Über Oslo und Helsinki nach München - Marco Kutscher
 
München - Die internationale Hallensaison bescherte Marco Kutscher schon den ersten Erfolg, kaum das sie begonnen hat. Kutscher belegte Platz zwei beim Weltcup im norwegischen Oslo, wird am kommenden Wochenende in Helsinki starten und ist vom 6. - 9. November bein den Munich Indoors dabei. Der Olympiadritte von 2004 ist “gespannt” auf München…

Kutscher, der bis August 2014 Teil des hocherfolgreichen Teams um Ludger Beerbaum in Riesenbeck war, hat sich gemeinsam mit Lebensgefährtin Eva Bitter in Bad Essen selbstständig gemacht. Das brachte einige Anstrengungen mehr in den Alltag, “aber es macht auch Spaß”, sagt Marco Kutscher. “Ich war sehr viel unterwegs, mit einigen neuen Pferden bei nationalen Turnieren, dann aber auch wieder in Calgary und da ist man dann mal fünf Tage lang nicht zuhause,” so der Profi. “Ich hatte dann auch Glück, dass ich als Reserve der deutschen WM-Equipe mit in Frankreich war.”

Münchens internationales Turnier in der Olympiahalle kennt er gut, war allerdings in den vergangenen zwei Jahren nicht dabei. “Ich bin schon gespannt, weil ich die neue kleine Halle nicht kenne,” so Kutscher, “allerdings habe ich schon gehört, das das wirklich gut geworden ist.” Endgültig festgelegt, welche Pferde die Reise in Bayerns Metropole antreten sollen, hat der Springreiter noch nicht: “Vielleicht kommt auch Cornet`s Cristallo mit, mit dem ich in Oslo Zweiter war. Ich muss noch entscheiden, ob er dort dann als erstes Pferd geht. Ich denke, das Balermo mit nach München kommt, ihn habe ich im Großen Preis von Oslo geritten,” sagt Kutscher. “Derzeit habe ich leider keinen Youngster und auch keine Punkte in der Serie. Das ist ein bisschen schade, aber dafür kommt ein anderes Pferd mit.”

Die Munich Indoors bieten dem 39 Jahre alten Weltklassereiter reichlich Betätigungsmöglichkeiten. Das CSI/ CDI ist mit insgesamt 350.000 Euro Preisgeld dotiert, der Löwenanteil entfällt auf die internationalen Springprüfungen mit dem Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG als Höhepunkt. Marco Kutscher wird auf reichlich Konkurrenz treffen, z.B. auch Holger Wulschner aus Groß Viegeln, der in München zum ersten Mal in seiner Laufbahn die DKB-Riders Tour gewinnen könnte. Aber auch auf den Weltmeister Jeroen Dubbeldam aus den Niederlanden und seinen Landsmann Marc Houtzager aus der Olympia-Silber-Equipe, den Titelverteidiger München 2013 - den Briten John Whitaker - die US-Amerikanerin Lauren Hough,den zweimaligen Olympiasieger Lars Nieberg aus Münster sowie Denis Lynch aus Irland.

Tickets für die Munich Indoors gibt es ganz einfach unter der Hotline-Nr. (01805) 119 115 von Montag bis Freitag zwischen 09.00 und 13.00 Uhr. Donnerstag ist der Eintritt bei den Munich Indoors frei, freitags, samstags und sonntags gibt es Tages- oder Kombitickets und Familientickets im DKB-Familienblock zu verschlankten Preisen.


22.10.2014
(comtainment GmbH)

Weltcupturnier Leipzig - Marco Kutscher auf dem Weg
 
Leipzig - “Leipzig war immer gut für mich, ich werde versuchen wieder dabei zu sein,” sagt Marco Kutscher aus Bad Essen. Der Nationenpreisreiter hat den ersten Schritt schon gemacht mit Platz zwei beim Weltcup-Auftakt in Oslo, ab Donnerstag geht er auch in Helsinki auf Punktejagd. Bei der PARTNER PFERD vom 15. - 18. Januar 2015 möchte Kutscher, Olympiadritter 2004 und Doppel-Europameister 2005, auch dabei sein.

Der Erfolg in Oslo ist mit Cristallo gelungen - ist er in dieser Saison das Weltcuppferd von Marco Kutscher?
Kutscher: “Absolut, dafür habe ich ihn vorgesehen. Er springt grundsätzlich besser in der Halle und ist ein Pferd, mit dem man auch mal schnell gehen kann. Der ist sehr wettbewerbsfähig. Oslo war wichtig, weil ich grundsätzlich das Ziel Weltcup-Finale habe und da ist es gut, wenn man gleich bei den ersten Etappen auch Punkte sammelt, um nicht später in Druck zu kommen.”

Die Etappen kann man sich nicht alle aussuchen?
Kutscher: “Nein, wir haben derzeit auch nur einen Reiter in Deutschland in den Top-Ten der Weltrangliste und nur diese können die Etappen frei wählen. Also ist das schon ein echter Wettbewerb bei allen anderen - wer darf wohin… “

Die PARTNER PFERD in Leipzig steuern Sie aber an?
Kutscher: “Das will ich auf jeden Fall versuchen, wäre super wenn das klappt. Ich war dort immer mal Zweiter oder auch Dritter, das ist ein gutes Turnier für mich. Leipzig ist ja auch eines der besten deutschen Reitturniere.”

Mit Cristallo haben Sie schon mehrere große Prüfungen gewonnen. Ist er eigentlich etwas gelassener geworden?
Kutscher: “Nicht wirklich. Er ist ja schon immer guckig gewesen, anders als sein Vater Cornet Obolensky und das wird er auch bleiben….”

Seit August 2014 sind Sie und Eva Bitter gemeinsam selbstständig in Bad Essen. Damit verändert sich viel…?
Kutscher: “Die ersten Wochen waren kein Zuckerschlecken, aber das wussten wir ja auch. Ich war wesentlich mehr unterwegs als früher, man ist verantwortlich für Dinge, um die man sich früher nicht kümmern musste und mit unserem Team muss sich auch erst alles einspielen. Wir sind noch nicht perfekt, aber es läuft sich ein...

Marco Kutscher zählte bis August 2014 zum Team von Top-Reitern auf der Anlage von Ludger Beerbaum in Riesenbeck. Beim Weltcupfinale 2011 in Leipzig führte der 39-jährge souverän bis zur Finalprüfung, hatte dann Pech und katapultierte sich aus den Top-Drei heraus.

Über die Partner Pferd
Die PARTNER PFERD ist Pferdesport pur. Vom 15. bis 18. Januar 2015 vereint sie zum 18. Mal hochkarätigen Turniersport, atemberaubende Abendshows, Unterhaltung im Aktionsring und eine große Ausstellung rund um das Thema Pferd. Rund 65.000 Besucher lockt die PARTNER PFERD jährlich auf das Leipziger Messegelände. Profi- und Hobbyreiter sind ebenso angesprochen wie Interessenten für Urlaub und Freizeit zu Pferde.


22.10.2014
(comtainment GmbH)

Hat sich seine Träume erfüllt: Andrasch Starke
 
Schwentinental - Reiten, schlafen, reiten, reiten. So beschreibt Andarsch Starke seinen Arbeitsalltag. Er ist aktuell Deutschlands erfolgreichster Jockey. Der gebürtige Stader hat an die 30.000 Pferde unter seinem Sattel gehabt. Weltmeister, Jockey des Jahres, Ascot, alles hat er schon gewonnen. Sein Höhepunkt: 2011 der Prix de Arc de Triomphe in Paris - das Galopprennen, das jeder Jockey in seinem Leben einmal gewinnen will. Für ihn sind seine Träume in Erfüllung gegangen.

Sportclub Stars hat Andrasch Starke in Köln in seinem Trainingstall Asterblüte getroffen. Seine Heimat ist eigentlich der Norden. Geboren ist er in Stade. Aber aus Liebe zu den Pferden und der besten Ausbildung wegen zog er mit 15 nach Köln. Das ging nicht immer ganz reibungslos zu. Zu jung erfolgreich, stand nicht immer die Trainingsdiszipin im Vordergrund. Sein Lehrmeister jagte ihn auch schon mal vom Hof. Sportclub Stars hat einen zufriedenen, aber auch selbstkritischen Jockey kennengelernt, der zu seinen Fehlern steht.

Autorin: Maren Höfle

Redaktion: Hendrik Deichmann


21.10.2014
(comtainment GmbH)

Countdown läuft für Holstein International
 
Neumünster - Die Bermudas sind ziemlich weit entfernt von Neumünster, aber auch dort ist die Botschaft vom CSI Holstein International vom 22. - 26. Oktober in den Holstenhallen Neumünster angekommen. Raishun Burch, 25-jähriger Springreiter von der im Atlantik gelegenen Inselgruppe, hat das Eiland gegen den europäischen Kontinent getauscht und mischt bei Holstein International mit.

