Fürst Fugger Privatbank stellt Werke von Star-Pferdemaler aus
 
Stuttgart - Der weltbekannte Pferdemaler Klaus Philipp und Studierende der Freien Kunstschule in Stuttgart präsentieren in der Niederlassung Stuttgart der Fürst Fugger Privatbank Werke zum Thema "Ross und Reiter". Neben den einmaligen Bildern von Klaus Philipp zeigen die Jungkünstler malerische, grafische und dreidimensionale Werke. "Die Studierenden stehen noch am Anfang ihres Schaffens. Sie haben zum Teil ganz andere Assoziationen zum Pferd als Klaus Philipp und sollten ihren Freiraum bekommen.", so Martin R. Handschuh, Rektor der Kunstschule. Weiter sagte er bei der Vernissage am Freitag: "Gerade weil es in jedem einzelnen seiner Bilder nicht nur ungeheuer viel zu sehen und zu ergründen gibt, sondern die Phantasie zum Nach- und Miterleben angeregt wird, sind Reitersleut' wie Kunstverständige von Philipp gleichermaßen in Bann geschlagen."

Leidenschaft zum Beruf gemacht

Der Polizeireiter Klaus Philipp besuchte nach Dienstschluss die Freie Kunstschule in Stuttgart. Rasch wurde sein Talent erkannt und gefördert. Im Jahr 1981 hängt Klaus Philipp seinen Beruf als Polizeireiter an den Nagel und widmet sich ganz seiner Leidenschaft zur Pferdemalerei.

Hans-Peter Schmidt würdigt Kulturgut Pferd

Die Werke wurden während der German Masters in der Schleyer-Halle und in der Fürst Fugger Privatbank in Stuttgart ausgestellt. Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, betont die Bedeutung des Kulturguts Pferd für die Entwicklung der Gesellschaft auf wirtschaftlichem, wissenschaftlichem und kulturellem Gebiet. Die Literatur, die Musik und natürlich die Malerei beinahe aller Epochen und Kulturen seien ein vielstimmiger Hymnus auf das edle Tier, das wichtigste Wesen neben dem Menschen, betonte Hans-Peter Schmidt, der auch Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ist und die Ausstellung ermöglichte.

"Gänsehaut am Rücken"

Hans-Jörg Schreiweis, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Fürst Fugger Privatbank, stammt selbst aus einer
Reiterfamilie. Die Bilder von Klaus Philipp erfüllen den Vorsitzenden mit einer "kleinen Gänsehaut am Rücken".

Ausstellung besuchen

Die Ausstellung in der Fürst Fugger Privatbank Stuttgart (Kronprinzstraße 11) ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Um telefonische Anmeldung (0711/8703590) wird gebeten.


25.11.2014
(Fürst Fugger Privatbank Stuttgart )

      
Von links nach rechts: Hans-Jörg Schreiweis, Martin R. Handschuh, Klaus Philipp, Hans-Peter Schmidt und Harald Fuchs

Turniervorschau vom 25. bis 30. November
 
Warendorf - Nationales Nachwuchs-Springturnier „Salut-Festival“ vom 27. bis 30. November in Aachen
Weitere Informationen unter www.salut-festival.de

Auslandstarts:
Internationales Weltcup-Springturnier (CSI5*-W) vom 27. bis 30. November in Madrid/ESP
Ludger Beerbaum (Riesenbeck); Daniel Deußer (Mechelen/BEL); Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen); Marco Kutscher (Bad Essen); Patrick Stühlmeyer (Osnabrück); Philipp Weishaupt (Riesenbeck).
Weitere Informationen unter www.madridhorseweek.com
Internationales Jugend-Springturnier (CSI-J/P/Ch) vom 27. bis 30. November in Lichtenvoorde/NED
J: Nicola Pohl (Marburg); P: Sanne-Roos Bals (Gouda/NED); Victoria Elbers (Garrel); Ch: Jennifer-Sandra Dreher (Hartheim); Annika Fleuren (Friesoythe).
Weitere Informationen unter www.psclichtenvoorde.nl
Internationales Weltcup-Dressurturnier/Indoor Cross County vom 28. bis 30. November in Stockholm/SWE
CDI: Fabienne Lütkemeier (Paderborn); Sönke Rothenberger (Bad Homburg); Indoor Cross Country: Kai Rüder (Fehmarn); Peter Thomsen (Lindewitt); Anna Siemer (Salzhausen).
Weitere Informationen unter www.swedenhorseshow.se
Internationales Weltcup-Fahrturnier vom 29. bis 30. November in Budapest/HUN
Christoph Sandmann (Lähden); Georg von Stein (Modautal).
Weitere Informationen unter www.budapesthorseshow.com, E-Mail ladanyi.kovacs.zoltan@gmail.com
Weitere Turniere (*/**) im Ausland mit deutscher Beteiligung
CSI 2* Budapest/HUN vom 28. bis 30. November; www.lovasvilagkupa.hu
CSI 2*-W/YH 1* Celje/SLO vom 27. bis 30. November; www.horses-celje.com
CSI 2*/ 1* Deauville/FRA vom 28. bis 30. November; www.pole-international-cheval.com
CSI 2*/YH 1* Neeroeteren/BEL vom 27. bis 30. November; www.dewarre.be


25.11.2014
(fn-press)

Trainerkongress: Leistungsdiagnostik fördern
 
Warendorf - Disziplinübergreifende Standortbestimmung des Spitzensports beim DOKR

Warendorf (fn-press). Das „Who is who“ der deutschen Trainerszene traf sich zum ersten disziplinübergreifenden Trainerkongress des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) in Warendorf. Rund 70 Bundes-, Landes-, Stützpunkt- und Heimtrainer diskutierten über die Qualität der Ausbildung, Saisonplanung, leistungsdiagnostische Fragen und über Modelle für die Sicherung der Konkurrenzfähigkeit im internationalen Sport. Der Kongress wurde finanziell von der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport gefördert.

Gute Medaillenausbeute bei den Weltreiterspielen in der Normandie, zahlreiche Goldmedaille im Nachwuchsbereich – der deutsche Spitzensport steht im Großen und Ganzen gut da. Damit die Pferdesportnation Deutschland auch langfristig ihre Position im internationalen Vergleich halten beziehungsweise festigen kann, sind gute Zukunftskonzepte gefragt. Denn so unterschiedlich die Disziplinen sind, so sehr verbindet sie dieselben Herausforderungen: Es mehren sich die Anzeichen, dass die Talentförderung an der Basis, aus der Spitzensport erwachsen kann, schwieriger wird. Reit- und Trainingszeiten werden durch den Ganztagsunterricht und die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit deutlich reduziert. Immer weniger Kinder und Jugendliche kommen aus pferdeaffinen Familien, entsprechend geringer ist das Verständnis für das Pferd. Die Erarbeitung von Trainingsgrundsätzen sind durchgehend schwerer, zudem bringt nicht jedes reitbegabte Kind die erforderliche Fitness für den Sport mit. Das erschwert den Trainingsaufbau zusätzlich.

Dies sind die Rahmenbedingungen, mit denen sich insbesondere die Trainer im Nachwuchsbereich, aber auch die Bundestrainer des Seniorensports auseinander setzen müssen. Entsprechend engagiert und offen wurde beim Trainerkongress diskutiert.

Thies Kaspareit, Leiter der FN-Abteilung Ausbildung und Wissenschaft, brachte es auf den Punkt: „In den Köpfen vieler Reiter mangelt es an Einsicht in die Zusammenhänge von Grundlagen-, Aufbau- und Leistungstraining. Viele verfahren nach der Devise, eine Stunde Reiten am Tag reicht aus. Oft verhindert die Sorge vor zu viel Belastung oder die Angst vor Verletzung des Pferdes das effektive Training. Aber die Gesunderhaltung des Leistungssportlers kann nicht durch möglichst schonendes Training gewährleistet sein. So eine Einstellung würde man in keiner anderen Sportart finden.“

Wie auf den Punkt genau ein Wettkampf vorbereitet wird, erläuterten die beiden Gäste des Trainerkongresses aus ganz anderer Perspektive: Michael Biegler, Nationaltrainer der polnischen Handball-Nationalmannschaft, und Prof. Dr. Klaus Baum, einstiger Dozent an der Sporthochschule Köln und Experte für wissenschaftlich fundiertes Training, erläuterten den Trainingsalltag und die Wettkampfvorbereitung im Spitzensport Handball. Mancher Zuhörer staunte nicht schlecht, als die Referenten den Weg von 2012 bis 2015 zur Handball-Europameisterschaft skizzierten – eine Wettkampfplanung, die sich über knapp vier Jahre erstreckte und die exakt in allen Trainings- und Entspannungsphasen dokumentiert und leistungsdiagnostisch ausgewertet war.

