Schwerin: Youngster Niklas Krieg gewinnt den Großen Preis
 
Warendorf - DOKR-Perspektivgruppen-Mitglied Jan Wernke sichert sich das Championat

Schwerin (fn-press). Den Großen Preis beim Internationalen Springturnier in Schwerin sicherte sich mit Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) einer der jüngsten Reiter der Prüfung. In dem mit sieben Teilnehmern besetzten Stechen lieferte der baden-württembergische Mannschafts-Europameister der Jungen Reiter mit seiner Holsteiner Stute Carella (v. Clearway) in 35,19 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde ab.

Mit einer Nullrunde in 35,78 Sekunden musste sich die deutlich arriviertere Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit ihrer Stute Charlotta knapp geschlagen mit Platz zwei begnügen. Bester ausländischer Teilnehmer war der Schwede Johan Lundh, der mit Miebello Platz drei belegte (null Strafpunkte in 39,39 Sekunden). Die Plätze vier und fünf gingen mit Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) mit Lord Lohengrin (vier Strafpunkte in 36,73 Sekunden) und Frederick Troschke (Hagen) mit Charis (vier Strafpunkte in 37,55 Sekunden) ebenfalls an deutsche Paare.

Im Championat von Schwerin am Samstag, der zweitwichtigsten Springprüfung des Turniers, blieb Jan Wernke (Holdorf) siegreich. Der 25-Jährige, der auch Mitglied der Perspektivgruppe Springen des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) ist, lieferte mit seiner Holsteiner Stute Queen Mary (v. Contendro I) in 32,96 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde im Stechen ab.


26.01.2015
(fn-press)

Wellington: Christoph Koschel bester Deutscher im Grand Prix
 
Warendorf - Lars Petersen gewinnt Grand Prix und Kür

Wellington/USA (fn-press). Beim Internationalen Dressurturnier (CDI***-W) in Wellington im amerikanischen Bundesstaat Wellington belegte Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) im Grand Prix mit Tiesto den siebten Platz (69,660 Prozent).

Die fünf Richter vergaben für die Vorstellung des Paares die Platzziffern zwei bis neun. Gewonnen wurde die Prüfung von Lars Petersen (Dänemark) mit Mariett (73,220 Prozent), der anschließend auch die Grand Prix-Kür gewann.

Mit ihren Nachwuchspferden belegten Michael Klimke (Münster) mit Fineliner und Christoph Koschel mit Leuchtfeuer im Prix St. Georges die Plätze vier und sechs.


26.01.2015
(fn-press)

Zürich: Hans-Dieter Dreher bester Deutscher im Weltcup
 
Warendorf - Weltcupspringen geht an Sergio Alvarez Moya

Zürich/SUI (fn-press). Bei der zehnte Etappe des Weltcups Springen, ausgetragen beim Internationalen Springturnier (CSI*****) in Zürich, siegte der Spanier Sergio Alvarez Moya mit dem Holsteiner Carlo (v. Contender). Im Stechen, das sieben Paare des Normalumlaufs erreichen konnten, lieferte Alvarez Moya mit seinem 14-jährigen Wallach in 39,39 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde ab und durfte sich dafür über eine Siegprämie von 110.000 Schweizer Franken freuen.

Mit einer Nullrunde in 39,48 Sekunden nur ganz knapp geschlagen, landete der Ire Bertram Allen mit seiner Stute Molly Malone V auf Platz zwei. Dritter wurde der im holsteinischen Breitenburg lebende Schwede Rolf-Göran Bengtsson mit dem Holsteiner Casall ASK (v. Caretino) mit einem strafpunktfreien Ritt in 40,91 Sekunden.

Bester deutscher Teilnehmer war Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen). Der Sieger des Weltcupspringens vom vergangenen Sonntag in Leipzig belegte mit Cool and Easy nach einem Strafpunkt für Zeitüberschreitung im Normalumlauf Platz neun. Auf Platz zehn folgte der im belgischen Mechelen lebende Daniel Deusser mit Espyrante. Ein Abwurf im Normalumlauf in der Zeit von 59,04 Sekunden verhinderte den Einzug des Paares ins Stechen. Rang 17 ging an Marcus Ehning (Borken), der mit dem nordrhein-westfälischen Landbeschäler Cornado NRW im Normalumlauf ebenfalls einen Abwurf hinnehmen musste.

In der Gesamtwertung der Westeuropaliga des Weltcups Springen führt nach zehn von zwölf Qualifikationen weiterhin der Schweizer Steve Guerdat mit 57 Punkten. Bester Deutscher ist Daniel Deusser mit 50 Punkten auf Platz vier. Auf den Plätzen sechs und sieben folgen Marco Kutscher (Bad Essen) und Hans-Dieter Dreher mit jeweils 44 Punkten. 13. ist Marcus Ehning mit 38 Punkten. Auf Rang 23 gastiert Christian Ahlmann (Marl) mit 28 Punkten.

Reichte es im Weltcupspringen am Sonntag für die deutschen Reiter nicht für einen Spitzenplatz, so konnten sie bei den weiteren Prüfungen in Zürich doch zahlreiche Erfolge erringen. Im Hauptspringen am Samstag hieß es für Hans-Dieter Dreher mit Colore Platz zwei. Am Samstagabend gewann Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Zinedine ein weiteres Springen. Im bereits am Freitag ausgetragenen Großen Preis belegten Hans-Dieter Dreher mit Colore und Daniel Deusser mit Espyrante die Plätze vier und fünf.


26.01.2015
(fn-press)

Piaff-Förderpreis: Viele neue Paare
 
Warendorf - 16 Paare beim Sichtungslehrgang für die Serie nominiert

Warendorf (fn-press). Neu gemischt werden in diesem Jahr die Karten beim Piaff-Förderpreis für junge Grand Prix-Reiter bis 25 Jahre. Nur sechs der insgesamt 16 Paare, die im Anschluss an den traditionellen Sichtungslehrgang in Warendorf für den Start in der Serie nominiert wurden, sind Wiederholer aus dem Vorjahr.

„Es war ein guter Lehrgang, mit guter Beteiligung, einer angenehmen Atmosphäre und einer guten Zusammenarbeit mit den Heimtrainern“, zog Bundestrainerin Monica Theodorescu ihr Fazit und ergänzte: "Man konnte merken, dass einige einfach mehr Prüfungserfahrung haben als andere. Aber es gab auch auch einen sehr vielversprechenden Anteil an jüngeren Reiter mit jungen Pferden.“

Wie üblich klang der Lehrgang mit einem Aufgabenreiten unter Prüfungsbedingungen aus, in dessen Anschluss die Bundestrainerin gemeinsam mit den Richtern Jürgen Koschel, Katrina Wüst und Dr. Evi Eisenhardt, Vorstandsmitglied der Liselott Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressursports, die Startplätze für die Serie vergab. Auch 2015 zum Kreis der Nominierten gehören die ehemalige Triple-Europameisterin der Jungen Reiter Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) und ihre Fuchsstute Wolke Sieben, deren Vorstellung von den Richtern am höchsten bewertet wurde (74,651 Prozent). Ebenfalls mit dabei ist auch Rothenbergers EM-Teamkollegin Annabell Frenzen (Krefeld). Sie empfahl sich in Warendorf nicht nur mit ihrem bewährten Cristobal, sondern auch mit Zweitpferd Gershwin. Für Cristobal und Frenzen gab es das zweitbeste Ergebnis des Tages (72,287 Prozent), womit das Paar knapp vor Sophie Holkenbrink (Münster) eingeordnet wurde, die im Sattel des ehemaligen Burgpokal-Gewinners Rock Forever NRW als beste Neue das Viereck mit 72,054 Prozent verließ.

Und das sind die Nominierten in der Übersicht (in alphabetischer Reihenfolge): Jennifer Buda (Groß-Gerau) mit Catch you, Sarah Erlbeck (Augsburg) mit Amichelli, Annabel Frenzen (Krefeld) mit Cristobal und Gershwin, Sophie Holkenbrink (Münster) mit Rock Forever NRW, Lisa Kamphus (Ibbenbüren) mit Daytona Donner, Florine Kienbaum (Lohmar) mit Doktor Schiwago, Juliette Piotrowski (Kaarst) mit Sir Diamond, Marie-Christin Peil (Bad Nauheim) mit Tellwell, Svenja Peper (Harsefeld) mit Disneyworld, Laura Ponnath (Kemnath) mit Belladonna, Laura Reinke (Niedernhausen) mit With you, Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) mit Wolke Sieben, Franziska Stieglmaier (Roth) mit Ronaldo und Lukas sowie Lars Schulze Sutthoff (Greven) mit Lifestyle. Erste Reserve ist Friederike Hahn (Tangstedt) mit Destino.


26.01.2015
(fn-press)

Baden-Württemberg trumpft in Schwerin auf
 
Schwerin - „Carella will immer alles richtig machen, die versucht von sich aus jeden Fehler zu vermeiden,“ weiß Niklas Krieg und damit gab der junge Sieger im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG beim CSI Schwerin einen Großteil des Lobes, das er für diesen Erfolg erhielt, an sein Pferd weiter. In 35,19 Sekunden und ohne Fehler trug die Holsteiner Clearway-Tochter ihren Reiter im Stechen der mit 40.000 Euro dotierten Prüfung durch den Kurs und bescherte ihm damit 10.000 Euro aus der Gesamtdotierung. Sieben von 40 angetretenen Paaren erreichten das Stechen.

„Also, wenn ich darf, komme ich gern wieder,“ stellte der Mannschafts-Europameister der Jungen Reiter aus Villingen-Schwenningen klar. Möglicherweise würde er dann auch die Zweitplatzierte wieder treffen – Janne Friederike Meyer, die mit der zehn Jahre alten Stute Charlotta im Großen Preis der Deutschen Kreditbank antrat. „Schneller wäre noch besser gewesen,“ witzelte Meyer, „aber als ich Niklas Runde sah, habe ich schon befürchtet, dass ich den Sieger der Prüfung gesehen habe...“ In knapp zwei Wochen treffen Meyer und Krieg wieder aufeinander beim CSI Offenburg.

Platz drei eroberte ein schwedischer Gast – Johan Lundh mit dem schwedischen Warmbluthengst Miebello aus der eigenen Zucht. „Uns gehört schon seine Großmutter,“ so Lundh, „jede Woche ruft jemand an und würde ihn gern kaufen, aber ich sage immer nein.“ Der 43-jährige Lundh aus Floby/ Schweden hat sich bewusst für den Start beim CSI Schwerin entschieden. „Das ist ein sehr schönes, gut organisiertes Turnier,“ so Lundh, „ich wollte gern früher ins Jahr starten, um dann zu den nationalen Meisterschaften zu gehen und hoffentlich nach Göteborg.“

Die Zuschauer bereiteten den Teilnehmern im Großen Preis der Deutschen Kreditbank eine begeisterte Kulisse und fieberten mit. Zum Beispiel mit Heiko Schmidt aus Neu-Benthen und seinem Stationshengst Chap von Cellestial. Beide zelebrierten eine tadellose Runde – kassierten allerdings Zeitfehler. Damit ritt Schmidt zwar knapp am Stechen vorbei, wurde jedoch als Neunter auch bester Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern. Andre Plath, Derbyzweiter von der Insel Poel, belegte Rang elf mit AFP`s Cosmic Blue.

Championatssieger Jan Wernke und seine Stute Queen Mary blieben glücklos im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG, dafür trumpfte in der Sport- und Kongresshalle nach der Mutter die Tochter auf: Christin Wascher aus Redefin gewann mit Queen Waltraud die internationale U25 Tour.

Premiere mit rund 8000 Zuschauern
Hocherfreut war das Veranstaltertrio über den Besucherzuspruch. Rund 8000 Zuschauer kamen während der fünf Turniertage in die Sport- und Kongresshalle Schwerin, der Löwenanteil am Samstag und Sonntag. „Wir hatten gar nicht zu hoffen gewagt, dass die Veranstaltung gleich beim ersten Mal soviele Besucher anlockt,“ so Jörg Baltruschat, „freuen uns jetzt aber um so mehr.“ Baltruschat, Manfred von Allwörden und Christian Schlicht haben schon jetzt Ideen wie sie die Veranstaltung weiterentwickeln können. Baltruschat: „Man hat ja immer einen Plan und in der Praxis stellt sich dann heraus, das einiges doch anders aussieht, als man es erwartet hat,“ so der Turnierleiter, „manches ist einfacher, anderes nicht.“

Turnierdirektor Manfred von Allwörden freute sich vor allem über die positive Resonanz, die auch von Sponsoren und Teilnehmern bis hin zu den Pferdepflegern kam. „Es war uns wichtig, dass alle mit den Rahmenbedingungen hier zufrieden waren.“ Eine Einschätzung, die auch der Sportliche Leiter Christian Schlicht teilt. Für ihn begann das erste CSI Schwerin mit der Herausforderung, die Stellflächen für die Pferdetransporter neu zu organisieren, nachdem sich die ursprünglich vorbereitete Fläche aufgrund der Witterungsverhältnisse als nicht geeignet erwies. Für das Jahr 2016 haben die Veranstalter bereits zwei Januarwochenenden in der Sport- und Kongresshalle gebucht. An einem dieser Wochenenden soll dann die zweite Auflage des CSI Schwerin stattfinden.

