Finale beginnt: EY-Cup in Salzburg
 
Salzburg - Seit dem Jahr 2003 hat die Generation U-25 eine eigene sportliche Plattform. Die heißt EY-Cup, begann zunächst in Bayern und ist im 14. Jahr ihres Bestehens längst international und in sieben Nationen zuhause. Jetzt wird beim Mevisto Amadeus Horse Indoors in Salzburg vom 8. - 11. Dezember  das 14. Finale gefeiert mit 27 Kandidaten aus acht Nationen. Das zahlenmäßig stärkste Aufgebot kommt aus Deutschland, dem „Mutterland“ des EY-Cups.

Mit Sascha Braun und Jana Wargers sind die beiden deutschen EY-Cup Sieger der Jahre 2015 und 2014 in Salzburg dabei. Für Wargers, die gerade das 25. Lebensjahr vollendet hat, ist es die letzte EY-Cup-Saison. Insgesamt zwölf deutsche Nachwuchshoffnungen reisen zum Finale nach Österreich. Das Gastgeberland stellt sieben Finalisten und zum ersten Mal überhaupt sind zwei U-25 Reiter aus Korea beim EY-Cup-Finale dabei.

Drei Mal EY-Cup in der Salzburgarena

Für die „jungen Wilden“, die oft genug den arrivierten Profis auf internationalen Turnierplätzen mächtig Konkurrenz machen, beginnt der Countdown des European Youngster Cups Jumping am Donnerstag um 08.00 Uhr mit der ersten Qualifikation, ganz klassisch in einem Fehler/ Zeit-Springen in der Salzburgarena. Schon am Freitag folgt um 13.00 Uhr an gleicher Stelle die zweite Qualifikation in einem klassischen, internationalen Springen über 1,50 Meter. Besonderheit: Gestartet wird in umgekehrter Reihenfolge des Ergebnisses aus der ersten Qualifikation, d.h. der Sieger der ersten Entscheidung startet zuletzt.

Die Finalprüfung des EY-Cups 2016 erreichen die 16 besten Teilnehmer der beiden Qualifikation, plus eventuell gleichplatzierter Teilnehmer auf dem 16. Platz. In der Salzburgarena steigt am Samstag ab 14.45 Uhr der Adrenalinspiegel, denn das Finale hat es buchstäblich „in sich“. Das internationale Springen mit Stechen geht über einen Parcours bis 1,55 Meter.

Wertvolles Finale mit neuem Modus

Insgesamt umfassen die Preisgelder im Finale des  European Youngster Cups Jumping 2016 ein Volumen von 55.600 Euro, allein das Finale ist mit 27.000 Euro dotiert, die zweite Qualifikation mit 24.600 Euro. Das bedeutet, dass beide Springen weltranglistenrelevant sind. Für das Gesamtranking gilt 2016 erstmals ein neues Format, welches das Finale in Salzburg höher gewichtet. Die Punkte aus der zweiten Qualifikation werden mit dem Faktor 1,5 für jeden Finalisten multipliziert, die Punkte aus dem Finale werden mit dem Faktor 2 multipliziert. Die Punkte aus beiden Prüfungen fließen in das Ranking ein, erst dann steht das Endergebnis und damit der Gesamtsieger fest.

Die Finalisten in Salzburg

ÖSTERREICH
FISCHER Willi
KUZBARI Zayed
MARGREITER Magdalena
MARKEL Anna
PACHLER Theresa
RÄUBER Lisa Maria
RUTH Michele

GROSSBRITANNIEN
BURCHMORE-EAMES Abbe

DEUTSCHLAND
BRAUN Sascha
GAILLINGER Christoph
GRIMM Anna Maria
HETZEL Laura
HOUSTON Philipp
LILL Maximilian
REICH Pia
SCHINDLBECK Sophia
SCHÖNHUBER Julia
WARGERS Jana
WIDMANN Simon
ZOLLER Lisa

ITALIEN
COATA Luca
LEVI Giulia

KOREA
KWON Manjun
LIM Seongyun

POLEN
OPLATEK Andrezj

SCHWEIZ
STRAUMANN Flaminia

SCHWEDEN
AHLQVIST Malin

Live zu sehen ist das CSI Salzburg - Mevisto Amadeus Horse Indoors im Livestream des Portals www.horsepoint.tv. Dort werden auch die Entscheidungen im EY-Cup übertragen.
Der European Youngster Cup Jumping im Internet: www.eycup.eu
Facebook: https://www.facebook.com/EYCupU25
Youtube: https://www.youtube.com/user/EYCupEU#g/a
Twitter: https://twitter.com/EYCUP


07.12.2016
(Comtainment GmbH)

Dritter Band der VererberStars im Portrait erschienen
 
Vechta - Hengste auch mal ganz privat – in der beliebten Reihe „VererberStars im Portrait“, deren erster Band 2010 bereits vergriffen ist, und deren dritter Band nun vorliegt, beschränkt sich die bekannte Pferdefachjournalistin und Macherin des Newsportals www.equitaris.de,  Dr. Tanja Becker, bei der Beschreibung der Vererbergrößen nicht nur auf deren Eigenleistung und Zuchterfolge. Vielmehr sind es die Geschichten rund um die Hengstpersönlichkeiten, die dieses reich bebilderte Werk zu einem echten Lesevergnügen für Züchter und Pferdefreunde werden lassen. Der dritte Band rückt Evergreens, wie Ampère, Dimaggio, Casall Ask, Cellestial, Escudo I, Kannan, King Arthur TSF, Licotus, Lord Pezi, Quaterback, Rock Forever NRW, Rubin Royal OLD, Sion und Van Deyk, sowie Newcomer, wie Balous Bellini, DSP Cashmoaker, Escolar, Sezuan, Sir Heinrich OLD und Zinedine, in den Focus.

Ampère - Arko III - August der Starke OLD - Balous Bellini – Carabas – Casall - DSP Cashmoaker – Cellestial – Colorit - Comme il faut – Cormint - Cornet’s Prinz - Danone I - Dante Weltino OLD - Desperados FRH – Dimaggio - Don Diamond – Edward - Embassy II – Emmerton – Escolar - Escudo I - Fighting Alpha - Fürstenball OLD – Kannan - King Arthur TSF – Licotus - Lord Pezi – Quaterback - Rock Forever NRW - Rubin Royal OLD - San Amour -  Scolari – Sezuan – Sion - Sir Heinrich OLD - Van Deyk – Zinedine
 
Weitere Infos und Leseproben unter www.equitaris.de
 
“VererberStars im Portrait 3”
ISBN 978-3-00-054938-0
Format 21 x 28 cm, fester Einband, ca. 180 Seiten
Kosten 35 Euro inkl. MwSt. (zzgl. Versand)
Bestellungen über tanja_becker@equitaris.de o. Tel. 04441-9056-195 o. 0160-4402257


07.12.2016
(Pressemitteilung)

Michael Jung (Horb) und Grischa Ludwig (Bitz) führten die Vielseitigkeits- und Westernreiter bei Championatsball in Warendorf an. 
 
Warendorf - Alle Jahre wieder treffen sich Ende November die besten und erfolgreichsten Reiterinnen und Reiter der Saison, um geehrt zu werden. In der festlich geschmückten Springhalle im Bundesleistungszentrum des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei in Warendorf waren rund 820 Gäste anwesend. Anschließend feierten die Besucher zusammen mit den Sportlern, Trainern, Pferdebesitzern, Züchtern und Sponsoren ausgelassen die Erfolge beim traditionellen „Championatsball“.

In seiner Begrüßungsrede sagte der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Breido Graf zu Rantzau (Breitenburg): „Wir haben in diesem Jahr viele Gründe zu feiern. Denn mit zwei vollen olympischen Medaillensätzen im Gepäck wurden unsere Erwartungen übertroffen. „Besonders erfreulich ist, dass es seit Barcelona 1992 gelungen ist, wieder alle drei Disziplinen auf dem Siegerpodest zu haben. Besonders hervorheben möchte ich auch unsere Parareiter, die mit einer überwiegend neu besetzten Equipe zu Team-Silber geritten sind und sich auch im Einzel mit Bronze und zahlreichen vierten Plätzen toll präsentiert haben. Die Stärke unseres Verbandes wird noch deutlicher, wenn wir auf unsere Jugend schauen. Mit 45 Medaillen, darunter 24 goldenen, fällt unsere Bilanz 2016 überragend aus. Darauf bin ich besonders stolz.“

Als erste Abteilung wurden die Westernreiter vom WDR-Sportmoderator Peter Großmann auf die Bühne gerufen. Mit zwei WM-Silbermedaillen in Gepäck glänzte Grischa Ludwig: in der Einzelwertung und zusammen mit Alexander Ripper (Heppenheim), Dominik Reminder (Incisa Scapaccino/ITA) sowie Elias Ernst (Windeck) im Teamwettbewerb. Elias Ernst und Dominik Reminder wurden außerdem mit dem FN-Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet.
„Auch, wenn ich heuer nur für zirka vier/fünf Stunden dabei sein kann, komme immer wieder gerne nach Warendorf“, sagte der 42-Jährige und ergänzte frohgelaunt: „Es ist immer etwas Besonderes, wenn die erbrachte Leistung auch von den Reiterkollegen und Freunden des Reitsports anerkannt wird. Außerdem freut man sich stets auf ein Wiedersehen mit dem einen oder anderen Reiter aus den verschiedenen Abteilungen.“ Danach machte sich der Schwabe auf den Weg nach Frankfurt a.M., denn am frühen Sonntagmorgen startete der Flieger über den großen Teich nach Oklahoma City.