Leistungsdiagnostik sowie die systematische Trainings- und Saisonplanung war das zentrale Stichwort des Trainerkongresses, der in disziplinspezifischen Workshops aufgeteilt war. Die Vielseitigkeit ist auf diesem Gebiet am weitesten. Hier werden Trainingseinheiten erfasst und zum Teil auch akribisch dokumentiert, hier laufen Forschungsarbeiten zum Beispiel zu Laktatwerten in der Muskulatur, die über die Leistungsfähigkeit und Leistungsgrenze eines Pferdes Auskunft geben können. Der Workshop stellte sich die Aufgabe, eine Musterjahresplanung für Junioren zu erarbeiten, beginnend beim Abtrainieren im Herbst bis hin zu den Saisonhöhepunkten im darauf folgenden Jahr. Rüdiger Schwarz, Bundestrainer Junioren und Junge Reiter, betonte: „Wir stellen leider zunehmend fest, dass die Jugendlichen oft planlos sind, was zielgerichtete Ausbildung und Konditionstraining für Reiter und Pferd betrifft.“

In Richtung mehr Struktur im Training geht auch der Springsport. Pony-Bundestrainer Peter Teeuwen hat für seine Kinder Trainingstagebücher eingeführt. Die Perspektivgruppe Springen protokolliert ebenfalls ihr Training. Otto Becker: „Die Reiter waren selbst an der einen oder anderen Stelle überrascht, wie wenig sie mit ihren Pferden arbeiten beziehungsweise wie einseitig sie ihr Training oft gestalten.“ Zur Qualitätsverbesserung des Trainings regte der Workshop den Aufbau eines Trainernetzes an, intensivere Trainerfortbildung in kleinen Gruppen und die bessere Einbindung der Berufsreiter in die Trainerstrukturen auf Landes- und Bundesebene.

Besseres Training an der Basis forderte ebenfalls der Workshop Dressur. In manchen Regionen Deutschlands gäbe es im Umkreis von 150 Kilometern keine Reitlehrer, die ambitionierte Jugendliche über das L-/M-Niveau hinaus fördern können. Hans-Heinrich Meyer zu Strohen, Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter, forderte: „Wir müssen unser Trainersystem renovieren, die Heimtrainer in unsere Kaderlehrgänge noch besser einbeziehen und mehr motivieren und wertschätzen.“ Die Dressur regte ein System von Patenschaften an, bei denen die deutschen Spitzentrainer den Heimtrainer und ihren Schüler zur Seite stehen.

Im Fahrsport sind Trainingslehre und leistungsdiagnostische Verfahren deutlich weniger entwickelt als zum Beispiel in der Vielseitigkeit. Der Fahr-Workshop definierte zunächst die Trainingsgrundlagen, aus denen sich dann individuelle Planungen entwickeln lassen. In diese fließen die Faktoren Gesundheitszustand der Pferde, Trainingsmöglichkeiten (Platz/Gelände/Halle), Zeit, Verfügbarkeit von Trainern, Monitoring und Protokollierung von Training ein. Die Distanzreiter stehen vor einem grundlegenden Neubeginn. Die selbstkritische Einschätzung, mit dem vorhandenen A-Kader keinen Anschluss an die internationale Spitze finden zu können, fand einen breiten Konsens. Hier müssen neue Strukturen vom Breiten- bis zum Spitzensport aufgebaut werden.

Einen ganzen Strauß von Wünschen hinsichtlich der Professionalisierung äußerte der Workshop Voltigieren. So plädierten die Mitglieder unter Leitung von Bundestrainer Ulla Ramge dafür, die Leistungsdiagnostik auf Bundes- und Landesebene fest zu etablieren, die sportmedizinische Betreuung der Kader sicherzustellen und das Lehrgangswesen zu optimieren, das heißt noch bessere Schwerpunkte zu setzen.

Wenngleich sich nicht alle Wünsche der Disziplinen auf Anhieb umsetzen lassen, so wertete DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler den Trainerkongress als großen Erfolg: „Die Resonanz der Teilnehmer war ausgesprochen positiv und hat den interdisziplinären Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer deutlich bereichert. Wir sehen, dass sich auch der Pferdesport immer intensiver mit der Leistungsdiagnostik und professioneller Trainingsplanung beschäftigt. Diese Kick Off-Veranstaltung werden wir nun auswerten und für die einzelnen Disziplinen gemeinsam mit den Bundestrainern Lösungen erarbeiten.“


25.11.2014
(fn-press)

Der Treffpunkt: Internationales Festhallen Reitturnier Frankfurt
 
Frankfurt - Es ist das größte Indoor-Event des Reitsports in Hessen und es ist das Ziel etlicher Pferdesportfans kurz vor Weihnachten: Das Internationale Festhallen Reitturnier Frankfurt. Mit einem Etat von rund 1,8 Mio. Euro, 370.000 Euro Preisgeld insgesamt und Teilnehmern aus rund 20 Nationen begeht Frankfurts Reitsportereignis vom 18. - 21. Dezember die Auflage 2014. Und das CSI/ CDI dürfte für reichlich Vorfreude bei den Pferdesportfans sorgen, denn das Teilnehmerfeld und das Programm versprechen gleichermaßen exquisiten Sport.

In den internationalen Springprüfugen ragen Namen wie der von Doppel-Weltmeister Jeroen Dubbeldam (Niederlande) und Mannschafts-Weltmeister Gerco Schröder (Niederlande) heraus. Aus Deutschland haben sich Springsportpromis wie Marco Kutscher (Bad Essen), Christian Ahlmann (Marl), DKB-Riders Tour-Sieger Holger Wulschner (Groß Viegeln), Hessens junge Top-Stars David Will (Pfungstadt) und Angelina Herröder (Büttelborn) angesagt. Belgiens Weltmeister des Jahres 2006, Jos Lansink, ist in Frankfurt dabei und die beiden irischen Nationenpreisreiter Shane Breen und Jessica Kürten.

Insgesamt 14 internationale Springprüfungen bietet Frankfurts internationales Festhallen Reitturnier, darunter allein vier Weltranglistenspringen: Der FRAPORT Preis - Championat von Frankfurt am Freitagabend, der Helaba Champions Cup am Samstagnachmittag und der Preis der BHF-Bank am Samstagabend. Den krönenden Schlusspunkt setzt der Große Preis von Hessen , präsentiert von der Deutschen Vermögensberatung AG am Sonntagnachmittag. Und - Frankfurts Festhalle ist auch Standort einer internationalen Youngster-Tour für sieben und acht Jahre alte Nachwuchs-Springpferde, die mit dem Solem Luxembourg Preis am Freitag und dem Spielbank Wiesbaden Preis am Samstag zwei Qualifikationen birgt. Das Finale im LOTTO Hessen-Preis folgt am Sonntag.

Allerfeinstes Dressurprogramm
Einen Dressurstandort wie in Frankfurts Festhalle gibt es kein zweites Mal in Deutschland. Drei internationale Prüfungen bilden das “Dach” des CDI Frankfurt mit dem Grand Prix de Dressage, präsentiert vom Bankhaus Metzler, der Grand Prix Kür, präsentiert von der Schuler Fahrzeugbau GmbH und dem Grand Prix Special . Dieser Preis der Liselott-Schindling-Stiftung ist zugleich auch die sechste Station der internationalen Dressurserie MEGGLE Champions. Alle drei Prüfungen zählen auch für die Weltrangliste Dressur. Freuen dürfen sich Dressurfans auf die fünfmalige Olympiasiegerin und Mannschafts-Weltmeisterin Isabell Werth (Rheinberg), auf Ulla Salzgeber (Blonhofen), Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen), aber auch auf Österreichs WM-Sechste Victoria Max-Theurer, die Spanierin Beatriz Ferrer-Salat und den dänischen Top-Reiter Sune Hansen.

Damit nicht genug, ist Frankfurts Festhalle vom 18. - 21. Dezember auch Standort für die Finalprüfungen in den wichtigsten Dressurserien für Nachwuchspferde. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist der NÜRNBERGER BURG-POKAL eine fest etablierte Plattform für sieben bis neun Jahre alte Dressurpferde. Der seit 2008 ausgetragene Nachwuchspferde-Grand Prix Louisdor Preis ist der Laufsteg der acht bis zehn Jahre alten künftigen Dressurcracks im großen Sport.

Der Hessentag - eine Frankfurter Spezailität
Der Auftakt des Internationalen Frankfurter Festhallen Reitturniers ist ein Klassiker: Der Hessentag am Donnerstag bringt die besten Spring- und Dressurreiter, Vielseitigkeitsreiter und den Nachwuchs aus dem gastgebenden Bundesland in die Frankfurter Festhalle. Dabei besticht der Tag nicht nur mit Lokalkolorit, sondern auch mit Prüfungsformen, die es so sonst nirgendwo gibt. Das Mannschaftsspringen L, M, S, bei dem pro Team unterschiedlich schwere Parcours ein Gemeinschaftsergebnis erbringen, ist ein Frankfurter Unikat. Die PTG Fairness Trophy führt über mehrere Qualifikationen in Springen der Kl. S ins Finale der besten hessischen Springsportasse und das USG Indoors Cross Country ist die spektakuläre Kurzform eines Vielseitigkeitsrittes unter dem Festhallendach.