Ergebnisübersicht CSI Schwerin
Springprüfung Kl. S mit Stechen – Großer Preis der Deutschen Kreditbank AG – international:
1. Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) auf Carella 0/ 35,19, 2. Janne Friederike Meyer (Hamburg) auf Charlotta 0/ 35,78, 3. Johan Lundh (Schweden) auf Miebello 0/ 39,39, 4. Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) auf Lord Lohengrin 4/ 36,73, 5. Frederick Troschke (Hagen a.T.W.) auf Charis 4/ 37,55 4/ 37,55, 6. Sören Pedersen (Dänemark), Tailormade La Vie 8/ 43,34

26 Springprüfung m.Stechen -international-Bronze, Preis des Autohauses Ahnefeld
1. Neelen Jonathan Ratnasingham (Malaysia) auf Lanssini *0.00 / 39.26, 2. Christian Heck (Sukow) auf Cadillac 48 *4.00 / 41.97, 3. Lilli Plath (Timmendorf) auf Cognac 86 *8.00 / 34.16, 4. Julia Stiebitz (Lübeck) auf Phelister 4.00 / 51.28

29 Springprüfung m.Stechen -international-, Preis des Autohauses Ahnefeld
1. Ulrich Ahlmann (Bovenau) auf Chicca-Blue *0.00 / 39.85, 2. Kathrin Leibold (Wismar) auf Queb *4.00 / 38.80, 3. Kathrin Leibold (Wismar) auf Stolze 7 *4.00 / 42.03, 4. Neelen Jonathan Ratnasingham (Malaysia) auf Wicona 5 *8.00 / 39.95, 5. Neelen Jonathan Ratnasingham (Malaysia) auf Acoraya *8.00 / 41.49, 6. Natalia Stecher (Nordhastedt) auf Coulyn *8.00 / 43.79

32 Springprüfung Kl.S* m.Stechen -international-, Preis des Autohauses Ahnefeld
1. Sharmini Christina Ratnasingham (Malaysia) auf Canton 5 *0.00 / 38.07, 2. Petra Rüder (Fehmarn) auf Latigo 18 *0.00 / 39.37, 3. Jessica Siemers (Kasseburg) auf California 92 *24.00 / 54.30, 4. Christian Heck (Sukow) auf Christian 29 4.00 / 56.63, 5. Kathrin Leibold (Wismar) auf Checker 10 12.00 / 57.65

20 Springprüfung Kl.S* m.Stechen –international, Preis der Bauunternehmung Drewke
1. Christin Wascher (Redefin) auf Queen Waltraud *0.00 / 35.46, 2. Evelyn Sander (Schweden) auf Baloucento 2 *0.00 / 37.11, 3. Frederike Staack (Lasbek) auf Caitoki *0.00 / 38.68, 4. Henry Delfs (Steinburg) auf Carrington D *0.00 / 41.35, 5. Laura Strehmel (Neustadt) auf DSP Lucie *4.00 / 36.08, 6. Christoph Maack (Kirch-Mummendorf) auf Dyleen *8.00 / 36.13

Meck Pom Indoor Champion - Champion der Landesmeister Springen, Preis des Ergbeerhofes Glantz:
1. Wilfried Holl (Crivitz) auf Queen de La 0/ 34,79, 2. Lilli Plath (Timmendorf) auf Alcira 0/ 37,25, 3. Jütte Ahlmann (Reimershagen) auf Melina 0/ 37,43, 4. Christin Wascher (Redefin) auf Lakja-W 0/ 40,70

4 Zeitspringprüfung Kl.S** -international-, Preis der Firma Deko Design
1. Maurice Tebbel (Emsbüren) auf Chaccos' Son 0.00 / 41.72, 2. Felix Haßmann (Lienen) auf Chicca 31 0.00 / 42.58, 3. Christian Glienewinkel (Celle) auf Pia Pacelli N 0.00 / 43.34
4. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) auf Vicky 216 0.00 / 43.40, 5. Hans-Jörn Ottens (Loxstedt) auf DSP Crashman 0.00 / 44.09, 6. Christian Hess (Boostedt) auf Cinven CR 0.00 / 44.52


Weitere Infos, Live Stream, Live Scoring und alles rund um das Turnier unter :
www.csi-schwerin.com


25.01.2015
(comtainment GmbH)

      
Niklas Krieg und Carella gewinnen den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG in Schjwerin. (Foto: ACP Pantel)

Tag zwei des Saison Openings im MAGNA RACINO endet mit einem S* Sieg für Tomasz Laufer (SLO) – Gerfried Puck (ST)als bester Österreicher auf Platz drei
 
Ebreichsdorf - 357 Starts in acht Bewerben von lizenzfrei mit 95cm bis zur Klasse S* mit 140cm standen heute bei freiem Eintritt beim Saison Opening Springturnier im MAGNA RACINO auf dem Programm.
Nach den gestrigen Siegen waren die Springreiter aus Ungarn auch heute wieder sehr stark unterwegs: Nach einem Dreifacherfolg im L2 Springen (1,15m) durch die Amazonen Claudia Simon auf Lancer Amore, Bettina Nemeth mit Rosza Volgy und Georgia Nemeth auf Stella, konnten unsere ungarischen Gäste im 130cm LM ebenfalls punkten. Ilona Maszlag (HUN) sicherte sich auf Charneval mit 2 Zehntel Vorsprung den Sieg vor Christopher Aschenbrenner (W), der Cèst la vie A gesattelt hatte. Platz drei ging an die sympathische slowenische Amazone Hanna Bajrovic auf Sportina Cash Flow.

Im LM über 125cm ging der Sieg an die im MAGNA RACINO stationierte Ukrainerin Marina Vinnichenko, die auf Kadet Pkz fehlerfrei blieb in 59,80 Sekunden. Platz zwei belegte die Kärtnerin Isabel Starke auf Effe vor Eva Zala Marovt (SLO) und Zelina.

Im Hauptbewerb, einer Springprüfung der Klasse S*, siegten Heart Stealer und Tomasz Laufer (SLO) vor Björn Nagel (GER) mit Cormina 4 und Team Alpenspan Reiter Gerfried Puck (ST) auf Poker Face 3.

MAGNA RACINO Reiterin Stefanie Bistan (NÖ) konnte auf ihren Pferden Quanto Z, Campino 457, Ahmed du Calvaire und Celline mit zwei siebten und einem elften Rang in beiden LM Springprüfungen und im S* Springen in die Platzierungsränge reiten.

Höhepunkt am morgigen Sonntag wird ab 17.15 der MAGNA RACINO Grand Prix (1,40m), der als Standardspringprüfung der Klasse S* mit Stechen ausgetragen wird.

CSN-B* MAGNA RACINO
23.-25.01.2015
www.magnaracino.at
livestream & live Ergebnisse http://www.magnaracino.at/live-stream.html

CSN-B* CSNP-B Ebreichsdorf - MAGNA RACINO
Ergebnisse 24.01.2015

10/1 Stilspringprüfung lzf 0.95 m
lizenzfrei
1 Quintus 5 - Starke Gerhard-Paul (K) 5,50/76,84
Ergebnislink

10/2 Stilspringprüfung Kl. E 0.95 m
für Ponies
1 Ami - Bosits Biborka (HUN) 7,80/58,59
2 Tequilla Caliente - Kraml Celina (N) 7,50/65,03
3 Tamino 192 - Djelmic Lea (CRO) 7,00/65,03
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11/0 Einlaufspringprüfung Kl. A0 0.95 m
gemeinsame Parcoursbesichtigung mit Bewerb 10
1 Contessini - Nagel Björn (GER) 0,00/0,00
1 Maxi - Imre Balazas (HUN) 0,00/0,00
1 Tamino 192 - Djelmic Lea (CRO) 0,00/0,00
1 Tequilla Caliente - Kraml Celina (N) 0,00/0,00
1 Zalinero - Matijasevic Ivana (CRO) 0,00/0,00
1 Bognar Mekkorka - Bencze Bernadett (HUN) 0,00/0,00
1 Chaplin 2 - Wintersberger Günter (W) 0,00/0,00
1 Corrado Mango - Lang Istvan (HUN) 0,00/0,00
1 Elite De Vy - Kainz Sascha (N) 0,00/0,00
1 Eolita - Nemeth Eszter (HUN) 0,00/0,00
1 Eridian's For Life - Siegl Harald (O) 0,00/0,00
1 Kaisertraum - Frühwirth Samuel Erich (N) 0,00/0,00
1 Katica - Toth Emoke (HUN) 0,00/0,00
1 Viobantos - Bahr Britta (N) 0,00/0,00
1 Lopez - Nagel Björn (GER) 0,00/0,00
Ergebnislink

12/2 Springpferdeprüfung Kl. A 1.05 m
für 5-6jährige Pferde
1 Csongor - Grundtner Akos (HUN) 0,00/63,68
1 Contessini - Nagel Björn (GER) 0,00/60,18
1 Samarano HZ - Mayr Desiree (N) 0,00/59,80
1 F. Diarolus - Ferenczi Zoltan (HUN) 0,00/57,63
1 Lacado H - Schlemmer Siegfried (St) 0,00/63,94
1 Konfetti - Grundtner Akos (HUN) 0,00/60,05
1 Lopez - Nagel Björn (GER) 0,00/61,87
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13/1 Standardspringprüfung Kl. A 1.05 m
für R1 Reiter
1 Acodor - Burger Carla (N) 0,00/48,18
2 Cerebrum - Wegerer Wilhelm (N) 0,00/50,53
3 Helvetio - Klermund Yann (N) 0,00/55,77
4 Baba - Csenge Vörös (HUN) 0,00/56,50
5 Wizard 3 - Klermund Maya (N) 0,00/58,03
6 Crown Prince - Decombe Vera (N) 0,00/62,01
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13/2 Standardspringprüfung Kl. A 1.05 m
für R2/RS2 Reiter und höher
1 Rainy B - Wintersberger Günter (W) 0,00/51,05
2 Ringwood Golden Crunchie - Starke Isabel (K) 0,00/52,01
3 Danielle B - Bradler Vivien (N) 0,00/52,39
4 Samarano HZ - Mayr Desiree (N) 0,00/57,20
5 Baldix - Wallner Bernhard (W) 0,00/57,59
6 Cleopatra - Vinnichenko Svetlana (UKR) 0,00/58,33
7 Picollo NR - Roubal Nicole (N) 0,00/60,56
7 Goldstern 14 - Oitzinger Daniela (K) 0,00/60,56
9 Ilisa - Paier Isabella (St) 0,00/62,47
10 Kaisertraum - Frühwirth Samuel Erich (N) 0,00/63,45
RS4 Wertung
2 Lugando - Juhos Fülöp (SVK) 0,00/51,33
4 Calisto 7 - Aschenbrenner Franz (W) 0,00/52,25
9 Balou Chin Chin - Pali David (HUN) 0,00/58,85
Ergebnislink

14/0 Springpferdeprüfung Kl. L 1.15 m
für 5-6jährige Pferde
1 Cancaro - Zöger Rainer (St) 0,00/68,57
1 Concordia HB - Szentirmai Peter (HUN) 0,00/70,71
1 Cassius Clay be B - Hartl Romana (O) 0,00/70,82
1 Canavaro - Nastase Ionut (ROU) 0,00/70,54
1 F. Caycos - Ferenczi Zoltan (HUN) 0,00/68,03
1 Express - Szentirmai Peter (HUN) 0,00/70,66
1 Samson B - Atzmüller Matthias (O) 0,00/69,55
Ergebnislink

15/1 Standardspringprüfung Kl. L 1.15 m
für R1 Reiter
1 Acodor - Burger Carla (N) 0,00/57,74
2 Caprilune - Miller Tara (SLO) 0,00/60,20
3 Quick Step - Bencze Bernadett (HUN) 0,00/63,28
4 Crown Prince - Decombe Vera (N) 0,00/66,06
Ergebnislink

15/2 Standardspringprüfung Kl. L 1.15 m
für R2/RS2 Reiter und höher
1 Lancer Amore - Simon Claudia (HUN) 0,00/53,50
2 Rozsa Volgy - Nemeth Bettina (HUN) 0,00/54,13
3 Stella - Nemeth Georgia (HUN) 0,00/55,79
4 Real De Kerivoal - Zöcklein Eva (N) 0,00/60,46
5 Mitosz - Nagy Rita (HUN) 0,00/61,76
6 Diomed - Szever Joszef (HUN) 0,00/62,21
7 Adellina - Madirazza Nina (CRO) 0,00/63,43
8 Lord's Champ - Hardi Luca (HUN) 0,00/63,63
9 Lovely Orsa S - Vinnichenko Svetlana (UKR) 0,00/63,74
10 Drossan - Marovt Eva Zala (SLO) 0,00/63,91
11 Grappa Van De Conynenberg - Madirazza Nina (CRO) 0,00/65,49
12 Tango - Nagy Rita (HUN) 0,00/66,15
RS4 Wertung
4 Roncalli - Mayer Jürgen (GER) 0,00/58,36
6 Seetje 2 - Bajrovic Hanna (SLO) 0,00/60,89
Ergebnislink

16/0 Standardspringprüfung Kl. LM 1.25 m
1 Kadet Pkz - Vinnichenko Marina (UKR) 0,00/59,80
2 Effe - Starke Isabel (K) 0,00/63,10
3 Zelina - Marovt Eva Zala (SLO) 0,00/66,09
4 AB 19 Gipsy King - Sixta Akela (N) 0,00/66,31
5 Ice Age - Ilyes Timea (HUN) 0,00/67,54
6 Colmar 2 - Fischer Willi (O) 0,00/67,95
7 Campino 457 - Bistan Stefanie (N) 0,00/68,78
8 Calafatti - Stangl Julia (N) 0,00/69,52
9 Castro de la Bryere - Schranz Christian (N) 0,00/70,84
10 Back Home - Hugyecz Mariann (HUN) 0,00/71,23
11 Cool Hand Luke 3 - Schranz Christian (N) 0,00/71,85
12 Colonja - Prömer Patrick (St) 0,50/73,54
13 Abanta - Noskovicova Monika (SVK) 0,50/73,68
Ergebnislink

17/0 Standardspringprüfung Kl. LM 1.30 m
Geldpreis EUR 170/150/120/100/80/80/80/50ff
1 Charneval - Maszlag Ilona (HUN) 0,00/60,88
2 C'est la vie A - Aschenbrenner Christopher (W) 0,00/61,08
3 Sportina Cash Flow - Bajrovic Hanna (SLO) 0,00/64,87
4 Chap K - Hartl Romana (O) 0,00/65,35
5 Vioia Shiva - Grögl Andreas (N) 0,00/65,40
6 Climax - Szentirmai Peter (HUN) 0,00/67,35
7 Ahmed du Calvaire - Bistan Stefanie (N) 0,00/69,17
8 Charmantos - Weszits Peter (S) 0,00/69,75
9 Quinta - Opatrny Ales (CZE) 0,50/73,15
10 Berlina - Opatrny Ales (CZE) 2,00/79,24
11 Revolution 3 - Florian Silvana (St) 4,00/62,27
12 Happy Mood - Schranz Christian (N) 4,00/64,15
13 Passionata 26 - Zöger Rainer (St) 4,00/64,92
Ergebnislink

18/0 Standardspringprüfung Kl. S* 1.40 m
Geldpreis EUR 300/250/150/100/80/50ff
1 Heart Stealer - Laufer Tomaz (SLO) 0,00/50,53
2 Cormina 4 - Nagel Björn (GER) 0,00/55,34
3 Poker Face 3 - Puck Gerfried (St) 0,00/56,46
4 Timble Des Cinq Chenes - Kainz Sascha (N) 0,00/56,87
5 Quinta 106 - Nagel Björn (GER) 0,00/57,47
6 Nerrado - Nagel Björn (GER) 0,00/58,76
7 Robert Heinrich KvÖ - Schiller Katharina (N) 0,00/60,67
8 Cosacara B - Bajrovic Hanna (SLO) 0,00/61,22
9 Dubai De Reve - Zöger Rainer (St) 0,00/62,38
10 Acovaro - Opatrny Ales (CZE) 0,00/66,12
11 Celline 15 - Bistan Stefanie (N) 0,00/66,85
12 Never Last - Hugyecz Mariann (HUN) 0,00/67,61
13 Chacco Boy - Hugyecz Mariann (HUN) 0,00/70,96
Ergebnislink


25.01.2015
(comtainment)

Jan Wernke schnappt sich Championat von Schwerin
 
Schwerin - Hatte Mecklenburg-Vorpommern-Premiere und gewann gleich das Championat von Schwerin: Jan Wernke mit Queen Mary. (Foto: ACP Pantel)

Der Sieger strahlte über das ganze Gesicht und vergass den Dank ans Pferd nicht: Jan Wernke aus dem niedersächsischen Holdorf gewann das Championat von Schwerin im Preis der Firma Reich Fördertechnik. Der 25-jährige, der zum bundesdeutschen Perspektivkader zählt und Mitglied des B2-Kaders ist, freut sich, dass seine Stute Queen Mary wieder vollständig fit und zurück im Sport ist. Seit dem sechsten Lebensjahr der Pferdedame sind die beiden ein Dreamteam und haben bereits internationale Erfolge so wie jetzt beim CSI Schwerin gefeiert.

