Reit-EM Aachen: Spitzenverpflegung für die Vierbeiner - Havens ist offizieller Pferdefutterlieferant bei den FEI Europameisterschaften Aachen 2015
 
Aachen - Wenn vom 11. bis zum 23. August die FEI Europameisterschaften in Aachen in den fünf Disziplinen Springen, Dressur, Fahren, Voltigieren und Reining über die Bühne gehen, sind auch die besten Pferde Europas in der Soers anzutreffen. Logisch, dass diese beste Bedingungen während ihres Aufenthalts geboten bekommen. Nicht nur in den Stallungen wird auf „Luxus“ für die Vierbeiner Wert gelegt, auch das Futter ist erste Wahl. Der EM-Organisator Aachen-Laurensberger Rennverein e. V. (ALRV) freut sich daher sehr darüber, dass er auch für dieses einmalige Championat Havens als offiziellen Pferdefutterlieferanten gewinnen konnte. Das Unternehmen aus den Niederlanden wird rund 720 Pferde mit hochwertigen Pellets und Müsli versorgen – rund um die Uhr und ganz nach Bedarf. Denn ein Voltigierpferd hat andere „Essgewohnheiten“ als beispielsweise ein Spring- oder Dressurpferd. Hier setzt der Futterlieferant auf seine Expertise, die er im Laufe der Zeit immer weiter verbessert hat. Bereits seit 2004 ist Havens der offizielle Futterlieferant des CHIO Aachen, im Jahr 2006 zudem bei den Weltreiterspielen in der Kaiserstadt. „Nach den guten Erfahrungen mit den Weltreiterspielen im Jahr 2006 und dem jährlichen CHIO Aachen freuen wir uns sehr, dass wir nun an einer so großartigen Veranstaltung wie der Europameisterschaft teilhaben. Diese Partnerschaft untermauert unseren Anspruch, als größter Pferdefutterhersteller in Europa aufzusteigen“, so Joris Kaanen, Geschäftsführer von Havens Pferdefutter. Mittlerweile ist der Futterlieferant auch Sponsor und Namensgeber des „HAVENS Pferdefutter-Preis“, ein Grand Prix CDI, der im Rahmen der Dressurprüfungen beim Weltfest des Pferdesports ausgetragen wird. Bei der Reit-EM wechselt das Unternehmen dann die Disziplin: Am 16. August wird unter demselben Prüfungsnamen die finale Einzelwertung im Reining ausgerichtet.
Wenige Wochen vor dem bedeutendsten Pferdesportereignis in diesem Jahr brachte der Chef nun persönlich den ersten von rund 70.000 Futtersäcken in der Soers vorbei. Frank Kemperman, Vorstandsvorsitzender des EM-Ausrichters ALRV, zeigte sich sehr glücklich über diese Geste und die erneute Zusammenarbeit: „Wir können auf eine jahrelange ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Firma Havens zurückblicken. Die Teilnehmer des CHIO wissen, dass wir Jahr für Jahr Spitzenfutterprodukte zur Verfügung stellen. Bei der EM wird das nicht anders sein.“ Während der Reit-EM in Aachen kommen so rund 20.000 kg Futter zusammen, darunter verschiedene Sorten mit viel Energie, aber auch ein Kräutermüsli und das beliebte Slobber-Mash.

Der niederländische Futterhersteller Havens mit Sitz in Maashees besitzt mehr als 150 Jahre Erfahrung, 1845 wurde der Grundstein für das Unternehmen gelegt. In mehr als 50 Ländern weltweit vertreibt Havens Pferdefutter seine Produkte, die ausschließlich aus pflanzlichen und 100 % natürlichen Rohstoffen bestehen. Alle Futtermischungen von Havens unterliegen den aktuellen GMP und HACCP-Richtlinien für Futterproduktion und somit einer hohen Qualitätsgarantie für Tierfutter. Die Futtersorten werden regelmäßig in einem Labor in England getestet und sind ADMR-Konform. Havens liefert schon seit Jahren Futter an Reiter bei Meisterschaften und anderen großen Turnieren, so auch an das Goldene Team der Springreiter aus den Niederlanden bei der WM 2014. Jeroen Dubbeldam (Einzelgold im Springen bei der WM 2014) ist schon seit über 20 Jahren Kunde des Futterherstellers. Die EM in Aachen ist für Havens ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.


04.07.2015
(Chio Aachen)

      
Es zeigt von links Joris Kaanen (Geschäftsführer Havens), Conny Mütze (Prokuristin Aachener Reitturnier GmbH), Anka Fraaije (Havens) und Frank Kemperman (Vorstandsvorsitzender Aachen-Lauensberger Rennverein e.V.. (Foto: Chio Aachen)

Zweite Goldmedaille für Gina Maria Schumacher / Bronze für Jakob Behringer
 
Bielefeld - Bei den FEI-Europameisterschaften der Westernreiter, die auf der CS Ranch in Giv-rins (Schweiz) ausgetragen werden, sicherte sich bei den Junioren die Tochter von Corinna und Michael Schumacher, Gina Maria, ihre zweite Goldmedaille.

Nach ihrem Triumph im Mannschafts-Wettbemerb war die 18-Jährige auch in der Einzelwertung nicht zu bezwingen. Im Sattel des elfjährigen „Gunners Enterprise“ („Colonels Smokin Gun“ x „My Royal Enterprise“) wurde ihre „grandiose Vorstellung“, wie Deutschlands Vorzeige-Reiner Grischa Ludwig sagte, im Finallauf zu Recht mit 219,0 Punkten belohnt. Die silberne Plakette holte sich Eric Ranieri Volpe (Italien) mit „Exxcaliber“, der mit einer 217,5 von den Juroren benotet wurde. Und last but not least: den dritte Podiumsplatz sicherte sich ein weiterer deutscher Reiner: Jakob Behringer (Kirchardt, 215,5), der im Sattel von „Rascal Sensation“ saß – und eben-falls Mitglied der siegreichen deutschen Junioren-Mannschaft war.

Auch auf den danach folgenden Plätzen vier und fünf waren heimische Reinerinnen im Endklassement zu finden: Lena Marie Maas (St. Ingbert, 215,0) mit „Mr Stun Gun“ und Anna Voss (Eltze, 213,0), die „Mandy Little Magnum“ aufgezäumt hatte. Shawn Wagner (Mühlhausen, 207,5) auf „Holly Electricspark“ war es schließlich der Platz neun im 20-Teilnehmer zählenden Starterfeld belegte – und damit das überaus gute Abschneiden der deutschen Junioren-Equipe unterstrich.

EM-Junioren-Einzel:
1. Gina Maria Schumacher (Givrins, 219,0) mit Gunners Enterprise
2. Eric Ranieri Volpe (Italien, 217,5) mit Exxcaliber
3. Jakob Behringer (Kirchardt, 215,5) mit Rascal Sensation
4. Lena Marie Maas (St. Ingbert, 215,0) mit Mr Stun Gun
5. Anna Voss (Eltze, 213,0) mit Mandy Little Magnum
6. Pierrich Jaccard (Schweiz, 209,5) mit Cowboy Spat
7. Natalie Kucikova (Tschechien, 209,0) mit SK Great Tuture
8. Lisa Werdaner (Italien, 208,0) mit ARC Pleasetogunyou
9. Shawn Wagner (Mühlhausen, 207,5) mit Holly Electricspark
10. Charlotte Reynaud (Frankreich, 206,0) mit Horizonz Big Step
10. Amber Heidebuchel (Belgien, 206,0) mit Wimps Lil Prize
12. Tabitha Sternberg Allen (Großbritannien, 205) mit Smart Like Valentino.


04.07.2015
(HPV)

      

Alte Bekannte im Championat von Bad Fischau Brunn vorne
Jörg Oppermann und Che Guevara 17 jubelten vor herrlicher Kulisse

 
Lake Arena - W wie wichtig, w wie wahnsinnig hochkarätig und w wie Weltranglistenspringen. Diese haben für alle SpringreiterInnen einfach einen enormen Stellenwert und stehen unter einem ganz besonderen Charakter: Herausfordernde Abmessungen, mächtige Höhen und ein Highlight auf jedem Turnier. Beim Equestrian Summer Circuit in der Lake Arena – und das lockte natürlich viele Top-Reiter nach Wiener Neustadt – gibt es insgesamt vier davon. Neben den beiden Zwei-Sterne-Grand Prix zählen auch die beiden freitägigen Championate dazu, die als zweite Qualifikationsprüfung für den Großen Preis dementsprechend Spitzensport auf höchstem Niveau versprachen. Und das garantierte nicht nur der hochangesetzte Wiener Neustädter Standard, was Bedingungen, Parcoursbau und Kulisse betrifft, sondern auch das brillante Teilnehmerfeld, das Anfang Juli in die Lake Arena gereist war und bei Kaiserwetter um Punkte, Preisgeld und Prestige ritten.

Die Besten von ihnen stellten sich am Freitagnachmittag dem schweren Springen über 1,45 Meter, das zehn StarterInnen ohne Fehler absolvierten. Für ein spektakuläres Stechen war also gesorgt. Hier hieß es dann noch einmal mit seinen Favoriten mit fiebern und ordentlich Daumen halten. Gezittert hatte man allemal, denn ein jeder von ihnen wollte den Triumph holen und als strahlender Sieger hervorgehen. Nach den rasanten Stechrunden reihte sich zur riesengroßen Freude unserer Nachbarn die gut aufgestellte deutsche Equipe auf die ersten vier Ränge ein.

In astreinen 47,45 Sekunden konnten sich Karin Ernsting und „Concord 60“ über eine Top-Klassierung freuen. Sie platzierten sich hinter Landsmann Tim Hoster, der seinen Holsteiner Cessano-Nachkommen „Cerano 19“ sattelte, am vierten Endrang. Alles gegeben hätte Oliver Lemmer, der mit „Luigi 206“ v. Ludwig von Bayern die große Jagd auf den Führenden in Angriff nahm, sich aber um acht Zehntel geschlagen geben musste und den sensationellen zweiten Endrang holte. Die zuvor abgelieferte Bestmarke von fehlerfreien 42,07 Sekunden war einfach nicht mehr zu toppen. Diese wurde aufgestellt von Stammgast Jörg Oppermann, der mittlerweile schon zum wahren Lake Arena-Fan wurde, was aber auch nicht wirklich verwunderte: Der Stilist verbuchte großartige Erfolge rund um den Erdball, konnte hier im Osten Österreichs aber besonders imponieren. Abgesehen von unzähligen Top-Platzierungen darf in seiner Erfolgsliste der Sieg im internationalen Großen Preis des vergangenen October Festivals und der Sieg im letztjährigen Championat of Lake Arena aufgezählt werden. Und heute kam noch der Sieg im Championat von Bad Fischau Brunn hinzu. Da lässt sich abschließend nur noch sagen: w wie WOW!!



Zweite Chance genutzt! Quirin Stegmann siegte in der freitägigen Elite Tour

Bei geschickt angelegten 66,57 Sekunden lag Freitagfrüh die Bestmarke in der Elite Tour, die in genialer Manier Quirin Stegmann aufstellen konnte. Den Erfolg möglich gemacht hatte „New York 14“, seine neunjährige Brandenburgerstute, die im 1,15 Meter hohen Parcours optimal mitkämpfte. Dank ihrer couragierten Ritte sicherten sich dahinter Nur Tuana Baktiroglu und Barbara Festi Spitzenplatzierungen. Sie wagten mit ihren Pferden „Genzorova“ und „Chiara B“ einen Angriff auf die Bestzeit und wurden mit den Rängen zwei und drei belohnt. Österreich war überhaupt sehr gut vertreten und so gab es vier weitere Top-Klassierungen zu vermelden: Christoph Stasica wurde mit „Quintango“ und seinen 69,31 Sekunden Vierter, der gestrige Auftaktsieger lieferte zu Beginn der Prüfung einen coolen Nuller ab (6. Platz), Doris Hackl zeigte ebenfalls einen fehlerfreien Ritt und rangierte am neunten Platz und als insgesamt fünfte im Bunde der heimischen Riege kam auch Elisabeth Robatsch ohne Strafpunkte ins Ziel und zeichnete sich am zehnten Rang aus.



