EM Pony Bishop Burton: Gold für deutsches Springreiterteam
 
Bishop Burton - Die Jungen Reiter und Junioren haben es vorgemacht - die Ponyreiter folgten: Bei den Europameisterschaften im britischen Bishop Burton hat die deutsche Equipe in der Besetzung Kaya Lüthi (Aach) mit Karwin, Miriam Zell (Schermbeck) mit Wombel, Laura Klaphake (Steinfeld) mit Jerome und Sophie Schuster (Pöttmes) mit Spotlieght One den Titel in der Mannschaftswertung geholt. Das Quartett komplettierte damit einen "historischen" Erfolg: Es ist das erste Mal, dass deutsche Nachwuchsspringreiter im selben Jahr in allen drei Altersklassen Gold holen.

"Ich kann's noch gar nicht glauben", sagte Bundestrainer Peter Teeuwen (Hanstedt), kurz bevor er zusammen mit seiner Mannschaft das übliche Sieger-Bad im Wassergraben nehmen musste. In den letzten Jahren hatte er oft genug zuschauen musste, wenn für die anderen deutschen Ponyteams - die Dressur- und Vielseitigkeitsreiter - die deutsche Flagge gehißt und die Hymne gespielt wurde. Zuletzt gab es 1996 im dänischen Bartahus Teamgold für die Pony-Springreiter, zehn Jahre später in Saumur waren sie mit Silber "dicht dran". In den vergangenen beiden Jahren holten sie jeweils Bronze. "Das war schon lange überfällig, dass die Springreiter auch einmal Gold holen. Alle sind in den letzten Jahren so gut geritten und hatten einfach Pech, dass jeder gerade mal einen Fehler gemacht hat, was dann in der Summe aber die Medaille verhinderte hat", sagte Equipechefin Simone Gummelt (Warendorf).

Dass es aber nun gerade in Bishop Burton so kommen würde, "damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich wusste zwar dass ich ein sehr erfahrenes Team habe, aber auch, dass das Springen sehr anspruchsvoll werden wird", sagte Teeuwen. So war die Stimmung zunächst auch etwas gedämpft, als Sophie Schuster als erste Deutsche gleich 20 Strafpunkte mit aus dem Parcours brachte. "Als die anderen drei dann aber null blieben - insgesamt gab es nur sieben fehlerfreie Ritte im ersten Umlauf - da haben wir schon angefangen, uns Hoffnungen zu machen", berichtete Simone Gummelt. Ein, zwei brenzlige Situationen gab es allerdings schon auf dem Weg zum Gold, beispielsweise als Laura Klaphake mit ihrem Stiefel einen Hindernisständer schwer ins Wackeln brachte oder als Miriam Zell bei ihrem ersten Ritt nur dank ihrer schnellen Reaktion einen Fehler gerade noch verhindern konnte. Doch beide blieben in beiden Runden fehlerfrei und bügelten damit auch das Pech von Sophie Schuster aus, die auch im zweiten Umlauf mit acht Strafpunkten das Streichergebnis lieferte. So mussten sich die Deutschen am Ende nur ganze vier Strafpunkte ankreiden lassen. Diese hatte sich Schlussreiterin Laura Klaphake ausgerechnet am letzten Hindernis des zweiten Umlaufs "eingefangen".

Mit je zwölf Strafpunkten kamen Irland und Belgien aus den beiden Umläufen des Nationenpreises, wobei sich die Iren mit der schnelleren Zeit im Stechen durchsetzen konnten. Sie gewannen Silber, die Bronzemedaille ging an das belgische Team. Insgesamt bewarben sich elf Mannschaften um den Titel.

Ähnlich erfolgreich wie seine Teamkolleginnen war auch der einzige Junge im deutschen Aufgebot, Christopher Kläsener (Marl) mit Sunny. Er war als "Einzelreiter" im Nationenpreis am Start und sicherte sich mit einer Nullrunde im ersten Umlauf und vier Strafpunkten im zweiten gute Ausgangschancen für das Finale am Sonntag. Da geht es dann in zwei Umläufen um die Vergabe des Einzeltitels.


31.07.2010
(FNpress)

EM Vielseitigkeit Junge Reiter Pardubice: Schweden führt nach Dressur
 
Pardubice - Parallel zu Pony-Europameisterschaften im britischen Bishop Burton tragen die Jungen Reiter ihre Vielseitigkeits-EM in Pardubice in Tschechien aus. Hier liefern sich nach der ersten Teilprüfung Dressur drei Teams mit weniger als drei Punkten Abstand ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Die Nase vorn haben die Schweden (139,27 Minuspunkte) vor Großbritannien (139,45) und Deutschland (141,85).

Das beste Ergebnis für das deutsche Quartett erzielte die zweimalige Deutsche Vizemeisterin Sonja Buck (Pfalzgrafenweiler) mit Ohio. Sie bringt nur 43,7 Minuspunkte aus der Dressur mit und konnte sich damit auch eine gute Ausgangsposition für die Einzelwertung sichern. Besser als baden-württembergische Reiterin waren nur der Franzose Nicolas Astier mit Jhakti du Janlie (42,78) und die Britin Emily Parker mit Treefers (43,15). Ebenfalls den Erwartungen gerecht wurde Freya Füllgräbe (Krefeld) mit Oje Oje. Die DM-Dritte erhielt für ihre Vorstellung 46,30 Minuspunkte (Platz sieben). Unter ihren Möglichkeiten blieb dagegen die Deutsche Meisterin Franziska Roth (Dörpen). "Dictus J stand nicht so gut und hatte ein paar Probleme im Galopp", berichtete Equipechef Hans Melzer (Putensen). Damit kam die Reiterin, die im Frühjahr noch Achte beim CIC*** Wiesbaden geworden war, nicht über 51,85 Minuspunkte (Platz 16) hinaus und musste sich damit noch hinter Einzelreiterin Jana Weyers (Kamp-Lintfort) mit Lardina (50,93/Platz 13) einordnen. Sogar mit einem 48. Platz begnügen musste sich Sabine Deparade (Engersen) mit Khira De. Die 20-jährige Studentin, die in diesem Jahr erstmals in die Fußstapfen ihrer erfolgreichen älteren Schwester Antje Deparade tritt, hat 60,37 Minuspunkte auf dem Konto. "Das ging nicht viel besser, das wussten wir vorher", sagte Bundestrainer Rüdiger Schwarz (Sassenberg). Deparade war noch vor Ort für Franca Lüdeke (Bonn) in die Mannschaft gerückt, deren Parlando kurz nach der Ankunft in Tschechien ausgefallen und nicht zur Verfassungsprüfung vorgestellt .


