Leipzig: Niklas Krieg erneut bester Deutscher im Weltcup-Springen
 
Leipzig - Leipzig (fn-press). Niklas Krieg und das Leipziger Weltcup-Springturnier, das passt einfach zusammen. Im vergangenen Jahr hatte der 23-Jährige aus Villingen-Schwenningen mit seiner Stute Carella die Sensation geschafft und das Weltcup-Springen in den Messehallen für sich entschieden. In diesem Jahr waren die beiden erneut bestes Paar und belegten hinter Gregory Wathelet (BEL) und Kevin Staut (FRA) Rang drei. Gleich sieben deutsche Paare überstanden in den Leipziger Messehallen den ersten Umlauf der Weltcup-Qualifikation ohne Fehler. Im sechzehnköpfigen Stechen sollte es jedoch nicht für einen deutschen Sieg reichen. Der belgische Vize-Europameister Gregory Wathelet und seine westfälische Stute Coree (von Cornet Obolensky-Liberty Life) waren in 41.77 Sekunden die Schnellsten. Kevin Staut, Mannschaftsolympiasieger aus Frankreich, und Reveur de Hurtebise HDC waren nur wenig langsamer – 41.94 Sekunden. Das bedeute Rang zwei und weiterhin die Führung in der Weltcup-Wertung. Ein Feld mit vielen jungen und erfolgreichen deutschen Reitern im Stechen führte der 23-jährige Niklas Krieg an. „Klar hätte ich heute gerne zum zweiten Mal hier gewonnen. Aber ich bin trotzdem sehr, sehr glücklich darüber, wie es heute gelaufen ist“, sagte der Baden-Württemberger. „Ich glaube, meinen Pferden gefällt hier richtig gut. Carella hatte letztes Jahr eine längere Verletzungspause, aber sie hat im Stechen schon wieder super mitgekämpft.“ Im vergangenen Jahr hatte Krieg mit der jetzt 13-jährigen Holsteinerin (von Clearway-Concerto) nach seinem Sieg in Leipzig noch die Qualifikation für das Weltcup-Finale in Göteborg geschafft. Seine Teilnahme am diesjährigen Finale hat Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit seinem Holsteiner Casello (von Casall-Carolus) in Leipzig wohl festgezurrt. Der 53-Jährige hat nunmehr 41 Weltcup-Punkte auf dem Konto und liegt auf Rang sieben des Zwischenrankings. „Ich bin froh, dass ich jetzt wahrscheinlich die entscheidenden Punkte für Omaha habe. Das war heute das Optimum. Es waren viele richtig schnelle Pferde im Stechen, da hätte ich auch keine Chance gehabt, wenn ich eine Sekunde schneller gewesen wäre.“ Bei 44.22 Sekunden stoppte die Zeit für die beiden Mannschaftsbronze-Gewinner von Rio. Hinter Beerbaum reihten sich die weiteren deutschen Paare ein. Der Herforder Markus Brinkmann und sein Holsteiner Pikeur Dylon (von Diamant de Semilly-Carry) sammelten nach Stuttgart zum zweiten Mal Weltcup-Punkte und liegen nun mit 19 Zählern auf Rang 36 des Zwischenrankings. Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) und sein Oldenburger-Springpferd Cato (von Chequille-Ratsherr) wurden Sechste. Rang sieben belegten der 21-jährige amtierende Europameister der Jungen Reiter, Guido Klatte jun. (Lastrup) und Quinghai, ebenfalls aus dem OS-Zuchtverband, abstammend von Quidam de Revel-Cordalme. Die beiden mussten als erstes Paar von 40 in den Umlauf starten, hielten sich aber, genau wie im Stechen, schadlos und wurden mit weiteren Weltcup-Punkten belohnt. Insgesamt sind es nun 32 Zähler und Rang 16 im Zwischenranking. Der 22-jährige Maurice Tebbel (Emsbüren), Mitglied der Perspektivgruppe Springen, und der westfälische Chacco-Blue-Sohn Chacco’s Son leisteten sich einen Fehler im Stechen und wurden 13. Mit einem ärgerlichen Strafpunkt für Zeitüberschreitung verpassten Marco Kutscher (Bad Essen) und Clenur (Oldenburger Springpferd von Carinue-Fernando) das Stechen. Bereits am Freitag, in der Qualifikation für das Leipziger Weltcup-Springen, hatten sich sowohl Beerbaum als auch die junge Garde der deutschen Springreiter von ihrer besten Seite gezeigt. „Es ist einfach toll zu sehen, wie die jungen Reiter ihre Chancen nutzen und das Vertrauen, das wir in sie setzen, bestätigen. Das macht uns als Trainer natürlich stolz“, bilanzierte Co-Bundestrainer Heiner Engemann. Für die Spitzenreiter der Weltrangliste, Daniel Deußer (Mechelen/BEL) und Christian Ahlmann (Marl), gab es in Leipzig nicht viel zu holen. Der gebürtige Hesse Deußer kassierte mit Equita van’t Zorgvliet acht Strafpunkte im Stechen. Für Christian Ahlmann und seinen For-Pleasure-Sohn Epleaser van’t Heike kam bereits im Umlauf zu zwei Abwürfen noch ein Strafpunkt für Zeitüberschreitung hinzu. Für die Teilnahme am Weltcup-Finale benötigen beide noch einige Punkte. Deußer liegt mit 29 Zählern auf Rang 19 des Rankings, Ahlmann mit 20 Zählern auf Rang 29. Marcus Ehning (Borken) erreichte das Stechen in Leipzig nach acht Strafunkten mit Gin Chin van het Lindenhof ebenfalls nicht. Doch mit insgesamt 41 Punkten liegt er auf einem aussichtsreichen sechsten Rang im Weltcup-Ranking. Ebenso aussichtsreich sieht es bei Holger Wulschner (Klein Belitz) aus. Mit seinem Hannoveraner BSC Skipper (von Stolzenberg-Lord Liberty) leistete er sich einen Fehler im Umlauf. Dennoch hatte Wulschner bereits vor Leipzig in Mechelen, La Coruna, Stuttgart und Helsinki insgesamt 31 Weltcup-Punkte gesammelt. Omaha, die Hauptstadt des US-Bundestaats Nebraska, ist in diesem Jahr Austragungsort des Weltcup-Finales der Springreiter und damit das erste große Saisonziel der weltbesten Parcoursspezialisten. Auf dem Weg dorthin ist die Messe Partner Pferd in Leipzig das zehnte von 13 Qualifikationsturnieren, bei denen es wichtige Punkte für das Finale zu holen gibt, das vom 29 März bis 2. April ausgetragen wird. Die 18 besten Paare aus der Westeuropa-Liga erhalten nach der letzten Qualifikation in Göteborg (22. bis 26. Februar) die Startgenehmigung für Omaha. Bis dahin stehen noch die Qualifikation in Zürich (27. bis 29. Januar) und Bordeaux (3. bis 5. Februar) auf dem Programm. Das Weltcup-Ranking finden Sie hier. Das Leipziger Weltcup-Turnier Partner Pferd feiert in diesem Jahr übrigens seinen 20. Geburtstag. Bereits am Freitag begrüßten die Veranstalter den insgesamt 1-Millionsten- Besucher in den Messehallen. Die diesjährige Ausgabe der Partner Pferd brach mit fast 72.000 Besuchern und 250 Ausstellern ebenfalls bisherige Rekorde. Nicht nur Springreiten stand auf dem Programm, sondern auch Weltcup-Qualifikationen in Voltigieren und Vierspänner-Fahren. Alle Ergebnisse finden Sie hier: engarde.de/events/139/ jbc

22.01.2017
(FNpress)

Drachten: Felix Hassmann Zweiter im GP
 
Drachten - Beim CSI3* in nordniederländischen Drachten konnten sich zwei deutsche Reiter über zahlreiche Top-Ergebnisse freuen: Felix Hassmann (Lienen) wurde Zweiter im Großen Preis, Harm Lahde (Sassenholz bei Verden) gewann zwei Springen. Hinzu kamen viele vordere Platzierungen der beiden Reiter.Während sich viele der internationalen Topreiter ein Stelldichein beim Leipziger Weltcup-Turnier gaben, traten andere zum Springturnier auf Dreisterne-Niveau in den Niederlanden an. Felix Hassmann und Harm Lahde werden ihren Ausflug nach Drachten im Norden des Nachbarstaats nicht bereut haben. Felix Hassmann durfte schon vom Sieg im Großen Preis träumen, denn mit seinem Holsteiner Hengst Cayenne WZ (v. Claudio) hatte er das Stechen in fehlerfreien 35,85 Sekunden beendet. Eine blitzschnelle Zeit, die seine Mitstreiter nicht unterbieten konnten – bis der niederländische Championatsreiter Marc Houtzager zum Schluss auf den Plan trat. Sein KWPN-Wallach Sterrehof‘s Calimero meisterte den Parcours fast eine Sekunde schneller und schnappte dem deutschen Paar den Sieg vor der Nase weg (0/34,95). Dritter wurde der Schweizer Adrian Schmid mit dem Wallach Alcazar Sitte (0/36,49). Ebenfalls ohne Abwurf blieb Harm Lahde mit der belgischen Stute Oak Grove’s Heartfelt. Der Bereiter des Gestüts Eichenhain vor den Toren Verdens ritt in 36,93 Sekunden über die Ziellinie: Platz 5. Der 29-Jährige hat derzeit einen „Lauf“: Vor zwei Wochen gewann er den Großen Preis von Neustadt/Dosse und auch in Drachten wurde zweimal die deutsche Nationalhymne für seine Siege in Dreisterne-Prüfungen gespielt. Seine Partnerin war beide Male die neunjährige niederländische Stute Oak Grove’s Flickering Star.Auch Felix Hassmann sammelte fleißig Schleifen. Über den Erfolg im Großen Preis hinaus bilanzierte der 31-Jährige aus Lienen zweimal Platz drei und einmal Platz vier mit Cayenne und dem westfälischen Wallach Lucky Boy. hen

22.01.2017
(FNpress)