Österreich wieder doppelt on Top! Johanna Sixt gab ihre Vorherrschaft in der Small Tour nicht auf – Gerfried Puck glänzte dahinter

Allzu oft kommt es nicht vor, aber immer wieder beeindrucken Pferd-Reiter-Paarungen auf internationaler Bühne mit Seriensiegen. Um dies zu schaffen, braucht man nicht nur ein verlässliches Speedpferd, das im Parcours stets mit Eifer und Elan dabei ist, sondern auch einen Jockey, der genau abzuschätzen weiß, mit welchem Mittelmaß man notwendiges Risiko und erforderliche Übersicht einsetzt. Umso beeindruckender ist es, wenn man bedenkt, dass Johanna Sixt mit ihren 16 Jahren schon das beneidenswerte Talent besitzt. Die Burgenländerin zählt seit Jahren schon zur heimischen Nachwuchselite und weist in ihrer bisherigen Karriere schon eine beachtliche und überaus bemerkenswerte Erfolgsliste auf, die von mehreren Staatsmeistertitel bis zu Grand Prix- und Nationenpreissiegen reicht. Einer ihrer verlässlichen Sportpartner hört auf den Namen „Lillifee“. Die 14-jährige Le Grand III-Tochter gehört schon seit neun Jahren zur Familie und bescherte der EM-Aspirantin unzählige Triumphe, wie die Silbermedaille mit dem Childrenteam bei den Europameisterschaften 2012. Im Rahmen des diesjährigen Summer Circuits in der Lake Arena präsentierte sich die kompakte Holsteinerstute einmal mehr in überragender Form und sackte nach dem Sieg im Auftaktspringen auch im zweiten Teilbewerb der Small Tour den überragenden Triumph ein. In 60,66 Sekunden konnte sie sich vor Landsmann Gerfried Puck (61,88 Sekunden) und Michael Wittschier (64,11 Sekunden) an der Spitze klassieren. Heimische Platzierungen sicherten sich des Weiteren Theresa Pachler mit ihrer Schimmelstute „Annabell III“ am zehnten Rang, Klaus Ferstl mit „Donna Dina“ am 22. Rang, Gerald Beck mit „Capillon“ am 23. Rang und der zweitplatzierte Gerfried Puck mit seinem zweiten Pferd „Cadet HR“ am 15. Rang.



Wiener Neustadt, 35 Grad, die Form hält: Markus Saurugg und Zita 94 bleiben beim Summer Circuit ungeschlagen


Angespornt vom großartigen Erfolg in der gestrigen Grand Prix-Qualifikation nutzte Markus Saurugg mit Stakkato-Tochter „Zita 94“ das heutige Springen der Mittleren Tour, um gleich den zweiten Triumph in Folge auf seine persönliche Siegerliste einzutragen. Die Prüfung über 1,35 Meter bot den Arrivierten mehrere Möglichkeiten der Weggestaltung, die für den siegreichen Steirer nur auf der Innenbahn in Frage kamen. Und so stellte er bereits als achter von über hundert Startern unangefochtene Bestzeit von 59,01 Sekunden auf. Das zweitbeste Resultat von 60,10 Sekunden – aufgestellt von Deutschlands Sebastian Karshüning – bedeuteten den Sieg in der zweiten Abteilung, denn aufgrund der vielen Teilnehmer musste der Bewerb geteilt werden. Somit gab es auch zwei zweite Plätze, die sich Frederico Ciriesi und Kamil Papousek schnappten, und zwei dritte Plätze, die an Marian Stangel und Ahmet Berk Basegmez gingen. Mit etlichen Nullrunden stand diese zweite Prüfung der Mittleren Tour für die heimischen ReiterInnen unter einem ganz guten Stern, denn mit Sascha Kainz (7. Rang), Lisa Maria Räuber (8. & 11. Rang), Willi Fischer (13. Rang), Ann-Kathrin Hergeth (13. Rang) und Johanna Sixt (14. Rang) verbuchten die Gastgeber noch weitere Spitzenresultate.



Alle Ergebnisse auf www.reitergebnisse.at

Alle Infos www.lake-arena.at

Alle News auf www.pferdenews.eu


04.07.2015
(pferdenews.eu)

      
Ein Siegerbild, das wir in der Lake Arena schon öfters zu sehen bekamen Jörg Oppermann und sein genialer Fuchshengst „Che Guevara 17“ deklassierten ihre Mitstreiter im Championat von Bad Fischau Brunn. (Sibil Slejko)

Sichtung zum International Dressage Cup for Young Ponys
Knapp 40 Kandidaten bewerben sich um die Teilnahme am Pilotprojekt in Verden

 
Verden - Die “Großen” haben sie bereits in der Tasche, die Kleinen müssen sich erst noch darum bewerben: Am Mittwoch, 8. Juli, werden im Bundesleistungszentrum des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) noch einmal Fahrkarten zum Internationalen Dressur- und Springfestival in Verden vergeben. Dieses Mal sind es die fünf- und sechsjährigen Dressurponys, die zum Casting für das Pilotprojekt International Dressage Cup for Young Ponys in Verden antreten.

Bei den Fünfjährigen gab es bis Nennungsschluss 23 Bewerber. Hierunter auch die drei Medaillengewinner der vierjährigen Reitponyhengste bei den DKB-Bundeschampionaten 2014: Global Player AT (v. Hesselteich’s Golden Dream), D-Day AT (v. Dance Star AT) und FS Dorian Gray (v. FS Don’t Worry). Ein Wiedersehen gibt es Finalisten aus der Abteilung Stuten und Wallache, darunter die Drittplatzierte Arts Deimona (v. Arts-Dancer-Boy), sowue Carleo Go WE (v. Constantin).

Nur etwa halb so viele Anmeldungen liegen bei den Sechsjährigen vor. Allerdings befinden sich auch unter den 14 genannten Ponys alte Bekannte der Vorjahres-Bundeschampionate, so zum Beispiel der westfälische Vize-Bundeschampion Del Estero AT v. Dance Star AT. Mit Timberlake SH und Highvally D WE, Proud Raffaelo sowie Don Henley bewerben sich aber auch noch noch weitere Warendorfer Finalisten des Bundeschampionats der fünfjährigen Dressurponys 2014 um einen Startplatz in Verden.

Insgesamt darf die Deutsche Reiterlichen Vereinigung (FN) je fünfzehn fünfjährige und sechsjährige Reitponys der Liste I für den Start in Verden nominieren. Dazu sind Ponys aus vier weiteren Nationen zum Pilotprojekt eingeladen. Zulassungsvoraussetzung ist eine Zuchtbescheinigung (Drei-Generationen-Pedigree) einer tierzuchtrechtlich anerkannten Züchtervereinigung. Pro Altersklasse dürfen je Reiter (Jahrgang 1997 oder jünger) maximal zwei Ponys gestartet werden.

Geritten wird in Warendorf wie auch in Verden die internationale Dressuraufgabe der FEI 2009 für fünfjährige Pferde (Einlaufprüfung) bei den fünfjährigen Ponys beziehungsweise die internationale Dressuraufgabe der FEI 2009 für fünfjährige Pferde (Finalprüfung) bei den sechsjährigen Ponys.

Am Sichtungstag besteht zwischen 8 und 9 Uhr die Möglichkeit zum Trainieren. Das Aufgabenreiten selbst beginnt um 9.30 Uhr mit den Fünfjährigen. Im Anschluss haben die Sechsjährigen dann bis 13.30 Uhr die Gelegenheit zum Vorbereitungstraining. Für sie wird es dann ab 14 Uhr ernst. Wie bei den Großen wird auch hier jeder Ritt kommentiert, die Entscheidung wird direkt im Anschluss an jeder Abteilung bekannt gegeben.

Alle Informationen gibt es hier unter www.pferd-aktuell.de/wm-sichtung-junge-dressurpferde/wm-sichtung-junge-dressurpferde


04.07.2015
(fn-press)

Jugend-EM Reining: Gold für Gina-Maria Schumacher
Bronze für Nachwuchs-Reiner Jakob Behringer

 
Givrins/SUI - Nach Gold mit der Mannschaft gab es nun auch noch Einzel-Gold für Gina-Maria Schumacher und Einzel-Bronze für Jakob Behringer bei den Europameisterschaften der Junioren und Jungen Reiter in Givrins in der Schweiz.

„Die Junioren haben kräftig abgesahnt“, freute sich Bundestrainer Nico Hörmann (Berlin). Gina-Maria Schumacher, die vor zwei Jahren bereits Europameisterin war und im vergangenen Jahr bei der EM Bronze gewann, startete mit Gunners Enterprise als drittletzte Reiterin. Sie beendete ihren Ritt mit einem Score von 219 und übernahm die Führung. Zwei Reiter kamen allerdings noch, doch keiner konnte ihr Ergebnis mehr toppen. Als letzter Starter war ihr Teamkollege Jakob Behringer (Kirchardt) an der Reihe, der im Teamwettbewerb das beste Ergebnis geliefert hatte. Er kam mit Rascal Sensation auf einen Score 214,5 und sicherte sich die Bronzemedaille. Silber ging an Eric Volpe aus Frankreich auf Exxcaliber (217,5). Außerdem platzierte sich Lena-Marie Maas (St. Ingbert) mit Mr Stun Gun auf Rang vier (214) und Anna Voß (Uetze) mit Mandys Little Magnum auf Rang fünf (213). „Das Niveau bei den Junioren war sehr hoch und bei uns im Team konnte sich jedes Pferd noch steigern“, sagte Nico Hörmann.

Platz fünf für Fabienne Krämer bei den Jungen Reitern
In der Altersklasse der Jungen Reiter belegte Fabienne Krämer (Lautertal) als beste Deutsche Platz fünf (214,5). „Sie hätte als einzige in unserem Team mit Dual Tuck Tari auch ein Pferd gehabt, um ganz vorne mitzureiten, aber leider hatte sie auch etwas Pech“, erklärte Nico Hörmann. Ihr neunjähriger Quarterhorse-Hengst hatte einmal „rausgewechselt“, also einen halben Zirkel im Kreuzgalopp galoppiert. Für diesen Fehler gab es deutliche Abzüge. „Sonst hätte sie um Silber oder sogar Gold mitgeritten, aber so was passiert eben auch mal“, so Hörmann. Die Einzelwertung der Jungen Reiter machten die italienischen Reiter unter sich aus: Gold geht an Alessio Baldi auf RS Icarus Jac (218,5), vor Andrea Pedrotti und Wimpys Short Step BB (217,5) und Enrico Sciulli mit The Gunner King (216). „Auch unsere anderen deutschen Reiter haben alle ordentlich geritten und gekämpft, aber die Italiener waren hier einfach stärker.“ Nico Hörmann zog nach seinem ersten Championat als Bundestrainer Reining ein rundum positives Fazit: „Ich bin sehr stolz auf unsere Reiter. Alle haben gut geritten und richtig gekämpft.“


04.07.2015
(fn-press)

Für Anna Katharina scheint nur die Sonne - Top-Stute begeistert bei Sahara-Temperaturen in Hamburg
 
Hamburg - Sahara-Atmosphäre in Hamburg - 24 Stunden vor dem IDEE 146. Deutschen Derby fühlte man sich am vorletzten Tag der Derby-Woche fast wie in der Wüste. Doch 4.900 Besucher sahen trotz der Mega-Hitze hochkarätige Stuten. Allen voran die im Besitz des Köln-Heumarer Gestüts Röttgen stehende Dreijährige Anna Katharina. Im Almased-Cup (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) imponierte die von Andreas Helfenbein für Champion-Trainer Markus Klug gerittene Tochter des früheren Derby Italiano-Helden Kallisto sehr.

Start-Ziel ließ sich die 38:10-Mitfavoritin nach optimaler Einteilung nicht von der Spitze verdrängen und verwies Amona sowie Turfdonna auf die Plätze. 32.000 Euro Siegbörse waren der Lohn dafür. Die Favoritin Full Of Beauty kam über Rang sechs nicht hinaus, war jedoch wie mehrere Kandidatinnen in eine Rangelei zu Beginn der Zielgeraden verwickelt.