31.07.2010
(FNpress)

WM Einspänner Pratoni del Vivaro/ITA: Zarembowicz fährt „Traum-Dressur“
 
Pratoni del Virvaro - Von einer "Gänsehaut-Dressur" haben Zuschauer gesprochen, von einer echten "Traum-Dressur" redete auch Bundestrainer Eckhardt Meyer. Gemeint war die Vorstellung von Thorsten Zarembowicz aus Viernheim mit der Stute Sunrise bei der Weltmeisterschaft der Einspänner in Pratoni del Vivaro in Italien. Die Richter sahen das auch so und gaben Zarembowicz so hohe Noten, dass er nun mit einer umgerechneten Strafpunktzahl von 35,20 mit mehr als sechs Punkten führt.

Die anderen deutschen Fahrer waren bereits am Donnerstag in der Dressur gestartet und hatten ebenfalls starke Leistungen gezeigt. Mareike Harm (Negernbötel) belegt mit Do Marina mit 43,90 Punkten Platz drei hinter dem amtierenden Weltmeister Jan van den Broek aus den Niederlanden mit 41,73 Punkten. Christoph Dieker (Gescher) kommt mit FST Elmor und 46,72 Punkten auf Platz vier. Detlef Böhlmann (Otter) belegt mit Diaz mit 51,58 Platz sieben und Oliver Böhme (Grumbach) kommt mit Pamino auf 56,58 Punkte - Platz 20. Für Böhlmann und Böhme ist es die erste WM. "Wir sind hier optimal eingestellt worden und die Dressur von Thorsten war einfach ein Highlight", sagte Christoph Dieker. Die Fahrer waren eine Woche vor der WM nach Parma ins Trainingslager gefahren, damit die Pferde sich akklimatisieren konnten. "Es war richtig heiß im Trainingslager und Elmor brauchte auch zwei bis drei Tage bis er sich daran gewöhnt hatte, aber jetzt sind alle Pferde gut drauf", erklärte Dieker.

In der Mannschaftswertung führt das deutsche Team, das aus Thorsten Zarembowicz, Mareike Harm und Detlef Böhlmann besteht, mit 79,1 Punkten vor der niederländischen Mannschaft, die auf 95 Punkte kommt. Um die Mannschafts-Medaillen kämpfen 19 Nationen. "Das ist schon sehr gut gelaufen bis jetzt. Im Gelände morgen wollen wir keine Punkte verlieren und den Punktestand am besten so halten", gab Meyer (Hermannsburg) die Devise für den Geländetag aus. "Wir werden nicht ohne Verstand fahren und nicht alles riskieren." Als erster Deutscher startet Zarembowicz. "Er muss die Wege durch die Hindernisse testen, so dass wir den anderen danach wichtige Tipps geben können", erklärt Meyer. Dieker beschreibt das Gelände als "schwierig genug". Acht Hindernisse, die zum Teil am Hang liegen, müssen bewältigt werden. "Es sieht alles sehr ähnlich aus, so dass man nicht viele Anhaltspunkte hat und sich den Weg durch die Tore wirklich ganz genau merken muss", weist Dieker auf eine weitere Schwierigkeit hin.


31.07.2010
(FNpress)

CSI***** Hickstead/GBR: Deutsche Springreiter Zweite im Nationenpreis
 
Hickstead - Die deutsche Springreiterequipe hat beim Nationenpreis im britischen Hickstead Platz zwei erreicht. In der Besetzung Daniel Deußer (Valkenswaard/NED) mit Cabreado S.E., Jörg Naeve (Ehlersdorf) mit Calado, Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Catoki und Lars Nieberg (Homberg) mit Lord Luis kam das deutsche Team auf insgesamt 22 Strafpunkte und musste nur die Mannschaft des Gastgebers (sieben Strafpunkte) passieren lassen. Platz drei ging mit 29 Strafpunkten an die USA.

Der mit 200.000 Euro dotierte Nationenpreis war zugleich auch die siebte von acht Stationen im Meydan FEI Nations Cup. Vor allem in Umlauf eins bereitete der Parcours den neun teilnehmenden Mannschaften Probleme. Keinem der Reiter gelang eine fehlerfreie Runde. Bester Reiter im deutschen Team um Equipechef Sönke Sönksen (Versmold) war Lars Nieberg mit einem Abwurf. Die übrigen Deutschen kassierten im ersten Umlauf entweder mehr Abwürfe oder mussten einen zusätzlichen Strafpunkt für Zeitüberschreitung hinnehmen. So erreichten Jörg Naeve und Daniel Deußer jeweils fünf Strafpunkte, der Deutsche Meister Philipp Weishaupt erlaubte sich neun Strafpunkte und lieferte damit das Streichergebnis. Besser lief es dann im zweiten Umlauf. Deußer wie auch Nieberg blieben fehlerfrei und Weishaupt kam auf zwei Abwürfe. Jörg Naeve sorgte mit insgesamt neun Strafpunkten für das Streichergebnis.

Vor der letzten Etappe in Dublin führt Frankreich die Zwischenwertung mit 48,5 Punkten weiter an. Damit ist Frankreich nicht mehr von Platz eins in der Nationenpreisserie zu verdrängen. Auf Platz zwei rangiert derzeit Großbritannien (38,5 Punkte), gefolgt von den USA (37,5) und Deutschland (35,5).

Weitere Informationen unter http://www.hickstead.co.uk


31.07.2010
(FNpress)

EM Pony Dressur: Gold für Jessica Krieg, Bronze für Lena Charlott Walterscheidt
 
Bishop-Burton - Jessica Krieg ist Europameisterin der Ponydressurreiter. Bei den EM im britischen Bishop Burton erzielte die Heinsbergerin mit dem erst siebenjährigen Danilo wie schon am Vortag in der Mannschaftsaufgabe das beste Ergebnis aller Teilnehmer und wurde dafür mit Gold belohnt. Über Bronze durfte sich darüber hinaus Lena Walterscheidt (Neuss) mit Deinhard B freuen.