„Ladies first“: Laura-Franziska Riegel und Jil-Marielle Becks glänzen in Ankum
 
Ankum - Jedes zweite Turnier des Ankumer Dressur Clubs bietet den Ponyreitern die Gelegenheit, sich in eigens für diese Altersklasse – Reiter bis 16 Jahre - ausgeschriebenen FEI-Prüfung zu messen. Diese Prüfungen gilt es für diese Altersklasse vor allem bei internationalen Turnieren und Championaten zu absolvieren – entsprechend stark frequentiert ist das Angebot und qualitätsvoll besetzt das Starterfeld in Ankum. Die 14-jährige Laura-Franziska Riegel aus Bonn konnte das dreiköpfige Richtergremium gleich doppelt überzeugen und mit ihrem Pony Equestricons Lord Champion zwei goldene Schleifen mit Bewertungen bis hin zu über 73 Prozent und mit Valentino einen vierten Rang erreichen – ein rundum gelungenes Turnierwochenende. Bereits in der Qualifikationsprüfung glänzten Romy Allard aus Dormagen mit Dujardin B, Caroline Lass aus Tempel mit Westerhuis Jorik und Nele Brosswitz aus Iserlohn mit Daddy´s Daydream ebenfalls mit über 70-Prozent-Ritten auf den vorderen Rängen der zwei Abteilungen. Im Finale belegten Anna Schölermann aus Brande-Hörnerkirchen mit Grenzhoehes Olivier K WE und Luisa Köllner aus Düsseldorf mit Don Henley Platz zwei und drei hinter Riegel. Bei den S-Prüfungen der Amateure war an der 19-jährigen Jil-Marielle Becks kein Vorbeikommen. Mit 73,849 Prozent sicherte sich die Sendenerin im Sattel der zehnjährigen Damon Hill-Tochter Damon's Delorange die goldene Schleife in der zweiten Abteilung der S*-Dressur. Punktgleich auf Rang zwei mit glatten 70 Prozent folgten Claudia Dörn aus Hilter a.T.W. mit ihrem De Niro-Sohn Dragon Dancer und Felicitas Hendricks aus Hagen a.T.W., die ihren bewehrten Fürst Piccolo-Nachkommen Faible-As gesattelt hatte. Den Sieg in der ersten Abteilung sicherte sich Ann-Sophie Lückert aus Bad Zwischenahn mit Fairmont vor Hamburgerin Emma Glasmeyer mit Summerwine und Johanna Sieverding aus Cappeln mit Da Capo's Dancing Boy. In der finalen Intermediaire I für Amateure setzte Becks noch einen drauf und sicherte sich mit 74,123 Prozent erneut einen Triumph. Jana Köning aus Wettringen mit Reality Dream und Hamburgerin Ninja Rathjens mit Renoir belegten Rang zwei und drei. Die Intermediaire II sicherte sich Bianca Kasselmann im Sattel des De Niro-Nachkommen Delatio, die mit 72,675 Prozent den Spitzenplatz vor Helen Langehanenberg mit Annabelle (71,316 Prozent) und Frederic Wandres mit Duke of Britain (71,096 Prozent) belegte. Auch der finale Kurz-Grand Prix ging mit diesmal über 73 Prozent an Kasselmann – Franziska Sieber aus Dortmund mit Rosafina WRT und die Schwedin Malin Nilsson mit Bon Ami komplettierten die Top-Drei. Frederic Wandres und Duke of Britain sicherten sich mit 70,769 Prozent den Nachwuchs-Grand Prix vor Katrin Bettenworth und Fiderline. Bereits vom 1. bis 5. Februar geht es in eine neue Runde mit weiteren fünf Tagen Dressursport im P.S.I. Sport- und Auktionszentrum Ankum direkt am See- und Sporthotel. Der Eintritt ist bei allen ADC-Turnieren frei, Besucher sind herzlich willkommen. Informationen, Zeitplan, Starter- und Ergebnislisten finden Sie unter www.ankumer-dressur-club.de. Ergebnisse im Überblick: 6 Pony-Dressurprfg.Kl.L**-Tr.: 1 Abteiltung: 1. Laura-Franziska Riegel (Bonn), Equestricons Lord Champion, 71.068%; 2. Romy Allard (Dormagen), Dujardin B, 70.940%; 3. Anna Schölermann (Brande-Hörnerkirchen), Caspari HE WE, 69.957%; 4. Lena Bücker (Emsdetten), Daddy's Chanel, 68.761%; 5. Luisa Köllner (Düsseldorf), Don Henley 4, 68.077%; 6. Anna-Margareta Jürgens (Grebin), Contrast S, 68.034%; 2 Abteiltung: 1. Caroline Lass (Tempel), Westerhuis Jorik, 71.026%; 2. Nele Brosswitz (Iserlohn), Daddy's Daydream, 70.598%; 3. Anna Schölermann (Brande-Hörnerkirchen), Grenzhoehes Olivier K WE, 69.402%; 4. Luisa Köllner (Düsseldorf), Gentleman 207, 68.162%; 14 Dressurprüfung Kl. S*** - Intermediaire II: 1. Bianca Kasselmann (Hagen a.T.W.), Delatio, 72.675%; 2. Helen Langehanenberg (Billerbeck), Annabelle 110, 71.316%; 3. Frederic Wandres (Hagen a.T.W.), Duke of Britain, 71.096%; 4. Malin Nilsson (Nottuln/SWE), Bon-Ami, 70.746%; 5. Franziska Sieber (Dortmund), TSF Rosafina WRT, 68.553%; 6. Sophie Holkenbrink (Münster), Rock Forever NRW, 67.632%; 10/1 Dressurprüfung Kl.S*, Für Amateure mit 0 - 1.418 Ranglistenpunkten: 1. Ann-Sophie Lückert (Bad Zwischenahn), Fairmont 10, 69.960%; 2. Emma Glasmeyer (Hamburg), Summerwine 4, 67.143%; 3. Johanna Sieverding (Cappeln), Da Capo's Dancing Boy, 66.905%; 4. Jana Köning (Wettringen), Reality Dream 8, 66.548%; 5. Celina Schlüter (Rastede), Bocelli WE, 66.310%; 6. Carlotta Rogerson (Schweiz), Dylan 16, 66.270%; 10/2 Dressurprüfung Kl.S*, Für Amateure mit 1.419 u. mehr Ranglistenpunkten: 1. Jil-Marielle Becks (Senden), Damon's Delorange, 73.849%; 2. Claudia Dörn (Hilter a.T.W.), Dragon Dancer, 70.000%; 2. Felicitas Hendricks (Hagen a.T.W.), Faible-As, 70.000%; 4. Luisa Emmerich (Bochum), Daytona E, 69.325%; 5. Franziska Sieber (Dortmund), Charly WRT, 68.968%; 6. Laura-Eve Grellmann (Essen), Faynaa, 68.929%; 15 Dressurprüfung Kl. S*** - Nachwuchs-Grand Prix, Finale für 8-10j. Pferde: 1. Frederic Wandres (Hagen a.T.W.), Duke of Britain, 70.769%; 2. Katrin Bettenworth (Spenge), Fiderline, 65.427%; 16 Dressurprüfung Kl.S*** - Kurz-Grand Prix, Finale für 11j. u. ältere Pferde: 1. Bianca Kasselmann (Hagen a.T.W.), Delatio, 73.023%; 2. Franziska Sieber (Dortmund), TSF Rosafina WRT, 69.806%; 3. Malin Nilsson (Nottuln/SWE), Bon-Ami, 69.186%; 4. Lothar Plötz Dr.med. (Einbeck), Don of Darkmoor, 68.450%; 5. Katrin Bettenworth (Spenge), Moncassado, 68.217%; 6. Nicole Vazquez Garcia (Alsdorf), Wonder 51, 67.984%; 7 Pony-Dressurprfg.Kl.L**-Tr., Finale: 1. Laura-Franziska Riegel (Bonn), Equestricons Lord Champion, 73.659%; 2. Anna Schölermann (Brande-Hörnerkirchen), Grenzhoehes Olivier K WE, 71.585%; 3. Luisa Köllner (Düsseldorf), Don Henley 4, 70.488%; 4. Laura-Franziska Riegel (Bonn), Valentino 369, 70.122%; 5. Luisa Köllner (Düsseldprf), Gentleman 207, 69.350%; 6. Romy Allard (Dormagen), Dujardin B, 69.268%; 11 Dressurprüfung Kl. S** - Intermediaire I, Finale für Amateure: 1. Jil-Marielle Becks (Senden), Damon's Delorange, 74.123%; 2. Jana Köning (Wettringen), Reality Dream 8, 69.737%; 3. Ninja Rathjens (Hamburg), Renoir 143, 68.860%; 4. Luisa Emmerich (Bochum), Daytona E, 68.728%; 5. Franziska Sieber (Dortmund), Charly WRT, 68.158%; 6. Katrin Berning (Petershagen), San-Siro 4, 66.491%; 6. Katja Behrendt (Schüttorf), Limnos 5, 66.491%; ADC Turniere Frühjahr 2017: 01.-05.02.2017 15.-19.02.2017

22.01.2017
(Pressemitteilung)

Belgier gewinnt Großen Preis von Leipzig – Gregory Wathelet erstmals vorn im Sparkassen-Cup
 