Damit bringt Burch, der schon häufig in Europa startete, einen Hauch Exotik in das internationale Turnier mitten in Schleswig-Holstein. Das zahlenmäßig größte Aufgebot stellen die deutschen Reiter. Am dichtesten dran am Turnierstandort sind zwei junge Talente. Sowohl der mehrmalige Deutsche Meister der Nachwuchsreiter, Philip Koch aus Tasdorf, also auch Antonia-Selina Brinkop aus Neumünster lassen sich das CSI1* in den Holstenhallen nicht entgehen. Mit einem richtig großen Aufgebot rollen allerdings auch die Schweden auf das Gelände. Allen voran der WM-Vierte Rolf-Göran Bengtsson, der in Breitenburg lebt und dazu etliche Schüler des internationalen Topreiters. “So vier, fünf von unseren Leuten sind dabei,” lacht Bo Kristoffersen, Geschäftspartner von Bengtsson. “Rolf selbst wird einige jüngere und neuere Pferde dabei haben, um auch zu testen. Gleich danach kommt der Weltcup in Lyon und dann das Global Champions Tour-Finale. Es geht Schlag auf Schlag, das ist die letzte Chance, sich auf die jungen Pferde zu konzentrieren.”

Aus Schleswig-Holstein sind die Reiterinnen und Reiter der Leistungsklasse S1 praktisch komplett dabei. Vier Namen ragen heraus: Carsten-Otto Nagel (Wedel) und Janne Friederike Meyer (Hamburg), sowie Thomas Voß (Schülp) und Jörg Naeve aus Bovenau. Letztere fügte seinem Sieg im Großen Preis der Baltic Horse Show vor zwei Wochen am vergangenen Sonntag einen weiteren Erfolg im dänischen Odense hinzu. Naeve und Cashflow wurden Vierte und damit beste Deutsche beim CSI im Nachbarland.

Die Teilnehmer aus rund 20 Nationen treffen auf exzellente Bedingungen. Am Montag und Dienstag wurden die Böden in den Holstenhallen 1 und 3 komplett überarbeitet, gegradert und mit zusätzlichem Sand versehen, um allen Ansprüchen zu genügen.
Der Eintritt zum Reitturnier Holstein International ist frei - Besucher sind jederzeit willkommen. Am Samstagabend bittet das Veranstalterquartett zur großen Riders Party in die Holstenhallen. Dort kostet der Eintritt 7 Euro.

Neben Sport lockt auch die Ausstellung im großen Foyer und in der Halle 4. Und wer ganz weit weg weilt, darf auf den BioCina Livestream im Internet auf der website www.holstein-international.de von Mittwoch bis Sonntag vertrauen. Auch das Fachmagazin Pferd & Sport (www.pferd-und-sport.de) übernimmt den Stream.

Details zum CSI1* Holstein International gibt es unter www.holstein-international.de


21.10.2014
(comtainment GmbH)

Turniervorschau vom 21. bis 26. Oktober
 
Warendorf - Internationales Springturnier "Holstein International" (CSI*/CSIP) vom 23. bis 26. Oktober in Neumünster
Weitere Informationen unter www.holstein-international.de

Auslandstarts:

Internationales Weltcup-Springturnier (CSI-W5*) vom 23. bis 26. Oktober in Helsinki/FIN
Christian Ahlmann (Marl); Daniel Deußer (Mechelen/BEL); Marco Kutscher (Bad Essen); Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen); Philipp Weishaupt (Hörstel).
Weitere Informationen unter www.helsinkihorseshow.fi

Internationales Springturnier (CSI3*) vom 26. bis 29. Oktober in Leszno/POL
Christian Hess (Boostedt); Tim Rieskamp-Gödeking (Steinhagen); Marcel Marschall (Altheim); David Will (Pfungstadt).
Weitere Informationen unter www.wsmiz.edu.pl/jks

Internationales Dressurturnier (CDI3*) vom 23. bis 26. Oktober in Biarritz/FRA
Isabelle Steidle (Radolfzell); Viola von Lazar (Madrid/ESP).
Weitere Informationen unter www.biarritzcheval.com/cdi2014

Internationales Vielseitigkeitsturnier (CCI4*) vom 23. bis 26. Oktober in Pau/FRA
Andreas Dibowski (Döhle); Ingrid Klimke (Münster).
Weitere Informationen unter www.event-pau.fr

Internationales Distanzturnier (CEI2*) vom 25. bis 26. Oktober in Tartas/FRA
Sabrina Arnold (Kirchheim).
Weitere Informationen unter www.ouspins.fr

Weitere Turniere (*/**) im Ausland mit deutscher Beteiligung
CSI-V Barcelona/ESP vom 23. bis 25.Oktober; www.csiobarcelona.com
CSI 2* Calgary/CAN vom 23. bis 25. Oktober; http://rmsj.ca
CSI 2*/1*/YH1* Gorla Minore/ITA vom 24. bis 26. Oktober; www.equieffe.it
CSI 2*/YH 1* Oliva/ESP vom 23. bis 26. Oktober; www.metsp.es
CSI 2* Opglabbeek/BEL vom 23. bis 26. Oktober; www.horseandfriendsevent.be
CSI2*/YH1* Wiener Neustadt/AUT vom 23. bis 26.Oktober; www.lake-arena.at


21.10.2014
(fn-press)

Verstärkung kündigt sich an – WM-Reiterin Astrid Kneifel und Reitlegende Hugo Simon sicherten sich Ticket fürs October Festival
 
Lake Arena - Lake Arena – Etliche Siege und Spitzenplatzierungen konnten unsere heimischen SpringreiterInnen bereits in der ersten Turnierwoche des Equestrian October Festivals verbuchen, die Erfolge in den schweren Prüfungen gingen jedoch bis dato an die gut aufgestellten Kontrahenten aus dem Ausland. Das soll sich kommende Woche ändern, denn neben Österreichs Altmeiser Hugo Simon kündigt auch WM-Amazone Astrid Kneifel ihr Kommen zum Zwei-Sterne-Event in der Lake Arena an.

Das Equestrian October Festival hat im österreichischen Turnierkalender doch einen gewissen Stellenwert. Zwei Wochen lang erstreckt sich diese Indoor-Serie, die neben satten Siegesprämien auch eine Menge von schönen Highlights verspricht. In erster Linie locken natürlich die beiden Großen Preise am Sonntagnachmittag, die mit ihrer Dotation von 24.000,- Euro als Ranking-Springen ausgeschrieben sind. Darüber hinaus wird das Ostarichi Indoor Derby sportlich gesehen einen besonderen Höhepunkt bieten. Dieser in Österreich so einzigartige Bewerb ist mit seinem kunterbunten Parcours, dem vielleicht doch etwas untypischen Hindernimaterial mit vielen Mauern, Planken, Wasserwannen und dem In-Out-Sprung und der beachtlichen Länge ein vielversprechender Höhepunkt am Samstagabend

All´ das wollen sich Hochkaräter wie Jörg Oppermann, Kathrin Müller, Karin Ernsting, Jürgen Stenfert, Natalia Belova, Ivaylo Bonev, Armin und Luisa Himmelreich oder die letztwöchigen Senkrechtstarer Jana Wargers, Gerard Clarke oder Michael Cristofoletti nicht entgehen lassen. Sie müssen sich bei diesem CSI2*-Event aber erst gegen die stark besetzte rot-weiß-rote Beteiligung durchsetzen und da bekommen Bianca Babanitz, Benjamin Saurugg und Johanna Sixt Schützenhilfe von einigen bekannten Gesichtern: Neben dem gerade eben doppelt siegreichen Hugo Simon und Österreichs Top-Amazone Astrid Kneifel trugen sich auch Gerald Beck, Markus Stock, Marianne Schindele oder Anton Martin Bauer mit seinen Schülern rund um Theresa Pachler, Victoire Martin, Valerie Wick, Leonard Platzer und co. in die Nennliste ein.


21.10.2014
(pferdenews.eu)

Dieter-Hofmann-Stiftung unterstützt Spitzennachwuchs
 
Warendorf - Perspektivgruppe Springen trainiert mit Marco Kutscher am DOKR

Warendorf (fn-press). Gleich zwei Lehrgänge am Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) werden finanziell von der Dieter-Hofmann-Stiftung (Pfungstadt) gefördert. Seit heute trainiert die Perspektivgruppe Springen unter Leitung ihres Paten Marco Kutscher (Riesenbeck) in Warendorf.