Ebenfalls geehrt wurden die Teilnehmer von den Europameisterschaften der Jungen Reiter in Givrins: zwei Goldmedaillen sicherte sich Gina Maria Schumacher (Givrins/SUI) in der Einzelwertung – und zusammen mit Franziska Eufinger (Reichweiler), Anna Voss (Eltze) sowie Jakob Behringer (Kirchardt) im Mannschaftswettkampf. Ferner wurden Franziska Eufinger und Anna Voss mit dem FN-Ehrenzeichen (Junioren) ausgezeichnet.

Auf dem Championatsball in Warendorf wurden die Vielseitigkeitsreiter zwar als letzte Gruppe auf das Podest gebeten, aber die zu feiernden Erfolge der „Buschreiter“ waren erstklassig. Angeführt von der Nummer eins der FEI-Ranking-Liste, Michael Jung (Horb), der mit 632 Punkten vor Phillip Dutton (USA, 517) und Christopher Burton (AUS, 484) die Liste anführt, wurden die Leistungen der erfolgreichen „Buschreiter“ von Peter Großmann dementsprechend gewürdigt. Zudem stellte der Moderator fest, dass der erfolgreichste unter ihnen, Michael Jung, auch unlängst zum Reitmeister ernannt worden sei. In der Tat. Damit ist der 34-Jährige der jüngste Reitmeister in der seit 1964 aufgeführten und insgesamt 43 Namen zählenden Liste.

Michael Jung: „Es war für mich und mein Team erneut ein erfolgreiches Jahr. Zum zweiten Mal Olympiasieger und dazu mit der Mannschaft noch eine Silbermedaille. Und mit dem Reitmeistertitel zum Abschluss kann man mit der Turniersaison 2016 nur vollauf zufrieden sein. Die Freude jedenfalls ist groß. Nochmals meinen Dank an alle die dazu beigetragen haben.“   


05.12.2016
(Pressemitteilung)

HIPPOLOGICA Berlin 2016: Sportliche Highlights zum 25. Jubiläum
 
Berlin - Die Turnieragenda der HIPPOLOGICA Berlin hält für Pferdesportliebhaber, Reiter und unternehmungslustige Familien alljährlich Sport, Spaß und Spannung bereit – und das seit nunmehr 25 Jahren. 20 Reitsportprüfungen werden die Jubiläumsausgabe der HIPPOLOGICA Berlin vom 15. bis 18. Dezember erneut zum größten Hallenreitturnier Berlins machen.
 
Mit dabei sind die besten Reiter aus der Region und den umliegenden Bundesländern wie beispielsweise Laura Strehmel und André Thieme. Strehmel gewann kürzlich den Landesmeistertitel der Berlin-Brandenburger Springreiter in Neustadt. Thieme wurde Zweiter bei der DKB-Riders Tour 2016. Im Wettkampf gegeneinander laufen die Reitsportler zur Höchstform auf. Für die Zuschauer auf den Tribünen bedeutet das Nervenkitzel pur.
 
Premierenparade mit Polo, Ponys und Mini-MASTERS
Die Besucher können sich zum Messe-Jubiläum auf neue sportliche Highlights freuen. So werden die Berliner Messehallen erstmalig zum Austragungsort für das Finale des Skoda-Autopunkt-Falkensee-Spandau-Cup 2016 - eine Ponydressurprüfung der Klasse A*. Für eine einzigartige Atmosphäre sorgt am Donnerstag und Freitag erstmals das PRORA Solitaire Hauptstadt ARENA Polo Turnier.
 
Auch die kleinsten Pferdesportler kommen auf der HIPPOLOGICA Berlin 2016 ganz groß raus: Am Samstag kann sich der Nachwuchs in Halle 23 zum ersten Mal im Finale der HIPPOLOGICA Mini-MASTERS messen. Der Wettbewerb besteht aus einem Pony-Führzügelwettbewerb und einem Mini-HIPPOLOGICA-Voltigier-Cup.
 
Fünf Disziplinen bis hin zur Schweren Klasse
Insgesamt umfasst das Turnierprogramm der HIPPOLOGICA Berlin 2016 fünf verschiedene Pferdesportdisziplinen bis hin zur Schweren Klasse: Spring- und Dressurreiten, Dressurreiten mit Handicap, Voltigieren und Fahrsport.
 
An allen vier Messetagen finden die HIPPOLOGICA-MASTERS-Prüfungen statt. Von Freitag bis Sonntag laufen Wettkämpfe im Kombinierten Hindernisfahren für Zweispänner (Klasse M). Die beiden Endrunden zum HIPPOLOGICA-Team-Cup am Donnerstag in den Disziplinen Dressur und Springen und der HIPPOLOGICA-Voltigier-Cup am Freitag bieten weitere Momente zum Mitfiebern.
 
Am Samstag kann sich das Publikum auf die Dressurkür (Klasse S*) und das Jugend-Mannschaftsspringen der Landesverbände freuen. Ein Messeabschluss voller Adrenalin wird den Besuchern mit dem Großen Preis der HIPPOLOGICA (Springen, Klasse S**) am Sonntag geboten.
 
Aktuelle Informationen zum Sportprogramm auf der HIPPOLOGICA Berlin sind zu finden unter: www.hippologica.de.
 
Über die HIPPOLOGICA Berlin
Die HIPPOLOGICA Berlin ist das Pferdesportevent mit dem größten Hallenreitturnier (mit Springprüfungen Kl. S**) in der Bundeshauptstadt. Die Kombination aus Sport, Show und Shopping macht die HIPPOLOGICA Berlin jedes Jahr zum winterlichen Höhepunkt für alle Reiter und Züchter aus der Region. Die 25. HIPPOLOGICA Berlin findet vom 15. bis 18. Dezember 2016 mit einem anspruchsvollen sportlichen und fachlichen Rahmenprogramm statt. Mehr Informationen über die HIPPOLOGICA stehen online unter www.hippologica.de bereit.


05.12.2016
(Pressemitteilung)

„Passepartout” – die neue HOP TOP Show der EQUITANA 2017
 
Essen -

Die Kindheit, die erste Liebe, die schönste Reise des Lebens – dahinter stecken Geschichten, Begegnungen und Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben. „Passepartout“, die neue HOP TOP Show der EQUITANA, erzählt von ihnen als Bilderrahmen des Lebens. Die Gala ist der Show-Höhepunkt jeder EQUITANA und alle zwei Jahre ein Garant für unvergessliche Bilder. Im März bringt die neue Produktion „Passepartout“ dafür wieder die Besten der internationalen Szene zusammen – für nur vier Vorstellungen, das macht die HOP TOP Show so einzigartig. 

„Passepartout“ verspricht ein furioses Spektakel aus reiterlicher Klasse, atemberaubender Show und dem poetischen Miteinander von Mensch und Pferd. Ab dem 18. März zeichnet „Passepartout“ ihre vertrauensvolle und intensive Beziehung nach, zeigt feinste Kommunikation mit kaum sichtbaren Signalen und überrascht mit neuen und ungewöhnlichen Ideen. Wie im Leben dauert jede Sequenz nur eine kurze Weile, doch Begeisterung und Erinnerung bleiben.

Die großen Stars der Szene feierten auf der EQUITANA ihre Showpremiere oder gehören seit vielen Jahren zu den regelmäßigen Gästen der HOP TOP Show. Lorenzo, Frédéric Pignon, Santi Serra, Alizée Froment oder die Brüsewitz-Brüder begeisterten die Zuschauer der vergangenen Veranstaltungen mit ihrem Können und setzten mit ihren Showbildern Standards für die gesamte Showbranche.

Wer dabei sein will, wenn Stars und Newcomer an nur vier Abenden die Messlatte für die nächsten Jahre hoch setzen, sollte sich rechtzeitig Tickets sichern. Premiere feiert die HOP TOP Show am Samstag, 18. März. Drei weitere Auftritte folgen am 22., 24. und 25. März. Tickets unter www.hop-top-show.com oder www.equitana.com.



05.12.2016
(Pressemitteilung)

Drei neue Hengstofferten beim Züchteradvent in Lodbergen
 
Vechta - Die Zuchtsaison 2017 kann kommen! Nachdem erwartungsgemäß die beiden Junghengste Finest Selection von Follow Me OLD  und Quel Plaisir von Quantensprung auf den Körplätzen in Vechta und Münster-Handorf brillierten und der Bundeschampionats-Vierte Best for Me OLD von Bretton Woods seine HLP in Schlieckau mit herausragenden Bewertungen beendet hat, blickt Urs Schweizer ausgesprochen optimistisch auf das kommende Jahr. „Finest Selection, Quel Plaisir und Best For Me OLD werden unsere Hengstkollektion wirkungsvoll verstärken, wobei wir natürlich besonders stolz darauf sind, dass alle drei aus unserer eigenen Aufzucht stammen und von uns im Fohlenalter bei ihren Züchtern entdeckt wurden.“ Er hoffe, so fährt der Geschäftsführer des Dressurpferde Leistungszentrum Lodbergen (DLZ) fort, mit dieser Offerte die ohnehin herausragende Bilanz des Jahres 2016 noch einmal toppen zu können.

Die nächste öffentliche Präsentation der drei vierbeinigen Zukunftshoffnungen Finest Selection, Quel Plaisir und Best For Me OLD sowie ihrer Boxennachbarn Follow Me OLD, For Romance I OLD, First Ampere, Frascino, Herakles, Rock For Me, Royal Doruto OLD und Rubin Royal OLD steht unmittelbar bevor: am Sonntag, 11 Dezember, lädt das DLZ wieder zum alljährlichen Züchteradvent ein. Ab 11.00 Uhr können sich Züchter und Pferdefreunde von der Qualität der DLZ-Hengste ein Bild machen.

Der bildschön aufgemachte Finest Selection stammt aus dem ersten Jahrgang des ja ebenfalls im DLZ beheimateten Siegerhengstes, Ib-Hauptprämiensiegers und Oldenburger Landeschampions Follow Me OLD und verfügt über seinen Muttervater Lauries Crusador xx über eine wertvolle Edelblutkomponente. Aus dem Hannover’schen Mutterstamm gingen zahlreiche Zucht- und Sportspitzen hervor.