Leipzig - Der 20. Sieger im Sparkassen-Cup – Großer Preis von Leipzig heißt Gregory Wathelet und er kommt aus Belgien. Bei der PARTNER PFERD, präsentiert von der Sparkasse Leipzig und der Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen, gehen somit auch die meisten Punkte im Longines FEI World Cup an einen, der sich besonders darüber freut, denn es könnte das erste Weltcup-Finale für den 36-Jährigen werden. „So etwas haben wir bei 20 PARTNER PFERD-Veranstaltungen noch nicht gesehen, es war ein perfekter Sonntagnachmittag“, strahlte Dr. Harald Langenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Leipzig. 16 Paare hatten es ins Stechen des Sparkassen-Cup – Großer Preis von Leipzig geschafft und die Motivation war hoch, um 160.000 Euro und wertvolle Punkte für das Longines FEI World Cup-Ranking zu reiten. Das Stechen stellte sich als überaus knifflig heraus, am Ende siegte der Vize-Europameister von 2015 Gregory Wathelet aus Belgien mit Coree: „Ich hatte schon das Gefühl, schnell zu sein, aber nach mir kamen noch zwei sehr schnelle Kollegen, da habe ich schon nochmal gezittert. Ich bin sehr froh, dass es so gelaufen ist.“ Dieser Topscore kommt Wathelet äußerst gelegen, denn er würde mehr als gerne sein allererstes Weltcup-Finale bestreiten. Zweiter wurde der Team-Olympiasieger Kevin Staut (FRA) mit dem bereits 16-jährigen Reveur de Hurtebise HDC. Er erklärte das in Qualität und Quantität stark besetzte Stechen so: „Es ist sicher die Mischung aus besten Bedingungen, insbesondere ein perfekter Boden hier in Leipzig, und dass eben die besten Paare der Welt nach Leipzig kommen. Dann ist es nun mal so, dass auch viele eine gute Leistung bringen können.“ Staut war als Führender im Weltcup-Ranking nach Leipzig gereist und hat seinen Vorsprung nun erheblich ausgebaut, dominiert regelrecht die Konkurrenz in dieser Saison. Lange hatte der Überraschungssieger aus dem Vorjahr, Niklas Krieg (Villingen), mit seiner quirligen Carella im Stechen geführt und die routinierten Kollegen unter Druck gesetzt, freute sich letztlich auch sehr über Platz drei. Mit dieser Leistung kann der 23-Jährige nun noch auf weitere Startchancen im Weltcup hoffen: „Das besprechen wir am Montag mit dem Bundestrainer.“ Es folgen noch drei Stationen im Longines FEI World Cup, und zwar in Zürich, Bordeaux und Göteborg, bevor die 18 besten Europäer auf die Konkurrenten der anderen Ligen treffen und beim Finale in Omaha (USA) vom 27. März bis 2. April 2017 den Weltcup-Sieger unter sich ausmachen. Die 20. PARTNER PFERD durfte nicht nur die ein millionste Besucherin begrüßen, sondern brach den gerade erst im vergangenen Jahr aufgestellten Besucherrekord nochmals um 3.300 Besucher. Insgesamt kamen an den vier Tagen 71.800 Menschen in die Leipziger Messehallen, um internationalen Weltklasse-Pferdesport und die rund 250 Aussteller zu erleben. Die nächste PARTNER PFERD gibt es vom 18. - 21. Januar 2018, der Vorverkauf für das internationale Spitzenevent startet am 1. September 2017. Infos zu den Tickets und Bestellung erfolgt über www.partner-pferd.de Ergebnisse 20. PARTNER PFERD 19. - 22. Januar 2017 Sonntag, 22. Januar 2017 Prüfung Nr. 22 SPOOKS-Amateur Trophy Finale 2016/2017 Springprüfungen mit unmittelbarem Stechen Small / Medium / Large, international (CSIAm A B) 1. Brigitte Prömer (AUT), Before Sunrise, 0/33,48 sec. 2. Raishun Burch (BER), Coala Z, 0/34,60 sec. 3. Gerrit Flücken (GER), Daretino B, 0/39,25 sec. 4. Lesley Wulff (GER), Winnjess Opal Moon, 4/35,03 sec. 5. Marvin Jüngel (GER), Mas que nada, 4/37,10 sec. 6. Wilhelm Haberl (GER), Constanze, 1/73,72 sec. Prüfung Nr. 23 SPOOKS-Amateur Trophy Finale 2016/2017Springprüfungenmit unmittelbarem Stechen Small / Medium / Large, international (CSIAm A B) 1. Lesley Wulff (GER), Linsabelle Rouge, 0/36,57 sec. 2. Tina Hensel (GER), Petite Fleur PJ, 0/36,95 sec. 3. Jens Heine (GER), Horse Gym´s Deja Vue, 4/41,55 sec. 4. Gerrit Flücken (GER), California´s Sister, 11/51,61 sec, 5. Joachim Betz (GER), Cracker, 1/73,90 sec. 6. Georgina Atock (IRL), Quantana 7, 4/63,18 sec. Prüfung Nr. 24 SPOOKS-Amateur Trophy Finale 2016/2017 Springprüfungen mit unmittelbarem Stechen Small / Medium / Large, international (CSIAm A B) 1. Lesley Wulff (GER), Levisto´s Loverboy, 0/36,24 sec. 2. Gerrit Flücken (GER), Chazetto, 0/37,86 sec. 3. Valentina Teich (GER), Pikeur Casals, 0/38,74 sec. 4. Thomas Sagel (GER), Lemon Park, 0/38,98 sec. 5. Hans Helmut Bauer (GER), Chactus, 0/39,85 sec. 6. Florian König (GER), Soraja von der Mühle, 4/40,04 sec. Prüfung Nr. 10 KASK Youngster Cup Finale Zwei-Phasen Springprüfung für Nachwuchspferde, int. (CSIYH1*) 1. Christian Kukuk´(GER), Dark Horse, 0/24,70 sec. 2. Ludger Beerbaum (GER), Cool Down, 0/24,77 sec. 3. Henrik von Eckermann (SWE), Cortina 212, 0/25,13 sec. 4. Christian Ahlmann (GER), Clintrexo Z, 0/25,81 sec. 5. Mario Wilson Fernandes (POR), Jasper van´T Gestelhof, 0/26,33 sec. 6. Pius Schwizer (SUI), Cortney Cox, 0/26,55 sec. Prüfung Nr. 07 Longines FEI World Cup TM Jumping, presented by Sparkasse Sparkassen-Cup-Großer Preis von Leipzig FEI Weltcup-Wertungsprüfung der Springreiter Springprüfung mit Stechen, international (CSI-W) 1. Gregory Wathelet (BEL), Coree, 0/41,77 sec. 2. Kevin Staut (FRAU), Reveur de Hurtebise HDC, 0/41,94 sec. 3. Niklas Krieg (GER), Carella, 0/43,76 sec. 4. Ludger Beerbaum (GER), Casello, 0/44,22 sec. 5. Markus Brinkmann (GER), Pikeur Dylon, 0/44,47 sec. 6. Markus Renzel (GER), Cato, 0/44,76 sec.

22.01.2017
(Pressemitteilung)

„Durchgetanzt“ - Ball der Pferdefreunde verwandelt die Holstenhallen in den größten Treffpunkt des Nordens
 
Neumünster - Zweifarbig leuchtend und aus allen Himmelsrichtungen angesteuert, so signalisierten die Holstenhallen Neumünster schon weithin sichtbar, dass der größte Ball Deutschlands im Norden zuhause ist. Mehr als 5.100 Besucher tanzten in fünf Hallen die Nacht durch und zeigten dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig wie gut und ausgiebig Pferdefreunde feiern können. Schleswig-Holsteins Regierungschef eröffnete die 18. Auflage des Balles, dessen Ursprung „eigentlich eine Milleniums-Idee war“, wie Dieter Medow, Vorsitzender des Pferdesportverbands Schleswig-Holstein, hervorhob. Aus der Idee wurde ein Top-Ereignis, das Besucher weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus anlockt. Dieter Medow nutzte die Gelegenheit, das aktuell brandheiße Thema Pferdesteuer anzusprechen. Die hoch verschuldete Gemeinde Tangstedt plant die Einführung der Pferdesteuer. Medow: „Wir wären der erste Sport, der besteuert wird, obwohl die Sportförderung in der Landesverfassung verankert ist“. Ministerpräsident Albig hob hervor, dass das Land stolz sei auf die rund 100.000 Menschen, die sich zum großen Teil ehrenamtlich mit dem Pferdesport beschäftigten. Albig: „Es ist sicherlich notwendig, noch mehr deutlich werden zu lassen, wofür der gesamte Pferdesport steht: für Ausbildung, dafür Kinder und Jugendliche abzuholen, und Betriebe zu stärken. Es gibt sicher bessere Wege, als diese Steuer.“ Eine Landesregierung sei jedoch auch gut beraten, nicht von oben in die Entscheidungshoheit der Kommunen einzugreifen. Als ein Beispiel dafür, dass der Pferdesport Kinder- und Jugendarbeit auf hohem Niveau forciert, steht das Projekt „Pony on Tour“, das das Thema Pferd Kindern und Jugendlichen nahe bringt. Der Pferdesportverband Schleswig-Holstein konnte einen Spendenscheck in Höhe von 2.150 Euro für das Projekt beim Ball der Pferdefreunde übergeben, den die stellvertretende Landesjugendwartin Dörte Kühl aus der Hand von Ministerpräsident Albig und PSH-Geschäftsführer Matthias Karstens entgegen nahm. Danach eroberte die Pferdeszene unverzüglich die Tanzflächen, Bars und Bistros. Gesichtet wurden zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik und aus den Pferdesportvereinen des Landes Schleswig-Holstein.

22.01.2017
(Comtainment GmbH)

PARTNER PFERD 2017: Rekorde zum Jubiläum
 
Leipzig - Zum 20. Mal öffnete die PARTNER PFERD vom 19. bis 22. Januar auf der Leipziger Messe ihre Tore. Die perfekte Mischung aus Show, Expo und Sport begeisterte 71.800 Besucher (2016: 68.500). Sie erlebten ein umfangreiches Angebot an Pferdezubehör und Reitsportartikeln von rund 250 Ausstellern, zahlreiche Vorführungen sowie Präsentationen im Aktionsring, eine bunte Kinder-Erlebniswelt und spannende Wettkämpfe. Zu den sportlichen Highlights zählten die Weltcup-Qualifikationen im Springreiten, Vierspännerfahren und Voltigieren. Besondere Jubiläumsmomente bescherte die Sparkassen Jubiläums-Gala am Freitagabend als Herzstück der Feierlichkeiten. Die Jubiläumsausgabe der PARTNER PFERD zeigte sich rundum rekordverdächtig. Bereits im November waren alle Ausstellungsflächen verkauft und auch der Ticketvorverkauf lief so erfolgreich, wie nie zu vor. Die sportlichen Wettkämpfe fanden vor ausverkauften Rängen statt, die Ausstellung war sehr gut besucht und am Aktionsring war an allen Tagen die Tribüne voll besetzt. „Die PARTNER PFERD hat erneut ihre besondere Anziehungskraft unter Beweis gestellt“, freut sich Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe über den Besucherrekord zum 20-jährigen Jubiläum. „Wir werden dieses hervorragende Ergebnis mit in die Vorbereitung für die Veranstaltung in 2018 nehmen und den großen Erfolg hoffentlich noch weitere 20 Jahre fortführen.“ Zufriedene Aussteller und begeisterte Besucher Im Ausstellungsbereich der PARTNER PFERD präsentierten an vier Tagen rund 250 Aussteller aus dem In- und Ausland eine breite Produktvielfalt für Pferdefans und Reitsportbegeisterte. „Das Angebot der Aussteller überzeugte unsere Besucher“, stellt Peggy Schönbeck, Projektdirektorin der PARTNER PFERD fest. „Für 90 Prozent hat sich der Besuch gelohnt und sie würden die Veranstaltung ihren Freunden und Bekannten weiterempfehlen.“ Dieses Ergebnis schlägt sich auch in der Ausstellerzufriedenheit nieder: Neun von zehn Ausstellern konnten ihre Ziele erreichen. „Wir sind langjährige Aussteller, kommen aus Nordrhein-Westfalen und haben immer denselben Stand. Die PARTNER PFERD zählt für uns mit zu den besten Messen, an denen wir teilnehmen und sie ist für uns die einzige im Osten Deutschlands. Die Besucher kommen mittlerweile gezielt an unseren Stand und suchen spezielle Zäumungen für das Dressur- und Springreiten. Mit der diesjährigen Besucherfrequenz an unserem Stand sind wir sehr zufrieden und kommen 2018 gern wieder“, sagte Uwe Towet, Inhaber von ASCOT REITSPORTARTIEKEL. Über den Besucherrekord freut sich auch Neuaussteller Steffen Ritz, Geschäftsführer von RiGoTEX GbR, Swing Ground Reitplatzbelag: „Die Besucherzahlen der PARTNER PFERD sprechen für sich. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, dieses Jahr das erste Mal daran teilzunehmen. Unser Allwetter-Reitplatzboden ist bereits bei den Besuchern bekannt. Am Stand konnten wir zahlreiche Bestandskunden begrüßen, sind aber auch mit den vielen Interessenten, die neu zu uns kamen zufrieden. Wir treffen hier auf das richtige Fachpublikum und rechnen auch mit einem guten Nachmessegeschäft. Für unsere Messebeteiligung ziehen wir ein positives Fazit.“ Information und Unterhaltung am Aktionsring Publikumsmagnet war auch der 600 Quadratmeter große Aktionsring in Halle 3. „An allen Tagen waren die Besucherränge am Aktionsring sehr gut gefüllt“, freut sich Peggy Schönbeck. Von Donnerstag bis Sonntag erlebten die Zuschauer bei zahlreichen Showeinlagen die Vielfalt der Pferdewelt. In Rassepräsentationen stellten Reiterhöfe und Vereine verschiedene Pferderassen vor. „Zu den beliebtesten Programmpunkten im Aktionsring zählten die Themen Gesundheit und Ausbildung von Pferd und Reiter. Kinder kamen beim Ponyreiten und Striegeln der Pferde auf ihre Kosten“, ergänzt Schönbeck. Glänzendes Jubiläum Die Sparkassen Jubiläums-Gala am Freitagabend, präsentiert von der Sparkasse Leipzig und der Sparkassen-Finanzgruppe, war ein rauschendes Fest mit Spitzensport und magischen Showelementen. „Ein spannender Abend mit vielen sehr emotionalen Momenten und der tollen Möglichkeit, langjährigen Partnern und Mitarbeitern zu danken und meine Anerkennung auszusprechen“, lautet das Fazit von Volker Wulff, geschäftsführender Gesellschafter der EN GARDE Marketing GmbH. Reitelite kämpfte in Leipzig um Weltcup-Punkte Die PARTNER PFERD zeigte Spitzensport auf höchstem Niveau. Das hochkarätige Starterfeld kämpfte um wichtige Weltcup-Punkte in hochdotierten Turnieren. Insgesamt wurden 600.000 Euro Preisgeld und drei Autos an die glücklichen Gewinner vergeben. Achtung Redaktionen: Zu den Ergebnissen der Reitsport-Wettbewerbe gibt es gesonderte Pressemeldungen auf www.engarde.de. Die 21. PARTNER PFERD findet vom 18. bis 21. Januar 2018 statt.

