergänge drückten die Note, 57,40 Punkte, zwölfter Platz.
Sehr gut setzte Rainer Bruelheide (Halle / Westf) als Einzelfahrer seine Pferde in Szene. Er punktete mit klar herausgefahrenen Höhepunkten und großer Präzision, 48,14 Punkte, Platz drei gemeinsam mit dem Oesterreicher Gerald Rössler nach der ersten Hälfte der Starter.
Am Freitagmorgen um 8 Uhr geht es weiter, dann starten u.a. Sebastian Warneck und Anna Sandmann für das deutsche Team.

Vierspänner Dressur. 1.Teil
35 Teilnehmer haben sich in die Starterliste bei den Vierspännern eingetragen, 18 gingen im ersten Teil der Dressur am Donnerstag an den Start. Eine Fahrerin aus Spanien musste leider den Rückweg antreten, gleich zwei ihrer mitgebrachten Pferde kamen nicht durch den Vet- Check.
Aus dem Gastgeberland ging Mareike Harm aus Negernbötel als Erste an den Start. Noch auf dem Abfahrplatz hatte alles gut ausgesehen, doch im Viereck litt die Vorstellung unter erheblichen Taktproblemen, die sich besonders im Schritt offenbarten. Mit 56,34 Punkten und dem vorläufig neunten Platz blieb ihr Ergebnis hinter den Erwartungen zurück.
Sascha Utz ist neu in den Bundeskader aufgenommen, er muss sich auf diesem Niveau noch bewähren. Seine Leistung ordnet Bundestrainer Karl- Heinz Geiger unter „ordentlich, es fehlen noch die Höhepunkte“ ein. 61,18 Punkte, Platz zwölf. Georg von Stein, Modautal, fuhr mit Gipsfuß. Ein Reitunfall hatte ihn zu einer Trainingspause gezwungen, so ganz war das Defizit durch die einwöchige Zwangspause bis zu seinem Start in Riesenbeck nicht aufgeholt. Anlehnungsprobleme insbesondere die eines seiner Stangenpferde drückten die Note, mit 52,80 und dem sechsten Platz muss er sich im Marathon und im Kegelparcours noch mächtig sputen um in der kombinierten Wertung ganz nach vorn zu kommen. René Poensgens Dressur litt etwas unter der unsicheren Anlehnung und Durchlässigkeit seiner Pferde, deshalb gaben die Richter nicht mehr als 57,81 Punkte , das reichte zu Platz zehn. Den teilte er sich mit Rainer Duen aus Minden, dessen Einsatz in Riesenbeck nicht gut begann. Am Morgen hatte sich eines seiner Pferde in der Box verletzt, er musste sein Ersatzpferd einspannen. Darauf musste Rücksicht genommen werden, Duen konnte weniger Höhepunkte herausfahren.
Ganz vorn stand auch in Riesenbeck, wen wundert`s, der amtierende Weltmeister Boyd Exell. Mit deutlichem Abstand setzt er sich von den anderen Fahrern ab, verbuchte 37,10 Punkte und bleibt völlig entspannt wenn er an den morgigen Tag denkt, an dem weitere siebzehn Konkurrenten versuchen sein Ergebnis zu übertreffen. Sein Hauptkonkurrent, der US- Amerikaner Chester Weber, liegt nach dem heutigen Tag schon deutlich hinter ihm mit 42,94 Punkten auf Platz zwei. Der wiederum setzt sich klar vor den Niederländer Koos de Ronde, der mit 46,01 Punkten den dritten Platz belegt.


31.07.2015
(Pressebüro Susanne Strübel)

      
Rainer Bruehlheide (Foto: Dr. Jürgen Schwarzl)

Vielseitiges Wochenende am DOKR
Am Wochenende steht Warendorf im Zeichen des Bundesnachwuchschampionats Vielseitigkeit - uvex-Trophy

 
Warendorf - Vom morgigen Freitag an steht das Bundesleistungszentrum des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) wieder im Zeichen der Vielseitigkeit. Wie jedes Jahr am ersten Augustwochenende messen sich die Nachwuchsreiter aus ganz Deutschland beim Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit - der uvex-Trophy - in Dressur, Springen und Geländeritt, aber auch Theorie, Vormustern der Pferde und einem Fitnesstest in Form von Laufen oder Schwimmen.