Mit der so seltenen, wie begehrten Fellfarbe eines Schokoladenfuchses wartet ungemein typvolle Quel Plaisir auf, der von dem Dressurpferde-WM-Bronzegewinner Quantensprung abstammt, der damit seinen gelungenen Einstand als Hengstvater gibt. Auch bei Quel Plaisir sorgt bestes Trakehner-Blut in den weiteren Generationen für den nötigen Leistungsanschluss.

Der bereits vierjährige Dunkelfuchs Best For Me OLD stammt ab von dem unter Matthias Alexander Rath bis Inter I-erfolgreichen Bretton Woods. Mütterlicherseits geht er auf den berühmten Oldenburger Stamm der Edosta zurück. 

Im Anschluss an die ca. zweistündige Hengstpräsentation beim Züchteradvent, steht das DLZ-Team um Urs Schweizer für Fragen und Beratungsgespräche zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei. Die Liveübertragung erfolgt im Internet via www.clipmyhorse.de.

Weitere Infos unter www.dressurleistungszentrum.de


05.12.2016
(Pressemitteilung)

Endlich wieder da - CSI Neustadt-Dosse
 
Neustadt-Dosse - Der Pferdesportkalender 2017 birgt etliche Herausforderungen. Neben den Championaten wie den Europameisterschaften und dem Weltcup-Finale sind das die internationalen Turniere. Und obwohl es in Deutschland an Events nicht wirklich mangelt, ist die Erleichterung über die Rückkehr des CSI Neustadt-Dosse vom 5. - 8. Januar 2017 deutlich spürbar. Das CSI2* in der Graf von Lindenau-Halle erfüllt viele Funktionen für verschiedene Rezipienten.

Jahresbeginn unter tollen Bedingungen
Eine der wichtigsten ist die Chance, das neue Jahr sportlich auf richtig gutem Niveau zu beginnen und die Faktoren für die Güteklasse sind die Ausschreibung und die Rahmenbedingungen wie Böden oder Stallungen. Letztere müssen tadellos sein, die Ausschreibung, also das Programm soll und muss am Jahresanfang auch mit Blick auf die kommenden Monate perfekt passen. Mit Ausnahme der Weltcup-Pferde endet in Profiställen Anfang Januar fast überall eine zwei- manchmal dreiwöchige Turnierpause. Um so wichtiger ist der Neustart nach einer solchen Pause, auch mit Blick auf den Endspurt in Sachen Weltcup oder wie bei Andre Thieme (Plau a.S.) mit Blick auf den im Februar beginnenden USA-Aufenthalt. Profis wie Patrick Stühlmeyer (Osnabrück), der 2015 den Preis der Deutschen Kreditbank AG gewann, Championatskadermitglied Mario Stevens (Cloppenburg), Dänemarks Jennifer Fogh Pedersen oder Lars Bak Andersen, Derbysieger Nisse Lüneburg (Hetlingen) oder Holger Wulschner (Passin) schätzen das CSI in der Graf von Lindenau-Halle genau wegen dieser Qualität. Dazu die Athmosphäre in der gut besuchten Arena, die Qualität des Parcours und zwei Weltranglistenspringen, in denen sich die Teilnehmer „nichts schenken“ - all das macht den Reiz des ersten internationalen Turniers im neuen Jahr aus.

„Homerun“ auf internationalem „Parkett“
Für etliche Reiterinnen und Reiter aus Berlin und Brandenburg ist Neustadt-Dosses CSI das einzige internationale Event „vor der Haustür“, also auch mit dem Vorteil vor heimischem Publikum aus Brandenburg und Berlin starten zu können. Das CSI kann die Bühne sein, um sich für weitere internationale Startmöglichkeiten zu empfehlen. Die Konkurrenz in Deutschland ist groß. Max-Hilmar Borchert (Menz), Felix Ewald (Storkow), Laura Strehmel - derzeit in der Sportfördergruppe der Bundeswehr - oder Steffen Krehl (Lentzke) sind Leistungsträger in Brandenburg, für die das CSI Neustadt-Dosse praktisch ein „Homerun“ ist -  eine Plattform, auf der sie sich mit nationaler und internationaler Konkurrenz messen und zwar als Reiter und auch als Ausbilder von Pferden. Das ist qualitativ eine andere Art Bühne, als die guten ländlichen Turniere, die es überall in Deutschland gibt.

Treffpunkt CSI Neustadt-Dosse

Das CSI sei „die erfolgreichste Veranstaltung in der Graf von Lindenau-Halle“ so lautet seit Jahren die Feststellung der Amtsverwaltung Neustadt. Die Region rund um den Standort des Haupt- und Landgestüts ist mit dem Thema Pferd bestens vertraut, die Anziehungskraft auf Besucher reicht jedoch viel weiter. Schon der Blick auf die Autokennzeichen auf dem Besucherparkplatz macht deutlich, dass Zuschauer teilweise weite Anreisen auf sich nehmen, um dabei zu sein. Das CSI in der Graf von Lindenau-Halle ist auch in Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen oder Hamburg ein Begriff, eine Art Gütesiegel. Und die Verknüpfung von Sport mit Zucht durch die Gala-Hengstschau des weltweit bekannten HuLG Neustadt/ Dosse verschafft dem Wochenende zusätzlichen Reiz. In der Graf von Lindenau-Halle trifft man sich, genießt Sport oder geht Kaffetrinken und ein bißchen einkaufen in der Ausstellung im Kutschenmuseum. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Verwaltung nutzen das Sportereignis in der Graf von Lindenau-Halle für Gespräche und den Ideenaustausch. Kurz und gut - es ist in vielerlei Hinsicht ein beliebtes Event!


Anknüpfen wo man aufgehört hat….

…aber unter verbesserten Rahmenbedingungen können die Veranstalter der ESE - Equestrian Sport Events - Herbert Ulonska. Dank der Arbeiten im Außen- und Innenbereich der Graf von Lindenau-Halle ist nun wieder der passende Rahmen für das internationale Turnier geschaffen worden. Für den Neustart 2017 wurde der Umfang des Programms, so wie Zuschauer und Aktive ihn 16 Jahre lang kennen und schätzen gelernt haben, nicht verändert. Insgesamt 22 Prüfungen bietet das internationale Turnier von Donnerstag bis Sonntag, darunter mit dem Großen Preis und dem Preis der Deutschen Kreditbank AG zwei Weltranglistenprüfungen, außerdem die internationale Youngstertour und das CSI der Amateure. Mit dem Junior Future Cup in einem Einlaufspringen und einem Mannschaftsspringen setzt das CSI Neustadt-Dosse zudem die Nachwuchsförderung fort.

Karten für Neustadt-Dosses internatonales Reitturnier gibt es bereits im Vorverkauf, z.B. auch passend als Weihnachtsgeschenk für Reitsportfreunde. Ganz einfach erhält man die Tickets über die website unter http://csi-neustadt.de/kartenvorverkauf/.

Weiter Informationen finden Sie digital - zum Beispiel im Internet: www.csi-neustadt-dosse.de ! Oder bei Facebook: https://www.facebook.com/csi.neustadt.dosse !


05.12.2016
(Comtainment GmbH)

Poznan: Andre Thieme Zweiter im Weltcup - Christian Hess belegt Platz vier, Philipp Weishaupt an sechster Stelle
 
Poznan - Um Weltcup-Punkte der Osteuropa-Liga wetteiferten die Aktiven im polnischen Poznan (Posen). Aus deutscher Sicht verlief das Drei-Sterne-Turnier erfolgreich: Andre Thieme (Plau am See) wurde mit Conthendrix Zweiter, Christian Hess (Heidmühlen) mit Bastian Vierter und Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Solitär Sechster.

Von 50 im Umlauf gestarteten Paaren erreichten sieben das Stechen des Weltcup-Springens der Osteuropa-Liga, unter ihnen auch drei deutsche. Am schnellsten löste der Luxemburger Marcel Ewen mit dem belgischen Hengst Excenel die Aufgabe. Der 34-jährige Trainer der Reiter aus Aserbaidschan benötigte 35,94 Sekunden und verwies Andre Thieme und den zwölfjährigen Holsteiner Wallach Conthendrix (v. Contendro) auf den zweiten Platz (0/36,8). Hinter der 20-jährigen Tschechin Anna Kellnerova und dem KWPN-Hengst Classic (0/38,5) reihte sich Christian Hess als Vierter ein. Auch er war mit dem zehnjährigen niederländischen Wallach Bastian fehlerfrei geblieben (38,66). Mit einem Abwurf im Stechen erreichte Philipp Weishaupt mit dem achtjährigen Hannoveraner Solitär (v. Salito) als Sechster das Ziel (37,01).   hen


05.12.2016
(FNpress)

Ergebnisdienst vom 1. bis 4. Dezember
 
Warendorf - Sieger und Platzierte in Paris/FRA, Poznan/POL, Lichtenfoorde/NED, Roosendaal/NED und Budapest/HUN

Internationales Springturnier (CSI5*) vom 1. bis 4. Dezember in Paris/FRA
Großer Preis
1. Gregory Wathelet (BEL) mit Eldorado van het Vijverhof; 0/0/41,86
2. Bertram Allen (IRL) mit Hector van d’Abdijhoeve; 0/0/42,08
3. Daniel Deusser (Mechelen/BEL) mit Equita van’t Zorgvliet; 0/0/43,81

Weitere Informationen unter www.longinesmasters.com

Internationales Springturnier (CSI3*/1*) vom 1. bis 4. Dezember in Poznan/POL
Großer Preis
1. Marcel Ewen (LUX) mit Excenel; 0/0/35,94
2. André Thieme (Plau am See) mit Conthendrix; 0/0/36,80
3. Anna Kellnerova (CZE) mit Classic; 0/0/38,50