"Heute greifen wir gnadenlos an." Diese Devise hatte Bundestrainerin Cornelia Endres (Dülmen-Buldern) für die Einzelwertung ausgegeben, nachdem sich ihre Reiterinnen erstmals nach 20 Jahren in er Mannschaftswertung einem niederländischen Team beugen mussten und "nur" Silber holten. Und die vier kamen dieser Aufforderung gerne nach. Als erste ging Grete Linnemann (Sittensen) mit White Gold B aufs Viereck. Sie war kurzfristig ins Team nachgerückt und hatte am ersten Tag noch für das Streichergebnis gesorgt. Heute entwickelte ihr Hengst allerdings den von der Bundestrainerin in der Mannschaftswertung noch vermissten "Sportsgeist" und das Paar übernahm mit 70,90 Prozentpunkten für längere Zeit die Führung. Insgesamt gelang es nur fünf Paaren, Linnemanns Ergebnis zu überbieten. Unter ihnen auch ihre Teamkolleginnen Lena Charlott Walterscheidt und die spätere Siegerin Jessica Krieg mit Danilo. Beide konnten sich gegenüber der Mannschaftsaufgabe noch steigern. Jessica Krieg kam auf 76,73 Prozentpunkte, mit der sie Titelverteidigerin Antoinette de Riele (Niederlande) mit Golden Girl auf Platz zwei verwies (75,84). Lena Charlott Walterscheidt gelang es, die Guckerigkeit ihres Hengstes schon vor dem Einreiten im Keime zu ersticken. Sie erhielt für ihre Vorstellung 74,68 Prozentpunkte. Der Pechvogel im deutschen Team hieß Katharina Weychert (Bad Windsheim). Sie hatte in der Mannschaftswertung noch das zweitbeste Ergebnis für Deutschland erzielt. Doch "heute war es ihr Golden Derano C, der sich an der hin- und herschwankenden Videokamera am Viereck störte", berichtete Cornelia Endres. Das Paar blieb mit 68,78 Prozentpunkten deutlich unter seinen Möglichkeiten und beendete die EM-Einzelwertung auf Platz zehn. Damit werden sie am Sonntag nicht in der Kür der besten 15 an den Start gehen. Denn laut Reglement sind nur drei Paare pro Nation im Finale zugelassen - unabhängig von der Platzierung in der gleichzeitig als Qualifikation geltenden Einzelwertung.


31.07.2010
(FNpress)

Nationenpreis in Riesenbeck - Deutsche Mannschaft auf Goldkurs
 
Riesenbeck - Deutschland vor den Niederlanden und der Schweiz – das ist die Rangfolge im Nationenpreis (CAIO) der Zweispänner nach der ersten von drei geforderten Disziplinen. Bei der Weltpremiere der internationalen Zweispännerkonkurrenz mit Mannschaftswertung an der Surenburg konnten die deutschen Fahrer in der Dressur überzeugen. Sebastian Warneck, der im Team mit Hans-Georg Schröder und Stefan Schottmüller die Farben Schwarz-Rot-Gold vertritt, siegte überlegen in der Einzelwertung und legte damit den Grundstein für das gute Dressur-Mannschaftsergebnis. Der deutschen Mannschaft dicht auf den Fersen sind die niederländischen Fahrer, von denen sich allein fünf unter den ersten zehn der Dressurwertung platzieren konnten, darunter Rini Rujtens (Platz 2) und auch der amtierende Weltmeister Harry Verstappen, der allerdings nicht für die niederländische Mannschaft an den Start geht.

Hoch zufrieden äußerste sich Sebastian Warneck nach der Dressurprüfung. „Riesenbeck ist mein erstes Turnier in diesem Jahr, da ich mich auf mein Examen vorbereiten musste. Aber das Gespann ist sehr erfahren und Riesenbeck ist für mich immer ein erfolgreiches Pflaster“, so Warneck, der in der Vergangenheit schon vier Mal an der Surenburg auf dem Siegertreppchen stand.

Weiter geht’s am Samstagmorgen im Nationenpreis der Zweispänner mit der Gelände- und Streckenfahrt durch den Surenburger Wald. „Der Marathon wird schwer, aber fair zu fahren“, zeigte sich Warneck überzeugt. „Wir hoffen, dass wir als Mannschaft unseren Vorsprung aus der Dressur verteidigen können. Die stärkste Konkurrenz werden die Niederländer sein.“

Die Entscheidung über den Sieg im Nationenpreis der Zweispänner fällt aber erst im Hindernisfahren am Sonntag.

CAIO – Ergebnis nach Dressur:
1. Germany 96,51
Sebastian Warneck (41,60)
Stefan Schottmöller (54,91)
Hans-Georg Schröder (61,82)

2. Netherland 100,10
Jan Jakob Kramer (62,21)
Raymond Letteboer (52,61)
Rini Rutjens (47,49)

3. Switzerland 107,65
Franz Knüsel (56,839
Daniel Wüthrich (50,82)


31.07.2010
(Pressemitteilung)

Hannovers beste dreijährige Stuten werden präsentiert 3. Herwart von der Decken-Schau mit neuem Konzept
 
Verden - Die dritte Herwart von der Decken-Schau findet am Mittwoch, 4. August, in Verden statt . Sie wird die Auftaktveranstaltung für das Internationale Dressur- und Springfestival mit der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde sein. Ab 10 Uhr wird sie live im Internet übertragen.

Auf der Stutenschau werden die besten dreijährigen Hannoveraner Stuten der Bezirksverbände präsentiert. Dieses Konzept ist neu, im vergangenen Jahr wurden noch die besten Drei- und Vierjährigen Stuten gezeigt. Der Wettbewerb der Stutenfamilien um den begehrten Herwart von der Decken-Preis wird in Verden nur noch alle vier Jahre ausgetragen - das nächste Mal im Jahr 2013.

Die Dreijährigen werden in Abteilungen für dressur- und springbetont gezogene Stuten vorgestellt. Auf der Dreiecksbahn stehen Bewegungsqualität, Exterieur und Typ im Vordergrund. Das Freispringen unter freiem Himmel war in Verden in den vergangenen Jahren ein großer Erfolg. Außerdem treten Halbblutstuten in einer eigenen Klasse an. Damit hebt der Hannoveraner Verband den Wert dieser Stuten für die Reitpferdezucht hervor.

Die Herwart von der Decken-Schau ist für Züchter und Pferdeinteressierte ein besonderer Leckerbissen. Auf keiner anderen Veranstaltung erhält man einen so guten Überblick über den Qualitätsstandard der Hannoveraner Zucht.

Die Stutenschau beginnt um 10 Uhr. Weitere Informationen finden Sie unter www.hannoveraner.com.


31.07.2010
(Pressemitteilung)

EM Pony in Bishop Burton: Deutsche Vielseitigkeitsmannschaft nach Dressur auf Platz eins
 
Bishop Burton - Einen guten Start hat das deutsche Vielseitigkeitsteam bei den Pony-Europameisterschaften im britischen Bishop Burton erwischt. Nach der Dressur rangiert die deutsche Mannschaft mit rund sieben Minuspunkten Vorsprung vor Großbritannien auf Platz eins.