In 32,96 Sekunden und ohne Fehler jumpten Wernke und Queen Mary durch das Stechen des Championats – schneller als alle anderen. Die Stute hatte 2014 im Frühjahr eine Kolikoperation und brauchte lange bis sie wieder vollständig genesen war. Für Wernke war es in Schwerin praktisch Mecklenburg-Vorpommern-Premiere. „Ich finde es grundsätzlich erst Mal toll, das es diese Veranstaltung gibt und sich hier drei Leute so eine Premiere zugetraut haben,“ so Wernke, „und dann noch etwas. Ich mache morgens wenn ich aufstehe immer den Fernseher an, hier habe ich ihn zweimal bislang angemacht und zweimal sehe ich das CSI Schwerin. Die Besucher in der Halle gehen mit, das merken auch die Pferde und all das ist wichtig für unseren Sport.“ Insgesamt 3500 Besucher kamen am Samstag in die Sport- und Kongresshalle.

Wernke nimmt nun auch Kurs auf den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag (14.30 Uhr). So wie auch Charlotte von Rönne (Neuendeich/ Dänemark) und Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen), die die Plätze zwei und drei belegten. Von Rönne ritt den Holsteiner Hengst Cartani aus der familieneigenen Zucht, ein Sohn der Weltmeister-Stute Taggi ihres Mannes Sören. Niklas Krieg, der am vergangenen Sonntag von Leipzig nach Neu-Benthen fuhr und sich bei Heiko Schmidt einquartierte, setzt ebenfalls auf seine Holsteiner Stute Carella.

Ergebnisübersicht CSI Schwerin

3 Springprüfung Kl.S*** m.S techen -international-, Championat von Schwerin, Preis der Firma Reich, Siegerpreis: "ATEC" Alu- Anhänger der Fa. Weihs
1. Jan Wernke (Holdorf) auf Queen Mary 10 *0.00 / 32.96, 2. Charlotte von Rönne (Neuendeich) auf Cartani 4 *0.00, 3. Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) auf Carella 5 *0.00 / 34.66, 4. Philip Rüping (Mühlen) auf Carlsson 41 *0.00 / 35.25, 5. Thorsten Wittenberg (Schretstaken) auf Ce Vier *0.00, 6. Emil Hallundbaek (Dänemark) auf Catoki *0.00 / 38.02

25 Springprüfung -international-Bronze, Preis der Firma SBA Sport International
1. Lilli Plath (Timmendorf) auf Cognac 86 0.00 / 40.08, 2. Neelen Jonathan Ratnasingham (Malaysia) auf Lanssini 0.00 / 44.77, 3. Julia Stiebitz (Lübeck) auf Phelister 0.00 / 47.13, 4. Sergey Smirnov (Russland) auf Quantico 14 8.00 / 66.42

28 Springprüfung -international-Silber, Preis der Firma SBA Sport International
1. Natalia Stecher (Nordhastedt) auf Coulyn 0.00 / 41.87, 2. Neelen Jonathan Ratnasingham (Malaysia) auf Wicona 5 0.00 / 43.99, 3. Kathrin Leibold (Wismar) auf Queb 0.00 / 46.01, 5. Ulrich Ahlmann (Bovenau) auf Chicca-Blue 0.00 / 47.62

31 Springprüfung Kl.S* -international, Preis der Firma SBA Sport International
1. Petra Rüder (Fehmarn) auf Latigo 18 0.00 / 45.83, 2. Christian Heck (Sukow) auf Christian 29 0.00 / 47.46, 3. Sharmini Christina Ratnasingham (Malaysia) auf Canton 5 4.00 / 43.31, 4. Jessica Siemers (Kasseburg) auf California 92 8.00 / 44.97, 5. Kathrin Leibold (Wismar) auf Checker 10 8.00 / 69.21, 6. Christian Heck (Sukow) auf Lümmel 53 12.00 / 48.98

9 Mächtigkeitsspringprfg.Kl.S* -international, Preis des Amedia Plaza Schwerin
1. Raena Leung (Hongkong) auf Orphee du Granit ** und Christian Glienewinkel (Celle) auf Professional Aircare **0.00 / 0.00, 3. Andre Plath (Insel Poel) auf Chacco 21 **4.00 / 0.00, Sashia Astrup Jensen (Dänemark) auf Men Power **4.00 / 0.00, Max-Hilmar Borchert (Stechlin) auf Cuba Libre 29 **4.00 / 0.00, Clarissa Crotta (Schweiz) auf Lakvels **4.00 / 0.00

18 Springprüfung -international-, Preis der Firma SBA International
1. Frederike Staack (Lasbek) auf Coolman H 0.00 / 53.03, 2. Laura Strehmel (Neustadt) auf DSP Lucie 0.00 / 53.76, 3. Evelyn Sander (Schweden) auf Baloucento 2 0.00 / 54.67, 4. Saskia Ohrmund (Neuruppin OT Wulkow) auf Tabita 5 0.00 / 55.80, 5. Eneas Hallsten (Schweden) auf Bluffing Spirit 0.00 / 56.44, 6. Max Haunhorst (Hagen) auf Florida Lady Ixes 0.00 / 56.71

44 Meck Pom Indoor Champion, Preis des Erdbeerhofes Glantz, Hohen Wieschendorf
1. Lilli Plath (Timmendorf) auf Alcira 4 0.00 / 33.32, 2. Christin Wascher (Redefin) auf Lakja- W 0.00 / 34.05, 3. Jütte Ahlmann () auf Melina 0.00 / 34.15, 4. Wilfried Holl (//GER) auf

Queen de La 0.00 / 35.27, 5. Christoph Maack (Kirch-Mummendorf) auf Derbys dream 0.00 / 38.78, 6. Philipp Makowei (Gadebusch) auf Chivas Regal 12 0.00 / 38.89


Weitere Infos, Live Stream, Live Scoring und alles rund um das Turnier unter :
www.csi-schwerin.com


24.01.2015
(comtainment GmbH)

      
Hatte Mecklenburg-Vorpommern-Premiere und gewann gleich das Championat von Schwerin: Jan Wernke mit Queen Mary. (Foto: ACP Pantel)

Olympiasiegerin Heike Kemmer präsentiert:
Mit Musik im Takt der Pferde

 
Appen - ein Titel, wie ein Filmepos oder zumindest, wie ein spannender Buchtitel. Er ist aber der Mittelpunkt einer einmaligen
PM Tagung, am Mittwoch,
d. 25. März 2015 um 18.00 Uhr
auf dem Gut Schäferhof in Appen


Die mehrfache Olympia Siegerin, Heike Kemmer, zeigt die Wichtigkeit der Taktübertragung auf das Pferd auf. „Ohne eine ausgezeichnete Musik, die taktmäßig direkt auf das Pferd zugeschnitten ist, lässt sich heute kein Meistertitel mehr erringen,“ erklärt Heike Kemmer. „Deshalb bin ich sehr froh, dass sich die Persönlichen Mitglieder Hamburg dieses Themas angenommen haben und mich dazu eingeladen haben.“
Rein wissenschaftlich führen Swantje Maass, Christian Ramcke und die Pferdewirtin Andrea Müller in das Thema ein. Swantje Maas erläutert: „Vor einigen Jahren haben wir das Thema: PFERD IM TAKT mit wissenschaftlichen Methoden aufgebaut und damit in der Praxis schon unzähligen Pferdeleuten geholfen. Heute führen wir das System einem breiten Publikum zu Pferde und an der Hand vor.“ Heike Kemmer wird aus berufenem Munde das Geschehen für jedermann verständlich erläutern und darstellen, wie der höchstpersönliche Takt des Pferdes mit hierzu ausgesuchter Musik positiv verstärkt und die Gesamtpräsentation optimiert werden kann. Als Höhepunkt wird die äußerst beliebte und erfolgreiche Dressurreiterin, Frau Inger Jane Steen eine Dressurkür auf Grand Prix Niveau vorstellen.

Der Eintrittspreis für die PM Tagung beträgt für PM’s € 15,00 und für Nicht PM’s € 25,00.
Tickets: E-Mail pm-veranstaltungen@fn-dokr.de oder telefonisch bei der FN: 02581-6362-247. Restplätze sind an der Tageskasse vor Ort erhältlich.


24.01.2015
(HUP)

      
Heike Kemmer, eine der erfolgreichsten Olympiareiterin Deutschlands, präsentiert im Rahmen einer PM Tagung auf dem Gut Schäferhof in Appen das Thema: Mit Musik im Takt der Pferd und gibt praktische Tipps für alle Dressurfans. (Foto: privat)

Jugendsprecher entwerfen "Starterkit" für Jugendteams
 
Warendorf - Für Vereinsjugendsprecher und -jugendwarte kostenlos

Warendorf (fn-press). Großer Koffer – kompakter Inhalt. Im vergangenen Jahr haben die Landes- und Bundesjugendsprecher der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ein umfangreiches Informationspaket für ihre Kolleginnen und Kollegen in den Vereinen geschnürt, das ihnen bei der Ausübung ihres Ehrenamtes helfen soll. Passend verpackt gibt es das Starterkit für Jugendsprecher in einer grünen Putzbox mit der Aufschrift: „Wir sind die Jugend. Wir sind die Zukunft.“

„Mit der Putzbox möchten wir darauf aufmerksam machen, dass es sich hier um Jugendliche im Pferdesport dreht“, erklärt Beverly Haertrich. Die ehemalige Bundesjugendsprecherin hat das Projekt, das ausschließlich in den Händen der Jugendsprecher lag, maßgeblich begleitet. Der Inhalt des Starterkits besteht nicht aus Striegel, Kardätsche und Hufkratzer, sondern der 52-seitige Broschüre „Arbeitshilfen Allgemeine Jugendarbeit“ sowie einem Poster fürs Schwarze Brett des Vereins mit der Überschrift „Wir haben jetzt ein Jugendteam. Komm und mach mit!“ „Damit sollen die Jugendsprecher auf sich aufmerksam machen und andere motivieren, sich ebenfalls zu engagieren“, erklärt Haertrich. Das Poster gibt es auch als Druckvorlage auf einem USB-Stick, zusammen mit verschiedenen Videos und einer Powerpoint-Präsentation mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Aufbau, Zusammensetzung und möglichen Projekten eines Jugendteams im Verein.

Das Starterkit ist für Vereinsjugendsprecher und -jugendwarte (jeweils ein Starterkit pro Verein) kostenlos, es fallen lediglich die Portokosten an. Bestellungen nur schriftlich unter Angabe von Name, Adresse, Verein und Funktion im Verein per Mail unter starterkit@fn-dokr.de. Hb


23.01.2015
(fn-press)

FN-Ausbilder-Umfrage: Noch bis 6. Februar online
 
Warendorf - Warendorf (fn-press). Mit einer Online-Befragung von Ausbildern möchte die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) herauszufinden, wie das Abzeichenangebot im Lande aussieht, wer die Hauptzielgruppen bzw. Nutzer von Lehrgängen sind, unter welchen Umständen und mit welcher Motivation Ausbilder derzeit Reitabzeichenlehrgänge und –prüfungen anbieten, aber auch, was sie gegebenenfalls daran hindert. Die Online-Befragung läuft noch bis zum 6. Februar. Hier geht es zum Fragebogen: https://de.surveymonkey.com/s/R5NDV9Z

23.01.2015
(fn-press)

Eckardt Meyer wird 70
 
Hermannsburg - Hermannsburg (fn-press). Der ehemalige Bundestrainer der Ein- und Zweispänner Eckardt Meyer (Hermannsburg) feiert am 29. Januar seinen 70. Geburtstag.

Eckardt Meyer war bereits als Springreiter hoch erfolgreich, bevor er sich dem Fahrsport widmete. 1991 wurde er Deutscher Meister der Zweispännerfahrer und in den Jahren 1990 und 1994 Vize-Meister. Bei den Weltmeisterschaften in dieser Disziplin errang er 1991 die Silbermedaille in der Einzelwertung. Zwei Jahre später konnte er gemeinsam mit der deutschen Mannschaft ebenfalls Silber gewinnen. Von 1995 bis 2012 übte der gelernte Landwirt, der auch Fahrlehrer, Richter und Parcourschef ist, das Amt des Bundestrainers für die Ein- und Zweispänner aus. In dieser Zeit sammelten die von ihm betreuten Fahrer zahlreiche Medaillen: Die Ein- und Zweispänner gewannen bei Weltmeisterschaften sechs Gold-, fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen und noch im September 2012 fügte die Einspänner-Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Portugal dieser Erfolgsbilanz zwei Goldmedaillen hinzu, Christoph Dieker siegte in der Einzelwertung - ein krönender Abschluss der Karriere als Bundestrainer. Für seinen großartigen Einsatz um den Fahrsport verlieh ihm der der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Breido Graf zu Rantzau 2012 das Deutsche Reiterkreuz in Silber. evb


23.01.2015
(fn-press)

Dr. Bernd Springorum wird 80
 
Herdecke - Herdecke (fn-press). Am 1. Februar wird der ehemalige Präsident des Pferdesportverbands Westfalen und ehemalige Vorsitzende des Vielseitigkeitsausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), Dr. Bernd Springorum, 80 Jahre alt.