Weitere Informationen unter www.cavaliada.pl

Internationales Jugend Springturnier (CSI-J/P/Ch/U25) vom 1. bis 4. Dezember in Lichtenfoorde/NED Großer Preis U25
1. Lars Kersten (NED) mit Dobbey; 0/0/30,40
2. Khaled Abdurahman Almobty (KSA) mit Dona Evita; 0/0/30,53
3. Kim Hoogenraat (NED) mit Rubio Monocoat Electric; 0/0/31,28

11. Marie Schulze Topphoff (Havixbeck) mit Safira; 0/4/32,19

Großer Preis Junioren
1. Hessel Hoekstra (NED) mit Qstar; 0/0/26,46
2. Simon Morssinkhof (BEL) mit Gines van de Klunderd; 0/0/27,55
3. Laurie Touw (NED) mit Demacoemba; 0/0/29,37

10. Max Haunhorst (Hagen) mit Estaval; 1/69,56

Großer Preis Children
1. Pam Nieuwenhuis (NED) mit Vendorlux; 0/0/34,88
2. Eleanor Hall Mcateer (GBR) mit Dazzle; 0/0/36,92
3. Jodie Burchmore Eames (GBR) mit Casti Anreia; 0/0/38,03

10. Sanne-Roos Bals (Gouda/NED) mit Flow; 8/56,99

Großer Preis Pony
1. Elise van de Mheen (NED) mit Ensilla; 0/0/29,95
2. Gilles Nuytens (BEL) mit Nibor; 0/0/32,14
3. Georgina Burchmore-Wames (GBR) mit Ron Burgundy; 0/0/32,29

21. Pia Alfert (Ahaus) mit Harry; 8/65,10

Weitere Informationen unter www.psclichtenvoorde.nl

Internationales Dressurturnier (CDI3*/Y/J/U25/P) vom 1. bis 4. Dezember in Roosendaal/NED
Grand Prix 3*
1. Anders Dahl (DEN) mit Selten HW; 72,900 Prozent
2. Tommie Visser (NED) mit Variohippique’s Vingino; 72,120
3. Gareth Hughes (GBR) mit Don Carissimo; 71,100

10. Jana Kun (Aachen) mit Vanquer; 67,780

Grand Prix Kür 3*
1. Tommie Visser (NED) mit Variohippique’s Vingino; 75,350 Prozent
2. Marlies van Baalen (NED) mit Ratzinger; 73,625
3. Jeannette Haazen (NED) mit Dabanos d’O4; 73,300
4. Nadine Husenbeth (Sottrum) mit Florida; 72,550

Grand Prix Special 3*
1. Gareth Hughes (GBR) mit Don Carissimo; 72,490 Prozent
2. Anders Dahl (DEN) mit Selten HW; 72,012
3. Stella-Charlott Roth (Alsbach-Hähnlein) mit Rubin Action; 68,333

Grand Prix Kür Junge Reiter
1. Anna-Christina Abbelen (Kempen) mit Fürst on Tour; 76,417 Prozent
2. Lina Uzunhasan (TUR) mit Donna Ray; 75,208
3. Valentina Remold (ITA) mit Broadway; 73,958

Grand Prix U25
1. Maxime van der Vlist (NED) mit Bailey; 70,039 Prozent
2. Denise Nekeman (NED) mit Boston Sth; 69,845
3. Anna-Christina Abbelen (Kempen) mit Henny Hennessy; 66,705

Grand Prix Kür U25
1. Maxime van der Vlist (NED) mit Bailey; 75,125 Prozent
2. Anna-Christina Abbelen (Kempen) mit Henny Hennessy; 72,917
3. Denise Nekeman (NED) mit Boston Sth; 72,333

Grand Prix Kür Pony
1. Kim Noordijk (NED) mit Brasil; 78,667
2. Marten Luiten (NED) mit Movie Star; 75,292
3. Romy Verweij (NED) mit Brouwershaven’s Nairobi; 74,500

6. Laura Stuhldreier (Münster) mit Tesio; 74,042

Weitere Informationen unter www.dengoubergh.nl

Internationales Weltcup-Fahrturnier (CAI-W) vom 2. bis 4. Dezember in Budapest/HUN
Weltcup Fahren
1. Koos de Ronde (NED); 267,59
2. Jozsef Dobrovitz (HUN); 275,14
3. Edouard Simonet (BEL); 294, 00

5. Rainer Duen (Minden); 162,25

Weitere Informationen unter www.lovasshow.hu


05.12.2016
(FNpress)

Ingrid Klimke Persönliches Mitglied des DOSB - Münsteraner Vielseitigkeitsreiterin für Britta Heidemann nachgewählt
 
Warendorf - Große Ehre für Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke (Münster). Im Rahmen der 13. Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes ist die zweimalige Mannschaftsolympiasiegerin und Mannschaftssilbermedaillengewinnerin von Rio 2016 auf Vorschlag der Athletenkommission in den Kreis der Persönlichen Mitglieder des DOSB nachgewählt worden. Sie nimmt den Platz von Fechterin Britta Heidemann ein, die im August in die Athletenkommission des Internationalen Olympischen (IOC) gewählt wurde und als IOC-Mitglied auch dem DOSB-Präsidium angehört.

Laut Satzung gehören dem DOSB neben den Spitzenverbänden, Landessportbünden, Verbänden mit besonderen Aufgaben und Sportverbänden ohne internationale Anbindung auch die deutschen IOC-Mitglieder sowie bis zu 15 Persönliche Mitglieder an. Letztere sind bis zu zehn aktive oder ehemalige Athleten, die an Olympischen Spielen teilgenommen haben, sowie bis zu fünf weitere Persönlichkeiten aus dem olympischen Bereich. Neben der jetzt neu gewählten Ingrid Klimke gehören seit 2014 dazu: Verena Bentele (Langlauf/Biathlon), Christian Breuer (Eisschnelllauf), Kirsten Bruhn (Paralympics/Schwimmen), Andreas Dittmer (Kanu/Canadier), Moritz Fürste (Hockey), Maria Höfl-Riesch (Ski Alpin), Rosi Mittermaier-Neureuther, Prof. Dr. Martin Roth, Ulla Schmidt, Gerd Schönfelder (Ski Alpin), Henrik Stehlik (Turnen/Trampolin), Dr. Klaus Steinbach, Robin Szolkowy (Eiskunstlauf) sowie der ehemalige FN-Präsident Jürgen R. Thumann. Hb


05.12.2016
(FNpress)

Feierliche Stimmung bei Sosaths Züchter-Advent
 
Lemwerder - Am 2. Adventswochenende feierte der Hof Sosath mit mehreren hundert Gästen einen stimmungsvollen "Züchter-Advent". In der weihnachtlich geschmückten Reithalle wurden die neuen Hengste, altbekannte Vererber und deren Familien präsentiert. Jan Ahlers sorgte mit seinen Weihnachtsliedern zum Mitsingen für beste Stimmung.

Im Fokus standen die beiden Neuzugänge der Station. Der dreijährige Sohn des Comme il faut x Quinta Real x Balou du Rouet wurde von Hendrik Sosath locker dressurmäßig unter dem Sattel vorgestellt. Er war 2015 westfälischer Prämienhengst und absolvierte gerade seinen 50-Tage-Test mit der springbetonten Endnote von 8,99. Auf der Leinwand bekamen die Züchter einen Eindruck von der imposanten Leistung seines Vaters, des Weltcup-Siegers Comme il faut, und seines Dreiviertelbruders, Comilfo Plus Z. Der frisch in Hannover gekörte, ebenfalls noch namenlose Youngster von Lord Argentinus x Lex Lugar x Couleur-Rubin zeigte sich sportlich und blutgeprägt an der Hand.

Die dreijährigen Dressurhengste For Dance von For Romance x Rubiloh und Devonport von Dancier x Ravallo beeindruckten altersgemäß unter dem Sattel von Lukas Fischer und Shereena Satzer.

Das Familienschaubild rund um die ehemalige Bundessiegerstute Lady Heida I zeigte sie selbst, ihre in S-Springen siegreiche Tochter Lady Lordana von Lordanos sowie Lady Pleasure von For Pleasure und deren Sohn, den aktuellen Hannoveraner Champion der vierjährigen Springpferde, Diamant de Plaisir von Diamant de Semilly. Casino Berlin marschierte zusammen mit seinem Sohn auf, dem aktuellen Hauptprämien-Reservesieger und Springpferdeprüfungs-Gewinner Casino Grande.

Der vierjährige Ogano von Ogano Sitte x Diarado x Cantus glänzte am Sprung. Nationenpreisreiter Mario Stevens, der selbst eine Stute von ihm tragend hat, kommentierte die Darbietung der Springsporthoffnung: "Er springt natürlich mit Stange davor und dahinter, wird dann etwas gefordert und in dem Moment gibt es eine Explosion im Körper und genau das ist das, was wir brauchen. Wir brauchen Pferde, die sich reiten lassen und die Kraft im Rücken haben. Ich denke, dass dieses Pferd etwas für die Zukunft ist."

Das letzte und größte Schaubild des Abends wurde rund um Hengstmutter Lady Heida II gezeigt. Ihre beiden Töchter Cadora, erfolgreich in Großen Preisen, und Lady Cadora, OS-Siegerstute 2014, betraten vor ihrem Bruder Cador, der 2015 VTV-Hengst des Jahres wurde, die Halle (alle von Catoki). Anschließend zeigte der jüngste gekörte Sohn der Lady Heida II, Diamant de Landor von Diamant de Semilly, unter dem Sattel seine Rittigkeit.