Aus 14 Verbandsbereichen kommen die jungen, bis maximal 15 Jahre alten Allrounder, die sich mit ihren Pferden oder Ponys in dem traditionellen Mehrkampf messen, wobei die Reiter Hessen und Bayern gemeinsam eine Mannschaft stellen. Jeweils fünf Paare bilden eine Mannschaft, am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte sammelt. Dabei werden die Teilprüfungen unterschiedlich gewertet. Das Vormustern, die Theorie in Form eines Fragebogens mit 20 Multiple-Choice-Fragen rund um Pferd und Pferdesport und der Fitnesstest zählen einfach. Die Noten fürs Stilspringen und die Dressur werden jeweils vervierfacht und das Ergebnis für den Geländeritt wird sogar fünffach gewertet.

Das Bundesnachwuchschampionat beginnt am Freitag traditionell mit der Theorie und dem Fitnesstest, bei dem einmal nicht die Pferde, sondern ihre Reiter auf dem Vielseitigkeitsplatz des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) ihre Runde drehen. Ab Samstag, 1. August, sind dann auch die Vierbeiner mit von der Partie. Für die Abteilung Ponys heißt es ab 10 Uhr ab in den Parcours und ab 12 Uhr aufs Viereck. Die Pferde werden zunächst vorgemustert (ab 10.30 Uhr), ab 13 Uhr steht für diese Gruppe der Geländeritt auf dem Programm. Am Sonntag ist es dann umgekehrt. Die Ponys gehen nach dem Vormustern (ab 9.30 Uhr) ins Gelände (ab 11.30 Uhr), die Pferde absolvieren Springen (8.15 Uhr) und Dressur (10.30 Uhr). Die große Siegerehrung der Mannschaften und Einzelsieger in der kombinierten Wertung findet gegen 15 Uhr statt.

Informationen unter www.pferd-aktuell.de/bundesnachwuchschampionat.


31.07.2015
(fn-press)

SÜDDEUTSCHE CHAMPIONATE: ZWÖLF CHAMPIONS IN NÖRDLINGEN UND VIER CHAMPIONS IN LAUPHEIM GEKÜRT
 
Nördlingen - Es hat gepasst: Die neue Optik am Championatsplatz mit Cateringzelt, Blumenschmuck und Fahnen schaffte ein sehr ansprechendes Ambiente auf dem Dressurplatz in Nördlingen. Mit weiteren Dressurprüfungen auf dem zweiten Viereck bis Prix St. Georg bekam der Dressursport eine deutliche Aufwertung und das wirkte sich ebenfalls sehr positiv auf die Starterzahlen in den Championatsprüfungen aus. Die zahlreichen Zuschauer sahen spannenden Sport mit qualitativ sehr hochwertigen Starterfeldern. Erfreulicherweise kamen die jungen Nachwuchsstars aus den DSP-Zuchtgebieten mit der neuen Aufmachung des Platzes sowie den Sturmböen am Samstag sehr gut zurecht und ließen sich von umkippenden Viereckgattern und wehenden Fahnen nicht allzu sehr beeindrucken. Keinen einfachen Job hatte die Richtercrew, die letztlich statt neun insgesamt zwölf Champions in Nördlingen kürte.

Züchterisch war es das Championat der Hengste Boston und Lord Leopold: Dem viel zu früh eingegangenen Jazz-Sohn Boston gelang es allein drei Champions zu stellen! Zwei Dressurpferdechampions und ein Reitpferdechampion hatten den ehemals im Haupt- und Landgestüt Schwaiganger wirkenden Fuchshengst zum Vater. Einen Champion und vier weitere Finalisten stellte der auf dem Gestüt Birkhof in Donzdorf stationierte und in der schweren Klasse erfolgreiche Lord Leopold aus seinen ersten beiden Jahrgängen unter dem Sattel in den Reitpferdechampionaten. Ein deutliches Signal an die Züchterschaft, die in den DSP-Zuchtgebieten stationierten Hengste bei der Hengstauswahl vermehrt in die Anpaarungsgedanken mit einzubeziehen und ein schöner Erfolg für die süddeutschen Hengsthaltungen, die es geschafft haben mit diesen beiden Vererbern die Championate auf dem Viereck zu dominieren! Hoch erfolgreich schnitten auch ehemalige Teilnehmer der Süddeutschen Hengsttage in Nördlingen ab. Im Feld der vierjährigen Hengste holten alle Medaillen ehemalige Körteilnehmer: Die im Prämienlot stehenden Hengste Feriado und Santo Domingo holten die Gold- und Bronzemedaille und waren darüber hinaus mit Nachzucht auf der Elite-Fohlenauktion vertreten und DSP Farell sicherte sich die Silbermedaille

Mehr Zuspruch würde man sich künftig wieder bei den Championaten der Vielseitigkeitspferde in Laupheim wünschen. In den überschaubaren Starterfeldern präsentieren sich hoch interessante Nachwuchsstars für den Vielseitigkeitssport, mit denen es sicherlich, ebenso wie mit den Champions von Nördlingen, ein Wiedersehen Anfang September auf den Bundeschampionaten in Warendorf geben wird.