Die Mannschafts-Dressurkür sorgt dafür , dass der Individualsport Reiten zum Teamerlebnis wird und im Preis der Dieter-Hofmann-Stiftung wird Springsport mit Pferdewechsel zelebriert - auch das ist eine besondere Herausforderung. Mit dem Schau-Wettkampf der hessischen Vereine, der vom Land Hessen präsentiert und im Preis des Pferdesport Journals ausgetragen wird, setzt der Hessentag zudem regelmäßig eine Bestmarke. Die unterhaltsamen Ergebnisse intensiver Betriebsamkeit in den hessischen Reit- und

Fahrvereinen bescheren dem Frankfurter Festhallen Reitturnier jedes Jahr tolle Shows. Auch dieser Wettbewerb nimmt eine Sonderstellung ein - nur Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben derartige Prüfungen zu bieten.

Tickets und Tipps für Pferdesportfans
Karten für das Internationale Frankfurter Festhallen Reitturnier gibt es bei adticket online unter www.adticket.de, sowie an den adticket-Vorverkaufsstellen. Achtung: Nur noch bis zum 27. November läuft der vergünstigte Kartenvorverkauf, bei dem zwei bis fünf Euro pro Karte gespart werden kann.

Rabatte auf Karten gibt es z.B. für Gruppenbestellungen ab 30 Tickets (25 Prozent). Ein Clou der Festhallen-Reitturnier-Tickets ist die Kombination mit dem Verkehrsverbund RVM: Wer ein Ticket für das Frankfurter Festhallen Reitturnier besitzt, kann genau dieses Ticket für die bequeme An- und Abreise im RVM Verbundraum nutzen. Die Turniertickets gelten als Fahrschein ab drei Stunden vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung und bis zum Betriebsschluss des gleichen Tages.

Informationen im Internet: www.pst-marketing.de


25.11.2014
(comtainment GmbH)

      
v.l.n.r. Franz Josef Jung, Rudolf Scharping, Ann Cathrin Linsenhoff, Roland Koch beim internationalen Festhallen Reitturnier Frankfurt (Foto: Thomas Hellmann)

Auf den Spuren von Christian Ahlmann

 
Aachen - Christian Ahlmann hat es vorgemacht. Im Sommer gewann der Springreiter den Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen – die wohl wichtigste Prüfung der Welt. „Davon träumen wir alle“, sagt Nachwuchsspringreiter Tim Birckenstaedt, der ab Donnerstag beim Salut-Festival Aachen starten wird – genau wie einst Christian Ahlmann.

Deutschlands beste Nachwuchsreiter werden beim Salut-Festival – benannt nach dem Erfolgspferd „Salut“ von Turniergründer Willibert Mehlkopf – an den Start gehen. In vier Altersklassen werden bis Sonntag 208 Sportler um den Titel des Hallenchampions kämpfen. In der Albert-Vahle Halle auf dem traditionsreichen CHIO Aachen-Gelände wartet aber nicht nur Spitzensport auf die Besucher. „Das Besondere am Salut-Festival ist sicherlich die weihnachtliche Atmosphäre“, sagt Turnierleiter Frank Kemperman. Die Halle ist stets festlich dekoriert, direkt am Springparcours ist ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut und der Springsport lässt sich so in entspannter Stimmung genießen. „Der Weihnachtsmann schaut ebenso vorbei wie CHIO Aachen-Maskottchen Karli, insbesondere der Samstag bietet sich für einen Familienausflug an“, so Kemperman. Und auch die heimlichen Stars sind wieder mit dabei: Die Shetland-Ponys Carmen, Robert, Shania und Davina ziehen die Kutsche mit dem Weihnachtsmann.

In den Kategorien Children (bis 14 Jahre, auf Großpferden), Ponyreiter (bis 16 Jahre), Junioren (bis 18 Jahre) und Junge Reiter (bis 21 Jahre) treten die Nachwuchssportler an. Mit dem Salut-Festival bieten ihnen die Organisatoren ein überaus professionelles Umfeld, das sie auf dem Weg ins Seniorenlager unterstützen soll. „Denn der Schritt vom Nachwuchs- in den Seniorenbereich ist wohl der größte und schwierigste, den ein Reiter in seiner Laufbahn zu bewältigen hat“, weiß Willibert Mehlkopf, der selber zahlreiche Nationenpreise für Deutschland geritten ist. Den Nachwuchsreitern werden Top-Bedingungen geboten, aber sie sollen auch auf eine möglichst starke Konkurrenz treffen. So sind nahezu alle Top-Platzierten der vergangenen Deutschen Meisterschaften am Start.

Für den 16-jährigen Tim Birckenstaedt ist das Turnier auch bei seinem achten Start noch etwas ganz Besonderes: „Na klar, es ist mein Heimspiel, dazu diese außergewöhnlich gute Stimmung, die Halle ist immer voll besetzt, ich freue mich bereits riesig.“ Sportlich hat er ein durchwachsenes Jahr hinter sich, daher geht der Aachener das Salut-Festival ganz gelassen an: „Reinreiten, springen und dann mal schauen, was am Ende dabei herauskommt.“

Das Salut-Festival Aachen 2014 beginnt am Donnerstag, 27. November und dauert bis zum Sonntag, 30. November. Der Besuch des Turniers ist kostenlos, geparkt werden kann in unmittelbarer Hallennähe auf Areal A an der Albert-Servais-Allee – ebenfalls kostenlos. Gemeinsam mit NetAachen bieten die Organisatoren ein kostenloses WLAN in der gesamten Halle an. Alle Informationen zum Zeitplan und Programm gibt es unter www.salut-festival.de und auf der Facebook-Seite des Turniers.


24.11.2014
(Chio Aachen)

Oldenburger VTV-Hengste des Jahres
 
Vechta - Anlässlich der Althengstparade wurden die Oldenburger VTV-Hengste ausgezeichnet. Chap und Floriscount heißen die glücklichen Gewinner. Die VTV-Versicherungsgruppe, repräsentiert durch Heiko Meinen, präsentiert traditionell den Oldenburger Hengst des Jahres in den Kategorien Springen sowie Dressur. Diese besondere Auszeichnung wird Oldenburger Hengsten zuteil, die sich aufgrund sportlicher und züchterischer Leistungen im vergangenen Jahr besonders hervor getan haben.

In der Kategorie Dressur strahlt Füchtels Floriscount OLD, geb. 2005, v. Florencio I a.d. Arkona v. Donnerhall-Walldorf, Z. u. B. Clemens-August Graf von Merveldt, Vechta, mit dem Titel des VTV-Hengstes des Jahres. Der traumschöne Dunkelfuchs qualifizierte sich in Verden zum Finale des Nürnberger Burgpokals unter seinem Ausbilder Oliver Oelrich.

Züchterisch brilliert Floriscount mit acht gekörten Söhnen sowie 65 eingetragenen Sportpferden, die altersgemäß bis hin zu Dressurpferdeprüfungen der Klasse A erfolgreich sind. In diesem Jahr beeindruckte besonders das ehemalige Spitzenfohlen der Summer Mixed Sales, Future Star, geb. 2010, v. Floriscount a.d. Frieda v. Dormello, Z.: Ann-Kitchel, USA. Auf dem Oldenburger Landesturnier dominierte Future Star unter Carolin Brandt überlegen das Championat der vierjährigen Dressurpferde mit einer Finalnote von 8,8.

Der Titel des Oldenburger VTV-Springhengstes des Jahres 2014 geht an Chap, geb. 2004, v. Cellestial a.d. Cora v. Contender-Ansas, Z. u. B.: Schmidt Gbr., Neu Benthen. Der sprunggewaltige Fuchshengst verbindet sportliche Leistungsstärke mit züchterischer Durchschlagskraft. Chap platzierte sich 2014 unter Heiko Schmidt u.a. international in Großen Preisen und gehörte zum siegreichen deutschen Nationenpreisteam in Bratislava.

Züchterisch stellte Chap bereits vier gekörte Söhne sowie rund 40 eingetragene Sportpferde mit Platzierungen bis hin zur Klasse M. In seiner Hengstleistungsprüfung in Neustadt an der Dosse avancierte Chap mit einem Index von 152,13 zum Springsieger sowie zum Gesamt-Reservesieger mit 131,93 Punkten. Somit bestätigte der Parcoursathlet die guten Ergebnisse seines 30-Tage-Tests. Ebenfalls in Neustadt an der Dosse wurde er hier mit 8,36 im Springen, 7,91 in der Dressur sowie einem Gesamtergebnis von 8,249 bewertet.


24.11.2014
(Oldenburger Pferde)

Weltcup-Vorschau Leipzig - Marcus Ehning holt auf
 
Leipzig - Fünf Stationen im Longines FEI World Cup Jumping sind entschieden und Leipzigs PARTNER PFERD-Publikum darf sich jetzt schon auf Top-Sport bei der neunten Etappe vom 15. - 18. Januar freuen. Einer der Dauergäste der PARTNER PFERD hat am Sonntag in Stuttgart mächtig aufgeholt im Weltcup: Marcus Ehning aus Borken.

Der Spitzenreiter aus Westfalen wurde mit dem Hengst Cornado NRW Vierter bei der fünften Weltcup-Etappe und machte von Rang 16 einen Riesensatz nach vorn auf den achten Platz. Der Weltklassereiter kennt Leipzigs Kult-Turnier praktisch in- und auswendig. In Leipzig absolvierte der dreimalige Weltcup-Sieger seinen allerersten Turniereinsatz mit dem unvergessenen Hannoveraner Hengst For Pleasure im Januar 1999 und gewann mit ihm auch seine allererste Weltcup-Qualifikation in Leipzig. Die PARTNER PFERD war 2011 auch Bühne für die Verabschiedung des hocherfolgreichen Hengstes Sandro Boy, mit dem Ehning 2006 das Weltcup-Finale in Kuala Lumpur gewann.