Marko Schemmel demonstrierte mit Honoré du Soir von Easy Game x Latimer wie das tägliche Training eines Dressurpferdes aussehen kann. Er machte auch einige Gymnastiksprünge mit dem Trakehner. Hendrik Sosath präsentierte den Casall-Sohn Casalido über dem Sprung. Florenz von Florencio setzte mit Lukas Fischer den feierlichen Schlusspunkt der zweistündigen Präsentation.

Zwischen den Präsentationen der Pferde sorgte Musiker Jan Ahlers für besonders festliche Stimmung. Er animierte die Zuschauer mit seinem Akkordeon zum Weihnachtsliedersingen und beeindruckte mit Soloauftritten an Trompete und Saxophon.

Dr. Bruno Leite referierte in einem interessanten und kurzweiligen Vortrag über die Möglichkeiten des Embryo-Transfers.

Zahlreiche Züchter fachsimpelten und feierten noch bis tief in die Nacht. Die Veranstaltung wurde von ClipMyHorse live übertragen. Premium-Mitglieder können sie im Archiv ansehen.


04.12.2016
(Pressemitteilung)

37. P.S.I. Auktion: Vierbeiniger Ferrari für 1.5 Millionen Euro
 
Ankum - Die 37. P.S.I. Auktion war eine der besten Auktionen, da waren sich die P.S.I. Macher Paul Schockemöhle und Ulli Kasselmann im Anschluss an die Versteigerung einig. Ein Gesamterlös von 16.501.000 Euro für insgesamt 48 Pferde bestätigte die Herren in ihrem Gefühl. Allen voran glänzte bereits als drittes Pferd der „order of sale“ ein vierbeiniger Ferrari als Preisspitze.

Der vierjährige Oldenburger Hengst Ferrari (Foundation x Hotline), der bereits beim Oldenburger Landesturnier in Rastede zum Champion bei den Hengsten gekürt wurde, präsentierte sich auch im Rahmen der Auktion als absolute Ausnahmeerscheinung und wie bereits im Katalog angekündigt, als „Dressurspitze ohne Wenn und Aber“. Auf die weitere Ausbildung dieses großrahmigen Reithengstes freuen sie die Herren rund um den Dressurstall Dressage Grand-Ducal in Luxemburg, die den Zuschlag für ihren neuen Ferrari bei 1.5 Millionen Euro erhalten haben.

Das zweitteuerste Pferd, das ebenfalls der Dressurkollektion angehört, war der vierjährige dunkelbraune Revenant, der 2016 ebenfalls Champion bei den Reithengsten, aber bei den Westfalen, wurde. Der hochattraktive Hengst, der vor allem mit seiner außergewöhnliche Galoppade glänzt verzauberte viele Kunden rund um den Globus und löste ein heißes Bieterduell aus.  Am Ende wechselte der Nachkomme des Rock Forever aus einer Sir Donnerhall I-Mutter den Besitz für 1.1 Millionen Euro in das bayerische Gestüt Ammerland.

In der Reihe der diesjährigen Spitzenpferde folgten auf die zwei genannten Dressurhengste direkt zwei Ausnahmespringpferde. 960,000 Euro kostete Chaconeta, die demnächst ihre neue Heimat in der Schweiz bezieht und damit die neue Stallkollegin von Stalognia, der Preisspitze von 2015, wird. Die sechsjährige braune Stute ist fertig für 1,35 Meter Parcours und konnte sich in diesem Jahr bereits die Goldmedaille der Sechsjährigen im „Deister“-Springpferde Championat sichern. „Ihr Vater Chacco-Blue ist mein Lieblingshengst und ihr Mutter-Vater Cornet Obolensky meiner Meinung nach der beste Springhengst der Welt“, erklärte Paul Schockemöhle die Besonderheit der diesjährigen Springspitze.

Zweitteuerstes Springpferd war Stakkatan, ein fünfjähriger Stakkatol-Sohn, der für 900.000 Euro nach Polen zugeschlagen wurde. Stakkatol stellte bereits in den vergangenen zwei Jahren das Spitzenpferd der Springkollektion und beweist damit seine exklusive Vererberqualität. Stakkatan selber konnte sich in diesem Jahr bereits unter dem japanischen Olympia-Reiter Koki Sato in internationalen Nachwuchspferdespringprüfungen beweisen.

Alles in Allem hat die 37. P.S.I  Auktion gezeigt, dass man für gute Pferde auch gutes Geld bekommen kann und das die Philosophie der Performance Sales International immer mehr Anklang findet. „Vor allem treue Kunden bauen auf das Vertrauensverhältnis à la P.S.I. und wissen den außergewöhnlichen Service zu schätzen“, resümierte Schockemöhle. Sein Partner Ulli Kasselmann ergänzte, dass es sich gezeigt habe, dass die Gestüte Lewitz und Osthoff immer wieder Ausnahmepferde, wie die diesjährigen Preisspitzen hervorbringen. „Unsere  Kunden wissen, dass wir die Pferde der P.S.I. Kollektion in den meisten Fällen von Geburt an kennen und schätzen ihre gute Kinderstube ebenso wie die Qualität.“ Einen Blick in die Zukunft werfend ist Kasselmann außerdem zuversichtlich, im nächsten Jahr erneut mit einer hochkarätigen Kollektion überraschen zu können.


04.12.2016
(Pressemitteilung)

Vier strahlende Awardträger bei der 37. Performance Sales International
 
Ankum - Das Jahr neigt sich dem Ende und die Macher der Performance Sales International – Ullrich Kasselmann und Paul Schockemöhle – luden an diesem Wochenende erneut nicht nur zur nunmehr 37. P.S.I. Auktion, sondern auch zum Charity Gala Dinner am Vorabend der Auktion. Teil des Festabends ist seit 2004 die traditionelle Verleihung der P.S.I. Awards aus Swarovski-Kristallen an Persönlichkeiten, die sich mit herausragenden Leistungen im und um den Reitsport verdient gemacht haben.

In der Kategorie Sport wurde die Europa- und Weltmeisterin, sowie Olympiasiegerin mit der Mannschaft, Kristina Brörig-Sprehe ausgezeichnet. Die 30-jährige Dressurreiterin aus Dinklage ist bereits seit ihrer Ponyzeit und durch alle Altersklassen hinweg erfolgreiche Championatsreiterin und gehört sozusagen zum Repertoire der Turniere in Hagen – damals bei den Future Champions und heute bei Horses & Dreams.  In Rio de Janeiro konnte sie ihre Olympialeistung von London noch einmal toppen: Mannschaftsgold und Einzelbronze gingen an Bröring-Sprehe und Desperados. Trotz ihrer Erfolge sei sie stets mit beiden Beinen auf dem Teppich geblieben, betonte ihr Laudator Klaus Roeser. „Ab und zu hätte sie durchaus mal für einen Moment abheben dürfen!“ Roeser lobte zusätzlich ihre unglaubliche Fähigkeit sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: „Wenn es zum Showdown kommt, kann sie um sich herum alles ausblenden und ist sowohl körperlich als auch mental zu hundert Prozent im Wettkampfmodus.“ Eine Eigenschaft die sie für jegliche Mannschaftswertung zu einer sicheren Bank mache.

Eine Pferdefrau „par excellence“ wurde mit dem P.S.I. Award in der Kategorie Supporter ausgezeichnet. Akiko Yamazaki ist nicht nur die Pferdebesitzerin von US-Reiter Steffen Peters, sondern auch eine außerordentliche Unterstützerin des Reitsports in den USA. Yamazaki ist Vorstandsmitglied der „United States Equestrian Team Foundation“, die sich um das Fundraising für Reiter auf höchsten Niveau kümmert. Zusätzlich ist sie Gründungsmitglied der „Owner´s Task Force“ des amerikanischen Reitsportverbandes, dessen Mission es ist, aktuelle und potentielle Pferdebesitzer zu ermutigen, die besten Pferde mit den besten Championats- und Nachwuchsreitern zusammenzubringen. Das Ziel: Medaillen bei internationalen Championaten für die USA zu sichern. Laudator Christof Umbach würdigte Yamazaki zusätzlich als selbst erfolgreiche Dressurreiterin, die beispielsweise ihr Pferd Kranak, das sie einst auf dem Hof Kasselmann erworben hatte, am Ende seiner Karriere einer Para-Dressurreiterin zur Verfügung stellte. Akiko Yamazaki´s Legolas, der unter dem Sattel von Steffen Peters bei den Olympischen Spielen in Rio Mannschaftsbronze holte, war übrigens vor genau zehn Jahren die Katalognummer 17 bei der 27. P.S.I. Auktion.

Fernsehmoderatorin Sandra Maahn, die im Norddeutschen Rundfunk die Sendungen „Sportclub Live“ und „Pferd TV“ präsentiert, wurde mit dem P.S.I. Award in der Kategorie Medien geehrt. Philipp Rüping, Drittplatzierter in der Gesamtwertung der DKB-Riders Tour, betonte in seiner Laudatio, wie glücklich sich die Reiter schätzen können, die Preisträgerin an ihrer Seite zu haben. „Die Hobbyreiterin begleitet seit nunmehr fast zehn Jahren Pferd und Reiter mit einem Höchstmaß an Einfühlungsvermögen und Interesse an der Sache durch die TV-Welt. Sie vermittelt in einem häufig kleinen Rahmen von nur ein paar Minuten das „Gefühl Pferd“ und schafft es auch Menschen mit nur wenig oder keinem Bezug zum Pferd daran Teil haben zu lassen.