Der promovierte Jurist aus Herdecke war in seiner aktiven Zeit ein erfolgreicher Vielseitigkeitsreiter. Von 1976 bis 1980 war er zunächst Aktivensprecher im DOKR-Vielseitigkeitsausschuss und trat anschließend die Nachfolge von Max Habel als Bundestrainer an. 1985 wurde er zum Vorsitzenden des Vielseitigkeitsausschusses gewählt. Auch auf internationaler Bühne engagierte sich Dr. Springorum für seinen Sport. Von 1981 bis 1985 war er stellvertretender Vorsitzender des Vielseitigkeitsausschusses des Weltreiterverbandes (FEI) und für eine weitere Legislaturperiode Mitglied dieses Gremiums. Auch als Richter und Technischer Delegierter war Dr. Springorum weltweit gefragt, u.a. war er bei den Weltmeisterschaften in Gawler, Stockholm und Den Haag sowie bei den Olympischen Spielen in Seoul, Barcelona und Atlanta im Einsatz.

Im Jahr 2000 wurde Dr. Springorum zum Präsidenten des Pferdesportverbands Westfalen gewählt und gehörte in den folgenden acht Jahren auch dem Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) an. Während dieser Zeit gehörte er zu den Ideengebern der Westfalen-Woche in Münster und war an der Neuausrichtung der Westfälischen Reit- und Fahrschule beteiligt.

Für seine Verdienste um den Pferdesport wurde Dr. Springorum 1995 von der FN mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet. Seit 2009 ist er FN-Ehrenmitglied. Hb


23.01.2015
(fn-press)

Horst Ense wird 80
 
Kerpen-Niederbolheim - Kerpen-Niederbolheim (fn-press). Am 2. Februar feiert der ehemalige Vorsitzende des Rheinischen Pferdestammbuchs und Vizepräsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Horst Ense seinen 80. Geburtstag.

Der im westfälischen Soest geborene Landwirt, Pferdezüchter, Reiter, Ausbilder, Richter und Parcourschef beeinflusste rund vier Jahrzehnte lang auf regionaler, nationaler und internationaler Ebenen das Geschehen in der Pferdezucht und war u.a. maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Bundeschampionate seit 1994 in Warendorf ausgetragen werden. 35 Jahre lang war Horst Ense Vorstandsmitglied und von 1986 bis 2008 Vorsitzender des Rheinischen Pferdestammbuches. 1985 wurde er in den Vorstand des Bereiches Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gewählt, übernahm 1993 dessen Vorsitz und war damit zugleich Vize-Präsident der FN. Von 1994 bis 1999 war er außerdem stellvertretender Vorsitzender der World Breeding Federation of Sport Horses und von 1995 bis 2009 Präsidiumsmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter.

Darüber hinaus war Horst Ense auch im Pferdesport engagiert. 20 Jahre lang war er Vorstandsmitglied im Pferdesportverband Rheinland, ab 1985 stellvertretender Vorsitzender der Landeskommission Rheinland und von 1985 bis 1993 Mitglied im FN-Fachausschuss Turniersport. Auch dem Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) ist Ense seit Langem verbunden. 1994 wurde er Vorsitzender des ALRV-Beirats, war von 1998 bis 2002 Sportreferent und gehörte von 1998 bis 2002 dem Präsidium des ALRV an.

Für seine Verdienste um Pferdezucht- und Pferdesport wurde Horst Ense von der FN 1995 mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold und 2008 mit der Gustav-Rau-Medaille in Gold geehrt. Ende 2000 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Seit 2009 ist er FN-Ehrenmitglied. Hb


23.01.2015
(fn-press)

Schnellster in Schwerin – Patrick Stühlmeyer und Lenitas
 
Schwerin - Schwerin – Patrick Stühlmeyer reitet derzeit auf einer kleinen Erfolgswelle und beim CSI Schwerin in der Sport- und Kongresshalle zeigte sich das in der internationalen Zeitspringprüfung mit Lenitas. Der 24-jährige, der Chefbereiter im Stall Erdmann in Rulle ist, sammelt seit einigen Wochen Erfolge: Im Dezember den Sieg im Großen Preis von Frankfurt, im Januar folgte der Triumph im Championat von Neustadt-Dosse und am Freitag der Sieg im Zeitspringen, Preis von J.J.Darboven in Schwerin in 41,87 Sekunden.

Das „Nachsehen“ hatten der zwei Jahre jüngere Jan Wernke aus Holdorf mit Lorelli (42,94) und der beste Mecklenburger Jörg Möller aus Garlitz mit Ambra (42,98). Möller gewann am Vortag bereits mit dem gleichen Pferd ein internationales Springen der kleinen Tour. Hinter dem Profi aus Lübtheen-Garlitz reihte sich die Mannschafts-Europameisterin 2009 aus der Schweiz ein. Clarissa Crotta, die in Niedersachsen lebt, steuerte La Dolce Vita auf den vierten Rang. Crotta öffnete für das NDR Fernsehen sogar die Boxentüren ihrer Pferde und ließ das Team des Landesfunkhauses mal Fashion begucken – Sportpferde von Welt tragen zwecks muskulärer Erwärmung und Entspannung gern Magnetfelddecken. Was Fussballern angenehm ist, schätzen auch Vierbeiner...

Gleich nach dem internationalen Zeitspringen gab es in der Halle einen Erfolg für Mecklenburg-Vorpommern zu feiern, denn die zwölf Jahre alte Lilli Plath, die 2014 auch Dritte beim Sport-Oscar Nachwuchs wurde, gewann mit der genau gleichaltrigen Stute Alcira das internationale Amateurspringen im Preis der Stadtwerke Schwerin. In 46,56 Sekunden waren „die beiden Damen“ fertig im Parcours und locker 3 Sekunden schneller als die Mitbewerber....

Höher, breiter und schwerer wird es am Samstag beim Championat von Schwerin (15.00 Uhr) im Preis der Firma Reich und am Sonntag im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG ab 14.30 Uhr. Dann geht es um 40.000 Euro Preisgeld.

Ergebnisübersicht

10 Zeitspringprüfung –international, Preis der Firma J.J. Darboven
1. Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) auf Lenitas 2 0.00 / 41.87, 2. Jan Wernke (Holdorf) auf Lorelli 0.00 / 42.49, 3. Esther Forkert (Bremen) auf Esperanza 72 0.00 / 42.93, 4. Hartwig Rohde (Werlte) auf Huub 0.00 / 45.03, 5. Tim Rieskamp-Goedeking (Steinhagen) auf Classic 48 0.00 / 45.56, 6. Felix Haßmann (Lienen) auf Contredo 0.00 / 46.12

2 Springprüfung Kl.S* -international, Preis des Amedia Plaza Schwerin
1. Sören Pedersen (Dänemark) auf Tailormade Cavetta *0.00 / 30.88, 2. Jörg Naeve (Bovenau) auf Wyoming 193 *0.00 / 31.93, 3. Leonie Jonigkeit (Moringen) auf Candino 9 *0.00 / 31.98, 4. Philip Rüping (Mühlen) auf Clearado *0.00 / 32.01, 5. Cassandra Orschel (Henstedt-Ulzburg) auf Acanthya *0.00 / 32.80, 6. Philipp Makowei (Gadebusch) auf Balouna Windana *0.00 / 33.01

16 Punktespringprüfung m.Joker -international-, Preis der Brauerei Lübz
1. Maurice Tebbel (Emsbüren) auf Camilla PJ 65.00 / 43.38, 2. Alessa Hennings (Bendorf) auf Diovanni 65.00 / 44.31, 3. Anna Marie Fuge Barrachina (Süderbrarup) auf Speik 65.00 / 44.76, 4. Denis Nielsen (Löningen-Benstrup) auf Quinnus II 65.00 / 44.95, 5. Gilbert Böckmann (Lastrup) auf Semper Fi 4 65.00 / 45.36, 6. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) auf Casting 65.00 / 45.40

13 Punktespringprüfung mit Joker –international, Preis der Firma Brunken Kälte- und Klimatechnik
1. Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) auf Savage 8 65.00 / 49.24, 2. Michael Kölz (Leisnig) auf Diablesse HI 65.00 / 51.05, 3. Alexander Hufenstuhl (Lindlar) auf Artocentina 65.00 / 52.29, 4. Mynou Diederichsmeier (Rotenburg) auf Comet S 64.00 / 55.3, 5. Maia Stange Rösholm (Norwegen) auf Carerra 64.00 / 56.09, 6. Julia Rehme (Herford) auf Pikeur Caressini 64.00 / 56.96

24 Springprüfung -international-Bronze, Preis der Stadtwerke Schwerin
1. Lilli Plath (Timmendorf) auf Alcira 4 0.00 / 46.56, 2. Natalia Stecher (Nordhastedt) auf Coulyn 0.00 / 49.47, 3. Neelen Jonathan Ratnasingham (Malaysia) auf Acoraya 0.00 / 53.72, 4. Michael Leibold (Wismar) auf Stolzenweg 0.00 / 59.21, 5. Lilli Plath (Timmendorf) auf Cognac 86 4.00 / 45.06, 6. Neelen Jonathan Ratnasingham (//MAS) auf Lanssini 4.00 / 48.38

27 Springprüfung -international-Silber, Preis der Stadtwerke Schwerin
1. Sharmini Christina Ratnasingham (Malaysia) auf Canton 5 0.00 / 47.96, 2. Christian Heck (Sukow) auf Christian 29 0.00 / 52.44, 3. Neelen Jonathan Ratnasingham (Malaysia) auf Wicona 5 0.00 / 52.58, 4. Kathrin Leibold (Wismar) auf Stolze 7 0.00 / 57.23, 5. Ulrich Ahlmann (Bovenau) auf Chicca-Blue 0.00 / 57.57, 6. Marie Bendig (Trittau) auf C'est Lotta 4.00 / 63.26

30 Springprüfung Kl.S* -international-Gold, Preis der Stadtwerke Schwerin
1. Sebastian Schaller (Itzehoe) auf Magic Boy 19 0.00 / 53.17, 2. Petra Rüder (Fehmarn) auf Latigo 18 4.00 / 51.08, 3. Kathrin Leibold (Wismar) auf Checker 10 4.00 / 51.70, 4. Christian Heck (Sukow) auf Lümmel 53 12.00 / 64.46


23.01.2015
(www.csi-schwerin.com)

      
Patrick Stühlmeyer und Lenitas auf dem Weg zum Sieg. (Foto: ACP Pantel)

Maria Günther wird 90
 
Hamburg - Hamburg (fn-press). Am 30. Januar wird die ehemalige Deutsche Meisterin, internationale Richterin und Ausbilderin Maria Günther 90 Jahre alt.

1925 in Zwickau geboren, fand Maria Bühling mit acht Jahren zum Pferd, nachdem ihr Vater ihre eine Zehnerkarte für Reitstunden geschenkt hatte. Nach dem Abitur wurde sie wie alle jungen Mädchen zum Kriegshilfsdienst eingezogen und meldete sich zur Remonte-Ausbildung in Pommern. Auch nach dem Krieg blieb sie den Pferden treu und arbeitete als Dolmetscherin, Pferdepflegerin und Bereiterin bei den Royal Horse Guards im westfälischen Menden, wo sie ihren späteren Mann, den erfolgreichen Reiter und Trainer Walter „Bubi“ Günther kennenlernte. 1963 gelang dem Ehepaar das Kunststück am selben Tag zwei deutsche Meistertitel zu gewinnen: Er mit Adjutant auf dem Viereck, sie als Springreiterin mit Sambesi im Parcours. Nach dem Tod von Walter Günther 1974 konnte Maria Günther mit dessen zuletzt ausgebildeten Pferd Macbeth noch zahlreiche Grand-Prix-Erfolge verzeichnen, bevor sie auf die andere Seite des Richtertischs wechselte und sich darüber hinaus als Ausbilderin junger Reiter einen Namen machte. Hb


23.01.2015
(fn-press)

FN auf der Equitana
 
Warendorf - Von B wie Bodenarbeit bis S wie Spitzensport

Essen (fn-press). Weltmeister und Olympiasieger, Bundestrainer und Topausbilder: Vom 14. bis 22. März bietet die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) auf der Equitana in Essen wieder ein umfangreiches Programm mit hochkarätigen Pferdeleuten und Spitzenreitern aus allen Bereichen des Pferdesportes. Ausbildung ist das zentrale Thema. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, für jeden ist etwas dabei. Das Programm reicht von der Basisausbildung bis zum Spitzensport.

Täglich um 15 Uhr ist die FN im Großen Ring in Halle 6 vertreten. Unter anderem gibt es Lehrstunden mit Vielseitigkeits-Doppelweltmeisterin Sandra Auffarth (14. März), dem zweimaligen Welt- und Europameister der Voltigierer Kai Vorberg (15. März), Dressur-Mannschaftsweltmeisterin Helen Langehanenberg (16. März), Fahr-Bundestrainer Karl-Heinz Geiger (17. März), Spring-Bundestrainer Otto Becker (18. März), Reining-Mannschaftseuropameister Nico Hörmann (19. März) und Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu (22. März). Dass die Bodenarbeit mit dem Reiten zu tun hat und wie das Reiten davon profitiert, zeigt Dr. Britta Schöffmann am Horsemanship-Tag (20. März). Unter dem Motto „Dressur transparent“ erfährt das interessierte Publikum am Barockpferdetag (21. März), was die Richter sehen wollen.

Ergänzt wird das FN-Programm im Großen Ring durch erstklassige Ausbilder, Reiter und Fachbuchautoren des FNverlags, die täglich von 11 bis 12 und 16 bis 17 Uhr im Kleinen Ring am FN-Stand in Halle 10/11 ihr Wissen weitergeben.

Fragen und Antworten: Am FN-Stand in Halle 10/11
Besucher finden die FN wie in den Vorjahren direkt am Kleinen Ring in Halle 10/11, Stand E21. Dort bietet sie als ideeller Träger der Weltmesse des Pferdesportes an allen Equitana-Tagen von 10 bis 19 Uhr zusammen mit dem FNverlag, dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) einen umfassenden Informations- und Beratungsservice. Bei Fragen zu den Themen Ausbildung, Jugendarbeit, Breitensport, Turniersport, Vereine und Pferdebetriebe, Pferdehaltung, Zucht oder Persönliche Mitglieder – die FN-Mitarbeiter helfen weiter. Natürlich können sich Turnierteilnehmer am Stand auch wieder eine Liste all ihrer Erfolge ausdrucken lassen. Diverse Gesprächsrunden, Expertengespräche und Aktionen der Persönlichen Mitglieder laden zum Mitmachen ein und bereichern das tägliche Messeprogramm.