Hinter Ehning folgt als zweitbester Deutscher Marco Kutscher aus Bad Essen auf Rang 12, auf den Plätzen 22 bis 24 folgen Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen), der in Belgien lebende Titelverteidiger im Weltcup, Daniel Deusser, und Christian Ahlmann (Marl). Neuer Gesamtführender in der West-Europaliga ist Olympiasieger Steve Guerdat aus der Schweiz. Der übrigens gewann im zarten Alter von 17 Jahren sein allererstes Auto bei der PARTNER PFERD und hatte noch nicht mal einen Führerschein. Das war im Jahr 2000….

Die neunte Weltcup-Etappe der laufenden Saison wird am Sonntag, dem 18. Januar im Longines FEI World Cup Jumping presented by Sparkasse, Sparkassen-Cup - Großer Preis von Leipzig entschieden. Die Qualifikation für diese spektakuläre Prüfung erfolgt bereits am Freitagabend im Rahmen der Sparkassen Sport-Gala im Internationalen Springen mit Stechen.

Über die Partner Pferd

Die PARTNER PFERD ist Pferdesport pur. Vom 15. bis 18. Januar 2015 vereint sie zum 18. Mal hochkarätigen Turniersport, atemberaubende Abendshows, Unterhaltung im Aktionsring und eine große Ausstellung rund um das Thema Pferd. Rund 65.000 Besucher lockt die PARTNER PFERD jährlich auf das Leipziger Messegelände. Profi- und Hobbyreiter sind ebenso angesprochen wie Interessenten für Urlaub und Freizeit zu Pferde.


23.11.2014
(comtainment GmbH)

      
Hallenübersicht PARTNER PFERD (Foto: Thomas Hellmann)

Dänin Charlotte von Rönne strahlende Siegerin des Großen Preis von Sachsen
Drei Tage Pferdesport und Show gehen mit rund 12.500 Besuchern in der Messe
Chemnitz erfolgreich zu Ende.

 
Chemnitz - 2013 noch zweite, konnte die Dänin Charlotte von Rönne heute den Sieg beim
„Großen Preis von eins“ und den Ehrenpreis der Autohaus PICHEL GmbH
Chemnitz perfekt machen und verwies die deutschen Starter Henry Vaske und
Holger Wulschner auf Platz zwei und drei. Die Freude der Siegerin, die mit
Mann und Kind angereist war, war besonders groß: „2013 war ich noch Zweite
und freue mich, dass es dieses Jahr mit Platz eins geklappt hat.“ Stolz ist
sie auch auf ihr 13jähriges Siegerpferd Cartani: „Cartani wurde bei uns auf
dem Hof geboren und wurde von uns aufgezogen. Da ist die Freude über den
Sieg natürlich besonders groß.“

Im Finale der Youngster Tour machte Thorsten Wittenberg den Namen zum
Programm und flog wie ein Silberpfeil mit dem 7jährigen Oldenburger
Silberpfeil M zum Sieg im Stechen. Elf Reiter-Pferd-Paare hatten sich im
Umlauf für das Stechen qualifiziert und kämpften um den Sieg.
Zwischenzeitliche Bestzeiten hatten nur immer kurz Bestand bis dann
Thorsten Wittenberg als vorletzter Starter die Siegerzeit schaffte.

Neben den jungen Pferden hatten auch junge Reiter in Chemnitz ihren großen
Auftritt beim Finale des Führzügelcups. In ganz Sachsen fanden über die
Saison verteilt Qualifikationen statt und die besten trafen in Chemnitz
aufeinander. Die fünf- bis zehnjährigen Kinder begeisterten nicht allein
mit ihrem reiterlichen Können sondern auch mit wunderschönen Kostümen.
Stolze Siegerinnen wurden „Gänseliesel“ Fabienne Bender mit Johonny van de
Meijersho und „Pippi Langstrumpf“ Lara Palisch mit Blace.

Die Veranstalter zeigten sich mit der zweiten Auflage des Turniers in
Chemnitz sehr zufrieden. „Wir haben viele Anregungen von der Premiere
mitgenommen und u.a. durch eine zusätzliche Abreitfläche die Bedingungen
für Reiter und Pferde verbessert. Wir freuen uns über die große Resonanz
beim Publikum. Die Besucherzahlen konnten im Vergleich zum Vorjahr mit rund
12.500 leicht gesteigert werden“, so Veranstalter und Messechef Michael
Kynast. „Das Turnier lebt neben dem anspruchsvollen Show- und Sportprogramm
auch von der Herzlichkeit und Familienfreundlichkeit. Neben dem Tag des
Pferdes für Kinder gab es erstmals eine öffentliche Parcoursbegehung für
Besucher“, ergänzte Mitveranstalter Matthias Krauß.


Ergebnisse:

Zwei-Phasen-Springprüfung Nr. 7 Kl. S *

1. Henry Vaske mit Stakkato Special, 0/25,19 (Fehler/Zeit); 2. André
Plath mit Chacco 21, 0/25,62; 3. Joachim Heyer mit Cum Laude 5, 0/25,70

Finale Führzügelcup Nr. 16 der Nürnberger Versicherungsgruppe

Fabienne Bender mit Johonny van der Meijersho und Lara Palisch mit Blace

Springprüfung Nr. 4 Kl. M ** mit Stechen

1. Thorsten Wittenberg mit Silberpfeil M, 0/32,54 (Fehler/Zeit); 2. André
Thieme mit Cupertino, 0/32,82; 3. Dirk Klaproth mit Curtis 66, 0/33,72

Springprüfung Nr. 10 Kl. S *** mit Siegerrunde, Großer Preis von eins

1. Charlotte von Rönne mit Cartani 4, 0/38,33 (Fehler/Zeit), 2. Henry
Vaske mit Quinaro 3, 4/37,87, 3. Holger Wulschner mit Skipper 85, 4/38,52


23.11.2014
(Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH & Krauß Event GmbH)

Stuttgart: Platz 4 für Marcus Ehning im Weltcup
Brite William Whitaker gewinnt vor der US-Amerikanerin Lucy Davis

 
Stuttgart - Einen Hauch schneller hätten sie sein müssen: Cornado NRW und Marcus Ehning begeisterten zwar wiederum mit feinstem Stil und Fehlerlosigkeit, aber im Stechen des Weltcup-Springens beim Turnier „Stuttgart German Masters“ waren andere flotter unterwegs: Platz vier für den nordrhein-westfälischen Landbeschäler und seinen 40-jährigen Reiter aus Borken. Den Sieg trug der Brite William Whitaker davon.

Whitaker, 25 Jahre alter Neffe der beiden britischen Springsportheroen John und Michael Whitaker, meisterte das ungewöhnlich lage Stechen des Weltcupspringens am schnellsten. Im Sattel des schwedischen Wallachs Fandango benötigte er nur 47,27 Sekunden. Die US-Amerikanerin Lucy Davis, die bei Meredith Michaels-Beerbaum und Ehemann Markus Beerbaum in Thedinghausen trainiert, platzierte sich mit Barron in fehlerfreien 49,84 Sekunden an zweiter Stelle, gefolgt von Olympiasieger Steve Guerdat aus der Schweiz, der im Sattel seines Championatspferdes Nino de Buissonnets ebenfalls ohne Fehler über die Ziellinie ritt (50,43).

Marcus Ehning folgte an vierter Position in 50,83 Sekunden. „Ich bin gut zufrieden. Das Stechen war für uns zu leicht, es wurden zu wenige Fehler gemacht.“ Damit meint der 40-jährige Borkener, dass dem Hengst Cornado große Höhen und Weiten sowie schwierige Distanzen liegen, er aber nicht das ganz hohe Tempo schafft. „Es ging nicht schneller“, meine Ehning kurz und knapp. Zweitbester Deutscher war Marco Kutscher, der mit Liberty Son Platz zehn erreichte (4/51,66)

Das Stuttgarter Turnier war die fünfte Etappe der Westeuropa-Liga des Springreiter-Weltcups. Weiter geht es über die Turniere in Madrid, London, Mechelen, Leipzig, Zürich, Bordeaux und Göteborg nach Las Vegas, wo Mitte April das Weltcup-Finale stattfindet. In Führung liegt derzeit Steve Guerdat mit 57 Punkten vor Harry Smolders/Niederlande (47) und Kevin Staut/Frankreich (38). Marcus Ehning rangiert an achter Stelle (28 Punkte), Marco Kutscher an zwölfter (24). Hans-Dieter Dreher, Daniel Deußer und Christian Ahlmann schließen sich mit 16 bzw. 15 Punkten auf den Positionen 22 bis 24 an.

Ergebnisse: www.stuttgart-german-masters.de


23.11.2014
(fn-press)

Dextro's DreaStuttgart: Bella Rose verzaubert Publikum
Isabell Werth gewinnt elften Titel „German Master“, Kristina Sprehe wird Zweite

 
Stuttgart - Sie ist die Königin der Hanns-Martin-Schleyer-Halle: Die zehnjährige Stute Bella Rose verzauberte das Stuttgarter Publikum und gewann nach dem Grand Prix auch den Grand Prix Special. Damit sicherte sie ihrer Reiterin Isabell Werth den nunmehr elften Titel „German Master“.