Medaillenspiegel Süddeutsche Championate 2015


Championat dreij. Reitpferde Stuten und Wallache

27 Gold: Lorena (Stute/Bay v. Lord Leopold/Royaldik)
R.: Meike Lang; Z.: Stefan Heimpel; B: Thomas Caspar
Silber: Limona (Stute/Württ v. Little Charly/Dr. Jackson
R.: Ines Knoll; Z.: ZG Marschall; B.: Manfred Marschall
Bronze: Fey (Stute/Württ. v. Fürstenball/Rotspon)
R.: Yvonne Lommel; Z. u. B.: Paul Schlipf


Championat vierj. Reitpferde Stuten und Wallache

Gold: Bulgari (Wallach/Bay v. Balesteros/Londonderry)
R.: Lisa Maier; Z.: Anton Schindele jun.; B.: Stefanie Weihermüller
Silber: Dacota (Stute/Bay v. Destano/Fidermark)
R.: Ralf Kornprobst; Z.: Johann u. Katja Schmid; B.: Katja Schmid
Bronze: Lilly Rose (Stute/Württ. v. Lord Leopold/Caramel xx)
R.: Nicola Haug; Z. u. B.: Thomas Casper


Championat dreij. Hengste

Gold: Bardolino M (Hengst/Württ. v. Boston/Donnerhall)
R.: Susanne Peter; Z. u. B.: Gerhard Maurer
Silber: Marrakesch (Hengst/DSP v. Millenium/Dionysos)
R.: Ines Knoll; Z.: Karsten Höpfner; B.: Juliane Hempel
Bronze: First Class H (Hengst/Württ. v. Fürstenball/Rotspon)
R.: Ines Knoll; Z. u. B.: Norbert Humpf


Championat vierj. Hengste
Gold: Feriado (Hengst/Bay v. Fabregas/Riccione)
R.: Nicola Haug; Z.: Sabine Hallerbach; B.: Thomas Casper
Silber: DSP Farell (Hengst/DSP v. Fürst Wettin/Samba Hit I)
R.: Dr. Tina von Block; Z.: Antje Lembke; B.: Heide von Block
Bronze: Santo Domingo (Hengst/DSP v. San Amour/Fürst Heinrich)
R.: Kay Pawlowska; Z.: Steffen Jahn; B.: Sächsische Gestütsverwaltung



Die Dressur- und Springpferdechampions 2015


37 Championat fünfj. Dressurpferde

Gold: Bob Dylan (Hengst/Bay v. Boston/Rivero II)
R.: Friederike Schulz-Wallner; Z. u. B.: Bayer Haupt- u. Landgestüt Schwaiganger
Gold: Bossanova (Hengst/Bay v. Boston/Sterntänzer)
R.: Friederike Schulz-Wallner; Z. u. B.: Bayer Haupt- u. Landgestüt Schwaiganger

Championat sechsj. Dressurpferde
Gold: Superdry (Wallach/Bay v. Sunny de Hus/La Rochelle G)
R.: Ramona Ritzel; Z.: Manfred Metzner; B.: Ramona Ritzel
Gold: Nofretete H.S. (Stute/Bay. v. Carabas/Alcatraz)
R.: Alexandra Eiband; Z. u. B.: Heinrich Sommer
Gold: Deborah (Stute/Bay v. Imperio/Rivero II)
R.: Friederike Schulz-Wallner; Z. u. B.: Bayer Haupt- u. Landgestüt Schwaiganger

Championat sechsj. Springpferde:
Gold: Quinja H (Stute/Württ. v. Quintender/Carolus)
R.: Eva-Maria Lühr; Z. u. B.: Jürgen Haizmann
Silber: Quincy (Hengst/Bay v. Quintender/Gera)
R. u. B.: Thomas Hahn, Z.: Kurt Hahn
Bronze: Brooklyn GE (Hengst/DSP v. Blue Balou/Chacco Blue)
R., Z. u. B.: Steffen Jahn


Championat fünfj. Springpferde
Gold: Chalcedon (Hengst/Württ. v. Calido I/Raphael)
R.: Hartwig Bendel, Z. Hans Schnalzger; B: Hans Heckenberger