Schwerpunkt Kinderunterricht: FN-Kurz-Seminar für Ausbilder
„Kleine Kinder – Kleine Ponys: Was geht?“ – unter diesem Motto lädt die FN am Samstag, 14. März, um 12.30 Uhr zu einem zweitstündigen Kurz-Seminar ein. Im Theorieteil geben Dr. Meike Riedel, Reitpädagogin und Sportwissenschaftlerin an der TU Dortmund, sowie Monika Schröter, Trainerin A und stellvertretende Leiterin des Landgestütes Dillenburg, einen Überblick über die Voraussetzungen eines kindgerechten Reitunterrichts. Der Praxisteil schließt direkt um 13.30 Uhr an. Hier zeigen Ausbilder mit Kindergruppen, wie kindgerechter Unterricht praktisch aussieht. Das Seminar findet auf dem Gelände der Messe Essen im Kompetenzzentrum in Halle 1 A statt. Die Teilnahme ist für Messebesucher kostenlos. Das Seminar richtet sich vorrangig an Ausbilder und Verantwortliche in Vereinen und Betrieben. Es ist inhaltlich aber auch für Pädagogen, Erzieher und Lehrer interessant. Ausbildern wird die Teilnahme an der Veranstaltung mit zwei Lehreinheiten zur Lizenzverlängerung anerkannt.

Symposium für Pferdebetriebe und Pferdesportvereine
Am Dienstag, 17. März, veranstaltet die FN unter dem Motto „Mit sicherem Gefühl in die Zukunft“ ihr traditionelles Symposium für Pferdebetriebe und Pferdesportvereine. Bei der Fortbildungsveranstaltung stehen folgende Themen auf dem Programm: „Anforderungen an eine fachgerechte Pferdehaltung unter Einbeziehung des Standpunktes der Veterinärverwaltung“, „Anforderungen an eine fachgerechte Pferdehaltung - praktische Umsetzung im Bestand“, „Pferdebetriebe und Pferdesportvereine – eine Verbindung mit Zukunft“ sowie „Die haftungsrechtliche Situation des Pensionspferdebetriebes“. Das Symposium dauert von 10.30 bis 14 Uhr. Die Teilnahme kostet 20 Euro für Inhaber von Mitgliedsbetrieben und Verantwortliche von Pferdesportvereinen, darin enthalten sind der Messeeintritt, Seminarunterlagen und Getränke. Alle anderen Interessenten können zum Preis von 50 Euro ebenfalls an dem Seminar teilnehmen. Anmeldungen und weitere Informationen: www.pferd-aktuell.de/symposium.

Vergünstigter Equitana-Eintritt erstmals auch für FN-Pferdebetriebe
Erstmals erhalten Mitglieds-Pferdebetriebe der FN vergünstigte Eintrittskarten für die Equitana. Wie bei den Persönlichen Mitgliedern ist das Ticket für den Inhaber eines Mitgliedsbetriebes gegen Vorlage des gültigen Mitgliedsausweises an der Tageskasse an den Wochentagen für 14 statt 16 Euro, an den Wochenend-Tagen für 18 statt 20 Euro erhältlich. Noch günstiger wird es im Online-Vorverkauf: Dann kostet der Messebesuch 13 bzw. 16 Euro. Unter www.equitana.com/fnbetriebe können Inhaber von Mitgliedsbetrieben gegen Eingabe Ihrer Mitgliedsnummer eine Eintrittskarte zur Messe buchen und einfach zuhause ausdrucken.

Finale PM-Schulpferd-Cup 2014/2015
Besonders spannend ist die Equitana wieder für die Finalisten des PM-Schulpferde-Cups der Saison 2014/2015. Vor großer Kulisse im Großen Ring in Halle 6 ermitteln am letzten Messesonntag (22. März) die zehn besten Schulpferdemannschaften von 10 bis 12 Uhr den Bundessieger.

Young PM-Rallye
Der FN-Stand ist auch in diesem Jahr wieder Ausgangspunkt der beliebten Young PM-Rallye. Hunderte Kinder und Jugendliche beteiligten sich bisher an der Aktion, die sie an verschiedene Messestände und wieder zurückführt. In diesem Jahr findet die Young PM-Rallye am Samstag, 21. März, statt. Alle, die ihre Aufgaben gelöst und den Rallye-Fragebogen richtig ausgefüllt am FN-Stand E21 in Halle 10/11 abgeben, werden mit einen tollen Preis belohnt.

Reduzierte Eintrittspreise für PM
Für die Persönlichen Mitglieder der FN ist es schon lange Tradition. Sie können die Equitana zum vergünstigen Eintrittspreis besuchen. An der Tageskasse ist gegen Vorlage des gültigen Mitgliedsausweises ist das Ticket an den Wochentagen für 14 statt 16 Euro, an den Wochenend-Tagen für 18 statt 20 Euro erhältlich. Noch günstiger wird es im Online-Vorverkauf: Dann kostet der Messebesuch 13 bzw. 16 Euro. Im Ticket Shop auf www.equitana.com findet sich die Kategorie „Persönliche Mitglieder der FN“. Dort können PM gegen Eingabe Ihrer Mitgliedsnummer eine Eintrittskarte zur Messe buchen und einfach zuhause ausdrucken.

Auch die Abendshows können Persönliche Mitglieder günstiger besuchen. Für die HOP TOP Show Amirando kostet eine Karte der Kategorie 1 63 statt 69 Euro im Vorverkauf. Die HENGSTE 2015 können PM für 25 statt 30 Euro besuchen. Für „Uta Gräf at night“ kostet das Ticket 23 statt 28 Euro, ebenso die Show „WESTERN at night“. Das Angebot bezieht sich immer auf Karten der Kategorie 1. Zudem sind die PM-vergünstigten Karten nur im Vorverkauf erhältlich. PM, die bei den Shows gern nebeneinander sitzen möchten, müssen die Bestellungen für Show-Tickets aus technischen Gründen über die Telefonhotline vornehmen: Tickets können gegen Durchsage der Mitgliedsnummer über 01806 999 000 250 bestellt und dann auf Wunsch als E-Mail oder per Post (zzgl. 4,50 Porto) zugesendet werden. Infos zur Tickethotline: 01806 999 000 250 (0,20 Euro/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 Euro/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz), Montag – Freitag: 8.00 – 22.00 Uhr, Wochenende & Feiertags: 9.00 – 20.00 Uhr.

Aktion: Neu-PM erhalten das erste Jahr beitragsfrei
Als Messe-Aktion erhält jeder, der auf der Equitana Persönliches Mitglied wird, den Mitgliedsbeitrag 2015 geschenkt. Das erste Mitgliedsjahr ist also beitragsfrei. Das lohnt sich, bieten die Persönlichen Mitglieder doch ein umfangreiches Leistungspaket für Pferdefreunde an. Interessenten können sich am FN-Stand E21 in Halle 10/11 über die zahlreichen Vorteile einer Persönlichen Mitgliedschaft informieren und direkt vor Ort PM werden.

Weitere Informationen zum FN-Programm auf der Equitana unter www.pferd-aktuell.de/equitana.


23.01.2015
(fn-press)

Weltmeisterinnen kämpfen um MEGGLE Champions Titel
 
Dortmund - Beim Titelkampf der internationalen Prüfungsserie MEGGLE Champions werden sich keine geringeren als die amtierenden Mannschafts-Dressurweltmeister Isabell Werth und Fabienne Lütkemeier im Dressurviereck des SIGNAL IDUNA CUP (06.-08.03.2015) in Dortmund ein spannendes Duell liefern. Die Dressurdamen konnten sich bereits Anfang letzten Jahres für das Finale der hochkarätigen Dressurserie qualifizieren und wollen nun ihre Leistungen bestätigen.

Bei den Weltmeisterschaften in der französischen Normandie schafften sie im Sommer 2014 als Nationalteam die Sensation und sicherten sich, zusammen mit Helen Langehanenberg und Kristina Sprehe, die Goldmedaille für Deutschland. Als Mannschafts-Dressurweltmeisterinnen haben sich die 45-jährige Isabell Werth (Rheinberg) und die 20-Jahre jüngere Fabienne Lütkemeier (Paderborn) hervorragend mit Erfahrung und Esprit ergänzt. Nun werden sie im Kampf um den Einzeltitel der Serie MEGGLE Champions gegeneinander antreten.

Das begehrte Ticket für den Einzug in das Finale der MEGGLE Champions hat sich Isabell Werth bereits im April letzten Jahres in Hagen a.T.W. sichern können. Auf das Wiedersehen mit ihrer Reitkollegin in Dortmund freut sich die erfahrene Dressurikone schon sehr. Nichtsdestotrotz wird sie im Finale der MEGGLE Champions natürlich alles geben. Auch Fabienne Lütkemeier konnte sich am gleichen Standort wie ihre Mitstreiterin für das Jahres-Event in Dortmund qualifizieren. Auch für sie wird die finale Prüfung am Samstagabend des Veranstaltungswochenendes ein spannendes Highlight - nicht zuletzt, weil sich ihre erstklassigen sportlichen Partner derzeit in top Form befinden.

Der SIGNAL IDUNA CUP in den Dortmunder Westfalenhallen ist mit der Dressurserie MEGGLE Champions Anlaufpunkt für die ganz Großen im Leistungssport. Die Besucher können sich also auf weitere internationale Dressurspezialisten in einem fesselnden Dressur-Finale freuen.

Weitere Infos und Tickets für das Pferdesportereignis des Jahres gibt es auf www.dortmund-reitturnier.de.


23.01.2015
(Escon Marketing GmbH)

      
Auf dem Foto sehen Sie (v.l.n.r.): Helen Langehanenberg, Fabienne Lütkemeier, Toni Meggle, Isabell Werth, Madeleine Winter-Schulze und Marina Meggle (Foto: Stefan Lafrentz/hfr)

Birkhof-Vererber vier Mal im Rampenlicht:
Hengstschauen in Vechta und in Donzdorf

 
Donzdorf - Vier Mal präsentiert das Gestüt Birkhof seine Hengste im Frühjahr 2015: Traditionell bietet Familie Casper drei Heimvorstellungen in Donzdorf an und 2015 kommt sie ihren norddeutschen Züchtern wieder ein großes Stück entgegen und stellt ihre Hengstkollektion im Oldenburger Pferdezentrum in Vechta vor. Am Sonntag, den 22. Februar 2015, wird der Hengststall von Donzdorf nach Vechta „verlegt“. Um 14 Uhr beginnt die Hengstpräsentation in Zusammenarbeit mit Kollegen im Auktionszentrum in Vechta. Weiter geht es nach diesem Auswärtsspiel mit drei Heimspielen am 28. Februar um 18.30 Uhr, am Sonntag, dem 1. März, ab 13.30 Uhr und ein weiteres Mal am Samstag, dem 7. März, um 18.30 Uhr in Donzdorf.

In’s züchterische Rampenlicht wird 2015 der S-Sieger und Top-Vererber, der jetzt 19jährige Cor de la Bryère-Sohn Ciacomo, gerückt. Der typvolle braune Hengst glänzte 2014 mit seiner Nachzucht nicht nur in Springen der S-Klasse, sondern stellte mit seinen drei- und vierjährigen Youngstern bei der Landesstutenschau in Baden-Württemberg sowohl die Schau- als auch die Reservesiegerin bei den Springstuten. Darüber hinaus belegten seine Nachkommen beim Süddeutschen Freispringchampionat die Ränge eins bis drei im Feld der vierjährigen Pferde.
Sein Kollege, der Holsteiner Siegerhengst Cassilano, war 2014 in aller Munde mit seinem Sohn Caracho, der wie sein Vater auf der Körung in Neumünster als Sieger gefeiert wurde. Dritter im Bunde der Birkhof-Springvererber ist der Allrounder Acordelli, dessen Nachzucht sich sowohl im Parcours als auch im Viereck sehr großer Beliebtheit erfreut und und zahlreich in den Platzierungslisten bis in die schwere Klasse vertreten ist.

Mit Spannung werden die Auftritte der Youngster aus der Dressurliga erwartet: Der Totilas-Sohn Topas und der im Prämienlot der Süddeutschen Hengsttage 2014 stehende Feriado von Fabregas werden anlässlich der Hengstpräsentationen ihre ersten großen Auftritte unter dem Sattel haben. Beide Hengste legten in Neustadt-Dosse einen sehr guten 30-Tage-Test ab und bestätigten die in sie gesetzten Erwartungen einmal mehr. Mit etwas Glück werden auch die ersten Fohlen dieser beiden Nachwuchsstars auf den Hengstvorstellungen in Donzdorf präsentiert.

Die jetzt fünfjährigen Hengste Fred Astaire und Zalando feierten in der letzten Saison erste Siege und Platzierungen in Dressurpferdeprüfungen der Klasse A und waren mit ihren qualitätsvollen Fohlen auf zahlreichen Fohlenauktionen im oberen Segment der Preisstatistiken zu finden. Unter seinem Ausbilder Oliver Luze qualifizierte sich der schicke Gribaldi-Sohn Genesis für das Bundeschampionat der fünfjährigen Dressurpferde und wird von Luze auf seine ersten Starts in Dressurpferdeprüfungen der Klasse M vorbereitet.

Souverän mit zwei Siegen absolvierte der 2014 siebenjährige Lord Leopold unter Nicole Casper sein Debüt in der S-Klasse! Für seine Vererbungskraft warb er wieder mit Spitzenfohlen, einem Süddeutschen Reitpferdechampion sowie einem Prämienhengst auf den Süddeutschen Hengsttagen. In der Oberklasse des Dressursports ist der Schokoladenfuchs Don Diamond angekommen: Nicole Casper platzierte den ehemaligen Körsieger in der Saison 2014 in Grand-Prüfungen in Donaueschingen und Marbach. Darüber hinaus qualifizierten sich sechs Nachkommen des Don Diamond für das Bundeschampionat des Deutschen Dressur- bzw. Reitpferdes!
Spitzenhengste, Top-Nachzucht und die ersten Fohlen aus dem Jahrgang 2015 kann man auf den Birkhof-Hengstvorstellungen in Donzdorf erleben! Für drei Mal 120 Minuten allerbeste hippologische Unterhaltung sorgen einmal mehr Familie Casper und das Birkhof-Team! Via Livestream kann die Hengstvorstellung am 28. Februar auf der Gestütshomepage (www.gestuet-birkhof.de) verfolgt werden. Mehr Informationen zu den Hengsten und dem umfangreichen Serviceangebot rund um Zucht, Ausbildung und Vermarktung auf www.gestuet-birkhof.de


23.01.2015
(www.gestuet-birkhof.de)

Kampf der Titanen!
Das Triumvirat der Gaston Glock’s Championate tritt gegen Olympiasieger, Welt- und Europameister an

 
Treffen/Austria - Die Reiterliste des internationalen Season Opening im GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER vom 29.01. bis 01.02.2015 lässt die Herzen der Pferdesportfans höherschlagen. Denn das Teilnehmerfeld mit rund 100 AthletInnen aus knapp 20 Nationen gleicht einer wahren Pferdesport-Starparade!

Angeführt wird die elitäre Riege von Max Kühner (AUT), Jamie Kermond (AUS) und Amy Graham (AUS). Sie sind nicht nur international bekannte Stars im Sattel, sondern sie konnten bereits die Gaston Glock’s Championate von Salzburg bzw. dem Magna Racino für sich entscheiden. Nun wollen sie auch direkt im GHPC ein Wörtchen um den Sieg mitreden.