Beim ihrem fünften Turnier in diesem Jahr stellte Bella Rose wieder einen Rekord auf. Erstmals erzielte die zehnjährige westfälische Belissimo-Tochter im Grand Prix Special 81,941 Prozent. Bis auf einen kleinen Fehler im starken Trab gelang eine Bilderbuchprüfung. Piaffe und Passage funktionierten wie das sprichwörtliche Schweizer Uhrwerk, die Galopptour und eine noch verbesserte Trabverstärkung begeisterten die Richter und das Publikum gleichermaßen. Chefrichter Dr. Dietrich Plewa lobte: „Es waren so viele Höhepunkte bei Isabell und Bella Rose, ich konnte manchmal gar nicht anders, als eine Zehn zu vergeben.“ Isabell Werth, die bereits während der Prüfung glücklich strahlte, kommentierte: „Bella Rose will immer alles richtig machen. Es ist ein Geschenk, ein solches Pferd reiten zu dürfen.“ Nun wird Bella Rose abtrainiert und geht bei leichter gymnastizierender Arbeit in die Winterpause. „Ob sie zum Ende der Hallensaison noch ein Turnier bestreitet oder wir erst zur grünen Saison wieder starten, weiß ich noch nicht. Unser Ziel des nächsten Jahres ist in jedem Fall die Europameisterschaft in Aachen“, so Isabell Werth.

Platz zwei belegte Kristina Sprehe, deren Desperados allerdings mit dem Viereck haderte. Zweimal machte er kehrt und „schoss“ quer über den Platz. Nicht nur bei dem 14-jährigen Hannoveraner schien die Werbung des Sponsors auf der Viereckumrandung für Irritationen zu sorgen. So manches Pferd sprang zur Seite. Die Richter nahmen es Desperados nicht allzu übel, zumal alle andere Lektionen vom feinsten ausfielen (76,608). Die Karlsruherin Jenny Lang präsentierte ihren 14-jährigen Holsteiner Wallach Loverboy in Topform und mit sehr guten Piaffen. Richter Plewa bescheinigte der 27-Jährigen eine "hoch zu bewertende reiterliche Leistung, dass sie die Qualität des schon 14 Jahre alten Pferdes noch immer steigern könne" (74,216).

Bundestrainerin Monica Theodrorescu konnte mit dem Stuttgarter Wochenende mehr als zufrieden sein. „Alle Kaderpferde sind in sehr guter Verfassung. Die Höhepunkte waren sicherlich die Siege von Bella Rose und die sehr guten Leistungen von Kristina Sprehe.“ Dass Fabienne Lütkemeier am Vortag mit D‘Agostino die Weltcup-Kür gewann, war für die Bundestrainerin keine Überraschung, im Gegenteil: „Ich hatte ihn einige Tage zuvor noch im Training gesehen und wusste, wie gut er ist. Das Pferd hat einen unheimlichen Schub bekommen.“ Lob der Bundestrainerin gab’s auch für Jessica von Bredow-Werndl, Jenny Lang und Dorothee Schneider. Mit diesem A- und B-Kader kann Monica Theodorescu sehr zuversichtlich ins neue Jahr starten.

Ergebnisse: www.stuttgart-german-masters.de


23.11.2014
(fn-press)

Stuttgart: Otto-Lörke-Preis für drei Dressurpferde
Die Preisträger 2014 sind Ullrich Equine’s St. Emilion, Zaire und Weihegold OLD

 
Stuttgart - In diesem Jahr wird gleich dreimal beim Turnier „Stuttgart German Masters“ der Otto-Lörke-Preis für die Ausbildung eines höchstens zehn Jahre alten Nachwuchs-Grand-Prix-Pferdes vergeben. Bei der nun 29. Auflage stehen Ullrich Equine’s St. Emilion (Dorothee Schneider), Zaire (Jessica von Bredow-Werndl) und Weihegold OLD (Isabell Werth/Beatrice Buchwald) im Rampenlicht.

Die Auszeichnung würdigt das Lebenswerk des herausragenden Berufsreiters und Ausbilders Otto Lörke (1879-1957). Eigentlich ist nicht der Vierbeiner Preisträger, sondern der Reiter, der Ausbilder und der Besitzer des jungen Dressurpferdes, das dem Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) durch herausragende Erfolge in Grand-Prix-Prüfungen aufgefallen ist. Initiiert hat den Preis Liselott Schindler-Rheinberger, Deutschlands erste Olympiasiegerin im Pferdesport (Dressur 1972) und einst selbst Schülerin von Otto Lörke.

Bereits 14 Siege in Klasse S und in Grand Prix-Prüfungen hat Ullrich Equine’s St. Emilion mit seiner Ausbilderin Dorothee Schneider (Framersheim) gesammelt. Der neunjährige westfälische Hengst von Sandro Hit-Ehrenwort stammt aus der Zucht von Walter Niewerth und gehört Christina Ullrich. Zaire ist eine zehnjährige niederländische Stute von Son de Niro-Jazz. Sie wird ausgebildet von Jessica von Bredow-Werndl, ihrem Bruder Benjamin Werndl und Jonny Hilberath. International gewann sie bereits Grand Prix und Special in Kaposvar. Neun Siege von St. Georg bis Grand Prix füllen ihre Bilanz. Zaire gehört der Aubenhausen GbR – Home of Dressage Horses.

Weihegold OLD war schon in jungen Jahren ein bekanntes Pferd. Mehrfach wurde sie zur Oldenburger Landeschampionesse gekürt, war Finalistin der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde und siegte im Finale des Nürnberger Burg-Pokals 2013. Die neunjährige Don Schufro-Sandro Hit-Tochter ist via Embryo-Transfer bereits Mutter von zehn Fohlen. Gezogen von Inge Bastian und im Besitz von Christine Arns-Krogmann wurde Weihegold von Beatrice Buchwald in den Grand Prix Sport gebracht und nun von Isabell Werth erstmals international in Oldenburg eingesetzt – mit hervorragendem Ergebnis: zweimal Platz zwei.

Der Otto-Lörke-Preis ist mit mehreren Ehrenpreisen verbunden: Dorothee Schneider, Jessica von Bredow-Werndl und das „Gespann“ Werth/Buchwald erhalten als Reiterinnen einen Ehrenpreis, gestiftet von Liselott Schindling-Rheinberger und in Stuttgart überreicht durch Dr. Stefanie Haug-Grimm, Vorstandsmitglied der „Liselott Schindling Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports“. Für die Ausbilder der Pferde gibt es eine Leistungsprämie des DOKR in Höhe von 1.000 Euro. Den Preis übergab der Vorsitzende des DOKR-Dressurausschusses, Klaus Roeser. Für die drei ausgezeichneten Pferde stiftet die Firma Derby Spezialfutter GmbH aus Münster einen Futtergutschein, den Ralf Hesselbach überreichte.


23.11.2014
(fn-press)

Stuttgart: Weltcup-Sieg für Fabienne Lütkemeier
Knapper Vorsprung vor Jessica von Bredow-Werndl, Isabell Werth Dritte

 
Stuttgart - Ihren ersten Sieg in einer Weltcup-Kür feiert die 25-jährige Fabienne Lütkemeier beim Turnier „Stuttgart German Masters“. Die Paderbornerin erzielte mit ihrem Hannoveraner D’Agostino 80,6 Prozent und verwies Jessica von Bredow-Werndl mit Unee BB (80,375) und Isabell Werth mit Don Johnson (79,5) auf die Plätze zwei und drei.

Die Weltcup-Kür in Stuttgart entwickelte sich mit vier deutschen Reiterinnen an der Spitze zu einer nahezu nationalen Angelegenheit. Nach Fabienne Lütkemeiers Grand Prix-Sieg am Freitag gelang mit ihrem 14-jährigen Wallach D’Agostino von De Niro auch in der Kür alles und bescherte der Paderbornerin ihren ersten Triumph in einer Weltcup-Prüfung. So ist sie dem Finale in der Spielerstadt Las Vegas Mitte April ein Stückchen näher gekommen. „Dagi ist super in Form, er arbeitet sehr konzentriert mit. Das macht unglaublich viel Spaß, in dieser Halle vor so einem enthusiastischen Publikum zu reiten“, sagte die strahlende Siegerin. Die Richter spendierten 80,6 Prozent.