Einige von ihnen sind längst im internationalen Sport angekommen, andere haben noch einen weiten Weg vor sich: Die Mitglieder der Perspektivgruppe Springen (bis 25 Jahre) werden mit Trainingseinheiten sowie Seminaren zum Beispiel über Wettkampfmanagement oder Pferdefütterung auf die Herausforderungen des Spitzensports vorbereitet. Heute haben Kendra Brinkop (Warendorf). Andreas Kreuzer (Marienheide), Gerrit Nieberg (Warendorf), Celine Schradick (Warendorf), Patrick Stühlmeyer (Osnabrück), Jan Werkne (Holdorf) und David Will (Pfungstadt) mit ihren Pferden die Boxen im DOKR bezogen. Marco Kutscher, gerade mit dem zweiten Platz vom Weltcup-Springen in Oslo zurückgekehrt, betreut die Gruppe als Pate und leitet gemeinsam mit U25-Trainer Heinrich-Hermann Engemann (Porta Westfalica) das Springtraining.

Finanzielle Förderung erhält die Perspektivgruppe von der Dieter-Hofmann-Stiftung, die diesen Lehrgang und einen zweiten, der in wenigen Wochen stattfinden wird, finanziert. Else Hofmann und ihr inzwischen verstorbener Ehemann Dionys Hofmann hatten nach dem Unfalltod ihres springsportbegeisterten Sohns Dieter die Stiftung 1977 gegründet und fördern seitdem den Nachwuchs unter anderem mit Stipendien, die Ausbildungszuschüsse gewähren und Trainingsmaßnahmen finanzieren. Viele der heutigen Parcoursstars kamen einst in den Genuss der Dieter-Hofmann-Stipendien. Prominente Beispiele sind Christian Ahlmann (1992), Marcus Ehning (1994), Marco Kutscher (1997), Philipp Weishaupt und Janne-Friederike Meyer (2002).


21.10.2014
(fn-press)

Reitclub Steyr - Gastgeber der Staatsmeisterschaften Dressur 2015
 
Steyr (AUT) - Steyr – Im kommenden Jahr hat der Reitclub Steyr die Ehre, die Österreichischen Staatsmeisterschaften in der Dressur zu organisieren. Dieses absolute Highlight im heimischen Turnierkalender ist wie üblich Mitte September datiert. Davor lädt der Verein – unter der Leitung von Obmann Siegfried Bramberger und der Turnierleiterin Valerie Hack – noch zu drei weiteren Veranstaltungen ein: Neben der im Mai fixierten zweiten Sichtung aller Klassen findet Anfang August die oberösterreichische Meisterschaft der Ponys statt sowie ein kombiniertes Ein-Tages-Spring- und Dressurturnier am 01. Mai.

Turnierkalender 2015:

• 01. Mai 2015: CDN-C CSN-C *NEU*

• 8. - 10. Mai 2015: CDN-A* CDN-B
2. Sichtung alle Klassen

• 8. - 9. August 2015: CDN-A CDN-B
OÖ MS Pony Dressur

• 11. - 13. September 2015: CDN-A* CDNP-A CDN-B
Österreichische Staatsmeisterschaften Dressur

Infos auf http://vereine.tips.at/reitclub-steyr


21.10.2014
(pferdenews.eu)

      
Nächstes Jahr werden auf der traumhaften Anlage in Steyr die Titel der ÖSTM Dressur vergeben (Foto: Reitclub/Hfr) Steyr

Holsteiner Abend in den Holstenhallen
Feierliche Verabschiedung von Corradina

 
Elmshorn - Den großen Schauabend anlässlich der Holsteiner Körveranstaltung in der Holstenhalle von Neumünster wird es in der traditionellen Form in diesem Jahr nicht geben. Vielmehr gibt es am Freitag, 31. Oktober, im Anschluss an das Freispringen ab ca. 19 Uhr ein kurzes, knackiges Programm rund um erfolgreiche vier- und auch zweibeinige Holsteiner – ergänzt um einen Showhöhepunkt.

Dass Holstein nicht nur in der Zucht von Springpferden ganz vorne mithalten kann, sondern auch der holsteinische Reiternachwuchs ganz vorne mitmischt, wird sich in einer Springprüfung zeigen. Sie waren Medaillengewinner bei den diesjährigen Europameisterschaften, in der Holstenhalle werden sie sich auf Verbandshengsten messen: der vielversprechende Springreiternachwuchs aus dem Land zwischen den Meeren. Bewegungsstark präsentieren sich die jeweils drei Erstplatzierten des in dieser Saison erstmals ausgetragenen Holsteiner Reitpferde-Cups in den Holstenhallen. Eine erfreulich hohe Zahl an drei- und vierjährigen Holsteinern, deren Zukunft im Dressurviereck liegt, hat an den drei ausgeschriebenen Prüfungen teilgenommen. Auch die besten dreijährigen Stuten der diesjährigen Eliteschau werden noch einmal ihre Qualitäten im Hallenoval zeigen.

Neben der Verleihung eines Goldenen Reitabzeichens, Ehrungen erfolgreicher Züchter und Pferde sowie einer Weltcup Dressur Kür wird die Österreicherin Kerstin Brein mit ihren fünf Ponys in einer Freiheitsdressur das Publikum faszinieren. Dabei setzt die Ausbilderin auf Kooperation statt Drill. Ihre Show präsentiert sie in ganz Europa, unter anderem in Frankreich, Holland und Deutschland. Emotionaler Höhepunkt jedoch ist der Auftritt von Corradina, die in die Zucht verabschiedet wird. Mit der Erfolgsstute gewann Carsten-Otto Nagel zweimal EM-Silber im Einzel sowie Mannschaftsgold bei den Weltmeisterschaften 2010 in Kentucky und bei den Europameisterschaften 2011 in Madrid.
Nahtlos an das knapp zweistündige Programm schließt die Party im Foyer an. Der Eintritt zum Holsteiner Abend ist frei!


20.10.2014
(Holsteiner Verband)

      
Corradina (Foto: Holsteiner Verband)

Ponyhengstkörung Hannover 2014:
Donnernder Applaus für Dark Dornik

 
Verden - 56 Hengste zwölf verschiedener Rassen präsentierten sich am 18. Oktober zur Junghengstkörung des Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover in Verden. 31 Hengste bekamen ein positives Körurteil. Sieger bei den Deutchen Reitponys wurde der Rappe Dark Dornik v. Dornik B aus der Zucht von Wolfgang Schmitz, Rommerskirchen. Er steht im Besitz von Adolf Theo Schurf aus dem rheinländischen Bedburg.
„Wir freuen uns, dass trotz des guten Wetters so viele interessierte Züchter den Weg nach Verden gefunden haben, darunter zahlreiche Funktionäre und Besucher aus den benachbarten Zuchtverbänden. Das zeigt den hohen Stellenwert, den unser Körplatz in der Zuchtszene hat. Im Endring hatten wir sehr bewegungsstarke Reitponys. Die Gruppe der Mini-Shetties war 2014 besonders qualitätvoll“, so Joachim Völksen, Vorsitzender des Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover. Von 106 Hengsten, die in der Vorauswahl gesichtet wurden, ließ der Ponyverband Hannover 61 für die Hauptkörung in Verden zu. 56 Hengste stellten sich am Samstag in der Niedersachsenhalle dem Urteil der Körkommission, die 31 Hengste für die Zucht zuließ. Ein Hengst wurde zurückgezogen und 24 nicht gekört.

In der zahlenmäßig stärksten Rassegruppe der Deutschen Reitponys siegte der Rappe Dark Dornik, der die Zuschauer von Anfang in seinen Bann zog und für reichlich Szenenapplaus bei jedem seiner Auftritte sorgte. Der Sohn von Star-Vererber Dornik B ist aus einer Valido-Mutter gezogen und hatte eine weite Anreise aus dem Rheinland. „Der diesjährige Siegerhengst konnte mit seiner Ausstrahlung und dem harmonischen Seitenbild die Kommission überzeugen. Dark Dornik ist ein hocheleganter Hengst mit sehr guter Halsung und besten Reitpferdepoints“, so Geschäftsführer und Zuchtleiter Volker Hofmeister. Dark Dornik wurde mit der Silbernen Plakette des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung ausgezeichnet.

Der erste Reservesieger Ghost v. Greylight-Westwall stammt aus der Zucht von Maren Pyka-Kiesewetter aus Mulsum und ist auch in ihrem Besitz. Dieser elegante Schimmel gefiel vor allem durch sein taktsicheres und ausdrucksstarkes Traben. Er bekam die Bronzene Plakette des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums. Als zweiten Reservesieger kürten die Zuchtrichter im Endring aus sieben Hengsten den schon sehr weit entwickelten FS Champion de Luxe-Sohn Coffee To Go. Züchter des dunklen Falben mit holländischer Mutterlinie ist Hermann Lamers aus Kranenburg, Besitzerin Nanni Tackmann aus Boostedt. Coffee To Go bekam die Silberne Medaille der FN verliehen.