Eine ganz besondere Auszeichnung, erhielt mit Dr. Hans-Georg Stihl erstmals in der Geschichte der P.S.I. Awards ein Veterinär. Er wurde im festlich geschmückten Ballsaal für die Kategorie Lebenswerk ausgelobt. Dr. Stihl, der in nahezu allen Bereichen des Reitsports für führende Sportställe tätig ist, gehört  seit Anbeginn zum festen Team der Performance Sales International, das er als Auktionstierarzt bereits 1981 zur ersten Auktion nach Newport - Rhode Island begleitete. Mit Paul Schockemöhle pflegt der Züchter und Besitzer von Rennpferden bereits eine 48-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit. Laudatorin Madeleine Winter-Schulze, ebenso wie ihre „Jockeys“ vertrauen seit Jahren auf die Fähigkeiten des mittlerweile 79-Jährigen: „Ich habe oft das Gefühl, er fühlt Dinge mit der Hand, die andere erst röntgen müssten.“ Das erste Pferd, das er in Hagen auf dem Hof Kasselmann untersucht hat, war übrigens der legendäre Deister, der den Ursprung der Verbindung zwischen Ulli Kasselmann und Paul Schockemöhle legte und bis heute die Kataloge der Performance Sales International schmückt.

Der Charity Gala Ball, dessen Reinerlös zugunsten der 2012 ins Leben gerufenen Charity-Initiative „Reiten gegen den Hunger“ geht, fand am Abend noch weitere Unterstützer. Auf individuell gestalteten Karten konnten die Gäste selbst beliebige Summen spenden. Die Initiatoren Ulli Kasselmann und Gudrun Bauer (Bauer Media Group) können sich also über weitere Gelder für „Reiten gegen den Hunger“ freuen. Eine Geste, die kurz vor Weihnachten dort ankommt, wo sie so dringend gebraucht wird.

Heute ist Final-Sonntag bei der 37. P.S.I. Auktion, denn ab 15.00 Uhr werden rund 50 Dressur- und Springpferde einen neuen Besitzer in der ganzen Welt finden. Auch einige der P.S.I.-Vierbeiner könnten zu einem großzügigen Weihnachtsgeschenk werden.

Die P.S.I.-Macher stehen dann auch mit dem gesamten Team als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Alles über die Kollektion, die Auktion, Ansprechpartner und Service gibt es auch online unter www.psi-auktion.de


04.12.2016
(Pressemitteilung)

Roosendaal: Stella Roth Dritte im Special - Junge Dressurgarde startete in den Niederlanden beim CDI3* in Roosendaal
 
Roosendahl - Mit dem dritten Platz im Grand Prix Special erwiesen sich die 26-jährige Stella-Charlott Roth (Bippen bei Osnabrück) und der Oldenburger Wallach Rubin Action als bestes deutsches Paar beim Drei-Sterne-Dressurturnier im niederländischen Roosendaal. In der Nachwuchs-Grand Prix-Tour der U25-Reiter agierten Anna-Christina Abbelen und der Hannoveraner Henny Hennesy mit vorderen Plätzen erfolgreich.

Im Grand Prix lief es für Stella Charlott Roth und den Rohdiamant-Nachkommen Rubin Action aus der renommierten Zuchtstätte Harli Seifert noch „unrund“, aber im Special zeigte das Paar, dass es besser geht: 68,333 Prozent bedeuteten Platz drei hinter dem Briten Gareth Hughes mit dem Hannoveraner Don Carissimo v. Don Crusador (72,49) und dem Dänen Anders Dahl mit Selten HW, einem Sohn v. Sandro Hit-Hohenstein (72,012). In der Kür war Nadine Husenbeth (Sottrum) mit ihrer bewährten rheinischen Fidermark-Tochter Florida beste deutsche Reiterin. Die 17-jährige Stute und ihre 24-jähige Reiterin, Mitglied im B-Kader und in der Perspektivgruppe Dressur des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), erhielten 72,55 Prozent – Platz vier. Diese Prüfung gewann der Niederländer Tommie Visser mit dem Wallach Vingino (75,35).

In den Prüfungen für die Altersklasse U25 schaffte die 20-jährige Anna-Christina Abbelen aus dem niederrheinischen Kempen zwei schöne Platzierungen: Die mehrmalige Mannschafts- und Einzeleuropameisterin der Junioren und Jungen Reiter belegte im Grand Prix mit ihrem bayerischen Wallach Henny Hennessy (v. Hofrat) den dritten Platz (66,705), in der Kür schloss sie auf Platz zwei auf (72,917). Beide Prüfungen gewann die Niederländerin Maxime van der Vlist mit Bailey.   hen


04.12.2016
(FNpress)

Paris: Platz drei für Daniel Deußer im Großen Preis - Belgier Gregory Wathelet gewinnt die Longines Masters-Etappe
 
Paris - Mit dem dritten Platz beendete Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) den Großen Preis von Paris. Im Sattel der zwölfjährigen belgischen Stute Equita van’t Zorgvliet, Tochter des Holsteiners Cassini I aus einer Darco-Mutter, meisterte er in 43,81 Sekunden das Stechen, für das sich acht Paare nach fehlerfreiem Umlauf qualifiziert hatten. Zum Sieg ritt der Belgier Gregory Wathelet mit Eldorado van het Vijverhof (0/41,86), Zweiter wurde der am Niederrhein lebende Ire Bertram Allen mit Hector van d‘Abdijhoeve (0/42,08).

Das Pariser Turnier gehört zur Serie „Longines Masters“ und führt über die Fünf-Sterne-Veranstaltungen von Los Angeles, Paris und Hongkong – ein vergleichbarer Modus mit dem konkurrierenden „Rolex Grand Slam“, der Station beim CHIO Aachen, in Calgary (Kanada) und in Genf am kommenden Wochenende macht. Beide Serien der Uhrengiganten schütten für den Gesamtsieger enorme Preisgelder aus. Daniel Deußer hatte im September dieses Jahres den Großen Preis von Los Angeles gewonnen. Im Falle eines weiteren Sieges jetzt in Paris hätte er die Chance gehabt, im Februar in Hongkong um den Longines Msters-Gesamtbonus von 2,25 Millionen Euro für drei Siege in Folge zu kämpfen. Daraus wird nun nichts, der 35-Jährige und seine Equita wurden nach hochklassigem Pariser Stechen Dritte. Immerhin wurde dieser Platz auch noch mit einem Preisgeld in Höhe von 52.500 Euro versüßt. Den größten Batzen der mit insgesamt 350.000 Euro dotierten Prüfung sicherte sich der belgische Sieger Gregor Wathelet: 115.000 Euro.

Daniel Deußer war der einzige deutsche Teilnehmer, der ins Stechen einzog. Christian Ahlmann (Marl) und der belgische Hengst Epleaser (v. For Pleasure) hatten im Umlauf einen Fehler kassiert, Ludger Beerbaum gab mit seinem 17-jährigen niederländischer Erfolgshengst Chaman (v. Baloubet du Rouet) nach Fehlern auf. Deußer gelang neben seinem guten Ergebnis im Großen Preis auch noch ein weiterer Erfolg. So erzielte er im „Gold Cup“, der wichtigsten Prüfung am Turniersamstag, den zweiten Platz, diesmal mit dem zehnjährigen französischen Wallach Sweet de Beaufour, hinter Steve Guerdat (Schweiz) und Albführens’s Happiness.     hen


04.12.2016
(FNpress)

Kader Fahren neu besetzt - DOKR-Ausschuss Fahren beruft die Kader
 
Warendorf -  Im Rahmen seiner Herbstsitzung in Warendorf hat der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Bundeskader aller Anspannungsarten neu besetzt. Seit dem vergangenen Jahr werden auch für den nicht-olympischen Fahrsport die Kaderkriterien angewandt, die der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) für den deutschen Spitzensport vorgibt.

Folgende Fahrer hat der Disziplinausschuss in die Kader berufen (alphabetische Reihenfolge):

A-Kader Vierspänner
Michael Brauchle (Lauchheim), Rainer Duen (Minden), Mareike Harm (Negernbötel), Christoph Sandmann (Lähden) und Georg von Stein (Modautal).
B-Kader Vierspänner
Sebastian Heß (Ubstadt-Weiher) und Rene Poensgen (Eschweiler).

A-Kader Zweispänner
Sandro Koalick (Drebkau), Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Anna Sandmann (Lähden), Stefan Schottmüller (Kraichtal), Lars Schwitte (Südlohn) und Sebastian Warneck (Rangsdorf).
B-Kader Zweispänner
Dennis Schneiders (Petershagen).

A-Kader Einspänner
Jens Chladek (Viernheim), Marlen Fallak (Bad Langensalza), Lars Krüger (Drebkau), Claudia Lauterbach (Dillenburg) und Dieter Lauterbach (Dillenburg).
B-Kader Einspänner
Philipp Faißt (Lahr), Anika Geiger (Rechtmehring), Marcella Meinecke (Eicklingen), Marie Tischer (Neu-Isenburg) und Jessica Wächter (Aschaffenburg).

A-Kader Pony-Vierspänner
Steffen Brauchle (Lauchheim), Tobias Bücker (Emsdetten), Michael Bügener (Gronau) und Jacqueline Walther (Petershagen).
B-Kader Pony-Vierspänner
Dieter Höfs (Weil der Stadt) und Sven Kneifel (Wunstorf).

A-Kader Pony-Zweispänner
Dieter Baackmann (Emsdetten), Jan-Felix Pfeffer (Oering) und Christof Weihe (Petershagen).
B-Kader Pony-Zweispänner
Max Berlage (Schüttorf), Jasmin Genkinger (Lauchheim), Niels Kneifel (Wunstorf), Birgit Kohlweiß (Weil der Stadt), Michaela Mitnacht (Würzburg) und Thomas Schuppert (Kremkau).

A-Kader Pony-Einspänner
Marlena Brenner (Schüttorf), Fabian Gänshirt (Friesenheim), Katja Helpertz (Nettetal) und Sandra Schäfer (Nordwalde).
B-Kader Pony-Einspänner
Niels Grundmann (Fredenbeck), Pia Grundmann (Fredenbeck) und Jan Schuster (Seehausen).