Anna Katharina wertete damit die Form des Derby-Starters Nordic Flight weiter auf, der zuvor in Baden-Baden knapp vor ihr eingekommen war. „Das war schon eine sehr starke Form von ihr. Sie sollte gleich in Front gehen, wenn das kein anderer tun würde. Nun ist natürlich der Preis der Diana unser Ziel“, berichtete Trainer Markus Klug. Und Jockey Andreas Helfenbein sagte: „Anna Katharina ist eine Stute der ersten Liga“, und er lobte die für das Geläuf Verantwortlichen in Hamburg: „Der Boden ist super, mein Kompliment.“

Im Stuten-Derby wird Anna Katharina wieder auf Amona treffen, die auch in der Niederlage nicht enttäuschte. Auch Turfdonna und Shivaja als Dritte bzw. Vierte hielten sich vorzüglich. Aber das waren nicht die einzigen Klassestuten an diesem Sommer-Tag.

„Bloß noch nicht verkaufen“, diese Devise hatte Trainer-Altmeister Hans-Jürgen Gröschel (Hannover) Besitzerin Sabine Goldberg auf den Weg gegeben, nachdem ihre Stute Techno Queen zuletzt in Baden-Baden ihr drittes Rennen hintereinander gewonnen und sich ein 25.000er geschnappt hatte. „Techno Queen ist ein Pferd, das auch in Grupperennen vorne sein kann.“ Und Gröschels Empfehlung war gut, denn im Esso Cup (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m) steigerte die Tochter des welt-Champions Manduro ihren Marktwert weiter.

Mit mächtigem Speedwirbel tanzte Techno Queen als 33:10-Favoritin im zweiten Tages-Highlight die Konkurrentinnen aus. Dabei galoppierte sie zu Beginn Längen hinter dem Feld, doch ihre Aufholjagd war frappierend. Jockey Norman Richter (Köln) vertraute ganz auf den Speed. Und tatsächlich bekam Techno Queen noch Early Morning und North Mum in den Griff.

„Das ist der Hammer, eine Wahnsinns-Stute“, war die Eignerin Sabine Goldberg begeistert. „Norman liebt sie und kennt sie, das war so stark.“ Bald dürfte man Techno Queen in Gruppe-Rennen in Deutschland oder in anderen Ländern sehen.

Einen Tag vor dem IDEE 146. Deutschen Derby trumpfte bereits ein Derbysieger in Horn auf – Liebesbrief, der letztjährige Derbygewinner in Österreich. Für den Schlafmöbel-Unternehmer Hans-Gerd Wernicke und den Münchener Trainer Wolfgang Figge schnappte sich der Hengst als 24:10-Favorit den Hanshin-Cup (Ausgleich I, 22.500 Euro, 2.200 m). Wie schon vor einem Jahr mit Pain Perdu hatte damit dasselbe Team wie 2014 diese von vielen japanischen Gästen, zu denen auch die frischgekürte Kirschblüten-Königin gehörte, gewonnen. Sicher behauptete sich Liebesbrief gegen die beiden von Champion Markus Klug aufgebotenen Stuten Betty Lou und Nelke. Siegreiter Andrasch Starke strahlte übers ganze Gesicht – es war sein zehnter Treffer in der Derby-Woche 2015.

Doch damit wollte es der sechsfache Derby-Siegreiter nicht bewenden lassen – in einem 1.400 Meter-Ausgleich III führte er die bisher auf Platzierungen abonnierte Fiorella als 29:10-Favoritin zu einem knappen Erfolg und schaffte seinen elften Sieg beim Meeting. Ihr Betreuer Ferdinand Leve aus Warendorf ist im Hauptberuf Architekt und beschäftigt sich aktuell mit den Plänen für eine Doppelrennbahn in Horn.

In den mit einer Million Dollar dotierten Belmont Oaks in New York startet am Samstagabend die von Wolfgang Figges Sohn Michael in München trainierte Top-Stute Olorda. Daher konnte er den Treffer der Dreijährigen Madrugada (56:10) unter Francisco Da Silva in einer 1.200 Meter-Prüfung nicht miterleben, die sich auf der Zielgeraden mit viel Energie von der Konkurrenz freimachte.

Im Amazonenreiten (Ausgleich III, 1.800 m) bewies die Holländerin Jadey Pietrasiewicz ihre große Klasse im Rennsattel, als sie den von Autohändler Lucien van der Meulen trainierten Calon Lad (80:10) mit starker Endgeschwindigkeit zu einem knappen Erfolg über Bavarian Beauty (mit der indischen Amazone Rupa Narpat Singh) führte. Mehrere Monate hatte die Siegreiterin in Australien verbracht. „Ich habe nicht im Rennen, aber im Training geritten. Dort konnte ich viel lernen. Es war eine tolle Zeit und auch noch eine Rundreise gemacht“, versicherte Pietrasiewicz.

Der in Niegripp bei Magdeburg beheimatete Trainer Frank Fuhrmann setzte seine große Form fort – denn mit Novacovic (45:10, Eugen Frank) und Saola (199:10, Maxime Pecheur) gewann er bereits sein drittes und viertes Rennen bei der Derby-Woche. Kurios: Saola war zuvor bei 36 Starts nicht ein einziges Mal erfolgreich gewesen, nun platzte der Knoten endlich. „Das war aber auch eine Überraschung für mich“, gab Fuhrmann offen zu.

Der früher in Diensten des Fußball-Bundesligisten Bayern München stehende Markus Münch stehende Markus Münch hat auch als Besitzer und Trainer von Galoppern Erfolg. In der Zweijährigen-Prüfung war seine Stute Whole Lotta Love (69:10) unter dem Belgier Stephen Hellyn an der Spitze auch durch drei starke Angreiferinnen nicht zu gefährden. „Ich konnte sie fahren wie ein Auto“, ließ der Siegreiter durchblicken.

10.978 Euro betrug die Quote im ersten Rennen mit der Viererwette, einem 2.800 Meter-Ausgleich IV, in dem der immerhin schon siebenjährige Wallach Bugler’s Dream (31:10) als Sieger vor Quezon, Avio und Special Mix für einen kompletten Erfolg der Familie Weißmeier sorgte. Denn Trainerin ist Regine Weißmeier, und ihre Tochter Esther Ruth zeichnete sich als Reiterin aus.

399.590,95 Euro flossen in den elf Prüfungen durch den Hamburger Totalisator. „Für das Wetter war das hervorragend. Der Umsatz ist nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da 2014 der Renntag abgebrochen wurde. Nach sechs Renntagen haben wir damit bereits die Zwei-Millionen-Euro-Grenze geknackt“, erklärte HRC-Vizepräsident Hans-Ludolf Matthiessen. Nun freuen sich alle Galopp-Fans auf das IDEE 146. Deutsche Derby am Sonntag.


04.07.2015
(comtainment GmbH)

      
Anna Katharina siegt im ALMASED-Cup mit Jockey Andreas Helfenbein (Foto: Frank Sorge)

Die Lake Arena bestätigt: Auftrag erfüllt!
 
Lake Arena - Erste Grand Prix-Qualifikation mit Markus Sauruggs Triumph in österreichischer Hand

Großer Sport kündigte sich an, denn in der Lake Arena ging es am Donnerstagabend um die erste wichtige Grand Prix-Qualifikation. Ein spannendes Ringen um die raren Startplätze war vorprogrammiert, denn für diese 1,45 Meter hohe Prüfung hatten sich doch einige prominente Namen in die Startliste eintragen lassen, die im sonntägigen Großen Preis auch ein Wörtchen mitreden wollen. Darunter waren mit Ivo Bonev, Samantha Lam und Sencer Can nicht nur drei der letztjährigen vier Summer Circuit Grand Prix-Sieger, sondern auch internationale Spitzenreiter wie die frischgebackene Goldstadt Cup-Winnerin Jörne Sprehe, Nationenpreisreiter Jörg Oppermann und Hochkaräter wie Francesco Turturiello, Alexandra Fricker, Mariann Hugyecz, Monika Stangelova, Frederico Ciriesi oder Kathrin Müller. Doch sie alle hatten sich am Ende eines spannenden Springens den gut aufgestellten Gastgebern geschlagen geben müssen: Markus Saurugg, der sich mit seinen steten Erfolgen mittlerweile schon als Nummer zwei der Top-of-Austria gelistet hatte, nahm mit seiner flinken Nachwuchsstute „Zita 94“ bereits als zehnter Starter das Standardspringen in Angriff und hatte vom ersten Hindernis an nur ein großes Ziel vor Augen: Den Sieg in der Big Tour nach Österreich zu holen. Die achtjährige Stakkato-Tochter, die in ihrer noch relativ jungen Karriere schon so viel erreicht hatte – Erfolge bis fünf Sterne-Niveau und Seriensiege auf internationaler Bühne en suite –, spielte ihre Klasse aus, kämpfte für ihren Reiter und flog mit einem mächtigen Satz in 60,86 Sekunden zum hochverdienten Triumph in der Großen Tour. Da musste sich auch der für seine tollkühnen Ritte bekannte Giampiero Garofalo geschlagen geben und landete nach einer hitzigen Runde in 62,29 Sekunden am zweiten Platz. Nicht schlecht gestaunt hatte man als Isabel Roman-Karajan einmal mehr am heutigen Donnerstag mit einer gelungenen Prüfung glänzte und „Ratina 193“ einwandfrei in 63,29 Sekunden am dritten Platz pilotierte. Neben dem sensationellen (Heim-)Sieg und dem phantastischen Podestplatz erntete Österreich noch zwei weitere Platzierungen: Gerfried Puck und Theresa Pachler bestachen mit genialen Nullrunden, die in 67,91 und 72,31 Sekunden schnell genug für eine Prämierung am neunten und achtzehnten Rang waren.

Taha Yedikardes eröffnete den Donnerstag mit dem Sieg in der Children Tour
Um mit dem vollgespickten Tagesprogramm noch vor Einbruch der Dunkelheit fertig zu werden, wurde am Donnerstag, dem Eröffnungstag aller Auftaktspringen der Small, Medium und Big Tour, pünktlich um 8:00 Uhr vormittags mit der Children Tour gestartet. Ein letztes Mal an diesem ersten Summer Circuit-Wochenende stellte sich der motivierte Nachwuchs im Springsattel den herausfordernden Aufgaben im Parcours und gab in der 1,20 Meter hohen Prüfung ihr Bestes, um noch einmal eine Schleife zu ergattern. Verdient mit der Siegerdecke und Pokal ausgezeichnet wurde Taha Yedikardes. Er setzte im Sattel von „Andorra“ ein starkes Lebenszeichen und bescherte der gut aufgestellten türkischen Fraktion, die ja schon im Opening siegreich war, einen weiteren großartigen Triumph. 59,34 Sekunden war die Ansage des Siegers, die doch mit beachtlichem Vorsprung unerreicht blieb. Gute vier Sekunden langsamer kam Gaia Moretti mit „Sherif du Granit“ ins Ziel und reihte sich vor Sofie Najmanova und „Taz Times“ am zweiten Rang ein. Zwei Nullfehlerritte gab es aus österreichischer Sicht zu vermelden, wobei man einen dritten fast dazu zählen durfte: Astrein unterwegs waren Marie-Sophie Ausch und Sally Carina Zwiener. Lediglich mit einem Strafpunkt für Zeitüberschreitung behaftet – und da konnte man ja doch fast von einem Nuller sprechen – wurde Lara Stampler-Ullrich, die eine konzentrierte Runde auf „O´Connell Street“ ablieferte (9. Platz). Auf die Leistungen von Marie-Sophie Ausch durfte man stolz sein, denn sie übernahm erst seit kurzem das langjährige Familienpferd „Wendy 25“, mit dem ja schon ihre Schwester Stephanie hocherfolgreich den Einzug in den Turniersport meisterte. Nach dem Debüt beim Lake Arena Spring Festival vor zwei Wochen folgte nun auf großer internationaler Bühne der Sprung über die nächsten Hürden, die unter dem Training und Management von Sascha Kainz mit dem siebenten Rang und dem besten heimischen Ergebnis in der heutigen Children Tour belohnt wurde. Doppelt im Einsatz war Sally Carina Zwiener, die ihre beiden Pferde „Cindy Crawford“ und „Latent H“ an den Start brachte. Das Salzburger Nachwuchstalent brilliere auf ihrer siebenjährigen Crawford-Stute mit einer perfekten Nullrunde (8. Platz), die Stallkollegin „Latent H“ beinahe toppte. Die sprunggewaltige Tochter des Lianos nahm beherzt den von Franz Madl designten Kurs in Angriff und bekam ausgerechnet am nach Wassergraben platzierten Schlussoxer einen ärgerlichen Flüchtigkeitsfehler (12. Platz). Ebenfalls mit einem Abwurf ins Ziel gekommen war Noelle Ruth, die sich auf „Age of Empire“ Rang elf sicherte. Und wer nun vergeblich die gestrige Grand Prix-Gewinnerin Marie Christine Sebesta auf der Ergebnisliste sucht, darf beruhigt sein: Nach den drei perfekten Nullrunden verzichtete sie auf einen Start und gab ihrem Schimmelwallach „Carrion De Los Condes“ eine verdiente Verschnaufpause.