In den Endring der besten Reitpony-Hengste, die alle eine Prämienhengstanwartschaft bekamen, schafften es auch Springsieger Champions League R v. FS Cracker Jack (Z. u. B.: Katharina Tünemann-Rohlfing, Wagenfeld), Vogelenzang’s Rumba v. Compagnon’s Humphrey aus dem Besitz von Adolf Theo Schurf, Bedburg, No Limit Z v. Nemax (Z.: Hartmut Zimmermann, Wagenfeld, B.: Gabriele Heemsoth, Verden) sowie ein Hengst von FS Coco Jambo (Z.: Ferienhof Stücker, Weetze, B.: Helmut Echterhoff, Verl).
Weitere Auszeichnungen gab es für die Siegerhengste anderer Rassen. Die Bronzene Plakette der LWK Niedersachsen ging an den Siegerhengst Welsh A, Marrenk’s Glide’s Harmonie v. Springbourne Glide, der im Besitz von Caroline Wallays aus Wildeshausen steht und den Siegerhengst Welsh B. Mahrdorf Grenadir v. Greylight ist gezogen und im Besitz von Hans Schumacher aus Otterndorf. Über die Silberne Plakette der LWK Niedersachsen durfte sich Heinfried Backhaus aus Marklohe freuen. Er zog den Siegerhengst und Prämienhengstanwärter German B v. Gustav B (Shetlandponys unter 87 Zentimeter). Die Goldene Plakette der LWK ging an den Haflinger-Siegerhengst Maitänzer WP v. Maibube aus der Zucht und im Besitz von Wilfried Pape, Syke. Zwei FN-Medaillen in Silber bekamen jeweils der Siegerhengst Deutsches Partbred Shetlandpony Fussel v. Fantastico (Z.: Lisa-Marie Möllentin, Garbsen, B.: ZG Engel, Garbsen) sowie der Connemara Nire Valley Franklee v. Monaghanstown Boy, der in Irland gezogen ist und im Besitz von Susanne Lehmann, Bockhorn, steht. Die FN-Medaille in Gold ging an den Siegerhengst bei den Spezialrassen, dem Rheinländer Findus v. Franziskus-Sir Donnerhall I (Z.: Prof. Dr. Wilhelm u. Christiane Benning, Dülmen, B.: Adolf Theo Schurf, Bedburg).
Gabriele Heemsoth aus Verden erhielt als Züchterin des Reitponys PAV Nobility v. Nemax-Danny Gold den Heinrich Lampe-Gedächtnispreis für den Sieg im Hannoverschen Reitponychampionat für dreijährige Reitponys auf dem Landesturnier Hannover 2014. Hans Schumacher aus Otterndorf bekam als erfolgreicher Beschicker der Junghengstkörung den Preis "Für besondere Erfolge auf der Junghengstkörung". Hans Schumacher ist seit 1974 Mitglied im Verband und ist Ehrenvorsitzender des Bezirksvereins Stade. Er hat zahlreiche Hengste der Rassen Welsh-B und Deutsches Reitpony auf den Körungen vorgestellt, die häufig als Siegerhengste herausgestellt wurden.


20.10.2014
(ponyverband-hannover)

      
Siegerhengst 2014 bei den Deutschen Reitponys wurde Dark Dornik v. Dornik B-Valido (Z.: Wolfgang Schmitz, Rommerskirchen, B.: Adolf Theo Schurf, Bedburg). Von links: Vorführer, Besitzerin Jacqueline Schurf, Vertreterin Firma Heikra, Michael Edzards (Vertreter R V), Klaus-Dieter Dahme (2. Vors. des Verbandes). (Foto: Ponyverband Hannover/ Pantel)

Weltmeisterlicher Titelheld
Hannoveraner November-Auktion am 8. November 2014

 
Verden - Bei der November-Auktion des Hannoveraner Verbandes werden 90 hoffnungsvolle Reitpferde versteigert. Die Auktion beginnt am Samstag, 8. November, um 15 Uhr. Titelheld der Auktionsbroschüre ist der „frischgebackene“ Weltmeister der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde, Star Connection. Er wurde vor zwei Jahren in Verden entdeckt und hat seinen Weg zu Michael Jung gefunden.
Zum Dressurkader gehören 53 Aspiranten. 37 springveranlagte Youngster finden sich im Springkader. Einige der Auktionspferde zeigten sich bei der Auswahl und beim Auktionstraining doppeltveranlagt und sind sowohl den Dressur- als auch den Springpferdeanforderungen gewachsen. Den Auftakt macht traditionell eine besondere Offerte. Dieses Mal ist es kein Dressurpferd, sondern ein Springpferd, das die Kollektion eröffnet: Caramba v. Chacco-Blue/Pilot. Der vierjährige Wallach demonstrierte sein Können bereits beim Verdener Freispringwettbewerb, bei dem er Vierter wurde.

Die Reitpferde werden am Montag, 27. Oktober, in Verden angeliefert. Nach einer Eingewöhnungsphase beginnt das Auktionstraining am Samstag, 1. November. Die Präsentation am Sonntag, 2. November, wird durch die Videoproduktion Kunstwerk aufgezeichnet und am Montag, 3. November, als Clip im Internet zu sehen sein. Die Versteigerung beginnt am Samstag, 8. November, um 15 Uhr.


20.10.2014
(Hannoveraner Verband e.V.)

Qualifikationen für den NÜRNBERGER BURG-POKAL 2015 werden vergeben
 
Nürnberg - Die weltweit bedeutendste Turnierserie zur Förderung sieben-bis neunjähriger Dressurpferde startet im kommenden Jahr in seine 24. Saison. Zum Jahresende werden für die 1992 gegründete Reihe vom Namensgeber NÜRNBERGER Versicherung die Standorte für die neue Saison bekannt gegeben.

Der NÜRNBERGER BURG-POKAL ist ein Prüfungsformat, das international höchste Anerkennung genießt. Bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften trugen Pferde aus diesem Wettbewerb ihre Reiterinnen und Reiter zwölfmal zur Goldmedaille. Zuletzt siegte bei den Weltreiterspielen die ausschließlich mit so genannten Burg-Pokal-Pferden berittene deutsche Equipe.

Elementarer Bestandteil der dem Wettbewerb zugrunde liegenden Philosophie ist der vorbildliche Umgang von Pferd und Reiter unter dem Motto "Reiten heißt Partner sein".


Bewerbungs- und Auswahlmodus für die Veranstalter:

Bundesweit werden 15 Qualifikationen mit der Sonderprüfung "St-Georg Special" ausgetragen. Um die Ausrichtung können sich alle Veranstalter bewerben, die Dressurprüfungen auf S-Niveau ausschreiben und entsprechende Nachweise erbringen: Beschreiben Sie Ihr Turnier, zusätzliche Informationen wie Programmheft, Pressespiegel und Zuschauerresonanz sind für die Entscheidung hilfreich.

Einsendeschluss 14. November 2014

Eine unabhängige Jury wird unter allen eingegangenen Bewerbungen die Veranstalter für 2015 auswählen.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an:
NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE, Öffentlichkeitsarbeit, Thorsten Magin, Ostendstr. 100, 90334 Nürnberg, Telefon 0911-5313976, Fax 0911-531813976, thorsten.magin@nuernberger.de

www.nuernberger.de und www.nuernbergerburgpokal.de


20.10.2014
(mh public relations)

Ergebnisdienst vom 16. bis 19. Oktober
Sieger und Plazierte in Warstein, Weissenhorn, Oslo/NOR, Odense/DEN, Vilamoura/POR und Le Lion d’Anger/FRA

 
Warendorf - Nationales Springturnier „Warsteiner Champions Trophy“ vom 17. bis 19. Oktober in Warstein
Großer Preis
1. Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Cooper; 0/0/33,44
2. Henry Vaske (Halen) mit Quinaro; 0/0/34,68
3. Alexander Hinz (Diepholz) mit Campitello; 0/0/36,53

Weitere Informationen unter www.warsteiner-reitsport.de/champions-trophy

Internationaler Distanzritt (CEI3*) vom 17. bis 19. Oktober in Weissenhorn

CEI3* (160 km)
1. Splett Sylvaine (Erlangen) mit Pandoras Pipifax; Reitzeitzeit 11 Stunden:01 Minuten:02 Sekunden
2. Pia Erikksson (SWE) mit Prince of Shades; 11:42:01
CEI2* (120 km)
1. Andrea Baran (Rheinberg) mit Matadorr MS; 06:58:25
2. Barna Arató (HUN) mit Koheilan Baro P; 07:01:04
3. Mireille Housencroft (SUI) mit EH Janthos; 07:20:09
CEI-J-YH2* (120 km)
1. Tana Terberova (CZE) mit Kanon; 06:40:44
2. Réka Meszéna (HUN) mit Koheilan Adu P; 06:43:26
3. Natalie Miller-Collmann (SUI) mit Assidaroi de Bozouls; 06:46:48