Ihre gute Ausgangslage für die beiden noch folgenden Teilprüfungen verdanken die Deutschen vor allen Michelle Mothes (Rodewisch) mit Twobits und Schlussreiterin Marisa Braig (Niederbiegen) mit Andy, die mit lediglich 44,30 (Platz vier) beziehungsweise 44,50 Minuspunkten (Platz fünf) das Viereck verließen. "Marisa Braig und Andy waren ja im vergangenen Jahr schon bei der EM dabei und haben die Erwartungen hier in Bishop Burton voll erfüllt. Bei Michelle Mothes hat sich das intensive Dressurtraining über den Winter ausgezahlt. Sie ist zwar erst 14 Jahre alt, reitet aber schon lange Geländeprüfungen, nur mit der Dressur hat es bisher immer ein bisschen gehakt. Es ist toll zu sehen, wie sie sich in diesem Jahr verbessert hat", sagte der zuständige Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf). Zusammen mit den 50,0 Minuspunkten von Flora Reemtsma (Groß Walmstorf) mit Pamira LK, einer weiteren neuen Kombination im Team, haben die Deutschen vor dem Gelände 138,8 Punkte auf dem Konto. Das Streichergebnis in der Dressur stammt von Saskia Wasserberg (Rhauderfehn) mit Lady Leslie (67,1 Minuspunkte). "Das war jetzt nicht so überraschend. Saskias Stärken liegen einfach im Gelände und im Springen. Und diese werden wir in den nächsten Tagen noch gut brauchen können", sagte Lutter, der das Paar bewusst als erste Starter ausgewählt hat. "Ich zähle darauf, dass Saskia morgen eine sichere Nullrunde geht und damit die anderen motiviert."

Auf aussichtsreicher Position rangiert nach der Dressur auch die deutsche Einzelreiterin Stefanie Bendfeldt (Stöttwang) mit Dara. Mit 47,6 Minuspunkten startet sie von Platz neun ins Gelände. Nicht am Start war dagegen die zweite deutsche Einzelreiterin Lena Ostrowicki (Niederkassel). Kurz vor der Dressur ereilte ihr Pony Aircraft das Verletzungspech.

Das beste Dressurergebnis erzielte die dänische Reiterin Bianca Walton mit Noerlunds Cape Town (42,6), gefolgt von Edith Chardon, der Tochter des niederländischen Vierspännerfahrers Ijsbrand Chardon, mit Bovenheigraaf S Carlo (43,6) und Sophie How mit Hotshots vom Gastgeberland Großbritannien (44,0).


30.07.2010
(FNpress)

Team-Weltmeister trotz Handicap im Deutschen Fahrderby gut im Rennen - Sandmann hellwach
 
Riesenbeck - Christoph Sandmann, Vierspänner-Fahrer aus Lähden, zeigte sich nach den ersten drei Prüfungen zum Internationalen Deutschen Fahrderby in Riesenbeck hochzufrieden: „Meine Pferde sind sehr gut gegangen. Die Dressurvorstellungen stimmten.“

Doch auch wenn sich der dreimalige Mannschafts-Weltmeister im Dressurviereck hellwach präsentierte, stapelte er für die morgige Marathonfahrt tief. „Riesenbeck ist nach Aachen erst mein zweites Turnier in dieser Saison. Ich hatte eine schwere Knieoperation, die behindert mich noch. Wenn im Gelände alles planmäßig läuft, habe ich zwar keine Probleme, aber allein das Abgehen der Geländestrecke fällt mir sehr schwer.“

Da der 43-jährige Speditionskaufmann die Heim-DM in drei Wochen in Lähden und als Saison-Höhepunkt die Weltreiterspiele im UA-amerikanischen Kentucky anstrebt, wird er in der morgigen Marathonfahrt nicht aufs Ganze gehen. Sandmann: „Ich werde nicht volles Risiko gehen. Bei 100 Prozent Einsatz ist mir die Gefahr zu groß.“

Doch obwohl Christoph Sandmann mit gebremstem Schaum in die Geländeprüfung starten will, ist er allemal für eine erstklassige Platzierung gut. Das bewies der Dritte des letzjährigen Internationalen Fahr-Derbys von Riesenbeck zuletzt vor drei Wochen beim CHIO Aachen, wo er ebenfalls Platz drei belegt hatte, eindrucksvoll. Zu den schärfsten Konkurrenten um den Sieg in der Gesamtwertung zählt sicher auch der US-Amerikaner Tucker Johnson, der nach der Hälfe der Dressur-Prüfung, der 3. Wertung zum Deutschen Derby, hinter Sandmann auf Platz zwei gelegen hatte.

Infos und Ergebnisse: www.reiterverein-riesenbeck.de


30.07.2010
(Pressemitteilung)

Munich Indoors – Top-Sport schon im November
 
München - Das internationale Reitturnier Munich Indoors gibt es im Jahr 2010 früher als gewohnt: Erstmals wird das Reitsportereignis vom 5. bis 7. November 2010 stattfinden und erneut bittet Turnierchef Volker Wulff (EN GARDE Marketing GmbH) die Reitsportelite zur 13. Auflage in die Olympiahalle. Schon jetzt läuft der Ticketvorverkauf für drei Tage spannenden Sport.

Packender Pferdesport, tolle Shows und der glanzvolle Abschluss der DKB-Riders Tour stehen im Mittelpunkt. Ranking-König ist derzeit der Ire Denis Lynch, der die sechste Etappe in München bereits anvisiert hat: „Ich würde die Tour gern gewinnen…“.

Die DKB-Riders Tour wird wie in den Vorjahren im Großen Preis von München entschieden. Außerdem lockt die Meggle Dressur Matinée mit den klassischen Prüfungen Grand Prix Special und Grand Prix Kür, das Bayern Championat der Nürnberger Versicherungen erlebt sein Finale bei den Munich Indoors und auch der internationale Bioranch Youngster-Cup wird in der Olympiahalle entschieden….

Bei Veranstalter EN GARDE Marketing laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. So wurde bereits am Catering-Konzept gearbeitet. In der Ausstellungs- und Gastronomiemeile wird es 2010 deutlich mehr Platz zum verweilen für die Turnierbesucher geben und das kulinarische Angebot wird internationaler. Klar, dass die bayrische Küche nicht fehlen darf, dazu aber gesellt sich auch ein Angebot, das z. B. italienische und asiatische Gerichte mit einbezieht. Insgesamt wird das Angebot vielfältiger.