Astreiner Auftakt für Stefan Laditsch! Glanzrunde brachte Elite Tour-Triumph
Das fängt ja gut an! Zum Auftakt der Elite Tour klärte Stefan Laditsch, dem man ja im Vorfeld schon eine gewisse Favoritenrolle zugesprochen hatte, die Fronten und brauste mit Erfolgsstute „Gracia 5“ mit viel Elan und notwendiger Übersicht durch den Parcours. Ihre uneinholbare Ansage von 60,91 Sekunden unterstrich den sensationellen Speedsieg, den sie vor den wachsamen Augen seiner Trainerin Bianca Babanitz für Österreich holten. Eine knappe Sekunde langsamer war Svitlana Vinnichenko, die sich in 61,70 Sekunden am zweiten Rang reihte. Österreich belegte darüber hinaus drei weitere Top-Five-Platzierungen: Barbara Festi pilotierte ihre „Chiara B“ mit der drittschnellsten Zeit von 62,54 Sekunden über dieses Einlaufspringen, Victoire Martin wurde auf „Aimee B&M“ in 63,35 Sekunden Vierte und Josef Pichler liefere mit „Lucky Sunday 2“ das fünftbeste Resultat ab. Ebenfalls platziert waren Susanne Koch mit „Cool Boy“ und Doris Hackl mit „Zordon“, deren fehlerfreie 66,55 und 69,58 Sekunden für den neunten und elften Endrang reichten.

Rot-weiß-roter Doppelsieg in der Small Tour: Johanna Sixt vor Isabel Roman-Karajan
Ein beinharter erster Schlagabtausch entfachte sich im Auftaktspringen der Kleinen Tour, wo sich die genannten Arrivierten ein erstes Stell-dich-ein im Fehler-Zeit-Springen über 1,25 Meter gaben. Die Startliste bot ein buntgemischtes Teilnehmerfeld, das sämtliche europäischen Nationen abdeckte. Und umso mehr freute es die Gastgeber, dass am Ende eines spannenden Bewerbes zweimal Österreich an der Spitze stand. Mit Johanna Sixt und Isabel Roman-Karajan bot die rot-weiß-rote Fraktion ein doppeltes Aufgebot an heimischer Frauenpower. Die Siegerin Johanna Sixt zeigte auf ihrer langjährigen Erfolgsstute „Lillifee“ eine fulminante Runde, die in 62,71 Sekunden den glasklaren Triumph bedeutete. Abgerundet wurde der Erfolg von Isabel Roman-Karajan, der mit Speedpferd „Cassandro 57“ eine geniale Runde in 63,31 Sekunden aufging. Der gerngesehene Stammgast Szabolcs Krucso trumpfte im Sattel von „Sherry“ mit einer flinken Runde auf und wurde in 63,45 Sekunden Dritter. Des Weiteren ganz vorne klassiert waren Josefina Goess-Saurau und Gerfried Puck, die sich mit ihren schnellen Ritten die Ränge acht und dreizehn holten.

Geteilte Freude in der Medium Tour: Jonathan Gordon & Miklos Tassilo Csillaghy überzeugten mit Husarenritten
Bevor es am Donnerstagabend zum ersten großen Showdown der Big Tour und damit auch zu ersten Grand Prix-Qualifikation kam, erlebte das Wiener Neustädter Publikum ein spektakuläres Springen in der Mittleren Tour, das aufgrund des enormen Nennergebnisses schlussendlich auch in zwei Abteilungen geteilt werden musste. Der Kampf um die Bestzeit war enorm und man durfte von Beginn an ordentlich Gas geben, um sich auch auf den vordersten Plätzen wiederzufinden. On Top jumpte mit Jonathan Gordon und Miklos Tassilo Csillaghy einmal Irland und einmal Österreich. Mit couragierten Runden stellten sie die Bestzeiten von 62.97 und 63,84 Sekunden auf. Keiner der weiteren Mitstreiter konnte an die 64-Sekundenmarke herankommen und so reihten sich Francesca Ciriesi, Linda Bratomi sowie Francesca Turturiello und Laura Robinson auf den hinteren Podestplätzen ein. Im heißen Fight um die besten Platzierungen mischte Österreich auch viermal ordentlich mit: Theresa Pachler trumpfte mit dem besten rot-weiß-roten Ergebnis auf und durfte sich zu Recht über die Leistungen ihrer „Candina 4“ freuen. Am Ende des Teilnehmerfeldes gelang der Stilistin die brillante Zeit von 66,79 Sekunden, die ihr Platz fünf bescherte. Nur einen Rang dahinter landete Jürgen Krackow mit der Top-Zeit von 67,93 Sekunden. Und zu guter Letzt klappte auch für Gerfried Puck und Isabel Roman-Karajan klappte der Sprung ins oberste Viertel (8. & 11. Rang).


04.07.2015
(Pferdenews.eu)

      
Österreich jubelte im Big Tour Opening! Markus Saurugg trumpfte mit überragender Darbietung auf. (Foto: Sibil Slejko)

Jugend-EM Reining: Gold für das deutsche Junioren-Team
Junge Reiter holen bei der Reining-EM Silber

 
Givrins/SUI - Die deutschen Nachwuchs-Reiner haben bei den Europameisterschaften auf der CS Ranch von Corinna Schumacher in Givrins in der Schweiz Top-Leistungen abgeliefert. Das Junioren-Team holte Gold und die Jungen Reiter gewannen Silber.

Nico Hörmann (Berlin), der erst kürzlich das Amt des Bundestrainers Reining übernommen hat, war bestens zufrieden mit den Leistungen der Jugendlichen. „Wir haben in der Altersklasse der Junioren eine sehr starke Mannschaft und waren durch unser Auftreten im Vorfeld auch schon ein bisschen der Favorit, dennoch wurde es eng mit den Italienern, die in den vergangenen Jahren fast immer gewonnen oder vorne mitgemischt haben“, so Hörmann. Als erster Starter musste Shawn Wagner (Mühlhausen) mit Hollys Electricspark in die Bahn. Ihm unterliefen ein paar Fehler, so dass er mit einem Score von 203 das Streichergebnis lieferte. Es folgte Jakob Behringer (Kirchardt), der mit Rascal Sensation mit einem Score von 216 die Führung übernahm. Lena-Marie Maas (St. Ingbert) legte mit Mr Stun Gun eine 208 nach. Damit war für das deutsche Team aber noch nichts entschieden. „Wir haben das Ergebnis von Shawn direkt als Streichergebnis gewertet, so dass Gina-Maria Schumacher hinten raus noch richtig was liefern musste“, erklärte Hörmann. Schumacher hatte kurzfristig ihr Ersatzpferd Gunners Enterprise einsetzten müssen. Sie zeigte dennoch eine souveräne Runde mit einem Score von 215 und sicherte dem Team die Goldmedaille. „Sie kann hervorragend mit Druck umgehen, das war kein Problem“, so Hörmann. Insgesamt kam das deutsche Team so auf 640 Punkte. Silber ging mit 637,5 Punkten an Italien, Bronze gewannen die Belgier mit 628 Punkten. Außerdem war Anna Voß (Uetze) mit Mandys Little Magnum als Einzelreiterin am Start. Sie sicherte sich mit einem Score von 211 einen Platz im Einzelfinale, das heute Abend stattfindet. Alle anderen deutschen Mannschaftsreiter sind ebenfalls für das Einzelfinale qualifiziert.

Silber für das Team der Jungen Reiter
In der Altersklasse der Jungen Reiter stand schon nach dem dritten Mannschaftsreiter fest, dass Deutschland die Silbermedaille sicher hat. „Die Italiener waren so weit weg, die konnten wir nicht mehr einholen“, erklärte Nico Hörmann. Jennifer Luhmer mit Peppys Lil Dreamer kam als erste deutsche Starterin mit einer 209,5 aus der Arena. Daniel Kalk und Isabeau Riemann beendeten den Ritt mit jeweils einer 208,5. Damit war Silber schon sicher. So konnte Fabienne Krämer (Lautertal) mit Dual Tuck Tari es etwas ruhiger angehen lassen. „Fabienne hat das beste Pferd in dieser Mannschaft und hat sich ein bisschen die Kräfte für das Einzelfinale aufgespart“, sagte der Bundestrainer. Dennoch lieferte sie mit einem Score von 214,5 das beste Ergebnis des Teams. Es siegten die Italiener mit insgesamt 645,5 Punkte vor Deutschland mit 632,5 Punkte. Bronze ging an Österreich mit 609 Punkten. Auch die Jungen Reiter haben sich alle für das Einzelfinale qualifiziert. Heute Abend geht es für alle Reiter um die Einzelmedaillen.


04.07.2015
(fn-press)

Erster Auftritt von Laky & Lu(c)ky
 
Lake Arena - Anlässlich des großartigen Heimerfolges von Marie Christine Sebesta im Children Grand Prix ließen es sich die EM-Maskottchen Laky & Lu(c)ky nicht nehmen, dem österreichischen Nachwuchstalent selbst ihre Glückwünsche zu überbringen. Mit am Foto Veranstalter Michael Steinbrecher, Bundestrainer Anton Martin Bauer, die Trainer Sandra Ziegler & Mario Bichler und natürlich die überglückliche Siegerin selbst.

04.07.2015
(Pferdenews.eu)