6. Clara Haug (Waren) mit Sirhael; 07:51:42

Weitere Informationen unter www.endurance-team-klingbeil.de

Internationales Weltcup-Springturnier (CSI-W5*) vom 16. bis 19. Oktober in Oslo/NOR

Weltcup
1. Jur Vrieling (NED) mit Vdl Zirocco Blue N.O.P.; 0/0/34,22
2. Marco Kutscher (Bad Essen) mit Cornet’s Cristallo; 0/0/34,29
3. Steve Guerdat (SUI) mit Nino des Buissonnets; 0/0/35,22
Großer Preis
1. Michael Whitaker (GBR) mit Viking; 0/0/34,20
2. Jur Vrieling (NED) mit Flash Dance V. Kalevallei; 0/0/34,22
3. Steve Guerdat (SUI) mit Albfuehren’s Paille; 0/0/34,61
4. Meredith Michaels Beerbaum (Thedinghausen) mit Atlanta; 0/0/34,99

Weitere Informationen unter www.oslohorseshow.com

Internationales Spring-und Weltcup-Dressurturnier (CSI3*/CDI-W/3*) vom 16. bis 19. Oktober in Odense/DEN
Grand Prix
1. Edward Gal (NED) mit Glock’s Undercover N.O.P.; 84,100 Prozent
2. Adelinde Cornelissen (NED) mit Jerich Parzival N.O.P.; 80,540
3. Ulla Salzgeber (Blonhofen) mit Herzruf’s Erbe; 75,720
Weltcup Kür
1. Edward Gal (NED) mit Glock’s Undercover N.O.P.; 88,625
2. Adelinde Cornelissen (NED) mit Jerich Parzival N.O.P.; 84,300
3. Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson FRH; 80,275
Großer Preis
1. Jessica Kürten (IRL) mit Arezzo VDL; 0/0/34,28
2. Andreas Schou (DEN) mit Allstar; 0/0/35,70
3. Kristaps Neretnieks (LAT) mit Caramsin; 0/0/36,47
4. Jörg Naeve (Bovenau) mit Cashflow; 0/4/36,68

Weitere Informationen unter www.worldcup-odense.dk

Internationales Springturnier (CSI3*/YH) vom 16. bis 19. Oktober in Vilamoura/POR
Großer Preis
1. Ben Maher (GBR) mit Diva II; 0/0/45,32
2. Laura Renwick (GBR) mit Rembrandt Blue; 0/0/46,21
3. Katty King (BRA) mit Wilexo; 0/0/46,69

18. Marc Bettinger (Remouchamps/BEL) mit Bacardi; 4/71,49

Weitere Informationen unter www.alubox.pt

Weltmeisterschaft Junge Vielseitigkeitspferde vom 16. bis 19. Oktober in Le Lion d’Anger/FRA

6-jährige Pferde
1. Michael Jung (Horb) mit Star Connection; 42,70 (Dressur 42,70/Springen 0/Gelände 0)
2. Christopher Burton (AUS) mit Dutch Man Retto; 44,40 (44,40/0/0)
3. Piggy French (GBR) mit Cooley Dream Extreme; 47,10 (47,10/0/0)
7-jährige Pferde
1. Thomas Carlile (FRA) mit Tenareze; 40,60 (40,60/0/0)
2. Tom Mcewen (GBR) mit Toledo de Kerser; 43,70 (43,70/0/0)
3. Laura Colett (GBR) mit Pamero; 46,20/0/0)
4. Michael Jung (Horb) mit fischerTakinou; 47,50 (47,50/0/0)

Weitere Informationen unter www.mondialdulion.com


20.10.2014
(fn-press)

Ein Tag und sieben Stunden – Holstein International
 
Neumünster - Die Trakehner Hengste zogen am Sonntagabend aus den Holstenhallen Neumünster aus, das Team von Holstein International ein und seit Montagmorgen werkeln rund 100 Menschen in den Holstenhallen, um das Areal „turnierfertig“ zu machen. „ Wir haben rechnerisch einen Tag und sieben Stunden dafür Zeit,“ sagt Harm Sievers aus Tasdorf, der zum Veranstalterquartett des internationalen Turniers vom 22. – 26. Oktober zählt.

Die Vereinbarung zwischen den Veranstaltern, die für den „Pferdeherbst“ in den Holstenhallen Neumünster sorgen, besagt dass der Trakehner Verband bis heute 16.00 Uhr alle genutzten Flächen komplett geräumt haben muss, tatsächlich allerdings arbeiten Verband und Holstein International praktisch „Hand in Hand“ und das erstreckt sich auch auf die Holsteiner Körung, die am Donnerstag, dem 30. Oktober in Neumünster beginnt.

Wo am Sonntagnachmittag noch Gäste im Nordparkett saßen, werden jetzt bereits wieder Tribünen eingebaut. Der Sand in den Hallen 1,2 und 3 bleibt, wird allerdings intensiver Pflege unterzogen und gewässert, weil der Sportboden einer intensiveren Belastung von Mittwoch bis Donnerstag ausgesetzt ist, als beim Trakehner Hengstmarkt. Die 210 Boxen in den festen Stallungen werden gereinigt, damit ab Dienstagnachmittag die ersten Sportpferde für Holstein International einziehen können. Weil das internationale Turnier bereits einen Tag früher als ursprünglich geplant, beginnt auch die Anreise früher.

Zusätzlich werden draußen Stallzelte für die benötigten 320 weiteren Boxen aufgebaut. Die kamen bereits vor dem Trakehner Hengstmarkt in Neumünster an und zwar aus Kiel. Als die Baltic Horse Show dort beendet war, „klappte“ man Zelte und 280 Boxen praktisch zusammen, um sie auf das Gelände der Holstenhallen zu schaffen.

Veranstalter Jörg Baltruschat: „Holstein International erwartet Teilnehmer aus 20 Nationen und hat rund 100 Pferde und Ponys mehr als bei der Premiere 2013 unterzubringen. Wir haben uns sehr gut und intensiv mit dem Trakehner Verband abgestimmt, um Auf- und Umbau zu vereinfachen, aber auch um Kosten zu sparen. Und auch mit den Holstenhallen ist das eine gute Zusammenarbeit.

Vergleichsweise entspannt haben es da die Aussteller im Foyer und in der Halle 4: Sie, die sonst an jedem Wochenende erst auspacken, dann wieder einpacken, bleiben nahezu vollständig für drei Top-Pferdeveranstaltungen in Serie in den Holstenhallen Neumünster.

Details zum CSI1* Holstein International gibt es unter www.holstein-international.de


20.10.2014
(comtainment GmbH)

Irischer Grand Prix-Erfolg in der Lake Arena
Gerard Clarke ließ sich als großer Sieger feiern

 
Lake Arena - Voller Vorfreude und Erwartung fieberte man am Sonntagnachmittag der wichtigsten Prüfung des Wochenendes entgegen. Es ging um das erste von zwei Weltranglistenspringen im Rahmen des zweiwöchigen Equestrian October Festivals und das erste große Highlight für die genannten Arrivierten. Der Parcours, der von Franz Madl mit raffinierten Tücken versehen wurde, hatte es dementsprechend in sich und so konnten lediglich vier Teilnehmer das ersehnte Ticket für die Entscheidung lösen.
Dieses wurde gleich rasant von Jana Wargers eröffnet. Die deutsche Amazone fiel mit ihrem „Cornet´s Dream“ am gesamten Turnier mit soliden, sehr souveränen Vorstellungen auf und setzte ihre Form am Finaltag gekonnt fort: In genial gerittenen 47,27 Sekunden legte sie ihren drei Kontrahenten eine ordentliche Richtmarke vor, die es erstmals zu schlagen galt. Sowohl Michael Cristofoletti als auch Attila Tecsy hätten es zwar versucht, reihten sich aber mit einer langsameren Zeit beziehungsweise mit einem Abwurf hinter die Führende ein.
Somit lag nun alles in der Hand des Schlussreiters Gerard Clarke, der auf seinem grundschnellen Simba-Nachkommen „Rafiki“ ganz klar die Bestzeit vor Augen hatte. Vom ersten Sprung weg legte der couragierte Ire alles auf eine Karte, ritt wie kein anderer zuvor auf absolut engstem Weg und riss im Laufe seiner Runde das Publikum mit. Angespornt vom unüberhörbaren Raunen und den Zurufen aus den Zuschauerrängen gab der 23-Jährige Richtung Schlussoxer ordentlich Gas und löste in unglaublichen 46,32 Sekunden Jana Wargers von der Spitze ab.
Pech hatte die rot-weiß-rote Beteiligung, die zwar beim Duell um die besten Plätze nichts mitzureden hatte, jedoch zwei Platzierungen verbuchen konnte. Zum einen rangierte Christian Juza als bester Österreicher am elften Rang. Er hatte einen wirklich unnötigen Abwurf am ersten Sprung und meisterte den restlichen Parcours dafür astrein und ohne weitere Strafpunkte. Zum anderen holte Matthias Raisch ein Spitzenergebnis ab. Im Sattel von „Romantik Des Aulnes“ wurde ihm lediglich der Aussprung der dreifachen Kombination zum Verhängnis (12. Rang).