22.01.2017
(Pressemitteilung)

Youngster Cup – Christian Kukuk sichert sich den ersten Topscore
 
Leipzig - Zum ersten Mal trat die äußerst begehrte und seit Jahrzehnten etablierte internationale Springserie für sieben- und achtjährige Springpferde mit dem neuen Sponsor als KASK Youngster Cup auf. Der Sieg ging an einen Newcomer, der seinen Chef und Lehrer besiegte. Die allerersten Punkte fürs Ranking im KASK Youngster Cup überhaupt und für die neue Saison wurden im Rahmen der 20. PARTNER PFERD am Sonntagmorgen vergeben. Und auf dem Treppchen traf sich quasi die „Riesenbeck-Connection“, denn der Sieg ging an Christian Kukuk im Sattel der achtjährigen Douglas-Tochter Darc Horse. Somit schlug der angestellte Berufsreiter im Turnierstall von Ludger Beerbaum seinen Chef, der den ebenfalls achtjährigen Wallach Cool Down auf Platz zwei pilotierte. Auch der drittplatzierte Henrik von Eckermann (SWE) ist ein einstiger Schützling von Beerbaum, war er doch jahrelang ebenfalls Bereiter in Riesenbeck, hat sich jedoch im vergangenen Sommer im Rheinland selbstständig gemacht. Mit Cortina, ebenfalls achtjährig, lieferte er im Zwei-Phasen-Springen die drittschnellste Runde ohne Springfehler. Der nächste Termin in der internationalen Springserie für sieben- und achtjährige Pferde, dem KASK Youngster Cup, ist auf dem beeindruckenden Traditionsplatz in Hamburg-Klein Flottbek beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby. Von dort geht es auf den Schützenplatz zur Paderborn Challenge, bevor die Finale Etappe bei den MUNICH INDOORS in der Olympiahalle gefeiert wird. Dort wird dann entschieden, welcher internationale Topreiter die besten aufkommenden Spitzenpferde im Stall hat. Über KASK KASK, mit Sitz in Italien, ist spezialisiert auf die Entwicklung, das Design und die Produktion von Sicherheitshelmen höchster Qualität. KASK Helme sind in allen Anwendungsfeldern an der Spitze, egal ob Radfahren, Ski fahren, Skilanglauf, Reitsport, Bergsteigen, Klettern, aber auch bei Rettungsaktionen oder in der Arbeitssicherheit. KASK wurde 2004 gegründet und ist daher ein relativ junges Unternehmen. Dank seines talentierten Teams von Ingenieuren, Experten und der Zusammenarbeit mit Italiens marktführenden Betrieben, hat KASK in dieser kurzen Zeit eine riesige Entwicklung mit vielen Erfolgen durchlaufen. KASK sind bereits Preise wie der „ISPO-Award“ und „Eurobike- Award“ verliehen worden. KASK hat es sich zur Mission gemacht, eine perfekte Balance aus technologischer Exzellenz, Funktionalität, Sicherheit und attraktivem Design bei ihren Produkten zu gewährleisten. KASK forscht ständig weiter und sucht nach neuen Wegen, um die Qualität der KASK Helme immer weiter zu verbessern. KASKs perfekt ergonomische Helme wurden entwickelt, um den Bedürfnissen der weltbesten Athleten gerecht zu werden und allen Nutzern auch in den härtesten Lebenslagen einen einmaligen Komfort zu bieten. KASK Helme beziehen ihre einzigartige Qualität aus dem genial integrierten Struktursystem, entwickelt vom KASK Team, welches höchstmöglichen Schutz mit extremer Leichtigkeit des Helmes kombiniert, um Tragekomfort und Sicherheit des Kunden zu gewährleisten. Die KASK Qualität wird durch viele überwachte Sicherheitstests und innovative Technologien garantiert. Alle KASK Produkte werden zu 100% in Italien produziert und durchlaufen die gründlichsten Sicherheits- und Qualitätstests des etablierten KASK CSD Projektes-ComfortSafetyDesign. KASK Youngster Cup Punktestand nach der 1. Etappe 1. Kukuk, Christian (GER) 20 Punkte 2. Beerbaum, Ludger (GER) 17 3. Eckermann, Henrik von (SWE) 15 4. Ahlmann, Christian (GER) 13 5. Fernandes, Mario Wilson (POR) 12 6. Schwizer, Pius (SUI) 11 7. Ehning, Marcus (GER) 10 8. Weichert, Jan-Phillipp (GER) 9 9. Zorzi, Alberto (ITA) 8 10. Fuchs, Martin (SUI) 7 11. Lynch, Denis (IRL) 6 12. Staut, Kevin (FRA) 5 13. Tebbel, Maurice (GER) 4 14. Moneta, Luca Maria (ITA) 3 15. Brinkmann, Markus (GER) 2 16. Devos, Pieter (BEL) 1 KASK Youngster Cup – Stationen 2017 PARTNER PFERD, Leipziger Messe 19. - 22. Januar 2017 Deutsches Spring- und Dressur-Derby, Hamburg-Klein Flottbek 24. -28. Mai 2017 Paderborn Challenge, Schützenplatz 7. - 10. September 2017 MUNICH INDOORS, Olympiahalle München 9. bis 12. November 2017

22.01.2017
(Pressemitteilung)

Deutscher Sieg im Springreiter-Weltcup - Jörg Naeve dominiert in Al Sharjah
 
Al Sharjah - Der 49 Jahre alte Springreiter Jörg Naeve aus Bovenau hat den Weltcup im Emirat Al Sharjah mit der Holsteiner Stute Carena gewonnen. In 41,68 Sekunden blieb der deutsche Aktivensprecher mit der Corrado I-Tochter fehlerfrei und lieferte im bedeutendsten Springen des CSI-W Al Sharjah die perfekte Dramaturgie ab. Naeve, der mit Carena bereits die Qualifikation zum Weltcup für sich entscheiden konnte, war der letzte Starter in der Weltcup-Prüfung. Platz zwei holte sich der Qatari Bassem Mohammed vor der Französin Adeline Hecart. Jörg Naeve fliegt nun zu einem Zwischenstopp nach Hause und wird dann in die Vereinigten Arabischen Emirate zurück kehren, um bei den Weltcups in Dubai und Al Ain zu starten. Danach steht nochmals ein CSI in Al Sharjah an, sowie das CSIO der Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) in Al Ain.

22.01.2017
(Comtainment GmbH)

Jörg Naeve gewinnt auch den Weltcup in Al Sharjah
 
Al Sharjah - (Al Sharjah) Um 20.28 Uhr am Samstagabend sickerte die Nachricht aus den Vereinigten Arabischen Emiraten durch: Jörg Naeve hat mit der Holsteiner Stute Carena nach der Qualifikation auch die Weltcup-Prüfung, den Longines Grand Prix, im Emirat Al Sharjah gewonnen. Der Profi aus Bovenau blieb im Stechen fehlerfrei in 41,68 Sekunden und verwies damit Bassem Mohamed aus Qatar und die Französin Adeline Hecart auf Platz zwei und drei. Für Naeve und die Holsteiner Stute war es bereits der zweite hochklassige GP-Sieg binnen weniger Tage.

22.01.2017
(Martina Brueske)

Westfälin gewinnt den „Goldenen Sattel“ vor drei Holsteinern
 
Leipzig - Marie Ligges aus Ascheberg hat den HGW Nachwuchspreis „Der Goldene Sattel“ in Leipzig gewonnen. Die 17-jährige hatte überaus respektable Konkurrenz aus Schleswig-Holstein: Beeke Carstensen, Insa Strothmann und Sven-Gero Hünicke. Hinter Ligges belegte Insa Strothmann aus Krummesse Rang zwei vor der erst 15 Jahre alten Beeke Carstensen aus Sollwitt und dem Fehmarner Reiter, dem Deutschen Meister der Jungen Reiter, Sven-Gero Hünicke.