Karten für das feine Reitsportereignis gibt es schon jetzt. Sichern Sie sich Ihren Lieblingsplatz online über www.muenchen-ticket.de oder auch telefonisch unter Ticket-Hotline-Nummer (0180) 54 81 81 81!


30.07.2010
(Comtainment.de)

Nach Hickstead der Dressur wegen – ClipMyHorse.de in England
 
Hickstead - Die Pferdesportfans weltweit dürfen sich freuen: Am 31. Juli und am 1. August 2010 überträgt das Pferdesportportal ClipMyHorse.de die internationalen Dressurprüfungen der Royal International Horseshow Hickstead. Damit sind auch Zuschauer außerhalb der britischen Insel live dabei, wenn beim CDI Hickstead um Siege, Platzierungen und Prämien gekämpft wird. Glanzlicht im Programm ist die fünfte und letzte Station des World Dressage Masters, der höchstdotierten Dressurserie.

Am Samstag steht der CDI5* Exquis World Dressage Masters Grand Prix im Mittelpunkt, am Sonntag folgen der Grand Prix Special und die Grand Prix Kür der Serie. Außerdem bei ClipMyHorse.de zu sehen: Das Finale der British Young Horse Championships – 5-jährige am Samstag und das Finale der 6-jährigen Pferde am Sonntag.

ClipMyHorse.de ist der führende Anbieter für Reitsport-Übertragungen im Internet. Als Projekt der Horse Media Solutions GmbH kann ClipMyHorse.de auf ein internationales Netzwerk von IT-; TV- und Pferdesport-Spezialisten zugreifen. Programm-Schwerpunkte sind der internationale Pferdesport und die Pferdezucht! Das Unternehmen wurde 2007 von dem deutschen IT-Pionier und erfolgreichen Pferdezüchter Klaus Ploenzke gegründet! ClipMyHorse.de bietet Unternehmen und Verbänden eine erstklassige Marketing-Plattform mit einer starken User-Identifikation und hohen Kontaktraten. Mit dem Projekt ClipMyHorse.de beschäftigen sich bei der Horse-Media-Solutions GmbH 20 feste und bei Übertragungen bis zu 120 freie Mitarbeiter!


30.07.2010
(Comtainment.de)

GERMAN CLASSICS – Zehnter Geburtstag mit sportlichem Glanz
 
Hannover - Die zehnte Auflage rückt näher und näher: Vom 28. bis 31. Oktober steht die Messehalle 2 in Hannover ganz und gar im Zeichen internationalen Pferdesports. Bei den GERMAN CLASSICS geht es um erstklassigen Springsport mit Teilnehmern aus bis zu 20 Nationen, um den Auftakt des FEI Weltcups der Vierspänner und um Dressur auf Grand Prix-Niveau.
Erneut wird in Hannover um Punkte für die DKB-Riders Tour geritten. Die GERMAN CLASSICS sind die fünfte Etappe der internationalen Springsportserie, die zum zehnten Mal Spannung entfaltet und allerfeinsten Sport garantiert. In Hannover wird die Weltcup-Saison 2010/ 2011 der Vierspännerfahrer eröffnet. Damit sind die GERMAN CLASSICS seit 2004 beständig Station des bedeutendsten Hallen-Wettbewerbs der Fahrsportelite.

Genauso werden jedoch Niedersachsens beste Nachwuchsreiter mit dem Finale des Hermann-Schridde-Gedächtnispreises im internationalen Umfeld für Furore sorgen und die Mannschaften der niedersächsischen Bezirksverbände Dressur-Kür und Mannschaftsspringen zelebrieren.

Rund um den Parcours und das Dressurviereck lockt eine riesengroße Ausstellung mit vielfältigem Angebot von A wie Accessoires und Geschenken bis Z wie Zaumzeug und einem üppigen kulinarischen Angebot. Ein schöne Gelegenheit zwischen, um zwischen Grand Prix de Dressage, Championat der Kröpcke-Passage Hannover und Weltcup-Qualifikation zu verweilen und zu entspannen.

Der Kartenvorverkauf für das niedersächsische Reitsportereignis schlechthin hat bereits begonnen. Wer ganz sicher dabei sein will, kann online über die website www.german-classics.com in der Rubrik Tickets bestellen und den günstigen Vorverkauf (bis zum 18. Oktober) nutzen. Gebucht werden kann auch über die kostenpflichtigen Ticket-Hotline 0700 / 44 77 63 28. 


30.07.2010
(Comtainment.de)

CHIO Aachen 2010: Sieger der Herzen
Gewinner des airberlin Fan Awards powered by 100`5 DAS HITRADIO stehen fest – Tolle Preise auch für CHIO-Besucher

 
Aachen - Sie sind die wahren Champions des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen 2010: Marcus Ehning (Springreiten), Nadine Capellmann (Dressur), Ingrid Klimke (Vielseitigkeit), Christoph Sandmann (Fahren) und Kai Vorberg (Voltigieren) siegten beim airberlin Fan Award powered by 100`5 DAS HITRADIO. Diesen Publikums-Preis kann man nicht durch sportliche Leistung, sondern einzig durch Ausstrahlung und sympathisches Auftreten gewinnen. Und viele tausend der bekanntermaßen ebenso fachkundigen wie natürlich unbestechlichen Aachener Zuschauer haben sich an der Abstimmung beteiligt.

Für diese CHIO-Besucher gab es auch etwas zu gewinnen. Den ersten Preis, einen Hin- und Rückflug für zwei Personen mit airberlin nach Dubai hat Petra Meyer aus Köln gewonnen. Zwei CHIO Aachen-Tickets (VIP-Karten für den Mercedes Benz Preis, Teil des Meydan FEI Nations´ Cup) für das kommende Jahr gibt es für Barbara Schneider aus Lübtheen. Und zwei Karten für die Apassionata-Vorstellung in der LANXESS arena Köln am 9. April 2011 gehen an Rolf Tabellion aus Hückelhoven.

www.chioaachen.de


30.07.2010
(Pressemitteilung)

German Horse Pellets Tour in Etingen – Dritte Etappe in Sachsen-Anhalt
 
Etingen - Etingen – Die German Horse Pellets Tour zieht vom 30. Juli bis zum 1. August nach Sachsen-Anhalt. Beim Reitverein Etingen wird das traditonelle Drömlingsturnier stattfinden, das in diesem Jahr Gastgeber der neu aufgelegten Serie für Springreiter der Leistungsklassen S2 und S3 ist. Und von Etingen aus kann es für die beiden besten Teilnehmer dann „ohne Umschweife“ zum Weltcup-Finale in Leipzig vom 27. April bis zum 1. Mai gehen.