Championat vierj. Springpferde
Gold: Clever Girl (Stute/ZW v. Clever and Smart/New Quidam)
R.: Brian Klimutta; Z.u.B.: Gerhard Schmidt



Süddeutsche Champions Vielseitigkeit

(ausgetragen am 18. und 19. Juli in Laupheim)

Vierjährige Pferde
Gold: Catch me 56 mit Nicole Keßler
(Württ. W v. Carry/Lancer II; Z.: Wolfgang Baur; B.: Gerda Keßler)
Gold: Alcamera mit Julia Schmid
(DSP – S. v. Cantoblanco/Likoto xx; Z.: Eckhard Kögler; B.: Christine Kögler)
Bronze: Campbel mit Jürgen Allgöwer
(Bay – S. v. Cayton/First Boy; Z.: Ernst Schweizer; B.: Jürgen Allgöwer)

Fünfjährige Pferde
Gold: Sam Karino G mit Ihoshyn Rusian
(BAY – W. v. Samorano/Oglio xx; Z. u. B.: Dr. Alfred Gossner)
Silber: Carlson mit Ronny Voigt
(DSP – W. v. Camarque/Phantomic xx; Z.: Sabine Steffens, B.: Stiftung BHLG)
Bronze: Quidor mit Felix Etzel
(DSP – H v. Quite Easy I/Cor de La Bryère; Z. u. B.: Wolfgang Stürzlinger)


Sechsjährige Pferde

Gold: Rudolphital’s Liptonice mit Sarah Schmierer
(DSP – S. v. Levistano /Drosselbart; Z.: Ingrid Tannhäuser; B.: Elena Bothe)
Silber: Shape of Shadow mit Delia Mangelkramer
(Bay – H. V. Samenco I B /Zeus (Nurzeus), Z. u. B.: Dieter Braun
Bronze: Power Flower H mit Falk-Filip-Finn Westerich
(DSP – v. Berlusco/Domenico xx; Z: Kathleen Lutz; B.: Birgit Hackius)


30.07.2015
(SPV)

Dressurfestival auf der Wintermühle mit NÜRNBERGER BURG-POKAL
 
Neu-Anspach - Nürnberg. Zum 7. Mal richtet das Veranstalterteam um Turnierleiter Arnold Winter auf der Neu-Anspacher Wintermühle eine Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL aus. Insbesondere die Reiterinnen und Reiter aus der Region können bei diesem Heimspiel das Flair genießen, als Lokalmatador an den Start zu gehen und vielleicht schon einen Geschmack zu bekommen, was im Dezember beim Finale auf sie wartet.



Unter anderem Dorothee Schneider, Matthias Alexander Rath und Thomas Wagner haben sich in vergangenen Jahren bereits mit Qualifikationssiegen auf der Wintermühle für die Frankfurter Festhalle einstimmen können und allesamt vordere Platzierungen erreicht.



Auch in diesem Jahr haben, angeführt von den beiden Championatskadermitgliedern Fabienne Lütkemeier und Matthias Alexander Rath, zahlreiche Top-Reiter ihre Zusage gegeben, ein junges Talent in dieser renommierten Prüfung auf der Wintermühle vorzustellen. Spannend wird es am Samstag, wenn ab 15.00 Uhr auf dem Viereck die Entscheidung fällt, wer sich mit einem Sieg die Teilnahme am Finale sichert.



Geboren wurde der NÜRNBERGER BURG-POKAL aus einer Idee von Hans-Peter Schmidt, Ehrenvorsitzender der Aufsichtsräte beim Namensgeber NÜRNBERGER Versicherung. Im 24. Jahr stehend, hat diese Serie Olympiasieger, Welt- und Europameister gefördert. Insgesamt gewannen Pferde, die im NÜRNBERGER BURG-POKAL erfolgreich waren, bei diesen Großereignissen bisher 31 Medaillen, davon 12 goldene.



Seit den Olympischen Spielen von London 2012 wurden für Deutschland ausschließlich Pferde nominiert, die über diese Turnierreihe gefördert wurden. Nach den Championaten 2013 und 2014 (Europameisterschaften und Weltreiterspielen) bilden auch aktuell Paare aus dieser Serie den Kern für die kontinentalen Titelkämpfe in diesem Jahr.



Für die Dressur-Europameisterschaften in Aachen stehen mit Desperados FRH (Kristina Bröring-Sprehe), Don Johnson FRH (Isabell Werth) und Unee BB (Jessica von Bredow-Werndl drei Pferde in der deutschen Equipe, deren Stern im NÜRNBERGER BURG-POKAL aufgegangen ist.


30.07.2015
(mh public relations)