22.01.2017
(Martina Brueske)

Deutsche Voltigierer trumpfen in Leipzig auf – Finalisten im FEI World Cup Vaulting stehen fest
 
Leipzig - Die 20. PARTNER PFERD, präsentiert von der Sparkasse Leipzig und der Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen, bot für die internationale Voltigierriege die letzte Möglichkeit für ihren Weltcup zu punkten. Alle drei Siege gingen an deutsche Voltigierer. Die Bundestrainerin der Voltigierer, Ursula Ramge, strahlte nach dem entscheidenden zweiten Umlauf im FEI World Cup der Voltigierer über beide Ohren. Alle ihre Schützlinge hatten bei der letzten Station, die in der Leipziger Messehalle entschieden wurde, überragende Leistungen gezeigt und so erklang in allen Disziplinen – Damen, Herren und Pas de Deux – die deutsche Nationalhymne in der Siegerehrung. Einen echten Durchmarsch lieferte Kristina Boe (Husum). Die Vize-Weltmeisterin konnte in beiden Umläufen den Top-Score landen, auch wenn ihr vierbeiniger Sportpartner Don de la Mar laut Longenführerin Winnie Schlüter „ganz schön beeindruckt von der Atmosphäre war.“ Volles Risiko war Boe gegangen, etwas anderes kommt für die 28-Jährige eh nicht in Frage: „Bei meiner Kür gibt es gar keine Sicherheitsrunde, ich muss immer voll durchziehen und war voll konzentriert.“ Ein bisschen anders lief es bei Torben Jacobs (Ganderkesee) und seiner Partnerin Theresa-Sophie Bresch (Rottenburg). Im ersten Umlauf hatten sie mit Picardo und Patric Looser an der Longe die Konkurrenz dominiert und sich mit über einem Punkt Vorsprung an die Spitze gesetzt. Im zweiten Umlauf lieferten sie allerdings lediglich das zweitbeste Ergebnis, das Polster aus Runde eins sicherte den Sieg der Weltcup-Wertung jedoch ab: „Wir haben irgendwie im zweiten Umlauf nicht so ganz mit dem Pferd zusammen gefunden. Aber in den kommenden sechs Wochen bis zum Weltcup-Finale werden wir noch an dieser Harmonie feilen und hoffentlich dann zwei Mal unsere Leistungen abrufen können“, so Jacobs. Super zufrieden zeigte sich Lokalmatador Daniel Kaiser (Delitzsch): „Ich bin tatsächlich ein bisschen überrascht, denn in Mechelen lief es total schief.“ In Leipzig jedoch gelang Kaiser auf Sir Bernhard von der Wintermühle und Nina Vorberg an der Longe im ersten Umlauf das zweitbeste Ergebnis und er konnte sich im zweiten sogar noch zum Bestergebnis hocharbeiten. So nutzte Daniel Kaiser die letzte Chance, sich für das Finale im FEI World Cup Vaulting vom 2. bis 5. März 2017 in Dortmund zu qualifizieren. Ergebnisse 20. PARTNER PFERD 19. - 22. Januar 2017 Samstag, 21. Januar 2017 Prüfung Nr. 25 FEI World Cup TM Vaulting 2 Umlauf Damen – Voltigieren, international (CVI-W) 1. Kristina Boe (GER), Don de la Mar, 8,469 2. Silvia Stopazzini (ITA), Hot Date Tek, 8,212 3. Nadja Büttiker (SUI), Keep Cool, 7,893 Prüfung Nr. 26 FEI World Cup TM Vaulting 2 Umlauf Herren – Voltigieren, international (CVI-W) 1. Daniel Kaiser (GER), Sir Bernhard v. d. Wintermühle, 8,634 2. Jannik Heiland (GER), Rockard H, 8,558 3. Francesco Bortoletto (ITA), Hot Date Tek, 8,118 Prüfung Nr. 26 FEI World Cup TM Vaulting 2 Umlauf Pas de Deux – Voltigieren, international (CVI-W) 1. Theresa-Sophie Bresch, Torben Jacobs (GER), Picardo, 8,615 2. Silvia Stopazzini, Lorenzo Lupacchini (ITA), Rosenstolz 99, 8,271 3. Jolina Ossenberg-Engels, Timo Gerdes (GER), Dragoner OE, 7,786

22.01.2017
(Pressemitteilung)

Simon Delestre gewinnt Championat von Leipzig – Marie Ligges führt Familientradition fort
 
Leipzig - Das Championat von Leipzig brachte auf dem Treppchen zwei Weltklassereiter zusammen, die eins gemeinsam haben: Beide kennen das Siegerpferd Chadino nämlich ziemlich gut… In fließendem Französisch parlierten Andreas Kreuzer (Herford) und Simon Delestre (FRA) nach dem Championat von Leipzig und fachsimpelten über Chadino, diesen 12-jährigen Hengst, mit dem Delestre im Championat von Leipzig siegte und sich einen nagelneuen, zirrusweißen Mercedes-Benz CLA 180 Shooting Brake im Wert von 34.000 Euro aus dem Hause Stern Auto Center Leipzig sicherte. Andreas Kreuzer hatte den Hengst nämlich vor fünf Jahren unter seinem Sattel, als dieser noch siebenjährig und somit ganz am Anfang seiner Karriere stand. „Dass Chadino eine enorme Sprunggewalt hat, war damals schon zu spüren und es ist natürlich schön zu sehen, wie er sich entwickelt hat. Simon ist einfach ein Spitzenreiter“, attestierte Kreuzer. Mit Quick Jumper hatte Kreuzer als erstes in das mit 13 Startern besetzte Stechen gehen müssen und legte eine fehlerfreie Runde vor, die fast bis zum Schluss auch in der Zeit nicht unterboten und dann doch noch von zwei Weltklassereitern geschlagen wurde. Zuvor waren Namen wie Gregory Whatelet (BEL), Bertram Allen (IRL), Holger Wulschner und Edwina Tops-Alexander (AUS) gescheitert, wobei Wulschner mit BSC Cavity zwar die schnellste Zeit der Prüfung hatte, aber leider einen Fehler hinnehmen musste. „Ich war selbst ein bisschen überrascht, wie schnell Chadino heute unterwegs war“, strahlte der 35-jährige Simon Delestre, Vize-Weltmeister mit der Mannschaft, über seinen Sieg. Zweiter wurde der Brite Scott Brash mit Hello M’Lord: „Ich wollte schon so schnell wie möglich reiten, aber mein Pferd ist noch ein wenig unerfahren. Ich glaube aber, dass er ein tolles Pferd für die Zukunft ist.“ Eine außergewöhnliche Prüfung lieferte der H. G. Winkler Nachwuchsförderpreis "Goldener Sattel" – in memoriam Debby Winkler, präsentiert von Selleria Equipe. Vier von den Bundestrainern ausgewählte U21-Reiter trafen sich unmittelbar vor dem Championat von Leipzig zu dieser hochspannenden Prüfung mit Pferdewechsel, sprich jedes dieser Jungtalente im Sattel absolvierte den Parcours zunächst mit dem eigenen Pferd und dann noch ein Mal jeweils mit dem Pferd der Konkurrenten. Wer in Summe die höchste Wertnote für Stil und Einfühlungsvermögen zusammensammelte, gewann die Prüfung. In die Siegerlisten des Goldenen Sattel haben sich zu Beginn ihrer Karriere zum Beispiel schon René Tebbel, Philipp Weishaupt und Daniel Deußer eingetragen. Nun ist ein wohlbekannter Name mit frischem Gesicht dazu gekommen, denn die Enkelin des legendären Fritz Ligges, die erst 17-jährige Marie Ligges, zeigte die besten vier Runden. Fritz Ligges war einst Bundestrainer der deutschen Springreiterjugend und prägte unter anderem die Karriere von Marcus Ehning. Sein Sohn Kai, Maries Vater, errang 1990 den dritten Platz im Goldenen Sattel und nun trägt Marie die Familientradition Springreiten erfolgreich fort. Ergebnisse 20. PARTNER PFERD 19. - 22. Januar 2017 Samstag, 21. Januar 2017 Prüfung Nr. 15 SPOOKS-Amateur Trophy Springprüfung Small / Medium / Large, international (CSIAm A B) 1. Gina Maria Schneevoigt (GER), Taktyk, 0/45,91 sec. 2. Maria Ida Loro (ITA), Tinka´s Riverland, 0/51,44 sec. 3. Jennifer Kleofas (GER), El Marguerite, 0/51,46 sec . 4. Raishun Burch (BER), Coala Z, 0/52,67 sec. 5. Sandy Noack (GER), Lee, 0/52,79 sec. 6. Brigitte Prömer (AUT), Before Sunrise, 0/53,77 sec. Prüfung Nr. 18 SPOOKS-Amateur Trophy Springprüfung Small / Medium / Large, international (CSIAm A B) 1. Saskia Ohrmund (GER), Tabita, 0/50,24 sec. 2. Raishun Burch (BER), Spotlight Z, 0/55,11 sec. 3. Thomas Sagel (GER), Levisto´s Erbe, 0/58,90 sec. 4. Andre Hanisch (GER), Conesse H, 0/58,91 sec. 5. Wilhelm Haberl (GER), Lesotho, 0/58,97 sec. 6. Silvana Soldmann (GER), Bungee, 0/61,41 sec. Prüfung Nr. 21 SPOOKS-Amateur Trophy Springprüfung Small / Medium / Large, international (CSIAm A B) 1. Florian König (GER), Soraja von der Mühle, 0/57,89 sec. 2. Hans Helmut Bauer (GER), Chactus, 0/60,81 sec. 3. Valentina Teich (GER), Pikeur Casals, 0/61,45 sec. 4. Georgina Atock (IRL), Ciara 90, 0/62,23 sec. 5. Gerrit Flückken (GER), Chazetto, 0/63,45 sec. 6. Kira Gammersbach (GER), Cupido, 0/67,03 sec. Prüfung Nr. 09 KASK Youngster Cup 2. Qualifikation Springprüfung für Nachwuchspferde, international (CSIYH1*) 1. Kevin Staut (FRA), Vendome d´Anchat, 0/61,25 sec. 2. Guido Klatte (GER), Corisanto, 0/61,63 sec. 3. David Will (GER), Casco, 0/61,69 sec. 4. Eoin Mcmahon (IRL), Dasado, 0/62,45 sec. 5. Maximilian Schmid (GER), Cocolino, 0/63,34 sec. 6. Maurice Tebbel (GER), Don Diarado, 0/64,63 sec. Prüfung Nr. 32 Selleria Equipe präsentiert: Goldener Sattel HGW NachwuchsförderpreisStilspringprüfung mit Pferdewechsel, national (CSN) 1. Marie Ligges (GER), Curly Sue, 33,0 2. Insa Strothmann (GER), Utah, 31,8 3. Beeke Carstensen (GER), Lenett, 30,8 4. Sven Gero Hünicke (GER), Annabella C, 27,9 Bestes Pferd im Pferdewechsel: 1. Utah 33,5 2. Curly Sue 32,8 3. Lenett 29,4 4. Annabella C 27,8 Prüfung Nr. 05 Championat von Leipzig Springprüfung mit Stechen, international (CSI5*) 1. Simon Delestre (FRAU), Chadino, 0/41,14 sec. 2. Scott Brash (GBR), Hello M´Lord, 0/41,31 sec. 3. Andreas Kreuzer (GER), Quick Jumper, 0/41,57 sec. 4. Pieter Devos (BEL), Apart, 0/41,78 sec. 5. Alberto Zorzi (ITA), Cornetto K, 0/44,26 sec. 6. Edwina Tops-Alexander (AUS), Florette van het Lambroeck, 0/44,79 sec.