Auch Jessica von Bredow-Werndl lobt ihren Partner Unee BB, einem 13-jährigen Hengst von Gribaldi aus der niederländischen Zucht. Ihre interessante Kür, die mit Galopplektionen beginnt und anders aufgebaut ist als alle anderen Küren, gelang nahezu fehlerfrei (80,375). „Gestern im Grand Prix hatte ich Fehler in der Galopptour, heute waren es nur minimale Kommunikationsstörungen.“ Mehr als „minimale Kommunikationsstörungen“ gab es bei Isabell Werths Kür zu bemängeln. Ihr zwölfjähriger Hannoveraner Don Johnson zeigte einmal mehr seinen Charakterkopf und leistete sich etliche Schnitzer in den ersten beiden Dritteln der Kür. Zum Schluss absolvierte der Don Frederico-Sohn das Pensum dann wie am Schnürchen. Isabell Werth erzählte lachend: „Er war schon auf dem Abreiteplatz bockig, aber so ist er eben.“ Vor dem Weltcup-Finale muss Don Johnson noch einige Turniere absolvieren, um mehr Gelassenheit zu entwickeln, „denn Las Vegas hat verrückte Zuschauer und ist wahnsinnig laut. Da müssen wir noch ein bisschen arbeiten“, so die 45-jährige Rheinbergerin (79, Prozent).

Dorothee Schneider (Framersheim) zeigte auf der westfälischen Stute Forward Looking eine sehr harmonische, fehlerfreie Prüfung. Mit 79,475 lag sie allerdings einen Wimpernschlag hinter Isabell Werth auf Platz vier. Der Niederländerin Danielle Heikoop mit Kingley Siro (77,325) folgte der 20-jährige Sönke Rothenberger aus Bad Homburg. Im Sattel des rheinischen Wallachs Favourit konnte er mit seinem Weltcup-Debüt sehr zufrieden sein: Platz sechs und 76,825 Prozent.

Das Stuttgarter Turnier war die dritte der insgesamt neun Stationen der Westeuropaliga des Dressur-Weltcups. Über Stockholm, London, Amsterdam, Neumünster, Göteborg und s’Hertogenbosch führt der weitere Weg zum Finale in Las Vegas Mitte April.

Ergebnisse: www.stuttgart-german-masters.de


23.11.2014
(fn-press)

Championat von Chemnitz und weltmeisterliches Flair zur Pferdenacht
 
Chemnitz - Mit einem packenden Stechen endete der sportliche Höhepunkt des heutigen
Tages. Im Championat der Deutschen Kreditbank AG, der zweiten Qualifikation
in der großen Tour, erreichten im Umlauf 11 Starter das entscheidende
Stechen. Als vorletzter Starter ging Tobias Meyer mit Chassot ins Rennen
und entschied das Stechen mit 36,19 Sekunden für sich vor Holger Wulschner
und Thomas Kleis.

Bei dem Showhighlight des Abends, der großen Chemnitzer Pferdenacht, wehte
weltmeisterliches Flair vor ausverkaufter Kulisse. Mannschaftsweltmeisterin
Helen Langehanenberg zeigte eine tolle Dressurshow. Der WM-Dritte im
Voltigieren, Erik Oese, begeisterte zusammen mit Daniel Kaiser das Publikum
mit ihrer Akrobatik auf dem Pferderücken. „Mr. Fahrsport“ Michael Freund,
trat mit seinem Vierspänner gegen Dirk Beck und Norman Schröder an. Die
drei rissen beim packenden „Drive and Drive“ das Publikum mit. Michael
Freund konnte bereits am Nachmittag bestaunt werden, als er in einem
Livetraining zwei sächsische Nachwuchstalente coachte. Aber nicht nur
Profis waren engagiert. Das einzigartige Programm der Pferdenacht lebte
auch von der Kreativität und dem Engagement vieler regionaler Vereine, die
mit viel Hingabe ihre wunderschönen Schaubilder erstmalig dem Chemnitzer
Publikum zeigten.
Spannung und Show pur boten bereits zum Auftakt der Chemnitzer Pferdenacht
sächsische Ponyreiter im Team mit ihren prominenten Springreitern beim
Stafettenspringen. Zeit zum Ausspannen, Genießen und sich verzaubern
lassen, boten die tollen Schaubilder, u.a. der „Fliegenden Sachsen“, die
neue Freiheitsdressur von Wolfgang Lauenburger, die Travolta-Show oder die
große 16´er Dressurquadrille in historischen Kostümen. Aber auch die 20
Kinder des Ponyvereins Röhrsdorf wussten mit ihrer Pony-Sulky-Quadrille zu
begeistern.
Gemütlichen Ausklang fand der Abend als das Traditionsgespann der
Freiberger Brauerei in die Halle einfuhr und die Parcours-Party eröffnete.

Ergebnisse:

Zwei-Phasen-Springprüfung Nr. 3 Kl. M**

1. Abt.: 1. Ellen Kölz mit Chica 156, 0/31,51 (Fehler/Zeit); 2. Lisa
Mayleen Thoma mit Haiper, 0/32,67; 3. Lisa Mayleen Thoma mit
Carezino, 0/33,50

2. Abt.: 1. Andreas Ripke mit Zecilie, 0/29,84; 2. Christof Kauert mit
Carthagena 8, 0/30,24; 3. André Thieme mit Ciaco’s Son S 0/32,04

Springprüfung Nr. 14 Kl. S* mit Stechen (Amateur-Spring-Reiter-Club Throphy
2014)

1. Petra Höltgen mit Carera 12, 0/44,35 (Fehler/Zeit); 2. Niels Klüsener
mit Carrera Negra 2, 15/52,08; 3. Nastasia Kaufmann mit Lex Barker 4,
4/64,25

Springprüfung Nr. 9 Kl. S** mit Stechen, Championat von Chemnitz

1. Tobias Meyer mit Chassot, 0/36,19 (Fehler/Zeit); 2. Holger Wulschner
mit Skipper 85, 0/37,78; 3. Thomas Kleis mit For Success, 0/38,31


23.11.2014
(Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH & Krauß Event GmbH)

Oldenburgs Siegerhengst reist in die Hauptstadt
 
Vechta - Für 755.000 Euro ersteigerte das Gestüt Bonhomme aus Werder, vor den Toren Berlins, den Oldenburger Siegerhengst v. Millennium/Trak.-Rubin-Royal-De Niro, Z.: Heinrich Vahle, Friesoythe, A.: Gestüt Sprehe, Löningen. Der bildschöne Nobelrappe rief mit seiner Bewegungsstärke Jubelstürme in der ausverkauften Vechtaer Auktionshalle hervor.
Als zweite Preisspitze strahlte ein Bewegungsgigant v. Vitalis-Diamond Hit-Landadel, Z.: Rotraud Haarlammert, Lienen, A.: BG Tiemann u. Schwierking, Diepholz. Für 310.000 Euro ersteigerte der dänische Olympia-Reiter Andreas Helgstrand diesen talentierten gekörten Hengst.
Oldenburgs qualitätvolle Springpferde waren ebenfalls sehr gefragt. Kunden aus China gewannen das Bieterduell um den sprunggewaltigen OS-Siegerhengst v. Coupe d’Or-Stakkato Gold-Landadel. Den Champion aus dem Hause Sprehe schlug Starauktionator Uwe Heckmann bei 170.000 Euro zu. Die chinesischen Kunden freuten sich darüber hinaus über den Zuschlag von zwei weiteren sprungstarken Hengsten der Kollektion.
Zweitteuerster Hengst im Springlot wurde ein Prämienhengst v. Castino-Calido-Calypso I, Z. u. A.: Jürgen Ernst, Essel. Auch seine Reise führt auf den asiatischen Kontinent. Für 135.000 Euro ersteigerten Kunden aus Indien diesen Parcoursathlet.
Oldenburgs Hengste waren im Ausland erneut sehr gefragt. Insgesamt acht von 13 dressurbetonten Hengsten des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes (OL) werden künftig Oldenburger Freunde im Ausland erfreuen. Beim Springpferdezuchtverband Oldenburg-International waren es sogar zehn von 17 verkäuflichen Hengsten. Im Einzelnen werden die Hengste ihre Box beziehen in China (4), Großbritannien (2), Niederlande (2), Schweden (2), Bahamas, Dänemark, Finnland, Indien, Italien, Litauen, Österreich und in der Tschechischen Republik.
Die OL-Hengste erzielten einen Gesamtumsatz von 2.185.000 Euro. Der Durchschnittspreis der gekörten Hengste pendelte sich bei 129.813 Euro ein. Bei den nicht gekörten Hengsten waren es 21.600 Euro.
Die Springhengste des OS-Verbandes setzten insgesamt 786.500 Euro um. Für einen gekörten Hengst mussten Bieter im Schnitt 61.909 Euro umsetzen. Die nicht gekörten Hengste kosteten 17.583 Euro im Mittel.


22.11.2014
(Oldenburger Pferdezuchtverband e.V.)

      
Der traumschöne Siegerhengst v. Millenium/Trak.-Rubin Royal-De Niro wird künftig auf dem Gestüt Bonhomme beheimatet sein. (LL-Foto)

Stuttgart: Weltmeister Boyd Exell nicht zu schlagen
Auftakt des Vierspänner-Weltcups / Christoph Sandmann auf Platz drei

 
Stuttgart - Nichts Neues an der Spitze: Vierspänner-Weltmeister Boyd Exell ließ erwartungsgemäß auch in Stuttgart der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Der australische Ausnahmefahrer, der in Großbritannien lebt, wurde zum vierten Mal in der Schleyer-Halle „German Master“ und übernahm zugleich die Führung in der Weltcup-Wertung.