Mit diesem ehrgeizigen Ziel befinden sie sich in bester Gesellschaft. Denn dieses verfolgt auch GLOCK Rider Gerco Schröder (NED). Der Doppel-Weltmeister und Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele kommt mit drei Pferden zu seinem „Heimturnier“ und greift sowohl im CSI3* als auch im CSIYH1* ins Geschehen ein.

Als deutscher Vielseitigkeitsstar mit Hang zum Springparcours wird Michael Jung erstmals nach Treffen reisen. Der zweifache Olympiasieger, Welt- sowie fünffache Europameister lässt sich das hochkarätige Season Opening ebenso wenig entgehen wie John Whitaker. Der 18-fache Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften feiert heuer seinen 60. Geburtstag. Er möchte nach den Triumphen in den beiden GLOCK’s Grand Prix 2013 und 2014 sicherlich den GHPC-Hattrick holen.

Seinen Sieg beim GLOCK’s Grand Prix aus dem Jahr 2012 will auch der Schweizer Nachwuchsstar Martin Fuchs wiederholen. Doch der 22-Jährige muss gegen harte Konkurrenz aus dem eigenen Land antreten. Denn sowohl Olympiasieger Steve Guerdat, Europameister Pius Schwizer als auch Elitekaderreiter Paul Estermann satteln ihre besten Pferde für den Event im GHPC.

Die aktuelle Nummer 42 der Welt, Emanuele Gaudiano (ITA), bringt südländisches Temperament und drei schnelle Pferde an den Start. Auf Unterstützung des heimischen Publikums können die österreichischen ReiterInnen rund um Stefanie Bistan, Stefan Eder und Hugo Simon setzen.


Wer den Kampf der Titanen live erleben will, kann das täglich vom 29. Jänner bis 1. Februar im GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER tun. Der Eintritt in die Turnierhalle ist frei!

GLOCK’s Entertainment in der Riders Lounge
Das Motto „Horses and Stars“ steht für High Class Entertainment im GLOCK Style und so erwartet die Gäste der exklusiven Riders Lounge:

● Gourmet Entertainment
● Wellness Lounge (Maniküre, Pediküre, Massagen)
● Styling Lounge mit Star-Stylist Eren Bektas und seinem Team
● Kids Lounge mit kreativer Betreuung
● Cinema Lounge für die kleinen Kinofans
● Dog Wellness – allerfeinste Hundemassagen mit Manfred Kellenc
● Live-Übertragung aus der Turnierhalle
● Internationale Showacts der Extraklasse

Für Samstag und Sonntag können Riders Lounge Tagestickets für 300,– Euro pro Person erworben werden. Tagesticket-Info: 43 664 88 73 44 01


Cooking Lounge
Der deutsche Starkoch Alfons Schuhbeck begeistert erneut im GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER in seiner Cooking Lounge. Alle Gäste des Turniers haben dazu freien Eintritt. Die Kochshows finden am FR und SA um 11.00, 14.00 und 17.00 Uhr und am Sonntag um 11.00 und um 14.00 Uhr statt.

Freier Eintritt in die Turnierhalle
Die Zuschauertribüne in der Turnierhalle ist täglich bei freiem Eintritt zugänglich. In der Public Lounge erwartet die Tagesgäste Public Viewing, exklusives Catering sowie ein betreuter Kids Corner. Und auch an die Hunde wird gedacht: In der Dog Lounge gibt es reichlich Verpflegung für die treuen Vierbeiner.

Bestens informiert
Alle Informationen über die Bewerbe, die Tageszusammenfassungen, viele Fotos und News sowie den Livestream zum International Show Jumping im GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER finden Sie unter www.ghpc.at

INFOBOX
Was: International Show Jumping
Wann: 29.01. bis 01.02.2015
Wo: GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER Treffen/Villach
VIP-Tagestickets für Samstag und Sonntag: 300 Euro pro Person unter 43 664 887 344 01
Freier Eintritt zu allen sportlichen Bewerben auf der Zuschauertribüne in der Turnierhalle
www.ghpc.at

Medienkontakt:
Mag. Claudia Wolfahrt | office@glockpress.at | 43 664 88 67 74 97 |

Fotos:
2013 ging das Gaston Glock’s Championat Salzburg an Max Kühner. Damals ritt er noch unter deutscher Flagge, im GHPC startet er bereits für Österreich. © Michael Rzepa
Erstmals dürfen dem zweifachen Olympiasieger, Welt- und fünffachen Europameister Michael Jung (GER) im GHPC die Daumen gedrückt werden. © Arnd Bronkhorst
John Whitaker (GBR) will sich Sieg Nummer drei im GLOCK’s Grand Prix holen! © Arnd Bronkhorst
Stefan Eder (AUT) will seiner Erfolgsstory im GHPC ein weiteres Kapitel hinzufügen. © Michael Rzepa

Hinweis:
Die honorarfreie Verwendung des angehängten Bildmaterials ist an einen Bericht über das Season Opening im GHPC gebunden.
Jede weitere Verwendung dieser Bilder ist mit dem Rechteinhaber abzuklären.


23.01.2015
( www.ghpc.at)

THEMA 1: Pferdesteuer konterkariert Arbeit des Sports
Landessportbund Hessen: Dr. Rolf Müller kritisiert VGH-Urteil vom 22.12.2014

 
Kreis Herford -
„Das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH) zum Thema Pferdesteuer ist welt-fremd und konterkariert in vielen Bereichen die unverzichtbare Arbeit des Sports für das Allgemeinwohl!“
Mit dieser deutlichen Stellungnahme hat Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen e.V., den VGH-Entscheid in Hessen kommentiert, nach dem das Erheben einer kommu-nalen Pferdesteuer rechtens ist. Die Richter am VGH begründeten das Urteil unter anderem mit dem Hinweis, wer als Privatperson ein Pferd halte oder nutze, „dokumentiere eine besondere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.“ Die wiederum dürfe per Steuer abgeschöpft werden.

„Zunächst einmal bietet der Sport in seiner Gesamtheit Kindern und Jugendlichen Orientierung, vermittelt Gemeinsinn und fördert die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Gerade im Pferdesport ist das Verantwortungsbewusstsein besonders ausgeprägt. Oft genug bilden die Ver-sorgung des Pferdes und parallel dazu der Sport einen der Lebensmittelpunkte der Heranwach-senden“. Gerade für ihren Sport, den Pferdesport, so Müller, arbeiteten Kinder und Jugendliche in den Ferien, verzichteten auf Taschengeld und schränkten ihr Leben in vielen Bereichen ein. Viele erwachsene Pferdehalter verzichteten auf Urlaube oder sonstige Annehmlichkeiten, um das Pferd unterhalten zu können. „Dem Urteil scheint freilich der Gedanke zu Grunde zu liegen, die aller-meisten Pferdehalter seien Gutsbesitzer und generell überdurchschnittlich gut situiert. Das ist faktisch falsch“, beleuchtet Müller den finanziellen Aspekt der Sportart.

Schlag ins Gesicht
Ganz besonders aber bedauert der Präsident des Landessportbundes, „dass die unbestrittene therapeutische Wirkung, die Reiten bei vielen kranken oder behinderten Menschen zeigt, offen-

kundig in der Urteilsfindung keine Rolle gespielt hat.“ Dies sei ein Schlag ins Gesicht all derer, die unter Zuhilfenahme von Pferden die Lebensqualität erkrankter Menschen verbesserten.

Sogwirkung befürchtet
Letztlich befürchtet Dr. Rolf Müller eine Sogwirkung, die von dem Urteil ausgehen könnte. „Wenn das vermeintliche finanzielle Potenzial von Pferdehaltern die Erhebung einer Steuer auf ein Sportgerät gestattet, kann das weit reichende Folgen haben. Dann muss vielleicht der Sport-schütze, der sich ein teures Gewehr kauft, perspektivisch ebenso mit einer Sonderabgabe rechnen wie der Golfspieler beim Kauf seiner Sportutensilien“. Das könne kaum der Grundgedanke sein, mittels dessen die Förderung des Sports als Staatsziel in die Verfassung aufgenommen worden sei. Und den städtischen Kämmerern, die glaubten, über die Pferdesteuer ihre Kommunalhaushalte sanieren zu können, legte Müller nahe, darüber nachzudenken, „wie viel Geld perspektivisch in die Sozialhaushalte eingestellt werden muss, um die Jugendlichen aufzufangen, denen der Halt, den der Sport geben kann, fehlt.“ „Ein abenteuerliches Urteil“, urteilt der LSHB-Präsident abschließend.

Was sagt die Deutsche Reiterliche Vereinigung dazu?
Warendorf. Der Hessische Gerichtshof in Kassel kam zu dem Ergebnis, dass die Satzung der nordhessischen Stadt Bad Sooden-Allendorf zur Einführung der Pferdesteuer nicht gegen gel-tendes Recht verstößt. Das Gericht lehnte Ende 2014 die Anträge von zehn Pferdehaltern in einem so genannten Normenkontrollverfahren ab. Dazu schrieb seinerzeit die FN in einer Presse-erklärung: Zehn Pferdehalter (Reitverein, Pferdebetrieb, Turnier- und Freizeitreiter, Besitzer eines Therapie-, Holzrücke- und Gnadenbrotpferdes sowie ein Züchter) aus Bad Sooden-Allendorf hat-ten gemeinschaftlich mit Unterstützung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) den Hessischen Verwaltungsgerichtshof angerufen, um die Rechtmäßigkeit der Satzung zur Einfüh-rung der Pferdesteuer in ihrer Stadt überprüfen zu lassen. Vor genau zwei Jahren hatte Bad Sooden-Allendorf diese Satzung beschlossen, die Steuerbescheide in Höhe von 200 Euro pro Pferd und Jahr aber bis zum Gerichtsurteil ausgesetzt.

Steuerpflichtig ist „das Halten und Benutzen von Pferden zur Freizeitgestaltung“
Der Hessische Gerichtshof hält die Pferdesteuer grundsätzlich für gesetzeskonform. Allerdings werden all jene Pferdehalter von der Steuer ausgenommen, deren Pferde „nachweislich zum Haupterwerb im Rahmen der Berufsausübung“ eingesetzt werden. Steuerpflichtig hingegen ist „das Halten und Benutzen von Pferden zur Freizeitgestaltung“, so der Satzungstext.

Auch Vereine und Betriebe müssen zahlen
Auch wer „ein Pferd gegen Entgelt zur Benutzung durch einen Dritten“ hält, muss die Abgabe entrichten. Damit sind Schulpferde für den Reitunterricht im Verein oder Pferdebetrieb erfasst.

Wir geben den Kampf nicht auf!
Mit großer Enttäuschung reagierte die Deutsche Reiterliche Vereinigung auf die Entscheidung des Hessischen Gerichtshofs. Generalsekretär Soenke Lauterbach erklärte: „Wir hatten darauf gehofft, dass das Gericht den Argumenten gegen die Pferdesteuer folgt. Leider ist dies nicht der Fall. Wir geben den Kampf gegen die Steuer aber nicht auf und werden weiter mit allen Mitteln versuchen, die Kommunalpolitik von der Unsinnigkeit dieser Abgabe zu überzeugen.“ Nun gelte es, die Aus-führungen des Gerichts detailliert auszuwerten und über den konkreten Fall in Bad Sooden-Allen-

dorf hinaus Schlüsse für weitere Strategien zu ziehen, so Lauterbach. Die FN wird weitere Rechts-mittel prüfen.

Inzwischen: FN legt Nichtzulassungsbeschwerde ein

Warendorf. Der Kampf gegen die Pferdesteuer tritt in die nächste Phase ein. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hatte Ende 2014 eine Revision nicht zugelassen. Dagegen hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) nun eine „Nichtzulassungsbeschwerde“ beim Bundes-verwaltungsgericht in Leipzig eingelegt.

Erster Erfolg im nordhessischen Waldkappel:
Dort sprach sich das Stadtparlament aufgrund der zahlreichen Gegenargumente gegen die Ein-führung der Abgabe aus. Thomas Ungruhe, Leiter der FN-Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe: „Waldkappel zeigt, dass sich der Kampf lohnt. Wir dürfen deshalb nicht den Kopf in den Sand stecken und weitere Gerichtsentscheidungen abwarten, sondern müssen weiterhin alle Kräfte mobilisieren, um die Städte und Gemeinden von der Unsinnigkeit und Unwirtschaftlichkeit der Pferdesteuer zu überzeugen.“

Konsumausgaben-Studie“ am Beispiel der hessischen Stadt Baunatal
Welchen wirtschaftlichen Wert die Pferdehaltung hat, ergab eine „Konsumausgaben-Studie“ am Beispiel der hessischen Stadt Baunatal. Die Ostphalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Braunschweig/Wolfsburg kam zu dem Ergebnis, dass durch das Pferd knapp 600.000 Euro in Baunatal umgesetzt werden. In diesem Betrag sind nicht nur die Kosten für die Pferdehaltung ent-halten, sondern auch alle Ausgaben, die Reiter aus Nachbargemeinden tätigen, deren Pferde in Baunatal stehen (Tanken, Einkaufen, Gastronomie usw.). Wegen der zu befürchtenden wirt-schaftlichen Konsequenzen hatten bereits die Industrie- und Handelskammern und der Bund der Steuerzahler die Kommunalpolitiker vor der Einführung der Pferdesteuer gewarnt.


Ein schlechtes Beispiel aus Bad Sooden-Allendorf
Doris Stephan, Eigentümerin und Betreiberin des Naturhauses Alte Hainsmühle, hat vor wenigen Jahren für über 400.000 Euro eine alte Wassermühle saniert und restauriert, daraus einen Pferde-betrieb mit angeschlossenen landwirtschaftlich genutzten Flächen aufgebaut und einst gehofft, Urlaub mit dem Pferd auf ihrem Gelände anbieten zu können. „Erst lässt man mich mit erheb-lichem amtlichen und finanziellen Aufwand das Gebäude erweitern und restaurieren, um den Hof aufzubauen, dann setzt mir die Stadt die Pistole auf die Brust, so dass ich meinen Hof wirt-schaftlich nicht unterhalten kann“, klagt Doris Stephan, die Plätze für 20 bis 25 Pferde auf ihrem Hof anbietet… Ich glaube, die haben sich nur wenig Gedanken über die Folgen gemacht… Die Stadt hat durch die negativen Schlagzeilen in der Presse einen erheblichen Image-Schaden er-litten. Wer will denn hier, wo Pferde und ihr Sport derart mit Füßen getreten werden, noch Urlaub machen? Mit Pferden schon gar nicht! Außerdem gehören jetzt Leute wie ich zu den einzigen Gewerbetreibenden, die besteuert werden. Wirtschaftlich ist das eine Katastrophe und es kann nicht im Sinne der Stadt sein, dass alle Pferdebetriebe rote Zahlen schreiben und früher oder später untergehen.“ Quelle: PferdeSportInternational, 3/2015

Gute Beispiele aus dem Kreis Herford: Pferdesteuer? Nein, danke!