C-Kader U21
Michelle-Sophie Bloßfeld (Herzberg), Ann-Christin Leeser (Urspring), Carla Rietzler (Rettenberg), Karolin Schettler (Haltern am See) und Anna-Lena Schulz (Arendsee-Mechau).

C-Kader U18
Lisa Maria Tischer (Neu-Isenburg) und Nea-Renee Bonneß (Fichtenwalde).

C-Kader U14
Tom Bücker (Emsdetten), Sophie Hüsges (Willich) und Annika Bogdanovic (Aachen).

D/C-Kader U21
Anna Hüsges (Willich), Louis Ferdinand Kessler (Friedewald), Anna-Marie Lass (Dillenburg), Hannah Rietzler (Rettenberg) und Joann Luca Rühmkorf (Algermissen).

Die Kaderkriterien, die der DOSB vorgibt, sehen eine konsequentere Orientierung der Kaderbesetzungen an der Weltspitze vor. Ausschlaggebend für eine Berufung in den A-Kader ist die Perspektive auf eine erfolgreiche Teilnahme an Championaten, beim B-Kader zählt die Perspektive auf die Weltspitze. Hinzu kommen der C-Kader (Jugend/internationale Spitze mit besonderer Perspektive) und die D/C-Kader im Jugendbereich (Sportler mit C-Kader-Perspektive).


02.12.2016
(FNpress)

Über 350 Ausbilder besuchten den FN-Kongress „Kindgerechter Reitunterricht“ - Altersgerechte Ausbildung muss vielseitig und spielerisch sein
 
Warendorf - Vom Blick über den Tellerrand zur Innensicht, vom Abstrakten zum Konkreten, von der Theorie zur Praxis: Das alles bot der Kongress „Kindgerechter Reitunterricht“ der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Ende November in Warendorf. Ein Thema, das auf großes Interesse stößt, wie die Besucherzahl beweist: 350 Ausbilder suchten Information und Inspiration.

Zum Einstieg gab es sportwissenschaftliche Grundlagen von Prof. Dr. Thomas Jaitner, Arbeitsbereich Bewegung und Training am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Uni Dortmund. „Koordinative und konditionelle Fähigkeiten sind die Voraussetzung dafür, dass wir überhaupt bestimmte Bewegungen ausführen können“, sagte Jaitner, wobei er die koordinativen Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Rhythmisierung, Reaktion, Differenzierung oder Orientierung bedeutender für das Bewegungslernen sah als die konditionellen (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit). Diese konditionellen Fähigkeiten stellen jedoch eine ganz wichtige Grundlage zur Entwicklung der für das Reiten so bedeutsamen Koordination dar. Sowohl Koordination als auch Kondition müssen deshalb gefördert werden. „Die koordinativen Fähigkeiten sind „von klein auf“ gut trainierbar und müssen in allen Altersphasen trainiert werden. Hier gibt es kein „zu früh“, aber ein „zu spät“.“ Vielfältige Bewegungsformen und Bewegungskombinationen sorgen für den „Bewegungsschatz“ eines Menschen.

Wie eine konsequente Ausrichtung des Trainings auf die Altersphasen von Kindern und Jugendlichen aussieht, machten Renate Schubert und Dietrich Späte vom Deutschen Handballbund deutlich. Bereits Anfang der 1990er Jahre begannen die Handballer ihre Verbands- und Ausbildungsstrukturen auf die kindgerechte motorische Grundausbildung umzustellen. „Die Lebensbedingungen der Kinder haben sich stark verändert“, sagte Renate Schubert, ehemalige Jugendnationaltrainerin und Dozentin an der Uni Bielefeld. Mit Folgen für die motorische Entwicklung der Kinder und Herausforderungen für die Trainer. Nicht nur müssen diese mit den motorischen Defiziten des Nachwuchses klar kommen, auch stellt das Training von Kindern besondere Anforderungen. Es geht weniger um die fachliche Vermittlung einer Sportart und ihrer spezifischen Technik. „Training muss Spaß machen und Kinder brauchen Erfolgserlebnisse“, sagte Dietrich Späte, Präsident der Trainer- und Methodik-Kommission der Internationalen Handball-Föderation. Dazu gehört auch das Leitbild, dass Kinder keine Fehler machen, sondern Bewegungserfahrungen sammeln. Das Training von Kindern muss spielerisch sein. „Es geht um ausbildungsorientiertes statt ergebnisorientiertes Coachen“, beschrieb Dietrich Späte die Aufgabe des Ausbilders.

Um kindgerechten Reitunterricht ging es im Vortrag von Pferdewirtschaftsmeisterin Lina Otto und Sportwissenschaftlerin Dr. Meike Riedel. Auf den theoretischen Input ihrer Vorredner aufbauend, widmeten sich die beiden Autorinnen des gerade neu im FNverlag erschienenen Buches „Kinderreitunterricht – kreativ und vielseitig gestalten“ den kindlichen Entwicklungsphasen, deren Auswirkungen auf den Reitunterricht sowie dem Thema Sicherheit. Im Fokus standen dabei drei Altersgruppen: Kindergartenkinder im Alter von vier bis sieben, Grundschulkinder im Alter von sieben bis zehn und Schulkinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren. Die veränderte Bewegungswelt von Kindern in unserer Gesellschaft und die Auswirkungen auf den Reitunterricht, machte Dr. Meike Riedel noch einmal deutlich: „Der Mensch ist körperlich auf Bewegung programmiert, aber das eigentliche Spielkind wird in unserer heutigen Gesellschaft mehr und mehr zum Sitzkind. Der Anteil von Kindern mit motorischen Defiziten hat zugenommen“, sagte sie. Damit müsse der Reitlehrer umzugehen wissen. Wenn Kinder heutzutage keine Rolle vorwärts mehr können, so hat dies auch Auswirkungen auf die Verletzungsgefahr im Falle eines Sturzes vom Pferd. Eine vielseitige Grundausbildung, die auch die motorischen Fähigkeiten fördert, ist somit in Punkto Sicherheit die beste Prävention. Das sieht auch Lina Otto so. Ihr Credo lautet „aktiver Schutz vor passivem Schutz“. Entsprechend sieht sie eine Schutzweste allenfalls als ergänzende Schutzmaßnahme. Viel wichtiger sei es, Losgelassenheit und Gleichgewicht zu schulen und beispielweise methodische Übungen zum (Ab-)Rollen in den Unterricht zu integrieren.

Wie kreativ und abwechslungsreich die Reitausbildung sein kann, erlebten die Gäste des Kongresses beim Vortrag von Ulrike Mohr. Ihre Kinderreitschule ursprünglich mit zwei Shetlandponys begonnen, führt die Pferdewirtschaftsmeisterin aus Hessen mittlerweile zwei erfolgreiche Betriebe, in denen rund 1.000 Kinder pro Woche den Umgang mit Pferden und Ponys erlernen. „Für uns steht das Reiten nicht im Vordergrund“, berichtet Ulrike Mohr. Entsprechend gibt es neben Stationen, an denen geritten wird, auch Stationen, an denen die Kinder beispielsweise durch Rollenspiele Pferdekrankheiten kennenlernen. Dabei darf ein Kind ein Pferdekostüm anziehen und eine Krankheit schauspielerisch darstellen, während die anderen Kinder diese erraten müssen. Spielerisch prägen sich die theoretischen Inhalte so ein. „Kinder lernen über Handeln und Tun, über Bilder und Geschichten“, begründet Ulrike Mohr ihr Lernkonzept und schüttete ein Füllhorn methodischer Ideen aus, die man auch in Videos sehen kann, die über das FN-Trainerportal im Internet allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung stehen. Bei den Kongressbesuchern kam dies gut an. Noch lange nach ihrem Vortrag war sie von einer Menschentraube umringt und beantwortete im Gespräch geduldig alle Fragen.

„Mit solchen Ausbildern, wie wir sie heute erlebt haben, sind wir in der Lage, solche Ausbildungskonzepte voranzutreiben. Deshalb kann es davon gar nicht genug geben. Und deshalb sind wir auch weiterhin auf der Suche nach Ausbildern oder Leitern von Kinder- bzw. Ponyreitschulen, die mit uns dieses Thema vorantreiben wollen, weil wir erst am Beginn der Entwicklung eines funktionierenden Netzwerkes sind“, appellierte Thies Kaspareit, Leiter der FN-Abteilung Ausbildung und Wissenschaft, an die 350 Ausbilder und wies auch auf die diversen Möglichkeiten der Traineraus- und Fortbildung hin, die sich mit der Zielgruppe Kinder beschäftigen. Dass „Kinderreitunterricht“ zu Recht ganz oben auf der Verbandsagenda steht, zeigt die Nachfrage nach allen Angeboten der FN zu diesem Thema. „Ich bin überzeugt davon, dass dieser Kongress nicht das letzte Angebot von uns für die vielen interessierten Ausbilder an der Basis ist“, sagte Maria Schierhölter-Otte, Leiterin der Abteilung Jugend. Bo/MH


02.12.2016
(FNpress)

TV-Tipps der nächsten zwei Wochen
 
Warendorf - 01.12.2016 | ClipMyHorse.de
Longines Masters in Paris: CSI5* (französischer Kommentar)

02.12.2016 | ClipMyHorse.de
Longines Masters in Paris: CSI5* (französischer Kommentar)

03.12.2016 | ClipMyHorse.de
Longines Masters in Paris: CSI5* (französischer Kommentar)

04.12.2016 | ClipMyHorse.de
Longines Masters in Paris: CSI5* (französischer Kommentar)

04.12.2016 | 17:30 Uhr | Eurosport
Springreiten: Longines Masters in Paris

05.12.2016 | 07:15 Uhr | SWR
Carla – Une cowgirl de la Camargue

05.12.2016 | 12:00 Uhr | Eurosport
Springreiten: Longines Masters Paris

05.12.2016 | 15:30 Uhr | RBB
Die rbb Reporter: Die Wilden in der Schorfheide – Ein Dorf und seine Pferde