In Stuttgart eröffneten die Vierspännerfahrer ihre Weltcup-Saison. Über die Turniere in Stockholm, Budapest, Genf, London, Mechelen und Leipzig führt der Weg ins Finale nach Bordeaux Anfang Februar 2015. In der Hanns-Martin-Schleyer-Halle legte der 42-jährige Boyd Exell, der bereits fünfmal das Weltcup-Finale gewinnen konnte, ein ordentliches Punktekonto an. Nach zwei fehlerfreien Runden durch den Hindernis- und Kegelparcours blieb die Zeitmessung bei 251,18 Sekunden stehen. Sein Erfolgsrezept bringt der Multichampions kurz und knapp auf den Punkt: „Man muss den Balanceakt zwischen Geschwindigkeit und der Kontrolle über das Gespann schaffen.“ Das kann der Niederländer und Mannschafts-Weltmeister Ijsbrand Chardon zwar auch, aber er kassierte im ersten Umlauf einige Fehler, so dass der Abstand auf den Führenden recht deutlich ausfiel: 260,35 Sekuden.

Christoph Sandmann erreichte als einziger deutscher Fahrer das Finale der besten drei und fuhr in 275,05 Sekunden auf Rang drei. Letztes Jahr hatte der 47-Jährige aus Lähden im Emsland eine Weltcup-Pause eingelegt, nun will er wieder angreifen und sich das Ticket für das Finale in Frankreich sichern. „Die Familien Bücker und Scholz haben mir Pferde für die Hallensaison zur Verfügung gestellt“, erklärte Sadmann. 2014 ist er zum 19. Mal bei den „Stuttgart German Masters“ am Start – das riecht nach Rekord.

Sandmanns Teamkollege der Weltreiterspiele, Georg von Stein (Modautal), behauptete sich hinter dem Ungarn Jozsef Dobrovitz an vierter Stelle. Er hatte wie Daniel Schneiders eine Wild Card des Veranstalters bekommen. Der 33-jährige Daniel Schneiders aus dem westfälischen Petershagen, der völlig überraschend im vergangenen Jahr den Weltcup in Stuttgart gewonnen hatte, ist nun mit einem neuen Gespann unterwegs. Noch fehlt es an Feinabstimmung, diesmal musste er sich mit dem letzten Platz begnügen.

Ergebnisse: www.stuttgart-german-masters.de


22.11.2014
(fn-press)

Gefeierte Oldenburger Siegerhengste
 
Vechta - Er hat das ganz Besondere: Der Champion-Hengst v. Millennium/Trak.-Rubin-Royal-De Niro-Rubinstein I triumphierte als Siegerhengst der Oldenburger Körung in Vechta. Der Nobelrappe aus der Zucht von Heinrich Vahle, Friesoythe, wurde mit Standing Ovations in der ausverkauften Vechtaer Auktionshalle bejubelt. Ausgestellt wurde der Hengst durch das Gestüt Sprehe in Benstrup, welches ebenfalls im Besitz von Millennium, dem Vater dieses Ausnahmehengstes ist.

Mit der OS-Silbermedaille wurde ein Sohn des Coupe d’Or-Stakkato Gold-Landadel-Figaro ausgezeichnet. Als Züchter dieses sprunggewaltigen Parcoursathlets durfte sich erneut Albert Sprehe aus Cloppenburg freuen. Ausgestellt wurde der klassisch oldenburgisch gezogene Hengst durch den international erfolgreichen Springreiter Jan Sprehe. Dieser Junghengst tritt in die Hufspuren seines Vaters Coupe d’Or, der 2010 den Titel des OS-Siegerhengstes feierte.

Mit Silber im Prämienlot der dressurbetonten Oldenburger Hengste durfte sich ein Hengst v. Totilas-Don Frederico-Sandro Hit schmücken. Dieser lackschwarze Tänzer stammt aus der Zucht der SVS-Sportvision Stables in Mühlen und wurde durch das Gestüt Lewitz ausgestellt. Mit Bronze glänzte ein bewegungsstarker Hengst v. Zack-Alabaster-Donnerhall-Pik Bube I aus der Zucht des Zuchthofs Bauer, Ovelgönne, und ausgestellt durch das Gestüt Blue Hors Aps aus Randboel, Dänemark.

Der Springpferdezuchtverband Oldenburg-International kürte einen Sohn des des Action Breaker-Contender-Continue-Pilot zum Silbermedaillen-Gewinner. Der vermögende Hengst aus der Zucht und dem Besitz des Gestüts Lewitz stammt aus dem sportiven Springstamm der Tante. Etliche internationale Spring-Sportler und gekörte Hengste gingen bereits aus dieser Stutenfamilie hervor. Bronze im OS-Lot erhielt ein typvoller Hengst v. Casino Berlin-Contact Me-Landadel-Futuro aus der Zucht und dem Besitz von Gerd Sosath, Lemwerder.


22.11.2014
(Oldenburger Pferdezuchtverband e.V.)

Eindrucksvolle Oldenburger Hauptprämiensieger
 
Vechta - Die Newcomer Grey Flanell und Chaccato strahlten als gefeierte Oldenburger Hauptprämiensieger. Diese Auszeichnung ehrt sowohl die reiterliche Entwicklung als auch die Vererbungsleistung dieser vierjährigen Hengste. In die Entscheidung um die Vergabe der Hauptprämie fließen neben der sportlichen Entwicklung des Hengstes, das Ergebnis der Hengstleistungsprüfung und vor allem die Qualität des ersten Jahrganges bei der Nachzuchtbesichtigung ein.

Der prestigeträchtige Hauptprämiensieg im Dressursektor ging an Grey Flanell, geb. 2010, v. Gribaldi/Trak.-Clavecimbel-Ferro, Z.: A van der Goor, Niederlande, B.: Gestüt Bonhomme, Werder vor den Toren Berlins. Bereits viel besprochen auf seiner Körung im Oldenburger Pferde Zentrum Vechta, wechselte Grey Flanell über den Hengstmarkt an das Gestüt Bonhomme. Hier entwickelte sich das junge Talent prächtig und begeisterte als bester vierjähriger Hengst des Pavo Cups in Holland. Besonders beeindruckend war der erste Fohlenjahrgang des Grey Flanell. Neun in Vechta zugelassene Elite-Fohlen wechselten 2014 allesamt für fünfstellige Beträge den Besitzer.

Auf dem Silberrang der dressurbetonten Hauptprämierung befindet sich mit Follow Me, geb. 2010, v. Fürstenball a.d. Cariana v. Donnerschwee-Alabaster, Z.: Jürgen Fetzer, Zimmern, B.: Dressurpferde Leistungszentrum Lodbergen, Löningen, der Oldenburger Siegerhengst von 2012. Seinen 30-Tage-Test in Schlieckau absolvierte der Hengst mit einer imposanten Dressurnote von 9,29 sowie einer Gesamtnote von 8,32. Auf dem Oldenburger Landesturnier in Rastede glänzte Follow Me zudem mit dem Sieg im Landeschampionat der dreijährigen Hengste.

Die Bronzemedaille erhielt Belissario, geb. 2010, v. Belissimo M a.d. Feldstern v. Sandro Hit-Langata Express xx- Pik Bube I, Z.: Aloys und Christian Hinxlage, Garrel, B.: Zuchthof Kathmann, Hausstette. Seinen 70-Tage-Test in Schlieckau absolvierte Belissario mit einer dressurbetonten Endnote von 7,73 sowie einer Gesamtnote von 7,71.

Über den Hauptprämiensieg beim Springpferdezuchtverband Oldenburg-International freute sich Chaccato, geb. 2010, v. Chacco-Blue a.d. Stamyta v. Stakkato-Mytens xx, Z.: Prof. Dr. Karl H. Böhm, Hannover, B.: Zuchthof Klatte, Lastrup. Chaccato. Der Parcoursathlet absolvierte einen sehr guten 30-Tage-Test in Neustadt an der Dosse. Die springbetonte Endnote von 8,93 sowie das Gesamtergebnis von 8,17 sprechen für sich. Sportlich feierte Chaccato bereits erste Siege in Springpferdeprüfungen der Klasse A.


22.11.2014
(Oldenburger Pferdezuchtverband e.V.)

      
Grey Flanell brilliert als Hauptprämiensieger in Vechta (Foto: LL-Foto)

Stuttgart: Ludger Beerbaum ist „German Master“ 2014
Hans-Dieter Dreher und Embassy auf Platz zwei vor Steve Guerdat

 
Stuttgart - Zum vierten Mal gewann Ludger Beerbaum (Riesenbeck) das traditionsreiche Springen „Mercedes German Master“ in Stuttgart. In einem spannenden Stechen nahm er Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) drei Zehntel Sekunden ab und wurde für seinen rasanten Ritt mit einem Geländewagen des Sponsors belohnt.

Nach zwei Qualifikationsspringen traten die besten zwölf Reiter zum „Mercedes German Masters“ am späten Freitagabend an, unter ihnen drei deutsche. Hans-Dieter („Hansi) Dreher, als Baden-Württemberger gewissermaßen Publikumsliebling in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle, legte im fünfköpfigen Stechen mit dem Hannoveraner Hengst Embassy eine blitzschnelle fehlerfreie Runde in 37,96 Sekunden vor. Nur einer konnte ihm Paroli bieten: Ludger Beerbaum wählte mit seinem niederländischen Hengst Chaman einen riskant kürzeren Weg und unterbot die Zeit (37,63). Die Beiden sollten die einzigen bleiben, die das Stechen ohne Abwurf meisterten.