Am Freitag, dem 30. Juli, wird in Etingen die dritte Station der German Horse Pellets Tour in einer klassischen schweren Springprüfung entschieden. Große Anziehungskraft übt die Tour auf die Teilnehmer der Leistungsklassen S2 und 3 aus, denn die German Horse Pellets Tour bietet mit dem Projekt die Chance, beim Leipziger Kult-Turnier PARTNER PFERD im Finale anzutreten. In jedem deutschen Bundesland macht die German Horse Pellets Tour Station. Im thüringischen Gera und im nordrhein-westfälischen Steinhagen wurden Mitte Juli die ersten beiden Etappen entscheiden und sorgten für helle Begeisterung bei den vier Finalisten, die das Ticket nach Leipzig lösten.

Ziel der Serie, die das Unternehmen German Horse Pellets im Mai vorstellte, ist die Schaffung einer sportlichen Plattform für eben jene Springreiter der genannten Leistungsklassen. Unter dem Gesichtspunkt, die nächst höhere Stufe zu erklimmen und sehr gute Turnier besuchen zu können, kommt die German Horse Pellets Tour für Profis und Amateure wie gerufen. Kathrin Leibold, Springreiterin und Vertriebsleiterin von German Horse Pellets entwickelte die Idee, nachdem sie die Turnierszenerie mehrere Jahre lang sorgsam beobachtet hatte.

Heraus kam dabei das Tourkonzept, das 2010 mit der Unterstützung von EN GARDE Marketing umgesetzt wird. Bundesweit angesiedelt, auf hohem Niveau und an 17 etablierten Standorten läuft die German Horse Pellets Tour im Premierenjahr. Das Unternehmen German Horse Pellets mit Sitz in Wismar stellt hochwertige Pferde-Einstreuprodukte her. Übrigens – der Sieger der Qualifikation in Etingen muss sich um die Boxen-Einstreu erst Mal keine Sorgen machen. Als Ehrenpreis gibt es eine ganze Palette German Horse Pellets….


30.07.2010
(Comtainment.de)

EQUITANA 2011 Rabatt-Special für Verbände
 
Essen - Am 30. September endet der Anmeldeschluss für Aussteller zur EQUITANA 2011, die im kommenden Jahr vom 12. bis 20. März in Essen stattfindet. Ein besonderes Angebot macht die Weltmesse des Pferdesports wieder Reitsport- und Zuchtverbänden, die von einem Rabatt-Special profitieren. So sparen Verbände knapp 50 Prozent der Standmieten. Die Preise für Info-Stände, auf denen auch Pferde untergebracht werden können, beginnen bei unter 2.000 Euro. Die ersten Anmeldungen liegen bereits vor. Dabei sind unter anderem das Pferdeland Niedersachsen mit dem Hannoveraner und dem Oldenburger Zuchtverband. Und auch der Islandpferde-Reiter- und Züchterverband plant, 2011 mit dem Islanddorf auf die EQUITANA zurückzukehren.

Investitionsgüterhallen nahezu ausverkauft
Sieben Monate vor Beginn bewegt sich die EQUITANA unterdessen auf gutem Kurs. Mehr als 70 Prozent der Ausstellungsfläche in den 17 Messehallen sind bereits belegt. Stark nachgefragt sind vor allem die Fachhallen 1, 3, 5, 9 und 12, die sich den Themen Investitionsgüter, Stall- und Reitanlagenbau, Stalltechnik, Futter, Pflege, sowie Reitsportzubehör und Bekleidung widmen. Sie sind nahezu ausgebucht.

Aussteller und Verbände sollten sich bis 30. September, dem Anmeldeschluss für die EQUITANA 2011, entscheiden. Anmeldungen werden zwar auch danach angenommen, aufgrund der großen Nachfrage stehen jedoch nur noch wenige Standflächen zur Auswahl.

www.equitana.com


30.07.2010
(Pressemitteilung)

Großer Schauabend bei „Riesenbeck International“ - Riesenbeck lässt Räder rollen
 
Riesenbeck - Faszination Fahrsport. Was das bedeutet, das lässt sich nicht mit Worten beschreiben, das muss man einfach erleben. Und wie kann das besser gelingen, als mit einem unterhaltsamen Abend, der Sport und Schau, der faszinierenden Fahrsport und die Perfektion im Pferdesattel auf ganz besondere Weise miteinander verbindet? Die passende Antwort geben die Verantwortlichen des Reitervereins Riesenbeck. Sie haben auch in diesem Jahr wieder neben den über 40 Dressur-, Spring- und Fahrprüfungen den Schauabend „Riesenbeck lässt Räder rollen“ ins Programm des großen internationalen Turniers aufgenommen.

Schauabend am Samstag
Am Samstagabend (31. Juli) verwandelt sich ab 19 Uhr das große Stadion an der Surenburg in ein Hippodrom der besonderen Art. Zu sehen gibt es für die Besucher die ganze Vielfalt des Pferdesportes in einer fein abgestimmten Mischung, die die Herzen aller Pferdeliebhaber und solcher, die es werden wollen, höher schlagen lässt.

Menschen und Pferde
Immer im Mittelpunkt: Die spannende Beziehung zwischen Mensch und Pferd in all ihren Facetten. Zu bestaunen sind bei „Riesenbeck lässt Räder rollen“ zum Beispiel wilde Pferde aus dem Merfelder Bruch, die erst durch die Hand beherzter Männer gezähmt werden, ebenso wie bestens trainierte Fahrpferde, die an der langen Leine der Fahrer in verschiedenen Anspannungsarten zeigen, was sie können. Zu bestaunen sind stolze Friesen und schwere Kaltblüter, die beweisen, welche ungeahnten Kräfte hinter einer Pferdestärke stecken, wenn menschliche Muskeln schon schwach werden.

Auf und neben dem Pferderücken
Wie finden Menschen und Pferde zueinander? Warum liegt das sprichwörtliche höchste Glück der Erde ausgerechnet auf dem Rücken der Pferde? Auf welch unterschiedliche Art und Weise die Menschen auf – oder auch mal ganz bewusst – neben dem Pferderücken Platz nehmen können, zeigen die Voltigierer des Gast gebenden Reitervereins Riesenbeck, die spanischen Pferde der Hohen Schule oder die „Thunderguys“ aus Belgien mit ihren Atem beraubenden Vorführungen. Wie aktiv nicht nur Vierbeiner auf vier Hufen, sondern auch solche auf Hundepfoten sein können, stellen eine flotte Agility-Schaunummer und die Jagd erfahrene Warendorfer Meute unter Beweis.