22.01.2017
(Pressemitteilung)

FN-Bundeskaltblutschau: Schaulaufen der "Dicken" bei der Grünen Woche 2017
 
Berlin - Einmal mehr wussten die „Schweren Jungs“ und ihre Damen das Publikum zu begeistern: Die 8. FN-Bundeskaltblutschau im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin war ein voller Erfolg für die deutsche Pferdezucht und sorgte für viele neue Fans der liebenswerten „Dicken“. „Die Stimmung war wieder unglaublich“, freute sich Schauleiterin Dr. Teresa Dohms-Warnecke vom Bereich Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) über den guten Zuspruch. „Erfreulich war auch, dass nicht nur sehr viele Besucher, sondern auch Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft zu uns an den Ring in der Tierhalle gekommen sind.“ Dort bewarben sich 88 Hengste und Stuten um die Titel der Bundessieger 2017, der an je einen Hengst und eine Stute der Rassen Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Schleswiger Kaltblut, Süddeutsches Kaltblut und Schwarzwälder Kaltblut vergeben wurde. Die in Deutschland am meisten verbreitete Kaltblutrasse ist das Rheinisch-Deutsche Kaltblut, das seine genetische Heimat in Belgien hat. Bundessieger 2017 wurde Ursus von Haara (v. Ulano – Orloff) aus der Zucht von Peter Pfeilschmidt aus Freiberg-Zug. Ausgestellt wurde Ursus von den Eheleuten Faßbender aus Kerpen im Rheinland, ebenso wie die selbst gezogene Stute Augusta (v. Arminius II – Nathan), die zur First Lady ihrer Rasse gekürt wurde. Der Titel des Reservesiegers ging an Urmel (v. Udo – Achat) aus der Zucht der Landgut Elbeland' Axien e.G. aus Annaburg und ausgestellt vom sächsischen Landgestüt Moritzburg. Reservesiegerin wurde die Stute Elfe (v. Emilio- Marc) aus der Zucht und im Besitz von Heinrich und Mariella Meyer zu Hücker aus Detmold in Westfalen. Aus dem hohen Norden stammt das Schleswiger Kaltblut, das auf den dänischen Jütländer zurück geht und zu den auf der „Roten Liste“ stehenden, vom Aussterben bedrohten Rassen zählt. Zum Bundessieger kürten die Richter in diesem Jahr den Hengst Ferrero (v. Valentin-Herkules – Regent) aus der Zucht von Peter Thiesen (Loose) und vorgestellt von Bente Lück (Emmelsbüll-Horsbüll). Den Reservesieger konnte auch hier ein Landgestüt präsentieren: den von Karin Kahrs (Verden-Döhlberge) gezogene Strolch (v. Saturn – Major) wurde vom Niedersächsischen Landgestüt ausgestellt. Zur Bundessiegerin erklärte die Jury Greta (v. Torsballig – Munkedal) aus der Zucht von Willi Kohlmeyer (Stolzenau). Ausgestellt wurde sie von Bernd Hansen (Silberstedt), der mit Drossel (v. Sultan – Torsballig) auch die Resevesiegerin präsentierte Im Süden beheimatet ist das Süddeutsche Kaltblut, die heute größte Kaltblutpopulation in Deutschland. Hier stammten sowohl der Siegerhengst Salieri S (v. Solero – Vandino) als auch der Reservesieger Van Gogh (v. Victor – Nussknacker) aus der Zucht des Bayerischen Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, allerdings wurde Salieri S von Florian Schelle (Deisenhofen) ausgestellt. Einen Doppelerfolg als Züchter und Aussteller verzeichnete Josef Bachmair (Rottach-Egern) mit der Siegerstute Fürstin (v. Salvator II – Vandino) und der Reservesiegerin Rosengräfin (v. Samuel – Valentiner). Übrigens: Fürstins Vater Salvator II war selbst vor vier Jahren Bundessiegerin in Berlin. Das Schwarzwälder Kaltblutpferd stammt – wie der Name schon sagt – aus dem Schwarzwald und wird wegen seiner Dunkelfuchsfarbe auch als Schwarzwälder Fuchs bezeichnet. Sein besonderes Kennzeichen ist die blonde Mähne und der blonde Schweif. Hier stellte das baden-württembergische Haupt- und Landgestüt Marbach mit Markus (v. Markward – Respekt) aus der Zucht von Josef Allgaier (Hofstetten) und Roter Milan (v. Rubin – Vogtsberg), gezogen von Tanya Schmidt und Gerhard Schröder aus Offenburg sowohl den Bundessieger als auch den Reservesieger. Aus der Zucht von Susanne Haessler (Schömberg) stammt die Bundessiegerin Ilona (v. Federsee – Widukind), die von Katrin Mäder aus St. Märgen ausgestellt wurde. Die Bundesreservesieger trägt den Namen Natascha Rosalie (v. Riemer – Dachsberg) und wurde von Roland und Birgit Finsterwald aus Salem gezogen und in Berlin präsentiert. Sie wurde darüber hinaus mit dem Felix-Hoesch-Wanderehrenpreis der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) für ihre Fruchtbarkeitsleistung ausgezeichnet. Die Richter hatten darüber hinaus die Gelegenheit, bei besonders guter Bewertung für leistungsgeprüfte Stuten und Hengste die FN-Bundesprämie zu vergeben. Diese von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) verliehene Auszeichnung ging insgesamt an 17 Hengste und 27 Stuten der vier vorgestellten Rassen. Die kompletten Ergebnisse in der Übersicht gibt es unter www.pferd-aktuell.de/Kaltblut.

22.01.2017
(FNpress)

Equitana 2017: FN-Programm mit Olympiasiegern, Bundestrainern und hochklassigen Pferdeleuten
 
Essen - Essen (fn-press). Ausbildung ist das zentrale Thema im Programm der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), mit dem die FN als Partner der Equitana vom 18. bis 26. März in Essen vertreten ist. Vom Olympiasieger bis Spitzensportler, vom Bundestrainer bis Topausbilder: Wer hochkarätige Pferdeleute aus allen Bereichen des Pferdesportes erleben will, ist im FN-Programm auf der Weltmesse des Pferdesportes richtig. Die Themen reichen von der Basisausbildung bis zum Spitzensport. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, für jeden Messebesucher ist etwas dabei. Täglich um 15 Uhr erwarten die Messebesucher folgende Programmpunkte und Experten im großen Ring in Halle 6: „Kinderreitunterricht – kreativ und vielseitig gestalten“: Wie man den Nachwuchs im Kindergarten- und Grundschulalter für das Hobby Reiten und Voltigieren gewinnt und die Begeisterung von Kindern und Eltern erhält, das zeigen am Samstag, den 18. März, Pferdewirtschaftsmeisterin Lina Otto und die mehrmalige Welt- und Europameisterin im Voltigieren Nadia Ehning, vielen besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Zülow. Das vielseitige Reitpferd steht im Mittelpunkt des Programmpunktes „Das Freizeitpferdechampionat: Ein Pferd für alle Fälle“ am Sonntag, 19. März. Mit am Start: Grand-Prix-Reiterin und Kadermitglied Bernadette Brune. „Springreiten: kein Hindernis“ ist das Motto von Heinrich-Wilhelm „Kaiser“ Johannsmann, ehemaliger Nationenpreisreiter, und Georg Christoph Bödicker, internationaler Parcoursbauer. Zusammen mit Reitern des Bundesleistungszentrums Reiten wie Kendra Claricia Brinkop, Dritte der Deutschen Damenmeisterschaften Springen, geben sie Einblick in modernes Springreiten (Montag, 20. März). „Unfallfrei an den Leinen“: Für mehr Sicherheit im Fahrsport wirbt Bundestrainer Karl-Heinz Geiger, der am Fahrertag (21. März) den neuen Kutschenführerschein vorstellt – eine neue Qualifikation, die die FN ab Juni bundesweit anbietet. Nochmal Stichwort Sicherheit: „Vielseitigkeitsreiten, aber sicher“ ist das Thema von Frank Ostholt, Mannschafts-Olympiasieger Vielseitigkeit und Leiter des BLZ, am Sportpferdetag (22. März). Wie geht sicheres Geländereiten, Anforderungen an Sitz und Einwirkung, aber auch Ausrüstungstipps sind Teil des Programms. Am Donnerstag, 23. März, tauschen Grischa Ludwig, Vize-Weltmeister Reining, und Friederike Tophoff-Kaup, Doppel-Europameisterin der ländlichen Vielseitigkeitsreiter, die Pferde und machen den Reitweisenvergleich „Western meets Classic“. Die Dressurfans kommen am Freitag, den 24. März, im Großen Ring auf ihre Kosten, wenn Bundestrainerin Monica Theodorescu eine Lehreinheit gibt. Nochmal Dressur, aber als Mannschaftssport, steht am Samstag, den 25. März, auf dem Programm. Sie sind sozusagen die Deutschen Meister im Quadrillenreiten. Der Reitverein St. Hubertus-Wesel-Obrighoven. Wenn einer weiß, wie Quadrillenreiten geht und warum das Reiten im Team und zur Musik so begeistert, dann die mehrmaligen Sieger im Deutschen Quadrillenchampionat. Ergänzt wird das FN-Programm im großen Ring durch erstklassige Ausbilder, Topreiter und Fachbuchautoren des FNverlags, die täglich von 11 bis 12 und 16 bis 17 Uhr im kleinen Ring in Halle 10/11 ihr Wissen weitergeben. Direkt am kleinen Ring finden Besucher auch den Stand der FN (Nr. D30). Dort bietet der Verband an allen Equitana-Tagen von 10 bis 19 Uhr zusammen mit dem FNverlag, dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) einen umfassenden Informations- und Beratungsservice. Bei Fragen zu den Themen Ausbildung, Jugendarbeit, Breitensport, Turniersport, Vereine und Pferdebetriebe, Pferdehaltung, Zucht oder Persönliche Mitglieder – die FN-Mitarbeiter helfen weiter. Natürlich können sich Turnierteilnehmer am Stand auch wieder eine Liste all ihrer Erfolge ausdrucken lassen. Diverse Gesprächsrunden, Expertengespräche und Aktionen der Persönlichen Mitglieder laden zum Mitmachen ein und bereichern das tägliche Messeprogramm.