      
Foto: hfr

„Sparkassen-German-Friendships“ zum neunten Mal auf dem Bexter-Hof in Herford
 
Herford - „Friendships not Championship“ lautet auch weiterhin die Devise, wenn sich vom 28. Juli bis zum 2. August junge Reiterinnen und Reiter (12 bis 18 Jahre) aus 30 Ländern auf dem Bexter-Hof in Herford treffen werden.
Zu den „Sparkassen-German-Friendships“, die unter der Schirmherrschaft von Verteidi-gungsministerin Dr. Ursula von der Leyen stehen, haben sich über 100 Reiterinnen und Rei-ter – von Ägypten bis zu den Vereinigten Staaten von Amerika – angemeldet. Außerdem sind 120 Nennungen von ehemaligen Teilnehmern für die „Friends-Forever-Trophy“ in Herford eingegangen. Doch damit nicht genug, denn auch für den regionalen Reiter-Nachwuchs wurden Dressur– und Springprüfungen ausgeschrieben, und „dafür sind auch schon reichlich Anmeldungen eingegangen“, verriet Turnierleiter Lars Meyer zu Bexten, der den Job von seinem Vater Uli übernommen hat.
Die internationale Begegnung fasziniert auch den Vorstands-Vorsitzender der Sparkasse Herford, Peter Becker: „Dieses Turnier ist seit vielen Jahren ein Erlebnis für unsere Region und darüber hinaus. Wir freuen uns, als Partner der German Friendships dabei zu sein. Seit Jahren fördert die Sparkasse den internationalen Jugendaustausch auf vielen Ebenen.“ Die-se Betrachtungsweise lässt auch Dr. Ursula von der Leyen nicht los. Zum vierten Mal hat die Ministerin die Schirmherrschaft übernommen und wird an allen Turniertagen vor Ort sein.
Bevor die Wettbewerbe beginnen, werden Top-Trainer wie z. B. die sechsmalige deutsche Rekordmeisterin Eva Bitter (Bad Essen) die jungen Gäste mit ihren Pferden im Parcours einweisen. „Man kann nur Details verbessern. Ansonsten werde ich die Sprünge mit dem Reiter so durchsprechen, als ob ich selbst im Sattel sitzen würde“, erklärte sie. Holger Hetzel (Goch), Deutscher Vizemeister der Springreiter, kommt als Trainer und Vater nach Herford. Er wird zu den Prüfungen auch seine Tochter Laura (15) mitbringen, die bereits Europameis-terschaften ritt.
Tipps werden zudem gegeben beim „Top-Ten-Training“ am 29. Juli (Mittwoch) durch die Mannschafts-Olympiasieger Marcus Ehning und Lars Nieberg, Unterricht kommt von Janne Friederike Meyer, Markus Beerbaum und Gilbert Böckmann, und auch vier der fünf Bundes-trainer werden die Jugendlichen für die Starts am Wochenende vorbereiten. „Das ist natür-lich nicht uninteressant, vor allen Dingen für unsere deutschen Teilnehmer“, stellte Lars Meyer zu Bexten fest.
Seit 1999 werden im Zweijahres Rhythmus die German Friendships im Wechsel mit den Bexter-Hof-Open ausgetragen. Mit Erfolg. Die Idee zu diesem Jugend-Turnier hatte Frank Rothenberger (Bünde) in Argentinien aufgegriffen – und den Namen sofort schützen lassen. „Ich war mir im Grunde ziemlich sicher, dass dieses Turnier Nachahmer finden würde. Das war jedoch nicht der Fall. Das zeigt uns aber, wie schwierig es ist, so etwas zu organisieren", sagte der international anerkannte Parcoursdesigner.
Nach wie vor sehen er und Ulrich Meyer zu Bexten die größte Problematik in der Pferdebe-schaffung, denn jeder deutsche Starter hat ein Pferd auch für seinen ausländischen Partner zu beschaffen. „Das ist nicht immer einfach zu lösen, da die Leistungen der Gäste doch sehr, sehr unterschiedlich sind“, erklärte Ulrich Meyer zu Bexten, und Frank Rothenberger ergänz-te: „Doch bisher haben wir stets gute Lösungen gefunden – und dies wird auch in diesem Jahr wieder so sein.“


04.07.2015
(HPV )

      
HPV

EM Vidauban: Gold für deutsche Dressur-Junioren
 
Vidauban (FRA) - Ein goldiger Tag für die deutschen Junioren: Bei den Europameisterschaften im französischen Vidauban sicherte sich die U18-Dressur-Equipe mit einem Endstand von 224,514 Punkten die Goldmedaille in der Mannschaftswertung vor den Teams aus den Niederlanden (216,378 Punkte) und Dänemark (215,0). Insgesamt bewarben sich 15 Nationen um Titel und Medaillen.

Das beste Ergebnis – nicht nur fürs deutsche Team – erzielte Semmieke Rothenberger, die wie ihre Teamkolleginnen das erste Mal bei Junioren-Europameisterschaften an den Start ging. Anders als ihre Mitstreiterinnen kann die 15-Jährige Bad Homburgerin allerdings auf die Erfahrung aus vier Ponyeuropameisterschaften zurückblicken, von denen sie im vergangenen Jahr als Triple-Europameisterin zurückkehrte. Als dritte deutsche Starterin setzte sie sich im Sattel der 13-jährigen Rappstute Geisha an die Spitze. 76,351 Prozentpunkten vergaben die Richter an das deutsche Paar, das in der Folge niemand mehr überbieten konnte. Direkt dahinter konnte sich die deutsche Schlussreiterin Hannah Erbe (16, Krefeld) mit Carlos anschließen. Mit ihrem Ergebnis von 74,676 Prozentpunkten landete sie noch vor der ersten deutschen Starterin Paulina Holzknecht (16, Solingen) mit Wells Fargo, die nach der Hälfte der insgesamt 67 Starter mit 73,486 Prozentpunkten in Führung gelegen hatte. Am Ende musste sie allerdings neben ihren beiden Teamkolleginnen auch der Dänin Victoria Vallentin mit Atnon mit 73,784 Prozentpunkten den Vortritt lassen. Etwas Pech hatte Kristin Biermann aus Essen bei Cloppenburg mit Zwetcher. Ein Fehler in der Trabtour kostete sie wertvolle Punkte. Mit 72,054 Prozentpunkten rutschte sie auf Platz acht im Einzelranking.

Ergebnisse unter www.domaine-equestre.com/en/


04.07.2015
(FN)

FEI Europameisterschaften Aachen 2015: Der Aufbau hat begonnen
 
Aachen - 39 Tage vor den FEI Europameisterschaften Aachen 2015 hat der Aufbau in der Soers begonnen. Denn es gibt viel zu tun. Bis zu 450.000 Besucher werden erwartet sowie 420 Athleten aus ca. 30 Nationen und mehr als 720 Pferde. Nicht nur der Grundstein für das Akkreditierungs- und Ticketzelt an der Albert-Servais-Allee wurde am Dienstag gelegt, auch am Aufbau des VIP-Bereichs mit dem Champions‘ Circle direkt vor der Geschäftsstelle des Aachen-Laurensberger Rennvereins wird bereits gearbeitet. Zudem nehmen die ersten Veranstaltungszelte im Soerser Winkel Gestalt an. Rund fünf bis sechs Lkw-Ladungen mit Zeltmaterial werden in den nächsten Wochen pro Tag geliefert. Diese werden zurzeit von rund 30 Bauarbeitern an der richtigen Stelle aufgebaut. Diese müssen sich bis zum ersten EM-Tag auch um den Aufbau weiterer Groß- und Partyzelte, von zweistöckigen Zelten, Zelten in der Geländestrecke und mehr als 200 Pagodenzelten kümmern, die den typischen Charme des Village ausmachen. Und auch die Innenausstattung und die Infrastruktur darf nicht vergessen werden. Noch diese Woche werden 19.000 Quadratmeter Teppich geliefert, die Stück für Stück auf 21.500 Quadratmeter Zeltfläche verlegt werden. Hinzu kommen Elektroarbeiten, die Einrichtung der Wasserversorgung, Sanitäranlagen und Küchenbereiche für die vielen gastronomischen Anbieter bei der Reit-EM.
„Sportlich“ geht es auch an der Westseite des Deutsche Bank Stadions zu. Dort entsteht zurzeit ein überdachter Trainingsplatz, der in erster Linie den Dressur- und Springreitern zur Verfügung gestellt wird. Nicht nur als Trainingsfläche, sondern auch als Wetterschutz – denn dort finden Reiter und Pferd während der Reit-EM optimalen Schutz vor Sonne und Regen.

www.aachen2015.de


04.07.2015
(Chio Aachen)

      
Aufbau des „Champions´ Circle“ (Foto:CHIOAACHEN2015)

Allofs‘ Super-Treffer in Hamburg- Wolfsburg-Manager siegt mit Wake Forest
 
Hamburg -
Hamburg – 5.500 Zuschauer kamen am Freitag trotz brütender Hitze auf die Galopprennbahn nach Hamburg-Horn. Einer von ihnen dürfte sie ganz besonders glücklich am Abend verlassen haben – Klaus Allofs, der Manager der Fußball-Bundesligisten und DFB-Pokalsiegers VFL Wolfsburg. Denn der in seinem Mitbesitz stehende fünfjährige Hengst Wake Forest (der andere Teilhaber ist die Stiftung Gestüt Fährhof) gewann den Großen Preis von Lotto Hamburg (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m), das Hauptereignis am fünften Renntag der Derby-Woche.

Nach einem Bilderbuch-Rennverlauf wurde der 30:10-Mitfavorit allem Vertrauen gerecht und löste sich unter Jockey Eduardo Pedroza bei seinem starken Antritt Mitte der Zielgeraden entscheidend von der Konkurrenz.

„Das ist mein bestes Pferd als Besitzer von Galopper. Ich habe so viel Freude mit ihm“, berichtete Klaus Allofs nach dem mit 32.000 Euro honorierten Treffer. „Er war vor zwei Jahren Derby-Favorit, ehe er sich verletzt hat. Doch umso beeindruckender ist für mich, wie er zurückgekommen ist.“

Trainer von Wake Forest ist Andreas Wöhler aus Spexard bei Gütersloh, der nach einer beeindruckenden Serie an Erfolgen in den vergangenen Monaten bis jetzt auf den ersten Meetingstreffer in Hamburg hatte warten müssen. „Was für eine treue Seele ist dieser Hengst. Wir haben nun mehrere Optionen, dazu gehört der Dallmayr-Preis in München“. erklärte der Coach.

Noch bis auf eine dreiviertel Länge kam Kerosin an Wake Forest heran, erstaunlichen Speed verriet der der von Filip Minarik gesteuerte Hengst, der auf dem Schlussstück das schnellste Pferd war und die lange führende Longina (Andrasch Starke) noch für den Ehrenplatz abfing.

„Die ersten beiden Reiter haben noch immer nichts verlernt“, lobte Turf-Legende Hein Bollow (94) als einer der ersten Gratulanten die Protagonisten des Ex-Aktiven-Reitens (Ausgleich III, 2.000 m). Denn William Mongil auf dem sicher durchstehenden Ramssiss (22:10-Favorit) und Kevin Woodburn, der mit Delegation noch viel Boden gutmachte, gaben im Rennsattel eine starke Figur ab.

Mongil, früher in Diensten des Aga Khan und inzwischen Trainer in Mülheim, scheint so fit wie eh und je zu sein. „Ich reite noch regelmäßig in der Morgenarbeit. Mein Pferd verbessert sich weiter. Er ist noch ein Baby, dem die Distanz fast schon zu weit war“, kommentierte er den Erfolg von Ramssiss, der dem Stall 5-Stars der Bremer Rennvereins-Präsidentin Tonya Rogge gehört.

Nicht nur mit dem bisherigen Verlauf der Derby-Woche darf Präsident Eugen-Andreas Wahler sehr zufrieden sein. Auch als Besitzer durfte der HRC-Frontmann jubeln. Denn sein vierjähriger Wallach Studfarmer lief in einem 1.200 Meter-Handicap als 20:10-Favorit der Konkurrenz souverän davon und sorgte für den neunten Meetingstreffer für Jockey Andrasch Starke. Trainer Christian von der Recke zur Entstehungsgeschichte: „Ich habe vor einem Monat bei einer Auktion diesen Wallach gekauft. Herr Wahler fragte mich wenig später in Baden-Baden, ob ich ein Pferd für Hamburg für ihn hätte, daraufhin habe ich ihm Studfarmer empfohlen. Ich habe ihm gesagt, dass er zweimal sehr gut für ihn in Horn laufen wird. 1.600 Pfund hat er gekostet.“

Zu seinem allerersten Erfolg in Hamburg kam der junge Belgier Toon van den Troost in einem Ausgleich III über 1.000 Meter nach dem sicheren Erfolg des Wallachs Henke. „Auch als Reiter habe ich hier noch nie gewonnen. Als Trainer war es mein fünfter Saisonsieg“, versicherte der Coach, der rund 30 Kilometer von Antwerpen entfernt 15 Pferde vorbereitet. Die Viererwette mit Freya, Northern Sun und Emirati Spirit auf den Plätzen bezahlte 34.102:10 Euro.

Trainer Toni Potters hatte vor Jahren (als er noch in Frankfurt aktiv war) mit Sir Oscar einen Gruppesieger in seinem Stall. Aber auch in der neuen Heimat Großenkneten macht der Ex-Jockey einen Top-Job. Viele seiner Pferde liefen bei der Derby-Woche nach vorne. Und mit dem vierjährigen Wallach Forgino 71:10), der Edith Jörgensen gehört, sicherte er sich den mit 13.500 Euro ausgestatteten Ausgleich II über kurze 1.200 Meter. Sehr sicher zog er noch an dem Favoriten Gamgoom vorbei. „Für mich ist Forgino der Nachfolger von Sir Oscar. Vielleicht können wir in einigen Wochen wieder wie damals ein Listenrennen in München gewinnen“, blickt Potters mit Forgino frohen Mutes in die Zukunft.