Auf die Saurugg´s ist Verlass!
Der Name Saurugg bürgt für Konstanz. Während Markus Saurugg gerade in Skandinavien tourt und mit seinen aktuell besten Pferden „Texas I“ und „What Ever“ die Weltcup-Stationen in Oslo und Helsinki in Angriff nimmt, stellte sich sein Neffe Benjamin der internationalen Konkurrenz beim October Festival in der Lake Arena. Hier konnte er schon ein paar schöne Platzierungen mit nach Hause nehmen und am heutigen Finaltag für einen grandiosen Triumph sorgen: Im Sattel von Contender-Tochter „Vienna XII“ brauste er in der absoluten Bestzeit von 67,15 Sekunden über den 1,25 Meter hohen Parcours und verwies Landsmann Siegfried Schlemmer mit „Romy S“ nach Santander-H am zweiten Rang (67,57 Sekunden). Hinter den doppelt siegreichen Österreichern stand einmal mehr Sven Joseph Hadley am Siegespodest. Der Ire kam auf „Cassana“ in 68,15 Sekunden ins Ziel.
Zum allerersten Mal gemeinsam am Turnier waren Bianca Babanitz und „Athina“, die eine fabelhafte Runde präsentierten. Die sprunggewaltige Tochter des Eurocommerce Toulouse löste den Kurs problemlos, blieb vom ersten bis zum letzten Sprung astrein ohne Fehler und rangierte am Ende am sechsten Platz. Mit einem Abwurf am letzten Hindernis holte zudem auch Lea-Florentina Kohl eine Platzierung und wurde mit „Seigneur de Semilly“ Achte.

Cessna v. Colonado ist der beste fünfjährige Youngster

Mit zwei brillanten Nullrunden brillierte der Colonado x Justboy-Nachkomme „Cessna“ unter seinem Reiter Attila Técsy auf ganzer Linie und kürte sich im ersten Finalspringen der fünfjährigen Youngster Tour zum strahlenden Winner. Als viertes von fünf Stechteilnehmern nahmen sie den verkürzten Parcours in Angriff und stellten mit einer bravourösen Runde die Bestzeit von 34,86 Sekunden auf. Gut eine Sekunde dahinter reihten sich Juraj Hanulay und Simon Schröder auf den Plätzen zwei und drei ein. Der Slowake setzte auf „Eagel“ nach Van Gogh, der in allen drei Teilprüfungen astreine Runden abspulte. Auf den Namen „Esperanto 29“ hört der sprunggewaltige KWPN-Wallach des Drittplatzierten, der im Stechen seine Klasse bewies.
Mit Susanne Buzek und Mario Bichler hatten wir auch zwei heimische Siegeshoffnungen im Rennen. Die Amazone glänzte im heutigen Finale auf ihrem „Candy 27“, dem frischgebackenen österreichischen Vize-Bundeschampion, der zweimal souverän fehlerfrei ging (4. Platz). Alles gegeben hätte der Steirer, der mit dem überaus talentierten „Can do it 2“ ausgerechnet am letzten Sprung einen Abwurf bekam. Ärgerlicherweise hätte seine Zeit von 34,79 Sekunden für den Finalsieg gereicht.

Favoritenrolle bestätigt! Stefan Laditsch machte das Rennen im Finale
Fehlerfreie 34,41 Sekunden waren im Finalspringen der Elite Tour das absolute Top-Ergebnis, das unserem Speedreiter Stefan Laditsch den verdienten Triumph am Sonntagnachmittag bescherte. Der Schüler von Bianca Babanitz konnte ja schon das Eröffnungsspringen am Freitag für sich entscheiden und wiederholte sein Erfolg auch prompt im Finale, wo er sich gegen fünf weitere Mitstreiter eiskalt durchsetzte und das mit einem respektablen Vorsprung von über zweieinhalb Sekunden.
Aus österreichischer Sicht gab es mit Birgit Peintner, die ja gestern siegreich gewesen war, einen Doppelsieg zu feiern. Die Kärntnerin pilotierte ihren „Gaspari“ in 37,03 Sekunden über die Hürden. Dritter wurde Marko Sándor, der auf „Villiam“ fehlerfrei blieb. Mit beiden Pferden im Stechen dabei war Kathrin Weinberger, die sich die Plätze vier und sechs sicherte.

Armin Himmelreich sorgte für einen phantastischen Abschluss
Da hatte man aber nicht schlecht gestaunt als Armin Himmelreich in der 1,40 Meter hohen Good Bye Competition loslegte und gemeinsam mit dem erst achtjährigen „Wilandro 3“ v. Unistar zum verdienten Triumph jumpte. In uneinholbaren 66,75 Sekunden konnte der Deutsche, der sich zuvor schon im Grand Prix mit einer traumhaften Runde und Platz fünf auszeichnete, an der Spitze brillieren. Die Plätze zwei und drei gingen an Sven Joseph Hadley und Simon Schröder, die beide die 70-Sekundenmarke toppten.

Results & Live-Scores: www.reitergebnisse.at
News: www.pferdenews.eu
Info: www.lake-arena.at


20.10.2014
(pferdenews.eu)

Europameister Tebbel gewinnt den Großen Preis der Warsteiner Brauerei
 
Warstein - Im Großen Preis der Warsteiner Brauerei Haus Cramer führte kein Weg am Team-Europameister der Jungen Reiter vorbei: Maurice Tebbel hat das mit insgesamt 10.000 Euro dotierte U-25-Springen, dem Höhepunkt der Warsteiner Champions Trophy 2014, gewonnen. Mit Cooper, einem elfjährigen Holsteiner Wallach schaffte er im Stechen der besten sieben Paare die schnellste Runde in 33,44 Sekunden. Damit verwies er Henry Vaske von der Reit-Gemeinschaft Klein Roscharden, der mit Quinaro 34,68 Sekunden benötigte, auf den zweiten Rang. Dritter wurde Alexander Hinz (Diepholz) mit Campitello - ebenfalls fehlerfrei in 36,53 Sekunden.

“Das ist ein schöner Sieg, weil es wirklich ein gutes Turnier war, das in den kommenden Jahren sicher auch immer besser angenommen wird”, freute sich Tebbel: “Ein 3-Sterne-S ist immer eine schwere Sache. Für Cooper und mich war es der erste gemeinsame Sieg in einem Großen Preis. Das bleibt in Erinnerung.” Für den 20jährigen, Sohn des dreifachen deutschen Meisters Rene Tebbel, geht es jetzt wieder in den großen Sport: in drei Wochen steht das Riders-Tour-Finale in München auf dem Programm und dann ein internationales Turnier in Oldenburg. “Bei beiden lief es im vergangenen Jahr schon gut für mich. Gemeinsam mit Warstein soll es ein goldener Herbst werden,” fasst Tebbel zusammen. Gut findet Tebbel, dass die Junge-Reiter-Tour bis 25 Jahre ausgeschrieben ist: “So habe ich die Chance, noch einige Male wiederzukommen.” Mit diese Vorsatz ist Maurice Tebbel bei den Teilnehmern der Warsteiner Champions Trophy nicht allein.
Zuvor hatte die Holsteinerin Laura Jane Hackbarth schon eine Zweiphasen-Springprüfung gewonnen. Mit Carisma schaffte sie die Phase Zwei fehlerfrei in 25,19 Sekunden mit ihrem neunjährigen Pferd Carisma. Zweiter wurde in dem Springen Maurice Tebbel mit Sansibar in 25,26 Sekunden, der dritte Rang ging an Friso Bormann und A crazy Farmer.

Ein weiteres Highlight war am Sonntag das Mannschaftsspringen der Junioren mit acht Landesverbands-Mannschaften um insgesamt 10.000 Euro Preisgeld, das in zwei Umläufen nach Art eines Nationenpreises geritten wurde. Die von dem ehemaligen Nationenpreisreiter Klaus Reinacher betreute Mannschaft Westfalen mit Lara Weber, Zoe Osterhoff, Marie Ligges und Celine Schradick war dabei nicht zu schlagen. Mit Weber, Osterhoff und Ligges schafften gleich drei Reiter Doppel-Nullrunden und so hatte die Mannschaft am Ende eine weiße Weste mit 0 Fehlerpunkten. “Ausschlaggebend war, dass wir als Team gut funktioniert haben. Wir treffen uns fast jedes Wochenende bei einem Turnier und sind auch alle gut befreundet. Das hat es hier für uns leichter gemacht”, erklärte Marie Ligges den Erfolg.