Die Herforder Zeitung „Neue Westfälische“ zitiert Stimmen zur Pferdesteuer: Im Kreis Herford sagen Kommunen und Reiter: Pferdesteuer? Nein, danke!

Hiddenhausen: Andreas Frenzel sieht es ähnlich wie sein Herforder Kollege. „Seit zig Jahren gibt es die Hundesteuer - ein Argument vieler Befürworter der Pferdesteuer“, sagt der Kämmerer. Allerdings: Aufwand und Nutzen stünden in keinem Verhältnis. „Hiddenhausen plant keine Pfer-desteuer“, versichert Frenzel.
Spenge: An eine Einführung einer Pferdesteuer wurde laut Kämmerer Hans-Jürgen Finkemeier „noch kein Gedanke verschwendet“. Seines Erachtens würde die Erhebung einer solchen Steuer das Stadtsäckel kaum entlasten. „Das wäre wohl nicht der große Wurf.“
Enger: Hier wurde laut Kämmerer Jens Stellbrink schon einmal über die Einführung einer Pferde-steuer diskutiert. Aber: „Die Einnahmen stehen kaum im Verhältnis zum bürokratischen Auf-wand“, betont er. Außerdem müsste das Innenministerium zustimmen.
Bünde: „Neue Steuern sind immer schlechte Steuern“, sagt Bürgermeister Wolfgang Koch. „Sinnvoll wäre eine Pferdesteuer in meinen Augen höchstens, um einen Überbestand an Pferden zu regulieren.“ Diesen Bedarf sieht er für die Stadt Bünde derzeit aber nicht.
Vlotho: Die Meinung von Bürgermeister Bernd Stute ist eindeutig: „So eine Steuer muss einen Sinn haben und den sehe ich persönlich nicht.“
Kirchlengern: Für Bürgermeister Rüdiger Meier ist die Einführung der Pferdesteuer ein deutli-ches Zeichen für die chronische Unterfinanzierung der Kommunen: „Das zeigt, dass die Finanznot sehr groß sein muss.“ Eine Pferdesteuer für Kirchlengern kann sich Meier aber nicht vorstellen: „Ich glaube nicht, dass es so viele Pferde in Kirchlengern gibt.“
Rödinghausen: Zwar gebe es in Rödinghausen recht viele Pferde, sagt Bürgermeister Ernst-Wil-helm Vortmeyer. Durch eine Pferdesteuer die Gemeindekasse aufzufüllen, sei aber nicht geplant. „Pferdezucht und -ausbildung spielen bei uns zwar eine Rolle, aber in der Regel verlassen die Tie-re nicht einmal die Grundstücke der Halter“, so Vortmeyer.
Löhne: Vor gut anderthalb Jahren hat sich ein Reitverband an die Stadt gewandt. „Sie wollten wissen, ob Löhne eine Pferdesteuer einführen wolle“, erinnert sich Stadtkämmerer Bernd Pogge-möller. Der Gedanke flammte wegen des Telefongesprächs kurz auf, aber „weder die Verwaltung noch die Politik wollten damals noch heute solch eine Steuer einführen“. Außerdem: Wenn es eine Steuer für Pferde geben würde, müsste die Stadt selbst auch zahlen: „Wir haben ein Thera-piepferd.“
Herford: Kämmerer Manfred Schürkamp ist überzeugt von den wirtschaftlichen Vorteilen der Pferdebranche in der Hansestadt: „Wir sind froh darüber, so attraktive Vereine zu haben, die durch ihre Turniere nicht nur die Popularität Herfords steigern, sondern auch zahlreiche Besucher in die Stadt bringen, die hier ebenfalls Geld ausgeben.“ Über eine Pferdesteuer hat Schürkamp bisher noch nicht nachgedacht.

Bauernverband MV gegen kommunale Pferdesteuer
Schwerin. Auch in Mecklenburg-Vorpommern sorgt man sich darüber, dass Gemeinden an eine Pferdesteuer denken. Dort allerdings ist das nicht Sache der Gemeinden allein. Top agrar online berichtete am 07. Januar 2015 darüber. Der Verband befürchtet negative Folgen für die Pensionspferdehaltung:

„Besorgt über die Pläne einer Gemeinde zur Einführung einer Pferdesteuer hat sich der Bauern-verband Mecklenburg-Vorpommern geäußert. Der Verband befürchtet negative Folgen für die Pensionspferdehaltung, die sich in vielen Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern zu einem wich-tigen Standbein entwickelt habe. Die Pensionspferdehaltung diene der Einkommenssicherung dieser Unternehmen und sichere zudem eine effektive Bewirtschaftung von vielen extensiv genutzten Grünlandflächen. Außerdem hätten Pferde eine wichtige Bedeutung für den Land-tourismus. Gemeinsam mit anderen Verbänden appellierte der Bauernverband an die Landesre-gierung, Plänen von Kommunen für eine Pferdesteuer einen Riegel vorzuschieben. Den Angaben zufolge bedarf eine kommunale Pferdesteuer in Mecklenburg-Vorpommern der Zustimmung des Innenministers im Einvernehmen mit der Finanzministerin.“
Quelle: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Bauernverband-MV-gegen-kommunale-Pferdesteuern-1640111.html


Hallo, Gemeinderäte - dann greift mal zu
Ein Kommentar von Martin Stellberger

Es ist unglaublich! Da entscheidet ein Gericht in Hessen: Pferdebesitzer sind reiche Leute! Ver-mutlich wird ein Gerichtssprecher sagen: Das Gericht hat nicht über die soziale und finanzielle Situation von Pferdebesitzern entschieden, sondern darüber, ob die Pferdesteuersatzung von Bad Sooden-Allendorf in der Sache rechtens ist. Das sei richterlich gesehen der Fall. Punkt. Und im Übrigen sind Leute mit Pferden grundsätzlich besteuerbar, weil das Pferd eben doch ein Luxus sei. Dass die Richter damit ein Tor aufgestoßen haben, wonach sich nun alle finanzklammen Ge-meinden in Deutschland schamlos bedienen können, ist ihnen egal. Muss ihnen egal sein, werden sie argumentieren, denn „wir hatten nur über die Korrektheit der Steuersatzung von Bad Sooden-Allendorf zu urteilen“. Die Richter vergessen dabei, zu beachten, dass die Förderung des Sports als Staatsziel in die Verfassung aufgenommen worden war und was durch ihr Urteil „hinten heraus kommt“, also welche sozialen und wirtschaftlichen Folgen ihr Urteil hat. So gesehen ist Justitia wirklich so blind wie die Pferdesteuer-Stadtväter in Hessen, die selbst für den Wirtschafts-faktor Pferd in seiner Gesamtheit keinen Blick haben. Deren Blick reicht bestenfalls bis zum Kirchturm, aber nicht darüber hinaus.

Die Folgen sind in der Tat herb: Zunächst einmal können nun Gemeinden dazu übergehen, auch andere Sportarten zu besteuern als da wären: Fußball – die nichtprofessionellen Vereine bekom-men in der Regel Gelände und Gebäude zur Nutzung (Pflege, Strom, Wasser, Heizung…) kos-tenlos zur Verfügung gestellt. Schwimmvereine – kostenfreie Nutzung der Hallen- und Freibäder; DLRG – Übungen und Ausbildung der Rettungsschwimmer erfolgt in aller Regel bei kostenfreier Nutzung von Frei- und Hallenbädern, Mountainbiker – Nutzung von gemeindeeigenen Fahr-

strecken, Sportschützen – Waffensteuer für Pfeil und Boden, Pistole, Luftgewehr, Freizeitläufer – für die Benutzung der Trimm- und Sportpfade, Ehrenamtsgaben wie ermäßigte Eintritte oder Rabatte werden gekappt… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Schau nach bei dem Satiriker Ephraim Kishon, der hatte sich schon zu Lebzeiten über die Steuerfantasie der Behörden aus-gelassen.

Tür und Tor sind geöffnet für steuerliche Willkür all jener Gemeinden und Städte, die Jahrzehnte so mies gewirtschaftet haben, dass ihr Budget mit Abermillionen überschuldet ist. Wo sind die Bürgermeister, die dafür zur Verantwortung gezogen werden? Wo sind die Gemeinde- und Stadträte, die die Haushalte trotz hoher Defizite absegnen? Wo sind die Prüfer und Gesetzgeber, die die „Eigenbetriebe“ der Städte und Gemeinden unter die Lupe nehmen, weil dort ungehindert „Defizite“ angehäuft werden, um den „Kernhaushalt“ zu „entlasten“? Werden all jene Gemein-deväter zur Rechenschaft gezogen, die aktuell die Euros ihrer Gemeindekasse mit Krediten in Schweizer Franken versenkt haben?

Wo bleibt der gesunde Menschenverstand? Wo ist die Einsicht: Steuern auf Sport ist Mord am Sport! Wer den Sport besteuert, zerstört Ehrenamt, zerstört freiwillige soziale Arbeit, vergrämt jeden Vereinsvorstand, verstört Jugend und Betreuer… Nicht die Sportler müssen besteuert werden, sondern diejenigen müssen zur Kasse gebeten werden, die es zulassen, dass ihre Städte und Gemeinden finanziell ausbluten. Die findet man in der Regel direkt in den Gemeinden und Städten.

Früher hieß es: Staat und Land oder Städte und Gemeinden können nicht pleite gehen. Heute heißt es: Holt das Geld, wo immer ihr jemanden antrefft. Reiter haben den Vorteil, sie können sich im Galopp davonmachen, bevor ihnen jemand in die Tasche greift. Sie können z.B. mit ihrem Pferd in eine „steuerfreie“ Gemeinde wechseln. Aber das hilft nur vordergründig, kurzfristig und nur wenigen Pferdebesitzern und das ist vor allem auf Dauer keine Lösung. Der Standortwechsel wird für die meisten Pferdebesitzer aus nahe liegenden Gründen nicht generell die Alternative sein. Das löst auch nicht wirklich das Problem. Die Alternative für die, die nicht wechseln können, ist schlicht der Verkauf ihres Pferdes entweder an potentere Leute, an Händler mit ungewisser Zukunft des Pferdes oder – an den Metzger. So einfach ist das! Dann verdient die Stadt Bad Sooden-Allendorf wenigsten einmal an der Gewerbesteuer des Metzgers – über die verkaufte Pferdesalami.

Die Richter sagten: Wer als Privatperson ein Pferd halte oder nutze, dokumentiere eine besondere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit! Hallo, Gemeinderäte, dann greift mal zu!


Siehe auch in dieser Ausgabe: Gesagt ist gesagt…

THEMA 2:
Ellwangen-Haisterhofen: Pferde statt Panzer – Pferdeland A 7

Ellwangen. Seit das Leader-Programm der Europäischen Union mit Fördermitteln neu aus-gestattet wurde, die auch in Baden-Württemberg zum Einsatz kommen können, hat sich auf der Ostalb, im Umfeld der Pferdestadt Ellwangen eine Idee Aufmerksamkeit verschafft: Unter dem griffigen Namen Pferdeland A 7 könnte in einigen Jahren die größte Freizeit-Reitanlage im süddeutschen Raum entstehen, berichtete die Schwäbische Zeitung am 9. Januar 2015. Der Autor, Robin Uhlenbruch, berichtet von der faszinierenden Idee, die auf dem ehemaligen Truppen-übungsgelände Haisterhofen verwirklicht werden könnte und davon, dass eine Machbarkeitsstudie ein erstes Fundament schaffen soll für eine sachorientierte Beratung. Weiter heißt es in dem Bei-trag. Die Schwäbische Zeitung - Ipf- und Jagst-Zeitung schreibt:

Pferdeland A 7 soll den Reit- und Freizeittourismus in der Region stärken
„Eine Machbarkeitsstudie soll nun klären, ob der ausgemusterte Truppenübungsplatz in Haister-hofen dafür infrage kommt. Die Kosten für die Studie übernimmt zu einem großen Teil die Euro-päische Union. Denn die Jagstregion wurde in das neu aufgelegte EU-Förderprogramm Leader aufgenommen. Der Ostalbkreis kalkuliert mit 100.000 bis 200.000 Euro für die erste Planung sowie für die Studie, an der neben Fachexperten auch Züchter, Reitvereine und -verbände teilnehmen sollen. Das Ziel: Pferdeland A 7 soll den Reit- und Freizeittourismus in der Region stärken, sagte Rainer Fünfgelder, Wirtschaftsbeauftragter des Landratsamts, im Gespräch mit der Ipf- und Jagst-Zeitung. „50 bis 70 Prozent der Kosten für die Studie fördert die EU. Damit ist es für Kommunen und Landkreise stemmbar.“ Entstehen könnte nach einem positiven Urteil ein ökologischer und ökonomischer Reitpark mit Ferienhäusern, Stallungen und einer Reitpädagogik.

Neue Arbeitsplätze im Tourismus und Attraktivitätsgewinn für die Region
Das knapp 120 Hektar große Bundeswehrgelände hat durch die Nähe zu den Autobahndreiecken A 8, A 7 und A 6 einen guten Anschluss an den überregionalen Verkehr. „Mit diesem Konzept lassen wir den Truppenübungsplatz in Haisterhofen sehr naturbelassen“, so Fünfgelder. Damit wäre die Freizeit-Reitanlage eine gute Ergänzung zur großen Handels-, Industrie- und Gewerbe-zone in Neunheim. Mit dem Projekt könnten künftig weitere Arbeitsplätze im Dienstleistungs-bereich und im Tourismus entstehen. Rainer Fünfgelder sieht darin einen Attraktivitätsgewinn für die Region und die ansässigen Unternehmen.

Keine Gefahr für bestehende Reitanlagen und Vereine
Für den Reit- und Fahrverein Röhlingen ist das Pferdeland A 7 momentan noch gar kein Thema. Insgesamt blickt man der Machbarkeitsstudie aber positiv entgegen. „Wir begrüßen alles, was den Reitsport auf der Ostalb in den Fokus rückt“, sagte der Vorsitzende Manuel Bühler. Eine Gefahr, dass das Projekt Pferdeland A 7 den bestehenden Reitanlagen und Ställen Konkurrenz mache, sieht er bislang nicht. „Was da geplant wird, ist nicht mit dem vergleichbar, was wir bislang haben.“ Zwar decke der Ostalbkreis die Bedürfnisse von Reitern und Züchtern gut ab, dennoch gebe es für solch ein Vorhaben immer Platz.