In beiden Trabrennen stand ein Team im Blickpunkt – denn der niederländische Champion-Fahrer Rick Ebbinge und Trainer Jeroen Engwerda ließen sich diese mit jeweils 5.000 Euro dotierten Prüfungen mit Banter Box (30:10) und Dex Beuckenswijk (19:10) nicht nehmen. Im Falle des Letztgenannten bewies Ebbinge extreme Nerven, denn er wartete mit dem Favoriten bis ganz zum Schluss, ehe er an der Außenseite das Feld überspurtete.


03.07.2015
(comtainment GmbH)

      
Wake Forest mit Eduardo Pedroza und Besitzer Klaus Allofs mit dessen Tochter Leonie nach dem Sieg (Foto: Frank Sorge)

Erste Bilanz des Derby-Meetings: Zufriedenstellend
 
Hamburg -
Hamburg – Eugen-Andreas Wahler, Präsident des Hamburger Renn-Clubs und Ilona Vollmers, zuständig für die Finanzen im HRC-Vorstand, brachten es auf den Punkt: „Wir sind bislang recht zufrieden und optimistisch, was das Wochenende angeht. Das Derby-Meeting in Hamburg biegt praktisch in die „Zielgerade“ ein und die umfasst den Samstag und Sonntag mit dem IDEE 146. Deutschen Derby auf der Horner Rennbahn.

Die erlebt bei tropischen Temperaturen einen beachtlichen Ansturm. Kein Wunder: Wer möchte, kann Sonne pur genießen oder aber angenehm den Schatten vor dem Hotel, auf der Tribüne und im Vorfeld der Tribüne suchen, dort sind die Temperaturen angenehm. Allein am Mittwoch, bei „Halbzeit“ des Meetings strömten rund 7000 Besucher auf die Rennbahn. „Die Umsätze“, so Eugen-Andreas Wahler, „bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres, am ersten Sonntag war es etwas weniger, insgesamt gab es indes auch zwei Rennen weniger“.
„An den Etat sind wir sportlich heran gegangen,“ so Ilona Vollmers, „das werden wir eventuell nicht ganz schaffen, aber warten wir mal den Sonntag ab.“ Hoffen ließen schon der Dienstag – dritter Meetingtag mit über 300.000 Euro Wettumsatz - und der Mittwoch mit 276.000 Euro Umsatz. Der Freitag schloss mit rund 320.000 Euro Wettumsatz ebenfalls hervorragend ab.

Generell freut sich der Vorstand des Hamburger Renn-Clubs über die große Resonanz, die die lange Derbywoche in der Öffentlichkeit erzeugt. Trotz Badewetter ziehen etliche Zuschauer einen sonnigen Tag draußen auf der Rennbahn vor. Und damit alle erfrischt dabei bleiben, hat der HRC die Preise für den Mineralwasserverkauf um einen Euro gesenkt: Für 1,50 Euro gibt es das kühle Nass jetzt das ganze Wochenende hindurch.


03.07.2015
(comtainment GmbH)

      
Wetten gut und Wetter gut - Derby-Meeting mit zufriedenstellender Zwischenbilanz (Foto: Frank Sorge)

Deutsche WM-Kandidaten für Verden stehen fest
 
Verden - Das deutsche Pferdeaufgebot für die Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde vom 4. – 9. August in Verden steht: In Warendorf wurden nach der 2. Sichtung der Kandidaten die Nominierungen festgelegt. Jeweils sieben Pferde in beiden Altersklassen schickt das Gastgeberland der WM in die Weltmeisterschaften im Rahmen des Internationalen Dressur- und Springfestivals Verden, darunter mit DSP Belantis auch einen hochplatzierten Finalisten des Vorjahres.

In beiden Altersklassen wurden zudem je drei Reservisten ausgewählt. Mit DSP Belantis von Benetton Dream-Expo`se kommt der Vierte der WM 2014 zurück in die Verdener WM-Arena. Der Schimmel trifft indes auf eindrucksvolle Konkurrenz. Beim Internationalen Dressur- und Springfestival in Verden beginnen die ersten WM-Prüfungen am Donnerstag, dem 6. August mit der Qualifikation der fünfjährigen Pferde, freitags folgen die sechsjährigen Pferde. Das erste Finale wird am Samstag, 8. August, in der WM-Arena auf dem Verdener Turniergelände ausgetragen, sonntags folgt dann das Finale der Sechsjährigen. Bereits am Mittwoch treffen die WM-Pferde aus aller Welt ein und haben dann die Gelegenheit mit ihren Reitern das Gelände schon kennen zu lernen.

Verdens Internationales Dressur- und Springfestival bietet neben der Weltmeisterschaft auch das WM-Revival, also die internationalen Prüfungen eigens für ehemalige WM-Pferde, die als fünf oder sechs Jahre alte Kandidaten in Verden zum Championat angetreten sind. Dazu kommt Dressursport pur in der Grand Prix Arena und das CSI, also das internationale Get-Together der Springreiter im großen Stadion. Abwechslung und Entspannung bieten sowohl der Sport, als auch die Verdener Country Days. Die große Ausstellungslandschaft liegt genau zwischen den Arenen und birgt neben branchenspezifischen Angeboten, Fashion, Kunst, Literatur und Accessoires auch ein breites kulinarisches Angebot vom Eis bis zum Steak.

Der Kartenvorverkauf läuft und ist unter der Rufnummer (01806) 999 0000 zu erreichen oder auch unter www.ticketmaster.de.


Folgende Kandidaten wurden für die WM der Jungen Dressurpferde nominiert:

Fünfjährige Dressurpferde:
• Deluxe, Rheinländer Stute v. Don Primus – Wolkentanz II (Züchterin: Janet Stratmann, Reiterin: Laura Blackert)
• Florina, Hannoveraner Stute v. Fürst Romancier – Donnerhall (Züchter: Walter Droege, Reiterin: Claudia Rüscher)
• Quantensprung, Hannoveraner Hengst v. Quando-Quando – Donnerhall (Züchterin: Gabriele Berner, Reiterin: Vera Nass)
• Rock Forever II, Westfälischer Hengst v. Rockwell – Landstreicher (Züchter: Heinz Könemann, Reiterin: Ann-Kathrin Wilting)
• Rockman Royal NG, Westfälischer Hengst v. Rock Forever I –Show Star (Züchter: Herbert Laumann, Reiterin: Stefanie Wolf)
• Sir Olli, Oldenburger Hengst v. Sir Donnerhall - Florestan I (Züchter: Gerd Küst, Züchter: , Reiterin: Ann-Christin Wiemann)
• Zikade, Trakehner Stute v. Singolo – Tambour (Züchter: Norbert Timm, Reiterin: Dorothee Schneider)
• 1. Reserve: Elysee, Bayerische Stute v. L’Espoir – Ehrentanz I (Züchter: Ludwig Fischer, Reiter: Franz Trischberger)
• 2. Reserve: Fusion OLD, Oldenburger Hengst v. Fürst Romancier – Sion (Züchter: Harm Oncken, Reiterin. Anja Engelbart)
• 3. Reserve: Bluetooth, Oldenburger Wallach v. Bordeaux – Riccione (Züchter: Gestüt Lewitz, Reiterin. Eva Möller)

Sechsjährige Dressurpferde:
• Danza, Hannoveraner Stute v. Dimaggio – Rubin-Royal (Züchter: Johannes Zur Lage, Reiterin: Julia-Katharina von Platen)
• DSP Belantis, Deutsches Sportpferd v. Benetton Dream – Expo’se (Züchter: Stiftung BHLG, Reiterin: Beatrice Buchwald)
• FBW Fairplay H, Württemberger Wallach v. Fürst Hohenstein – Disco-Tänzer (Züchter; Werner Häfner, Reiter: Ines Knoll)
• Lady Loxley M, Rheinländer Stute v. Lord Loxley – Abanos (Züchter: Franz-Josef Münker, Reiterin: Carola Koppelmann)
• Quotenkönig, Westfälischer Hengst v. Quaterback – Fürst Piccolo (Züchter: Frank Dahlhoff, Reiter: Lisa Lindner)
• Stanford, Rheinländer Hengst v. Sir Donnerhall – Diamond Hit (Züchter: ZG Uwe und Anton Mengelaers, Reiterin: Dorothee Schneider
• Sweetheart FH, Hannoveraner Stute v. Hohenstein (Züchter: Jörg-Christian Kruse, Reiter: Marcus Hermes)
• 1. Reserve: Bodyguard, Hannoveraner Hengst v. Burlington – Pik L (Züchter: ZG Frieling, Reiterin: Jana Freund)
• 2. Reserve: Soiree d’Amour OLD, Oldenburger Stute v. San Amour – Latimer (Züchter: Maren Bergen, Reiterin: Kira Wulferding)
• 3. Reserve: Brancusi, Trakehner Wallach v. Kaiserdom – Cupric xx (Züchter: Roland Mittermayer, Reiterin: Monika Mittermayer)

Alles über Verdens Dressur- und Springfestival gibt es auch online unter www.verden-turnier.de.


03.07.2015
(comtainment GmbH)

Alle 18 Kandidaten im Einzelportrait
Die Starter im 146. IDEE Deutschen Derby

 
Hamburg - 650.000 Euro an Preisgeldern auf der 2.400 Meter-Distanz, rund zweieinhalb Minuten bis zum Sieg für die Ewigkeit: Am Sonntag, 5. Juli steht auf der Galopprennbahn Hamburg-Horn das Rennen des Jahres an, das IDEE 146. Deutsche Derby, gesponsert vom Hamburger Kaffeekönig Albert Darboven. Nur im Alter von drei Jahren kann ein Pferd daran teilnehmen, und im Siegfalle macht es sich unsterblich.

Denn noch viel mehr als die 390.000 Euro zählt der Ruhm. 7.500 Euro kostete die Anmeldung, 18 Pferde bewerben sich um die Nachfolge von Vorjahressieger Sea The Moon, der mit elf Längen Vorsprung so dominierte wie kaum ein anderes Pferd in der langen Geschichte des Derbys. Startzeit ist um 17:10 Uhr.

Ein Pferd wird in diesem größten Wett-Spektakel des Jahres in Deutschland klar favorisiert - der in Hannover von Paul Harley für australische Interessen trainierte Shimrano (Sieger in der wichtigsten Vorbereitungsprüfung, dem Oppenheim-Union-Rennen in Köln).

Wir stellen Ihnen hier die einzelnen Starter vor.

1 Shimrano: Züchter: Gestüt Brümmerhof, Besitzer: Australia Racing Stables, Trainer: Paul Harley, Jockey: Adrie de Vries
Shimrano siegte bei drei seiner vier Starts, zuletzt in sicherer Manier im Oppenheim-Union-Rennen (2.200 m) in Köln, dem bedeutendsten Derby-Aufgalopp. Zuvor triumphierte er im Großen Preis der Hannoverschen Volksbank und bereits im Oktober 2014 als Zweijähriger im Sea the Moon-Rennen in Hannover. In München lief er auf Rang zwei hinter dem hier verletzungsbedingt nicht startenden Quasillo.
Sicher der logische Favorit.

2 Molly le Clou: Züchter und Besitzer: Gestüt Auenquelle, Trainer: Jens Hirschberger, Jockey Alexander Pietsch
Molly le Clou gewann als Zweijähriger bereits zwei Rennen – in München und anschließend eine Listen-Prüfung in Düsseldorf, war danach zweimal gut platziert als Dritter im Preis des Winterfavoriten in Köln und Vierter im Herzog von Ratibor-Rennen in Krefeld. Nach einem Start auf unpassendem Boden in Frankfurt Dritter im Mehl-Mülhens-Rennen.
Chancenreicher Außenseiter, Fragezeichen hinter dem Stehvermögen.

3 Shadow Sadness: Züchter: Michael Herrmann, Besitzer Stall Weiß-Blau, Trainer Christian von der Recke, Jockey Rene Piechulek
Shadow Sadness blieb bei seinen ersten drei Starts sieglos, die Sternstunde hatte er dann im Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler in Frankfurt (2.000 m). Mit erstaunlichem Speed rauschte er an der Konkurrenz vorbei – zur Mega-Quote von 299:10. Wurde danach gezielt auf das Derby vorbereitet.
Trotz des Überraschungssieges auch hier Außenseiter. Weicher Boden wäre besser für ihn.