Lob gab es für die Veranstalter stellvertretend von Laura Hetzel aus Goch, die mit dem Rheinland-Team den zweiten Rang belegt hatte: “Mir fällt nichts ein, was ich an dem Turnier verbessern würde. Das Warstein-Wochenende hat einfach sehr viel Spaß gemacht. Und ein Mannschafts-Springen ist immer ein ganz besonderer Nervenkitzel - würde mir wünschen, dass es davon für uns Junioren eine ganze Serie gäbe. Warstein ist in meinem Kalender für das kommende Jahr fest gebucht.”

Nach der gelungenen Premiere der Warsteiner Champions Trophy als Veranstaltung für den Reitsport-Nachwuchs wollen die Turniermacher jetzt das Turnier fortentwickeln. Peter Rathmann ist überzeugt: “Nachdem wir von den Reitern, dem Umfeld und auch den Landesverbänden die Begeisterung und das Engagement gesehen haben, wissen wir, dass wir mit dem Turnier auf dem richtigen Weg sind. Für mich steht fest, dass die Warsteiner Champions Trophy auch in Zukunft ihren Focus auf den Nachwuchs legt. Einhundertprozentig wird die Warsteiner Champions Trophy in Zukunft ihren in diesem Jahr begründeten Ruf als Saisonhöhepunkt der Nachwuchsreiter in den kommenden Jahren ausbauen” verspricht Peter Rathmann, der auch in diesem Jahr als Ideengeber an entscheidender Stelle mitwirkte. Eine Meinung, die auch von Turnierchef Uwe Wendt mitgetragen wird: “Die sportliche Qualität, die wir hier an drei Tagen gesehen haben macht deutlich, dass es der richtige Weg ist. Wir haben einiges an den Stellschrauben noch zu justieren, bekommen da aber auch wirklich Unterstützung aus dem Sport und von den Verbänden.” Dass die Warsteiner Champions Trophy mit dem Reitsport-Nachwuchs den richtigen Weg in die Zukunft eingeschlagen hat unterstreicht auch Heinrich-Wilhelm Johannsmann. Der ehemalige Nationenpreisreiter und heute vielengagierte Nachwuchstrainer lobte die Veranstaltung bei seinem Besuch am Sonntag: “Die Form der Förderung ist der richtige Weg - ich würde mir mehr solche Turniere für den Reitsport wünschen.”

Ergebnisse:
10 Springprüfung Kl. S*** mit Stechen, Großer Preis der Warsteiner Brauerei Haus Cramer, U25 Tour
1. Maurice Tebbel (Emsbüren/RFV Emsbueren e.V./WES) auf Cooper 75 *0.00 / 33.44
2. Henry Vaske (Halen/RG Klein Roscharden/WES) auf Quinaro 3 *0.00 / 34.68
3. Alexander Hinz (Diepholz/RV Diepholz e.V./HAN) auf Campitello 2 *0.00 / 36.53
4. Darline Eisenmenger (Hadamar/RFV Niederzeuzheim e.V./HES) auf For Leonie *4.00 / 32.85
5. Friso Bormann (Harsum/RFV Harsum u. Umg. e.V./HAN) auf Crazy Cato *4.00 / 34.74
6. Vanessa Borgmann (Wesel/RFV Jagdfalke Brünen/RHL) auf Come to win 51 *4.00 / 35.32

12 Mannschafts-Springprüfung Kl. S* mit 2 Umläufen, Preis der Autohaus Heinrich Rosier GmbH & Co. KG, Junioren-Tour
1. Westfalen I Junioren - Su MA: 0.00/156.99
2. Rheinland Junioren - Su MA: 4.50/162.46
3. Weser-Ems Junioren - Su MA: 8.00/153.48
4. Schleswig-Holstein Junioren - Su MA: 8.00/154.91
5. Rheinland-Pfalz Junioren - Su MA: 29.50/165.00
6. Westfalen II Junioren - Su MA: 32.00/152.16


19.10.2014
(comtainment GmbH)

      
Maurice Tebbel mit Cooper (Foto: KArl-Heinz Frieler)

Siegerhengst wird teuerster Trakehner
 
Neumünster - Sir Sansibar war teuer: 300.000 Euro musste Eva-Maria Aufrecht, Chefin des Gestüts „Unter den Birken“ in Feldkirchen/ Österreich anlegen, um den Siegerhengst der diesjährigen Trakehner Körung in Neumünster zu erwerben. Der schwarzbraune Millennium-Sohn wird zunächst eine Box auf der Hengststation Galmbacher in Umpfenbach beziehen, um auf die Hengstleistungsprüfung vorbereitet zu werden. Im Gestüt „Unter den Birken“ ist auch der 2013 in Neumünster gekörte Trakehner Hengst Gorbatschow zuhause.

Sir Sansibar aus der Zucht des Gestütes Hohenschmark war damit auch Preisspitze des 52. Trakehner Hengstmarktes in Neumünster, zu dem rund 12.500 Zuschauer und Gäste strömten. Zweitteuerstes Pferd war der Prämienhengst Octavian von Millennium, also ein Halbbruder des Siegerhengstes, der für 100.000 Euro nach Bayern ging. Für die Züchterin des besten Springhengstes der Körung, des Horalas-Sohnes Davidas, erfüllte sich ein Traum. Nicht nur wurde Dr. Margret MacGregors Fuchshengst gekört und prämiert, er fand auch neue Besitzer in Deutschland und das hatte sich die Züchterin des ersten zur zentralen Körung zugelassenen US-Trakehners so gewünscht. Davidas wurde für 93.000 Euro an eine Besitzergemeinschaft veräußert, die aus der Familie Bruch, Gestüt Welvert im Saarland besteht und der Sächsischen Gestütsverwaltung, Moritzburg. Das Gestüt Welvert ist auch Besitzer der Trakehner Hengste Phlox und Parforce – Letzterer ist übrigens stolze 32 Jahre alt.

Insgesamt erzielte die Auktion der gekörten und prämierten Hengste ein Gesamtergebnis von 830.000 Euro für 13 Hengste. Der Durchschnittspreis betrug 63.846 Euro. Mit Ausnahme des Siegerhengstes wurden alle Hengste innerhalb Deutschlands verkauft, so sicherte sich u.a. das älteste deutsche Haupt- und Landgestüt in Marbach den Halbblut-Hengst Orlow von Favoritas xx.

Mit einem Gesamtergebnis von 353.500 Euro endete die Auktion der Trakehner Zuchtstuten. Teuerste Trakehner Pferdedame war die Prämienstute Pigalle von Gribaldi-Cadeau aus der Zucht von Dr. Helmut Eisner, Ahorn. Für 80.000 Euro erwarben Interessenten aus Baden-Württemberg die vier Jahre alte, elegante Fuchsstute. Der Durchschnittspreis der Auktion kletterte auf 23.566 Euro. Zum Auktionslot zählten 15 Trakehner Stuten.

Positives Resümee für den 52. Trakehner Hengstmarkt

Zuchtleiter Lars Gehrmann wie auch die Trakehner Verbandsvorsitzende Petra Wilm unterstrichen es deutlich: Das wirtschaftliche Ergebnis des Trakehner Hengstmarktes 2014 fällt klar positiv aus. „Ich bezeichne es mehr als zufriedenstellend,“ so Lars Gehrmann. Zum insgesamt guten wirtschaftlichen Ergebnis kommt auch die Resonanz auf geänderte Abläufe und Programmstruktur. So bezog der Verband die Holstenhalle 2 für die Vorbereitung der Pferde mit ein und konnte damit die Situation im Einritt entspannen, der sonst ausschließlich aus Halle 3 angesteuert wurde. Die nicht gekörten Hengste wurden erstmals am Samstag in das Auktionsgeschehen integriert. Das hat zu einer Verkürzung der Auktion am Sonntag maßgeblich beigetragen. „Ich denke auch, dass die nicht gekörten Hengste am Samstag in der Auktion besser aufgehoben sind und mehr wahrgenommen werden als Sportpferdekandidaten der Zukunft,“ so Petra Wilm. Klar erkennbar war für den Verband auch die Neugier auf die erste Sattelkörung für drei und vier Jahre alte Trakehner Hengste, die in diesem Jahr erstmals stattfand und auch in Zukunft wieder angeboten wird. Auch bei der Frühjahrskörung in Münster-Handorf wird es die Möglichkeit der Sattelkörung für vierjährige Trakehner Hengste geben.