Siegerehrungen und Springquadrille
Eine beeindruckende Springquadrille, feierliche Siegerehrungen zu Teildisziplinen des Deutschen Fahrderbys sowie des erstmals an der Surenburg ausgetragenen Nationenpreises der Zweispänner (CAIO) und ein Abstecher in die Vielseitigkeitsreiterei runden den kurzweiligen Schauabend ab. „Riesenbeck lässt Räder rollen“ 2010 – das steht für faszinierenden Pferdesport, das steht für vollkommene Harmonie zwischen Mensch und Pferd, das steht für eine Schau, die das Publikum begeistern
will.

Information
Die Tageskarten am Samstag für das Turnier „Riesenbeck International“ haben Gültigkeit auch für die Abendveranstaltung „Riesenbeck lässt Räder rollen“, die um 19 Uhr beginnt. Herzlich willkommen heißen die Veranstalter aber auch alle, die nur den Schauabend besuchen möchten. Sie zahlen für den Abend einen Eintrittspreis von fünf Euro. Einlass ist am Samstagabend ab 17 Uhr.


Alle Informationen rund um das Turnier „Riesenbeck International“ sind zu finden im Internet unter www.reiterverein-riesenbeck. de


30.07.2010
(Pressemitteilung)

WM Einspänner Pratoni del Vivaro/ITA: Gelungener Dressurauftakt - Platz zwei und drei für Mareike Harm und Christoph Dieker im Zwischenstand
 
Pratoni del Vivaro (ITA) - Mit einem gelungenen Auftakt sind die deutschen Einspännerfahrer in die Weltmeisterschaften in Pratoni del Vivaro in Italien gestartet. Mit der Dressurprüfung stand die erste Teilprüfung auf dem Programm, die allerdings am Freitag fortgesetzt wird. Im Zwischenstand nach der ersten Hälfte der Teilnehmer hat der amtierende Weltmeister Jan van den Broek aus den Niederlanden mit 41,73 Punkten die Führung übernommen. Direkt dahinter sind zur Zeit Mareike Harm (Negernbötel) mit Do Marina, Christoph Dieker (Gescher) mit FST Elmor und Detlef Böhlmann (Otter) mit Diaz. Sie belegen mit 43,90 Punkten, 46,72 Punkten und 51,58 Punkten die Plätze zwei, drei und vier im Zwischenstand der Dressur.

Auch Einzelfahrer Oliver Böhme aus dem sächsischen Grumbach fuhr mit Pferd Pamino eine gute Dressur. Er zeigte ebenso wie der zweite WM-Debütant Detlef Böhlmann bei seiner ersten WM keine Nerven, so dass er mit 50,58 Punkten auf Rang zehn in der Zwischenwertung landete. Böhme war kurz vor der WM für Dieter Lauterbach (Herborn) nachgerückt, denn Lauterbachs Stute Rheinprincess war nicht ganz fit.

"Alle vier Fahrer unter den ersten Zehn, das ist schon super, alle sind zufrieden", sagte Bundestrainer Eckhardt Meyer (Hermannsburg). Der fünfte deutsche Fahrer, Thorsten Zarembowicz aus Viernheim, der ein starker Dressurfahrer ist und für die Mannschaft fährt, startet mit Sunrise erst am Freitag.

Nachdem am Mittwoch zwei Pferde nicht durch die Verfassungsprüfung kamen, kämpfen nun 72 Fahrer aus 20 Nationen in Pratoni del Vivaro, rund 30 Kilometer von Rom entfernt, um den Weltmeistertitel. Im Vorfeld befürchteten die Deutschen, dass es zur WM sehr heiß mit mehr als 40 Grad werden könnte, aber zur Zeit ist es bewölkt, windig und "nur" rund 28 Grad warm. "Es ist besser als letzte Woche im Trainingslager in Parma, da hatten wir tatsächlich 40 Grad", sagt Meyer. "So ist das Wetter ideal."

Im Wettbewerb um die Medaillen in der Mannschaftswertung treten 19 Nationen an. Nach dem ersten Teil der Dressur führt das deutsche Team, das aus Mareike Harm, Detlef Böhlmann und Thorsten Zarembowicz besteht. "Das ist allerdings noch wenig aussagekräftig", betont Meyer. "Die Hälfte der Fahrer muss schließlich noch ins Viereck."


30.07.2010
(FN press)

EM Pony Bishop Burton: Auftakt für Spring- und Vielseitigkeitsreiter
 
Bishop Burton (GBR) - Auch für die Ponyspring- und vielseitigkeitsreiter haben heute die Europameisterschaften im britischen Bishop Burton begonnen. In der ersten Wertungsprüfung ging es für die Springreiter darum, sich eine gute Ausgangsbasis für den Einzug ins Finale am Sonntag zu verschaffen. Für die Vielseitigkeitsreiter hieß es: Ab auf's Viereck.

Im Parcours gelang es nur zwölf Paaren auf Anhieb, die EM mit einer Nullrunde zu beginnen. Zwei weitere kamen mit je einem Zeitfehler ins Ziel. Die schnellsten Runden drehten Emma O'Dwyer aus Irland mit Kalim de Montlieu, Jessica Vinter Jensen (Dänemark), EM-Dritte des Jahres 2008, mit Nikolina und Jonas Vervoort (Belgien) mit Escada. Außerordentlich schnell, aber leider mit einem Abwurf behaftet beendete Kaya Lüthi (Aach) mit Karwin als beste Deutsche den ersten EM-Parcours und landete damit auf Platz 16. Ebenfalls vier Strafpunkte kassierten Miriam Zell (Schermbeck) mit Wombel, Christopher Kläsener (Marl) mit Sunny und Laura Klaphake (Steinfeld) mit Jerome. Zwei Abwürfe musste Sophie Schuster (Pöttmes) mit Spotlieght One in Kauf nehmen. "Der Parcours war anspruchsvoll, aber fair. Eigentlich hätten alle auch null reiten können", sagte Bundestrainer Peter Teeuwen (Hanstedt). "Aber wie es eben so ist, der eine kam ein bisschen dicht, der andere ein bisschen groß - und schon ist es passiert." Für das morgige Springen, in dem es in zwei Umläufen auch um die Vergabe des Mannschaftstitels geht, berief Teeuwen seine "Damen" ins Team. "Die Vier haben einfach die meiste Nationenpreiserfahrung", sagte der Bundestrainer zur Begründung.