4 Nordic Flight: Züchter: Gestüt Brümmerhof, Besitzer: Eckhard Sauren, Trainer Peter Schiergen, Jockey William Buick
Nordic Flight blieb im Vorjahr bei vier Starts noch ohne Treffer, war aber 2015 schnell auf dem Weg nach oben. Nach einem Maidensieg in Düsseldorf holte er sich mit großem Kampfgeist das Iffezheimer Derby-Trial über 2.200 Meter. Löste damit die Derby-Fahrkarte.
Ist zwar nicht die Wahl von Stalljockey Andrasch Starke, aber mit einem englischen Top-Reiter dennoch ein stark zu beachtender Kandidat.

5 Areo: Züchter: Gestüt Hof Ittlingen, Besitzer: Gestüt Ittlingen, Trainer: Jens Hirschberger: Jockey Robert Havlin
Areo war bei all seinen bisherigen fünf Starts auf einem Geldplatz. Gewann im November sein erstes Rennen in München. Unterlag im Frankfurter Metzlerpreis und im Oppenheim-Union-Rennen nur jeweils einem Konkurrenten. Zeigte beide Male gute Reserven und Stehvermögen.
Gehört in die enge Wahl, kann weit vorne sein.

6 Nutan: Züchter: Jürgen Imm, Besitzer: Stall Nizza, Trainer Peter Schiergen, Jockey Andrasch Starke
Nutan gewann zwar bisher nur einmal – in einem Maidenrennen in Köln. Doch sein dritter Platz im Oppenheim-Union-Rennen an selber Stätte war stark. Damals musste er das Rennen von der Spitze aus selbst machen und wurde im Finish noch behindert.
Nicht nur als Ritt von Andrasch Starke sicher eine populäre Wette und einer der Favoriten.

7 Iraklion, Züchter: Gestüt Evershorst, Besitzer: Wolfgang Fröhlich, Trainer Christian Sprengel, Jockey Wladimir Panov
Iraklion gewann bei zwei seiner fünf Starts, einmal in München mit fünf Längen auf schwerer Bahn. War als Vierter im Bavarian Classic in Hannover deutlich distanziert, glänzte aber zuletzt im Derby-Trial in Bremen, als er immer wieder starke Reserven entfachte.
Meldete spät seine Derby-Ansprüche an. Sicherlich auch hier nicht auszulassen, Startnummer alles ungünstig.

8 Lovato, Züchter: Gestüt Hof Ittlingen, Besitzer: Gestüt Ittlingen, Trainer Peter Schiergen, Jockey: Daniele Porcu
Lovato ist bei fünf Starts noch ohne vollen Erfolg, doch waren seine Platzierungen im Bavarian Classic (Dritter) und im Derby-Trial in Bremen (Zweiter) achtbar.
War jeweils hinter Mitbewerbern, aber für eine Überraschung nicht undenkbar.

9 Summer Paradise: Züchter und Besitzer: Gestüt Karlshof, Trainer Jens Hirschberger, Jockey Antoine Hamelin
Summer Paradise landete bei fünf Versuchen einen Treffer (in Frankfurt auf schwerem Boden). Im Derby Italiano nach unglücklichem Rennverlauf chancenlos. Lief als Vierter im Oppenheim-Union-Rennen in Köln wieder deutlich besser. Passend weichen Boden dürfte er nicht antreffen.
Ganz vorne wäre er eine Überraschung.

10 Palace Prince, Züchter und Besitzer: Gestüt Höny-Hof, Trainer: Andreas Löwe, Jockey: Eddy Hardouin
Palace Prince rutschte auf den allerletzten Drücker über eine Nachnennung zum Preis von 65.000 Euro noch ins Derby-Feld. Bei fünf Starts, zweifacher Sieger. Gewann 2014 ein Listenrennen auf seiner Kölner Heimatbahn. Blieb danach in zwei Grupperennen chancenlos. Meldete sich jedoch mit einem Erfolg in einer Listen-Prüfung in Frankreich (nach der Disqualifikation eines Gegners) zurück.
Hier wird ein weiterer Sprung verlangt, dennoch ein interessanter Kandidat.

11 Fair Mountain, Züchter: Margrit Wetzel, Besitzer: Stall Margarethe, Trainer Andreas Wöhler, Jockey Eduardo Pedroza
Fair Mountain vertritt eine Hamburger Besitzerin. War bei drei Starts einmal erfolgreich in Bremen über 2.100 Meter. Verkaufte sich als Dritter im Frühjahrspreis des Bankhauses Metzler in Frankfurt gut, war aber hinter zwei Konkurrenten, die auch diesmal antreten. Spielte zuletzt als Fünfter im Iffezheimer Derby-Trial keine Rolle.
Sicherlich einer der Außenseiter.

12 Graasten, Züchter und Besitzer: Gestüt Ebbesloh, Trainer Peter Schiergen, Jockey Richard Kingscote
Graasten entschied zwei seiner fünf Rennen für sich, beide in Krefeld. Blieb im Derby Italiano nach allerdings kaum passendem Rennverlauf als Zehnter ebenso wirkungslos wie als Fünfter im Oppenheim-Union-Rennen in Köln.
Würde für eine große Überraschung sorgen.

13 Hot Beat, Züchter und Besitzer: Gestüt Ammerland, Trainer Peter Schiergen, Jockey: Dennis Schiergen
Hot Beat entschied eines seiner fünf Rennen für sich (in Mülheim), lief als Dritter im Derby-Trial in Hannover gut, galt danach im Bremer Pendant als heißer Favorit. Tat an der Spitze zuviel und wurde nur Letzter.
Muss sich deutlich steigern, um vorne dabeizusein.

14 Rogue Runner, Züchter: Stiftung Gestüt Fährhof, Besitzer: Qatar Racng Limited, Trainer: Andreas Wöhler, Jockey: Oisin Murphy
Rogue Runner triumphierte bei den ersten beiden seiner vier Auftritte (beide Male in Hoppegarten). Scheiterte als Fünfter im Frankfurter Frühjahrspreis des Bankhauses Metzler vor allem am schweren Boden. Hatte es danach im Epsom Derby zu schwer und kam nie von hinten weg (knapp 20 Längen hinter dem Sieger).
Ein interessanter Außenseiter aus prominentem Stall.

15 Isidor, Züchter und Besitzer: Gestüt Schlenderhan, Trainer Jean-Pierre Carvalho, Jockey: Filip Minarik
Isidor war bei drei Starts zweimal auf der Siegerstraße, in Köln und in Saint-Cloud, als er vorher seinen Reiter abgeworfen hatte. Danach galt er als einer der Derby-Mitfavoriten. Im Derby-Trial in Hannover als heißer Favorit enttäuschender Vierter, sechs Längen hinter Shimrano. Sollte diese Leistung korrigieren und nicht abgeschrieben werden.
Kann weit vorne landen, wenn er wieder in der Top-Form aus dem Frühjahr ist.

16 Koffi Prince, Züchter und Besitzer: Rennstall Darboven, Trainer: Hans-Jürgen Gröschel, Jockey: Jack Mitchell
Koffi Prince gehört Derby-Sponsor Albert Darboven. Bei sechs Starts schaffte er einen Sieg in Dresden. Qualifizierte sich mit Rang drei im Bremer Derby-Trial. Folgte aber schon weit hinter den beiden Erstplatzierten.
Nach Rating kaum vorstellbar. Für ihn gilt sicherlich das olympische Motto.

17 Shining Rules, Züchter: Gestüt Wittekindshof, Trainer Sascha Smrczek, Jockey Koen Clijmans
Shining Rules steht im Mitbesitz des Hamburger Bahnarztes Dr. Peter Wind. Steigerte sich in den vergangenen Wochen stetig, gewann zwei Rennen in Folge. Allerdings war das in deutlich tieferer Kategorie.
Muss einen immensen Sprung schaffen, würde eine hohe Quote bringen.

18 Bonusdargent: Besitzer: Zalim Bifov, Trainer: Erika Mäder, Jockey: Michael Cadeddu
Bonusdargent war bei drei Starts einmal erfolgreich (in Baden-Baden), nach Rating am niedrigsten eingestuft von allen Pferden.
Hat hier normalerweise keine Aussichten.


03.07.2015
(comtainment GmbH)

      
Am Sonntag um 17.10 Uhr heißt es: Start frei für das IDEE 146. Deutsche Derby (Foto: Frank Sorge)

EM Vidauban: Gold für Junge Reiter
 
Vidauban/FRA - Gold im Doppelpack für Nachwuchsdressurreiter

Die Junioren machten es vor – die Jungen Reiter folgten: Bei den Europameisterschaften der Nachwuchsdressurreiter in Vidauban/Frankreich gab es heute Mannschafts-Gold im Doppelpack.

Wie bei den Junioren legten auch die U21-Dressurreiterinnen bereits am ersten Tag den Grundstock für den Erfolg. Claire Louise Averkorn (Nottuln) und ihr selbst ausgebildeter Condio avancierten mit einem Ergebnis von 72,368 Prozentpunkten zu „Overnightleadern“ vor ihren Teamkollegen Vivien Niemann und Don Vertino. Die Mannheimerin verließ das Viereck mit 71,5 Prozentpunkten, ein Patzer bei den Dreierwechseln und eine nicht ganz geglückte Galopp-Pirouette verhinderten ein noch besseres Ergebnis. Am zweiten Tag wurde es allerdings noch einmal richtig spannend. Zunächst übernahm die Niederländerin Denise Nekemann mit Boston STH mit 73,816 Prozentpunkten die zeitweilige Führung, doch die dritte deutsche Reiterin, die 18-jährige Anna-Christina Abbelen (Kempen) mit Fürst on Tour, stand deren Leistung kaum nach. Mit 73,789 Prozentpunkten sorgte sie dafür, dass Deutschland weiter die Nase vorn behielt. Mit 76,5 Prozentpunkten setzte allerdings die niederländische Schlussreiterin Dana van Lierop mit Hexagons Walkuere eine neue Bestmarke und das letzte deutsche Paar gewaltig unter Druck. Ein Ergebnis von mindestens 75 Prozent musste her. Und es klappte: Mit 75,236 Prozentpunkten bestätigten die Preis-der-Besten-Zweiten, Bianca Nowag (Ostbevern) und Fair Play RB, ihre Vorleistungen aus dieser Saison und sicherten damit der deutschen Mannschaft den Sieg. Mit hauchdünnem Abstand verwies das Quartett von Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen mit 221,420 Punkten das niederländische Team (221,105) auf den Silberrang. Über die Bronzemedaille durfte sich die schwedische Equipe freuen. Sie sammelten insgesamt 215,026 Punkte.

Die Europameisterschaften werden an den nächsten beiden Tagen mit der Einzelwertungs-Prüfung fortgesetzt. Am Sonntag werden außerdem die Titel in der Kür vergeben.

Ergebnisse unter www.domaine-equestre.com/


03.07.2015
(FN)

Ein besonderer Tag für kleine und große Oldenburger Leseratten: Sparkasse Holstein und Sparkassen-Stiftung Ostholstein laden Teilnehmende des Projekts „MENTOR – die Leselernhelfer“ zum Derby-Meeting in Hamburg-Horn ein
 
Hamburg - Ein besonderer Tag für die Teilnehmenden des Projekts „MENTOR – die Leselernhelfer“ in Oldenburg: Am Dienstag, den 30. Juni 2015, ging es für die Lesementoren gemeinsam mit den von ihnen betreuten Kindern sowie deren Familien zum Derby-Meeting nach Hamburg-Horn. Dort durften sie die einzigartige Atmosphäre dieses großen Galoppsport-Ereignisses erleben und spannende Rennen verfolgen. Eingeladen zu diesem besonderen Ausflug hatten die Sparkasse Holstein, die sich in diesem Jahr erstmals als Sponsor beim Derby-Meeting engagiert, und die Sparkassen-Stiftung Ostholstein – und so ging es für die Projektmitglieder auch nicht irgendwie nach Hamburg, sondern in einem der neuen Doppeldeckerbusse der Stiftungen der Sparkasse Holstein.