22.01.2017
(FNpress)

Leipzig: Marie Ligges gewinnt „Goldenen Sattel“
 
Leipzig - Marie Ligges aus dem westfälischen Ascheberg hat den „Goldenen Sattel“, den Hans-Günter-Winkler-Förderpreis für Nachwuchsreiter, für sich entschieden. Im Rahmen des Weltcup-Turniers in Leipzig behielt die 17-Jährige die Nerven und sicherte sich den Sieg vor Insa Strothmann (Krummesse), Beeke Carstensen (Sollwitt) und Sven Gero Hünicke. Der Pferdewechsel ist es, der den „Goldenen Sattel“ so spannend macht. Vier herausragende Nachwuchsreiter einer Saison werden für den HGW-Nachwuchsförderpreis nominiert und auch in diesem Jahr blieb es spannend bis zum Schluss. Nach drei Runden der Stilspringprüfung Klasse M mit Pferdewechsel lag Insa Strothmann (21) vorn, doch Annabella C, das Pferd von Sven Gero Hünicke, erwies sich als Zünglein an der Waage. Mit ihr unterliefen Insa Strothmann drei Hindernisfehler, ihr Vorsprung verkleinerte sich, und die bis dahin Zweitplatzierte Marie Ligges bekam die Chance, sich mit ihrer finalen Runde an die Spitze zu reiten. Der Holsteiner-Hengst Lenett, das Pferd von Beeke Carstensen, war Ligges' Partner für die letzte Runde und die beiden fanden hervorragend zusammen. „Marie, du hast bis zum Schluss gekämpft und hier eine fast perfekte Runde hingelegt. Du hattest Lenett sehr gut vor den treibenden Hilfen, hast immer die nötige Ruhe behalten und dein Pferd aus dem Sitz heraus toll unterstützt“, lautete der Kommentar von Achim Geilfus. 9,0 lautete die Wertung des prominenten Richterkollegiums, bestehend aus Geilfus, Hans-Günter Winkler, Bundestrainer Otto Becker und A-Kader-Mitglied Marco Kutscher. Das war die höchste Wertung der gesamten Prüfung, entsprechend hoch fiel auch der Beifall des Leipziger Publikums aus und Geilfus animierte: „Für so eine Runde können Sie ruhig noch lauter applaudieren.“ Schon zuvor hatte Marie Ligges mit ihrem eigenen Pferd, der Stute Curly Sue, viel Lob von den Richtern bekommen und eine 8,7 eingeheimst. Ebenso überzeugend präsentierte sie Utah, die Stute von Insa Strothmann. Geilfus erklärte in seinem Kommentar: „Insa hat mit deinem Pferd Curly Sue eine 8,8 bekommen. Deine Runde auf ihrem Pferd war ebenso fast perfekt. Wir müssen hier vergleichen und finden, dass du eine 8,8 mit Utah verdient hast. Zur glatten 9 müssen wir lediglich etwas Abzug geben für einen Galoppsprung zu viel in der Distanz zu Sprung acht.“ Mit Annabella C, der Stute von Sven Gero Hünicke, bekam Marie Ligges eine 6,5. "Annabella war wirklich eine Herausforderung. Wenn es gleich beim ersten Pferdewechsel nicht nach Plan läuft, ist man doch etwas beunruhigt", erzählte die spätere Siegerin. "Aber ich bin sehr froh, dass es noch so gut ausging. Ich bin sehr dankbar, dass wir mit dieser tollen Serie die Chance bekommen, bei einem so großen Turnier zu reiten. Es war ein toller Moment, als mir Hans-Günter Winkler zum Sieg gratuliert hat." Auf Rang drei schaffte es die 15-Jährige Beeke Carstensen aus Sollwitt. Ihr attestierten die Richter viel Gefühl und einen tollen Stil. So erhielt sie für ihre Runde mit Annabella C die beste Grundnote für dieses Pferd – eine 8,5 – musste aber Fehler an den letzten beiden Sprüngen hinnehmen. Für diesen Ritt bekam sie viel Lob: „Beeke hat dieses anspruchsvolle Pferd mit viel Ruhe vorgestellt. Sehr sicher und im Rhythmus hat sie Annabella in den richtigen Momenten unterstützt, das verdient Sonderapplaus.“ Der jüngsten Starterin im Teilnehmerfeld merkte man die Anspannung an, so sagte Geilfus nach ihrer letzten Runde, mit der Stute Utah von Insa Strothmann: „Man merkte richtig, wie der Druck von dir abgefallen ist, als klar war, dass du hier nicht mehr ganz vorn landen kannst. Du hast diese Runde toll geritten, sehr locker und selbstverständlich.“ Dafür erntete Carstensen eine 8,7. Für seine Routine lobten die Richter den amtierenden Deutschen Meister der Jungen Reiter, Sven Gero Hünicke von der Insel Fehmarn. Von ihm wünschten sie sich in allen Runden eine etwas dezentere Einwirkung, bemerkten aber seine Verbesserung von Ritt zu Ritt mit deutlich ruhigerer Hand und stillerem Sitz. Mit dem Hengst Lenett erwischte er nicht die optimale Distanz zum vierten Sprung und musste einmal abwenden, das kostet ihn Zeit und schließlich Abzug von seiner Wertnote. lau

22.01.2017
(FNpress)

Leipzig: Andreas Kreuzer Dritter im Championat
 
Leipzig - Der Deutsche Meister Andreas Kreuzer (Herford) war mit seinem Wallach Quick Jumper am Samstag bester deutscher Starter im Championat von Leipzig. Die Prüfung am vorletzten Tag des internationalen Leipziger Turniers ist neben dem Weltcup-Springen am Sonntag einer der sportlichen Höhepunkte der Messe Partner Pferd. Den Sieg im Championat sicherte sich der Franzose Simon Delestre mit Chadino. Delestre, der in Rio wegen einer Verletzung seines Pferdes auf die Olympia-Teilnahme verzichten musste, startete nun in Leipzig mit seinem Chacco-Blue-Sohn Chadino als letzter ins 13-köpfige Stechen und schnappte dem Briten Scott Brash noch den Sieg vor der Nase weg. Weniger als zwei Zehntelsekunden trennten die beiden letztlich. Der Franzose, aktuell Nummer Fünf der Weltrangliste, benötigte 41.14 Sekunden. Brash, Nummer neun der Welt, dem es im Hinblick auf Rio wie Delestre ergangen war, erreichte in 41.31 Sekunden die Ziellinie. Zwei weitere Zehntelsekunden mehr benötigte Andreas Kreuzer (41.57sec). Der amtierende Deutsche Meister und sein elfjähriger Hannoveraner-Wallach Quick Jumper (von Quidam‘s Rubin/Escudo I) qualifizierten sich als erstes Paar für das Stechen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war der Jubel des jungen Reiters groß darüber, in diesem hochklassigen Feld überhaupt die entscheidende Runde erreicht zu haben. „Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mich nicht ärgert, dass die beiden am Ende schneller waren“, schmunzelte der 26-jährige Herforder. „Aber es überwiegt die Freude, dass ich heute in der Lage war so ein Stechen zu reiten und so nah an diesen beiden Weltklasse-Jungs dran war. Das macht Hoffnung für dieses Jahr und darauf, dass ich demnächst auch mal ganz oben stehe.“ Chadino, den Oldenburger-Hengst von Delestre, kennt Kreuzer ebenfalls gut. „Als Siebenjährigen durfte ich ihn mal ein Jahr lang reiten und ich bin beeindruckt zu sehen, wie toll sich das Pferd mit Simon weiterentwickelt hat.“ Der zwölfjährige Chadino stammt aus der Zucht von Paul Schockemöhles Gestüt Lewitz und ist erst seit September in Delestres Beritt. Doch auch mit der Entwicklung seines Quick Jumpers kann Kreuzer absolut zufrieden sein. „Das letzte Jahr verlief schon super, aber ich sah mich noch nicht in der Lage ein Stechen so kompromisslos schnell zu reiten. Das fühlte sich heute gut an und war ein wichtiger Schritt. Ich freue mich unheimlich. Jetzt muss ich noch ein bisschen mehr Routine mit meinen Pferden bekommen und hoffen, noch mehr solcher Chancen zu bekommen, die Weltspitze weiter anzugreifen.“ Neben Kreuzer erreichten noch vier weitere deutsche Reiter das Stechen. Holger Wulschner (Klein Belitz) und sein Holsteiner BSC Cavity (von Caretino/Lansing) leisteten sich einen Fehler und belegten Rang sieben. Die neue Nummer eins der Weltrangliste, Daniel Deußer, kassierte mit seinem westfälischen Schimmelwallach Cornet d’Amour (von Cornet Obolensky/Damiani) ebenfalls einen Abwurf und wurde Neunter. Ebenso erging es Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) mit dem Westfalen Ayers Rock (von Acrado/Barbados). Die beiden wurden Elfte vor Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) und dem Holsteiner Casquero (von Colbert/Cassini I). Am morgigen Sonntag steht zum Abschluss der Partner Pferd der Weltcup der Springreiter und Vierspännerfahrer auf dem Programm. Der MDR überträgt ab 14.10 Uhr in der Sendung Sport im Osten live aus Leipzig. Alle Starterlisten und Ergebnisse finden Sie hier: engarde.de/events/139/

22.01.2017
(FNpress)

Sensationeller Spitzenpreis zum Jahresbeginn Kopfnummer 1 für 200.000 Euro versteigert
 
Verden - Das Verdener Auktionsjahr des Hannoveraner Verbandes begann mit einem sensationellen Spitzenpreis. Mit der Kopfnummer 1 wurde Darjeeling in einen Dressurstall nach Luxemburg verkauft. „Die Verdener Auktionen haben schon zu Jahresbeginn volle Fahrt aufgenommen“, freute sich Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Insgesamt wurden für die 87 Reitpferde im Schnitt 18.879 Euro angelegt. Der Don Darius/Royal Blend-Sohn Darjeeling (Z.: Klaus Kropp, Bremen, Ausst.: Filjan Müller, Nienburg) ist mit allen Qualitäten ausgestattet, die ein modernes Dressurpferd auszeichnen. Er überzeugte schon in der Trainingszeit mit seiner „ hannoverschen Einstellung“, wie es Auktionator Bernd Hickert ausdrückte. Der Zuschlag erfolgte bei 200.000 Euro, einer Marke, die bislang bei einer Verdener Auktion im Januar noch nicht erreicht wurde. Er wird in denselben Profihänden auf große Aufgaben vorbereitet wie seinerzeit Bundeschampiont Quizmaster. Man darf sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Darjeeling bei Championaten freuen. Bestbezahltes Springtalent war der großrahmige Sam XL v. Stanley/Conteur (Z. u. Ausst.: H. & W. Wilking GbR, Stemwede). Den bereits mit Turniererfolgen ausgestatteten Fünfjährigen mit dem Gardemaß von 1,80 Meter sicherte sich ein Springstall aus Niedersachsen für 33.000 Euro. Besonders die internationale Verdener Kundschaft war in Kauflaune, 43 Reitpferde werden Deutschland verlassen. Käufer aus Spanien sicherten sich alleine zehn Auktionspferde, gefolgt von Frankreich (9) und der Schweiz (6). „Schon Anfang Januar war das Interesse an unseren Auktionspferden groß, die Kollektion bestach durch Vielseitigkeit und das große Angebot von Pferden für die unterschiedlichsten Anforderungen“, sagte Jörg-Wilhelm Wegener. Zuchtleiter und Geschäftsführer Dr. Werner Schade fügte hinzu: „Das attraktive Angebot ist ein starkes Zeichen für das Vertrauen der Züchter in die Verdener Auktionen.“ Weitere Informationen und Ergebnisse: www.hannoveraner.com