Parallel zum zweiten Teil der Mannschaftsdressur, die mit einer "historischen" Silbermedaille für den Seriensieger Deutschland endete, und dem ersten Springen fand heute auch der erste Teil der Vielseitigkeit, die Dressur, statt. Nach der Hälfte der Starter liegt hier die Britin Grace Walker im Sattel des ehemaligen Europameisters Noble Springbok in Führung. Für ihre Vorstellung gab es 46,9 Minuspunkte. Die ersten beiden deutschen Teamreiterinnen, Flora Reemtsma (Groß Walmstorf) mit Pamira LK und Saskia Wasserberg (Rhauderfehn) mit Lady Leslie, kamen mit 50,0 (Platz drei) beziehungsweise 67,1 (Platz 18) aus dem Viereck. Besser schnitt Einzelreiterin Stefanie Bendfeldt (Stöttwang) mit Dara ab. Sie rangiert nach der Zwischenwertung mit 47,6 Minuspunkten auf dem zweiten Platz im Zwischenstand. Nach der Besichtigung der Geländestrecke, ist sich Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf)allerdings sicher, "dass diese EM nicht auf dem Viereck entschieden wird. Wie bei einer EM in England zu erwarten war, hat es das Gelände in sich." Seine ersten Eindrücke vom Kurs schilderte Lutter wie folgt: "Hoch, weit, breit und vor allem technisch sehr anspruchsvoll. Ich würde mal sagen 'Klein-Luhmühlen." Für die jungen Buschreiter geht es morgen aber zunächst mit der Dressur weiter. Für Deutschland gehen dann noch die beiden Teamreiterinnen Michelle Mothes (Rodewisch) mit Twobits und Marisa Braig (Niederbiegen) mit Andy an den Start, außerdem Lena Ostrowicki (Niederkassel) mit Aircraft als Einzelreiterin.


30.07.2010
(FN press)

1. August: Fohlenchampionat auf dem Rechberg in Donzdorf
 
Donzdorf - Zum 24. Mal lädt das Gestüt Birkhof bei Donzdorf zum Fohlenchampionat am Sonntag, dem 1. August, ein. Um 9 Uhr wird das Richterteam bestehend aus dem Hippologen Hans Heinrich Brüning, dem Oldenburger Verbandsvorsitzenden Wilhelm Weerda, dem Geschäftsführer des Pferdezuchtverbandes Sachsen-Thüringen Norbert Freistedt und Wilken Treu, in Diensten des Landgestütes Sachsen-Anhalt in Prussendorf, seine Arbeit aufnehmen und die rund 120 gemeldeten Fohlen beurteilen. Alle Fohlen werden nach ihrer Vorstellung einzeln kommentiert. Das Birkhof-Fohlenchampionat bietet interessierten Fohlenkäufern eine optimale Gelegenheit um aus einer großen Anzahl an Nachkommen auswählen zu können. Als Fohlenväter zeigen sich die Hengste Chamiro, Denario, Sirtaki, Ciacomo, Royaldik, Grafenstolz, Don Diamond, Acordelli, Alassios Boy und Con Spirito verantwortlich.

Begonnen wird um 9 Uhr mit den Stutfohlen, das Finale der besten Pferdegrazien des Jahrgangs 2010 ist ca. um 11 Uhr. In der Mittagspause werden traditionell die Birkhof-Vererber präsentiert, sowie eine Kollektion von auserwählten Verkaufspferden. Die Präsentation der Hengstfohlen beginnt um 13.30 Uhr, das große Finale wird gegen 16 Uhr sein.
Angehängt an das Fohlenchampionat ist wieder eine Reitpferde-Verkaufsschau vom 3. bis 8. August. Angeboten werden wieder gut gerittene Pferde in verschiedenen Altersklassen, sowohl für den Sport- als auch den Freizeitreiter.

Weitere Informationen: www.gestuet-birkhof.com


30.07.2010
(Pressemitteilung)

Wer sichert sich in Neu Anspach das Finalticket für den NÜRNBERGER BURG-POKAL?
 
Neu Anspach - Spannend wird es am Samstag (31. Juli 2010) beim Dressurturnier auf der Wintermühle im hessischen Neu Anspach. Zur besten Sendezeit treten knapp 30 Teilnehmer zum sportlichen Wettstreit um das Finalticket für den NÜRNBERGER BURG-POKAL an. Ab 13 Uhr entscheidet sich, wer im Dezember am Finale der prestigeträchtigen Dressurserie in der Frankfurter Festhalle starten darf. Der Burg-Pokal gehört wie im Vorjahr zu den sportlichen Höhepunkten der Veranstaltung.

Die Farben des Gastgebers werden durch den mehrfachen ungarischen Landesmeister Robert Acs vertreten. Der Dressurreiter, WM-Teilnehmer in Aachen, hat mit Picasso und Degas gleich zwei seiner Nachwuchshoffnungen genannt. Allerdings haben mit Katrin Burger (RFV Rulle), Susanne Lebek (RV Bissingen) und Constanze Rügheimer (RFV Rathsberg-Erlangen) auch andere Teilnehmer die goldene Siegerschleife im Visier.

Insgesamt werden in diesem Jahr auf 15 Turnieren die besten sieben- bis neunjährigen Dressurpferde um den Einzug in das prestigeträchtige Finale kämpfen. Jeweils der Sieger qualifiziert sich für das Finale dieser Deutschen Meisterschaft der jungen Dressurpferde in der Frankfurter Festhalle im Dezember 2010. Mit Spannung darf erwartet werden, wer die Nachfolge von Brigitte Wittig und Blind Date, die das Finale 2009 mit 77,25 Prozent gewannen, antreten wird.

Welchen Stellenwert der Burg-Pokal in der Ausbildung des jungen Pferdes einnimmt, war vielfach bei internationalen Championaten zu erkennen. Paarungen aus den Finalprüfungen zählen seit vielen Jahren zu den Erfolgsgaranten der deutschen Dressurequipe und dürften auch bei den Weltreiterspielen in Lexington die nationalen Farben vertreten.

Der Burg-Pokal gilt als Sprungbrett in den internationalen Spitzensport. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich sieben- neunjährige Pferde. Ausgetragen wird die Prüfung in einer speziell entwickelten Aufgabe, dem Prix St-Georg Spezial. Dieser Wettbewerb ist kürzer und anspruchsvoller als der reguläre St-Georg und stellt Ästhetik und Harmonie in den Vordergrund.

Weitere Infos unter www.nuernbergerburgpokal.de


30.07.2010
(Pressemitteilung)