05.12.2016 | 17:30 Uhr | Eurosport
Horse Excellence: Die Pferdesport-Highlights der Woche

06.12.2016 | 17:15 Uhr | Arte
Im Bann der Jahreszeiten – Winter (Pferdeflüsterin)

07.12.2016 | 15:00 Uhr | Eurosport
Pferderennen: Happy Valley Racecourse

07.12.2016 | 15:35 Uhr | 3sat
Australiens Nationalparks: Die australischen Alpen (Brumby-Wildpferde)

08.12.2016 | 11:55 Uhr | WDR
Pinguin, Löwe & Co. (Wildpferde-Impfung)

09.12.2016 | 16:20 Uhr | Arte
Im Bann der Jahreszeiten – Winter (Pferdeflüsterin)

11.12.2016 | 00:00 Uhr | Eurosport
Springreiten: CSI5* in La Coruna (ESP)

11.12.2016 | 02:55 Uhr | 3sat
Australiens Nationalparks: Die australischen Alpen (Brumby-Wildpferde)

11.12.2016 | 16:45 Uhr | BR
Europa-Reportage: Island – ein Wintermärchen (Islandpferde)

11.12.2016 | 21:00 Uhr | Eurosport
Springreiten: FEI Weltcup in La Coruna (ESP)

11.12.2016 | 22:00 Uhr | Eurosport
Pferderennen: Hong Kong International Races

11.12.2016 | 23:30 Uhr | Eurosport
Springreiten: Rolex Grand Slam in Genf (SUI)

12.12.2016 | 19:20 Uhr | Eurosport
Horse Excellence: Die Pferdesport-Highlights der Woche

12.12.2016 | 19:25 Uhr | KiKa
pur : Hilfe, mein Tier ist krank! (Aquajogging für Pferde)

13.12.2016 | 00:00 Uhr | Eurosport
Springreiten: FEI Weltcup in La Coruna (ESP)

13.12.2016 | 10:00 Uhr | Eurosport
Springreiten: Rolex Grand Slam in Genf (SUI)

13.12.2016 | 10:30 Uhr | 3sat
Der Garten der Lüste: Unterwegs im Stadtwald von Paris (Pferderennbahnen)

13.12.2016 | 11:55 Uhr | WDR
Pinguin, Löwe & Co. (Islandponys)

Kurzfristige Programmänderungen von Seiten der Fernsehsender sind möglich. Daher sind alle Sendetermine ohne Gewähr. Für die Inhalte der Sendungen ist die FN nicht verantwortlich.


30.11.2016
(FNpress)

Tangstedt: Entscheidung über Pferdesteuer vertagt - Gemeindevertretung trifft sich im Dezember erneut
 
Tangstedt - Der Bürgermeister der schleswig-holsteinischen Gemeinde Tangstedt, Norman Hübener, hat eine Änderung der Tagesordnung der heutigen Gemeindevertretungssitzung beantragt. Eigentlich sollte dort eine Entscheidung darüber fallen, ob die Kommune eine Pferdesteuer in Höhe von 150 Euro jährlich einführt oder nicht. Dieser Punkt wurde nun vertagt. In der kommenden Sitzung am 14. Dezember soll nun ein weiterer Antrag gestellt werden, und zwar auf eine juristische Überprüfung der Pferdesteuer.

Die Tangstedter hatten am Mittwochabend noch einmal alle Kräfte mobilisiert und mit einer Demonstration ihren Unmut über die drohende Einführung der Pferdesteuer in ihrer Gemeinde zum Ausdruck gebracht. Rund 500 Einwohner kamen bei eisigem Wind zur Turnhalle. Eine Entscheidung fiel dort heute jedoch nicht. Die Gemeindevertretung folgte dem Antrag Hübeners und nahm den Punkt „Erlass einer Pferdesteuer“ von der Tagesordnung. „Ich weiß, dass diese Entscheidung meinerseits sehr kurzfristig kommt“, sagte Hübener in einer Pressmitteilung. Aber aufgrund von Medienberichten, Empfehlungen und Reaktionen von verschiedenen Seiten und Ebenen sehe er sich zu diesem Schritt gezwungen. „Als Bürgermeister habe ich die Gemeinde vor Schaden zu bewahren.“

Die Pferdesteuer-Gegner begrüßen es, dass der Bürgermeister erstmals öffentlich Stellung bezieht und Verantwortung übernimmt. „Das ist ein Teilerfolg und zeigt, dass es sich lohnt, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Pferdesteuer zu kämpfen“, sagte Thomas Ungruhe, Leiter der Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe. „Wir haben heute Abend erlebt, dass die Kommunalvertreter doch nicht gewillt sind, ihre Kommune mit Macht an die Wand zu fahren. Das Vertrauensverhältnis zur Kommune kann jetzt wieder Schritt für Schritt aufgebaut werden.“ Bereits im September hatte der Finanzausschuss über die Satzung zur Einführung einer Pferdesteuer abgestimmt. Hübener will nun im Dezember einen Antrag darauf stellen, diese Satzung noch einmal juristisch überprüfen zu lassen.

Die Pferdefreunde der schleswig-holsteinischen Kommune sind sich einig: Der Abwehrkampf geht weiter. „Wir Frauen Tangstedts werden nicht aufhören gegen die drohende Diskriminierung von Frauen einzutreten“, sagte Reitlehrerin Anja Grandien. Vor allem die weiblichen Einwohner der Kommune wären von einer solchen Abgabe betroffen, denn die Pferdehalter und -sportler in Tangstedt sind zu 91 Prozent Frauen. Aber auch die Betriebe wären von der Abgabe bedroht. Tanja van den Eijnde-Pieper, Besitzerin eines familiengeführten Pferdebetriebes in der Gemeinde betonte: „Für die Pferdebetriebe Tangstedts ist eine schnellstmögliche Planungssicherheit jetzt unabdingbar, um den bereits eingetreten Imageschaden zu korrigieren und die Abwanderung der Pferdehalter zu stoppen. Dies gelingt nur, wenn die Pferdesteuer endgültig vom Tisch kommt. Wir sind gerne bereit, in einer aktiven Kommunikation mit den Gemeindevertretern den Mehrwert des Themas Pferd in Tangstedt erneut offensiv nach außen zu tragen.“

Der Kampf gegen die Pferdesteuer ist mit der heutigen Vertagung nicht beendet. „Wir werden die Kräfte im Abwehrkampf weiter bündeln, weil es nicht sein kann, dass Pferde, die zum Beispiel zu Therapiezwecken oder im Reitunterricht eingesetzt werden, besteuert werden. Das kann auf keinen Fall von einem Kommunalpolitiker gewollt sein“, sagte Matthias Karstens, Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein.

Die jahrelangen Verhandlungen über die Einführung der Pferdesteuer haben den sozialen Frieden der 6400-Seelen-Gemeinde empfindlich gestört. Dieter Medow, Vorsitzender des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), sagte: „Der soziale Riss, der sich in den vergangenen Wochen und Monaten durch Tangstedt gezogen hat, sollte nun in einem nächsten Schritt gekittet werden, wenn sich alle darauf verständigen, die Akte Pferdesteuer endgültig zu schließen. Wir freuen uns, dass die Kommunalpolitik heute einen wichtigen Schritt in Richtung endgültige Distanzierung von der Pferdesteuer gegangen ist.“ Der Reitsport wäre die erste Sportart, die besteuert werden würde. „Wir können uns weiterhin nicht vorstellen, dass das so sportfreundliche Land Schleswig-Holstein damit leben kann, dass der Sport besteuert wird“, ergänzte Medow. jbc


30.11.2016
(FNpress)

Mit 22 Springprüfungen ins neue Sportjahr - CSI Neustadt-Dosse
 
Neustadt-Dosse - n der Region freut man sich, in internationalen Sportställen auch: Das Jahr 2017 fängt gut an, dank des Comeback des CSI Neustadt-Dosse in der Graf von Lindenau-Halle. Vom 5. - 8. Januar regieren die Pferde in der Halle, die seit dem Jahr 2000 Gastgeber für internationalen Turniersport ist.  Mit 22 Prüfungen, darunter auch zwei nationale Prüfungen für die junge Generation, bietet das CSI einen schönen Auftakt für das Europameisterschaftsjahr 2017.

Zwei Weltranglistenspringen am Samstag und Sonntag - der Preis der Deutschen Kreditbank AG und der prestigeträchtige Große Preis - bilden die Spitze des Programms. Zu den klassischen Herausforderungen zählen genauso die Prüfungen der mittleren und der Youngster-Tour. Insgesamt zehn sportlich hochwertige, internationale Prüfungen gehören zum CSI2*, bzw. CSI-YH und zehn Mal werden auch die internationalen Non-Professionals in Neustadt-Dosse zum sportlichen Vergleich gebeten.

Nachwuchsförderung pur ist der in Neustadt-Dosse gepflegte Junior Future Cup für junge Talente aus den ostdeutschen Bundesländern. Der Clou dabei ist die Mannschaftswertung in Kl. S, die der Einlaufprüfung in einem Springen der Kl. M folgt. In der Graf von Lindenau-Halle treffen also Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen aufeinander…

Wer die Neuauflage des einzigen internationalen Turniers in Neustadt-Dosse nicht verpassen möchte, kann jetzt schon Karten im Vorverkauf erwerben und z.B. auch als Weihnachtsgeschenk für Reitsportfans verwenden.

Ganz einfach geht es online über die website des CSI Neustadt-Dosse unter http://csi-neustadt.de/kartenvorverkauf/

Weiter Informationen finden Sie digital - zum Beispiel im Internet: www.csi-neustadt-dosse.de ! Oder bei Facebook: https://www.facebook.com/csi.neustadt.dosse !


30.11.2016
(Comtainment GmbH)