Eine eigene Erfolgsgeschichte schreibt in jedem Jahr der Gala-Abend des Trakehner Hengstmarktes. Kurzweilig und bunt - das lockte auch in diesem Jahr etliche Besucher. Die wurden zunächst von der Verbandsvorsitzenden Petra Wilm im Sattel begrüßt, denn Wilm ist Eigentümerin und Reiterin des Trakehner Hengstes des Jahres 2014 – King Arthur. Sie entführte die begeisterten Zuschauer in ein atemberaubendes Programm mit Trakehner Top-Sportlern, den Jahressiegerstuten, mit den beeindruckenden Show des Franzosen Jean-Francois Pignon oder den „fliegenden Hunden“ von Wolfgang Lauenburger. Bis zum letzten Platz gefüllt war die Holstenhalle – gut, dass es bereits am Freitagabend mit der Kleinen Gala für etliche Besucher eine Alternative gab. Dort zeigten sich auch schon die zu Elite Hengsten ernannten Top-Vererber Easy Game von Gribaldi-Schwadroneur, Hirtentanz von Axis-Kostolany und Le Rouge von Pret a Porter-Tycoon.

Mehr Informationen im Internet: http://www.trakehner-verband.de


19.10.2014
(comtainment GmbH)

      
Kostbarer Siegerhengst Sir Sansibar – für 300.000 Euro wurde der Trakehner Hengst nach Österreich verkauft. (Foto: Stefan Lafrentz)

Oslo: Marco Kutscher im Weltcup knapp geschlagen auf Platz zwei
Gelungener Start in den Weltcup für Marco Kutscher und Meredith Michaels-Beerbaum

 
Oslo - Um ganze sieben hundertstel Sekunden verpasste Marco Kutscher (Bad Essen im norwegischen Oslo den Sieg im ersten Weltcup-Springen der diesjährigen Saison in der Westeuropaliga.

Mit dem westfälischen Cornet Obolensky-Sohn Cornet´s Cristallo lieferte Kutscher im Stechen, für das sich neun Paare qualifiziert hatten, eine fehlerfreie Runde in 34,29 Sekunden ab. Schneller war lediglich der Niederländer Jur Vrieling, der mit VDL Zirocco Blue N.O.P. den Parcours ohne Strafpunkte in 34,22 Sekunden beendete. Platz drei ging an Steve Guerdat (Schweiz) mit Nino des Buissonnets (null Strafpunkte in 35,22 Sekunden).

Auf Platz vier folgte Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) als zweitbeste deutsche Teilnehmerin. Mit Fibonacci blieb sie im Stechen ebenfalls fehlerfrei und sah das Ziel in 36,89 Sekunden. Christian Ahlmann (Marl) mit Cornado II verpasste durch einen Abwurf im Normalumlauf den Einzug ins Stechen und landete auf Rang 13.


19.10.2014
(fn-press)

Star Connection ist Weltmeister der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde
Michael Jung erfolgreichster deutscher Teilnehmer an den WM in Lion d'Angers

 
Lion d’Angers/FRA - Der Hannoveraner Star Connection ist neuer Weltmeister der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde. Kein Geringerer als Doppel-Olympiasieger Michael Jung (Horb) ritt den Chacco Blue – Star Regent xx-Nachkommen im französischen Lion d’Angers zum Sieg. Auch im Klassement der Siebenjährigen erzielte Jung mit Platz vier das beste Ergebnis der deutschen Teilnehmer – allerdings im Sattel eines Angloarabers, fischerTakinou v. Jaguar Mail. Vom selben Hengst stammt auch der neue Weltmeister dieser Altersklasse ab: Tenareze, geritten von frisch gebackenen Boekelo-Gewinner Thomas Carlile.

Es war beinahe ein Start-Ziel-Sieg für Michael Jung, der nur wenige Wochen nach seinem Verletzungspech in Donaueschingen in Frankreich bereits wieder erfolgreich im Sattel saß. Lediglich in der Dressur mussten er und der von Dr. Rainer Nitsch gezogene Star Connection dem Belgier Vincent Martens und seinem Trakehner Eiskönig v. Songline den Vortritt lassen. Während jedoch dieser im Gelände ausschied, bewältigte Jung sowohl die Geländestrecke als auch das Springen fehlerfrei und gewann die als internationale Ein-Stern-Prüfung CCI1*ausgeschriebene WM mit nur 42,7 Minuspunkten. „Star Connection ist ein Pferd mit viel Qualität, großem Springvermögen und tollem Interieur: ein Pferd mit guter Perspektive“, lobte Bundestrainer Hans Melzer. Die Silbermedaille im CCI1* sicherte sich mit 44,4 Minuspunkten der Australier Christopher Burton mit in den Niederlanden gezogenen Dutch Man Retto, einem Sohn des Holsteiners Colandro, vor der Britin Piggy French im Sattel des Iren Cooley Dream Extreme v. Cruising (47,1). Mit Andreas Ostholt und der Westfalenstute Corvette, ebenfalls von Chacco Blue, ging bei den Sechsjährigen ein weiteres deutsch-deutsches Paar an den Start, trat jedoch nicht mehr zum Springen an.

Bei den WM der siebenjährigen Vielseitigkeitspferde belegte Ingrid Klimke (Münster) als beste deutsche Reiterin mit einem deutschen Pferd Platz zwölf. Ihre Holsteiner Schimmelstute Zilia D v. Corland stellte mit einer schnellen und fehlerfreien Geländerunde ihre „Busch“-Qualitäten unter Beweis, dazu gab es jedoch 47,5 Minuspunkte in der Dressur, sowie vier weitere im Parcours. „Das war eine tolle Leistung, denn Zilia ist gerade in der Dressur nicht einfach. Ingrid hat sie erst vor einem Jahr übernommen, seither hat sie sich enorm entwickelt“, sagte Hans Melzer. Einen Platz hinter Klimke landete Marina Köhncke (Badendorf) mit einem weiteren Holsteiner, Let’s Dance v. Lancer II (52,7). Ein weiterer Medaillenerfolg von Michael Jung war dagegen am Springen gescheitert. Nach Dressur und Gelände hatte er mit der in Thüringen gezogenen fischerRicona v. Ituango xx, Vollschwester seines WM-Pferdes fischerRocana FST, noch auf Bronzekurs gelegen, fiel jedoch mit drei Abwürfen im Parcours auf Platz 25 im Endklassement zurück.

Der neue Weltmeister der siebenjährigen Vielseitigkeitspferde Tenareze und sein Reiter Thomas Carlile verwandelten dagegen ihren zweiten Platz nach Dressur in einen Gesamtsieg. Am Ende schlugen 40,6 Minuspunkte für das Paar zu Buche. Mit 43,7 Minuspunkten folgte der Brite Tom McEwen mit dem Selle Francais-Hengst Toledo de Kerser v. Diamant de Semilly auf dem Silberrang. Über die Bronzemedaille durfte sich dessen Landsfrau Laura Collett im Sattel des Hannoveraners Pamero v. Perigueux freuen (46,2).

Mit seinem Sieg trug Tenareze maßgeblich zum Sieg der Anglo-Araber in der WM-Zuchtverbandswertung vor den Pferden aus niederländischer (KWPN) und französischer Zucht (Selle Francais) bei. Als bester deutscher Zuchtverband belegte der Verband der Züchter des Holsteiner Pferdes den vierten Platz.

Ergebnisse unter www.rechenstelle.de


19.10.2014
(fn-press)

Odense: Isabell Werth Dritte im Weltcup
Vier Deutsche unter den Top Ten der Weltcup-Prüfung

 
Odense/DEN - Isabell Werth (Rheinberg) belegte als beste deutsche Teilnehmerin in der ersten Wertungsprüfung der diesjährigen Weltcupsaison Dressur der Westeuropaliga im dänischen Odense Platz drei. Mit dem Hannoveraner Don Johnson FRH (v. Don Frederico) erzielte sie 80,275 Prozent.

Der Sieg ging an den Niederländer Edward Gal, der mit Glock´s Undercover N.O.P. auf 88,625 Prozent kam. Am Samstag hatte das Paar bereits den Qualifikations-Grand Prix für die Kür gewonnen. Platz zwei in der Weltcup-Kür ging an seine Landsmännin Adelinde Cornelissen mit Jerich Parzival N.O.P. mit 84,300 Prozent.

Zweitbeste Deutsche in der Weltcup-Prüfung war Ulla Salzgeber (Blonhofen). Mit Herzruf´s Erbe kam sie auf 79,400 Prozent, was gleichbedeutend mit Platz vier war. Im Grand Prix hatte das Paar vor Isabell Werth und Don Johnson FRH Platz drei belegt. Siebter in der Kür war Sönke Rothenberger (Bad Homburg) mit Favourit (74,750 Prozent). Fabienne Lütkemeier (Paderborn) erzielte mit Qui Vincit Dynamis 71,375 Prozent, was ihr Platz zehn einbrachte.


19.10.2014
(fn-press)