Keine Konkurrenz schaffen – Bestand einbinden
Ähnlich sah es Rainer Fünfgelder vom Landratsamt. „Wir wollen nicht in den hiesigen Pferdemarkt eingreifen oder gar neuen Wettbewerb schaffen.“ Stattdessen solle der Bestand eingebunden werden. Zudem sei der Bedarf im Landkreis groß, den die Pferdestadt Ellwangen, der Kalte Markt sowie starke Investoren und Unternehmen im Bereich Pferdesport generieren. Ob groß genug, soll letztendlich die Machbarkeitsstudie klären. „Leader gibt uns jetzt die Chance, das Konzept weiterzuentwickeln“, sagte Fünfgelder und betonte dabei, dass das Projekt Pferdeland A 7 nur eines unter vielen ist. Insgesamt 250 Vorschläge aus der Bevölkerung lieferten ein Ideen-wettbewerb und Workshops zum „Regionalen Entwicklungskonzept Leader Jagstregion“. Bei der Bewerbung um die EU-Fördergelder verständigten sich die Landkreise Ostalb und Schwäbisch Hall auf 18 Starterprojekte. Vermutlich werden im Zuge des Leader-Programms aber noch weitere interessante Maßnahmen angeschoben und umgesetzt. So hofft man zum Beispiel bei der Stadt Ellwangen darauf, dass eine touristische Erschließung des Blauhornkellers möglich wird. Das einstige Sandbergwerk soll zur unterirdischen Attraktion werden. Das hatte Oberbürger-meister Karl Hilsenbek am Mittwoch bei einer kurzen Pressekonferenz angekündigt.

Kritik bleibt aus
Zur Realisierung dieses und der anderen angedachten ambitionierten Vorhaben soll in den kom-menden Monaten ein Verein gegründet werden. „Hier kann jeder Mitglied werden“, so Rainer Fünfgelder. So könnten sich die Bürger weiterhin einbringen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe er keine kritischen Stimmen zum geplanten Freizeit-Reitpark vernommen. Dafür sei es im Übrigen auch noch zu früh. Denn erst nach der Studie seitens Pferdeverbänden, -vereinen und Experten seien Vor- und Nachteile abschätzbar. Wirklich los geht’s erst ab Ende Februar. „Das Land muss noch alle Modalitäten klären. Das erste Geld aus dem Fördertopf können wir ab Mitte des Jahres ausgeben.“ Schwäbische Zeitung - Ipf- und Jagst-Zeitung, 9.1.2015

IM PORTRAIT
Tobias Schwarz: Mit 20 zum Goldenen Reitabzeichen

Herbolzheim-Tuschfelden. „Es ist schon eine besondere Beziehung“, sagt Tobias Schwarz über seine Stute. „La Belle kämpft für mich und ich versuche im Gegenzug mich bestens um sie zu kümmern.“ Das Pferd hat seit seinen Fohlentagen eine enge Beziehung zu Menschen, da es ab seinem zweiten Lebensmonat von Hand aufgezogen werden musste. Das Pferd stammt aus der gemeinsamen Zucht von Michael Jäger und Vater Thomas Schwarz und steht auch in deren gemeinsamen Besitz. Nach der „Grundausbildung“ absolvierte die Stute erfolgreich die Stutenleistungsprüfung und kam dann unter den Sattel von Tobias Schwarz. Unter Anleitung seines Vaters führte er sie behutsam an die ganz schweren Prüfungen heran. Bereits im Alter von sieben Jahren konnte er erste Erfolge in der Klasse S mit ihr erzielen. Tobias Schwarz ist stolz auf die junge Stute, die „für ihn in den Parcours Höchstleistungen bringt. Ich vertraue ganz auf ihren freudigen Einsatz“. La Belle meistert die schwierigsten Aufgaben. Es ist ein besonderer Erfolg der Arbeit, dass das Paar im Sommer 2013 in den Bundeskader berufen wurde. Im Dezember 2014 wurde Tobias Schwarz allerdings wegen des Erreichens „der Altersgrenze“ aus dem C- Kader Junge Reiter verabschiedet.

Die Erfolge des jungen Mannes mit seinen Pferden, allen voran La Belle, haben sich in den letzten Jahren so gehäuft, dass er 2015 beim ersten großen internationalen Turnier von Baden-Württemberg in Offenburg das Goldene Reitabzeichen verliehen bekommt. Die BadenClassics vom 5. bis 8. Februar 2015, quasi vor der Haustüre des jungen Mannes, werden in der Ortenau den Rahmen abgeben für diese einmalige Ehrung im Leben eines Reiters. Was hat Tobias Schwarz nicht alles schon gewonnen! Im Jahr 2013 begann eine beeindruckende Serie: Bronzemedaille Südbadische Meisterschaften in Ichenheim, Bronzemedaille Baden-Württembergische Meister-schaften in Schutterwald, Silbermedaille Deutsche Meisterschaften der Jungen Reiter in Mün-chen, Hallenchampion beim Salut- Festival in Aachen, Siege in S-Springen in Achern und Nussbach und im Finale der mittleren Tour in Legelshurst, nationale und internationale Siege und Platzierungen bei Springen bis Klasse S***. Im letzten Jahr kam noch der Sieg im Helvetia Amateur Finale beim Longines CSI in Basel hinzu. Alle anderen Siege und Platzierungen aufzu-zählen würden hier den Rahmen sprengen. Unterm Strich reicht alles zusammen für das Goldene Reitabzeichen, zu dessen „Minimal-Anforderungen“ neun Siege in Klasse S* und ein Sieg in Klasse S** gehören. Mehr als das hat Tobias Schwarz mit seinen Starts in Klasse S*** erfüllt und ist zu Recht stolz auf das Gesamtpaket, das allerdings aufbaut auf fleißige Arbeit mit den Pferden und auf die Unterstützung durch die Familie, durch Claudia Brun, die Besitzerin von Caramello d’Oro, durch Freunde und nicht zuletzt die des Arbeitgebers. Bei letzterem, der Firma Färber in Emmendingen, bei der Schwarz seine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann absol-viert, hat er zudem besonderes Glück, was der junge Reiter dankbar zu schätzen weiß: Sein Chef, Geschäftsführer Manfred Kempter, ist selbst aktiver Springreiter und zeigt für die Anstrengungen seines Mitarbeiters im Reitsport viel Verständnis und unterstützt ihn. Große Hilfe findet Tobias Schwarz auch in seiner Familie, denn seine Eltern, Thomas und Bettina Schwarz, sowie seine ältere Schwester Nicole gehören ebenfalls zu den Menschen mit „Pferdevirus“. Alle drei sind Springreiter. Es passt also alles sehr gut zusammen, meint Tobias Schwarz, der sich dessen bewusst ist, dass er alleine nichts ausrichten kann. Auf seiner Homepage schreibt er denn auch

an Familie und Förderer gewandt: „Ein herzliches Dankeschön gilt meiner Familie, den Pferde-besitzern und meinen Sponsoren, ohne deren Unterstützung ich diesen schönen Sport nicht in diesem Ausmaß ausüben könnte.“ Dieses „Ausmaß“ schließt inzwischen auch mehrere Starts im Ausland mit ein. 2014 startete Tobias Schwarz als Junger Reiter im Nationenpreis von Bonheiden in Belgien und zweimal schon beim Helvetia Amateur-Finale in Basel. Er steht also im Focus des Bundestrainers, was sehr förderlich ist für die reiterliche Zukunft des Südbadeners, der seine Silbermedaille als Deutscher Vizemeister der Jungen Reiter von 2013 in München als eines seiner wichtigsten Erlebnisse im Reistport bezeichnet.

Tobias Schwarz begann mit sechs Jahren in der Führzügelklasse und als Voltigierer Turnierluft zu schnuppern. Das war dann wohl die Initialzündung für eine starke Entwicklung als Reiter. Viele Jungs in seinem Alter frönen lieber dem Fußball, den Tobias Schwarz auch gerne hat. Aber die Pferde haben etwas ausgelöst, das Tobias als „feeling“ für sensible Pferde bezeichnet. Ehrgeiz, so sagt er, gehört natürlich auch dazu, sonst kommt man zu keinem Erfolg. „Ich habe eine positive Einstellung zu allem was ich tue, insbesondere natürlich für die Pferde und es macht mir viel Spaß, sie auszubilden. Meine La Belle ist das beste Beispiel dafür. Sie habe ich ausgebildet und kann mich deshalb auch auf sie verlassen, wenn Kampfgeist und schnelle Runden im Parcours gefragt sind.“ Auch die anderen Pferde, die er reitet, z.B. Retina S, Caramello d’Oro CH oder Lollipop 6, sind im oder kommen bald in den anspruchsvolleren Sport.

Wer so viel mit Pferden zu tun hat, denkt natürlich auch an eine Zukunft mit Pferden und im Pferdesport: „Wissen Sie“, sagt Tobias Schwarz gegenüber dem PRESSEDIENST, „mein Vorbild ist Hans-Dieter Dreher aus Eimeldingen. Seinen Weg im Sport habe ich immer vor Augen, seine Reiterei und seine Pferde. Neben seinen eigenen Pferden schwärmt Tobias Schwarz auch für ein Pferd, das Geschichte geschrieben hat: E.T. war einst unter Hugo Simon eine ganz große Nummer im internationalen Turniersport. Und Hugo Simon selbst ist bis ins hohe Reiteralter als Springreiter aktiv. Auch deshalb ist er ein Vorbild für den jungen Mann aus Südbaden, dessen aktuelles Lieblingsturnier die Landesmeisterschaften von Schutterwald sind. Bald werden aber noch die BadenClassics (5. bis 8. Februar 2015) dazu kommen, wenn er dort nämlich das Goldene Reitabzeichen verliehen bekommt. Diesen Moment wird Tobias Schwarz zusammen mit seinen Eltern, dem Bruder und der Schwester sowie mit Freunden und Förderern feiern als eine wichtige Etappe auf seinem reiterlichen Weg, wohl wissend, dass im Sport Sieg und Niederlage nahe beieinander liegen. Deshalb passt auch Tobias Schwarz’ Lebensmotto besonders gut zu seinem Sportlerleben: „Gewinnen wollen, verlieren können!“ Eine gute Einstellung, die Bodenhaftung beweist. Martin Stellberger

TIPPS AUS DEM TURNIERKALENDER
BadenClassics – internationaler Spitzen-Springsport für die Ortenau
5. bis 8. Februar 2015

Offenburg. Pferdesportfreunde im Südwesten Deutschlands, der angrenzenden Schweiz und dem Elsass bekommen vom 5. bis 8. Februar 2015 wieder internationalen Springsport der Spitzenklasse geboten. Zum achten Mal warten die BadenClassics in den Hallen der Messe Offenburg-Ortenau auf mit Olympia-Reitern, Weltcupsiegern und Europameistern, die an vier Turniertagen für erstklassigen Sport sorgen werden.
Beim Offenburger Hallen-Springturnier auf 2-Sterne-Niveau stehen 18 Springprüfungen im Pro-gramm. Für die Reiter geht es um ein Preisgeld von über 110.000 € und um Punkte für die LONGINES-Weltrangliste. Dem Sieger im Finale um den Großen Preis der Südwestbank winkt außerdem wieder der begehrte Kleinwagen des Offenburger Autohauses S & G.
Einige Beispiele: Für das Finale der Großen Tour müssen sich die Reiter in zwei Springen qualifizieren. Das ist sportlich interessant einerseits, andererseits finanziell für die Reiter selbst, denn insgesamt stehen für diese drei Springen rund 57 000 Euro als Preisgeld zur Verfügung. Wer sich also gut platziert, kann in allen drei Springen gutes Geld gewinnen. Auch die Mittlere Tour ist gut dotiert: Während es im Finale um 24.500 Euro geht, werden in den beiden Qualifikationen nochmals 7.000 Euro ausgeschüttet. Daneben stehen noch zwölf weitere Springen auf internationalem Niveau auf dem Programm.

Starker Besuch: 10 000 Zuschauer
Rund 10.000 Besucher werden erwartet, denn die BadenClassics stehen mittlerweile bei Pferdefreunden hoch im Kurs nicht nur wegen des kurzweiligen Wechsels zwischen Springreiten, Voltigier-Akrobatik, Showeinlagen und Shopping-Angeboten, sondern die Fans schätzen ganz besonders das internationale und dennoch familiäre Flair mit über 120 Teilnehmern aus rund 15 Nationen und die einmalige Nähe zum Sport.

Voltigierer sind eine Bereicherung
Auch die Voltigierer möchte man nicht mehr missen mit ihrem Kürwettkampf um den mit 4.000 Euro dotierten Preis der Hilzinger Fenster & Türen und der Nürnberger Versicherung. Die jugend-lichen Athleten bieten ein sehenswertes Kontrastprogramm zum Springreiten und beeindrucken mit ihrer Akrobatik auf dem galoppierenden Pferd am Samstag und Sonntag vor den Hauptprü-fungen der Springreiter.

Amateure gehören dazu
Mit den BadenClassics hat Offenburg weit über die Grenzen hinaus Bekanntheit erlangt. Trotz-dem bekennt sich die Veranstaltung zu ihren regionalen Wurzeln. So versteht es sich von selbst, dass auch die Amateure aus der Region wieder die Möglichkeit bekommen, in zwei Spring-prüfungen der Klasse L am Donnerstag und Samstag vor großer Kulisse an den Start zu gehen.

Goldenes Reitabzeichen für Tobias Schwarz
Eine besondere Feierstunde bietet das Offenburger Turnier dem erst 20 Jahre alten Springreiter Tobias Schwarz aus dem benachbarten Herbolzheim. Der junge Mann hat schon in jungen Jahren

die Voraussetzungen erfüllt für das Goldene Reitabzeichen. Das wird ihm im Rahmen der BadenClassics feierlich ans Revers geheftet. (s. Portrait in dieser Ausgabe).

Gestüt Grenzland präsentiert ein Dutzend Zuchthengste
Auch die Sportpferdezüchter werden wieder auf ihre Kosten kommen: Rechtzeitig zur bevor-stehenden Decksaison präsentiert das Gestüt Grenzland ein Dutzend Zuchthengste, die unter dem Sattel des deutschen Championatskader-Reiters Hans-Dieter Dreher aus Eimeldingen unzählige internationale Erfolge vorweisen können. Dieses Mal tragen die Veranstalter dem Wunsch der auswärtigen Züchter Rechnung, die Hengstschau vom Eröffnungsdonnerstag auf den Freitag zu verlegen, wo von 19 bis 20 Uhr die imposanten Hengste im Rampenlicht stehen werden.


23.01.2015
(www.baden-classics.de.)