„Aus unserer Sicht ist es gerade in Zeiten digitaler Medien wichtig, Kinder zum Lesen zu animieren und ihre Lesekompetenz zu verbessern. Das Lesementoren-Programm ist dafür ein wichtiger Baustein“, erläutert Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein. „Wir sind beeindruckt, mit wieviel Herzblut sich die Lesementoren in ihrer Freizeit ehrenamtlich für das Projekt einsetzen, aber auch das hohe Interesse der Kinder ist toll. Mit dem Ausflug möchten wir Danke sagen und die tolle Leistung aller Projektmitglieder belohnen“, sind sich Dr. Lüdiger und Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Stiftungen der Sparkasse Holstein gGmbH, einig.

Das Projekt „MENTOR – die Leselernhelfer“ ist im März 2015 in der Oldenburger Grundschule am Wasserquell gestartet. Die Schule hat den Mentoren in einer ehemaligen Hausmeisterwohnung Räume zur Verfügung gestellt, in denen sich die aktuell 13 Mentoren wöchentlich mit den von ihnen betreuten Schülerinnen und Schülern treffen, altersgerechte Texte mit ihnen lesen und besprechen und so ihre Lese- und Sprachkompetenz fördern. Die Bürger-Stiftung Ostholstein hat die Mentoren der Grundschule am Wasserquell mit einem Buchbestand ausgestattet und zusätzlich umfangreiches Lernmaterial angeschafft, mit dem die Leseförderung bestmöglich und spielerisch erfolgen kann. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz, die dieses wichtige Förderprogramm in der Öffentlichkeit und bei allen öffentlichen Institutionen der Stadt Oldenburg gefunden hat. Das beflügelt alle Beteiligten, ihre Arbeit für das Gemeinwohl fortzusetzen. Es haben sich auch schon weitere Damen und Herren aus Oldenburg für eine Mitarbeit beworben, die nun geschult und in die Arbeit integriert werden“, freut sich Initiator und Projektleiter Hans-Peter Birkner vom Stiftungsrat der Bürger-Stiftung Ostholstein. Er motiviert, das Projekt auch in anderen Ostholsteiner Städten und Gemeinden einzuführen: „Wir freuen uns, wenn sich auch an anderen Orten in Ostholstein ehrenamtliche Lesementoren finden und wir das Projekt noch stärker im Landkreis verankern können“, so Birkner, der die Teilnehmenden des Oldenburger Lesementoren-Programms zum Derby-Meeting begleitet hat und sich von dem Ausflug beeindruckt zeigt: „Es ist toll, den engagierten Mentoren und den fleißigen kleinen Leserinnen und Lesern auf so eine besondere Art Danke zu sagen.“

Das Derby-Meeting in Hamburg-Horn ist das größte und bedeutendste Galoppsport-Ereignis in Deutschland. Die sieben Renntage, die in diesem Jahr zwischen dem 27. Juni und dem 5. Juli stattfinden, ziehen nicht nur erfahrene Pferdesportliebhaber in ihren Bann, sondern sind ein beliebtes Ausflugsziel für Groß und Klein. „Die Sparkasse Holstein ist schon seit über 100 Jahren in Hamburgs Nordosten aktiv, denn große Gebiete der Hansestadt gehörten früher zum Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein bzw. ihrer Rechtsvorgängerinnen. Nun weiten wir unser Angebot in Hamburg mit der Eröffnung neuer Standorte weiter aus und freuen uns daher besonders, Partner des Derby-Meetings als einer traditionellen Hamburger Sportveranstaltung zu sein“, erläutert Dr. Lüdiger.

Als neuer Sponsor präsentiert sich die Sparkasse Holstein mit eigenen Aktionen beim Derby-Meeting: Insbesondere das Kinderprogramm erfährt durch das Kreditinstitut und seine Stiftungen eine wesentliche Aufwertung mit einem Lesebus für die jüngsten Besucher am Derby-Sonntag, den 5. Juli. Im Innenbereich der Rennbahn wird dann ein Doppeldeckerbus der Sparkassen-Stiftungen stehen, der mit zahlreichen Pferdebüchern ausgestattet ist und die kleinen Gäste zum Schmökern einlädt. Darüber hinaus fördert die Sparkasse gemeinsam mit ihren Stiftungen das Kindermusical „Fabulara“, das am Derby-Sonntag aufgeführt wird und seine kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine musikalische Reise in die Welt der Bücher und Geschichten nimmt. „Wir freuen uns, dass wir die Leseförderung mit unserem Engagement für das Derby-Meeting verbinden können“, fasst Dr. Lüdiger die verschiedenen Aktivitäten zusammen.


02.07.2015
(Sparkasse Holstein)

Das Mega-Finale in Hamburg - IDEE 146. Deutsche Derby und viele andere Höhepunkte
 
Hamburg - Hochspannung auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn, denn das große Finalwochenende der Derby-Woche steht bevor. Am Freitag, Samstag und Sonntag erwartet sie an drei Renntagen hintereinander Turf vom Allerfeinsten – mit dem absoluten Höhepunkt, dem IDEE 146. Deutschen Derby am 5. Juli.

Das mit 650.000 Euro dotierte Blaue Band (Rennen der Europa-Gruppe I, 2.400 m) ist das Highlight der Rennsaison. 18 dreijährige Spitzengalopper werden um 17:10 Uhr in die Startboxen einrücken. Der in australischem Besitz stehende Hengst Shimrano (mit dem deutschen Jockey-Champion Adrie de Vries) gilt als klarer Favorit. Er imponierte in wichtigen Vorbereitungsrennen und gilt als absoluter Hochkaräter. Der von Paul Harley in Hannover trainierte Hengst führt den Wettmarkt deutlich an. Aber wie sagte schon der legendäre Trainer Heinz Jentzsch: „Das Derby ist das verrückteste Rennen des Jahres“, da sind Überraschungen vorprogrammiert.

Als Haupt-Herausforderer gilt Nutan - nicht nur als Ritt des gerade in Hamburg sehr populären Top-Jockeys Andrasch Starke. Im Oppenheim-Union-Rennen in Köln war er als Dritter zwar noch hinter Shimrano und dem weiteren Derby-Starter Areo (Robert Havlin), aber Nutan musste an der Spitze selbst das Tempo bestimmen, wurde im Endkampf behindert und rappelte sich bis zum Schluss immer wieder auf.

Es ist sicher auch ein deutlicher Hinweis, dass sich Starke, der die Wahl hatte, im fünfköpfigen Aufgebot des Kölner Trainers Peter Schiergen für Nutan (gehört dem Freiburger Privatbankier Jürgen Imm vom Stall Nizza) entschied. Aber auch der Trainingsgefährte Nordic Flight scheint sehr gefährlich, denn er gewann das Trial in Baden-Baden und für ihn wird nun kein Feringerer als der englische Star-Jockey William Buick eingeflogen.

Isidor (Filip Minarik) wird ebenfalls eine tragende Rolle im Derby zugetraut. Er vertritt das hier 18mal erfolgreiche Gstüt Schlenderhan. Und dann wären da von den vielen chancenreichen Außenseitern auch Palace Prince (wurde am Montag für 65.000 Euro nachgenannt; mit dem Franzosen Eddy Hardouin im Sattel) oder die zuletzt sehr stark in Erscheinung getretenen Iraklion (Wladimir Panov) und Shadow Sadness (Rene Piechulek).

Eine ausführliche Vorstellung der Derby-Starter im einzelnen senden wir Ihnen am Freitag!


Aber auch das weitere Programm des Final-Wochenendes hat es in sich.
Am Freitag ragt der Große Preis von Lotto Hamburg (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m) aus dem Programm heraus. Hier kann Fußball-Manager Klaus Allofs (VFL Wolfsburg) mit dem in seinem Mitbesitz stehenden Hengst Wake Forest (Eduardo Pedroza) „das Spiel machen“.

Aber auch der Freiburger Privatbankier Jürgen Imm darf mit Nicolosio (Stephen Hellyn) auf einen Erfolg hoffen, der gerade Zweiter im Top-Rennen des Frühjahrs-Meetings in Baden-Baden war. Aber auch hier schlummern im Neuner-Feld viele Siegkandidaten.

Im Ausgleich II über 1.200 Meter möchte der „fliegende Holländer“ und Jockey-Champion Adrie de Vries für seine Frau Lorna punkten – denn ihr gehört der Mitfavorit Captain Noble.

Erster Start am Freitag ist um 16:30 Uhr. Acht Prüfungen (darunter auch zwei Trabrennen) stehen auf der Karte.

Der Samstag gehört ganz den Stuten, denn beide Hauptereignisse sind den Ladies vorbehalten. Im ALMASED-Cup (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) gibt sich die Creme de la Creme der dreijährigen Stuten die Ehre.

Trainer-Champion Markus Klug hat mit Anna Katharina (Andreas Helfenbein) ein heißes Eisen im Feuer, aber auch die im Besitz des in Dubai beheimateten Jaber Abdullah stehende Full Of Beauty (minimal geschlagene Zweite in den Oaks d‘ Italia hinter der Hansa-Preis-Siegerin Lovelyn, mit Eduardo Pedroza) ist in einem Klasse-Feld von zehn Teilnehmerinnen Sieganwärterin.

Vierjährige und ältere Stuten steuern den Esso-Cup (Listenennen, 25.000 Euro, 2.200 m) an. Die von Altmeister Hans-Jürgen Gröschel in Hannover trainierte Techno Queen (N. Richter) könnte hier die Gegnerinnen austanzen. Sie gewinnt aktuell ein Rennen nach dem anderen.

Drittes Highlight ist der Hanshin-Cup (Ausgleich I, 22.500 Euro, 2.200 m). Trainer-Newcomerin Anna Schleusner-Fruhriep aus Dänschenburg an der Ostsee sattelt hier ihren Crack Alberto Hawaii (F. Da Silva). Dieser sorgte gerade in einem Listenrennen in Dresden für einen Toto-Schocker.

Erster Start am Samstag ist um 12 Uhr. Elf Rennen erwarten Sie.

Beim großen Finale am Sonntag ist natürlich auch das Rahmenprogramm rund um das IDEE 146. Deutsche Derby bestens. Zwölf Rennen stehen ab 12:15 Uhr auf der Karte. Zwei Auktionsrennen - das Mercedes Benz-Rennen über 1.600 Meter und das Hapag Lloyd-Rennen über 2.200 Meter (beide mit 52.000 Euro dotiert) - sowie der Preis des Gestüts Röttgen (Ausgleich I, 22.500 Euro, 1.600 m) und drei Ausgleiche II sorgen für Nervenkitzel.

An allen drei Tagen kommen Sie als Wetter voll auf ihre Kosten. Denn jeweils zweimal wird die Viererwette ausgespielt. Attraktive Garantie-Auszahlungen winken hier!


Erster Start am Sonntag ist um 12:15 Uhr. Zwölf Rennen stehen auf dem Programm!


02.07.2015
(comtainment GmbH)

Japan grüßt Hamburg – Kirschblütenkönigin auf der Rennbahn
 
Hamburg - Es ist eine fröhliche und aufregende Begegnung zweier Kulturen: Am Samstag, 4. Juli, wird der Hanshin-Cup beim Derby-Meeting in Hamburg-Horn gelaufen. Da trifft es sich gut, dass die erste Hamburger Kirschblütenkönigin in Hamburg Japanologie studiert, den handlichen, deutschen Namen Laura Gräwert trägt. Gemeinsam mit der Vorsitzenden der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg, Eiko Hashimaru-Shigemitsu, wird die Kirschblütenkönigin die Siegerehrung im Hanshin Cup vornehmen.

Nur drei Städte außerhalb Japans dürfen eine Kirschblütenkönigin nach japanischem Ritual wählen: Honolulu, Washington und Hamburg. Eigens zur Wahl der 24-jährigen Laura Gräwert reiste auch Japans Kirschblütenkönigin an. Gräwert wird in traditioneller japanischer Kleidung auf der Rennbahn erscheinen. Der Kirschbaum verkörpert in Japans Kultur den Lauf des Lebens. Die Kirschblütenkönigin genießt großes Ansehen in der Gesellschaft. Begleitet werden Gräwert und Hashimaru-Shigemitsu von Mitgliedern der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, auch der Japanische Konsul in Hamburg, Takao Anzawa, wird am Samstag auf der Rennbahn in Horn erwartet. Ein Chor des japanischen Konservatoriums wird am Sonnabend die Hymne live vortragen.


02.07.2015
(comtainment GmbH)