22.01.2017
(Hannoveraner Verband)

Harm Lahde – nach Neustadt auch in Drachten erfolgreich
 
Drachten - (Drachten) Vor knapp einer Woche gewann er den Großen Preis des CSI Neustadt-Dosse, jetzt holte sich Harm Lahde erneut einen Sieg und zwar beim CSI3* im niederländischen Drachten. Der 29 Jahre alte Berufsreiter aus der Nähe von Verden gewann mit Oak Grove`s Flickering Star das Zeitspingen der Medium Tour in 65,41 Sekunden vor dem Schweizer Adrian Schmid und dem in Schleswig-Holstein beheimateten Dänen Lars Bak Andersen mit dem Hannoveraner Arcado L. Höhepunkt ist am Sonntag der Große Preis in Drachten.

21.01.2017
(Martina Brueske)

Komfortable Position für Jörg Naeve in Al Sharjah
 
Al Sharjah - Der Sieg in der Qualifikation zur Weltcup-Prüfung hat Folgen für Jörg Naeve: Im Großen Preis von Al Sharjah, dem HH Sharjah Ruler Cup, geht er als letzter von 24 qualifizierten Kandidaten mit der Holsteiner Stute Carena an den Start. Am Samstag um 18.00 Uhr Ortszeit beginnt der Große Preis im Vereinigten Arabischen Emirat. Zwischendurch gab es für Naeve nochmal einen sechsten Rang mit D`accord im Shadwell-Final des CSI3*-W.

21.01.2017
(Martina Brueske)

Harrie Smolders siegt im IDEE KAFFEE-Preis – PARTNER PFERD begrüßt millionsten Besucher
 
Leipzig - Das erste von drei Autos wurde im Rahmen der 20. PARTNER PFERD, präsentiert von der Sparkasse Leipzig und der Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen, vergeben, und zwar im IDEE KAFFEE-Preis. Der Sieger heißt Harrie Smolders und der wurde unter anderem bejubelt vom 1.000.000. Besucher der PARTNER PFERD. Dem präsentierten sich zudem die Weltklasse-Voltigierer in ihrem ersten Umlauf zum FEI World Cup Vaulting. Rund 60 Starter standen auf der Liste zum internationalen IDEE KAFFEE-Preis und alle hatten es auf den Mercedes-Benz vom Stern Auto Center Leipzig abgesehen. In der Springprüfung nach Fehlern und Zeit ging es ganz knapp zu, letztlich hatte Harrie Smolders (NED) mit einem Neuzugang seines Stalls die Nase vorn: „Zinius ist erst seit zwei Monaten bei mir und ehrlich gesagt hat es am Anfang noch gar nicht so gut mit uns geklappt“, gab Smolders nach der Siegerehrung zu. „Aber das Pferd hat schon richtig viel gewonnen, er ist sehr vorsichtig und unheimlich schnell. Ich bin froh, dass wir jetzt so gut zusammen gefunden haben.“ Platz zwei ging an den amtierenden Deutschen Meister Andreas Kreuzer (Herford) im Sattel von Quick Jumper, der seinem Namen alle Ehre machte und nur 17 Hundertstel später ebenfalls fehlerfrei ins Ziel flog. Dritter wurde David Will (Pfungstadt) mit Velvet Brown. Noch vor dem IDEE KAFFEE-Preis ging es für die Voltigierer in den ersten Umlauf ihrer Weltcup-Prüfung. Bei den Damen dominierte die Favoritin Kristina Boe (Husum) mit deutlichem Abstand auf die zweitplatzierte Silvia Stopazzini (ITA). Bei den Herren erzielte Jannik Heiland (Seevetal) das Tageshöchstergebnis. Im Pas de Deux konnte Torben Jacobs (Ganderkesee) mit seiner neuen Partnerin Theresa-Sophie Bresch (Rottenburg) einen spitzen Einstand mit Höchstnoten feiern. Die endgültige Vergabe der Punkte für den FEI World Cup entscheidet sich im zweiten Umlauf am Samstag. Leipzig ist außerdem die letzte Station der Serie, somit ist dann auch klar, wer sich für das Finale in Dortmund qualifiziert. All das konnte Bärbel Pittak aus Güstrow hautnah mit erleben. Sie war mit ihrem Mann Wolfgang und Enkelin Victoria am Vormittag in Leipzig angereist und als sie die Halle betrat, gab es einen sensationellen Empfang, denn Bärbel Pittak ist die millionste Besucherin der PARTNER PFERD. Das Ehepaar Pittak besucht den Spitzenpferdesportevent bereits zum fünften Mal. Als kleine Aufmerksamkeit gab es Tickets für den VIP-Bereich. Von dort können die Pittaks die einzigartige Sparkassen Jubiläums-Gala mit Weltcup-Prüfung im Springen, Jubiläums-Show und Weltcup-Prüfung im Gespannfahren verfolgen: „Wir sind 400 Kilometer hergefahren und haben uns auch ein Hotelzimmer gebucht. Jetzt freuen wir uns natürlich total über diese schöne Überraschung! Wir kommen gerne nach Leipzig, weil es immer sehr gut besetzt ist, aber auch ganz besonders freuen wir uns auf die Show“, strahlte Bärbel Pittak. (EquiWords/SySa) Tickets für die Jubiläumsveranstaltung Infos zu den Tickets über www.partner-pferd.de Ergebnisse 20. PARTNER PFERD 19. - 22. Januar 2017 Freitag, 20. Januar 2017 Prüfung Nr. 14 SPOOKS-Amateur Trophy Zwei-Phasen Springen Small / Medium / Large, international (CSIAm A B) 1. Gina Maria Schneevoigt (GER), Battal, 0/25,16 sec. 2. Marvin Jüngel (GER), Mas que nada, 0/25,65 sec. 3. Christina Klein (GER), Championesse Levista, 0/28,42 sec. 4. Raishun Burch (BER), Coala Z, 0/29,21 sec. 5. Jennifer Kleofas (GER), El Marguerite, 0/29,53 sec. 6. Pia Evers (GER), Claudius, 0/31,55 sec. Prüfung Nr. 17 SPOOKS-Amateur Trophy Zwei-Phasen Springen Small / Medium / Large, international (CSIAm A B) 1. Saskia Ohrmund (GER), Tabita, 0/26,58 sec. 2. Brigitte Prömer (AUT), Chanel 418, 0/28,73 sec. 3. David Vogel (GER), Ceasar, 0/29,94 sec. 4. Rraishun Burch (BER), Spotlight Z, 0/30,42 sec. 5. Wilhelm Haberl (GER), Lesotho, 0/30,86 sec. 6. Gerrit Flücken (GER), California´s Sister, 0/31,06 sec. Prüfung Nr. 20 SPOOKS-Amateur Trophy Zwei-Phasen Springen Small / Medium / Large, international (CSIAm A B) 1. Friederike Eggersmann (GER), Lauricio, 0/27,81 sec. 2. Lesley Wulff (GER), Levisto´s Loverboy, 0/29,19 sec. 3. Florian König (GER), Soraja von der Mühle, 0/29,55 sec. 4. Stefan Unterlandstättner (GER), Conwell L, 0/30,53 sec. 5. Silvana Soldmann (GER), Nimett, 0/31,80 sec. 6. Andre Hanisch (GER), Coreana H, 0/34,22 sec. Prüfung Nr. 25 FEI World Cup TM Vaulting 1 Umlauf Damen – Voltigieren, international (CVI-W) 1. Kristina Boe (GER), Don de la Mar, 8,412 2. Silvia Stopazzini (ITA), Hot Date Tek, 7,951 3. Nadja Büttiker (SUI), Keep Cool, 7,734 4. Regina Burgmayr (GER), Adlon, 7,729 5. Anna Cavallaro (ITA), Monaco Franze, 7,518 6. Marina Mohar (SUI), Picardo, 6,913 Prüfung Nr. 25 FEI World Cup TM Vaulting 1 Umlauf Herren – Voltigieren, international (CVI-W) 1. Jannik Heiland (GER), Rockard H, 8,693 2. Daniel Kaiser (GER), Sir Bernhard v.d. Wintermühle, 8,519 3. Francesco Bortoletto (ITA), Hot Date Tek, 8,018 4. Erik Oese (GER), Don de la Mar, 7,872 5. Lukas Heppler (SUI), Keep Cool, 7,838 6. Balazs Bence (HUN), Edmonton, 7,474 Prüfung Nr. 25 FEI World Cup TM Vaulting 1 Umlauf Pas de Deux – Voltigieren, international (CVI-W) 1. Theresa-Sophie Breschh, Torben Jacobs (GER), Picardo, 8,859 2. Jolina Ossenberg-Engels, Timo Gerdes (GER), Dragoner OE, 7,979 3. Silvia Stopazzini, Lorenzo Lupacchini (ITA), Rosenstolz 99, 7,808 4. Zoe Maruccio, Syra Schmid (SUI), Caramel Z CH, 7,500 Prüfung Nr. 04 IDEE KAFFEE-Preis Springprüfung, international (CSI5*) 1. Harrie Smolders (NED), Zinius, 0/58,69 sec. 2. Andreas Kreuzer (GER), Quick Jumper, 0/58,86 sec. 3. David Will (GER), Velvet Brown, 0/59,23 sec. 4. Pieter Devos (BEL), Equipharma Dax van d´Abdijhoev, 0/59,60 sec. 5. Denis Lynch (IRL), Wrangler ll, 0/62,11 sec. 6. Johan-Sebastian Gulliksen (NOR), Via vd Karmenhoek Z, 0/63,47 sec.

21.01.2017
(Pressemitteilung)