Beerbaum strahlte. Nach dem verkorksten Turnier ein Wochenende zuvor in Doha, wo ihm der Gesamtsieg der diesjährigen Global Champions Tour „durch die Lappen“ gegangen war, gab er sich Stuttgart bestens gelaunt. „Ich muss allerdings fairerweise sagen, dass ich eine gute Ausgangsposition hatte. Ich konnte mir Hansis Ritt ansehen und mir überlegen, wo ich Zeit sparen könnte. Wäre ich als vor ihm dran gewesen, hätte ich wohl nicht gewonnen.“

Olympiasieger Steve Guerdat aus der Schweiz und Concetto Son folgten mit einem Abwurf an dritter Stelle. Den deutschen Erfolg machte als Viertplatzierter Marco Kutscher (Bad Essen) komplett: Er kassierte im Sattel von Cornet’s Cristallo einen Abwurf (38,87). Das springsportliche Wunderkind aus Irland, der erst 19-jährige Bertram Allan folgte mit dem Wallach Belmonde an fünfter Stelle (8/39,05).

Ergebnisse: www.stuttgart-german-masters.de


22.11.2014
(fn-press)

MEVISTO AMADEUS HORSE INDOORS
Weltklasse Indoor-Vielseitigkeit mit Michael Jung (GER) in Salzburg!

 
Salzburg - Spannend, spektakulär und stimmungsgeladen war die Premiere der längsten Indoor-Vielseitigkeit Europas im vergangenen Jahr und auch heuer darf der iWest Amadeus Cup in Salzburg natürlich nicht fehlen! Eines sei verraten: es wird noch besser als im letzten Jahr!

Der rasante Bewerb führt die ReiterInnen über feste Naturhindernisse verteilt auf drei Plätze in zwei Hallen - das ist wirklich einmalig! Damit das Publikum auch keinen Meter der Ritte versäumt, wird das Spektakel mittels Liveübertragung auf zahlreichen Screens gezeigt und von mehreren Platzsprechern begleitet.

Österreichs top Sechs kommen!

Natürlich wollen sich unsere heimischen Vielseitigkeitsasse rund um die aktuellen top Sechs der Rangliste Harald Ambros, Daniel Dunst, Katrin Khoddam-Hazrati, Manfred Rust, Rebecca Gerold und Harald Siegl den Mega-Event in Salzburg nicht entgehen lassen! Sie alle haben ihr Kommen zu den MEVISTO AMADEUS HORSE INDOORS bereits zugesagt und freuen sich schon jetzt auf die gigantische Stimmung in der Salzburgarena und dem Messezentrum Salzburg!

Michael Jung führt die internationale Elite an!

Gerade erst hat er zum siebten Mal in Folge das Indoor Derby der Stuttgart German Masters gewonnen und in drei Wochen wird er schon in Salzburg zu Gast sein: der deutsche Olympiasieger, Welt- und Europameister Michael Jung! Er ist in der Vielseitgkeit ein echter Ausnahmereiter, doch geschenkt wird ihm der Sieg ganz sicher nicht. Denn nicht nur unsere rot-weiß-roten Eisen im Feuer möchten ein Wörtchen mitreden. Auch Vorjahressiegerin und Olympia-Silbermedaillengewinnerin Sara Algotsson-Ostholt (SWE) und ihr Mann, der dreifache deutsche Meister und Mannschaftsweltmeister von Aachen 2006 Frank Ostholt, der aktuell noch an einer Armfraktur laboriert, werden alles daran setzen um wieder dabei zu sein.

Weltpremiere! Vielseitigkeit meets Einspänner

Das Publikum in Salzburg erlebt am Samstagabend eine geniale Weltpremiere! Denn dann treffen der iWest Amadeus Cup und die Amadeus Driving Challenge aufeinander! Je ein Fahrer und vier ReiterInnen bilden ein Team und versuchen gemeinsam die schnellste Zeit herauszuholen.

Bei den Fahrern gehen Georg und Magdalena Moser, Rudi Pirhofer sowie die Brüder Markus und Josef Leitner an den Start. Es kann also nur spannend werden!


Tickets mit freier Sitzplatzwahl

Tagestickets mit freier Sitzplatzwahl, Familien- und Gruppentarife und niedrige Preise – hier gibt es für alle etwas. Karten gibt es ab Euro 5 für Kids bzw. ab 8 Euro für Erwachsene. Außerdem warten günstige Arrangements für Senioren, Familien- oder das gesamte Wochenende. Tickets gibt’s im Vorverkauf bei Ö-Ticket, während der Veranstaltung an der Tageskasse und im Internet unter: www.amadeushorseindoors.at


PROGRAMM

> Int. Pferdemesse
> Int. Pferdeshow
> Int. Springturnier CSI4*
> Int. Dressurturnier CDI5*
> Int. Voltigierturnier mit FEI World Cup
> Hallenvielseitigkeit
> Gaston Glock’s Championat Salzburg
> Int. Nachwuchsspringturnier CSIChJYU25
> Finale European Youngster Cup
> Finale Transpofix Junior & Young Rider Trophy
> Nat. Springturnier CSN-A
> Nat. Dressurturnier CDN-A
> Driving Challenge
> Kostümiertes Rekordhochspringen MEVISTO High Fly Tour
> Working Equitation
> La Cuerra
> Pferdeverkaufsschau
> Bezirksblätter Fun4Kids Area
> Schul- und Kindergartentage "Das Pferd, der Hund & Du"
> Rider’s Partys


MEVISTO AMADEUS HORSE INDOORS
11. – 14.12.2014
Messezentrum Salzburg & Salzburgarena
www.amadeushorseindoors.at


21.11.2014
(reitsportnews.at)

      
Olympiasieger, Welt- und Europameister Michael Jung (GER) führt die internationale Elite in Salzburg an! (Foto: Jacques Toffi)

Stuttgart: Starke Ritte im Piaff-Förderpreis
Charlott-Maria Schürmann gewinnt knapp vor Nadine Husenbeth

 
Stuttgart - Ein teurer Fehler hätte Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) beinahe den Sieg gekostet. Mit nur 16 Hundertstel Prozentpunkten Vorsprung behauptete sich die 22-Jährige mit ihrem Hannoveraner Burglington im Finale des Piaff-Förderpreises beim Turnier „Stuttgart German Masters“ knapp vor der gleichaltrigen Nadine Husenbeth (Sottrum) und der rheinischen Stute Florida.

Bis zur Zick-Zack-Galopptraversale verlief die Prüfung für Charlott-Maria Schürmann ohne Fehl und Tadel. Doch am Ende dieser Lektion fiel ihr elfjähriger Hengst Burlington in den Trab – ein Fehler, der in dieser doppelt zählenden Lektion das Ergebnis etwas nach unten zog (72,16). Ansonsten begeisterte die mehrfache Europameisterin im Nachwuchsbereich auf dem Breitling-Sohn mit fehlerfreiem, exaktem und schönem Reiten. Das Bewegungspotenzial des Fuchses, insbesondere sein herausragender Schritt, lässt für die weitere Entwicklung des Paares, das von Erfolgstrainer Klaus Balkenhol betreut wird, viel erwarten.

Mit enormen Verstärkungen punktete Nadine Husenbeth aus Sottrum. Im Sattel ihrer 15-jährigen Rheinländerin Florida gelang eine gute Prüfung mit vielen Höhepunkten. 72 Prozent bedeuteten den zweiten Platz. Im vergangenen Jahr hatte sie die Serie der unter 25-jährigen Grand Prix-Reiter als Beste beendet. 22 Jahre alt ist auch die Drittplatzierte: Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) trat in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle wieder mit der Fuchsstute Wolke Sieben an. Sanneke, die von ihrer Pony- bis Junge-Reiterkarriere 18 Medaillen, darunter 14 goldene, bei Europameisterschaften gewann, steuerte die 15-jährige Hannoveranerin präzise und nahezu fehlerfrei durch die Prüfung (70,64). Auf dem vierten Platz reihte sich die Bayerin Victoria Michalke (Isen) mit dem Oldenburger Dance On ein (70,46), gefolgt von der Vorjahres-Zweiten Anabel Frenzen aus Krefeld, die mit ihrem Holsteiner Cristobal 67,76 Prozent erzielte.

Über vier Stationen (Balve, Wiesbaden, Verden und Donaueschingen) führt die von der Liselott Schindling Stiftung geförderte Serie für die bis 25 Jahre alten Grand Prix-Reiter zum Finale nach Stuttgart. Hier traten die acht Reiter zunächst im Kurz Grand Prix als Einlaufprüfung (Siegerin ebenfalls Charlott-Maria Schürmann) und im „regulären“ Grand Prix des Finales an. In die Siegerlisten der seit 15 Jahren existierenden Nachwuchsprüfung konnten sich bislang unter anderem Kristina Sprehe, Stella Charlott Roth, Matthias Alexander Rath und Ellen Schulten-Baumer eintragen.

Ergebnisse: www.stuttgart-german-masters.de


21.11.2014
(fn-press)